Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Reibungsloser Osterreiseverkehr am Münchner Flughafen

Zum Beginn der Osterferien hat der Münchner Flughafen ein unerwartet hohes Passagieraufkommen ohne nennenswerte Störungen bewältigt. Zwischen Freitag und Sonntag wurden rund 395.000 Fluggäste abgefertigt, was einem Zuwachs von etwa 80.000 Reisenden im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg wurde zusätzlich durch das gleichzeitige Ende der weltgrößten Baumaschinenmesse in München verstärkt. Trotz des hohen Andrangs kam es in den Check-in-Bereichen und an den modernisierten Sicherheitskontrollen in den beiden Terminals zu keinen nennenswerten Wartezeiten. Auch der Flugbetrieb verlief reibungslos mit sehr guten Pünktlichkeitswerten. Am ersten Ferienwochenende wurden etwa 2.900 Starts und Landungen registriert. Für die gesamten Osterferien sind von den Fluggesellschaften rund 15.000 Flüge zu 189 verschiedenen Zielen angemeldet. Der Flughafen München rechnet insgesamt mit über zwei Millionen Passagieren während der Osterreisezeit. Besonders gefragt bei den Reisenden sind europäische Destinationen wie Italien, Spanien, Griechenland und die Türkei, zu denen insgesamt rund 4.300 Flugbewegungen stattfinden. Auch interkontinentale Verbindungen verzeichnen eine hohe Nachfrage, mit über 760 Flügen zu 20 Zielen in den Vereinigten Staaten und Kanada. In Asien bleiben Thailand und Vietnam beliebte Reiseziele. Neu im Angebot ist eine Verbindung nach Windhoek in Namibia mit 14 Flugbewegungen. Der Münchner Flughafen zeigt sich somit gut gerüstet für den erhöhten Reiseverkehr während der Osterferien.

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Erneute Verzögerung bei der Indienststellung des Airbus A321XLR bei Wizz Air

Die geplante Einführung des Airbus A321XLR in die Flotte der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air verzögert sich weiter. Nachdem bereits zuvor mit Spannung erwartet wurde, wann die britische Tochtergesellschaft der Airline (Wizz Air UK) den ersten ihrer bestellten Langstreckenjets in Empfang nehmen würde, gab das Unternehmen nun bekannt, dass sich die Indienststellung (Entry Into Service, EIS) des Typs erneut verschiebt. Dies betrifft das erste Flugzeug der Airline, das mit Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerken ausgestattet ist und unter dem britischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator’s Certificate, AOC) fliegen soll. Die erneute Verzögerung wurde von Wizz Air gegenüber dem Fachportal ch-aviation mit Problemen im Auslieferungsprozess begründet. Eine Stellungnahme von Wizz Air gegenüber anderen Medien steht noch aus. Ursprünglich hatte der Vorstandsvorsitzende (CEO) von Wizz Air, József Váradi, im September des vergangenen Jahres bekanntgegeben, dass die ersten beiden Strecken, auf denen die A321XLR zum Einsatz kommen sollte, London Gatwick (LGW) mit Jeddah King Abdulaziz International Airport (JED) in Saudi-Arabien sowie Abu Dhabi Zayed International Airport (AUH) mit dem Mailänder Flughafen Malpensa (MXP) verbinden würden. Der Erstflug auf der Strecke London-Gatwick nach Jeddah war ursprünglich für den 31. März 2025 geplant, der eigentliche Debütflug des A321XLR sollte am 14. April folgen. Obwohl Wizz Air die A321XLR noch nicht in ihrer Flotte begrüßen konnte, deuten Aufzeichnungen des Flugdatendienstes Flightradar24 darauf hin, dass eine ihrer Airbus A321neo Maschinen (Registrierung G-WUNA) am 31. März den Erstflug auf der genannten Strecke von London-Gatwick nach Jeddah absolvierte. Dieser Flug mit der Kennung W95605 startete um 16:25 Uhr Ortszeit und legte die 4.714

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FAA ordnet Austausch von Toilettenverriegelungen an Boeing 737 NG und MAX an

Die amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat einen obligatorischen Austausch der Klapptürverriegelungen an zahlreichen Flugzeugen der Typen Boeing 737 Next Generation (NG) und 737 MAX vorgeschlagen. Dieser Schritt erfolgt, nachdem es zu Vorfällen kam, bei denen Passagiere aufgrund defekter Verriegelungen in den Flugzeugtoiletten eingeschlossen wurden. Ein besonders aufsehenerregender Fall ereignete sich im Jahr 2024 auf einem Flug der indischen Fluggesellschaft SpiceJet, bei dem ein Passagier während eines einstündigen Fluges beinahe die gesamte Zeit in der Toilette festsaß. In einer nun veröffentlichten Bekanntmachung über einen Regelungsvorschlag (Notice of proposed rulemaking, NPRM) begründet die FAA ihre Initiative mit einem konkreten Vorfall, bei dem ein Passagier eine Toilette nicht verlassen konnte, weil ein gebrochener Riegel das Öffnen der Tür verhinderte. Die Flugbegleiter waren nicht in der Lage, die Tür zu entriegeln, was eine außerplanmäßige Landung des Flugzeugs erforderlich machte. Die FAA stellte fest, dass die Verriegelung während des normalen Betriebs versagte und sich die Tür nur mit Hilfe eines Bodenmechanikers öffnen ließ. Die Ursache für das Versagen der Verriegelung wurde von der FAA in Materialermüdung der Kunststoffstruktur des Klapptürverschlusses identifiziert. Diese Ermüdung sei vor allem auf übermäßige Belastung in Verbindung mit Produktionsrückständen durch das Bohren von Löchern für Einsätze in die Kunststoffstruktur zurückzuführen. Die Behörde warnt davor, dass ein Versagen der Toilettenverriegelung in einem kritischen Notfall, wie beispielsweise schweren Turbulenzen, einem medizinischen Notfall oder einer notwendigen Evakuierung, den Zugang zu einem eingeschlossenen Passagier behindern und dessen Ausstieg erschweren könnte. Dies berge das Risiko schwerer Verletzungen für die betroffene Person. Die Anordnung der

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Aktionäre der Flughafen Zürich AG stimmen allen Anträgen zu und erhalten Sonderdividende

An der jüngsten Generalversammlung der Flughafen Zürich AG haben die Aktionäre sämtlichen vorgelegten Geschäften zugestimmt. Dies beinhaltet die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 4.30 Franken pro Aktie sowie einer zusätzlichen Sonderdividende in Höhe von 1.40 Franken. Der Beschluss erfolgte angesichts des erfreulichen Jahresgewinns von 327 Millionen Franken, den das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftet hat. Die positive Entwicklung wurde sowohl im Flugverkehr als auch im kommerziellen Bereich erzielt. Ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung war die Wahl von Beat Schwab in den Verwaltungsrat als Vertreter des Kantons Zürich. Er wird sein Amt am 1. Mai antreten und folgt auf Vincent Albers, dem für sein langjähriges Engagement gedankt wurde. Schwab wurde ebenfalls in das Nomination & Compensation Committee gewählt. Die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Claudia Pletscher, Corine Mauch, Guglielmo Brentel, Stephan Gemkow und Präsident Josef Felder wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Die vom Kanton Zürich delegierten Vertreter, einschliesslich der Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Beatrix Frey-Eigenmann, werden nicht durch die Generalversammlung gewählt. Im Rahmen der Versammlung wurde auch das 25-jährige Bestehen der Flughafen Zürich AG seit der Privatisierung im Jahr 1999 gewürdigt. Verwaltungsratspräsident Josef Felder betonte die Bedeutung dieses Schrittes und hob die erfolgreiche Entwicklung des Flughafens als Beispiel für eine gelungene öffentlich-private Partnerschaft hervor. Zudem wurde hervorgehoben, dass der Flughafen Zürich zum 21. Mal als bester Flughafen Europas ausgezeichnet wurde, was ebenfalls als Erfolg der Privatisierung betrachtet wird. Angesichts der geplanten Ausschüttung der Sonderdividende, welche die Kapitaleinlagereserven beanspruchen wird, hat der Verwaltungsrat eine neue Dividendenpolitik für die kommenden Jahre festgelegt. Diese

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Edelweiss nimmt neue Flugverbindung nach Tiflis auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am vergangenen Samstag ihre neue Direktverbindung von Zürich nach Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, aufgenommen. Der Jungfernflug wurde am Flughafen Zürich mit einer feierlichen Zeremonie unter Beteiligung von Repräsentanten von Edelweiss, der georgischen Botschaft in der Schweiz und des Flughafens Zürich offiziell eröffnet. Die neue Route wird bis Ende Oktober zweimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Georgien, gelegen im Südkaukasus, gilt als Reiseland mit vielfältiger Natur und einer bemerkenswerten Küche. Tiflis selbst präsentiert sich als ein kultureller Knotenpunkt, in dem sich sowjetische, europäische und orientalische Einflüsse architektonisch und kulturell vermischen. Dies spiegelt sich in Sehenswürdigkeiten wie der Narikala-Festung, der Junah-Moschee und dem urbanen Raum «Fabrika» wider, der für seine Geschäfte und Cafés bekannt ist. Auch kulinarisch hat die Stadt einiges zu bieten, darunter traditionelle Gerichte wie Chatschapuri und georgische Weine. Die neue Flugverbindung von Edelweiss erschliesst nicht nur Tiflis als attraktives Ziel für Städtereisen und kulturelle Erkundungen, sondern dient auch als idealer Ausgangspunkt für Weiterreisen innerhalb Georgiens. Dazu zählen Ausflüge in die Bergregion von Stepanzminda, Besuche der bekannten Weinanbaugebiete des Landes oder Reisen an die Schwarzmeerküste nach Batumi. Die saisonale Verbindung bis Oktober erweitert das Streckennetz von Edelweiss um ein weiteres europäisches Ziel mit kultureller und landschaftlicher Vielfalt.

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Korean Air verzeichnet Umsatzplus, aber Gewinnrückgang im ersten Quartal 2025

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat im ersten Quartal des Jahres 2025 einen Umsatz von 3,9559 Billionen KRW (umgerechnet etwa 2,7 Milliarden US-Dollar) erzielt. Dies entspricht einem Anstieg von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Wachstum wurde durch eine anhaltend starke Nachfrage sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft getragen, wie das Unternehmen mitteilte. Trotz dieses Umsatzwachstums verzeichnete Korean Air einen Rückgang des Betriebsgewinns um 19 Prozent auf 350,9 Milliarden KRW (rund 239,3 Millionen US-Dollar). Als Hauptgrund für den Gewinnrückgang nannte die Fluggesellschaft höhere Betriebskosten. Diese resultierten insbesondere aus der Abschreibung und Wartung neu in Betrieb genommener Flugzeuge sowie aus gestiegenen Stückkosten aufgrund von Währungsschwankungen. Die Anschaffung neuer Flugzeuge, deren Auslieferung sich pandemiebedingt verzögert hatte, ist Teil einer langfristigen Strategie zur Kapazitätserhöhung und Verbesserung der Servicequalität. Im Passagierverkehr konnte Korean Air im ersten Quartal einen Umsatz von 2,4355 Billionen KRW verbuchen, was einem Zuwachs von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz eines intensiveren Wettbewerbs und wirtschaftlicher Unsicherheiten trugen die hohe Reise nachfrage während des koreanischen Neujahrs und der Feiertage im März massgeblich zu diesem Wachstum bei. Die Frachtsparte der Airline steigerte ihren Umsatz um sechs Prozent auf 1,0540 Billionen KRW. Trotz Herausforderungen wie der US-amerikanischen Handelspolitik blieb die Nachfrage in wichtigen Sektoren wie E-Commerce und Automobilteilen stabil. Für das zweite Quartal erwartet Korean Air eine anhaltende positive Entwicklung im Passagiergeschäft, gestützt durch die Feiertage im Mai, insbesondere auf Routen nach Südostasien, China und Japan.

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Kokain im Wert von 116.000 Euro in British Airways Boeing gefunden

Ein Mechaniker hat am Flughafen London-Gatwick in einer Boeing 777-200ER der Fluggesellschaft British Airways eine erhebliche Menge Kokain entdeckt. Das Drogenpaket, das hinter einer Verkleidung im Waschraum des Flugzeugs versteckt war, hat einen geschätzten Strassenverkaufswert von rund 100.000 britischen Pfund, umgerechnet etwa 116.000 Euro. Die britische Polizei wurde umgehend informiert und sicherte das gefundene Kokain, bei dem es sich um hochreine Ware handeln soll. Dieser Fund ereignet sich nur wenige Tage, nachdem Ermittler in Cancún, Mexiko, ebenfalls Rauschgift an Bord einer Boeing 777 von British Airways entdeckt hatten, die kurz vor dem Abflug nach London stand. Diese beiden Vorfälle innerhalb kurzer Zeit werfen Fragen nach den Sicherheitsmassnahmen und möglichen Schwachstellen bei der Kontrolle von Flugzeugen auf. Es ist derzeit unklar, ob die beiden Drogenfunde in Zusammenhang stehen oder ob es sich um isolierte Ereignisse handelt. Die britischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um die Herkunft des Kokains in Gatwick zu klären und zu untersuchen, wie die Drogen an Bord des Flugzeugs gelangen konnten. Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit stehen vor der Herausforderung, den Schmuggel von illegalen Substanzen zu verhindern und ihre Sicherheitsvorkehrungen kontinuierlich zu überprüfen und zu verbessern. Der jüngste Fund in London unterstreicht die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit und verstärkter Kontrollen im Luftverkehr.

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Discover Airlines erweitert Flugangebot – neue Routen im Sommer und Winter 2025

Mit der Ausweitung ihres Streckennetzes reagiert Discover Airlines, eine Ferienfluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, auf die zunehmende Nachfrage nach flexiblen Reisemöglichkeiten. Im Sommer wie im Winter 2025 erwartet Urlauber eine deutlich grössere Auswahl an Destinationen – von skandinavischen Städten mit frischer Luft und ruhiger Natur bis hin zu sonnigen Zielen in Nordafrika und Südeuropa. Erstmals wird etwa die finnische Stadt Oulu regelmässig angeflogen, und auch im Winter werden Reiseziele wie Marrakesch, Hurghada oder Dubrovnik bedient, was bislang nur auf die Sommermonate beschränkt war. Ein besonderes Augenmerk verdient die erstmalige Einbindung der finnischen Stadt Oulu in den Sommerflugplan. Von Juni bis Ende September 2025 verbindet Discover Airlines zweimal wöchentlich – jeweils montags und freitags – Frankfurt mit der nordfinnischen Metropole. Diese Strecke ergänzt die bestehende Anbindung an Kittilä, eine Stadt im finnischen Lappland. Oulu, gelegen am Bottnischen Meerbusen, zählt zu den grössten Städten Finnlands und überzeugt durch ihre Lage mitten in einer Region reich an Wäldern, Seen und Küstenlandschaften. Die durchschnittlichen Sommertemperaturen von rund 20 Grad Celsius bieten ideale Voraussetzungen für Reisende, die milde klimatische Bedingungen bevorzugen. Neben der natürlichen Umgebung lockt Oulu mit einem vielfältigen Kulturangebot und ist dank guter Infrastruktur ein geeigneter Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Regionen Lapplands. Nordics im Trend: Skandinavien als Ganzjahresziel Discover Airlines stellt mit Oulu nicht nur eine neue Destination vor, sondern erweitert generell ihr Engagement im skandinavischen Raum. Der sogenannte „Nordics“-Flugplan umfasst neben Kittilä auch Reykjavík (Island), Evenes und Bodø (beide Norwegen). Ab dem Winter 2025 ergänzt Alta das Angebot – ein Ort, der

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China verschärft Handelskonflikt mit den USA: Boeing-Bestellungen gestoppt

Peking reagiert auf US-Zölle mit umfassenden Gegenmaßnahmen – Auswirkungen auf Luftfahrt, Industrie und globale Lieferketten Im eskalierenden Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China hat Peking nun zu drastischen Mitteln gegriffen. Wie aus Berichten hervorgeht, hat die chinesische Regierung den inländischen Fluggesellschaften untersagt, weitere Flugzeuge des US-Herstellers Boeing zu übernehmen. Zudem wurden die Airlines angewiesen, keine flugzeugbezogenen Teile mehr von US-Unternehmen zu beziehen. Diese Maßnahmen erfolgen als Reaktion auf die jüngsten Zollentscheidungen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump, der Sonderzölle von bis zu 145 Prozent auf chinesische Waren verhängt hatte. China hatte daraufhin mit einer Erhöhung seiner Zölle auf US-Importe auf bis zu 125 Prozent reagiert. Die Anweisung, keine weiteren Boeing-Flugzeuge zu übernehmen, stellt einen signifikanten Schlag für den US-Flugzeughersteller dar, der China als einen seiner wichtigsten Wachstumsmärkte betrachtet. Bereits vor der aktuellen Eskalation war der chinesische Markt für Boeing von großer Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Nachfrage nach Mittel- und Langstreckenflugzeugen. Die Entscheidung Pekings könnte daher erhebliche Auswirkungen auf die Auftragslage und die zukünftige Marktposition von Boeing haben. Neben dem Stopp der Boeing-Bestellungen hat China weitere Maßnahmen ergriffen, um auf die US-Zölle zu reagieren. So wurden Exportkontrollen für sieben schwere Seltenerdmetalle eingeführt, die für die US-Industrie von entscheidender Bedeutung sind. Diese Metalle, darunter Gallium und Germanium, sind essenziell für die Herstellung von Elektronik, Elektrofahrzeugen, Luft- und Raumfahrttechnologien sowie Verteidigungssystemen. China, das etwa 90 Prozent der weltweiten Produktion dieser Metalle kontrolliert, nutzt damit seine marktbeherrschende Stellung, um Druck auf die USA auszuüben. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen sind

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Air France lanciert neue „La Première“-Suite auf Langstrecke

Air France hat den Jungfernflug ihrer neu gestalteten „La Première“-Suite absolviert und bietet diese luxuriöse Kabinenausstattung nun auf ausgewählten Langstreckenflügen an. Wie die französische Fluggesellschaft bekanntgab, ist die neue Suite zunächst auf einer der sieben wöchentlichen Verbindungen zwischen dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle und dem John F. Kennedy International Airport in New York verfügbar. Im Laufe des aktuellen Sommerflugplans sollen auch die Destinationen Los Angeles, Tokio und Singapur mit der neuen Premium-Kabine ausgestattet werden. Die Einführung der neuen „La Première“-Suite ist Teil einer umfassenden Modernisierung der Langstreckenflotte von Air France. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach exklusiven Reiseerlebnissen in der ersten Klasse. Die neu konzipierten Suiten sollen den Passagieren ein Höchstmaß an Privatsphäre und Komfort bieten. Details zur genauen Ausstattung und den gebotenen Annehmlichkeiten wurden von Air France bisher nur in Teilen veröffentlicht, jedoch wird erwartet, dass sie den aktuellen Standards in der First Class internationaler Fluglinien entsprechen oder diese übertreffen. Die schrittweise Einführung der neuen Suiten auf weiteren wichtigen Langstreckenverbindungen wie Los Angeles, Tokio und Singapur deutet darauf hin, dass Air France plant, ihr Angebot im Premiumsegment signifikant zu stärken. Die Wahl dieser spezifischen Routen unterstreicht die strategische Bedeutung des nordamerikanischen und asiatischen Marktes für die Fluggesellschaft. Es ist anzunehmen, dass Air France mit dieser Investition in ihre „La Première“-Kabine ihre Position im Wettbewerb um anspruchsvolle Geschäfts- und Privatreisende festigen möchte.

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