Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Vereinigung Cockpit fordert Verbindlichkeit zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) äussert sich zum Koalitionsvertrag der Regierungsparteien und sieht darin zwar wichtige Ansätze zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland, mahnt jedoch gleichzeitig mehr Verbindlichkeit und konkrete Massnahmen zur Sicherung tariflich abgesicherter Arbeitsplätze an. Die VC betont die Verantwortung der Piloten für die Sicherheit und die gesamtgesellschaftliche Mitwirkung, erwartet aber ein entsprechendes Bekenntnis und Handeln von Airlines und Politik. Die von der Koalition geplanten Steuer- und Gebührenentlastungen für Fluggesellschaften betrachtet die VC kritisch und fordert deren Koppelung an klare Bedingungen zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen im Inland. Wachstum im Luftverkehr dürfe kein Selbstzweck sein, sondern müsse sich an der Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland messen lassen. Positiv bewertet die VC das Bekenntnis zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit und den Abbau von Benachteiligungen deutscher Airlines bei Nachhaltigkeitsvorgaben sowie die geplante Finanzierung alternativer Kraftstoffe aus Einnahmen des Emissionshandels. Die VC fordert einen Dreiklang für die Zukunft, der einen wettbewerbsfähigen, ökologisch und sozial nachhaltigen Luftverkehrsstandort Deutschland umfasst. Dazu gehörten faire Wettbewerbsbedingungen ebenso wie tariflich abgesicherte und sichere Arbeitsplätze im Cockpit. Die Gewerkschaft bemängelt jedoch das Fehlen eines klaren Plans zur Regelung grenzüberschreitender Arbeit und zur Eindämmung von Sozialdumping in der Luftfahrt. Ohne verbindliche Regelungen zu Tarifbindung, Home-Base-Prinzip und Beschäftigungsschutz bestehe die Gefahr, dass Billigflugmodelle mit prekären Arbeitsbedingungen weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Blick auf geplante arbeitsrechtliche Reformen fordert die VC weitergehende Massnahmen über ein Bundestariftreuegesetz hinaus, um die Rechte von Gewerkschaften zu stärken und Tarifflucht sowie gewerkschaftsfeindliches Verhalten zu bekämpfen. Besorgnis äussert die VC hinsichtlich der geplanten Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen und

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Condor baut Winterflugplan aus: Mehr Flüge nach Dubai und Fernziele

Die Fluggesellschaft Condor erweitert ihr Flugangebot im Winterflugplan 2025/26 deutlich. Im Fokus der Erweiterung stehen zusätzliche Verbindungen von Deutschland nach Dubai sowie eine Aufstockung der Frequenzen zu ausgewählten Fernreisezielen in Thailand, Südafrika und Panama. Dies gab das Unternehmen heute bekannt. Neu im Winterflugplan ist eine tägliche Verbindung zwischen Stuttgart und Dubai sowie ein zweiter täglicher Flug zwischen Berlin und Dubai. Condor betont, damit die beiden deutschen Städte so häufig wie keine andere Fluggesellschaft mit der arabischen Metropole zu verbinden. Diese Ausweitung des Angebots nach Dubai erfolgt laut Condor aufgrund der hohen Nachfrage und in Kooperation mit Emirates, was den Passagieren Weiterflugmöglichkeiten zu zahlreichen Destinationen weltweit eröffnet. Auch die Verbindungen zu anderen Fernzielen werden im kommenden Winter verstärkt. Ab Frankfurt wird Condor täglich nach Bangkok, Phuket und Kapstadt fliegen. Die Strecke nach Johannesburg wird dreimal wöchentlich bedient. Panama City, die bereits im Sommer 2025 neu in den Flugplan aufgenommen wurde, wird auch im Winter mit zwei wöchentlichen Flügen weiterhin angeflogen. Für Reisende, die von anderen Städten zu den Langstreckenflügen ab Frankfurt gelangen möchten, bietet Condor sogenannte City-Flüge an. Im Winter werden die Kapazitäten auf diesen Zubringerstrecken ebenfalls erhöht. Statt der bisher geplanten zwei täglichen Verbindungen wird Condor dann drei tägliche Flüge von und nach Berlin, Hamburg, München, Wien und Zürich anbieten, um einen komfortablen Anschluss an die Langstreckenflüge zu gewährleisten.

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Erneute Unannehmlichkeiten für Rollstuhlfahrer bei American Airlines-Flug

Einem Passagier der Fluggesellschaft American Airlines wurde kürzlich auf einem Flug von Hawaii nach Phoenix, Arizona, erhebliche Unannehmlichkeiten bereitet, als sein für seine Mobilität unerlässlicher Rollstuhl nicht am Zielflughafen ankam. Dieser Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Reisende mit Behinderungen im Luftverkehr trotz zahlreicher Bemühungen der Branche immer noch konfrontiert sind. Der Fall ereignete sich nur kurze Zeit, nachdem die gleiche Fluggesellschaft vom US-Verkehrsministerium wegen wiederholter Verstöße gegen die Rechte von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. Sam Shivers, ein Einwohner von Tucson, Arizona, der von der Brust abwärts gelähmt ist, befand sich am 26. März auf dem Rückweg von einer Reise nach Hawaii. Nach seiner Landung am Phoenix Sky Harbor International Airport musste er jedoch feststellen, dass sein Rollstuhl nicht mit dem Flugzeug transportiert worden war. Für Shivers, der auf seinen Rollstuhl angewiesen ist, um sich fortzubewegen, war diese Situation nach eigenen Angaben erschütternd. Ohne seinen Rollstuhl sei es, als hätte er keine Beine und könne sich nicht bewegen. Er beschrieb sein Gefühl in diesem Moment als fast unerträglich und fragte sich verzweifelt, was er tun solle, da er nicht laufen könne. Shivers gab an, seinen Rollstuhl vor dem Boarding in Hawaii am Flugsteig aufgegeben und darauf vertraut zu haben, dass dieser mit ihm nach Hause gelangen würde. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft am Flughafen in Phoenix seien zwar hilfsbereit und verständnisvoll gewesen, hätten aber in der Situation kaum weiterhelfen können. American Airlines bot Shivers und seiner Frau eine Hotelunterkunft an,

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Spanische Luftwaffe verstärkt Langstreckenfähigkeit mit erstem Airbus A330 MRTT

Die spanische Luftwaffe hat am 11. April 2025 im Airbus-Werk in Getafe bei Madrid feierlich ihren ersten Airbus A330 MRTT (Multi-Role Tanker Transport) in Empfang genommen. Dieses Flugzeug ist das erste von insgesamt drei bestellten Maschinen dieses Typs, mit denen Spanien seine Fähigkeiten für Langstreckeneinsätze signifikant ausbauen will. Die Beschaffung dieser Mehrzweckflugzeuge schließt eine Fähigkeitslücke, die durch die Ausmusterung der betagten Boeing 707 Tankflugzeugflotte im Jahr 2016 entstanden war. Obwohl einige der spanischen Airbus A400M Transportflugzeuge mit einer sogenannten Schlauch- und Trommeleinheit (Hose and Drum Unit, HDU) ausgestattet sind und somit in der Lage, andere Flugzeuge während des Fluges zu betanken, war die spanische Luftwaffe bei vielen ihrer Langstreckenmissionen bisher auf die Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten angewiesen. Ein Beispiel hierfür ist die Teilnahme spanischer Kampfflugzeuge an der Übung „Pacific Skies 2024“ im indopazifischen Raum, bei der die Betankung durch französische und deutsche A330 MRTT erfolgte. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den drei spanischen A330 MRTT nicht um fabrikneue Flugzeugzellen handelt. Alle drei Maschinen wurden zuvor von der spanischen Fluggesellschaft Iberia als Passagierflugzeuge betrieben. Seit ihrer Überführung in militärischen Besitz im Jahr 2021 wurden sie bereits für den Transport von Personal und Fracht eingesetzt. Die Umrüstung der Flugzeuge auf die Fähigkeit zur Luftbetankung wird von Airbus im Werk Getafe durchgeführt. Die Auslieferung der zweiten A330 MRTT wird für das laufende Jahr 2025 erwartet, während die dritte Einheit voraussichtlich im Jahr 2026 zur Flotte der spanischen Luftwaffe stossen wird. Alle drei A330 MRTT werden auf dem Luftwaffenstützpunkt Torrejón de Ardoz nahe

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Corendon Airlines feiert 20-jähriges Jubiläum mit Aktionen an Bord

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines begeht am kommenden Samstag ihr 20-jähriges Bestehen mit besonderen Überraschungen für ihre Passagiere. Anlässlich des Jubiläums sind für den 12. April 2025 auf etwa 80 Flügen ab 32 europäischen Flughäfen, darunter zwölf in Deutschland und Österreich sowie in Ägypten, Feierlichkeiten in der Luft geplant. Damit werden tausende Reisende Teil der Jubiläumsaktionen während ihres Fluges sein. Wie das Unternehmen mitteilte, blickt Corendon Airlines auf eine zwei Jahrzehnte umfassende Erfolgsgeschichte zurück. Der erste Flug der Gesellschaft fand am 12. April 2005 vom Flughafen Eindhoven in den Niederlanden zum damals neuen Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen statt. Seither hat sich Corendon Airlines im europäischen Ferienflugverkehr etabliert und verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum. Mittlerweile transportiert die Fluglinie jährlich rund zehn Millionen Passagiere und bedient über 50 Flughäfen weltweit. Von mehr als 20 Abflugorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus werden populäre Urlaubsziele im Mittelmeerraum, wie die Türkei, Spanien, Griechenland und Ägypten, sowie die Kanarischen Inseln angeflogen. Die Flotte von Corendon Airlines besteht aktuell aus 31 modernen Flugzeugen der Typen Boeing 737-800 und Boeing 737 MAX 8. Der CEO von Corendon Airlines, Yildiray Karaer, bedankte sich bei den Mitarbeitern für deren Engagement und den Passagieren für ihr Vertrauen und äusserte die Vorfreude auf weitere gemeinsame Jahre.

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German Airways präsentiert neuen Markenauftritt mit überarbeiteter Flugzeuglackierung

German Airways, die zweitälteste Fluggesellschaft Deutschlands (vormals: WDL Aviation), unterzieht ihre Flotte von acht Embraer E190-Flugzeugen einer umfassenden Neugestaltung des Markenauftritts. Das erste Flugzeug im neuen Design hat die Wartungshalle am Flughafen Köln/Bonn verlassen und präsentiert sich mit einem modernisierten und dynamischen Erscheinungsbild. Diese Weiterentwicklung des Corporate Designs soll die Identität der Airline als deutsches Unternehmen stärker hervorheben und ein sichtbares Zeichen für Zuverlässigkeit und technische Kompetenz setzen. Die Maschine mit der Kennung D-AJHW wird in den kommenden Tagen noch abschliessenden Wartungsarbeiten unterzogen, bevor sie kurzfristig wieder in den regulären Flugbetrieb aufgenommen wird. Ein prägnantes Merkmal der neuen Lackierung ist die markant überarbeitete Heckflosse. Diese zeigt nun eine dynamisch gepunktete Darstellung der deutschen Nationalflagge in Schwarz-Rot-Gold, die sich klar vom übrigen Flugzeugrumpf abhebt. Auch die Winglets sind in den deutschen Farben gestaltet. Mit diesem frischen Erscheinungsbild betont German Airways ihre Herkunft als Fluggesellschaft aus Deutschland und knüpft gleichzeitig an die bisherige Farbgebung an, die bereits als Ausdruck des „Flag-Carrier“-Status im Design verankert war. Neu ist, dass die Airline auf die explizite Nennung des Firmennamens am Heck verzichtet und stattdessen die Farben für sich sprechen lässt. Maren Wolters, Geschäftsführerin von German Airways, äusserte sich erfreut über die Präsentation des neuen Designs, die nahezu zeitgleich mit dem Beginn des aktuellen Sommerflugplans erfolgt. Sie betonte, dass sich die Marke German Airways in den fast fünf Jahren ihres Bestehens erfolgreich im europäischen Markt etabliert habe. Nun sei es an der Zeit, als Dienstleister mit typisch deutschen Qualitätsmerkmalen wie Zuverlässigkeit und hoher technischer Leistungsfähigkeit auch

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Condor erweitert Flugangebot ab Berlin im Winter 2025/26

Die Fluggesellschaft Condor baut ihr Angebot ab dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) im Winterflugplan 2025/2026 erheblich aus. Ab dem 3. November wird die Verbindung zwischen Berlin und Dubai zweimal täglich bedient, bisher einmal täglich. Gleichzeitig erhöht Condor die Frequenz auf der Strecke Berlin – Frankfurt am Main von zwei auf drei tägliche Flüge. Zudem wird der ägyptische Urlaubsort Hurghada in der kommenden Wintersaison einmal täglich von Berlin aus angeflogen. Damit bietet Condor im Winter insgesamt 42 wöchentliche Abflüge vom BER an. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg begrüsst die Ausweitung des Condor-Angebots. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung, betont die verbesserte Konnektivität der Region und die Stärkung des Flughafenstandorts durch diese Massnahmen. Die zusätzlichen Flüge nach Dubai, Frankfurt und Hurghada böten Reisenden nicht nur attraktive Direktverbindungen, sondern auch verbesserte Umsteigemöglichkeiten zu zahlreichen Zielen weltweit. Die erweiterten Verbindungen ermöglichen Passagieren ab Berlin bequeme Weiterreisen. Über Dubai bestehen durch ein Codeshare-Abkommen mit Emirates und eine Interline-Kooperation mit flydubai zahlreiche Anschlussflüge nach Asien, Afrika und Australien. Über Frankfurt am Main können Reisende aus der Hauptstadtregion das Langstreckennetz von Condor nutzen und mit nur einem Umstieg Ziele in Nordamerika und der Karibik erreichen. Zusätzlich bietet Condor in Kooperation mit der Deutschen Bahn die Möglichkeit „Zug zum Flug“ für die Verbindung nach Dubai ab Dresden Hauptbahnhof an. Durch ein Codeshare wird die gesamte Reise in einem Buchungsvorgang erfasst, sodass Passagiere am BER direkt vom Zug ins Flugzeug umsteigen können. Bereits im aktuellen Sommerflugplan bietet Condor ab Berlin attraktive Verbindungen zu den griechischen Inseln Kos, Rhodos und Kreta

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Osterreiseverkehr am Airport Weeze erwartet deutlichen Zuwachs

Der Airport Weeze am Niederrhein rechnet für die Osterferien 2025 mit einem deutlichen Anstieg des Passagieraufkommens. Zwischen dem 11. und 27. April 2025 werden voraussichtlich 125.000 Fluggäste erwartet, was einem Zuwachs von 40 Prozent im Vergleich zum Osterferienzeitraum des Vorjahres entspricht. Grund für diesen deutlichen Anstieg ist, dass die Osterferien in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr vollständig in den Sommerflugplan fallen, während dies im Vorjahr nur teilweise der Fall war. Zudem wurde das Angebot an Flügen und Zielen erweitert. Insgesamt sind während der Osterferien 340 Abflüge zu über 40 verschiedenen Destinationen geplant. Im Vergleichszeitraum 2024 wurden 88.000 Reisende mit 254 Abflügen zu 37 Zielen gezählt. Die Top-Reiseziele der Osterurlauber ab Weeze bleiben weiterhin sonnenverwöhnte Destinationen. Unangefochten auf Platz eins liegt Mallorca mit 35 geplanten Abflügen, gefolgt von Girona (21), Bergamo (19), Alicante (15) und Edinburgh (14). Auch Ziele wie Malaga, Zadar, Tanger, Bari und Zagreb erfreuen sich großer Beliebtheit. Im Vorjahr führten Mallorca, Malaga und Edinburgh die Liste der beliebtesten Ziele an, jedoch bei einem geringeren Flugangebot. Um dem erwarteten Ansturm gerecht zu werden und den Reisenden einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen, hat der Airport Weeze seine Vorbereitungen intensiviert. So werden die Parkflächen in direkter Nähe zum Terminal erweitert. Bis zum Sommer sollen etwa 1.300 zusätzliche Stellplätze zur Verfügung stehen, von denen die ersten 400 bereits zu Beginn der Osterferien in Betrieb genommen werden sollen. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Reisenden, mindestens zweieinhalb Stunden vor dem geplanten Abflug am Airport zu sein, um ausreichend Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen

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Deutsche sehnen sich nach Direktflügen zu fernen Zielen

Eine aktuelle Analyse der globalen Reise-App Skyscanner offenbart ein deutliches Bild der Reisepräferenzen deutscher Flugreisender und deckt gleichzeitig signifikante Lücken im aktuellen Angebot an Direktflugverbindungen auf. Die Untersuchung der sogenannten „Unserved Routes“ – stark nachgefragte Flugstrecken, die derzeit nicht ohne Zwischenstopp bedient werden – zeigt eine bemerkenswerte Sehnsucht nach Destinationen in Südostasien, aber auch nach anderen interkontinentalen Zielen. Die von Skyscanner erhobenen Daten, die Suchanfragen zwischen dem 1. September 2024 und dem 1. März 2025 für Reisezeiträume im Jahr 2025 umfassen, bieten Fluggesellschaften und Flughäfen wertvolle Einblicke in das ungenutzte Potential des deutschen Reisemarktes. Die detaillierte Auswertung der Top-6-Routen ab den größten deutschen Flughäfen zeichnet ein klares Bild der Präferenzen. Ab Frankfurt steht Denpasar auf Bali in Indonesien an erster Stelle der ungedienten Routen, gefolgt von Manila auf den Philippinen, Kerala in Indien, Lahore in Pakistan, Sydney in Australien und Koh Samui in Thailand. Auch ab München führt die Liste der meistgesuchten Direktflugziele, die es derzeit nicht gibt, nach Südostasien: Phuket in Thailand gefolgt von Denpasar/Bali, Manila, Cancun in Mexiko, Sydney und Koh Samui. Ein ähnliches Muster zeigt sich für den Flughafen Berlin. Hier rangiert ebenfalls Denpasar/Bali an der Spitze der unbedienten Routen, gefolgt von Phuket, Hanoi in Vietnam, Bangkok in Thailand, Cancun und Mauritius. Reisende ab Düsseldorf wünschen sich am häufigsten Direktflüge nach Bangkok, gefolgt von Denpasar/Bali, Phuket, Ho Chi Minh City in Vietnam, Dschidda in Saudi-Arabien und Kapstadt in Südafrika. Auch für Reisende ab Hamburg stehen Ziele in Südostasien hoch im Kurs: Bangkok führt die Liste an, gefolgt

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Finnischer Flughafen Helsinki erneut als bester Nordeuropas ausgezeichnet

Der Flughafen Helsinki ist in einer aktuellen, globalen Kundenzufriedenheitsumfrage des renommierten britischen Luftfahrtberatungsunternehmens Skytrax zum besten Flughafen Nordeuropas gekürt worden. Diese Auszeichnung, die auf einer umfassenden Befragung von Passagieren basiert und das Servicelevel von über 550 Flughäfen weltweit bewertet, wurde dem Betreiber Finavia am 9. April 2025 in Madrid verliehen. Es ist bereits das achte Mal, dass der Flughafen Helsinki diese Anerkennung von Skytrax erhält, was seine konstant hohe Qualität und die Zufriedenheit seiner Nutzer unterstreicht. In der Skytrax-Umfrage bewerteten die Reisenden verschiedene Aspekte ihres Flughafenerlebnisses, darunter die Effizienz der Sicherheitskontrollen, das Angebot an Einkaufs- und Gastronomieeinrichtungen sowie die Qualität der Dienstleistungen für ankommende und umsteigende Passagiere. Die erneute Auszeichnung zeugt von den erfolgreichen Bemühungen Finavias, das Kundenerlebnis am Flughafen Helsinki kontinuierlich zu verbessern. In den vergangenen Jahren wurden umfangreiche Modernisierungen des Terminals und der Serviceleistungen durchgeführt, wobei auch das digitale Angebot für die Passagiere weiterentwickelt wurde. Zu den jüngsten Neuerungen zählen unter anderem neue Aufenthaltsbereiche, Restaurants, ein Friseursalon und eine Apotheke, die das Angebot für die Reisenden erweitern. Ein besonderes Lob von den Passagieren erhielt die auf der Webseite von Finavia veröffentlichte Prognose der Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle für die kommenden zwölf Stunden. Dieses transparente Informationsangebot trägt maßgeblich zur Stressreduzierung und besseren Planbarkeit für die Fluggäste bei. Ulla Serlenius, die leitende Vizepräsidentin von Finavia am Flughafen Helsinki, betonte die Bedeutung des Feedbacks der Passagiere für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses. Sie bedankte sich bei der gesamten Arbeitsgemeinschaft des Flughafens Helsinki für das gemeinsame Engagement, einen reibungslosen Reiseablauf zu gewährleisten.

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