Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Air Ocean Airlines: Ukrainische Start-Up-Airline will mit heimischen Flugzeugen starten

Bereits vor über einem Jahr, am 27. August 2020, wurde eine neue ukrainische Fluggesellschaft gegründet. Erst jetzt werden einige wenige Details zur Air Ocean Airlines bekannt. Nein, die Air Ocean Airlines wird wohl weniger über die Ozeane fliegen, sondern mehrheitlich regionale Dienste anbieten. Wie die Onlineausgabe der ukrainischen Logistik- und Infrastrukturzeitschrift MINTRANS berichtet, will Air Ocean Flugzeuge vom heimischen Hersteller Antonov anschaffen. Die drei gebrauchten und in Russland gefertigten Antonov An-148 sollen über die russische Leasinggesellschaft Ilyushin Finance Co (IFC) zur Air Ocean stoßen. Bisher waren alle Maschinen bei der sibirischen Angara Airlines in Betrieb und hatten die Kennzeichen RA-61709, RA-61710 und RA-61713. Doch diese Fluggesellschaft hat infolge der Covid-19-Krise und wegen Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung sich im Sommer 2020 von ihren einzigen Jetflugzeugen getrennt. Aktuell fliegt Angara Airlines nur noch mit Antonov An-24, Antonov An-26 Frachter und sowie Mil Mi-8 Helikopter ab der Basis im sibirischen Irkutsk. Bei zwei Flugzeugen wurde bereits die Bemalung neutralisiert und jeweils ukrainische Registration angebracht. Doch die Kennzeichen UR-CTC und UR-CTF sind bisher noch nicht im offiziellen Register eingetragen worden. Aufgrund der geringen Kapazität (75 Sitzplätze) und der fehlenden EASA- und FAA-Zertifizierung dürfte Air Ocean nur im Inland fliegen. Ein weiteres Einsatzgebiet wären Wet-Leasing-Operationen in einigen afrikanischen Staaten. Doch der Geschäftsführer von Air Ocean, Nikolay Melnichuk, hält sich bezüglich der Pläne seiner Fluggesellschaft noch komplett bedeckt.

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Congo Airways: erste Embraer eingetroffen

Die staatliche Fluggesellschaft der Demokratischen Republik Kongo hat gestern ihre erste Embraer übernommen. Doch dabei handelt es sich nicht um eine der bei Embraer bestellten Maschinen. Congo Airways ist die Nationalfluggesellschaft der Demokratischen Republik Kongo, auch als Kongo-Kinshasa bekannt. Sie wurde erst im Jahre 2014 gegründet und nahm am 9. Oktober 2015 den Flugbetrieb mit einer ersten ehemaligen Alitalia Airbus A320-200 ab Kinshasa-Ndjili auf. Noch im selben Monat konnte eine zweite A320 eingeflottet werden. Im April 2016 übernahm man von Air Niugini zwei DeHavilland Canada DHC-8-400. Seitdem hat sich die Flotte nicht verändert. Im Dezember 2019 bestellte man bei dem brasilianischen Hersteller Embraer zwei Embraer 175 und sicherte sich zwei weitere Optionen. Mit diesen beiden Jets sollen die beiden kanadischen Turboprops ersetzt werden. Doch ein knappes halbes Jahr später wandelte Congo Airways die Bestellung um. Die kongolesische Fluggesellschaft unterzeichnete einen Vertrag über zwei Embraer 190-E2 (plus zwei Optionen). Wiederum sechs Monate später wandelte Congo Airways die Optionen in Festgestellungen auf die Embraer 195-E2 um. Somit stehen nun je zwei E190-E2 und E195-E2 in den Büchern von Embraer. Und nun wurde gestern, 15. September 2021, eine erste Embraer in Congo Airways Farben nach Kinshasa überstellt. Doch dabei handelt es sich nicht um eine der vier Bestellungen. Mit Kenya Airways konnte man einen Vertrag eingehen über ein zweijähriges Wet-Lease von zwei Embraer 190. Die zweite Maschine soll heute ebenfalls in Kinshasa eintreffen. Beide Flugzeuge starteten die Karriere vor zehn Jahren bei Air Astana und wurden im Sommer 2019 an Kenya Airways übergeben.

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CMA CGM will grössere Frachtflugzeuge

Erst seit Anfangs 2021 besitzt die Reederei CMA CGM auch Flugzeuge. Die belgische Fluggesellschaft Air Belgium betreibt diese vier Airbus A330-200F für das Schifffahrts- und Logistikunternehmen aus Marseille. Jetzt will man noch größere Boeing 777-F Frachter anschaffen. CMA CGM ist das größte Schifffahrtsunternehmen Frankreichs und entstand im Jahre 1999 durch die Fusion der beiden Reedereien Compagnie Générale Maritime (CGM) und Compagnie Maritime d’Affrètement (CMA). Nach eigenen Angaben betreibt CMA CGM eine Flotte bestehend aus 566 Schiffen und bedient damit 420 Häfen weltweit. Sie ist hinter der dänischen Maersk und schweizerischen MSC die drittgrößte Containerschiff-Reederei weltweit. Die etwa 110’000 Mitarbeitenden sind in 160 Ländern beschäftigt. Anfangs 2021 übernahm man von Qatar Airways vier Airbus A330-200F Frachtflugzeuge. Diese werden unter dem Namen CMA CGM Air Cargo durch die belgische Fluggesellschaft Air Belgium betrieben. Bei diesem sogenannten CMI-Vertrag ist die ausführende Airline für die Besatzung, die Wartung und für die Versicherung zuständig, während der Eigentümer selbst im Besitz des Flugzeuges bleibt. Die Airbusse sind in Belgien unter den Kennzeichen OO-AIR, OO-CMA, OO-CGM und OO-SEA eingetragen. Von Lüttich (Liège) aus werden auf Frachtlinienflügen die Destinationen Atlanta, Chicago O’Hare, Dubai World Central, Istanbul und New York-JFK bedient. Zudem werden nach Bedarf auch andere Destinationen angeflogen. Die eigenen für Passagierflüge eingesetzten Airbus A340-300 (und bald A330-900) haben ihre Basis in Brüssel-Charleroi. Französisches AOC geplant Nun sind vor wenigen Tagen Jobangebote der CMA CGM aufgetaucht. Es werden Kapitäne und Erste Offiziere für die Boeing 777-F gesucht. Die Kandidaten sollen mindestens 8000 resp. 5000 Stunden Flugerfahrung besitzen, davon

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Zwei neue ATR72-Betreiber in Bangladesch

In den letzten Tagen sind gerade zwei neue ATR72-Betreiber in Bangladesch bekannt geworden. Die neue Frachtfluggesellschaft NXT Air und die Regionalfluggesellschaft Air Astra setzten auf den europäischen Turboprop. Lange dominierten in Bangladesch die Turbopropflugzeuge der DHC-8-Familie von Bombardier resp. DeHavilland Canada den Inlandverkehr. Die Fluggesellschaften Biman Bangladesh Airlines, GMG Airlines, Regent Airways, Royal Bengal Airline, United Airways und US-Bangla Airlines setzten DHC-8-Flugzeuge ein. Übrig geblieben ist nur noch die Nationalairline Biman, welche aktuell fünf Q400 operiert. Der erste ATR-Betreiber in Bangladesch war die nicht mehr existierende United Airways. Als Ersatz für die DHC-8-100 setzte sie ab dem Jahr 2010 bis zur Betriebseinstellung im Jahr 2016 drei ATR72-200 ein. Richtig durchgestartet ist das französisch-italienische Flugzeug aber erst bei NovoAir. Diese Gesellschaft ersetzt die Embraer 145-Flotte mit sieben ATR72-500. Nach dem tragischen Unglück einer DHC-8-400 der US-Bangla Airlines am 12. März 2018 wechselte auch diese Airline die Flotte aus. Auch US-Bangla setzt sieben Stück ein, jedoch von der moderneren 600-Version. Neben NovoAir und US-Bangla betreibt die Hello Airlines noch eine kleinere ATR42 als Frachtflugzeug. Und genau die Hello Airlines hat nun mit der NXT Air ein neues Tochterunternehmen gegründet, welche bald ein erster ATR72-200 Frachter einsetzen wird. Dies hat Ende August 2021 das Leasingunternehmen ACIA Aero bekannt gegeben. Mit der Air Astra steht eine neue Regionalfluggesellschaft am Start. Ab Januar 2022 soll der Start-Up vier ATR72-600 auf Inlandsflügen einsetzen, schreibt The Daily Star. Hinter der Air Astra steht mit Imran Asif ein Kenner des lokalen Flugmarkts. Imran Asif war bereits Geschäftsführer bei

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Air Wisconsin wieder in eigener Bemalung

Seit über 35 Jahren versteckt die Air Wisconsin ihre Identität auf den Flugzeugen, denn seit 1985 fliegen sie für größere Airlines als Zubringer in dessen Farben. Aktuell fliegt Air Wisconsin in den Farben von United Airlines als United Express mit einer Flotte von 63 Bombardier CRJ200 Regionaljets. Nur einen Tag nachdem der damals brandneue Flughafen von Appleton eröffnet wurde, hob am 23. August 1965 erstmals ein Flugzeug von Air Wisconsin ab. Vor 56 Jahren nutzte man die mit neun Sitzplätzen ausgestattete deHavilland Dove für vier tägliche Flüge nach Chicago-O’Hare. Bald schon wurden die Flugzeuge durch größere deHavilland Canada DHC-6 TwinOtter ersetzt und später mit Swearingen Metroliner ergänzt. In den Folgejahren vergrößerte Air Wisconsin die Flotte konstant und auch die ersten Jets konnte man betreiben. Mit BAC One-Eleven, später BAe 146-200 und deHavilland Canada DHC-7 wurde man zu einer der größten unabhängigen Regionalfluggesellschaft der Vereinigten Staaten. Doch ab 1985 begann man damit, die eigenen Flugzeuge für andere Fluggesellschaften einzusetzen. Vorerst gab es solche Verträge mit United Airlines (als United Express). Später folgen dann AirTran (als AirTranJetConnect), US Airways (als US Airways Express), und American Airlines (als American Eagle). Seit dem 1. März 2017 fliegt Air Wisconsin wieder exklusiv als United Express etwa 75 Destination an. Doch nun hat man eine erste Bombardier CRJ200 wieder in eigenen Farben versehen. Die künftige N498AW wird aber nicht Passagiere umherfliegen, sondern Fracht. Damit eröffnet AirWis, wie die Airline oft auch genannt wird, einen neuen Geschäftsbereich. Dies dürfte hauptsächlich damit zusammenhängen, dass die Passagierzahlen seit 2014

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Saab 2000: It’s lonely at the top

Die unten abgebildete Printwerbung ist uns vor wenigen Tagen ins Auge gestochen. Doch weshalb wirbt Saab über 20 Jahre nach dem Produktionsende immer noch für seine Saab 2000? Aviation.direct möchte darauf eine Antwort finden. Nach dem großen Erfolg der Saab 340 schickte sich der schwedische Flugzeugbau- und Rüstungskonzern Saab AB (damals noch als Saab-Scania AB) im Dezember 1988 an, ein vergrößertes Regionalflugzeug zu entwickeln – die Saab 2000. Doch die Saab 2000 ist nicht nur einfach eine gestreckte Saab 340, sondern ein komplett neu konzipiertes Flugzeug. Die in Linköping endmontierte Maschine setzte auf verschiedene Neuerungen und vor allem auf leistungsstarke Turboprop-Triebwerke der Allison Engine Company (heute Teil von Rolls-Royce). Die zwei AE2100A-Engines verleihen der Saab 2000 enormen Schub, so dass die Reisegeschwindigkeit mit 665 km/h etwa 100km/h höher war als die der direkten Konkurrenzmustern (ATR42, Fokker 50, DHC-8-300). Am 26. März 1992 war es dann so weit. Die beiden Testpiloten Eric Sjöberg und Lennart Nordh waren am Steuerhorn beim Erstflug des neuen schwedischen Regionalflugzeuges. Doch es war nicht alles eitel Sonnenschein. Während der Flugerprobung stellten sich Probleme ein. Es zeigte sich, dass die Luftströmung über dem Höhenleitwerk einen signifikanten Einfluss auf das mechanische Höhenrudersteuersystem (MECS) hatte. Dies wurde hauptsächlich verursacht durch die leistungsstarken Allison-Motoren und den beiden großen sechsblättrigen Dowty-Propellern. Aufgrund dieses Problems verzögerte sich das Programm, doch fast genau zwei Jahre nach dem Erstflug erfolgte am 31. März 1994 die endgültige Zertifizierung. Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Crossair war sehr überzeugt von der Saab 2000 und übernahm als Erstbetreiber die erste

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Hayways: FlyArmenia versucht es nochmals

FlyArmenia Airways wollte mit Boeing 737-Classics verschiedene Destinationen in Russland anfliegen. Doch das Projekt scheiterte schnell. Jetzt will man es unter einem neuen Namen nochmals wagen. Erst im Oktober 2019 wurde die FlyArmenia Airways in Jerewan gegründet. Bereits im Juli 2020 erhielt man von den armenischen Behörden ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC, #070) ausgestellt. Doch richtig durchgestartet ist FlyArmenia dennoch nicht. Dies liegt wohl auch damit zusammen, dass eine der beiden Boeing 737 nach Wartungsarbeiten in Tallinn direkt nach Teheran geflogen ist, anstatt in die Ukraine. Anschließend hatte man das AOC verloren. Aviation.direct hat darüber berichtet. Und nun will FlyArmenia wieder an den Start gehen. Aufgrund einer Neuausrichtung und einer neuen Strategie hat man sich zu einer Namensänderung entschlossen. Ab sofort wird man unter dem Namen Hayways auftreten. Die Website wurde auch entsprechend schon überarbeitet und mit dem neuen Logo versehen. Als künftige Destinationen nennt Hayways: Anapa am Schwarzen Meer, Moskau, Nowosibirsk, Rostow am Don, Sankt Petersburg und Saratow. Die Ausrichtung ist diesbezüglich sehr ähnlich wie unter dem alten Namen. Auch Flottentechnisch dürften es wiederum Boeing 737 werden. Zuletzt teilte die Airline im Juni 2021 mit, dass man in Verhandlungen mit einigen Leasinggeber über neuere Boeing 737 NG ist. Weitere Infos sind noch nicht bekannt.

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Muss Belavia Flugzeuge zurückgeben?

23. Mai 2021: kurz vor dem Einflug in den litauischen Luftraum wurde der Ryanair-Flug FR4978 nach Minsk umgeleitet – viele Stimmen sprachen von einer Entführung des regimekritische weißrussische Journalist Raman Pratassewitsch durch den weißrussischen Staat. Einen Tag darauf sperrte Großbritannien den Luftraum für weißrussische Flugzeuge und die Europäische Union folge einen Tag später. Das Flugverbot traf vor allem die Belavia. Doch es könnte jetzt noch härter kommen. Belavia, die Nationalfluggesellschaft Weißrusslands, betreibt eine Flotte bestehend aus 33 Flugzeugen. Einige davon fliegen exklusiv für die Regierung des Landes. Doch aufgrund des Flugverbotes der Europäischen Union stehen diverse Flugzeuge am Boden. Folgende Boeings sind in der Flotte: drei B737-300, zwei B737-500, neun B737-800, eine B737-800BBJ, eine B737-8 und eine B767-300ER. Von Embraer hat Belavia fünf E175, sieben E195 und drei neue E195-E2, während eine einzelne VIP-CRJ200 (Challenger 850) vom ehemaligen kanadischen Hersteller Bombardier noch in Weißrussland fliegt. Die EU-Mitgliedsstaaten Litauen, Polen, Lettland und Estland konnten beobachten, dass Belavia vermehrt Flüge zwischen der Türkei und Minsk anbietet. Sie glauben, dass damit eine neue Migrationsroute via Weißrussland nach Litauen und Polen eröffnet wurde. Erst kürzlich gab es Berichte über ebensolche Flüchtlingsflüge mit Iraqi Airways zwischen dem Irak und Minks. Deshalb fordern die erwähnten Staaten nun strengere Maßnahmen gegenüber Weißrussland und damit auch Belavia. Vor allem Litauen macht Druck. „Wir müssen sicherstellen, dass keine europäischen Unternehmen am Menschenschmuggel beteiligt sind, weder direkt noch indirekt. Beispielsweise jene europäischen Unternehmen, die Flugzeuge an die sonst sanktionierte Belavia verleasen“, schreibt Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis an den EU-Spitzendiplomaten Josep

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Endlich! Nonstop-Flüge von Berlin nach Dubai

Was Emirates seit langer Zeit schon versucht, wird nun einer kleinen Fluggesellschaft gelingen. Flüge zwischen der deutschen Hauptstadt und der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Schon seit langer Zeit bemüht sich Emirates, dass sie die deutsche Hauptstadt Berlin ins Streckennetz aufnehmen kann. Doch aufgrund unterschiedlicher Verträgen, ist es Emirates erlaubt, nur vier deutsche Städte anzufliegen. Und das macht Emirates seit langer Zeit auch schon. Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf verbindet die Golf-Airline mit ihrem Hub in Dubai. Sollte Emirates also Berlin anfliegen wollen, müsste sie eines der vorgenannten Ziele streichen. Dies ist nicht im Sinne von Emirates. Noch vor wenigen Monaten weibelte der Marketingchef der Fluggesellschaft, Adnan Kazim, mit den Worten, dass jetzt der beste Zeitpunkt sei, um Berlin mit Dubai zu verbinden um die wirtschaftlichen Chancen zu nutzen. Emirates erhält Unterstützung von Unternehmen, sowie Industrie- und Handelskammern und Agenturen aus dem Tourismus- und Wirtschaftssektor aus Berlin und Brandenburg. Auch der BER-Chef, Lütke Daldrup sprach sich für eine Verbindung nach Dubai aus. Und genau die erhält BER nun auch. Aber nicht durch Emirates. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines wird ab dem 4. Oktober 2021 in Zusammenarbeit mit dem deutschen Reisekonzern FTI Group Flüge zwischen Berlin und Dubai aufnehmen. Anfänglich zwei Mal wöchentlich, ab Dezember dann drei Mal, wird ein Airbus A321-200 zwischen den beiden Städten fliegen. Die FTI Group und Smartlynx werben damit, dass die Flüge genau zur bevorstehenden Weltausstellung EXPO2020 lanciert werden.

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HUB Airlines: Multinationale Billigairline mit A350 geplant

Verschiedene Airlines haben sich schon die Zähne an Billigflügen auf Langstrecken ausgebissen und nun steht mit HUB Airlines ein völlig neues Konzept an. Vier Firmen auf unterschiedlichen Kontinenten sollen mit einer Flotte bestehend aus Airbus A350 bald abheben. Seit Juni 2017 ist Rudolf Brockhausen daran ein neues Konzept in Long-Haul LowCost-Bereich (LHLC) auf die Beine zu stellen. Am 21. November 2019 konnte dann die HUB Airlines Ltd in London gegründet werden. Der Brasilianer war selbst Airline-Pilot und hat die Musterberechtigung auf A320, B737, B757, B767 und B777. Doch für seine HUB Airlines will er auf ein anderes Muster setzen, die Airbus A350. HUB Airlines soll eine Holding sein, welche vier unabhängige Fluggesellschaften betreibt: HUB Europe, HUB North America, HUB South America und HUB Southeast Asia. Der Start soll in Brasilien bei HUB South America erfolgen. Hierfür wurde auch schon die Basis bekannt gegeben, der Viracopos International Airport in Campinas (nordwestlich von Sao Paulo). Auf diesem Flughafen ist auch die Azul beheimatet. Man hat die Ambition, die größte Linienfluggesellschaft für den Langstreckenverkehr zu werden. Die als „HUBird“ bezeichneten Flugzeuge sollen in einer Zweiklassen-Konfiguration eingesetzt werden. Bereits im Oktober 2020 hat HUB dem Flugzeughersteller Airbus mitgeteilt, dass man sich für die A350 XWB entschieden hätte. Gemäß Aussage der angehenden Airline, wurde eine kluge Struktur entwickelt, welche auf dem Uhrzeigersinn basiert. So können die vier Drehkreuze einfach miteinander verbunden werden. Noch hält sich HUB Airlines bedeckt, ab wann der Flugbetrieb aufgenommen werden soll.

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