Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Red Sea Airlines: Neue ägyptische Fluggesellschaft

Vor der Corona-Krise wurde in Ägypten eine neue Fluggesellschaft unter dem Namen Red Sea Airlines gegründet. Wohl aufgrund Corona erfolgte der Start nun aber verspätet und vieles ist noch unklar. Es trennt Afrika von der Arabischen Halbinsel – das Rote Meer oder auf Englisch Red Sea. Unterschiedliche Staaten grenzen an das Rote Meer, am Ostufer Saudi-Arabien und Jemen, am Westufer Ägypten, Sudan, Eritrea und Dschibuti. Im Golf von Akaba sind zudem Jordanien und Israel zu finden. Fluggesellschaften aus diese acht Ländern könnten sich somit mit dem Meeresnamen schmücken. Und das tat auch die Nationalfluggesellschaft des kleinsten Anrainerstaates. Die im Jahre 1963 gegründete Air Djibouti trug ab 1973 den Zusatz Red Sea Airlines im Namen. Doch nach finanziellen Schwierigkeiten stoppte Air Djibouti – Red Sea Airlines am 22. Januar 1991 den Flugverkehr und wurde anschließend aufgelöst. Eine ebenfalls staatliche Nachfolgegesellschaft nutzte denselben Namen zwischen 1997 und 2002 wieder. Auch die ab 2015 verkehrende virtuelle Fluggesellschaft Air Djibouti bedient sich teilweise diesem Zusatz. Neben den Fluggesellschaften aus Dschibuti nutzte auch die Nationalairline von Eritrea den Meeresnamen. Die 1991 gegründete Eritrean Airlines flog zwischen 1998 und 2001 mit der Ergänzung Air Red Sea ab Asmara. Nun wird der Air Djibouti der Zusatzname strittig gemacht. In Ägypten wurde eine neue Airline mit dem Namen Red Sea Airlines gegründet. Der Flugbetriebsleiter, Nabil Helmy, hat vor wenigen Tagen mit einem Statement in den Sozialen Medien die Blicke auf sich gezogen. Seine Aussage war „New Star is born in aviation“ (in etwa: ein neuer Stern in der

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Lalona Air: Die nächste virtuelle Luftnummer?

Am 15. Januar 2022 soll die in Gründung befindende Lalona Air das erste Mal von Düsseldorf abheben. Als Flugpartner konnte man nach eigenen Aussagen die dänische Air Alsie gewinnen. Mit einer 60-plätzigen ATR72-500 sollen in- und ausländische Ziele angeflogen werden. Eigentlich ist es ein bekanntes Spiel. Eine oft neu gegründete Firma sieht für sich einen Markt und will dann entsprechende Flüge anbieten. Da man jedoch über kein AOC (Air Operator Certificate) verfügt, muss man einem Partner finden, welcher dann über die entsprechenden Zertifikate und auch Flugzeuge verfügt. Obwohl man rechtlich also keine Fluggesellschaft ist, bezeichnet man sich trotzdem als solche. Dies ist auch bei Lalona Air der Fall. Bereits in einem Monat soll der Ticketverkauf für verschiedene Strecken auf www.lalona-air.de lanciert werden. Bisher sind mit Friedrichshafen und Klagenfurt die ersten beiden Destinationen durchgesickert. Lalona Air möchte sich im Businessbereich positionieren, was angesichts einer nur mit 60 Sitzen ausgestatteten ATR72 auch möglich erscheint. Auf der Website des Unternehmens wird mit dem Satz „Business Airline für besondere Ansprüche“ geworben. Auf Sozialen Medien wird man noch konkreter. Der Verkaufsleiter, Sean Niefer, sagt: „Lalona Air ist eine Airline für Geschäftsreisende ohne Kompromisse“. Marvin Augustiniak, der Geschäftsführer meint: „wir werden eine neue Art und Weise von Businessreisen in Deutschland begründen“. Starke Worte von in der Branche unbekannten Personen. Und tatsächlich will Lalona Air einiges anders machen und damit Businesspassagiere anziehen. Gemäß einer Pressemitteilung sollen die Passagiere in den Genuss eines Shuttleservice zum Flughafen Düsseldorf kommen. Weiter will man sich mit kostenfreier Verpflegung an Bord, Freigepäck

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Ukrainian Wings: Was bringt die Zukunft?

Zuletzt hatte die Ukrainian Wings zwei Boeing 737-500 und eine Boeing 767-300ER für die afghanische Kam Air eingesetzt. Nach der Machtübernahme der Talibans in Afghanistan stellt Aviation.direct die Frage, wie weiter mit Ukrainian Wings. Die Bilder, welche vom Kabuler Flughafen Hamid Karzai International Airport in Khwaja Rawash um die Welt gingen, sind dramatisch. Auf Videos in den sozialen Medien sind immer wieder die Orange-Blauen Flugzeuge der größten afghanischen Airline Kam Air zu sehen. Auch sind Bilder einer geparkten Boeing 767 in vollen Kam Air Farben aufgetaucht. Möglicherweise handelt es hierbei um eine Boeing 767-300ER mit dem ukrainischen Kennzeichen UR-CSX, welche von Ukrainian Wings für Kam Air betrieben wird. Neben diesem Großraumflugzeug betreibt Ukrainian Wings noch zwei kleine Boeing 737-500 (UR-BAA / UR-UWW) ebenfalls für die afghanische Airline. Was bedeutet der Umsturz in Afghanistan nun für die ukrainische Airline? Leider blieben vermehrte Anfragen von Aviation.direct durch Ukrainian Wings unbeantwortet. Somit können wir nur mutmaßen, wollen dabei aber die Fakten nicht außer Acht lassen. Die B767-300ER (UR-CSX, msn 25534/477, Jahrgang 1993) wurde zuletzt am 13. Juli 2021 auf dem Flug UWJ8002 auf dem Weg nach Kiew Boryspil getrackt. Aufgrund der Flugnummer dürfte es sich um einen sogenannten Ferry Flight gehandelt haben. Wir gehen davon aus, dass das Flugzeug immer noch in Kiew am Boden ist und es sich bei der oben erwähnten B767 um eine andere Maschine handelt (womöglich die ex. Kam Air B767-200 YA-KAM). Die UR-CSX ist im Eigentum der Kam Aviation FZC aus Schardscha/Sharjah (VAE), einer Firma welche (wie Kam

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SKS Airways: Neue malaysische Airline will vor Start wachsen

Am 13. November 2017 wurde im malaysischen Johor Bahru die SKS Airways gegründet. Geplant waren Regionalflüge mit vier Twin Otter, doch noch hat SKS nicht abgehoben. Dennoch plant man bereits größere Flugzeuge anzuschaffen. Johor Bahru liegt an der Südspitze der malaiischen Halbinsel gegenüber von Singapur. Der nördlich der Stadt gelegene Senai International Airport ist 33 Kilometer von Singapur Seletar resp. knapp 50 Kilometer von Singapur Changi entfernt. Somit liegt die Stadt genau dazwischen und ist mit dem Damm „The Causeway“ sowie der neueren Brücke „Second Link“ über die Straße von Johor optimal an Singapur angebunden. Die hauptsächlich im Immobilienbereich tätige SKS Group of Companies gründete Ende 2017 eine eigene Airline mit dem Namen SKS Airways. Ursprünglich war die Anschaffung von vier DeHavilland Canada DHC-6-300 Twin Otter geplant. Obwohl in Johor Bahru beheimatet, sollten die Flugzeuge in Kuala Lumpur Subang (Sultan Abdul Aziz Shah Airport) und in Singapur Seletar stationiert werden. Die Twin Otter sollten auf Strecken zu touristischen Destinationen in Malaysia eingesetzt werden – wie beispielsweise Kota Bharu, Ipoh, Langkawi, Pangkor, Pula Redang, Taman Negara und Tioman. Die erste Twin Otter wurde dann im Dezember 2019 vom schweizerischen Sion mit verschiedenen Stopps nach Kuala Lumpur Subang überstellt und später dort bemalt und als 9M-KIA registriert. Die zweite Maschine folgte etwa ein Jahr danach und erhielt das Kennzeichen 9M-KIB. Zwei weitere DHC-6 sind aktuell immer noch in der Schweiz geparkt. Doch mit der Betriebsaufnahme hat es bei SKS Airways bisher noch nicht geklappt. Verschiedene Male wurde das Startdatum verschoben – noch

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Qanot Sharq hebt wieder ab

Am 16. August 2021 war es so weit. Die usbekische Fluggesellschaft Qanot Sharq hebt nach einem neunjährigen Dornröschenschlaf wieder ab. Unter dem recht speziellen Namen Qanot Sharq wurde im Jahr 1998 die erste private usbekische Fluggesellschaft gegründet. Damals bediente man sich einem Illyushin Il76 Frachtflugzeug der Uzbekistan Airways. Doch der Erfolg stellte sich nicht richtig ein, so dass man im Jahre 2012 die Türen schloss und das AOC zurückgab. Doch sieben Jahre später tauchte der Name Qanot Sharq wieder auf. An der MAKS Air Show in Moskau unterzeichnete der Gründer, Nosir Abdugafforov, eine Absichtserklärung („Letter of Intent“) über drei Sukhoi SSJ100. Danach wurde es wieder ruhiger um diese Airline und die Absichtserklärung wurde nie in eine effektive Bestellung umgewandelt. Doch mitten in der Corona-Krise tauchte der Name Qanot Sharq wieder auf. Bei dem amerikanischen Leasingunternehmen Air Lease Corporation sicherte man sich anfangs Jahr zwei gebrauchte Airbus A320-200. Diese wurden dann auch bereits im April und Mai 2021 nach Usbekistan überführt. Am 7. Juli 2021 erhielt Qanot Sharq ihr eigenes AOC und konnte nun mit den beiden Airbussen am 16. August 2021 wieder abheben. Der Erstflug ging von Taschkent in das für ihre Moscheen und Mausoleen bekannte usbekische Stadt Samarkand. Die Fluggesellschaft hat unsere Anfragen zur Bestätigung der Betriebsaufnahme bis zur Veröffentlichung dieses Berichts leider nicht beantwortet. Die beiden Flugzeuge sind in Mitteleuropa keine Unbekannten. Die nun als UK32030 registrierte Maschine flog zwischen 2005 und 2011 für die Air Berlin, während die zweite Maschine mit dem Kennzeichen UK32031 zwischen 2007 und

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FlyOne: Tochter in Armenien gegründet

Die moldauische Billigfluggesellschaft FlyOne hat mit lokalen Investoren eine Tochterfluggesellschaft in Armenien gegründet. Wie ch-aviation basierend auf einem Bericht der lokalen investigativen Website Hetq berichtet, soll FlyOne aus Moldawien ein Joint-Venture mit armenischen Investoren rund um den Politiker Khachatur Sukiasyan eingegangen sein. Der Plan ist, dass man ab Jerewan ebenfalls unter dem Namen FlyOne fliegen wird. Eine entsprechende Firma wurde am 18. März 2021 unter dem Namen FlyOne Armenia LLC eingetragen. An dieser hält FlyOne 46% der Aktien, während die restlichen 54% in armenischen Händen liegen, je 24.5% bei Hakob Aleksanyan respektive Armen Sirunyan und 5% bei Larisa Sahakova. Weiter schreibt ch-aviation, dass Mircea Maleca der Generaldirektor von FlyOne Armenia ist. Zusammen mit seiner Frau hält Mircea Maleca 50% an der moldauischen FlyOne und amtet dort als Chief Executive Officer. Aktuell betreibt FlyOne (Moldawien) eine Flotte bestehend aus einem Airbus A319-100 (ER-00002) sowie vier Airbus A320-200 (ER-00004, ER-00005, ER-00006 und ER-00007). Das Durchschnittalter beträgt etwa 13 Jahre, wobei alle Flugzeuge unterschiedlichen Leasinggesellschaften gehören. Ein A320 ist seit Mitte Juni 2021 an die ukrainische SkyUp Airlines verleast. FlyOne nahm am 28. April 2016 den Flugbetrieb als Charter-Operator auf und stieg bereits am 10. Juni 2016 in den Liniendienst ein. Heute bedient man ab Chişinău verschiedene europäische Ziele, sowie Destinationen in Russland, Israel und der Türkei. Mit der im Jahre 2018 gegründeten FlyOne in Rumänien möchte man innerhalb der Europäischen Union Flüge anbieten. Doch bisher wurde noch kein entsprechendes AOC ausgestellt. In Armenien haben in den vergangenen Jahren verschiedene Fluggesellschaften ihr Glück

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Neuer A319-Betreiber aus Russland: IrAero

Die russische Regionalfluggesellschaft hat ihren ersten Airbus A319-100 übernommen – kein umbekanntes Flugzeug für Russland. IrAero Airlines hat vergleichsweise früh auf Regionalstrecken Flugzeuge aus westlicher Produktion eingesetzt. Die vier Bombardier CRJ100 resp. CRJ200 ergänzten die damalige Flotte aus Antonov An-24 und An-26. Doch zwischenzeitlich sind die kanadischen Flugzeuge bis auf eine Einheit außer Dienst gestellt und durch aktuell sieben Sukhoi SSJ ersetzt worden. Die Antonovs sind jedoch nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Flotte. Neben neun An-24 betreibt IrAero noch zwei An-26 auf Passagierflügen. Zusätzlich fliegen acht weitere An-26 im Frachtdienst. Mit der Einflottung von drei Boeing 777-200ER hatte sich IrAero im Jahre 2018 finanziell übernommen – wie schon ein Jahr davor die damalige VIM Airlines. Doch dank einer 51% Beteiligung der Verwaltung der Region Irkutsk und der Ausflottung der Boeing-Flugzeuge ging die Reise für die IrAero weiter. Nun konnte IrAero ihre Flotte mit einer ersten Airbus A319-100 ergänzen. Die bereits 16 Jahre alte Maschine flog am 12. August 2021 in ihr neues und altes Zuhause in Russland. Denn die als VP-BKD registrierte A319 ist keine Unbekannte. Die ehemalige easyJet Maschine hatte seit 2012 schon vier unterschiedliche russische Betreiber: RusLine (2012-2013), Tatarstan Air (2013-2014), VIM Airlines (2014-2017) und zuletzt iFly Airlines (2018-2021). Neben dieser Maschine soll IrAero künftig zwei weitere A319 übernehmen. Doch wie lange sollen die A319 überhaupt in der Flotte bleiben? Sind sie nur als Interimslösung gedacht? Noch gibt es darauf keine Antwort. IrAero unterzeichnete bereits im Jahr 2013 eine Bestellung über zehn Irkut MS-21-300 für die

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ETF Airways: 1 Kaninchen: 0

Eine Boeing 737-800 der kroatischen Start-Up-Airline ETF Airways hat Anfangs Monats einen Triebwerksschaden in Bremen erlitten. Durch den Ausfall der Maschine sind der ETF Airways enorme Kosten entstanden. Seit dem 28. Mai 2021 verfügt die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways über ein eigenes AOC (HR-105) und hat seitdem zwei von AerCap geleaste Boeing 737-800 in die Flotte aufgenommen. Mit der „Enterprise“ (9A-ABC) und der „Voyager“ (9A-LAB) bietet man verschiedene Flüge im Bereich Charter, ACMI und AOG („Aircraft On Ground“) an. Doch nun hatte man selbst ein AOG bei der 9A-LAB zu verzeichnen. Wie Simple Flying schreibt, wurde am 2. August 2021 nach der Landung in Bremen ein Kaninchen in eines der beiden CFM56-7B27-Triebwerke gesogen. Der anschließende Flug von Bremen nach Pristina musste aufgrund des sogenannten FOD („Foreign Object Damage“) annulliert werden. Erst nach erfolgter Reparatur des Triebwerks konnte die 9A-LAB am 14. August 2021 wieder den Betrieb aufnehmen. In der Zwischenzeit musste man verschiedene fremde Flugzeuge einmieten – teilweise nur auf einzelnen Rotationen. Aviation.direct hat geprüft, wer für ETF Airways im Sub-Auftrag geflogen ist: ALK Airlines, MD-82 (LZ-DEO) Hi Fly, A321-200 (CS-TRJ) Privilege Style, B767-300ER (EC-LZO) Smartwings, B737-800 (OK-TVF & OK-TVH & OK-TSE) Trade Air, A319-100 (9A-BTJ) & A320-200 (9A-BTH) Nach Aussage der Fluggesellschaft dürften durch den ärgerlichen Zwischenfall Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro entstanden sein (500’000 € für die Reparaturkosten, 400’000 € für Leasing der Ersatzflugzeuge, 100’000 € sonstige Kosten). Simple Flying wirft die Frage auf, inwiefern die Liquidität der ETF Airways unter dem Ausfall und der

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Prototyp der Illyushin Il-112V abgestürzt

Es sind schockierende Bilder, welche heute (17. August 2021) aus Russland zu sehen sind. Der Prototyp des neuen russischen Militärtransportflugzeug Il-112V verunglückte auf einem Testflug nahe Moskau. Das neu entwickelte Militärtransportflugzeug des Typs Illyushin Il-112V sollte heute ein Testflug durchführen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, dass eines der Triebwerke in Brand geraten ist. Bei der folgenden Rechtskurve verlor die Crew anscheinend die Kontrolle über das Flugzeug und stürzte in einen Wald. Gemäß verschiedenen Medien sollen sich die zwei Testpiloten und ein Ingenieur an Bord befunden haben. Es wird vermeldet, dass diese den Absturz nicht überlebt haben. Noch vor wenigen Tagen informierte die UAC United Aircraft Corporation, dass das neue leichte Militärtransportflugzeuge Il-112V am 13. August 2021 von Woronesch zum Moskauer Flughafen Zhukovsky überführt wurde um dort am 7. Internationalen militärisch-technischen Forum „ARMY-2021“ teilzunehmen (22. – 28. August 2021). Pilotiert wurde das Flugzeug von Chefpilot Nikolai Kuimov, Testpilot Dmitry Komarov und vom Testingenieur Nikolai Khludeev. Wahrscheinlich war ebendiese Crew auch heute an Bord. UAC war sehr stolz, an der ARMY-21 mit der Il-112V teilnehmen zu können. Doch daraus wird aufgrund des Unglücks leider nichts. Inwiefern der Absturz die Veranstaltung tangiert, bleibt abzuwarten. Die Il-112V soll die ins Alter gekommene Flotte von Antonov An-26 ersetzen. Sie ist etwa 24 Meter lang und verfügt über eine Flügelspannweite von knapp unter 28 Meter. Das maximale Abfluggewicht (MTOW) wird mit 21 Tonnen angegeben. Als Triebwerke stehen dem Flugzeug zwei Turboprop-Engines des Typs Klimov ТV7-117CT zur Verfügung. Dasselbe Triebwerk steht bei der Ilyushin Il-114 und auch

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Chair Airlines flottet ersten Airbus A320 ein

Die aus der Germania Flug entstandene Chair Airlines wird im November 2021 einen Airbus A320-200 in die Flotte aufnehmen. Wie einer Pressemitteilung der Chair Airlines zu entnehmen ist, wird die Schweizer Fluggesellschaft noch in diesem Jahr die Flotte um einen ersten Airbus A320 vergrößern. Aktuell betreibt Chair zwei kleinere Airbus A319-100, nachdem am 8. Juli 2020 eine dritte Einheit bei Wartungsarbeiten in Neapel irreparable beschädigt wurde. Diesen Sommer hat man sich zudem im Wet-Lease einer Boeing 737-800 der polnischen Muttergesellschaft Enter Air bedient. Für den Reiseveranstalter Air Prishtina soll dieser A320 mehrheitlich im ethnischen Flugverkehr zwischen der Schweiz und dem Kosovo resp. Nordmazedonien zum Einsatz kommen. Aviation.Direct weiß, dass es sich bei dem Flugzeug um eine Maschine der Ursprungsversion (A320-200 / ceo) handelt. Für Chair bedeutet die Einflottung des A320 einen ersten Wachstumsschritt. Sollte die Marktsituation sowie die Entwicklung der Corona-Pandemie es zulassen, wird für 2022 die Übernahme eines weiteren Airbus A320 geplant, schreibt die Fluggesellschaft. Für kurze Zeit betrieb die damalige JetClub ebenfalls einen A320-200 in voller Air Prishtina Farben im ethnischen Flugverkehr. Die nun von Chair betriebene soll hingegen in der bekannten blau-rot-weißen Livery des Betreibers fliegen.

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