Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Spannungen am Golf führen zu steigenden Flugpreisen im internationalen Luftverkehr

Der internationale Luftverkehr steht im Frühjahr 2026 vor einer seiner schwersten Belastungsproben der letzten Jahrzehnte. Auslöser ist der militärische Konflikt im Iran, der die logistischen und finanziellen Grundfesten der globalen Luftfahrt erschüttert hat. Innerhalb kürzester Zeit haben sich die Kerosinpreise verdoppelt, da die Öltransporte durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormuz massiv gestört sind. Diese Entwicklung trifft die Branche zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige Drehkreuze im Nahen Osten wie Dubai, Doha und Abu Dhabi nur noch eingeschränkt operieren können. Während einige europäische Fluggesellschaften wie die Lufthansa Group kurzfristig von einer Nachfrageverlagerung profitieren, bereiten sie sich gleichzeitig auf drastische Flottenreduzierungen und die Einführung von Kurzarbeit vor. Für Passagiere resultiert die Krise in einem spürbar verknappten Angebot, insbesondere auf der Langstrecke nach Asien und Australien, sowie in massiv steigenden Ticketpreisen durch die Ausweitung internationaler Zuschläge. Kerosinpreis-Explosion und die Folgen für die Betriebskosten Die Verknappung von Rohöl durch die Blockade der wichtigsten Transportwege am Persischen Golf hat den Preis für Kerosin in ungeahnte Höhen getrieben. In der Luftfahrtindustrie stellt der Treibstoff traditionell den größten variablen Kostenfaktor dar, der bei einer Verdoppelung des Preises die Rentabilität ganzer Streckennetze infrage stellt. Zwar nutzen etablierte Fluggesellschaften Instrumente wie das Hedging, um sich durch langfristige Terminkontrakte gegen Preissprünge abzusichern – die Lufthansa Group hat beispielsweise rund 80 Prozent ihres Bedarfs abgesichert –, doch die verbleibenden ungedeckten Kostenanteile sowie die perspektivische Verteuerung bei Neuabschlüssen belasten die Bilanzen schwer. Besonders hart trifft es Fluggesellschaften, die über geringere Absicherungsquoten verfügen oder deren Geschäftsmodell auf extrem niedrigen Margen basiert. Ein

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Ryanair nimmt Flugbetrieb in Friedrichshafen wieder auf

Am späten Nachmittag des 1. April 2026 ist die irische Fluggesellschaft Ryanair nach einer mehrjährigen Unterbrechung an den Bodensee-Airport Friedrichshafen zurückgekehrt. Pünktlich um 17:30 Uhr hob eine Boeing 737-800 mit knapp 189 Passagieren an Bord in Richtung Alicante ab. Der Erstflug markiert den Beginn des Sommerflugplans 2026, in dem die größte Billigfluglinie Europas den Regionalflughafen wieder fest in ihr Streckennetz integriert hat. Neben der Verbindung an die spanische Costa Blanca wird auch die beliebte Urlaubsinsel Palma de Mallorca mehrmals wöchentlich bedient, was insbesondere zum Start der Osterferien für eine hohe Auslastung der Maschinen sorgt. Die Rückkehr des Low-Cost-Carriers gilt als wichtiger strategischer Schritt für den Bodensee-Airport, der in den vergangenen Jahren mit einem Rückgang der Passagierzahlen und der Insolvenz wichtiger Partner zu kämpfen hatte. Marketingleiter Bernd Behrend betonte bei der feierlichen Eröffnung, dass die Ansiedlung von Ryanair das Angebot für Reisende aus der Vierländerregion deutlich aufwertet. Die Verantwortlichen des Flughafens hoffen, dass das Engagement bei einer entsprechenden Buchungslage in den kommenden Saisons auf weitere europäische Metropolen und Urlaubsziele ausgeweitet wird. Aktuell wird Palma de Mallorca dreimal wöchentlich jeweils montags, mittwochs und freitags angeflogen, während Alicante zweimal pro Woche bedient wird. Trotz der Expansion in Friedrichshafen nutzte Ryanair die Gelegenheit für deutliche Kritik an den Rahmenbedingungen des deutschen Luftverkehrsmarktes. Marcel Pouchain-Meyer, Country Manager für den deutschsprachigen Raum, bezeichnete Deutschland erneut als Hochkostenstandort. Er kritisierte vor allem die staatlichen Abgaben und die Luftverkehrssteuer, die das Wachstum und die Eröffnung neuer Strecken im Vergleich zu anderen europäischen Märkten massiv ausbremsen würden. In der

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Internationaler Pilotenverband warnt Lufthansa-Chef vor Sicherheitsrisiken durch Gewerkschaftskonflikt

In einer ungewöhnlichen Schärfe hat sich die International Federation of Air Line Pilots‘ Associations (IFALPA) in den laufenden Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eingeschaltet. In einem persönlichen Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa, Carsten Spohr, kritisiert IFALPA-Präsident Ron Hay die Entscheidung des Managements, sämtliche Freistellungstage für VC-Vertreter mit sofortiger Wirkung auszusetzen. Dieser Schritt, der als Reaktion auf die festgefahrenen Verhandlungen und das verschlechterte Arbeitsverhältnis gewertet wird, betrifft nach Angaben des Weltverbandes auch alle Sicherheitsbeauftragten der Gewerkschaft. Die IFALPA warnt eindringlich davor, dass der willkürliche Entzug dieser Ressourcen das Sicherheitsmanagementsystem (SMS) und die Sicherheitskultur der Fluggesellschaft gefährdet. Während die Lufthansa das Vorgehen offenbar als Teil der kollektiven Auseinandersetzung sieht, betont die Pilotenvertretung, dass die Arbeit im Bereich der Flugsicherheit eine international etablierte Praxis sei, die nicht für tarifpolitische Zwecke instrumentalisiert werden dürfe. Gefährdung der Sicherheitskultur und internationaler Standards Die IFALPA betont in ihrem Brief, dass ein funktionierendes Sicherheitsmanagementsystem (SMS) im Kern auf der effektiven Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie auf Respekt und Vertrauen basiert. Durch den gezielten Entzug der Unterstützung für Sicherheitsexperten aus den Reihen der Arbeitnehmervertreter werde dieses System geschwächt. Das Schreiben erinnert den Lufthansa-CEO explizit an seine ultimative Verantwortung für die Sicherheit und den Schutz der gesamten Gruppe. Dabei wird auch auf die Rolle des „Accountable Managers“ Francesco Sciortino verwiesen, der für das SMS bei Lufthansa verantwortlich zeichnet. Die IFALPA fordert die sofortige Wiederherstellung der Freistellungstage, um die Robustheit des Sicherheitssystems zu gewährleisten und den regulatorischen Verpflichtungen nachzukommen. Ohne die Unterstützung und die

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Sicherheit im Luftverkehr vor neuen Herausforderungen durch demografischen Wandel

Die international anerkannte Sicherheitsvorgabe, ein Passagierflugzeug im Notfall innerhalb von nur 90 Sekunden vollständig zu evakuieren, gerät angesichts der alternden Gesellschaft zunehmend unter Druck. Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung eines internationalen Forschungsteams unter der Leitung von Chenyang Zhang von der Universität Calgary stellt die Praxistauglichkeit dieser Norm in Frage, sobald ein signifikanter Anteil älterer Passagiere an Bord ist. In der im Fachjournal AIP Advances veröffentlichten Studie wurde die Räumung eines Airbus A320 unter verschiedenen Bedingungen simuliert. Das Ergebnis ist eindeutig: In keinem der 27 durchgespielten Szenarien mit einem hohen Anteil an Senioren konnte das Zeitlimit der US-Luftfahrtbehörde FAA sowie der europäischen EASA eingehalten werden. Im ungünstigsten Fall dauerte die Evakuierung mehr als das Doppelte der vorgeschriebenen Zeit. Die Forscher identifizierten dabei vor allem die physischen und kognitiven Besonderheiten älterer Menschen als entscheidende Faktoren, die den Passagierfluss in Stresssituationen massiv verlangsamen. Methodik der Simulation und technische Rahmenbedingungen Als Untersuchungsobjekt wählten die Wissenschaftler den Airbus A320, da dieses Modell als eines der weltweit meistgenutzten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge eine hohe repräsentative Relevanz für den globalen Luftverkehr besitzt. Um realitätsnahe Bedingungen zu schaffen, wurde ein Notfallszenario zugrunde gelegt, bei dem ein Brand an beiden Triebwerken ausbricht. In einer solchen Situation sind die Notausstiege direkt über den Tragflächen aus Sicherheitsgründen nicht passierbar, da die Hitzeentwicklung und Flammenbildung in diesem Bereich eine Flucht unmöglich machen. Den Passagieren stehen in diesem Fall lediglich die vier Hauptausgänge im vorderen und hinteren Bereich der Kabine zur Verfügung. Die Simulationen verknüpften drei unterschiedliche Kabinen-Layouts – von großzügiger Bestuhlung bis hin zur

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Kerosinkosten: Air Baltic muss Staatskredit beantragen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic steht im Frühjahr 2026 vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen, die eine kurzfristige finanzielle Unterstützung durch den lettischen Staat notwendig machen. Infolge des eskalierenden Nahostkonflikts und der damit verbundenen massiven Instabilität auf den Energiemärkten sieht sich das Unternehmen mit einer Verdopplung der Treibstoffpreise sowie signifikanten Einnahmeausfällen konfrontiert. Das Verkehrsministerium in Riga prüft derzeit einen Antrag auf einen Stabilisierungskredit, um den laufenden Flugbetrieb abzusichern und die strategische Anbindung Lettlands an den europäischen Luftverkehrsraum zu gewährleisten. Während erste Berichte von einer Kreditsumme von 30 Millionen Euro sprachen, deuten Branchenanalysen auf einen weitaus höheren Liquiditätsbedarf hin, der im dreistelligen Millionenbereich liegen könnte. Die Situation verdeutlicht die Verwundbarkeit regionaler Fluggesellschaften gegenüber globalen politischen Spannungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die Betriebskosten und die Netzplanung haben. Explosionsartiger Anstieg der Betriebskosten durch Kerosinpreise Der zentrale Faktor für die aktuelle Schieflage von Air Baltic ist die drastische Verteuerung von Flugbenzin. Da Kerosin den größten variablen Kostenblock einer Fluggesellschaft darstellt, schlägt die Verdopplung der Marktpreise unmittelbar auf die Bilanz durch. Der Nahostkonflikt hat die globalen Lieferketten für Erdölprodukte unter Druck gesetzt und zu spekulativen Preissteigerungen geführt, die insbesondere Fluggesellschaften ohne weitreichende Absicherungsgeschäfte (Hedging) hart treffen. Für Air Baltic bedeutet dies, dass die ursprünglichen Budgetplanungen für das Geschäftsjahr 2026 hinfällig sind. Die finanzielle Belastung wird durch die Tatsache verschärft, dass die Airline gleichzeitig gezwungen war, rentable Flugverbindungen auszusetzen. Aus Sicherheitsgründen wurden die Flüge nach Tel Aviv und Dubai eingestellt, was nicht nur zum Verlust direkter Ticketeinnahmen führte, sondern auch die Auslastung des restlichen Streckennetzes beeinträchtigte, da wichtige

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Prosiebensat.1: Verkauf von Billiger-mietwagen.de und Camperdays besiegelt

Der Unterföhringer Medienkonzern Prosiebensat.1 treibt die Fokussierung auf sein Kerngeschäft Entertainment mit hoher Geschwindigkeit voran und trennt sich im Zuge dessen von namhaften Beteiligungen im Mobilitätssektor. Wie das Unternehmen im Rahmen der aktuellen Strategieanpassung bestätigte, wurde die Veräußerung der marktführenden Vergleichsplattform Billiger-mietwagen.de erfolgreich eingeleitet. Das Portal, das organisatorisch unter dem Dach der Floyt Mobility GmbH geführt wurde, geht an ein Konsortium über, welches von der Beteiligungsgesellschaft Pivotum Capital angeführt wird. Nahezu zeitgleich gab der Konzern bekannt, dass auch die spezialisierte Buchungsplattform Camperdays den Besitzer wechselt und an eine Gruppe privater Investoren veräußert wird. Diese Transaktionen sind Teil eines umfassenden Umbauprozesses, mit dem sich der Konzern von Randaktivitäten trennt, die keine direkten Synergien mit der medialen Reichweite und der Streaming-Strategie des Hauses aufweisen. Über die genauen finanziellen Modalitäten und die erzielten Kaufpreise wurde zwischen den beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Der endgültige Abschluss beider Verkäufe wird für Ende April 2026 erwartet. Konsequenter Rückzug aus dem Segment der Mobilitätsportale Die Entscheidung, sich von Billiger-mietwagen.de zu trennen, markiert das Ende einer Ära, in der Prosiebensat.1 massiv in E-Commerce-Modelle investierte, um Werbezeiten gegen Unternehmensanteile zu tauschen. Die Plattform galt lange Zeit als eines der Aushängeschilder im Commerce-Portfolio des Konzerns. Mit dem Verkauf an Pivotum Capital folgt die Marke nun einem Weg, den zuvor bereits andere Tochtergesellschaften eingeschlagen haben. Erst kürzlich hatte das Konsortium um Pivotum Capital auch das Vermarktungsunternehmen esome sowie den Retail-Media-Spezialisten Kairion übernommen. Durch die Bündelung dieser ehemaligen Prosiebensat.1-Assets unter einem neuen Eigner zeigt sich ein deutlicher Konsolidierungstrend bei digitalen Dienstleistern. Für den

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Iberia weitet Kapazitäten auf dem brasilianischen Markt massiv aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt im Rahmen ihres strategischen Flugplans 2030 ihre Präsenz in Südamerika und kündigt für die Wintersaison 2026/2027 eine deutliche Kapazitätserhöhung in Brasilien an. Das Unternehmen plant, das Angebot an Sitzplätzen um 18 % auf insgesamt 322.000 Plätze zwischen Ende Oktober und März zu steigern. Dieser Ausbau konzentriert sich insbesondere auf den Nordosten des Landes, wobei die Destinationen Recife und Fortaleza im Mittelpunkt stehen. Durch die Erweiterung der Langstreckenflotte auf mittlerweile 50 Flugzeuge kann die Airline ihre Position als wichtigster Anbieter für Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika weiter festigen und die Frequenzen auf Schlüsselrouten stabilisieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Strecke nach Recife, die von derzeit drei wöchentlichen Verbindungen auf bis zu sieben Flüge pro Woche aufgestockt wird. Damit wird die Stadt weitgehend täglich nonstop mit dem Drehkreuz Madrid verbunden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Kapazitätssteigerung von 190 % entspricht. Auch Fortaleza verzeichnet ein signifikantes Wachstum: Die Frequenz steigt von drei auf bis zu fünf wöchentliche Rotationen, was ein Plus von 161 % bei den verfügbaren Sitzplätzen bedeutet. Diese Maßnahmen ergänzen die bestehenden täglichen Doppelverbindungen nach São Paulo sowie die fünf wöchentlichen Flüge nach Rio de Janeiro, wodurch Iberia ein flächendeckendes Netz für den brasilianischen Markt sicherstellt. Technologisch setzt Iberia auf diesen Routen auf den Airbus A321XLR, das neueste Schmalrumpfflugzeug für die Langstrecke auf dem Markt. Mit einer Kapazität von 182 Sitzplätzen, aufgeteilt in Business- und Economy-Class, ermöglicht dieser Flugzeugtyp einen wirtschaftlichen Betrieb auf Distanzen, die bisher größeren Maschinen vorbehalten waren. Aufgrund der hohen Nachfrage in

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Skyhub PAD weitet Flugbetrieb auf internationale Route aus

Die private Betreibergesellschaft Skyhub PAD GmbH & Co. KG hat pünktlich zum Sommerflugplan 2026 ihr Streckennetz erweitert und verbindet nun erstmals ein internationales Ziel mit dem Drehkreuz München. Ab sofort wird der Flughafen Pécs-Pogány in Südungarn zweimal wöchentlich angesteuert. Die Initiative, die ursprünglich im März 2025 zur Sicherung der Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München gegründet wurde, konnte ihre Basis durch eine massive Kapitalerhöhung auf mittlerweile 103 Gesellschafter ausbauen. Für den Flugbetrieb zeichnet weiterhin die dänische Fluggesellschaft DAT verantwortlich, die auf der neuen Strecke eine Maschine des Typs ATR 72-600 einsetzt. Die Entscheidung für den Standort Pécs basiert auf der strategischen Bedeutung der fünftgrößten Stadt Ungarns als Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Mit einer über 2.000-jährigen Geschichte, dem Status als ehemalige Kulturhauptstadt Europas und einer Universität mit über 20.000 Studierenden besteht ein erhebliches Potenzial für den wissenschaftlichen und touristischen Austausch. Die Flugzeiten sind jeweils auf Montag und Donnerstag festgesetzt, wobei die Maschine am frühen Nachmittag zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Südungarn verkehrt. Durch die Anbindung an das Drehkreuz München erhält die Region Pécs, die ein Einzugsgebiet von rund 500.000 Menschen umfasst, wieder einen direkten Zugang zum weltweiten Luftverkehrsnetz. Der Oberbürgermeister von Pécs, Attila Péterffy, sieht in der Kooperation einen entscheidenden Faktor für die Stärkung der internationalen Beziehungen der Stadt. Auch die Verantwortlichen von Skyhub PAD, Christoph Plass und Klaus Marx, betonten, dass die Einbindung eines internationalen Partners das Geschäftsmodell der Initiative stabilisiere. Das Konstrukt der Skyhub PAD gilt in der Branche als außergewöhnlich, da es die Finanzierung und das Risiko einer Linienverbindung auf

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Gategroup übernimmt Mehrheit an KLM Catering Services

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines und der Schweizer Catering-Riese Gate Group haben eine rechtsverbindliche Einigung über den Verkauf von KLM Catering Services (KCS) erzielt. Im Rahmen der Transaktion erwirbt Gate Group einen Anteil von 75 % an dem Catering-Unternehmen, während KLM mit 25 % als Minderheitsgesellschafter beteiligt bleibt. Dieser strategische Schritt ist zentraler Bestandteil des internen Effizienzprogramms „Back on Track“, mit dem KLM seine operativen Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit steigern möchte. Durch die Kooperation mit dem weltweit agierenden Spezialisten Gate Group, der in über 60 Ländern vertreten ist, sichert sich KLM den Zugang zu einem globalen Logistiknetzwerk und modernster Lebensmitteltechnologie. Der Verkauf von KCS markiert das Ende einer über 80-jährigen Ära, in der KLM ihr Bordservice-Management weitgehend in Eigenregie betrieb. Mit mehr als 1.300 Mitarbeitern produziert KCS am Flughafen Amsterdam-Schiphol täglich über 55.000 Mahlzeiten für rund 350 Flüge. Laut Unternehmensangaben von KLM-Finanzvorstand Bas Brouns wird die Übernahme keine negativen Auswirkungen auf die bestehenden Arbeitsverhältnisse haben; vielmehr sollen durch die Partnerschaft notwendige Investitionen in die Infrastruktur ermöglicht werden. Gategroup plant in diesem Zusammenhang den Bau einer neuen, technologisch hochgerüsteten Produktionsanlage in Amsterdam, um die Kapazitäten für Interkontinental- und Europaverkehre zu erweitern und die operative Zuverlässigkeit am Hub Schiphol langfristig zu garantieren. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Zusammenschluss in einen Trend der Konsolidierung innerhalb der Airline-Catering-Branche fällt. Große Fluggesellschaften lagern ihre Catering-Sparten vermehrt an spezialisierte Anbieter aus, um Fixkosten zu variabilisieren und von Skaleneffekten zu profitieren. Für Gate Group bedeutet die Übernahme eine signifikante Stärkung der Marktposition in Europa,

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Jetblue erhöht Gebühren für aufgegebenes Gepäck infolge steigender Betriebskosten

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Airways hat eine umfassende Neugestaltung ihrer Gebührenstruktur für Reisegepäck angekündigt und reagiert damit als einer der ersten großen Akteure auf dem nordamerikanischen Markt auf die drastisch gestiegenen Betriebskosten im Luftfahrtsektor. Insbesondere die Volatilität der Treibstoffpreise und die allgemeine Inflation bei den Bodenverkehrsdiensten zwingen den in New York ansässigen Hybrid-Carrier zu diesem Schritt. Die Preiserhöhungen betreffen sowohl Inlandsflüge als auch internationale Verbindungen in die Karibik, nach Lateinamerika und über den Nordatlantik nach Europa. Dabei setzt Jetblue auf ein differenziertes Preismodell, das zwischen Hauptreisezeiten und Nebensaison unterscheidet sowie Passagiere belohnt, die ihre Zusatzleistungen frühzeitig buchen. Während die Basisflugpreise durch diese Maßnahme wettbewerbsfähig gehalten werden sollen, steigen die Kosten für das erste aufgegebene Gepäckstück in der Spitze um bis zu neun US-Dollar. Diese Entwicklung unterstreicht den anhaltenden Trend in der Luftfahrtindustrie, Kerndienstleistungen zu entbündeln und verstärkt auf Zusatzeinnahmen zu setzen, um die operative Marge in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld zu sichern. Detaillierte Gebührenstruktur für Kurz- und Mittelstrecken Die neuen Regelungen für das erste Gepäckstück sehen eine Erhöhung von bisher 35 auf 39 US-Dollar für Flüge in der Nebensaison vor, sofern die Buchung mindestens 24 Stunden vor Abflug erfolgt. Betroffen sind hiervon die Tarife Blue, Blue Basic und Blue Extra auf Strecken innerhalb der USA sowie in Richtung Karibik und Lateinamerika. In den stark frequentierten Hauptreisezeiten, wozu insbesondere die Sommermonate der Nordhalbkugel sowie nationale Feiertage zählen, klettert die Gebühr für das erste Koffersegment von 40 auf nunmehr 49 US-Dollar. Passagiere, die sich erst am Flughafen oder innerhalb der letzten 24

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