Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Prosiebensat.1: Verkauf von Billiger-mietwagen.de und Camperdays besiegelt

Der Unterföhringer Medienkonzern Prosiebensat.1 treibt die Fokussierung auf sein Kerngeschäft Entertainment mit hoher Geschwindigkeit voran und trennt sich im Zuge dessen von namhaften Beteiligungen im Mobilitätssektor. Wie das Unternehmen im Rahmen der aktuellen Strategieanpassung bestätigte, wurde die Veräußerung der marktführenden Vergleichsplattform Billiger-mietwagen.de erfolgreich eingeleitet. Das Portal, das organisatorisch unter dem Dach der Floyt Mobility GmbH geführt wurde, geht an ein Konsortium über, welches von der Beteiligungsgesellschaft Pivotum Capital angeführt wird. Nahezu zeitgleich gab der Konzern bekannt, dass auch die spezialisierte Buchungsplattform Camperdays den Besitzer wechselt und an eine Gruppe privater Investoren veräußert wird. Diese Transaktionen sind Teil eines umfassenden Umbauprozesses, mit dem sich der Konzern von Randaktivitäten trennt, die keine direkten Synergien mit der medialen Reichweite und der Streaming-Strategie des Hauses aufweisen. Über die genauen finanziellen Modalitäten und die erzielten Kaufpreise wurde zwischen den beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart. Der endgültige Abschluss beider Verkäufe wird für Ende April 2026 erwartet. Konsequenter Rückzug aus dem Segment der Mobilitätsportale Die Entscheidung, sich von Billiger-mietwagen.de zu trennen, markiert das Ende einer Ära, in der Prosiebensat.1 massiv in E-Commerce-Modelle investierte, um Werbezeiten gegen Unternehmensanteile zu tauschen. Die Plattform galt lange Zeit als eines der Aushängeschilder im Commerce-Portfolio des Konzerns. Mit dem Verkauf an Pivotum Capital folgt die Marke nun einem Weg, den zuvor bereits andere Tochtergesellschaften eingeschlagen haben. Erst kürzlich hatte das Konsortium um Pivotum Capital auch das Vermarktungsunternehmen esome sowie den Retail-Media-Spezialisten Kairion übernommen. Durch die Bündelung dieser ehemaligen Prosiebensat.1-Assets unter einem neuen Eigner zeigt sich ein deutlicher Konsolidierungstrend bei digitalen Dienstleistern. Für den

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Iberia weitet Kapazitäten auf dem brasilianischen Markt massiv aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt im Rahmen ihres strategischen Flugplans 2030 ihre Präsenz in Südamerika und kündigt für die Wintersaison 2026/2027 eine deutliche Kapazitätserhöhung in Brasilien an. Das Unternehmen plant, das Angebot an Sitzplätzen um 18 % auf insgesamt 322.000 Plätze zwischen Ende Oktober und März zu steigern. Dieser Ausbau konzentriert sich insbesondere auf den Nordosten des Landes, wobei die Destinationen Recife und Fortaleza im Mittelpunkt stehen. Durch die Erweiterung der Langstreckenflotte auf mittlerweile 50 Flugzeuge kann die Airline ihre Position als wichtigster Anbieter für Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika weiter festigen und die Frequenzen auf Schlüsselrouten stabilisieren. Besonderes Augenmerk liegt auf der Strecke nach Recife, die von derzeit drei wöchentlichen Verbindungen auf bis zu sieben Flüge pro Woche aufgestockt wird. Damit wird die Stadt weitgehend täglich nonstop mit dem Drehkreuz Madrid verbunden, was im Vergleich zum Vorjahr einer Kapazitätssteigerung von 190 % entspricht. Auch Fortaleza verzeichnet ein signifikantes Wachstum: Die Frequenz steigt von drei auf bis zu fünf wöchentliche Rotationen, was ein Plus von 161 % bei den verfügbaren Sitzplätzen bedeutet. Diese Maßnahmen ergänzen die bestehenden täglichen Doppelverbindungen nach São Paulo sowie die fünf wöchentlichen Flüge nach Rio de Janeiro, wodurch Iberia ein flächendeckendes Netz für den brasilianischen Markt sicherstellt. Technologisch setzt Iberia auf diesen Routen auf den Airbus A321XLR, das neueste Schmalrumpfflugzeug für die Langstrecke auf dem Markt. Mit einer Kapazität von 182 Sitzplätzen, aufgeteilt in Business- und Economy-Class, ermöglicht dieser Flugzeugtyp einen wirtschaftlichen Betrieb auf Distanzen, die bisher größeren Maschinen vorbehalten waren. Aufgrund der hohen Nachfrage in

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Skyhub PAD weitet Flugbetrieb auf internationale Route aus

Die private Betreibergesellschaft Skyhub PAD GmbH & Co. KG hat pünktlich zum Sommerflugplan 2026 ihr Streckennetz erweitert und verbindet nun erstmals ein internationales Ziel mit dem Drehkreuz München. Ab sofort wird der Flughafen Pécs-Pogány in Südungarn zweimal wöchentlich angesteuert. Die Initiative, die ursprünglich im März 2025 zur Sicherung der Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München gegründet wurde, konnte ihre Basis durch eine massive Kapitalerhöhung auf mittlerweile 103 Gesellschafter ausbauen. Für den Flugbetrieb zeichnet weiterhin die dänische Fluggesellschaft DAT verantwortlich, die auf der neuen Strecke eine Maschine des Typs ATR 72-600 einsetzt. Die Entscheidung für den Standort Pécs basiert auf der strategischen Bedeutung der fünftgrößten Stadt Ungarns als Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Mit einer über 2.000-jährigen Geschichte, dem Status als ehemalige Kulturhauptstadt Europas und einer Universität mit über 20.000 Studierenden besteht ein erhebliches Potenzial für den wissenschaftlichen und touristischen Austausch. Die Flugzeiten sind jeweils auf Montag und Donnerstag festgesetzt, wobei die Maschine am frühen Nachmittag zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Südungarn verkehrt. Durch die Anbindung an das Drehkreuz München erhält die Region Pécs, die ein Einzugsgebiet von rund 500.000 Menschen umfasst, wieder einen direkten Zugang zum weltweiten Luftverkehrsnetz. Der Oberbürgermeister von Pécs, Attila Péterffy, sieht in der Kooperation einen entscheidenden Faktor für die Stärkung der internationalen Beziehungen der Stadt. Auch die Verantwortlichen von Skyhub PAD, Christoph Plass und Klaus Marx, betonten, dass die Einbindung eines internationalen Partners das Geschäftsmodell der Initiative stabilisiere. Das Konstrukt der Skyhub PAD gilt in der Branche als außergewöhnlich, da es die Finanzierung und das Risiko einer Linienverbindung auf

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Gategroup übernimmt Mehrheit an KLM Catering Services

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines und der Schweizer Catering-Riese Gate Group haben eine rechtsverbindliche Einigung über den Verkauf von KLM Catering Services (KCS) erzielt. Im Rahmen der Transaktion erwirbt Gate Group einen Anteil von 75 % an dem Catering-Unternehmen, während KLM mit 25 % als Minderheitsgesellschafter beteiligt bleibt. Dieser strategische Schritt ist zentraler Bestandteil des internen Effizienzprogramms „Back on Track“, mit dem KLM seine operativen Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit steigern möchte. Durch die Kooperation mit dem weltweit agierenden Spezialisten Gate Group, der in über 60 Ländern vertreten ist, sichert sich KLM den Zugang zu einem globalen Logistiknetzwerk und modernster Lebensmitteltechnologie. Der Verkauf von KCS markiert das Ende einer über 80-jährigen Ära, in der KLM ihr Bordservice-Management weitgehend in Eigenregie betrieb. Mit mehr als 1.300 Mitarbeitern produziert KCS am Flughafen Amsterdam-Schiphol täglich über 55.000 Mahlzeiten für rund 350 Flüge. Laut Unternehmensangaben von KLM-Finanzvorstand Bas Brouns wird die Übernahme keine negativen Auswirkungen auf die bestehenden Arbeitsverhältnisse haben; vielmehr sollen durch die Partnerschaft notwendige Investitionen in die Infrastruktur ermöglicht werden. Gategroup plant in diesem Zusammenhang den Bau einer neuen, technologisch hochgerüsteten Produktionsanlage in Amsterdam, um die Kapazitäten für Interkontinental- und Europaverkehre zu erweitern und die operative Zuverlässigkeit am Hub Schiphol langfristig zu garantieren. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Zusammenschluss in einen Trend der Konsolidierung innerhalb der Airline-Catering-Branche fällt. Große Fluggesellschaften lagern ihre Catering-Sparten vermehrt an spezialisierte Anbieter aus, um Fixkosten zu variabilisieren und von Skaleneffekten zu profitieren. Für Gate Group bedeutet die Übernahme eine signifikante Stärkung der Marktposition in Europa,

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Jetblue erhöht Gebühren für aufgegebenes Gepäck infolge steigender Betriebskosten

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Airways hat eine umfassende Neugestaltung ihrer Gebührenstruktur für Reisegepäck angekündigt und reagiert damit als einer der ersten großen Akteure auf dem nordamerikanischen Markt auf die drastisch gestiegenen Betriebskosten im Luftfahrtsektor. Insbesondere die Volatilität der Treibstoffpreise und die allgemeine Inflation bei den Bodenverkehrsdiensten zwingen den in New York ansässigen Hybrid-Carrier zu diesem Schritt. Die Preiserhöhungen betreffen sowohl Inlandsflüge als auch internationale Verbindungen in die Karibik, nach Lateinamerika und über den Nordatlantik nach Europa. Dabei setzt Jetblue auf ein differenziertes Preismodell, das zwischen Hauptreisezeiten und Nebensaison unterscheidet sowie Passagiere belohnt, die ihre Zusatzleistungen frühzeitig buchen. Während die Basisflugpreise durch diese Maßnahme wettbewerbsfähig gehalten werden sollen, steigen die Kosten für das erste aufgegebene Gepäckstück in der Spitze um bis zu neun US-Dollar. Diese Entwicklung unterstreicht den anhaltenden Trend in der Luftfahrtindustrie, Kerndienstleistungen zu entbündeln und verstärkt auf Zusatzeinnahmen zu setzen, um die operative Marge in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld zu sichern. Detaillierte Gebührenstruktur für Kurz- und Mittelstrecken Die neuen Regelungen für das erste Gepäckstück sehen eine Erhöhung von bisher 35 auf 39 US-Dollar für Flüge in der Nebensaison vor, sofern die Buchung mindestens 24 Stunden vor Abflug erfolgt. Betroffen sind hiervon die Tarife Blue, Blue Basic und Blue Extra auf Strecken innerhalb der USA sowie in Richtung Karibik und Lateinamerika. In den stark frequentierten Hauptreisezeiten, wozu insbesondere die Sommermonate der Nordhalbkugel sowie nationale Feiertage zählen, klettert die Gebühr für das erste Koffersegment von 40 auf nunmehr 49 US-Dollar. Passagiere, die sich erst am Flughafen oder innerhalb der letzten 24

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Brussels Airlines weitet Flugangebot für den Sommer 2026 massiv aus

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat eine signifikante Erweiterung ihres Streckennetzes für die kommende Sommersaison angekündigt. Aufgrund einer gestiegenen Nachfrage innerhalb Europas werden rund 170 zusätzliche Flüge in den Flugplan aufgenommen, was einer Kapazitätserhöhung um etwa 60.000 Sitzplätze entspricht. Diese Ausweitung ist unter anderem auf die vorzeitige Auslieferung neuer Flugzeuge sowie auf eine strategische Umverteilung von Kapazitäten zurückzuführen. Da die Nachfrage nach Verbindungen im Nahen Osten aufgrund der dortigen geopolitischen Lage aktuell geringer ausfällt, nutzt die Tochtergesellschaft der Lufthansa Group diese Ressourcen, um beliebte europäische Metropolen und Ferienregionen häufiger zu bedienen. Im Zentrum der Angebotserweiterung stehen insbesondere Destinationen in Südeuropa und auf dem Balkan. In den Monaten Juli und August werden Ziele wie Ljubljana in Slowenien und Bilbao in Spanien mit drei zusätzlichen wöchentlichen Frequenzen gestärkt. Auch Prag und Alicante erhalten jeweils zwei weitere Flüge pro Woche. Ergänzt wird das Programm durch punktuelle Aufstockungen nach Athen, Zadar, Faro und Valencia. Jan Derycke, Leiter des kommerziellen Angebotsmanagements bei Brussels Airlines, betont, dass diese Maßnahmen den Kunden mehr Auswahl und Flexibilität bieten sollen. Die Planung erfolgt dabei in enger Abstimmung mit der gesamten Lufthansa Group, die ihre Kontinentalstrecken derzeit systematisch ausbaut. Über das europäische Netz hinaus verzeichnet die Fluggesellschaft ein starkes Interesse an Fernreisen nach Afrika. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der neuen Verbindung nach Kilimandscharo in Tansania. Ursprünglich nur für den Sommerflugplan konzipiert, wurde die Strecke aufgrund der hohen Buchungszahlen nun fest in den Winterflugplan bis Februar 2027 integriert. In den Spitzenmonaten zwischen Dezember und Februar sind zwei wöchentliche Rotationen

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Flughafen Brüssel erwartet Passagierrekord zum Start der Osterferien

Am Flughafen Brüssel beginnt an diesem Freitag mit dem Start der flämischen Schulferien eine Phase mit besonders hohem Verkehrsaufkommen. Zwischen dem 3. und 19. April 2026 rechnet der Betreiber mit mehr als 1,25 Millionen Fluggästen, was einer Steigerung von 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Als besonders frequentiert gelten die Montage am 6. und 13. April, an denen jeweils rund 80.000 Reisende am Drehkreuz erwartet werden. Während die flämischen Schulen bereits jetzt in die Pause gehen, folgt der französischsprachige Teil Belgiens erst Ende des Monats, was die Reiseströme in diesem Jahr zeitlich entzerrt. Das Flugangebot wurde pünktlich zum Ferienbeginn massiv ausgeweitet, wobei der Fokus deutlich auf sonnenreichen Destinationen im Mittelmeerraum und Nordafrika liegt. Spanien bleibt mit Zielen wie Alicante, Málaga und der neuen Verbindung nach Asturien Spitzenreiter im Portfolio. Auch Marokko verzeichnet mit zusätzlichen Kapazitäten nach Agadir und Marrakesch eine steigende Bedeutung für den Standort. Ergänzt wird das Angebot durch verstärkte Frequenzen nach Malta und Griechenland. Marktanalysen bestätigen, dass der Flughafen Brüssel seine Position als wichtigstes Einfallstor für den belgischen Tourismussektor festigt und dabei verstärkt auf eine Mischung aus klassischen Badeurlaubs- und Städtereisezielen setzt. Neben dem operativen Flugbetrieb spielt die Vermarktung belgischer Qualitätsprodukte eine zentrale Rolle in der Umsatzstrategie des Flughafens. Schokolade stellt mit einem jährlichen Absatz von rund 850 Tonnen das wichtigste Handelsgut dar; statistisch gesehen werden pro Minute etwa 1,5 Kilogramm Pralinen und Schokolade verkauft. Passend dazu begleiten österliche Aktionen in den Terminals den Saisonstart. Im Non-Aviation-Bereich setzt der Flughafen zudem auf lokale Handwerkskunst und Design, um die

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DDSG bereitet sich mit Euro Week Cruises auf den Eurovision Song Contest 2026 vor

Wien wird im Mai 2026 zum Zentrum der europäischen Musikwelt, wenn der Eurovision Song Contest (ESC) tausende Besucher und Medienvertreter in die österreichische Bundeshauptstadt lockt. Um dem internationalen Publikum und der lokalen Bevölkerung ein attraktives Rahmenprogramm abseits der Stadthalle zu bieten, hat die Schifffahrtsgesellschaft DDSG Blue Danube ein umfassendes Eventkonzept auf dem Wasser vorgestellt. Zwischen dem 9. und 17. Mai 2026 verwandeln sich mehrere Schiffe der Flotte in schwimmende Bühnen. Unter dem Titel Euro Week Cruises werden tägliche Themenfahrten angeboten, die Sightseeing mit Live-Musik und Club-Atmosphäre verbinden. Die Verantwortlichen setzen dabei auf eine Mischung aus moderner Eventkultur und der klassischen Kulisse der Wiener Skyline, um die Stadt als dynamische Eventdestination zu positionieren. Mit DJ-Line-ups, die auf die Geschichte des Wettbewerbs spezialisiert sind, und speziellen Abendveranstaltungen soll die Donau während der ESC-Woche zu einem zentralen Treffpunkt für Fans aus ganz Europa werden. Innovation im Städtetourismus durch maritime Eventformate Die Entscheidung, die Donau als zentrale Eventlocation für die Eurovision-Woche zu nutzen, folgt einem Trend im internationalen Städtetourismus, bei dem Wasserwege verstärkt als multifunktionale Erlebnisräume begriffen werden. Für Wien bedeutet dies eine Erweiterung der touristischen Infrastruktur während eines Großereignisses. Die Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, Wolfgang Fischer und Johannes Kammerer, betonen die strategische Bedeutung dieses Formats. Ziel sei es, die Energie des Musikwettbewerbs auf das Wasser zu übertragen und so ein Angebot zu schaffen, das weit über herkömmliche Rundfahrten hinausgeht. Das Programm gliedert sich in verschiedene Segmente, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Während die Euro Day Cruises auf der MS Vienna den Fokus auf

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LOT baut internationales Streckennetz ab Krakau massiv aus

Die polnische Staatsfluggesellschaft LOT Polish Airlines hat zum Auftakt des Sommerflugplans 2026 eine bedeutende Expansion am Flughafen Krakau-Balice eingeleitet. Seit dem 30. März verbindet die Airline die zweitgrößte Stadt Polens durch neue Direktflüge mit den südeuropäischen Metropolen Rom, Barcelona und Madrid. Diese Verbindungen sind als Ganzjahresrouten konzipiert und zielen darauf ab, die Erreichbarkeit der Region Kleinpolen sowohl für den Tourismus als auch für den Geschäftsreiseverkehr erheblich zu verbessern. Mit bis zu sechs wöchentlichen Flügen nach Madrid, fünf nach Rom und vier nach Barcelona reagiert die Fluggesellschaft auf die kontinuierlich steigende Nachfrage nach punktuellen internationalen Verbindungen abseits des zentralen Drehkreuzes Warschau. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Krakau seine Position als zweitwichtigster Standort im polnischen Luftverkehr festigt. Durch die Neuzugänge bietet LOT in der Sommersaison 2026 insgesamt elf Destinationen direkt ab Krakau an. Um dieses Wachstum operativ abzubilden, hat die Fluggesellschaft ein weiteres Flugzeug vom Typ Boeing 737 Max 8 fest am Flughafen Balice stationiert. Diese Kapazitätserweiterung ist Teil einer langfristigen Strategie, den Flughafen Krakau als regionalen Hub zu etablieren, der nicht nur Inlandsverbindungen und Transatlantikflüge nach Chicago und New York bedient, sondern auch ein dichtes Netz an europäischen Städtezielen vorhält. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Wahl der neuen Ziele insbesondere die wirtschaftliche Verflechtung Polens mit den romanischen Märkten widerspiegelt. Der Ausbau der Flugfrequenzen wird durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Tourismusverbänden in der Woiwodschaft Kleinpolen begleitet. Krakau verzeichnete im vergangenen Jahr Rekordbesucherzahlen, wobei ein signifikanter Anteil der Gäste aus Südeuropa stammte. Die neuen Direktverbindungen verkürzen die Reisezeit für Passagiere aus Spanien

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Delta Air Lines setzt auf Amazon Leo für Internet über den Wolken

Die amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat eine weitreichende Entscheidung über die zukünftige Konnektivität ihrer Flotte getroffen. Am 31. März 2026 gab das Unternehmen offiziell bekannt, dass es sich gegen den Anbieter Starlink von SpaceX und für die Satellitentechnologie von Amazon entschieden hat. Unter dem Markennamen Amazon Leo, der aus dem vormaligen Projekt Kuiper hervorgegangen ist, soll ein neues Hochgeschwindigkeitsnetzwerk etabliert werden, das Millionen von Passagieren den Zugang zum Internet in Reiseflughöhe ermöglicht. Die Vereinbarung sieht vor, zunächst 500 Flugzeuge der Delta-Flotte mit der notwendigen Hardware auszustatten. Damit festigt Delta seine Strategie, technologische Partnerschaften mit globalen Marktführern einzugehen, um die digitale Infrastruktur an Bord zu modernisieren. Während Konkurrenten wie United Airlines auf das System von Elon Musk setzen, markiert dieser Vertrag einen bedeutenden Markteintritt für Amazon im Bereich der kommerziellen Luftfahrtkonnektivität. Infrastruktur im Erdorbit und technische Spezifikationen Das System Amazon Leo basiert auf einer Konstellation von Tausenden Kleinsatelliten, die in einem niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit, LEO) in einer Höhe von etwa 600 Kilometern (370 Meilen) operieren. Der Vorteil dieser geringen Distanz zur Erdoberfläche liegt in der drastischen Reduzierung der Latenzzeiten im Vergleich zu herkömmlichen geostationären Satelliten, die in deutlich größeren Höhen positioniert sind. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe befinden sich bereits über 200 Satelliten im All, wobei für das kommende Jahr mehr als 20 groß angelegte Missionen geplant sind, um die Netzabdeckung global zu vervollständigen. Die technische Umsetzung an Bord der Flugzeuge erfolgt durch die Installation einer speziell entwickelten Phased-Array-Antenne, die auf dem Modell Leo Ultra basiert. Diese Hardware ist

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