
TSA Mitarbeiter erhalten Nachzahlungen während der Rückforderung von Tyler Perrys Schenkung
Die US-Luftfahrtbranche erlebt am 45. Tag des Haushaltsstopps des Ministeriums für Innere Sicherheit (DHS) eine Phase extremer Ambivalenz. Während für rund 50.000 Angestellte der Transportsicherheitsbehörde (TSA) am Montag die ersten lang ersehnten Gehaltsnachzahlungen eintrafen, sorgt eine private Spendenaktion des bekannten Filmemachers und Unternehmers Tyler Perry für rechtliche Kontroversen. Perry hatte am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL) Gutscheinkarten im Wert von insgesamt rund 250.000 US-Dollar an das Sicherheitspersonal verteilt, um deren finanzielle Notlage während des längsten Regierungsstillstands in der Geschichte der Vereinigten Staaten zu lindern. Nun fordert die Bundesbehörde diese 1.000-Dollar-Gutscheine unter Berufung auf strenge Ethikregeln für Bundesbedienstete zurück. Parallel dazu kündigte die Gewerkschaft American Federation of Government Employees (AFGE) an, dass die nun fließenden Nachzahlungen lediglich die vollen Gehälter für den Monat März abdecken, während Teilzahlungen für geleistete Arbeitsstunden im Februar weiterhin ausstehen. Der Haushaltsstreit im Kongress, der primär auf Differenzen in der Einwanderungspolitik zurückzuführen ist, hat bereits zu einer Rekordzahl an Kündigungen innerhalb der TSA geführt und verursacht laut Experten einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von über 2,5 Milliarden US-Dollar. Die rechtliche Problematik privater Zuwendungen im Bundesdienst Der Vorfall um die großzügige Geste von Tyler Perry verdeutlicht die starren bürokratischen Rahmenbedingungen, denen US-Bundesbedienstete unterliegen. Perry, der ursprünglich Bargeld an die Mitarbeiter verteilen wollte, war aufgrund des Verbots der Annahme von Geldgeschenken bereits auf Gutscheinkarten ausgewichen. Dennoch intervenierte der regionale Sicherheitsdirektor des Flughafens Atlanta kurz nach der Verteilung. Die geltenden Richtlinien untersagen es Regierungsangestellten, Geschenke von einem Wert über 20 US-Dollar pro Anlass bzw. 50 US-Dollar pro Kalenderjahr anzunehmen, wenn diese aufgrund








