
Beinahe-Kollision zwischen Delta Air Lines und US-Luftwaffenjet über Washington D.C.
Am Nachmittag des 28. März 2025 kam es über Washington D.C. zu einem gefährlichen Zwischenfall: Ein Airbus A319 der Delta Air Lines und ein T-38 Talon Jet der US-Luftwaffe näherten sich während des Starts des Passagierflugzeugs bedrohlich an. Dank der schnellen Reaktion der Fluglotsen und der Besatzungen konnte eine Katastrophe verhindert werden. Delta-Flug 2983, mit Ziel Minneapolis-St. Paul International Airport, startete gegen 15:15 Uhr Ortszeit vom Ronald Reagan Washington National Airport. Zeitgleich befand sich eine Formation von vier T-38 Talon Jets der US-Luftwaffe auf dem Weg zu einem geplanten Überflug des Arlington National Cemetery entlang des Potomac River. Kurz nach dem Abheben erhielt die Besatzung des Delta-Fluges eine Warnung des bordeigenen Traffic Collision Avoidance Systems (TCAS) über die Nähe eines anderen Flugzeugs. Die Fluglotsen reagierten umgehend und erteilten beiden Flugzeugen korrigierende Anweisungen, um eine Kollision zu verhindern. Der Delta-Flug setzte seine Reise fort und landete sicher in Minneapolis. Hintergrund des T-38 Talon Der T-38 Talon ist ein zweistrahliges, hochfliegendes Überschall-Trainingsflugzeug, das während des Kalten Krieges von Northrop entwickelt wurde und bis heute in verschiedenen Rollen von der US-Luftwaffe und anderen verbündeten Streitkräften eingesetzt wird. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Senatorin Amy Klobuchar äußerte Besorgnis über die Nähe von Militärjets zum kommerziellen Luftraum und forderte das Verteidigungsministerium auf, die Sicherheitsprotokolle zu überprüfen. Frühere Zwischenfälle und Sicherheitsbedenken Dieser Beinahe-Zusammenstoß ereignete sich fast zwei Monate nach einer tödlichen Kollision in der Nähe desselben Flughafens, bei der ein Passagierflugzeug und ein Armeehubschrauber über dem Potomac River zusammenstießen und








