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Air France-KLM garantiert Flugprogramm und startet Flexibilitätskampagne

Die europäische Luftfahrtgruppe Air France-KLM bereitet sich auf eine stabile Sommerreisezeit vor und tritt jüngsten Marktturbulenzen mit weitreichenden Kundengarantien entgegen. Wie der Konzern mitteilte, wird das gesamte geplante Flugprogramm für die anstehenden Hauptreisemonate Juli und August ohne Einschränkungen umgesetzt. Hintergrund dieser Zusicherung sind anhaltende Berichte über potenzielle Engpässe bei der Kerosinversorgung, die im Frühjahr für Verunsicherung in der Reisebranche gesorgt hatten. Nach offiziellen Analysen des Managements sowie übereinstimmenden Berichten der französischen und niederländischen Regierung sind die Kraftstoffdepots an den relevanten Destinationen jedoch ausreichend gefüllt, um einen reibungslosen Flugbetrieb zu gewährleisten. Im Zuge dieser Betriebssicherung führt das Luftfahrtunternehmen eine umfassende Tarifoffensive für Abflüge aus Frankreich und den Niederlanden ein. Kern der Maßnahme ist eine temporäre Sonderregelung, die Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ihrer Flugscheine ermöglicht. Diese Flexibilitätsgarantie gilt spartenübergreifend für die Netzwerk-Carrier Air France und KLM sowie für die konzerneigene Billigfluggesellschaft Transavia. Das Angebot zielt darauf ab, kurzentschlossene Urlauber in einer volatilen Marktphase zur Buchung zu bewegen. Flankiert wird die Aktion im französischen Markt durch Anreize im Kundenbindungsprogramm Flying Blue, bei dem für Langstreckenflüge in der Economy-Klasse temporär die doppelte Anzahl an Prämienmeilen gutgeschrieben wird. Ein zentraler Aspekt der Konzernstrategie betrifft die Preisstabilität angesichts schwankender Rohölpreise an den internationalen Warenterminbörsen. Air France-KLM schließt nachträgliche Preisanpassungen oder Treibstoffzuschläge für bereits fest gebuchte und bezahlte Tickets kategorisch aus. Damit reagiert der Konzern auf die Praxis einiger Mitbewerber, die steigende Betriebskosten in der Hochsaison über Klauseln an die Verbraucher weitergeben. Die wirtschaftliche Absicherung der Airline-Gruppe basiert auf langfristigen Absicherungsgeschäften, dem sogenannten Fuel Hedging, mit dem

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Rax-Seilbahn feiert 100-jähriges Bestehen im Schloss Reichenau

Die Rax-Seilbahn, die als erste für den Personenverkehr zugelassene Seilschwebebahn Österreichs Luftfahrt- und Tourismusgeschichte schrieb, feiert im Juni 2026 ihr 100-jähriges Bestandsjubiläum. Aus diesem Anlass versammelten sich rund 350 geladene Ehrengäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Tourismus und Kultur zu einem feierlichen Festakt. Aufgrund von Unwetterwarnungen in der alpinen Rax-Region wurde die Veranstaltung von der Bergstation in das historische Schloss Reichenau verlegt. Im Zentrum der Feierlichkeiten stand die Würdigung einer der bedeutendsten technischen Pionierleistungen des Landes, die im Jahr 1926 den Grundstein für den modernen alpinen Massentourismus legte. Die infrastrukturelle Erschließung der Raxalpe geht maßgeblich auf den Hotelier und Alpinisten Camillo Kronich zurück, der das ehrgeizige Großprojekt gegen erhebliche finanzielle und geologische Widerstände durchsetzte. Nach einer Rekordbauzeit verbindet die Pendelbahn seither die Talstation in Hirschwang mit dem Rax-Plateau auf einer Höhe von 1.546 Metern über dem Meeresspiegel. Die technischen Parameter der Anlage waren für die damalige Epoche revolutionär: In einer Fahrzeit von knapp acht Minuten überwindet die Seilbahn einen Höhenunterschied von mehr als 1.000 Metern. In zeitgenössischen Medienberichten der 1920er-Jahre wurde die Neuerung als technisches Bindeglied zwischen Flugzeug und Omnibus gefeiert. Heute befindet sich die Seilbahngesellschaft im Besitz der Familie Scharfegger, die die Anlage als zentralen Wirtschaftsmotor in das Scharfegger’s Raxalpen Resort integriert hat. Geschäftsführer Bernd Scharfegger bezifferte das aktuelle Passagieraufkommen auf rund 200.000 Fahrgäste pro Jahr. Zu den Höhepunkten des Festaktes gehörten eine historische Filmdokumentation sowie die offizielle Präsentation einer staatlichen Sonderbriefmarke durch den Generaldirektor der Österreichischen Post AG, Walter Oblin. Begleitet wurde das Jubiläum im Umland durch Sonderfahrten

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Pegasus Airlines konzentriert sich auf die Übernahme der Smartwings-Gruppe

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines verzichtet vorerst auf die Prüfung weiterer Unternehmenskäufe und bündelt ihre Ressourcen vollständig für den Abschluss der geplanten Übernahme der tschechischen Smartwings-Gruppe. Dies erklärte die Vorstandsvorsitzende der Fluglinie, Güliz Öztürk, im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) in Rio de Janeiro. Die Transaktion, die ein wirtschaftliches Gesamtvolumen von rund 154 Millionen Euro umfasst, ist ein zentraler Baustein in der langfristigen Strategie der privaten Fluggesellschaft aus Istanbul, um ihre Marktposition auf dem europäischen Kontinent signifikant zu stärken. Das Übernahmepaket beinhaltet neben der Charter- und Linienfluggesellschaft Smartwings auch die vollständige Integration der traditionsreichen tschechischen Nationalairline Czech Airlines (CSA). Czech Airlines hatte erst kürzlich nach einer tiefgreifenden Restrukturierung ihren operativen Flugbetrieb als eigenständige Fluggesellschaft eingestellt und fungiert seither primär als reine Dachmarke innerhalb der Unternehmensgruppe. Durch den Erwerb sichert sich Pegasus Airlines wertvolle Start- und Landerechte an zentralen Flughäfen in Mitteleuropa, insbesondere am Drehkreuz Prag, und erhält direkten Zugang zum europäischen Luftverkehrsmarkt, ohne auf die regulatorischen Beschränkungen eines Drittstaaten-Carriers Rücksicht nehmen zu müssen. Der Vollzug des Milliardengeschäfts steht derzeit noch unter dem formalen Vorbehalt der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission in Brüssel. Das Management von Pegasus Airlines zeigt sich bezüglich des laufenden Prüfverfahrens jedoch äußerst zuversichtlich. Die Fluggesellschaft rechnet nach internen Zeitplänen damit, die finale Freigabe durch die europäischen Wettbewerbshüter innerhalb der kommenden drei bis vier Monate zu erhalten, um mit der operativen und technischen Zusammenführung der Flottenstrukturen beginnen zu können. Für Pegasus Airlines bedeutet der Vorstoß nach Prag eine fundamentale Veränderung des bisherigen Geschäftsmodells, das bislang

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Flughafen Memmingen stellt Funk- und Sprachkommunikation auf IP-Technologie um

Der Allgäu Airport in Memmingen modernisiert im Zuge seiner laufenden Infrastrukturerweiterung seine gesamte sicherheitskritische Sprachkommunikation. Wie das am Projekt beteiligte Münchner Technologieunternehmen Rohde & Schwarz bekannt gab, wird die bisherige analoge Systemtechnik vollständig durch eine moderne, rein IP-basierte Systemarchitektur ersetzt. Zum Einsatz kommt hierbei das digitale Sprachvermittlungssystem Certium VCS (Voice Communications System). Dieses System ermöglicht eine durchgängige digitale Vernetzung und übernimmt die direkte, gatewayfreie Steuerung der bereits am Flughafen installierten Funkgeräte des gleichen Herstellers. Die technische Umstellung betrifft zentrale Schaltstellen des bayerischen Verkehrsflughafens. Im Rahmen der Modernisierung werden sowohl die Arbeitsplätze der Fluglotsen im Kontrollturm der Flugsicherung als auch die operativen Einheiten der Flughafenfeuerwehr und der Betriebsleitung mit neuen, digitalen Bedienelementen (Controller Working Positions) ausgestattet. Durch eine einheitliche, gewerkübergreifende Benutzeroberfläche soll die operative Abstimmung zwischen der Flugverkehrskontrolle und den Rettungs- sowie Bodenkräften im täglichen Betrieb sowie bei unvorhergesehenen Zwischenfällen vereinfacht werden. Die dezentrale IP-Architektur bietet zudem den Vorteil, dass zukünftige Kapazitätserweiterungen oder zusätzliche Arbeitsplätze ohne den kostenintensiven Einbau separater Schnittstellenmodule realisiert werden können. Der straffe Zeitplan sieht vor, dass die Installation und behördliche Inbetriebnahme der neuen Flugsicherungstechnik bis Juli 2026 abgeschlossen sein werden. Julia Baumann, Bereichsleiterin Luftverkehr bei der Flughafen Memmingen GmbH, verwies auf die Notwendigkeit dieses gestuften Vorgehens, um vor dem Einsetzen der verkehrsintensiven Sommerhochsaison eine uneingeschränkte Planungssicherheit im Flugbetrieb zu gewährleisten. Das Integrationsprojekt greift auf eine enge lokale Kooperation zurück: Wesentliche Hardwarekomponenten für die Systeme des Münchner Elektronikkonzerns werden im unweit des Flughafens gelegenen Rohde & Schwarz-Produktionswerk in Memmingen gefertigt, während die Softwareorganisation in Bukarest die technologische Systemintegration

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Aktualisierung der EU-Luftsicherheitsliste: Flugverbote für Suriname und Tansania verhängt

Die Europäische Kommission hat im Rahmen ihrer regelmäßigen Überprüfung der EU-Luftsicherheitsliste, umgangssprachlich auch als „Schwarze Liste“ bekannt, weitreichende Betriebsverbote für den europäischen Luftraum erlassen. Ab sofort unterliegen sämtliche Fluggesellschaften, die in den Staaten Suriname und Tansania zertifiziert und zugelassen sind, einem vollständigen Einflugverbot in die Europäische Union. Betroffen von dieser Maßnahme sind unter anderem die nationalen Fluggesellschaften Surinam Airways sowie Air Tanzania und Precision Air. Als ausschlaggebenden Grund für diesen drastischen Schritt führt die Brüsseler Behörde schwerwiegende und anhaltende Mängel bei der staatlichen Luftfahrtaufsicht der beiden betroffenen Länder an. Die Entscheidung der EU-Kommission basiert auf den detaillierten Abschlussberichten von Luftfahrtexperten, die im Rahmen von technischen Audits gravierende Defizite dokumentiert hatten. Demnach mangelt es den Aufsichtsbehörden in Suriname und Tansania eklatant an qualifiziertem Fachpersonal, um eine lückenlose Kontrolle des laufenden Flugbetriebs und der Lufttüchtigkeit der eingesetzten Maschinen zu garantieren. Zudem wurden unzureichende bürokratische Kontrollprozesse und systematische Verstöße gegen die internationalen Sicherheitsstandards der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) festgestellt. Ein positiver Trend zeigt sich hingegen in Zentralasien: Aufgrund umfassender Reformen und einer erfolgreichen Modernisierung der dortigen Aufsichtsstrukturen wurden alle Fluggesellschaften aus Kirgistan offiziell von der Verbotsliste gestrichen. Durch die aktuelle Überarbeitung umfasst die Luftsicherheitsliste der Europäischen Union nunmehr insgesamt 169 Fluggesellschaften, denen der Zugang zum europäischen Luftraum verwehrt wird. Die Liste gliedert sich in zwei Kategorien: Zum einen betrifft das Flugverbot 142 Fluggesellschaften aus 17 spezifischen Staaten, bei denen die allgemeine staatliche Sicherheitsaufsicht als ungenügend eingestuft wird. Zum anderen führt die Liste weitere 27 Fluggesellschaften auf, die aufgrund individueller technischer Sicherheitsbedenken oder mangelhafter Wartungsberichte

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Ausbau der Transatlantik-Verbindungen: Air Canada stockt Flugfrequenzen nach Berlin für 2027 auf

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada plant eine deutliche Erweiterung ihres Flugangebots zwischen der Bundeshauptstadt Berlin und der kanadischen Metropole Montreal für das nächste Jahr. Wie aus den aktuellen vorläufigen Flugplandaten des Carriers für den Sommer 2027 hervorgeht, soll die saisonale Direktverbindung auf vier wöchentliche Umläufe verdichtet werden. Das Angebot im Sommerflugplan 2027 erstreckt sich über einen erheblich längeren Zeitraum als in der aktuellen Saison: Die Flüge sind vom 1. Juni bis zum 10. Oktober 2027 terminiert. Erst im letzten Monat der Laufzeit, ab dem 12. September, wird die Frequenz wieder planmäßig auf drei wöchentliche Flüge reduziert. Mit dieser Entscheidung unternimmt das Star-Alliance-Mitglied einen erneuten Anlauf zur Erhöhung der Kapazitäten auf dieser Langstreckenstrecke. Bereits für das laufende Jahr 2026 hatte die Fluggesellschaft im Vorfeld eine zeitweise Aufstockung auf vier Flüge pro Woche angekündigt. Diese Ausbaupläne konnten jedoch aufgrund logistischer und technischer Engpässe sowie Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeugmuster der Typenreihe Airbus A321xlr für den Sommer 2026 nicht wie ursprünglich vorgesehen vollumfänglich realisiert werden. Stattdessen enden die Flüge im aktuellen Jahr bereits spürbar früher im September. Die Intensivierung der Route zwischen dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und dem Montréal-Trudeau International Airport (YUL) unterstreicht das wachsende Interesse nordamerikanischer Fluggesellschaften am ostdeutschen Markt. Die zusätzlichen Frequenzen bieten nicht nur Touristen und Geschäftsreisenden aus der Hauptstadtregion eine verbesserte Flexibilität, sondern stärken auch das Drehkreuz Montreal. Über diesen Hub stellt Air Canada weitreichende Anschlussverbindungen in das gesamte kanadische Inland sowie zu wichtigen Zielen innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika bereit. Die Flüge für das Jahr

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Britten-Norman meldet Fortschritte bei der Rückverlagerung der Islander-Flugzeugproduktion nach UK

Der traditionsreiche britische Flugzeugbauer Britten-Norman steht kurz vor dem Abschluss der ersten Maschine aus seiner neuen, vollständig im Inland angesiedelten Produktionslinie. Wie das Unternehmen mitteilte, ist das erste Exemplar des zweimotorigen Mehrzweckflugzeugs vom Typ Britten-Norman BN-2 Islander zu rund 75 Prozent fertiggestellt. Die Maschine ist für den Falkland Islands Government Air Service (FIGAS) bestimmt, welcher die robusten Inselflieger seit Jahrzehnten für den unentbehrlichen Regional- und Versorgungsdienst auf den abgelegenen südatlantischen Inselgruppen einsetzt. Die finale Endmontage des Hochdeckers soll in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, gefolgt von den obligatorischen Testflügen und der behördlichen Abnahme durch die Luftfahrtaufsicht. Die Fertigung findet im historischen Stammwerk Bembridge auf der Isle of Wight im Süden Englands statt. Dieser Schritt markiert die vollständige Rückkehr der zivilen Islander-Produktion in das Vereinigte Königreich, nachdem der Hersteller jahrzehntelang auf globale Lieferketten gesetzt hatte. In den vergangenen Epochen der Unternehmensgeschichte wurden die wesentlichen Rumpf- und Tragflächenbaugruppen aus Kostengründen im Ausland gefertigt – insbesondere beim langjährigen Partner Romaero in Rumänien sowie zeitweise in den Philippinen – und anschließend lediglich für die Endausstattung und die Übergabe an die Kunden nach Großbritannien überführt. Die Reindustrialisierung am Heimatstandort soll die Qualitätskontrolle optimieren und die Unabhängigkeit von internationalen Lieferkettenengpässen stärken. Die Produktionskapazitäten in Bembridge werden unterdessen zügig hochgefahren, um den bestehenden Auftragsbestand abzuarbeiten. Ein zweites Flugzeug desselben Typs befindet sich laut Werksangaben bereits zu etwa 25 Prozent im strukturellen Aufbau, während parallel die Komponentenfertigung für nachfolgende Baunummern angelaufen ist. Britten-Norman reagiert mit dieser Maßnahme auch auf eine stabile weltweite Nachfrage von Regionalfluggesellschaften, Militärs und Behörden.

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Brussels Airlines verschiebt Wiederaufnahme der Tel-Aviv-Flüge aus operativen Gründen

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat angekündigt, ihre Flugverbindungen zwischen Brüssel und Tel Aviv nicht vor dem 31. Juli 2026 wieder aufzunehmen. Damit wählt die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns einen anderen Kurs als die Schwestergesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines, die eine schrittweise Rückkehr auf den israelischen Markt im Rahmen ihrer Sommerflugpläne forcieren. Wie eine Unternehmenssprecherin in Brüssel erklärte, basiert diese Entscheidung zum aktuellen Zeitpunkt jedoch weniger auf geänderten Sicherheitsbewertungen für den Nahen Osten, sondern hat primär handfeste operative Gründe im Flottenmanagement des Carriers. Durch die monatelange Aussetzung der Route nach Israel hat die Fluggesellschaft die frei gewordenen Flugzeugkapazitäten bereits vollständig in ihr europäisches Streckennetz integriert. Die Maschinen wurden zur Frequenzaufstockung auf stark nachgefragten innereuropäischen Routen sowie im saisonalen Urlaubsverkehr umverteilt. Eine kurzfristige Reaktivierung der Flüge zum Ben-Gurion-Flughafen ist laut dem Management aufgrund der fest verplanten Crews und Flugzeuge organisatorisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll umsetzbar. Das Unternehmen wolle die logistische Situation im Laufe des Sommers neu bewerten und zu einem späteren Zeitpunkt über einen stufenweisen Neustart entscheiden. Mit dieser erneuten Verlängerung der Flugpause wiederholt sich für Brüssels nationale Fluglinie die betriebliche Situation des vergangenen Jahres. Bereits im Sommer 2025 hatte Brussels Airlines die Flüge nach Israel für die komplette Hauptreisezeit ausgesetzt und den Linienbetrieb erst Mitte August unter strengen Auflagen wieder aufgenommen. In Branchenkreisen wird die Entscheidung auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Flottenengpässe in der europäischen Luftfahrt gesehen. Da viele Airlines aufgrund von verzögerten Flugzeugauslieferungen und Triebwerkswartungen unter akutem Flugzeugmangel leiden, verspricht die Verlegung von Kapazitäten auf stabilere europäische Routen

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Sicherheitslandung in Kanada: Passagier erzwingt Flugumleitung über dem Nordatlantik

Ein internationaler Langstreckenflug der Ferienfluggesellschaft Tui Airways hat auf dem Weg von Mexiko nach Großbritannien eine ungeplante Sicherheitslandung im Osten Kanadas einlegen müssen. Die Passagiere des Fluges BY143, der am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, vom mexikanischen Badeort Cancún in Richtung Manchester gestartet war, erreichten ihr Ziel letztlich mit einer Verspätung von rund 14 Stunden. Grund für den unplanmäßigen Zwischenstopp auf dem Gander International Airport in der abgelegenen Provinz Neufundland und Labrador war das zunehmend aggressive und unberechenbare Verhalten eines männlichen Fluggastes an Bord des Großraumflugzeugs. Augenzeugenberichten zufolge geriet die Situation in der Kabine der Boeing 787-9 Dreamliner (Luftfahrzeugkennzeichen G-TuiM) einige Stunden nach dem Abflug außer Kontrolle. Der betroffene Passagier verließ mehrfach entgegen den Anweisungen der Flugbegleiter seinen Sitzplatz und unternahm laut Zeugenaussagen wiederholte Versuche, eine der Flugzeugtüren während des Fluges zu öffnen. Zudem stieß der Mann lautstarke Drohungen und alarmierende Behauptungen über eine angeblich bewaffnete Person mit einem Messer an Bord aus, was unter den mitreisenden Passagieren – darunter zahlreiche Familien mit Kleinkindern – zu erheblicher Unruhe und Panik führte. Das Kabinenpersonal konnte den Randalierer schließlich mit Unterstützung eines zufällig anwesenden Arztes überwältigen und auf seinem Sitzplatz fixieren. Angesichts der bevorstehenden Atlantiküberquerung stufte der verantwortliche Flugkapitän das Verhalten des Mannes als akutes Sicherheitsrisiko für den weiteren Flugverlauf ein und entschied sich gegen eine Fortsetzung der Route nach Europa. Das Flugzeug änderte den Kurs und steuerte den kanadischen Ausweichflughafen in Gander an. Nach der Landung wurde der Unruhestifter umgehend von Beamten der örtlichen kanadischen Polizei aus der Maschine eskortiert und

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Emirates bleibt bis 2031 Hauptsponsor von Real Madrid

Die Fluggesellschaft Emirates und der spanische Fußballklub Real Madrid haben ihre langjährige Partnerschaft vorzeitig um fünf weitere Jahre verlängert. Die neue Vereinbarung läuft bis zum Ende der Saison 2030/2031 und sichert der Fluggesellschaft aus Dubai weiterhin die exklusiven Rechte als offizieller Hauptsponsor und Airline-Partner des Vereins. Damit wird die seit dem Jahr 2011 bestehende Kooperation auf eine Gesamtlaufzeit von zwei Jahrzehnten ausgeweitet. Finanziellen Schätzungen aus Branchenkreisen zufolge garantiert der neue Kontrakt dem amtierenden Champions-League-Sieger Einnahmen im hohen zweistelligen Millionenbereich pro Saison. Der Vertrag bricht zudem einen historischen Meilenstein in der spanischen Primera División und geht als das am längsten bestehende Trikotsponsoring in die Geschichte der La Liga ein. Die Verlängerung umfasst die Präsenz des markanten Markenlogos auf den Spiel- und Trainingskits sowohl der Herren- als auch der Damen-Profimannschaften sowie des gesamten Betreuerstabs bei allen nationalen und internationalen Wettbewerben. Darüber hinaus sichert sich die Fluggesellschaft eine umfassende Werbepräsenz im modernisierten Santiago-Bernabéu-Stadion, Zugang zu den exklusiven Trainingseinrichtungen des Vereins sowie die Fortführung der vereinseigenen „Emirates Lounge“ für Hospitality-Zwecke. Das Sponsoringpaket wurde im Zuge der Verhandlungen zudem auf den Nachwuchsbereich ausgeweitet und beinhaltet eine neue, mehrjährige Vereinbarung für die Basketball-Sparte von Real Madrid, bei der Emirates bis 2031 ebenfalls als Hauptsponsor auftritt. Für das Luftfahrtunternehmen dient das Engagement beim erfolgreichsten Fußballklub der Welt als zentraler Pfeiler der europäischen Markenpräsenz und der Vertriebsstrategie auf der Iberischen Halbinsel. Boutros Boutros, Kommunikations- und Marketingchef von Emirates, betonte die enge Verzahnung zwischen dem sportlichen Werbeeffekt und dem operativen Netzausbau des Carriers, der den spanischen Markt seit 2010

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