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Planung für Vantaa-Stadtbahn zum Flughafen Helsinki schreitet voran

Die Allianz der Vantaa-Stadtbahn bereitet in Kooperation mit dem Flughafenbetreiber Finavia einen Ergänzungsplan für die Verlängerung der Stadtbahn bis zum Flughafen Helsinki-Vantaa vor. Der Plan umfasst die genaue Gestaltung einer neuen Endhaltestelle am Terminal sowie die damit verbundenen Maßnahmen und eine detaillierte Kostenschätzung. Die endgültige Entscheidung über den Standort der Flughafen-Endhaltestelle soll bis Ende 2027 fallen. Tero Anttila, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Vantaa, begrüßte das Mandat der politischen Entscheidungsträger, die Planung bis zum Flughafen gemeinsam mit Finavia voranzutreiben. Ziel der Verlängerung ist es, die Position des Flughafens Helsinki als zentrales Drehkreuz für verschiedene Verkehrsträger weiter zu stärken. Die Stadtbahn soll zudem die Attraktivität und die wirtschaftliche Dynamik des Flughafengeländes sowie des wichtigen Beschäftigungsclusters Aviapolis erhöhen, das Hunderte von Unternehmen und Tausende von Mitarbeitern umfasst. Gute und umfassende Verkehrsverbindungen gelten als eine der zentralen Stärken des Flughafens. Für den Ergänzungsplan untersuchen die Allianz und Finavia derzeit zwei verschiedene Optionen für den Standort der finalen Haltestelle. Die erste Option sieht die Endhaltestelle an der Terminaalitie vor, während die zweite Option an der Teletie liegt. Die Prüfungen sollen klären, wie die jeweiligen Standorte das Kundenerlebnis und die reibungslose Verkehrsanbindung im Kerngebiet des Flughafens unterstützen und die zukünftige Entwicklung des Areals beeinflussen. Ulla Serlenius, Senior Vice President bei Finavia, wies darauf hin, dass beide Optionen erhebliche Veränderungen in großen Bereichen des Flughafens nach sich ziehen werden. Der Standort an der Terminaalitie würde große Anpassungen im Bodenverkehr erfordern, während die Teletie-Option Änderungen am Vorfeldbereich des Flugverkehrs nach sich ziehen würde. Bei der Planung wird auch

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Flydubai führt Starlink-Breitbandinternet in Boeing 737-Flotte ein

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat auf der Dubai Airshow 2025 eine Vereinbarung mit SpaceX bekannt gegeben, um das satellitengestützte Breitbandinternet Starlink in ihre wachsende Flotte zu integrieren. Die Fluggesellschaft wird damit ihren Passagieren auf ihren Boeing 737-Flugzeugen eine hochmoderne Konnektivität bieten, die hohe Geschwindigkeiten und geringe Latenzzeiten ermöglicht. Die Installation des Dienstes ist für 100 Flugzeuge im Jahr 2026 geplant. Die Einführung von Starlink, dem Satellitennetzwerk von SpaceX, ist Teil der Investitionsstrategie von Flydubai, die darauf abzielt, das Reiseerlebnis an Bord neu zu definieren. Die neue Technologie verspricht eine nahtlose Breitbandverbindung, die vergleichbar mit der Nutzung zu Hause ist. Passagiere sollen in der Lage sein, HD-Streaming, Online-Gaming und Videogespräche von Start bis Landung ohne Unterbrechung zu nutzen. Ghaith Al Ghaith, CEO von Flydubai, betonte, dass zuverlässige Konnektivität zu einem wesentlichen Bestandteil moderner Reisen geworden sei und die Partnerschaft mit Starlink es der Airline erlaube, die wachsenden Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Starlink wird der exklusive Anbieter für die Inflight-Konnektivität der Flydubai-Flotte. Das Unternehmen plant, den Dienst im Jahr 2026 in der Mehrheit seiner Flugzeuge zu installieren. Die Installationszeiten für die Starlink-Hardware, die typischerweise in Stunden statt Tagen gemessen werden, erleichtern einen raschen Rollout über die Flotte. Die neue Konnektivität soll nicht nur für Passagiere, sondern auch für die Besatzung von Vorteil sein, indem sie Echtzeitdaten für einen optimierten Reiseablauf liefert. Mit diesem Schritt schließt sich Flydubai einer wachsenden Zahl internationaler Fluggesellschaften an, die auf die Satellitenkonnektivität der nächsten Generation setzen, um ein erstklassiges Erlebnis für Geschäfts- und Urlaubsreisende

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ANA erweitert Bordunterhaltung: Streaming-Inhalte von fünf Anbietern auf internationalen Flügen

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA), die seit zwölf Jahren in Folge mit fünf Sternen von Skytrax ausgezeichnet ist, erweitert ihr Unterhaltungsangebot an Bord erheblich. Ab Dezember 2025 können Passagiere auf internationalen Flügen auf Inhalte von fünf beliebten Streaming-Plattformen zugreifen, darunter Programme von Disney+, WOWOW, Hulu und FANY Channel. Letzteres wird zum ersten Mal von einer Fluggesellschaft angeboten und soll die Passagiere mit Originalinhalten und einer vielfältigen Auswahl an Filmen und Serien versorgen. Das erweiterte Angebot an Streaming-Diensten ergänzt das bereits bestehende Inflight-Entertainment-Programm von ANA. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigenden Erwartungen der Reisenden hinsichtlich einer größeren Auswahl an Unterhaltungsmöglichkeiten während des Fluges. Tomoji Ishii, Executive Vice President Customer Experience bei ANA, erklärte, die Erweiterung unterstreiche das Engagement der Airline, jede Reise zu bereichern und unvergessliche Momente in der Luft zu schaffen. Die Streaming-Plattformen sollen dabei eine breite Palette von Klassikern bis hin zu aktuellen Trendserien und Filmen abdecken. Die Ausweitung des Dienstes auf die japanischen Inlandsstrecken ist bereits für Januar 2026 geplant. Zusätzlich zu den bekannten Streaming-Giganten integriert ANA den Kurzfilm-Streaming-Dienst Samansa, der besonders auf kürzeren Flugstrecken interessante Optionen bietet. Hier stehen viele Titel mit einer Spieldauer von weniger als einer Stunde zur Verfügung. Die Einführung des FANY Channel stellt dabei ein Novum in der Luftfahrt dar und soll den Passagieren einen exklusiven Zugang zu Originalinhalten ermöglichen. Mit dieser Erweiterung des Angebots auf fünf Streaming-Anbieter positioniert sich ANA als Vorreiter in der Bordunterhaltung und reagiert auf den Wunsch der Passagiere nach einem maßgeschneiderten und umfangreichen Medienerlebnis während

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Qatar Airways kehrt an die Spitze des globalen Airline-Rankings zurück

Qatar Airways ist im AirHelp Score 2025 wieder zur besten Fluggesellschaft der Welt gekürt worden und verdrängt damit den Vorjahressieger Brussels Airlines vom ersten Platz. Das Ranking des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp bewertet 117 Fluggesellschaften anhand zentraler Faktoren wie Pünktlichkeit, Kundenzufriedenheit und dem Umgang mit Entschädigungsforderungen. Die katarische Nationalairline sicherte sich den Spitzenplatz mit einer Gesamtpunktzahl von 8,16 von zehn möglichen Punkten. Auf Rang zwei folgt mit Etihad Airways (8,07 Punkte) eine weitere arabische Airline, die sich im Vergleich zum Vorjahr um neun Plätze verbessern konnte. Den dritten Platz belegte die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic, die mit 8,03 Punkten nicht nur in die Spitze der Branche vorstieß, sondern auch zu den stärksten Aufsteigern zählt. Die Airline verbesserte sich um 27 Ränge im Vergleich zum Vorjahr. Mit Qantas (7,99 Punkte) und KM Malta Airlines (7,85 Punkte) folgen weitere starke Airlines, wobei KM Malta Airlines ebenfalls eine signifikante Verbesserung um 21 Ränge verzeichnete. Am unteren Ende des internationalen Rankings landete die kanadische Sunwing Airlines (4,30 Punkte) auf dem 117. Platz. Die deutschen Fluggesellschaften bewegen sich im internationalen Vergleich etwas über dem Durchschnitt von 6,36 Punkten mit einem Mittelwert von 6,88. Eurowings belegt trotz eines Rückgangs den soliden 22. Platz (7,37 Punkte), während die Lufthansa sich leicht verbessern konnte und Rang 29 (7,23 Punkte) erreichte. Im Mittelfeld folgten TUI (60. Platz) und Condor (61. Platz). Im separaten Kriterium der Pünktlichkeit sicherte sich Oman Air (8,8 Punkte) wie im Vorjahr den ersten Platz, während Qatar Airways nur auf Rang zehn landete. Bei der Kundenzufriedenheit dominieren erneut

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Lufthansa erhält Boeing 787-9 mit Sonderlackierung zum 100-jährigen Jubiläum

Die Fluggesellschaft Lufthansa erwartet im Dezember die Auslieferung einer Boeing 787-9 mit einer auffälligen Sonderlackierung, die anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums der Airline im Jahr 2026 gestaltet wurde. Das Flugzeug, das den Namen „Berlin“ tragen wird, erhielt seine ikonische Farbgebung im Boeing-Werk in Charleston, South Carolina, und wurde kürzlich nach Everett, Washington, überstellt. Kurz vor Weihnachten wird der Dreamliner mit der Kennung D-ABPU am Heimatflughafen in Frankfurt erwartet. Die Sonderlackierung der D-ABPU ist ein besonderer Blickfang und soll Tradition mit der Zukunft der Fluggesellschaft verbinden. Das Design präsentiert einen blauen Flugzeugrumpf, der von einem weißen Kranich dominiert wird. Die Flügel des Kranichs gehen dabei fließend in die Tragflächen der Maschine über, wodurch das Flugzeug symbolisch zu einem fliegenden Botschafter der Lufthansa wird. Dieses Sondermodell wird als Teil der Flottenerneuerung der Lufthansa in die Flotte integriert und soll die Historie der Airline visuell hervorheben, deren Ursprung in den 1920er Jahren liegt. Nach der Ankunft in Frankfurt und den abschließenden technischen Vorbereitungen wird die D-ABPU voraussichtlich im Januar 2026 in den regulären Liniendienst überführt. Die Boeing 787-9 ist ein zentrales Element in der Langstreckenflotte der Lufthansa und wird auf wichtigen interkontinentalen Routen eingesetzt. Die Sonderlackierung dient nicht nur als Hommage an das Jubiläum der Airline, sondern auch als Marketinginstrument, um die Marke Lufthansa weltweit zu präsentieren. Die Auslieferung des Flugzeugs erfolgt im Rahmen des umfassenden Flottenerneuerungsprogramms, mit dem Lufthansa moderne und effiziente Großraumflugzeuge beschafft.

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Supernova Airlines startet neue Frachtverbindung zwischen Lüttich und Ostrava

Der Flughafen Lüttich (LGG) hat eine neue, regelmäßige Frachtverbindung der ukrainischen Fluggesellschaft Supernova Airlines bekannt gegeben. Die Route verbindet Lüttich viermal wöchentlich mit dem Flughafen Ostrava (OSR) in der Tschechischen Republik. Diese neue Linie stärkt die Rolle des Lütticher Flughafens als wichtiges europäisches Logistik-Tor und erweitert gleichzeitig die Präsenz von Supernova Airlines in Mitteleuropa. Supernova Airlines, die während einer globalen Umbruchphase gegründet wurde, hat ihr Geschäftsmodell auf betriebliche Widerstandsfähigkeit und flexible Routenführung ausgerichtet. Die neue Verbindung zwischen Lüttich und Ostrava schafft zusätzliche Kapazitäten für zeitkritische Sendungen, E-Commerce-Pakete und Industriefracht. Dies verbessert den Zugang zu zentralen Verteilerkorridoren, die West-, Mittel- und Osteuropa verbinden. Frederic Brun, Head of Commercial am Flughafen Lüttich, betonte, dass die Entscheidung der Airline für LGG die Position des Flughafens als Schlüsseltor zu Mittel- und Osteuropa festige. Die Wahl des Flughafens Lüttich durch Supernova Airlines ist strategisch begründet. Natalia Holynskaya, Deputy CCO und Head of Sales der Fluggesellschaft, bezeichnete die neue Route als wichtigen Meilenstein für die europäische Expansion des Carriers. Lüttich ist bekannt für seine 24/7-Frachtbetriebsgenehmigung und seine robuste Infrastruktur, die für das Wachstum von Frachtfluggesellschaften essenziell ist. Lüttich zählt zu den führenden Frachtzentren der Welt. Die neue Verbindung unterstreicht das Engagement beider Partner, die regionale Lieferkettenresilienz zu erhöhen und die Entwicklung des Flughafens Lüttich als globalen Frachthub voranzutreiben.

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Türkische Fluggesellschaft Onur Air offiziell insolvent: Liquidationsverfahren eingeleitet

Die türkische Fluggesellschaft Onur Air ist nach einer Entscheidung des Handelsgerichts erster Instanz Bakırköy 2. Instanz offiziell für insolvent erklärt worden. Das Unternehmen, das 1992 gegründet wurde und lange Zeit zu den führenden Akteuren im türkischen Charterflugverkehr zählte, hatte seinen Flugbetrieb bereits im Jahr 2022 eingestellt. Mit dem Urteil vom 5. November 2025 wurde das Liquidationsverfahren eingeleitet, um das verbleibende Vermögen zu sichern und die Schulden des Unternehmens abzuwickeln. Das Gericht hat nach der Insolvenzentscheidung eine Insolvenzverwaltung bestellt, die nun für die Sicherung und die Abwicklung der Insolvenzmasse zuständig ist. Im Rahmen des Verfahrens werden nun alle Immobilien und Vermögenswerte von Onur Air sowie zuvor durchgeführte Beschlagnahmungs- und Hypothekentransaktionen neu bewertet. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Finanztransaktionen der letzten fünf Jahre. Dokumente im Zusammenhang mit Vermögensübertragungen, Immobilienverkäufen oder Änderungen in der Eigentümerstruktur werden einer umfassenden Prüfung unterzogen. Ziel ist es, die Ursachen für die Insolvenz zu klären und alle verfügbaren Mittel für die Gläubiger zu sichern. Die Insolvenz betrifft insbesondere die ehemaligen Mitarbeiter von Onur Air. Seit 2020 hatte die Fluggesellschaft mit Gehaltszahlungs-Unregelmäßigkeiten zu kämpfen. Bis zum 14. Oktober 2024 standen nach vorliegenden Informationen die Gehälter und Abfindungen von rund 1.800 Mitarbeitern aus. Die Beschäftigungsverträge waren mit Wirkung vom 10. April 2023 beendet worden, wobei die Kündigungen als „Kündigung durch den Arbeitnehmer aus wichtigem Grund“ dokumentiert wurden. Forderungen der Arbeitnehmer fallen nun in die Insolvenzmasse. Im Zuge der Liquidation werden die Vermögenswerte verkauft und die Forderungen sequenziell verteilt, wobei die Forderungen der Mitarbeiter priorisiert bewertet werden sollen. Die einstige Marktstellung von

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Tui Airways setzt auf Boeing 737 Max und will Direktvertrieb in Großbritannien ausbauen

Tui Airways, die Fluggesellschaft der Tui Group, plant, durch die Beschleunigung der Auslieferung neuer Boeing 737 Max-Flugzeuge ihren Fokus stärker auf den Einzelticketverkauf zu legen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Pauschalreiseangeboten der Konzerntochter zu verringern und den Direktvertrieb zu stärken, insbesondere in Großbritannien. Dies erklärte Marco Ciomperlik, Chief Airline Officer der Tui Group, auf einer Branchenkonferenz in Großbritannien. Aktuell verkauft Tui Airways in Großbritannien rund 90 Prozent ihrer Sitzplätze im Rahmen von Pauschalreisepaketen. Dieses Verhältnis ist bei den kontinentaleuropäischen Airlines der Tui Group deutlich anders. Die Fluggesellschaften Tui fly (Deutschland), Tui fly (Belgien), Tui fly (Niederlande) und Tui fly Nordic sind weniger stark auf Pauschalangebote fixiert. Ciomperlik führte an, dass etwa in Belgien der Anteil der einzeln verkauften Sitze zwischen 40 und 70 Prozent liege. Die Tui Group beabsichtigte bereits im aktuellen Jahr, das Einzelticketgeschäft in Großbritannien zu erweitern, sah sich jedoch aufgrund von Lieferverzögerungen bei Boeing bei ihren Flottenerneuerungsplänen behindert. Die Situation soll sich nun entspannen: Tui erwartet von diesem Winter an bis zu 20 Auslieferungen neuer Boeing 737 Max-Flugzeuge für die gesamte Gruppe. Allein in Großbritannien plant Tui Airways, im kommenden Sommer sechs bis sieben zusätzliche Flugzeuge einzusetzen. Diese neuen Maschinen des Typs B737-8 sollen hauptsächlich ältere Boeing 737-800-Modelle sowie nass geleaste Flugzeuge ersetzen. Nach Konzernangaben wird dadurch die Gesamtkapazität der Gruppe weitgehend konstant gehalten, während gleichzeitig das Volumen in bestimmten Märkten, wie dem britischen Direktvertrieb, wachsen soll. Die britische AOC von Tui Airways betreibt derzeit 23 Boeing 737-8 und 32 Boeing 737-800, ergänzt durch Dreamliner (B787-8

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Geopolitische Sicherheitsbedenken verzögern F-35-Verkauf an Saudi-Arabien

Die US-Regierung hat die Verhandlungen über die mögliche Lieferung von F-35-Tarnkappenjets an Saudi-Arabien wieder aufgenommen. Berichten der „New York Times“ zufolge geht es um die Beschaffung von bis zu 48 F-35-Kampfflugzeugen für das Königreich. Bislang ist der hochentwickelte Stealth-Fighter strikt auf NATO-Staaten und Israel begrenzt. Obwohl Saudi-Arabien bereits gegen Ende der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2020 kurz vor einem Deal stand, hatte die Biden-Regierung die Verkaufsabsichten aufgrund verschiedener Bedenken wieder auf Eis gelegt. Die Wiederaufnahme der Gespräche ist in Washington höchst umstritten. Das Pentagon hegt Berichten zufolge erhebliche Einwände gegen die geplante Transaktion. Topmilitärs befürchten einen Abfluss geheimer F-35-Fähigkeiten an China und auf Umwegen möglicherweise an Russland. Diese Sorge wird durch die jüngst vertiefte sicherheitspolitische Partnerschaft zwischen Saudi-Arabien und China verstärkt. Bereits 2020 hatte die US-Regierung als Kompromiss eine Lieferung nur mit einer Abschaltfunktion, einem sogenannten „Kill Switch“, in Aussicht gestellt, was Riad damals ablehnte. Die F-35 spielt eine zentrale Rolle in der NATO, da ihre Tarnkappenfähigkeiten – die extrem reduzierte Radarsignatur im Stealth-Modus – streng geheim sind und ihr Überraschungsmoment im Kriegsfall unentbehrlich machen. Die Brisanz der Technologieweitergabe zeigt sich in der strengen Geheimhaltung rund um die F-35. Bei Trainingsflügen oder Einsätzen in der Nähe feindlicher Aufklärungstechnik, etwa russischer oder chinesischer Radarsysteme, werden die tatsächlichen Stealth-Fähigkeiten des Jets bewusst verschleiert. Zu diesem Zweck starten F-35 oft mit physischen Reflektoren, die an Rumpf und Tragflächen montiert sind, um das Tarnkappenprofil aufzubrechen und die Flugzeuge für die feindliche Aufklärung sichtbar zu machen. Selbst Israel verzichtete bei militärischen Schlägen

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Flydubai bestellt 60 GEnx-Triebwerke für neue Boeing 787-9 Flotte

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai und GE Aerospace haben auf der Dubai Airshow 2025 einen Großauftrag über 60 GEnx-1B-Triebwerke bekannt gegeben. Die Triebwerke sind für die neue Flotte von 30 Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner bestimmt, die Flydubai erstmals im Jahr 2023 bestellt hatte. Der Vertrag umfasst zusätzlich Ersatztriebwerke sowie einen langfristigen Servicevertrag, um den geplanten Start des Langstreckenbetriebs der Fluggesellschaft zu unterstützen. Die Entscheidung für die GEnx-1B-Triebwerke und die Einführung der Boeing 787-9 markieren einen strategischen Wendepunkt für Flydubai. Die 2008 gegründete Airline hat ihr Netz bisher primär mit Boeing 737-Maschinen aufgebaut und bedient aktuell über 135 Ziele in 57 Ländern. Mit den neuen Dreamlinern, die als hocheffizient gelten, wird Flydubai ihre Kapazität auf bestehenden Routen erhöhen und erstmals echte Langstreckenverbindungen in ihr Streckennetz aufnehmen können. Ghaith Al Ghaith, CEO von Flydubai, betonte, dass die Leistung und Langlebigkeit der Triebwerke entscheidend für den Erfolg der Flottenerweiterung und das weitere Wachstum der Fluggesellschaft seien. Die Boeing 787-9 ermöglicht es Flydubai, ihr Produktangebot zu diversifizieren und flexibel auf die Nachfrage im globalen Luftfahrtdrehkreuz Dubai zu reagieren. GE Aerospace festigt mit diesem Großauftrag seine starke Marktposition im Bereich der Großraumflugzeuge. Die GEnx-Triebwerksfamilie gilt als das meistverkaufte Hochleistungstriebwerk von GE Aerospace und hat seit ihrer Einführung 2011 über 62 Millionen Flugstunden absolviert. Zwei Drittel aller derzeit im Einsatz befindlichen Boeing 787-Flugzeuge werden vom GEnx-Triebwerk angetrieben. Die Wahl von Flydubai unterstreicht das Vertrauen in die Zuverlässigkeit, Effizienz und Langlebigkeit der GE-Technologie, die für die besonderen Betriebsbedingungen der Region optimiert ist. GE Aerospace

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