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Miles & More weitet dynamische Meilenpreise auf Discover Airlines und Air Dolomiti aus

Das Vielfliegerprogramm Miles & More der Lufthansa Group setzt die Umstellung auf ein dynamisches Preissystem für Flugprämien fort. Ab März 2026 werden die benötigten Meilenwerte für Prämienflüge bei den Konzerngesellschaften Discover Airlines und Air Dolomiti ebenfalls flexibel berechnet. Damit wird das System des sogenannten dynamischen Pricings, das im Sommer 2025 bei anderen Kern-Airlines der Gruppe eingeführt wurde, auf zwei weitere wichtige Töchter ausgeweitet. Die Umstellung bedeutet das Ende der bisher geltenden festen Meilenwert-Tabellen für Flüge mit Discover Airlines und Air Dolomiti. Zukünftig orientieren sich die benötigten Meilen analog zur kommerziellen Preisgestaltung regulärer Tickets an verschiedenen Faktoren. Dazu zählen der gewählte Tarif, die Reiseklasse, die spezifische Flugstrecke, der Zeitpunkt der Reise und die zeitliche Nähe zur Buchung. Dies führt dazu, dass die Meilenwerte je nach Nachfrage und Saisonalität variieren können. Lufthansa verspricht, dass Prämienflüge in Reisezeiten mit geringer Nachfrage potenziell günstiger ausfallen sollen als in Hauptreisezeiten, was dem Grundgedanken dynamischer Preismodelle entspricht. Die schrittweise Einführung des dynamischen Prämiensystems wurde von der Lufthansa Group im Juni 2025 begonnen. Zu diesem Zeitpunkt stellten bereits die Kerngesellschaften Austrian Airlines, Lufthansa, Lufthansa City Airlines und Swiss ihre Prämienflüge auf die neuen flexiblen Meilenwerte um. Der Wechsel weg von statischen Meilen-Tabellen hin zu flexiblen Werten ist ein Trend, der sich in den Vielfliegerprogrammen vieler großer internationaler Airline-Gruppen, insbesondere in den USA, bereits durchgesetzt hat. Beobachter sehen darin den Versuch der Fluggesellschaften, die Nachfrage besser zu steuern und die Preisgestaltung ihrer Prämiensitze flexibler an die tatsächlichen Ticketpreise und die Auslastung anzupassen. Air Dolomiti ist primär auf den

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Lufthansa muss Flüge ab Kapstadt wegen Treibstoffknappheit zwischenlanden

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa sieht sich gezwungen, aufgrund einer unregelmäßigen Treibstoffversorgung am Flughafen Kapstadt (CPT) auf ihren Südafrika-Strecken zusätzliche Tankstopps auf dem afrikanischen Kontinent einzulegen. Diese präventive Maßnahme betrifft Flüge von Kapstadt zurück nach Deutschland und führt zu einer deutlichen Verlängerung der Reisezeit für Passagiere. Konkret handelt es sich um die Lufthansa-Flüge von Kapstadt nach Frankfurt und von Kapstadt nach München. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, werden die Abflüge von Kapstadt in Richtung Frankfurt im Zeitraum vom 19. bis 24. November und die Flüge nach München vom 21. bis 24. November vorsorglich eine außerplanmäßige Zwischenlandung zur Betankung vornehmen. Als alternative Tankstopps sind die Flughäfen Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika) vorgesehen. Lufthansa legt nach eigenen Angaben höchste Priorität auf die Verlässlichkeit des Flugbetriebs und hat die entsprechenden Flugplanänderungen bereits vorgenommen. Die Entscheidung der Lufthansa steht im Zusammenhang mit anhaltenden logistischen Problemen und Versorgungsengpässen bei Flugturbinenkraftstoff (Jet Fuel) am Kapstadt International Airport. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass Kapstadt seit geraumer Zeit mit Unterbrechungen in der Kerosinversorgung kämpft, die durch Probleme in der Lieferkette und in der Hafeninfrastruktur ausgelöst wurden. Diese Situation hat bereits in der Vergangenheit andere internationale Fluggesellschaften dazu gezwungen, ähnliche operative Anpassungen vorzunehmen, um die volle Betankung ihrer Langstreckenflugzeuge sicherzustellen. Die Passagiere der betroffenen Flüge werden von Lufthansa über die entstandenen Umstände und die verlängerte Flugdauer informiert. Flüge von Kapstadt nach Frankfurt, die bis einschließlich Dienstag abfliegen, sowie Flüge nach München, die bis einschließlich Donnerstag starten, sollen nach dem regulären Flugplan ohne Zwischenstopp durchgeführt werden. Die Airline entschuldigt sich bei

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Lufthansa bewertet Strecke Münster/Osnabrück – München nach Steuersenkung neu

Die Lufthansa Group prüft die Zukunft ihrer innerdeutschen Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) und München (MUC) erneut. Die Neubewertung erfolgt vor dem Hintergrund der kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungen für die Luftverkehrsbranche in Deutschland. Die Strecke stand zuvor monatelang auf dem Prüfstand, da die Rentabilität durch hohe Standort- und Betriebskosten belastet war. Die Spitzen der Bundesregierung einigten sich darauf, die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf das Niveau vor der Erhöhung vom Mai 2024 zurückzuführen. Diese Maßnahme soll die Branche insgesamt um rund 350 Millionen Euro entlasten. Ein Sprecher der Lufthansa City Airlines, welche die Zubringerstrecke aktuell bedient, bestätigte, dass nun alle zur Disposition stehenden Routen unter Einbeziehung dieser Entlastungen und weiterer angekündigter Gebührensenkungen weiter geprüft werden. Lufthansa City Airlines betonte dabei, dass insbesondere die zügige Umsetzung der angekündigten Gebührensenkungen an den Flughäfen entscheidend sei, um eine positive Neubewertung zu ermöglichen. Die Verbindung Münster/Osnabrück–München spielt eine wichtige Rolle als Zubringerflug für das Langstreckennetz der Lufthansa an ihrem Drehkreuz München. Derzeit wird diese und weitere Zubringerstrecken von der jungen Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines durchgeführt, die sukzessive die Rolle der Lufthansa Cityline übernehmen soll. Die Airline baut ihre Flotte aus, um das Wachstum zu stemmen. Ab dem kommenden Jahr soll die Flotte um neue Airbus-A220-Flugzeuge ergänzt werden. Aktuell betreibt Lufthansa City Airlines eine Flotte aus Airbus A319 und A320 Neo und bedient Ende dieses Jahres 16 europäische sowie sechs innerdeutsche Ziele, zu denen auch Münster/Osnabrück gehört. Vertreter der Oppositionspartei Union begrüßten die Steuersenkung, forderten jedoch gleichzeitig, dass die Entlastungen in

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Betrunkener Dienstleister beschädigt ATR 72 von Utair in Ufa schwer

Ein ungewöhnlicher und kostspieliger Zwischenfall hat die russische Regionalfluggesellschaft Utair am Flughafen Ufa getroffen. Am 4. November beschädigte ein Mitarbeiter der externen Reinigungsfirma Avia-Klin eine ATR 72 (Kennzeichen RA-67695) des Carriers schwer, indem er im alkoholisierten Zustand mit einer Stehleiter gegen das Heck des Flugzeugs stieß. Der Vorfall zog nicht nur eine technische Untersuchung nach sich, sondern legte die Turboprop-Maschine auch für mehrere Tage still. Nach dem Zusammenstoß musste die betroffene ATR 72 der Utair für Reparaturen am Boden bleiben, wodurch sie erst rund eine Woche später wieder in den regulären Liniendienst zurückkehren konnte. Die russischen Ermittlungsbehörden stellten nach dem Vorfall eine Kette von Verstößen fest, die zu dem Schaden führten: Der Reinigungskraft der Fremdfirma hatte sowohl seine Arbeitsanweisungen missachtet als auch in stark alkoholisiertem Zustand gearbeitet. Des Weiteren wurde festgestellt, dass eine ordnungsgemäße Aufsicht durch den zuständigen Vorarbeiter komplett fehlte. Solche Zwischenfälle am Boden sind in der Luftfahrt zwar selten, können jedoch erhebliche finanzielle Kosten und weitreichende operative Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Als direkte Folge des fahrlässigen Handelns und der mangelnden Aufsicht wurden der betrunkene Reiniger sowie der zuständige Vorarbeiter umgehend von ihren Aufgaben entbunden. Der Vorfall lenkt den Fokus auf die Sicherheitsstandards und die Überwachung des Bodenpersonals an russischen Flughäfen, insbesondere bei externen Dienstleistern. Utair ist eine der größten Regionalfluggesellschaften Russlands und betreibt eine große Flotte an Flugzeugen und Hubschraubern, darunter auch eine Reihe von ATR 72-Maschinen für Kurz- und Mittelstrecken. Jeder ungeplante Ausfall eines Flugzeugs stellt eine Herausforderung für den stabilen Flugbetrieb dar.

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Ski Guide Austria 2026 veröffentlicht: Zauchensee und Katschbergbahnen erhalten Awards

Der neu erschienene Ski Guide Austria 2026 bietet die umfassendste Übersicht über den Wintersport in Österreich und präsentiert neben über 200 Skigebieten auch die Gewinner der jährlichen Ski Guide Austria Awards. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Investitionen, kreative Aktionen und innovative Ideen im alpinen Skisport. Preisträger sind in diesem Jahr die Region Zauchensee für ihre qualitätsvolle und eigenständige Positionierung sowie die Katschbergbahnen für ihre kontinuierliche Weiterentwicklung von Infrastruktur und Angebot. Die 17. Ausgabe des Ski Guide Austria beleuchtet auch die aktuelle Preisentwicklung im österreichischen Wintersport. Eine repräsentative Exklusivumfrage zeigt auf, dass mit dem Überschreiten der 80-Euro-Grenze für Tagestickets eine breite Mehrheit von 85 Prozent der Österreicher das Skifahren als Luxussport für Wohlhabende betrachtet. Ungeachtet dieser Wahrnehmung wird der Schneesport jedoch weiterhin von 42 Prozent der Bevölkerung ausgeübt und als Allgemeingut angesehen. Der Guide reagiert auf diese Entwicklung, indem er einen Überblick über preisgünstige Skigebiete für Familien sowie eine detaillierte Erläuterung des wachsenden Trends Dynamic Pricing und die aktuellen Preise der überregionalen Kartenverbünde liefert. Die Awards prämieren in diesem Jahr zudem eine Persönlichkeit: Martin Dolezal wird für seine leidenschaftliche Rolle als Botschafter für das Element „Schnee“ und den alpinen Skisport geehrt. Die Region Zauchensee wurde namentlich durch Geschäftsführerin Veronika Scheffer und Hotelier Michael Walchhofer, Abfahrts-Weltmeister, für die erfolgreiche Etablierung des Weltcup-Ortes innerhalb der Salzburger Sportwelt ausgezeichnet. Die Katschbergbahnen erhielten den Award für ihre stetige Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Kärntner Skigebiets. Auf 420 Seiten präsentiert der Guide rund 70 Top-Wintersportregionen ausführlich und deckt neben dem Pistenskilauf auch Trends wie Langlauf, Skitouren, Tiefschnee- und Funparkerlebnisse

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Residenzhotel Stuttgart Airport wird Teil der Sure Hotel Collection von Best Western

Das Residenzhotel Stuttgart Airport in Steinenbronn, betrieben von der BeePartment-Gruppe, schließt sich der Sure Hotel Collection by Best Western an. Mit insgesamt 183 Apartments, die alle mit einer Kitchenette ausgestattet sind und sich sowohl an Kurzzeit- als auch an sogenannte Long-Stay-Gäste richten, erweitert das Hotel die Präsenz der BWH Hotels Central Europe im wirtschaftlich wichtigen Großraum Stuttgart. Das Haus in Steinenbronn ist bereits das vierte Hotel der BeePartment-Gruppe, das unter einer Marke von BWH Hotels Central Europe betrieben wird. Zuvor waren bereits Standorte in Wilhelmshaven, Mahlow (bei Berlin) und Mörfelden (bei Frankfurt) in die Markenfamilie integriert worden. Die Partnerschaft unterstreicht die Strategie der BeePartment-Gruppe, die sich auf flexible Übernachtungskonzepte mit Fokus auf Komfort und individuelles Wohnen spezialisiert hat, und stärkt die Marktpräsenz von BWH Hotels in Deutschland. Das Apartmenthotel wird zunächst unter dem Sure Hotel Collection by Best Western-Branding geführt, eine Marke, die sich durch ihre individuelle Freiheit und ihren Fokus auf das Gastgeberwesen auszeichnet. Im Anschluss an eine umfassende Renovierung des Hotels, die alle Zimmer, Bäder, Flure sowie öffentlichen Bereiche einschließt, ist die Überführung in die Hauptmarke Best Western geplant. Die Sanierungsarbeiten sind bereits mit der Erstellung von Musterzimmern angelaufen. Das Hotel liegt strategisch günstig in der Nähe der Messe Stuttgart und des Flughafens Stuttgart und verfügt über zusätzliche Annehmlichkeiten wie eine Sauna, einen Fitnessbereich sowie das wieder eröffnete Restaurant „Lerchengärtle“ mit mediterraner Küche.

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Alpen-Tourismus: Ötztal führt Ranking der Top-Destinationen an

Der Alpine Destination Report 2026 der Prodinger Tourismusberatung bescheinigt dem alpinen Tourismus ein wachstumsstarkes Segment und liefert eine umfassende Analyse der Leistungsfähigkeit führender Regionen. Im diesjährigen Gesamtranking konnte sich Ötztal Tourismus an die Spitze setzen und belegt Platz 1 der erfolgreichsten Destinationen. Der Bericht, der 25 österreichische Top-Winter-Destinationen anhand der Kriterien „Angebot & Nachfrage“, „Preisniveau“ und „Attraktivität“ bewertet, dient als wichtige Grundlage für strategische Entscheidungen und Investitionen in der Branche. Das Ötztal sicherte sich den Spitzenplatz im Gesamtranking durch eine besonders starke Kombination aus Nachfrage, Ertragskraft und Angebotsattraktivität. Es folgen Serfaus-Fiss-Ladis und Kitzbühel Tourismus auf den Plätzen 2 und 3. Die Analyse zeigt, dass die führenden Regionen nicht primär durch bloßes Nächtigungsvolumen dominieren, sondern durch die erzielte Wertschöpfung und hohe Angebotsqualität. Im Sub-Ranking Preisniveau belegt jedoch Lech Zürs / Warth-Schröcken den ersten Platz, was die Premium-Positionierung der Region durch höchste Umsätze pro Bett, starke Zahlungsbereitschaft der Gäste und überdurchschnittliche Immobilienpreise unterstreicht. Im mittleren Segment gelang es Regionen wie dem Achensee und Saalbach-Hinterglemm, ihre Ertragskraft kontinuierlich zu steigern. Ein zentrales Ergebnis des Reports ist die Konsolidierung der etablierten Premiumdestinationen an der Spitze, während im Mittelfeld Bewegung herrscht. Regionen wie Schladming-Dachstein und Zell am See–Kaprun zeigen eine ausgeglichene Saisonalität, was auf erfolgreiche Diversifizierungsstrategien hindeutet. Der Sommer-Tourismus gewinnt generell weiter an Bedeutung, was ein Zeichen für eine verbesserte Jahresauslastung vieler Gebiete ist. Ungeachtet der positiven Dynamik sieht der Report weiterhin große Herausforderungen für die Branche, darunter steigende Betriebskosten und der anhaltende Fachkräftemangel. Erstmals wurden in der diesjährigen Analyse auch ausgewählte Schweizer Destinationen aufgenommen,

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Österreichischer Zoll zieht Bilanz: Über 1.700 Feststellungen in den Sommermonaten

Das Zollamt Österreich hat für die Sommermonate Juli bis September 2025 eine umfangreiche Kontrollbilanz vorgelegt. Über 8.000 Personenkontrollen im Flugreiseverkehr und 128 mobile Einsätze führten zu insgesamt rund 1.700 Feststellungen von Schmuggelware, unverzolltem Bargeld und illegalen Produkten. Allein die Dienststelle Ost, zuständig unter anderem für den Flughafen Wien, verzeichnete 8.352 Kontrollen im Reiseverkehr mit 1.349 Feststellungen. Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl hob die unverzichtbare Rolle des Zolls für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherung eines fairen Wettbewerbs hervor. Ein wesentlicher Erfolgsschwerpunkt lag im Bereich der Schmuggelbekämpfung: In den Sommermonaten konnten die Beamten rund 118 Kilogramm Suchtgift und über 390.000 geschmuggelte Zigaretten sicherstellen. Bei Tabakwaren wurden in 460 Aufgriffen insgesamt 391.122 Zigaretten, 137 Kilogramm Wasserpfeifentabak sowie E-Zigaretten und Liquids, darunter 518 Stück verbotener Ware, beschlagnahmt. Im Suchtgiftbereich entfielen die Funde hauptsächlich auf 117,95 Kilogramm Cannabis. Ergänzend dazu wurden im Kampf gegen Geldwäsche und illegale Finanzierungen bei 15 Aufgriffen insgesamt 386.966 Euro Bargeld sichergestellt, das nicht ordnungsgemäß deklariert war. Demgegenüber meldeten Reisende ordnungsgemäß 14,58 Millionen Euro an. Die Kontrollen des österreichischen Zolls umfassten auch den Kampf gegen den Schmuggel gefälschter und unverzollter Luxuswaren. Besonders hoch war der Wert der beschlagnahmten Güter bei Schmuckstücken, wo 332 Aufgriffe einen Gesamtwert von 1,69 Millionen Euro ergaben. Auch Textilien, Taschen, Uhren und Schuhe im Wert von über 192.000 Euro wurden sichergestellt. Die illegale Einfuhr von Arzneiwaren blieb ebenfalls ein wichtiges Thema: In zehn Fällen wurden 2,9 Kilogramm und 25.014 Stück nicht zugelassener Medikamente beschlagnahmt. Darüber hinaus engagierte sich der Zoll im Artenschutz, indem in 19 Fällen geschützte

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Embraer schließt Abkommen mit VAE-Firmen: Fokus auf KC-390 Militärtransporter

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer hat seine Präsenz im Nahen Osten mit der Unterzeichnung von zwei Absichtserklärungen (MoUs) mit den in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässigen Unternehmen AMMROC (Advanced Military Maintenance, Repair and Overhaul Center) und GAL (Global Aerospace Logistics) deutlich verstärkt. Diese strategischen Partnerschaften zielen darauf ab, gemeinsame Möglichkeiten in der Entwicklung und Unterstützung der Luftfahrt- und Verteidigungssektoren auszuloten. Im Fokus steht dabei insbesondere die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) sowie Schulungsdienstleistungen für das militärische Mehrzweck-Transportflugzeug KC-390 Millennium. Die Abkommen bilden die Grundlage für eine umfassendere Zusammenarbeit, die weit über bloße Wartungsdienste hinausgeht. In den kommenden Monaten werden Embraer, AMMROC und GAL detaillierte Arbeitspläne erarbeiten, um ihre jeweiligen Kompetenzen zu bündeln. Die Diskussionen umfassen die potenziellen Anforderungen der Endnutzer für den KC-390, die zukünftige Flottenunterstützung in der Region, Schulungsprogramme und technische Dienstleistungen für Flugzeugmodifikationen. Die Partner wollen regionale Verteidigungskunden mit umfassenden und innovativen Lösungen versorgen. Die Vereinbarung unterstreicht das erklärte Ziel der VAE, die eigenen souveränen Verteidigungs- und Luftfahrtkapazitäten zu stärken und die Position des Landes als regionales Drehkreuz für hochentwickelte Luftfahrtdienstleistungen auszubauen. Der KC-390 Millennium hat seine Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Performance seit der Indienststellung bei der brasilianischen Luftwaffe im Jahr 2019, gefolgt von der portugiesischen Luftwaffe (2023) und der ungarischen Luftwaffe (2024), unter Beweis gestellt. Die derzeitige Flotte weist eine Einsatzbereitschaftsrate von 93 Prozent und eine Missionsabschlussrate von über 99 Prozent auf. Das Flugzeug ist darauf ausgelegt, eine größere Nutzlast (bis zu 26 Tonnen) als andere mittelschwere Militärtransporter zu befördern und fliegt schneller und weiter (470

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Norwegen führt Fahrverbot für große Kreuzfahrtschiffe bei Sturm ein

Als direkte Konsequenz aus der Beinahe-Katastrophe des Kreuzfahrtschiffs „Viking Sky“ im Jahr 2019 führt Norwegen ab dem Jahr 2026 ein Fahrverbot für große Passagierschiffe in besonders exponierten Küstenabschnitten ein, sobald eine Sturmwarnung vorliegt. Die neue Vorschrift der norwegischen Küstenverwaltung (Kystverket) zielt darauf ab, die Sicherheit auf See drastisch zu erhöhen und die Rettungskräfte bei extremen Wetterlagen zu entlasten. Das Fahrverbot gilt für Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von über 150 Metern und tritt in Kraft, wenn das Norwegische Meteorologische Institut eine Sturmwarnung mit Windgeschwindigkeiten von Beaufort 8 oder mehr prognostiziert. Diese Windstärke wird als „stürmische Böen“ mit sehr hohen Wellen und überall entstehenden Schaumstreifen beschrieben. Betroffen sind insgesamt sechs als besonders gefährlich eingestufte Küstenabschnitte, darunter die für ihre Tücken bekannte Hustadvika, sowie Stad, Folda, Fugløykalven, Sørøya und Honningsvåg. Große Schiffe müssen in diesem Fall entweder abwarten oder die betroffenen Zonen großräumig umfahren. Schiffe, die sich bereits im gesperrten Gebiet befinden, dürfen ihre Fahrt jedoch fortsetzen. Der Anlass für die strengere Regulierung war der Vorfall vom März 2019, als die „Viking Sky“ mit 1.373 Menschen an Bord vor der Hustadvika in einem schweren Sturm wegen eines technischen Problems – später als Folge zu geringen Schmierölstands in den Motoren identifiziert – manövrierunfähig trieb und nur knapp an einer Strandung vorbeischrammte. Die anschließende Evakuierung per Helikopter gestaltete sich unter den extremen Bedingungen überaus schwierig und langwierig. Nur etwa 480 Personen konnten in 17 Stunden von Bord gebracht werden. Die Havarie hatte deutlich gemacht, dass Rettungsmaßnahmen für ein derart großes Schiff bei hohem Wellengang in

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