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Aviationtag und Etihad Airways würdigen A380-Ära mit limitierter Edition

Das Unternehmen Aviationtag und Etihad Airways haben eine exklusive Kooperation präsentiert, die ein außergewöhnliches Stück Luftfahrtgeschichte zugänglich macht. Im Zentrum steht die streng limitierte Aviationtag × Etihad Edition, gefertigt aus Original-Rumpfsegmenten des Airbus A380 mit der Kennung A6-APA. Diese Maschine war nicht nur der erste Superjumbo in der Flotte von Etihad, sondern auch die 150. Auslieferung dieses Flugzeugtyps weltweit, der im Dezember 2014 die A380-Ära der Airline einläutete. Der A6-APA stand symbolisch für das neue Luxusverständnis von Etihad. Vor seinem ersten Linieneinsatz präsentierte die Maschine in Hamburg die neue Lackierung „Facets of Abu Dhabi“. Im Linienbetrieb sorgte sie durch ihre luxuriösen Kabinen – darunter die dreiräumige Suite „The Residence“ und die First Class Apartments – für Aufsehen. Für den Erstflug am 27. Dezember 2014 buchte der Geschäftsmann Gino Bertuccio als erster Passagier die „The Residence“, die einen bordeigenen Butler umfasste. Mit der globalen Pandemie im Jahr 2020 wurde der A6-APA außer Dienst gestellt und zur langfristigen Einlagerung nach Frankreich überführt. Im Jahr 2025 erfolgte schließlich die zertifizierte Demontage (End-of-Life-Verarbeitung), welche die Rückgewinnung des Materials für die aktuelle Edition ermöglichte. Für die Edition wurden ausgewählte Aluminiumteile des Rumpfs in Köln zugeschnitten und veredelt, wobei die originale Lackierung und Patina des Flugzeugs bewusst erhalten blieben. Jeder Aviationtag ist ein einzeln nummeriertes Unikat mit belegbarer Herkunft. Für Sammler ist zudem eine spätere Edition aus GLARE angekündigt, einem glasfaserverstärkten Aluminiumlaminat, das in den oberen Rumpfschalen des A380 verwendet wurde. Diese Kooperation stellt nach den früheren Editionen aus einem Airbus A319 und einer Boeing 777-200LR

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Tourismusschulen Modul laden zum Tag der offenen Tür

Die Tourismusschulen Modul der Wirtschaftskammer Wien laden am 28. November 2025 von 13 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Unter dem Motto „Tourismus pur und unverstellt“ bietet die renommierte Bildungseinrichtung interessierten Jugendlichen einen authentischen Einblick in den Schulalltag und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. Werner Schnabl, Leiter der Tourismusschulen Modul, betont die Wichtigkeit einer fundierten Information für eine erfolgreiche Berufswahl in der Tourismusbranche. Das im Jahr 1908 gegründete Modul gilt als ältestes Bildungsinstitut für Tourismus im deutschsprachigen Raum und zählt international zu den renommiertesten Zentren für Tourismusbildung. Jährlich werden dort rund 500 junge Menschen in zwei Hauptprogrammen ausgebildet: der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Tourismus mit Maturaabschluss und dem 2-jährigen Kolleg für Tourismus mit Diplomabschluss. Ab dem dritten Jahrgang können Schüler zwischen den Vertiefungen Hotel- und Hospitality Management sowie Tourismus- und Eventmanagement wählen. Die Ausbildung wird durch zahlreiche Zusatzqualifikationen wie Jungbarkeeper, Jungsommelier oder Käsekenner ergänzt, welche die beruflichen Perspektiven der Absolventen verbessern sollen. Besucher erhalten am Tag der offenen Tür Einblicke in den praxisorientierten Unterricht in Theorie- und Fachräumen, können sich persönlich beraten lassen und von Schülern Erfahrungsberichte zum Schulalltag aus erster Hand erhalten. Informationen zu den Vertiefungen, Zusatzqualifikationen, zur Sommerpraxis und zu Auslandsaufenthalten runden das Angebot ab. Die Modul-Absolventen zeichnen sich laut Schulleitung durch umfassende Allgemeinbildung, fundierte Praxiskenntnisse und hohe Fremdsprachen- sowie Wirtschaftskompetenz aus. Die jährlich rund 120 Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und finden Anstellungen in einem breiten Spektrum von Berufsfeldern – von Hotels und Gastronomie über Reiseveranstalter und Airlines bis hin zu Eventbüros und Kultureinrichtungen.

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Airlink setzt auf Embraer: Ausweitung des Komponentenaustauschprogramms auf E195-E2 Flotte

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer und Airlink, eine führende Regionalfluggesellschaft im südlichen Afrika, haben eine Ausweitung ihres Component Pool Program vereinbart. Die neue Vereinbarung umfasst die Unterstützung von zehn neuen Flugzeugen des Typs Embraer E195-E2, welche Airlink über Leasingverträge mit dem Unternehmen Azorra in ihre Flotte integriert. Dieser Schritt festigt die langjährige Partnerschaft und sichert Airlink eine verbesserte operationelle Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der neuen Jets. Airlink ist bereits seit dem Jahr 2001 Embraer-Kunde und betreibt eine reine Embraer-Flotte. Durch die Integration der zehn neuen E195-E2 in das Pool Program werden künftig insgesamt 78 Flugzeuge der Airline von dem umfassenden Komponentenaustauschservice profitieren. Dieser Service ermöglicht es der Fluggesellschaft, die Ausfallzeiten der Flugzeuge zu reduzieren und die logistischen Prozesse für die Ersatzteilbeschaffung zu optimieren. Das Pool Program nutzt das umfangreiche technische Fachwissen und das globale Servicenetzwerk von Embraer, um Einsparungen bei Reparatur- und Lagerhaltungskosten für Komponenten zu erzielen und dabei garantierte Leistungsniveaus einzuhalten. Die Erweiterung der Vereinbarung ist ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie von Airlink in der Region. Die Fluggesellschaft bedient derzeit 67 Routen zu 47 Destinationen in 15 Ländern im südlichen und östlichen Afrika, einschließlich Inselzielen wie Madagaskar und St. Helena. De Villiers Engelbrecht, CEO von Airlink, hob hervor, dass die Erweiterung des Component Inventory Agreement die nötige Sicherheit biete, um die maximalen betrieblichen und wirtschaftlichen Vorteile aus dem Einsatz der neuen E195-E2-Flugzeuge zu ziehen. Die E195-E2 ist das größte Flugzeug der E2-Jet-Familie von Embraer, welche sich als moderne und effiziente Option im Regionalflugsegment etabliert hat. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Rolle von

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Türkischer Tourismus meldet Zuwachs bei Einnahmen und Besucherzahlen

Die Türkei hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 trotz einer als anspruchsvoll beschriebenen Ausgangslage ein leichtes Wachstum im Tourismussektor verzeichnet. Nach Angaben des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus beliefen sich die Einnahmen aus dem Tourismus auf 43 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stieg die Zahl der internationalen Besucher auf 50 Millionen und übertraf damit das Vorjahresniveau um 1,6 Prozent. Die Steigerung der Einnahmen ist auch auf höhere Ausgaben pro Gast zurückzuführen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Besucher lag bei 10,3 Nächten. Pro Person und Nacht wurden rund 89 Euro ausgegeben, was eine Erhöhung der Ausgaben um sieben Prozent im Vergleich zu 2024 darstellt. Minister Mehmet Nuri Ersoy betonte, dass die Branche weiterhin mit regionalen Konflikten und klimabedingten Verschiebungen der Saisonzeiten konfrontiert sei. Für das gesamte Jahr 2025 hält das Ministerium dennoch an seinem Umsatzziel von 55 Milliarden Euro fest. Im internationalen Vergleich zählt die Türkei, laut Daten der UNWTO (Welttourismusorganisation), zu den vier größten Incoming-Märkten weltweit. Der deutsche Markt spielt weiterhin eine tragende Rolle: Mit 5,2 Millionen Gästen in den ersten drei Quartalen 2025 bleibt Deutschland der zweitstärkste Quellmarkt nach Russland und verzeichnete einen Zuwachs von 1,2 Prozent. Die Nachfrage zog insbesondere im September deutlich an, wo die Ankünfte aus Deutschland um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen. Dieser Trend einer wachsenden Nachfrage in der Nebensaison wurde auch bei den Gästen aus Österreich und der Schweiz beobachtet. Die Besucherzahlen aus Österreich legten um 3,5 Prozent auf 467.876 zu,

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Google integriert neue KI-Flugsuche für flexible und preisbewusste Reisende

Der Technologiekonzern Google hat seine Flugsuchfunktion um eine neue, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Funktion namens „Flugangebote“ erweitert. Dieses Feature richtet sich primär an flexible Reisende, die beim Zielort und Datum Spielraum haben und vor allem günstige Flugpreise erzielen möchten. Die neue Funktion ist eine Weiterentwicklung der klassischen Suchmaske und soll die Reiseplanung durch die Interpretation von komplexen und vagen Suchanfragen vereinfachen. Anstatt Reisende dazu zu zwingen, mit herkömmlichen Filtern wie spezifischen Daten und Orten zu experimentieren, ermöglicht die KI-Funktion eine einfache, beschreibende Suche. Nutzer können Anfragen formulieren wie „einwöchige Reise im Winter in eine Stadt mit gutem Essen, nur Direktflüge“. Die KI analysiert diese natürlichen Sprachanfragen, identifiziert die dahinterliegenden Reiseabsichten und schlägt daraufhin passende Flugziele vor, inklusive Destinationen, die der Nutzer möglicherweise bisher nicht in Betracht gezogen hat. Google nutzt für die Vorschläge Echtzeitdaten aus Google Flüge, die auf die Angebote von über 300 Partner-Fluggesellschaften und Reiseanbietern zugreifen. Die Einführung dieser KI-gestützten Suche reiht sich in einen breiteren Trend in der Reisebranche ein, bei dem große Technologieanbieter künstliche Intelligenz nutzen, um Such- und Buchungsprozesse zu personalisieren und zu beschleunigen. Auch andere Anbieter arbeiten an ähnlichen generativen Suchfunktionen, um die Entscheidungsfindung der Nutzer zu optimieren. Google hat angekündigt, die Beta-Version der „Flugangebote“ in den kommenden Tagen schrittweise auszurollen. Zu den ersten Regionen, in denen die Funktion verfügbar sein wird, gehören Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die neue Funktion zielt darauf ab, die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der Flugsuche massiv zu verbessern. Sie adressiert insbesondere die große Gruppe der preisbewussten Verbraucher, die

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Marabu Airlines erweitert Flotte mit vier geleasten Airbus A320neo von CDB Aviation

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines hat im Rahmen der Dubai Airshow einen Leasingvertrag mit der Leasinggesellschaft CDB Aviation über vier zusätzliche Flugzeuge des Typs Airbus A320neo abgeschlossen. Die neuen Maschinen sollen die Wachstumsstrategie der jungen Airline absichern und ihre Kapazitäten auf wichtigen Strecken erweitern. Marabu Airlines, mit Sitz in Tallinn, konzentriert sich hauptsächlich auf den deutschen Urlaubsmarkt und bedient Flüge von deutschen Flughäfen wie Hamburg, Leipzig und Nürnberg zu beliebten Ferienzielen. Mit der Übernahme der vier zusätzlichen A320neo wird die Flotte der Fluggesellschaft auf insgesamt zwölf Flugzeuge des gleichen Typs wachsen. Laut Marabu-Chef Axel Schefe sind die neuen Jets entscheidend für die Expansion des Netzwerks und die Steigerung der betrieblichen Flexibilität. Die Leasinggesellschaft CDB Aviation betonte, dass der Airbus A320neo aufgrund seiner Effizienz und modernen Technologie ideal dafür geeignet sei, die steigende Nachfrage im Markt zu bedienen und gleichzeitig die Betriebskosten der Airline zu senken. Die A320neo-Familie ist in der Luftfahrtbranche als Standard für Kurz- und Mittelstreckenflüge etabliert und wird von vielen Ferienfluggesellschaften eingesetzt. Marabu Airlines hatte den Flugbetrieb erst im Frühjahr 2023 aufgenommen und nutzt seither Leasingmodelle, um ihren schnellen Flottenaufbau zu realisieren. Die strategische Partnerschaft mit CDB Aviation und die Flottenaufstockung signalisieren die ambitionierten Pläne von Marabu Airlines, sich als fester Bestandteil im europäischen Charter- und Ferienflugsegment zu etablieren. Die zusätzliche Kapazität ist notwendig, um in dem wettbewerbsintensiven Marktsegment, das stark saisonalen Schwankungen unterliegt, Marktanteile zu gewinnen und die Nachfrage der Reiseveranstalter und Endkunden effizient zu bedienen.

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Waldviertelbahn: Modernisierung am Bahnhof Groß Gerungs durch Altmaterial

Die niederösterreichische Waldviertelbahn führt im Bahnhofsbereich Groß Gerungs umfassende Modernisierungsarbeiten durch. In der betriebsfreien Zeit bis April 2026 stehen Gleisbauarbeiten sowie der Austausch von zwei Weichen auf dem Programm. Die Arbeiten sollen den weiteren Betrieb der historischen Schmalspurbahn sichern, die als wichtiges Kulturgut und touristischer Anziehungspunkt für die Region gilt. Die seit Anfang November laufenden Bauarbeiten zeichnen sich durch ein besonderes Verfahren aus, die sogenannte Gleisaltlage. Hierbei werden Schienen, Schwellen und Weichen, die zuvor auf der Strecke der Mariazellerbahn ausgebaut wurden, wiederverwendet und auf der Waldviertelbahn neu verlegt. Auch altbrauchbare Weichen kommen zum Einsatz. Die Geschäftsführer der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) begründen diesen Ansatz damit, dass die Komponenten im Saisonbetrieb der Waldviertelbahn wesentlich geringeren Belastungen ausgesetzt sind und somit ein erneuter Einsatz möglich sei. Für die Durchführung der Gleisaltlage wird zunächst das bestehende Gleisbett inklusive Schotter und Weichen abgetragen. Anschließend wird frischer Gleisschotter eingebracht. Das altbrauchbare Material wird maschinell neu verlegt, verdichtet und gestopft. Die Maßnahmen umfassen abschließend die Wiederherstellung der Erdbahnsteige. Diese Methode der Materialwiederverwendung ermöglicht eine kosteneffiziente Erneuerung der Infrastruktur. Der niederösterreichische Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer betonte, dass die laufenden Modernisierungen den zukunftsfähigen Betrieb der Waldviertelbahn garantieren. Die Schmalspurbahn, die für ihre touristischen Freizeitfahrten bekannt ist, soll auch weiterhin für die lokale Bevölkerung und Gäste als besonderes Ausflugsziel auf Schiene erhalten bleiben. Die Arbeiten in Groß Gerungs sind Teil der fortlaufenden Bemühungen der NÖVOG, die historischen Bahnen in Niederösterreich betriebsfähig zu halten und ihre Funktion als regionaler Wirtschaftsfaktor zu sichern.

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Ferienmesse Wien mit einigen Neuerungen

Die Messekombination aus der Ferien-Messe Wien und der Sonderschau Vienna Drive findet vom 15. bis 18. Jänner 2026 in der VIECON Messe Wien erneut statt. Die Veranstaltung, die 2025 erstmals unter der Regie der Austrian Exhibition Experts GmbH (AEE) durchgeführt wurde, gilt als Österreichs größte Messe für Urlaub, Reise, Freizeit und individuelle Mobilität. Der Erfolg des ersten gemeinsamen Auftritts, der über 71.000 Besucher zählte, führte zur Fortsetzung des Konzepts, welches die Themen Reiselust und Mobilitätsbegeisterung miteinander verbindet. Die Ferien-Messe Wien präsentiert sich einmal mehr als umfassende Entdeckungsreise um die Welt. Besucher können sich über internationale Urlaubsziele, Kreuzfahrtangebote, Abenteuer- und Genussreisen informieren. Einen besonderen Fokus legt die Messe auf die Präsentation der beliebtesten österreichischen Regionen. Als Partnerland wird Sri Lanka inszeniert, dessen bunte Farben und Traditionen die Vorfreude auf ferne Reisen wecken sollen. Das Programm wird durch informative Reisevorträge auf der „ReiseArena-Showbühne“ ergänzt, die Einblicke von Nordlichtern in Lappland bis zu Kulturen in Kambodscha und Japan bieten. Segelurlauber finden zudem neue Angebote, darunter auch Destinationen wie Madagaskar. Ein tägliches Reisequiz des Medienpartners Kurier bietet die Möglichkeit, Reisewissen unter Beweis zu stellen und Preise zu gewinnen. Neben den Reisezielen spielt auch die Kulinarik eine zentrale Rolle. Auf der „Flavours-Kochbühne“ können Besucher Klassiker der österreichischen Küche ebenso wie internationale Gerichte, darunter indische Curry-Küche und Spezialitäten aus Sri Lanka, verkosten. Kochshows und Schüler-Competitions des MODUL-Instituts sowie eine Wein- und Käseverkostung runden das Genussangebot ab. Für eine zusätzliche immersive Erfahrung sorgt das „Reisekino und Silent Cinema“, bei dem Besucher mitten im Messegeschehen mit Kopfhörern zu

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Ethiopian Airlines erweitert Flotte mit elf zusätzlichen Boeing 737 Max 8

Ethiopian Airlines, die größte Fluggesellschaft Afrikas, hat im Rahmen der Dubai Airshow eine zusätzliche Festbestellung für elf Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 bekannt gegeben. Diese Aufstockung der Bestellung wurde vom Flugzeughersteller Boeing bestätigt. Die strategische Anschaffung dient der weiteren Stärkung und dem Ausbau des weitreichenden Streckennetzes der Airline, das vom Hauptdrehkreuz in Addis Abeba ausgeht. Mit der Erweiterung der Flotte an Schmalrumpfflugzeugen setzt Ethiopian Airlines ihre aggressive Wachstumsstrategie fort. Die zusätzlichen Boeing 737 Max 8 sind dazu bestimmt, die Kapazitäten sowohl auf regionalen Strecken innerhalb des afrikanischen Kontinents als auch auf internationalen Routen zu erhöhen. Derzeit setzt die Airline die 737 Max auf Verbindungen in den Nahen Osten, nach Indien und in Länder Südeuropas ein. Das Flugzeugmuster gilt für diese Art von Mittel- bis Langstrecken aufgrund seiner Reichweite und seiner Betriebseffizienz als gut geeignet. Die Bestellung unterstreicht das Vertrauen von Ethiopian Airlines in den Flugzeugtyp, insbesondere nach den globalen Herausforderungen, die der Jet in den vergangenen Jahren erlebt hatte. Die Airline gehört zu den Schlüsselkunden der Boeing 737 Max in Afrika und setzt das Flugzeug seit der Wiederzulassung im regulären Flugbetrieb ein. Die gesamte Flottenstrategie der äthiopischen Staatsfluggesellschaft ist auf eine Mischflotte aus Airbus- und Boeing-Maschinen ausgerichtet und zielt auf die Führungsposition im Luftverkehr auf dem afrikanischen Kontinent ab. Experten sehen in dieser erneuten Bestellung ein klares Signal für das langfristige Wachstumspotenzial des afrikanischen Luftverkehrsmarktes. Boeing selbst prognostiziert für Afrika eine starke Nachfrage nach neuen Flugzeugen, insbesondere nach Schmalrumpfflugzeugen wie der 737 Max. Für Ethiopian Airlines sind diese

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Mexiko-Stadt: Fluggesellschaft Mexicana tritt Slots an US-Airlines ab

Die mexikanische Regierung hat im anhaltenden Streit um die Verteilung von Flugzeiten (Slots) am überlasteten Hauptflughafen Mexiko-Stadt (Benito Juárez International Airport, AICM) eine bedeutende Konzession gemacht. Präsidentin Claudia Sheinbaum gab bekannt, dass die staatliche Fluggesellschaft Mexicana de Aviación zugestimmt habe, bestimmte Slots an US-amerikanische Fluggesellschaften abzutreten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund massiver Spannungen im bilateralen Luftverkehr. Die Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf Vergeltungsmaßnahmen der Vereinigten Staaten. Im Vormonat hatte die US-Regierung Genehmigungen für mehr als ein Dutzend Strecken widerrufen, die von mexikanischen Fluggesellschaften betrieben wurden. Die Begründung dafür war, dass Mexiko zuvor illegal Flüge von US-amerikanischen Airlines nach Mexiko gestrichen oder behindert habe. Präsidentin Sheinbaum machte keine genauen Angaben zur Anzahl der betroffenen Slots, aber die Maßnahme zielt darauf ab, die von den USA geforderte faire Zuteilung von Kapazitäten am stark frequentierten Flughafen AICM wiederherzustellen und den Konflikt zu entschärfen. Der Slot-Streit schwelt bereits seit Längerem und hat sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt. Die US-Behörden kritisieren seit geraumer Zeit die mexikanische Regierung dafür, die Kapazitäten am AICM nicht transparent zu verwalten und US-Carriern Nachteile zu verschaffen. Die Situation wurde durch die von Mexiko einseitig angeordnete Verlegung von Frachtflügen an den neuen und weniger frequentierten Flughafen Felipe Ángeles (AIFA) sowie durch die zeitweise Herabstufung des mexikanischen Flugsicherheitsratings weiter verkompliziert. Auch das Joint Venture zwischen Delta Air Lines und Aeroméxico geriet in den Fokus der US-Aufsichtsbehörden, die dessen Auflösung angeordnet hatten, wogegen die Fluggesellschaften jedoch Berufung eingelegt haben. Die jetzige Entscheidung zur Übergabe von Slots durch Mexicana de

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