
Fremdenverkehr: Vorstellung des neuen Tourismusleitbildes Vision T für Österreich
In Wien hat die Staatssekretärin für Tourismus, Elisabeth Zehetner, die neue nationale Tourismusstrategie unter dem Namen „Vision T“ offiziell vorgestellt. Das Strategiepapier fungiert als direkte Weiterentwicklung des seit 2019 implementierten „Plan T“ und soll den veränderten ökonomischen Rahmenbedingungen der Branche Rechnung tragen. Als datenbasierte Grundlage für das neue Leitbild diente eine umfassende 360-Grad-Analyse des Market-Instituts, welche durch mehrere Expertengipfel und Stakeholder-Runden mit Branchenvertretern aus allen neun Bundesländern ergänzt wurde. Ziel des Papiers ist es, den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft klare Handlungsempfehlungen zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit an die Hand zu geben. Die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors für die gesamte österreichische Volkswirtschaft ist laut aktuellen Daten fundamental. Tourismus und Freizeitwirtschaft steuern zusammen einen Anteil von 13,6 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei und sichern rund 13,7 Prozent der Gesamtbeschäftigung im Land. Zudem erwirtschaftet die Branche etwa ein Drittel des gesamten nationalen Mehrwertsteueraufkommens. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Mitglied des Steuerungskreises der Strategie, bezeichnete den Sektor daher als eine der krisenresilientesten Stützen der heimischen Wirtschaft. Das neue Strategieprogramm konzentriert sich im Kern auf die Handlungsfelder wirtschaftliche Resilienz, den Arbeitsmarkt, die Fachkräftesicherung sowie die Bereiche Innovation und Digitalisierung. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der praktischen Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in die betrieblichen Abläufe der Hotel- und Gastronomiebetriebe, um im intensiven internationalen Wettbewerb zu bestehen. Um den Erfolg der Maßnahmen zu überprüfen, sieht die Strategie die Einführung spezifischer, messbarer Indikatoren vor. Ein weiteres zentrales Ziel ist die Steigerung der Tourismusakzeptanz unter der lokalen Bevölkerung in








