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Emirates zur besten Fluggesellschaft im Nahen Osten gekürt

Die Fluggesellschaft Emirates hat bei den „APEX Best in Airline Awards 2026“ im irischen Dublin die Auszeichnung als „Best Overall Airline in the Middle East“ erhalten.  Der renommierte Branchenpreis der Airline Passenger Experience Association (APEX) basiert auf dem verifizierten Feedback von Fluggästen, bei dem die Daten von mehr als einer Million Flügen weltweit ausgewertet wurden. Die Fluglinie aus Dubai sicherte sich den Spitzenplatz in der Regionalwertung durch überdurchschnittliche Bewertungen in den Kernkategorien Sitzkomfort, Kabinenservice, Bordverpflegung sowie bei den Unterhaltungs- und Kommunikationssystemen. Ein wesentlicher Faktor für das positive Abschneiden im Bereich der Konnektivität ist die laufende technische Modernisierung der Flotte mit Satelliten-Internet. Seit dem Start des Großprojekts Ende 2025 wurden bereits 33 Flugzeuge des Typs Boeing 777-300ER sowie die ersten Airbus A380 mit der Starlink-Technologie von SpaceX ausgestattet. Das System ermöglicht den Passagieren Breitband-Internetverbindungen in Reiseflughöhe für Videotelefonie, Streaming und mobiles Arbeiten. Die Fluggesellschaft plant, die Installation der erforderlichen Antennen- und Empfangssysteme auf der gesamten aktiven Flotte bis Mitte des Jahres 2027 vollständig abzuschließen. Parallel zur digitalen Infrastruktur investiert Emirates erhebliche finanzielle Mittel in die Erneuerung der Kabinenstrukturen aller Beförderungsklassen. Im Rahmen des laufenden Umrüstungsprogramms werden ab Herbst neue ergonomische Sitze des Herstellers Safran in der Economy Class verbaut. In den Premium-Klassen setzt das Unternehmen auf den Ausbau der neuen Premium Economy sowie auf modifizierte Business-Class-Sitze mit erhöhtem Sichtschutz. Das kulinarische Konzept umfasst regionale Menüs und exklusive Partnerschaften im Getränkesegment, während das Bordunterhaltungssystem „ice“ durch Kooperationen mit internationalen Streaming-Plattformen auf über 6.500 Kanäle erweitert wurde. Der Erfolg des Golf-Carriers gliedert sich

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Air Baltic und El Al vereinbaren Codeshare-Abkommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und die israelische Nationalairline El Al haben den Abschluss eines weitreichenden Codeshare-Abkommens bekannt gegeben, das am 1. Juli 2026 offiziell in Kraft treten soll. Die Kooperation zielt darauf ab, die Flugnetze beider Unternehmen strategisch miteinander zu verknüpfen und den Passagieren flexiblere Transfermöglichkeiten zwischen Israel, dem Baltikum und Nordeuropa zu bieten. Im Zuge der Vereinbarung wird El Al ihren Marketing-Code auf den Direktflügen von Air Baltic zwischen Riga und Tel Aviv sowie auf zahlreichen Anschlussverbindungen über das lettische Drehkreuz zu wichtigen europäischen Metropolen platzieren. Im Gegenzug erhält Air Baltic Zugriff auf ausgewählte Kontingente von El Al auf Strecken von Tel Aviv zu zentralen westeuropäischen Flughäfen wie Frankfurt, München und Berlin. Die Kooperation fällt in eine Phase, in der der Flugbetrieb in den Nahen Osten aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen erhebliche Anpassungen erfordert. Air Baltic beabsichtigt, zeitgleich mit dem Start der Partnerschaft am 1. Juli 2026 die eigenen Direktflüge zwischen Riga und Tel Aviv mit zunächst drei wöchentlichen Rotationen wieder aufzunehmen. Voraussetzung hierfür ist laut Unternehmensangaben eine Stabilisierung der Sicherheitslage vor Ort sowie eine steigende Marktnachfrage. Die geplante Wiederaufnahme erfolgt in strikter Abstimmung mit den aktuellen Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und unter Berücksichtigung der strengen behördlichen Vorgaben internationaler Luftfahrtversicherer, weshalb die Flugplanung bei Bedarf flexibel modifiziert werden kann. Für Air Baltic stellt die Allianz mit El Al einen weiteren Baustein zur Stärkung des Heimatdrehkreuzes in Riga dar, von dem aus die Fluggesellschaft über 80 Destinationen bedient. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für das Netzwerkmanagement bei Air

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Flughafen Helsinki bricht Passagierrekorde zu Beginn der Sommersaison

Der Flughafen Helsinki verzeichnet einen historischen Anstieg der Fluggastzahlen und meldet das bisher höchste Verkehrsaufkommen des laufenden Jahres. Nach offiziellen Angaben des finnischen Flughafenbetreibers Finavia reisten allein in der ersten Juniwoche rund 378.000 Passagiere über das zentrale Drehkreuz des Landes. Damit etabliert sich dieser Zeitraum als die verkehrsreichste Woche des Jahres und markiert gleichzeitig das zweithöchste wöchentliche Passagieraufkommen seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie. Auch die darauffolgende Woche zeigte eine anhaltend hohe Dynamik mit einer besonders ausgeprägten Dichte an abfliegenden Urlaubern. Branchenexperten führen diesen Anstieg auf den vorgezogenen Beginn der nordischen Sommerferien und eine generell gestiegene Nachfrage im internationalen Tourismussegment zurück. Trotz der anhaltenden globalen Unsicherheiten auf den Energiemärkten und vereinzelter Berichte über eine internationale Treibstoffkrise zeigt sich der finnische Luftverkehrsmarkt vollkommen unbeeindruckt. Finavia und die beteiligten Treibstofflieferanten bestätigten übereinstimmend, dass die Kerosinversorgung an den finnischen Verkehrsflughäfen absolut stabil ist. Fluggesellschaften, die den Standort Helsinki als Basis oder Destination nutzen, melden keinerlei operative Einschränkungen durch Versorgungsengpässe. Dies unterscheidet den finnischen Markt von einigen mitteleuropäischen Großflughäfen, die in der Vergangenheit mit logistischen Problemen bei der Treibstoffbereitstellung zu kämpfen hatten. Hinter dem signifikanten Passagierwachstum steht auch eine strategische Neuausrichtung des Streckennetzes durch das Routenmanagement von Finavia. Neben einer hohen Dichte an europäischen Direktverbindungen setzt der Flughafen Helsinki verstärkt auf den Ausbau des Langstreckengeschäfts. Für den Spätsommer und Herbst sind neue Linienverbindungen angekündigt, die das Streckennetz unter anderem um interkontinentale Direktflüge nach Dubai sowie in das australische Melbourne erweitern. Diese Expansion stärkt die Position Helsinkis als wichtiges Transitdrehkreuz zwischen Europa, dem Nahen Osten und

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Reform der EU-Fluggastrechte: Ministerrat sichert Entschädigungsansprüche bei Flugverspätungen

Der Rat der Europäischen Union hat im Rahmen der Verhandlungen zur Reform der EU-Fluggastrechteverordnung 261/04 eingelenkt und sich auf die Beibehaltung des bisherigen Verbraucherschutzniveaus geeinigt. Damit folgte das Gremium der zentralen Forderung des Europäischen Parlaments. Für Flugreisende bedeutet dieser Beschluss, dass die etablierten Ausgleichszahlungen bei erheblichen Flugverzögerungen ungeschmälert fortbestehen. Demnach behalten Passagiere auch in Zukunft ihren vollen Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung, sofern ihr Flug eine Ankunftsverspätung von mindestens drei Stunden aufweist. Die geplante Novellierung zielt darauf ab, die bestehende verbraucherfreundliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) dauerhaft im europäischen Gesetzeswerk zu verankern. Die Einigung wird von Verbraucherschutzorganisationen als maßgeblicher Erfolg gewertet. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), betonte, dass der erfolgreiche Einsatz der deutschen Bundesregierung und des EU-Parlaments den Erhalt elementarer Fluggastrechte gesichert habe. Neben der Bestätigung der Entschädigungssätze sieht der Kompromiss auch eine deutliche Verschärfung der Informationspflichten für Fluggesellschaften vor. Die Fluglinien werden gesetzlich dazu verpflichtet, Passagiere im Falle von Annullierungen oder massiven Verspätungen innerhalb eines verbindlichen Zeitfensters von maximal 96 Stunden transparent über ihre rechtlichen Ansprüche auf Rückerstattung, Umbuchung und Betreuungsleistungen aufzuklären. Trotz des erzielten Verhandlungserfolges mahnen Verbraucherschützer weiteren regulatorischen Handlungsbedarf auf europäischer Ebene an. Eine der größten verbleibenden Lücken im System betrifft den Schutz von Individualreisenden bei Insolvenzen von Fluggesellschaften. Während Pauschalreisende durch die EU-Pauschalreiserichtlinie und entsprechende Absicherungsfonds bei einer Pleite des Reiseveranstalters geschützt sind, gehen Direktbucher bei einer Airline-Insolvenz im Regelfall leer aus oder müssen langwierige Verfahren als unbesicherte Gläubiger durchlaufen. Der vzbv fordert die Europäische Kommission daher auf, zügig einen verbindlichen Insolvenzschutz für alle

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Österreichische Bundesbahnen setzen neue Nachtzug-Generation auf der Strecke Wien–Zürich ein

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am 14. Juni 2026 die Betriebsaufnahme ihrer neuesten Nightjet-Generation auf der traditionsreichen Verbindung zwischen Wien und Zürich vollzogen. Das Angebot, welches in enger operativer Kooperation mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betrieben wird, stellt eine umfassende Flottenmodernisierung im internationalen Nachtreiseverkehr dar. Der siebenteilige Wagenzug bedient die Strecke täglich und bietet Zusteigemöglichkeiten an wichtigen Bahnhöfen entlang der österreichischen Westbahnstrecke, darunter St. Pölten, Linz und Salzburg, bevor der Zug über den Arlbergpass die Schweizer Grenze passiert und den Hauptbahnhof Zürich erreicht. Die von Siemens Mobility im Werk Wien-Simmering gefertigten Züge der neuen Generation zeichnen sich durch grundlegend überarbeitete Innenraumkonzepte und technische Neuerungen aus. Das Fahrzeugkonzept umfasst zwei Sitzwagen, drei Liegewagen und zwei Schlafwagen. Zu den wichtigsten Produktinnovationen gehören die sogenannten „Mini-Cabins“ – schrankfachähnliche Schlafkapseln für Alleinreisende im Liegewagenbereich, die durch Sichtschutz und eigene Schließfächer mehr Privatsphäre garantieren. Die Schlafwagenabteile der Kategorie „Plus“ verfügen über eigene Sanitäreinrichtungen mit Dusche und WC. Technisch wurde die Flotte mit mobilfunkdurchlässigen Fensterscheiben zur Verbesserung des Datenempfangs, einem NFC-Zutrittssystem für die Abteile sowie kostenfreiem WLAN ausgestattet. Zudem verfügt jeder Zug über barrierefreie Abteile samt barrierefreier Toilette sowie über sechs integrierte Stellplätze für die Fahrradmitnahme. Die Umstellung auf das neue Wagenmaterial ist Teil einer großangelegten Internationalisierungs- und Wachstumsstrategie der ÖBB im europäischen Nachtzugmarkt. Ziel der Kooperation mit Schweiz Tourismus und den SBB ist es, das Segment der Geschäfts- und Städtereisenden auf der Achse Wien–Zürich stärker an den Schienenverkehr zu binden. Durch die zeitlichen Abläufe der Nachtverbindung, bei der die Fahrgäste am frühen Morgen im Stadtzentrum

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Repräsentative Studie zeigt hohen Reformbedarf bei österreichischer Sommerferienregelung

Die traditionelle Struktur des österreichischen Schuljahres gerät zunehmend in die Kritik der Bevölkerung. Eine repräsentative Umfrage des Digital Research Instituts Marketagent unter 1.000 Staatsbürgern zeigt, dass die etablierte neuntägige beziehungsweise neunwöchige Sommerpause von einer knappen Mehrheit nicht mehr als zeitgemäß angesehen wird.  Laut den statistischen Daten empfinden 49 Prozent der Befragten die aktuelle Dauer der Hauptferien als zu lang. Jene Gruppe, die für eine Anpassung plädiert, befürwortet eine Reduzierung auf durchschnittlich 6,6 Wochen. Im Gesamtdurchschnitt aller Umfrageteilnehmer wird eine Ferienlänge von 7,6 Wochen als sozialer und wirtschaftlicher Bestwert erachtet. Nur noch 16 Prozent der Bevölkerung sprechen sich strikt für die Beibehaltung des Status quo aus. Als primärer Grund für den Wunsch nach einer Systemänderung wird der enorme organisatorische und ökonomische Druck auf die Familien genannt. Insgesamt 84 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass die lange schulfreie Zeit den Familienalltag massiv belastet, während 89 Prozent die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung für erwerbstätige Eltern als kaum bewältigbar einstufen. Diese Diskrepanz wird von 55 Prozent der Studienteilnehmer als der größte blinde Fleck in der aktuellen arbeitsmarktpolitischen Debatte identifiziert. Trotz der organisatorischen Defizite bleibt der Traditionswert hoch: 86 Prozent betrachten die Kernferien weiterhin als eine notwendige und wichtige Erholungsphase für die Schulkinder. Die empirische Untersuchung legt zudem offen, dass die Bewältigung der schulfreien Wochen im Beherbergungs- und Betreuungsalltag zu einem erheblichen Teil zu Lasten von Frauen geht. 46 Prozent der Befragten geben an, dass primär die Mütter die Hauptlast der Organisation und der praktischen Betreuung tragen, während nur ein Drittel eine paritätische

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Datenanalyse zeigt Trend zu Kleinstadtreisen in Italien

Italien festigt seine Position als eines der gefragtesten Reiseziele auf dem europäischen Kontinent und verzeichnet insbesondere im Segment der Eigenanreisen eine anhaltend hohe Nachfrage. Während die klassischen Kulturmetropolen wie Rom, Florenz und Venedig weiterhin stabile Besucherzahlen generieren, verlagert sich das Interesse der Konsumenten laut aktuellen Erhebungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat und des Reisekonzerns TUI zunehmend auf Destinationen abseits der etablierten Massenrouten. In der Tourismusbranche etabliert sich für dieses veränderte Buchungs- und Suchverhalten der Fachbegriff „Townsizing“. Dieser Trend beschreibt die gezielte Nachfrage nach historisch gewachsenen und regional geprägten Orten, die den Wunsch der Urlauber nach Entschleunigung und authentischer Lokalkultur widerspiegeln. Um diese Entwicklung statistisch zu erfassen, hat das Tochterunternehmen TUI Musement eine umfassende Datenanalyse auf Basis regionaler Suchanfragen durchgeführt. Für die Auswertung wurden ausschließlich italienische Gemeinden mit einer Wohnbevölkerung von unter 10.000 Einwohnern berücksichtigt. Die Untersuchung des Google-Suchvolumens zu lokalen Sehenswürdigkeiten ergab eine Rangliste von insgesamt 60 charakteristischen Kleinstädten, aufgeteilt auf die 20 italienischen Regionen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Interesse an differenzierten Outdoor-Aktivitäten, historischer Architektur und maritim oder alpin geprägten Landschaften die Reiseentscheidungen maßgeblich steuert. Innerhalb der geografischen Clusterung kristallisieren sich deutliche Nachfrageschwerpunkte heraus. Im Bereich der Küstendestinationen führen Orte wie Positano an der Amalfiküste, das ligurische Portofino sowie Bosa auf Sardinien die Ranglisten an. Bei den Binnengewässern dominieren die norditalienischen Seen mit den Gemeinden Bellagio am Comer See, Sirmione am Gardasee und Stresa am Lago Maggiore, welche stark mit dem Segment der Boots- und Kurtouristik verknüpft sind. Im alpinen Raum verzeichnen San Candido in den Dolomiten sowie Courmayeur im

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Sky Line-Bahn in Frankfurt nach technischer Zwangspause reaktiviert

Am Flughafen Frankfurt ist die neue, fahrerlose Sky Line-Shuttlebahn nach einer mehrwöchigen Betriebsunterbrechung im Juni 2026 wieder für den Passagierverkehr freigegeben worden. Das vollautomatische People-Mover-System, welches das zentrale Infrastrukturprojekt zur Anbindung des im Frühjahr neu eröffneten Terminals 3 an die bestehenden Terminals 1 und 2 darstellt, war Ende Mai aufgrund unvorhergesehener Störungen im Hochlastbetrieb vorübergehend stillgelegt worden. In einer engen Kooperation zwischen dem Flughafenbetreiber Fraport AG und dem für die technische Wartung verantwortlichen Industrie-Konzern Siemens Mobility wurden in den vergangenen Wochen umfassende Modifikationen vorgenommen. Diese umfassten mechanische Justierungen entlang der Schienentrasse, fahrzeugspezifische Kontrollen an der gesamten Flotte sowie das Aufspielen mehrerer System-Software-Updates. Der wiedereingesetzte Linienbetrieb erfolgt zunächst in einer vorsorglich stabilisierten Konfiguration. Für die Umläufe auf der rund 5,6 Kilometer langen Gesamtstrecke werden anfangs maximal acht der insgesamt zwölf angeschafften Züge gleichzeitig eingesetzt. Zudem wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt, obwohl das System für Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde ausgelegt ist. Der während des Ausfalls eingerichtete Schienenersatzverkehr mit bis zu 20 Terminal-Shuttlebussen wurde mit der Betriebsaufnahme am Morgen wieder komplett eingestellt. Dennoch verweist die Betriebsleitung darauf, dass vereinzelte Störungen in der jetzigen Konsolidierungsphase nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Um die langfristige Zuverlässigkeit des fahrerlosen Transportsystems abzusichern, hat der Betreiber ein engmaschiges Kontrollregime etabliert. Siemens Mobility führt weiterhin detaillierte nächtliche Inspektionen und messtechnische Überprüfungen an den Fahrzeugen und Leitbändern durch. Aus diesem Grund bleibt die Neubaustrecke zum Terminal 3 bis auf Weiteres in den Nachtstunden zwischen 23:00 Uhr und 4:00 Uhr für den regulären

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Cargolux führt elektronische Flugmappe von Cathay Technologies ein

Die luxemburgische Frachtfluggesellschaft Cargolux hat eine strategische Partnerschaft mit dem Softwareentwickler Cathay Technologies geschlossen, um den eigenen Flugbetrieb umfassend zu digitalisieren. Im Rahmen einer Konferenz am Hauptsitz der Fluggesellschaft in Luxemburg wurde die Einführung der Softwarelösung „Electronic Flight Folder“ (EFF) vertraglich vereinbart. Bei der Unterzeichnung waren Claude Konsbrück, Vizepräsident für den Flugbetrieb bei Cargolux, sowie Kapitän James Toye von der Partnergesellschaft anwesend. Die Implementierung des neuen Systems soll die operative Abwicklung der weltweiten Frachtflüge optimieren und den Besatzungen im Cockpit eine papierlose Arbeitsumgebung bieten. Die speziell für den Cockpiteinsatz konzipierte Anwendung bündelt sämtliche relevanten Fluginformationen, die für die Durchführung eines Umlaufs notwendig sind, auf einer einzigen, integrierten Plattform. Dazu gehören digitale Flugpläne, detaillierte Ladelisten, meteorologische Daten sowie präzise Treibstoffberechnungen. Durch die Zusammenführung dieser Datenströme in Echtzeit können Piloten während des Fluges fundiertere und schnellere Entscheidungen treffen. Ein zentrales Element der neuen Softwarearchitektur ist die Funktion „Ops Chat“. Dieses integrierte Kommunikationstool ermöglicht eine direkte und verschlüsselte Textverbindung zwischen der Flugbesatzung und dem Bodenpersonal, was die logistische Koordination bei der Frachtabwicklung erheblich beschleunigt. Der Übergang zu einer vollständig digitalen Flugaktenführung spiegelt einen breiteren Trend in der internationalen Luftfahrtindustrie wider. Cargolux erhofft sich von der Systemumstellung eine signifikante Steigerung der betrieblichen Effizienz und eine Reduzierung der fehleranfälligen manuellen Dokumentationsschritte. Navin Chellaram, Chief Executive Officer von Cathay Technologies, betonte, dass die Software auf der praktischen Expertise des realen Airline-Betriebs basiert. Für das Management der Cargolux ist die Investition ein wichtiger Schritt, um die internen Prozesse an die gestiegene Komplexität und das hohe Tempo im

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Kantonsrat stellt sich gegen weitere Beschränkung der Betriebszeiten am Flughafen Zürich

Der Zürcher Kantonsrat hat die sogenannte „Flughafen-Nachtruhe-Initiative“ mit einer überwältigenden Mehrheit von 171 zu 5 Stimmen abgelehnt. Das Parlament folgte damit der klaren Empfehlung der vorberatenden Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU). Die im April 2024 eingereichte Volksinitiative forderte eine drastische Verschärfung der bestehenden Nachtflugregelungen und eine Verkürzung der Betriebszeiten am größten Schweizer Landesflughafen in Kloten. Mit dem deutlichen Abstimmungsergebnis stellt sich die Legislative hinter den Erhalt des aktuellen Drehkreuzbetriebs und stärkt die internationale Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandorts. Neben der Ablehnung der Initiative stimmte die Parlamentsmehrheit einem von der KEVU ausgearbeiteten Gegenvorschlag zu. Dieser sieht verschärfte behördliche Kontrollen und Berichterstattungen bei Verspätungen in den späten Abendstunden vor. Die Betreibergesellschaft Flughafen Zürich AG äußerte sich skeptisch zu diesem Kompromiss. Nach Einschätzung des Flughafenmanagements führt der Gegenvorschlag lediglich zu einem erhöhten bürokratischen und administrativen Aufwand für die Fluggesellschaften und die Flugverkehrskontrolle Skyguide, ohne das strukturelle Problem von Verspätungen im europäischen Luftraum effektiv zu lösen. Die Flughafendirektion kündigte an, den neuen kantonalen Informationspflichten im Falle des Inkrafttretens ordnungsgemäss nachzukommen. Lukas Brosi, CEO der Flughafen Zürich AG, bezeichnete das Abstimmungsergebnis als starkes Bekenntnis zu den aktuell geltenden Betriebszeiten von 6:00 Uhr bis 23:30 Uhr. Im europäischen Vergleich und insbesondere innerhalb des Lufthansa-Konzerns, zu dem auch die am Standort dominierende Fluggesellschaft Swiss gehört, verfügt der Flughafen Zürich bereits über die restriktivsten Nachtflugregelungen und die geringsten Kapazitäten aller Drehkreuze. Eine weitere Einschränkung der Randstunden hätte laut Branchenexperten den interkontinentalen Langstreckenverkehr massiv gefährdet, da verspätete Rückflüge aus Übersee nicht mehr rechtzeitig abgewickelt werden könnten, was zu Flugstreichungen

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