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Airbus prüft gestreckte A350-Version als Antwort auf Boeing und Emirates

Airbus zieht die Entwicklung einer größeren Variante des A350 in Betracht, um dem signalisierten Interesse von Fluggesellschaften an Langstreckenflugzeugen mit höherer Kapazität nachzukommen. Christian Scherer, CEO von Airbus Commercial Aircraft, bestätigte auf der Dubai Airshow, dass der Hersteller eine gestreckte Version des A350 untersucht. Dieser Schritt erfolgt, nachdem der Konkurrent Boeing auf Wunsch von Emirates eine Machbarkeitsstudie für eine verlängerte 777-9 (die sogenannte 777-10X) gestartet hat. Intern wird die vorgeschlagene Variante bereits als „A350-2000“ diskutiert. Branchenquellen zufolge war dieses Konzept, das eine Rumpflänge von bis zu 79 Metern erreichen könnte und damit mehr Passagiere als der A350-1000 fassen würde, bereits zuvor in den Fokus gerückt. Scherer äußerte sich nicht zu konkreten technischen Details oder einem Zeitplan, betonte jedoch, dass mehrere große Fluggesellschaften Airbus eindringlich gebeten hätten, eine solche Expansion zu prüfen, da sie eine „großartige Lösung“ für zukünftiges Wachstum darstelle. Die erneute Prüfung der A350-2000 steht auch im Zusammenhang mit den Herausforderungen, denen sich Airbus beim aktuellen Topmodell A350-1000 gegenübersieht, insbesondere im Hinblick auf den größten Einzelkunden Emirates. Die Fluggesellschaft aus Dubai hatte auf der Airshow 2023 keine Bestellungen für die A350-1000 getätigt, da Bedenken hinsichtlich des Wartungsaufwands des Rolls-Royce Trent XWB-97 Triebwerks in den rauen Betriebsbedingungen am Golf bestanden. Stattdessen hatte Emirates die kleinere A350-900 bestellt. Rolls-Royce hat in den vergangenen Jahren eine Milliarde Pfund in die Verbesserung der Trent-Familie investiert, um die Haltbarkeit, insbesondere der Hochdruckturbinen-Schaufeln in heißen und staubigen Umgebungen, zu erhöhen und die „Time on Wing“ zu verlängern. Trotz der ablehnenden Haltung von Emirates gegenüber der

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FAA warnt Fluggesellschaften vor Venezuela: Eskalierende Militäraktivität und Sicherheitsrisiken

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat eine neue Warnung herausgegeben, in der Fluggesellschaften dringend aufgefordert werden, beim Überflug von Venezuela erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Die FAA begründet die Maßnahme mit einer „potenziell gefährlichen Situation“, die durch eskalierende militärische Aktivitäten und sich verschlechternde Sicherheitsbedingungen in der Region getrieben wird. Die Warnung bezieht sich auf Flüge, die die Maiquetia Flight Information Region (SVZM FIR) durchqueren. Laut FAA besteht auf allen Flughöhen ein erhöhtes Risiko, das sowohl Starts und Landungen als auch den reinen Überflug betrifft. Betreiber, die beabsichtigen, den Luftraum zu nutzen, müssen der Behörde nun mindestens 72 Stunden im Voraus eine entsprechende Mitteilung zukommen lassen. Als Reaktion auf die gestiegenen Risiken haben bereits mehrere internationale Fluggesellschaften, darunter American Airlines, Delta Air Lines, TAP Air Portugal, Iberia und Avianca, ihre Flüge nach Venezuela oder über das Land eingestellt. Direkte US-Linienflüge nach Venezuela sind bereits seit 2019 ausgesetzt. Ein Hauptproblem ist die seit September 2025 registrierte Zunahme von Interferenzen im Global Navigation Satellite System (GNSS). Ermittler der FAA berichten von Stör- und Täuschungsversuchen (Jamming und Spoofing), die Navigationsprobleme verursachen und Kommunikations-, Navigations- und Sicherheitssysteme von Flugzeugen in einem Umkreis von bis zu 250 nautischen Meilen beeinträchtigen können. Gleichzeitig weist die FAA auf die Mobilisierung Tausender venezolanischer Aktiv- und Reservekräfte sowie auf inszenierte militärische Übungen hin. Obwohl das Land keine direkten Drohungen gegen die zivile Luftfahrt ausgesprochen hat, betreibt das venezolanische Militär fortschrittliche Kampfflugzeuge, Langstreckenraketensysteme und bodennahe Waffensysteme wie tragbare Flugabwehrraketen (MANPADS). Die Sicherheitslage wird zusätzlich durch die erweiterte Militärpräsenz der USA

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Qatar Airways erhöht Flugkapazitäten nach Asien und Afrika im Winter

Qatar Airways baut ihr Streckennetz im Winter 2025/2026 signifikant aus und erhöht die Flugkapazitäten zu mehreren wichtigen Langstreckenzielen. Die Airline, die ihren Heimatflughafen in Doha hat, reagiert damit auf die weltweit steigende Reisenachfrage. Insgesamt plant die Fluggesellschaft, in diesem Jahr fast 3.000 zusätzliche Flüge in ihr Netzwerk aufzunehmen. Im Fokus der Kapazitätserhöhung stehen Destinationen in Südostasien und Afrika. Die Verbindungen nach Kuala Lumpur werden ab dem 17. Dezember von 14 auf 17 Flüge pro Woche aufgestockt, was reibungslosere Anschlüsse zwischen Südostasien und Metropolen wie London und Paris ermöglichen soll. Auch die Frequenz nach Lagos (Nigeria) steigt zwischen dem 15. Dezember und dem 28. März 2026 von 10 auf 14 wöchentliche Flüge. Dies verbessert die Anbindung zwischen Nigeria und dem globalen Netzwerk der Fluggesellschaft, das über 170 Ziele umfasst. Darüber hinaus stärkt Qatar Airways ihre Präsenz im asiatischen Markt. Die Flüge nach Shanghai werden zwischen dem 1. Januar und dem 28. März 2026 von sieben auf zehn pro Woche erhöht, um der starken Nachfrage in Chinas größtem Luftfahrtmarkt gerecht zu werden. Ab dem 12. Januar wird die Airline auf ausgewählten Flügen nach Singapur den Airbus A380 einsetzen, um die Premiumkapazität auf dieser stark frequentierten regionalen Route zu erhöhen. Die Expansion stützt sich auf die Großraumflugzeug-Flotte von Qatar Airways, die unter anderem Boeing 777 und Airbus A350 umfasst. Die Airline, die 2025 zum neunten Mal zur weltbesten Fluggesellschaft gewählt wurde, ist das erste Unternehmen weltweit, das mehr als 100 Großraumflugzeuge mit dem schnellen Starlink-WLAN ausstattet. Die Wintererhöhungen spiegeln die fortlaufende Strategie der

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Australische Airlines verschärfen Regeln für Powerbanks an Bord

Mehrere große australische Fluggesellschaften verschärfen angesichts jüngster Zwischenfälle die Vorschriften für die Mitnahme von Powerbanks an Bord. Die Regeländerungen sollen das Risiko von Batteriebränden, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht werden, weiter reduzieren. Betroffen sind die Fluglinien Virgin Australia, Qantas, QantasLink und Jetstar. Virgin Australia führt die neuen Bestimmungen ab dem 1. Dezember 2025 ein. Passagiere dieser Airline müssen Powerbanks während des gesamten Fluges stets im Blick behalten. Die Nutzung und das Aufladen der mobilen Ladegeräte sind an Bord vollständig untersagt. Generell sind maximal zwei Powerbanks erlaubt, wobei größere Modelle mit einer Kapazität von über 100 Wattstunden (Wh) eine vorherige Genehmigung der Fluggesellschaft benötigen. Die Qantas Group – umfassend Qantas, QantasLink und Jetstar – folgt diesem Schritt am 15. Dezember 2025 mit ähnlichen Vorschriften. Auch hier wird die Mitnahme von Powerbanks im Handgepäck auf maximal zwei Stück begrenzt, wobei die Kapazität 160 Wattstunden nicht überschreiten darf. Diese Maßnahmen stehen im direkten Zusammenhang mit einer Reihe von Vorfällen, darunter ein Brand an Bord eines Fluges im Juli 2025. Solche Zwischenfälle, oft ausgelöst durch Überhitzung oder Beschädigung der Lithium-Ionen-Zellen, haben in der gesamten Luftfahrtindustrie zu einer Neubewertung der Sicherheitsbestimmungen geführt. Die verschärften Regeln entsprechen dem internationalen Trend in der Luftfahrt, der besagt, dass Lithium-Akkus ausschließlich im Handgepäck befördert werden dürfen, da ein Brand in der Kabine schneller bekämpft werden kann als im Frachtraum. Die Passagiere werden eindringlich gebeten, sich vor Reiseantritt über die genauen Wattstunden-Limits ihrer Geräte zu informieren, um Probleme beim Check-in zu vermeiden.

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Swing Kitchen Group meldet Insolvenz an: Finanzierung durch Gesellschafter kurzfristig abgesagt

Die gesamte Unternehmensgruppe hinter der österreichischen Fast-Food-Kette „Swing Kitchen“ hat Insolvenzanträge stellen müssen. Als Hauptgrund für diesen Schritt wird die kurzfristige Absage einer geplanten und für die Sanierung erforderlichen Finanzierungszusage durch die Gesellschafter genannt. Diese Mittel wären für eine nachhaltige wirtschaftliche Stabilisierung sämtlicher Projektgesellschaften notwendig gewesen. Betroffen sind alle sieben Eigenstandorte in Österreich sowie rund 130 Mitarbeiter. Die Insolvenzanträge mussten trotz kürzlich erzielter Sanierungserfolge gestellt werden. Erst vor kurzem hatten die Gläubiger den Sanierungsplänen für die Schillinger Vegan Holding GmbH und die Swing Kitchen 019 Wien Mitte GmbH zugestimmt. Die Geschäftsführung hatte nach eigenen Angaben mit umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fortführung geschaffen. Bis zuletzt hatten die Eigentümervertreter und die Geschäftsführung versucht, eine Lösung mit Investoren aus der Gastronomiebranche zu finden, doch die benötigten finanziellen Mittel konnten nicht rechtzeitig bereitgestellt werden. Die Zukunft der betroffenen sieben österreichischen Filialen ist nun ungewiss. Es liegt an den jeweiligen Insolvenzverwaltern zu entscheiden, ob einzelne Standorte noch fortgeführt oder umgehend geschlossen werden. Eine Sanierung der gesamten „Swing Kitchen“-Gruppe wird aktuell nicht mehr angestrebt, wie Jakob Wöran von ABEL Rechtsanwälte als Rechtsvertreter der Unternehmensgruppe mitteilte. Die Franchisenehmer der Kette, zu denen zwei Standorte in Wien (Schwedenplatz, Josefstädterstraße) und ein Standort in Bern (Schweiz) gehören, sind von der Insolvenz der Muttergesellschaft nicht direkt betroffen und bleiben bis auf weiteres geöffnet. Die Insolvenz der einst als Erfolg versprechenden Kette unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen in der Gastronomiebranche. Die Kette, die sich auf vegane Burger spezialisiert hatte, war 2015 von Irene und Charly Schillinger gegründet worden und

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Tui startet Direktflug von Wien nach Bodrum im Sommer 2026

Der Reiseveranstalter Tui erweitert sein Flugangebot in die Türkei und führt im Sommer 2026 erstmals eine Direktverbindung von Wien (VIE) nach Bodrum ein. Die neue Strecke, die in Kooperation mit der türkischen Fluggesellschaft AJet realisiert wird, startet am 26. Juni 2026. Bis zum 19. Oktober 2026 wird jeweils montags ein Flug in die als „St. Tropez der Türkei“ bekannte Ägäis-Destination angeboten. Die Aufnahme des Direktfluges ergänzt das bereits umfangreiche Türkeiprogramm von Tui optimal, das auch Verbindungen nach Antalya, Dalaman und Izmir umfasst. Bodrum gilt als vielseitiges Urlaubsziel an der türkischen Ägäis, das mit türkisblauen Buchten, einer charmanten Altstadt, einem lebendigen Nachtleben sowie hochwertigen All-inclusive-Angeboten Reisende anzieht. Die Region wird besonders für ihre Mischung aus Entspannung, Lifestyle und kulturellem Flair geschätzt. Tui bietet eine breite Palette an Unterkünften für unterschiedliche Zielgruppen in der Region Bodrum. Für aktive Paare und Singles wird der Fünf-Sterne-Club Tui Magic Life Bodrum hervorgehoben, der ein umfangreiches All-inclusive-Angebot mit Sport und Entertainment bietet. Familien finden im Xanadu Island auf einer privaten Halbinsel exklusiven Komfort. Luxusreisende können das Six Senses Kaplankaya buchen, das als Hideaway der Extraklasse mit preisgekrönten Spa-Angeboten und spektakulärem Ausblick beworben wird. Die Preise für eine siebentägige All-inclusive-Reise beginnen beispielsweise bei 1.476 Euro pro Person mit Flug ab Wien. Die Kooperation mit AJet, einer Marke, die in der Regel auf das türkische Inlands- und Kurzstreckennetz spezialisiert ist, ermöglicht Tui, die Kapazitäten für den österreichischen Markt zu erhöhen und die Reisezeit für Urlauber deutlich zu verkürzen. Die neue Verbindung unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Türkei als

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Erste Direktverbindung Graz-London gestartet: BA Euroflyer nimmt Strecke auf

Am 21. November 2025 ist die erste Maschine der BA Euroflyer, der Tochtergesellschaft von British Airways, aus London am Flughafen Graz gelandet. Die neue Flugverbindung, die Graz und London Gatwick direkt miteinander verbindet, wurde von rund 70 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Tourismus feierlich empfangen. Die Strecke wird dreimal wöchentlich, jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag, bedient und gilt als einziger Direktflug zwischen den beiden Städten. Die Aufnahme der Verbindung wird von den regionalen Vertretern als bedeutender Gewinn für alle Passagiersegmente gewertet. BA Euroflyer-Geschäftsführerin Karen Hilton betonte, dass der Flug mehr Auswahl biete, sei es für Geschäftsreisen, private Reisen oder das Besuchssegment („visit friends & relatives“). Die britische Botschafterin in Österreich, Lindsay Skoll, hob hervor, dass direkte Flugverbindungen die ohnehin hervorragenden bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und dem Vereinigten Königreich in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärken. Für den Wirtschaftsstandort Steiermark wird die regelmäßige Anbindung an die Finanzmetropole London als großer Pluspunkt gesehen. Landesrat Stefan Hermann und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom unterstrichen die Wichtigkeit der internationalen Erreichbarkeit für die exportorientierte Wirtschaft der Steiermark. Wirtschafts- und Tourismusstadtrat Kurt Hohensinner sieht in der Verbindung eine Positionierung von Graz als dynamische Drehscheibe zwischen Südosteuropa und einer der bedeutendsten Metropolen der Welt. Tourismusverbände planen bereits gezielte Kampagnen zur Erschließung des britischen Marktes. Wolfgang Malik, Eigentümervertreter des Graz Airports, betonte, dass die Direktverbindung ein lange verfolgtes Ziel darstelle und im Jubiläumsjahr der Übernahme des Airports durch die Holding Graz einen wichtigen Schritt darstelle. Die neue Linie soll die Standortqualität des Flughafens für die steirische Wirtschaft stärken.

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All Nippon Airways bietet kostenlose Inlandsflüge für Europareisende

Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) hat in Zusammenarbeit mit der Japan National Tourism Organization (JNTO) eine zeitlich begrenzte Kampagne gestartet, die Reisenden aus Österreich und Europa kostenlose Inlandsflüge innerhalb Japans ermöglicht. Die Aktion, die vom 24. November 2025 bis zum 31. Jänner 2026 für Buchungen gilt, zielt darauf ab, Touristen über die Hauptmetropolen hinaus in die regionalen Präfekturen des Landes zu locken. Kern der Initiative ist der „Stopover & Add-on Free Fare“, der es Kunden und Reisebüros erlaubt, maßgeschneiderte Reiserouten zu erstellen, ohne dass für bis zu zwei zusätzliche Zwischenstopps in der Economy Class im ANA-Inlandsnetz zusätzliche Tarifkosten anfallen. Passagiere können so nahtlos und kostengünstig zwischen den großen Eingangsstädten wie Tokio oder Kyoto und weniger bekannten Zielen wählen. Dies umfasst Regionen wie die raue Landschaft von Tohoku, die Onsen-Städte von Kyushu oder die tropischen Inseln von Okinawa. Die Flugdienstleistung selbst ist kostenlos, jedoch können Steuern und andere Gebühren anfallen. Die Kampagne reagiert auf den jüngsten Tourismus-Boom in Japan, das 2024 knapp 37 Millionen internationale Besucher verzeichnete. Trotz des Rekordzustroms konzentriert sich die Masse der Reisenden weiterhin stark auf eine Handvoll bekannter Städte. Obwohl über 90 Prozent der Einreisenden angegeben haben, regionale Gebiete besuchen zu wollen, haben dies tatsächlich weniger als 10 Prozent getan. ANA möchte durch den Zugang zu ihrem Inlandsnetz mit über 40 Zielen die Erkundung der Regionen einfacher und erschwinglicher gestalten, um den Tourismusstrom ausgeglichener zu verteilen. Die Aktion bietet eine befristete Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt Japans ausführlicher zu erkunden. Nach dem 31. Jänner 2026 wird

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Lufthansa sichert FMO-Verbindung nach München – Bundesregierung greift bei Standortkosten ein

Die größte deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat entschieden, die innerdeutsche Flugstrecke vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) zum Drehkreuz München (MUC) auch im Jahr 2026 fortzuführen. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem Lufthansa zuvor öffentlich über die Einstellung der Verbindung diskutiert hatte. Als Hauptgrund für die drohende Streichung nannte die Airline die im europäischen Vergleich zu hohen hoheitlichen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Die Sicherung der seit über 40 Jahren bestehenden Verbindung ist das Resultat einer konzertierten Aktion von regionalen Politikern, Wirtschaftsführern und Verbänden, die sich massiv bei der Bundesregierung für den Erhalt der Strecke einsetzten. Daraufhin beschloss die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Entlastung der Luftfahrtbranche. Dieses Paket sieht die Rücknahme der im Jahr 2024 erfolgten Erhöhung der Luftverkehrsteuer vor und setzt die geplante Erhöhung der Flugsicherungskosten aus. Prof. Dr. Rainer Schwarz, Geschäftsführer des FMO, und der designierte Geschäftsführer Andrés Heinemann bedankten sich ausdrücklich für das Engagement der Region. Sie hoben hervor, dass die breite Unterstützung von Politik und Wirtschaft maßgeblich dazu beigetragen habe, die Wirtschaftsregion weiterhin über das wichtige Drehkreuz München mit der Welt verbunden zu halten. Nun sei es entscheidend, dass die vier Mal täglich mit Airbus A319/320 bediente einstündige Flugverbindung auch weiterhin intensiv genutzt wird. Die Entscheidung der Lufthansa und die Reaktion der Bundesregierung unterstreichen die kritische Bedeutung der hohen Betriebskosten für die Luftfahrt in Deutschland. Die Luftverkehrsteuer, die in Deutschland höher ist als in vielen europäischen Nachbarländern, wurde von Branchenverbänden lange als Wettbewerbsnachteil angeprangert, der insbesondere regionale Verbindungen gefährde. Die nun erfolgte Entlastung soll dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen, insbesondere

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Johann Strauss Festjahr 2025 geht mit Gala und Kino-Retrospektive zu Ende

Das Festjahr Johann Strauss 2025 Wien, eine Initiative der Wien Holding, tritt mit dem Programmschwerpunkt „Wien in Strauss und Braus“ in seine letzte Phase ein. Der abschließende Veranstaltungsreigen im Dezember beleuchtet die Facetten des Walzerkönigs von Filmgeschichte bis zur zeitgenössischen Tanzinterpretation. Höhepunkt ist die feierliche Abschlussgala am Silvesterabend im Theater an der Wien. Zwischen dem 11. und 30. Dezember lädt das Filmarchiv Austria ins METRO Kinokulturhaus zur Retrospektive „Walzerkönig & Kino“ ein. Die filmhistorische Reise zeigt, welche Spuren Johann Strauss im internationalen Kino hinterlassen hat. Die Auswahl reicht von Klassikern wie Alfred Hitchcocks Waltzes from Vienna und Willi Forsts Wiener Blut bis hin zu Stanley Kubricks Einsatz des Walzers in 2001: A Space Odyssey. Ein weiteres zentrales Ereignis ist die österreichische Erstaufführung des Tanzstücks „Imperial Ball“ von Star-Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui ab dem 3. Dezember in der Halle E im MuseumsQuartier Wien. Die Produktion, die nach erfolgreicher Premiere in Genf nach Wien kommt, wird gemeinsam mit dem Ensemble des Ballet du Grand Théâtre de Genève und live begleitet vom Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Constantin Trinks inszeniert. Das Stück soll festliche Traditionen befragen und neu beleuchten. Der offizielle Abschluss des Jubiläumsjahres findet am 31. Dezember 2025 im Theater an der Wien statt. Unter dem Titel „By(e) Strauss“ wird mit prominenten Künstlern wie Nikolaus Habjan, Martin Grubinger und Ankathie Koi, die bereits die Eröffnung gestalteten, sowie weiteren Gästen wie Max Emanuel Cencic und Miriam Kutrowatz, ein musikalischer Abschiedsgruß gefeiert. Das Programm umfasst zudem letzte Vorstellungen von Strauss-Operetten wie Aschenbrödels Traum

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