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Asiana Airlines setzt ab Januar 2026 auf Airbus A350 für Frankfurt-Strecke

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines führt ab dem 1. Januar 2026 auf der Nonstop-Verbindung zwischen der koreanischen Hauptstadt Seoul (Incheon) und Frankfurt am Main (FRA) das Langstreckenflugzeug Airbus A350 ein. Die moderne und effiziente zweistrahlige Maschine wird die Strecke vier Mal pro Woche bedienen, jeweils an den Wochentagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Entscheidung für den Einsatz der A350 unterstreicht die Bedeutung der Deutschland-Route für Asiana Airlines. Das Flugzeug ist mit einer Kapazität von 301 Sitzplätzen ausgestattet und verfügt über eine Drei-Klassen-Bestuhlung: Business Class, Economy Class und die Zwischenklasse Economy Smartium. Letztere, die sich direkt hinter der Business Class befindet, ist besonders auf die Bedürfnisse von Vielfliegern zugeschnitten und bietet einen größeren Sitzabstand von 91,44 cm. Passagiere dieser Klasse profitieren zudem von einem Express-Gepäckservice beim Check-in, bevorzugtem Boarding und, auf der Langstrecke nach Frankfurt, dem freien Zugang zur Business Class Lounge am Heimatflughafen Incheon. Parallel zur Einführung des neuen Flugzeugtyps verlagert Asiana Airlines ihre Operationen an ihrem Heimatflughafen in Seoul. Ab dem 14. Januar 2026 zieht die Fluggesellschaft in das moderne Terminal 2 am Incheon International Airport um. Das neue Terminal bietet Smart Check-in und Smart Security Services, die schnellere Abfertigungs- und Boardingzeiten versprechen, um das gesamte Reiseerlebnis vor dem Flug zu optimieren. Die Fluggesellschaft passt auch die Flugzeiten an, um bessere Anschlussverbindungen sowohl in Korea als auch in Frankfurt zu gewährleisten. Durch eine rund zwei Stunden spätere Abflugzeit in Incheon und eine anderthalb Stunden spätere Abflugzeit in Frankfurt werden die globalen Netzwerke effektiver miteinander verknüpft.

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Tourismus als unterschätzter Wirtschaftsmotor: Studie belegt hohe Wertschöpfung in alpinen Regionen

Eine aktuelle Wertschöpfungsstudie der Prodinger Tourismusberatung, in Auftrag gegeben von der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), zeigt die immense volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für regionale Kommunen und Volkswirtschaften auf. Am Beispiel der Gemeinde Zell am See wird aufgezeigt, dass die Rolle der Branche für Wohlstand, Beschäftigung und die lokale Infrastrukturentwicklung oft massiv unterschätzt wird. Die Studie belegt, dass touristische Aktivitäten weit über die direkten Umsätze von Hotellerie und Gastronomie hinaus eine Kette indirekter und induzierter Effekte auslösen. Dieser gesamtwirtschaftliche Impuls verflechtet den Hospitality-Sektor eng mit anderen lokalen Branchen wie dem Handwerk, der Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Handel. Laut der Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Mag. Susanne Kraus-Winkler, fungiert der Tourismus gerade in alpinen Räumen als „entscheidender wirtschaftlicher Stabilitätsanker“. Die konkreten Zahlen aus Zell am See unterstreichen diese Dynamik eindrucksvoll für das Jahr 2024. Die Hotellerie und Gastronomie in der Gemeinde erwirtschafteten einen Branchenumsatz von insgesamt 140 Millionen Euro (102 Mio. Euro in der Hotellerie, 38 Mio. Euro in der Gastronomie). Diese Umsätze sichern rund 990 Vollzeitäquivalente an Arbeitsplätzen. Zudem fließen jährlich 28,8 Millionen Euro an Steuern, Abgaben und weiteren Einnahmen an die öffentliche Hand zurück. Von jedem in Hotellerie und Gastronomie ausgegebenen Euro verbleiben 74 Cent direkt in der Region, was die starke regionale Verankerung belegt. Darüber hinaus spielen Investitionen des Tourismussektors eine wichtige Rolle: Ein Investitionsvolumen von 21,4 Millionen Euro aus Hotellerie und Gastronomie fließt zu etwa 70 Prozent in die Region und löst einen unmittelbaren Wertschöpfungsimpuls von rund 15 Millionen Euro im Umkreis

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Analyse: Fluggesellschaften lassen Milliarden an Einnahmen durch Währungsumrechnung ungenutzt

Fluggesellschaften weltweit könnten jährlich bis zu 9,6 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Einnahmen generieren, wenn sie die Währungsumrechnung bei Ticketkäufen auf ihren eigenen Websites übernehmen würden. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Analyse, die die Amadeus-Tochtergesellschaft Outpayce in Auftrag gegeben und das Centre for Economics and Business Research (Cebr) durchgeführt hat. Die Studie beleuchtet das ungenutzte Potenzial von Devisendienstleistungen im Online-Vertrieb von Flugtickets. Laut Analyse sind bereits heute etwa vier von zehn Tickets, die über Airline-Websites erworben werden, sogenannte Cross-Currency-Tickets. Die dafür notwendige Währungsumrechnung wird in der Regel automatisch von der Bank des Passagiers im Hintergrund vorgenommen. Durch die Einführung des sogenannten Multi-Currency Pricing (MCP) auf ihren Plattformen könnten Fluggesellschaften diese margenstarke Dienstleistung selbst anbieten. Bereits jetzt nutzen einige wenige Airlines diese Möglichkeit, verbessern dadurch das Buchungserlebnis für Passagiere, die in ihrer bevorzugten Währung zahlen können, und erschließen sich eine neue Einnahmequelle. Das derzeit konservativ geschätzte Umsatzpotenzial für die gesamte Branche liegt bei 1,74 Milliarden US-Dollar pro Jahr, basierend auf der aktuellen Akzeptanzrate von MCP-Lösungen. Würden jedoch alle Passagiere, die ein Cross-Currency-Ticket kaufen, die Währungsumrechnung durch die Airline wählen, steigt das Gesamtpotenzial auf die genannten 9,6 Milliarden US-Dollar jährlich. Die größten Potenziale für diese zusätzlichen Deviseneinnahmen werden in den Regionen Asien-Pazifik (APAC) sowie Europa, Naher Osten und Afrika (WEMEA) gesehen, da dort eine hohe Währungsdiversität besteht. Der geringe Anteil, den Fluggesellschaften bisher an diesem Geschäft erzielen, ist laut Damian Alonso, Head of Product and Partnerships bei Outpayce, auf die Dominanz der Finanzinstitute bei der Umrechnung zurückzuführen. Dabei sei die Margenmarge

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Flugbetrieb in Vilnius zweimal wegen mutmaßlicher Schmuggelballons unterbrochen

Der Flugverkehr am Flughafen Vilnius musste zwischen Sonntagabend und dem frühen Montagmorgen zweimal vorübergehend eingestellt werden. Grund dafür waren mutmaßliche Schmugglerballons, die in den Luftraum des Flughafens eindrangen und zu einer vorübergehenden Sperrung des Luftraums führten. Die Störungen unterstreichen die anhaltenden Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Aktivitäten aus der benachbarten Region. Die erste Betriebseinstellung dauerte von 18:55 Uhr bis 00:25 Uhr, gefolgt von einer zweiten Unterbrechung von 01:40 Uhr bis 03:25 Uhr. Die litauische Flughafenverwaltung warnte im Anschluss an die Vorfälle vor weiteren Verspätungen im Tagesverlauf, da die Crews und Flugzeuge die Verzögerungen aufarbeiten müssen. Bereits in der vergangenen Woche hatte ein ähnlicher Vorfall mit Ballons zu einer temporären Schließung des Flughafens geführt, wovon mehr als 1.100 Passagiere betroffen waren. Die litauischen Behörden sehen in den wiederholten Vorfällen eine mögliche hybride Taktik des Nachbarstaates, die darauf abzielt, die öffentliche Ordnung und die kritische Infrastruktur zu stören. Die mutmaßlichen Schmuggelballons stammen wahrscheinlich aus dem Grenzgebiet, das Litauen vor kurzem wegen Sicherheitsbedenken für drei Wochen geschlossen hatte. Obwohl die Grenze wieder geöffnet ist, verhindern die Behörden weiterhin, dass litauische Lastwagen aus der benachbarten Region in ihr Heimatland zurückkehren können. Die anhaltenden Spannungen an der Grenze und die wiederholten Warnungen der Premierministerin, dass weitere Grenzschließungen möglich bleiben, verdeutlichen die fragile Sicherheitslage. Experten sehen die Verwendung von Ballons als eine kostengünstige und schwer zu verfolgende Methode für Schmuggelaktivitäten. Gleichzeitig stellen sie eine ernsthafte Gefahr für den zivilen Luftverkehr dar, weshalb Flughäfen bei ihrem Auftauchen umgehend den Betrieb einstellen müssen. Die Wiederholung der Zwischenfälle in

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Streik in Belgien: Maastricht Aachen Airport erwartet starken Anstieg des Flugverkehrs

Der Flughafen Maastricht Aachen Airport (MST) bereitet sich auf einen ungewöhnlich starken Anstieg des Flugverkehrs zu Beginn dieser Woche vor. Grund dafür ist ein dreitägiger Streik belgischer Gewerkschaften, der Fluggesellschaften dazu zwingt, ihre Flüge umzuleiten, da der belgische Luftraum von Montag bis einschließlich Mittwoch betroffen ist. Der kleine niederländische Regionalflughafen fungiert in diesen Tagen als wichtiger Ausweichstandort für internationale Verbindungen. Von den Umleitungen sind sowohl Passagier- als auch Frachtflüge betroffen. Bereits am Montag erwartet Maastricht Aachen Airport die Zwischenlandung von vier Flügen der Qatar Airways aus Las Vegas. Am Mittwoch wird die Situation noch angespannter: Es werden acht Passagierflüge von Wizz Air sowie zusätzlich acht Frachtflüge erwartet, die von Qatar Airways Cargo und LATAM Cargo durchgeführt werden. Diese unplanmäßige Zunahme des Flugbetriebs erfordert eine erhebliche Anstrengung in der logistischen Abwicklung. Um den ungewöhnlichen Zustrom an Flugzeugen und die damit verbundenen Abfertigungsprozesse zu bewältigen, mobilisiert der Flughafen eigenen Angaben zufolge Personal aus allen Abteilungen. Dazu zählen nicht nur die üblichen Bodenabfertigungsteams, sondern auch Feuerwehrleute und Büroangestellte, die zur Unterstützung der operativen Abteilungen eingesetzt werden. Dies unterstreicht die Flexibilität des Regionalflughafens, der durch seine geographische Lage nahe der belgischen Grenze oft als Ausweichflughafen dient. Der Streik in Belgien betrifft die Kontrolle des Luftraums und zwingt die Airlines, auf alternative Routen und Flughäfen auszuweichen. Während Großflughäfen wie Amsterdam Schiphol oder Frankfurt ebenfalls Kapazitäten bereitstellen, entlastet Maastricht Aachen Airport die größeren Drehkreuze durch die Übernahme dieser kurzfristigen Flüge und sichert damit die Fortführung wichtiger Fracht- und Passagierrouten in der Region.

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LOT Polish Airlines startet Direktflug nach Stavanger und stärkt Nordeuropa-Präsenz

Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat am 24. November 2025 eine neue Direktverbindung zwischen Warschau (WAW) und Stavanger (SVG) in Norwegen eröffnet. Mit der Aufnahme der Strecke stärkt die polnische Nationalairline ihre Präsenz in Nordeuropa und verbindet die polnische Hauptstadt fortan ganzjährig mit dem wichtigen norwegischen Wirtschaftszentrum und Tor zu den Fjorden. Die Route Warschau–Stavanger wird vier Mal pro Woche bedient, mit Abflügen jeweils an Montagen, Dienstagen, Donnerstagen und Freitagen. Die Flugzeit beträgt rund zwei Stunden. Stavanger ist nach der Aufnahme der Verbindung nach Reykjavik im April die jüngste nordeuropäische Destination im Flugplan von LOT und geht dem saisonalen Start der Flüge nach Rovaniemi am 27. November voraus. Robert Ludera, Direktor des LOT Network Bureau, betonte, dass die Direktflüge nach Stavanger die Reise zwischen Polen und Norwegen erleichtern und die bereits bestehenden Verbindungen nach Oslo ergänzen. Er hob die Bedeutung der Region Rogaland als eines der wichtigsten europäischen Energiezentren hervor. Gleichzeitig verwies Ludera auf die enge Verbindung zwischen den beiden Ländern, da schätzungsweise 110.000 Polen in Norwegen leben, was ein starkes Passagierpotenzial für Besuchsreisen bedeutet. Die Airline bewirbt die Region Rogaland auch als attraktives Ziel für Touristen, insbesondere für Wanderer, die Zugang zu ikonischen Wanderwegen wie dem Preikestolen und Kjerag suchen. Darüber hinaus bietet Stavanger eine lebendige kulturelle Szene, die durch Veranstaltungen wie das Nuart Street Art Festival, Jazzkonzerte und zahlreiche Galerien und Cafés im Hafenbereich geprägt ist. Im Ticketpreis ist wie üblich 8 kg Handgepäck inbegriffen.

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Cathay Group verzeichnet starkes Wachstum im Oktober – Vorfreude auf Weihnachtsgeschäft

Die Cathay Group, bestehend aus Cathay Pacific und HK Express, hat im Oktober 2025 eine robuste Geschäftsentwicklung sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft gemeldet. Die Zahlen signalisieren einen starken Aufschwung vor dem Höhepunkt der Reisesaison um Weihnachten. Die Konzerngesellschaften beförderten im Berichtsmonat insgesamt über 3,2 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber September entspricht. Cathay Pacific selbst verzeichnete ein beeindruckendes Wachstum und beförderte im Oktober 29 Prozent mehr Passagiere im Vergleich zum Vorjahr. Die verfügbaren Sitzplatzkilometer (ASK) stiegen um 26 Prozent. Der Sitzladefaktor erreichte mit 86 Prozent den höchsten Oktober-Wert der letzten Jahre. Dieser Erfolg sei laut Lavinia Lau, Chief Customer and Commercial Officer, auf die Feiertagsreisen aus dem chinesischen Festland und die anhaltend starke Premium-Nachfrage zurückzuführen, die im Zusammenhang mit großen Handelsmessen wie der Canton Fair stand. Auch das Frachtgeschäft zog an: Cathay Cargo transportierte über 150.000 Tonnen (plus 12 % gegenüber September), gestützt durch Frachtsendungen mit verderblichen Gütern („Cathay Fresh“) und einem erhöhten Aufkommen von zeitkritischer Fracht vor den Jahresend-Verkaufsaktionen. Die Billigflugtochter HK Express lieferte ebenfalls starke Ergebnisse und beförderte über 680.000 Passagiere, was einem Anstieg von 32 Prozent gegenüber Oktober 2024 entspricht. Das Kapazitätsangebot stieg um 34 Prozent. Die Nachfrage während der chinesischen Golden Week zum Nationalfeiertag trug maßgeblich dazu bei, den hohen Ladefaktor des Vorjahres zu halten. Lavinia Lau hob die konsequente Netzwerkerweiterung der Gruppe hervor, darunter die neuen Cathay Pacific-Verbindungen nach Changsha und Adelaide sowie die bevorstehenden täglichen Flüge von HK Express nach Kota Kinabalu. Während der Winter-Spitzenzeit wird die Gruppe rund

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Wizz Air ordnet Führungsspitze neu: Ian Malin wird Chief Commercial Officer

Die osteuropäische Billigfluggesellschaft Wizz Air vollzieht zum 1. Februar 2026 einen bedeutenden Wechsel in ihrer Führungsebene. Ian Malin, der derzeitige Finanzvorstand (Chief Financial Officer, CFO), wird zum neuen Chief Commercial Officer (CCO) ernannt. In seiner neuen Rolle wird Malin die Verantwortung für die zentralen Vertriebsfunktionen und die gesamte Umsatzgenerierung der Wizz Air Gruppe übernehmen. Als Nachfolgerin auf dem Posten des Finanzvorstands hat die Low-Cost-Airline Veronika Špaňárová berufen. Die tschechische Staatsangehörige bringt umfassende Erfahrung aus dem Finanzsektor mit: Špaňárová war zuvor drei Jahrzehnte für die Citibank tätig, wo sie in verschiedenen leitenden Positionen in unterschiedlichen Ländern arbeitete. Ihre Ernennung zur Finanzchefin unterstreicht die Strategie von Wizz Air, Expertise aus dem internationalen Finanzwesen in die Unternehmensführung zu integrieren. Gleichzeitig wird die Funktion von Michael Delehant, der bisher als Senior Chief Commercial and Operations Officer fungierte, neu benannt. Delehant erhält die Bezeichnung Group Managing Director. An seinem umfangreichen Aufgabenbereich, der operative und kommerzielle Verantwortung umfasst, ändert sich jedoch nichts. Die Neustrukturierung des Vorstands zielt darauf ab, die kommerziellen Aktivitäten, insbesondere im Bereich der Umsatzentwicklung und des Vertriebs, angesichts des starken Expansionskurses der Airline weiter zu schärfen. Die Veränderungen in der Führungsebene kommen zu einer Zeit, in der Wizz Air, die gemessen an der Flottengröße eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften Europas ist, ihren aggressiven Expansionsplan in Mittel- und Osteuropa sowie darüber hinaus fortsetzt. Die Neubesetzung strategischer Schlüsselpositionen soll die notwendige Struktur schaffen, um das Wachstum effektiv zu steuern und die Rentabilität in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu sichern.

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Ryanair stellt sämtliche Azoren-Flüge ein: Hohe Gebühren des Flughafenbetreibers ANA als Grund

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, mit Ablauf des Sommerflugplans am 29. März 2026 sämtliche Flugverbindungen von und zu den Azoren einzustellen. Als Hauptgrund für diesen drastischen Schritt nennt die Fluglinie die stark gestiegenen Flughafenentgelte des portugiesischen Flughafenbetreibers ANA sowie höhere Gebühren der Flugsicherung. Darüber hinaus belaste eine zusätzliche Reiseabgabe von zwei Euro pro Passagier die Wettbewerbsfähigkeit der Strecken. Ryanair wirft dem Flughafenmonopolisten ANA, der zur französischen Vinci-Gruppe gehört, vor, die Gebühren seit der Pandemie deutlich erhöht zu haben, um „Monopolgewinne“ zu erzielen. Dies geschehe im Gegensatz zu anderen europäischen Flughäfen, die ihre Tarife senkten, um Wachstum zu fördern. Die Fluggesellschaft kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Untätigkeit der portugiesischen Regierung. Die Flugsicherungskosten seien zudem seit der Pandemie um 120 Prozent gestiegen. Die Konsequenz dieser Kostensteigerungen sei, dass die Azoren sechs Flugstrecken und das Passagieraufkommen von rund 400.000 Reisenden pro Jahr verlören. Die von Ryanair frei werdenden Kapazitäten sollen auf andere, günstigere Flughäfen in Europa verlagert werden. Die Fluggesellschaft ist dafür bekannt, bei Verhandlungen mit regionalen Flughäfen und Regierungen Druck auszuüben und bei fehlenden Zugeständnissen schnell Strecken zu streichen. Der Wegfall der direkten Low-Fare-Flüge, unter anderem nach London, Brüssel, Lissabon und Porto, wird die Anbindung der entlegenen Inselgruppe massiv beeinträchtigen und voraussichtlich zu höheren Flugpreisen führen. Die Entscheidung von Ryanair, sich von der portugiesischen Inselregion zurückzuziehen, markiert einen Rückschlag für den Tourismus auf den Azoren. Die Region ist stark auf Flugverbindungen angewiesen. Die Airline fordert die portugiesische Regierung auf, die Gebührenpolitik zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Flughäfen im Dienst

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Swissport erweitert Kapazität am Flughafen Schiphol mit neuem Frachtterminal

Der Schweizer Luftfracht- und Bodendienstleister Swissport hat am Flughafen Amsterdam Schiphol (AMS) ein weiteres Frachtterminal in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung des neuen Terminal 12 erweitert das Unternehmen seine Abfertigungskapazitäten in den Niederlanden erheblich. Das neue Terminal ist bereits seit Oktober in Betrieb und konzentriert sich primär auf die Abfertigung von Importsendungen. Die neue Anlage schafft zunächst eine zusätzliche Lagerfläche von 5.000 Quadratmetern. Eine weitere Expansion ist für Anfang des kommenden Jahres geplant: Ab Januar 2026 sollen zusätzliche 3.800 Quadratmeter hinzukommen. Swissport betont, dass das zusätzliche Terminal die bestehenden Lagerhäuser am Flughafen Schiphol entlastet und damit die operative Zuverlässigkeit und die Abfertigungsgeschwindigkeit erhöht. Die gesamte Anlage wird rund um die Uhr betrieben, um den kontinuierlichen Fluss der Luftfracht zu gewährleisten. Mit der Inbetriebnahme von Terminal 12 verfügt Swissport nun über drei Frachtterminals am Flughafen Schiphol. Die Investition stärkt die Position von Swissport als bedeutender Cargo-Partner im strategisch wichtigen Logistikdreieck zwischen Amsterdam, Paris und Frankfurt. Der Flughafen Schiphol ist nach wie vor eines der wichtigsten europäischen Luftfracht-Drehkreuze, das große Mengen an Fracht abfertigt, darunter Pharmazeutika, Hightech-Güter und verderbliche Waren. Die Erweiterung durch Swissport erfolgt in einem von starkem Wettbewerb geprägten Umfeld, in dem Effizienz und Kapazität entscheidende Faktoren sind. Die Erweiterung dient dazu, die wachsende Nachfrage nach Frachtkapazitäten zu bedienen. Schiphol verzeichnete in den vergangenen Quartalen ein stabiles Frachtvolumen, was die Notwendigkeit für moderne und effiziente Abfertigungsinfrastruktur unterstreicht.

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