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Kritik an EU-Luftfahrtreform: Airline-Verband BARIG bemängelt Einigung zu Fluggastrechten

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben sich im Juni 2026 auf eine Reform der Verordnung EU261 verständigt, welche die Rechte von Flugpassagieren bei Verspätungen und Annullierungen regelt. Die Neuregelung stößt in der Luftfahrtbranche jedoch auf scharfe Ablehnung. Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany), der die Interessen von rund 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften in Deutschland vertritt, bezeichnete den ausgehandelten Kompromiss als gescheitert. Nach Auffassung des Verbandes verfehlt die Novelle ihre ursprüngliche Zielsetzung, bürokratische Hürden abzubauen und Rechtssicherheit für alle Marktteilnehmer zu schaffen. BARIG-Vorsitzender Michael Hoppe kritisierte insbesondere, dass die verbleibenden zeitlichen Vorgaben für Entschädigungszahlungen bei unvorhergesehenen Betriebsstörungen unrealistisch kurz bemessen seien. Den Fluggesellschaften werde im Falle von technischen Defekten oder logistischen Engpässen kaum Spielraum eingeräumt, um notwendige Reparaturen durchzuführen oder Ersatzmaschinen bereitzustellen. Dies gelte in verstärktem Maße für die komplexen Umläufe im Mittel- und Langstreckenverkehr. Statt das System zu vereinfachen, führe das neue Regelwerk zu einer Steigerung der operativen Kosten und zu einem erheblichen bürokratischen Mehraufwand bei der Abwicklung von Kundenreklamationen. Der Branchenverband warnt zudem vor den langfristigen wirtschaftlichen Konsequenzen für den europäischen Luftverkehrsstandort. Durch die zusätzlichen finanziellen Belastungen drohe eine Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften im internationalen Vergleich mit Anbietern aus Drittstaaten. Hoppe zog Parallelen zur aktuellen Marktsituation in Deutschland, wo die Luftfahrtindustrie bereits mit hohen staatlichen Standortabgaben wie der Luftverkehrsteuer und gestiegenen Luftsicherheitsgebühren zu kämpfen hat. Als Folge dieser kumulierten Kostensteigerungen sei mit einer weiteren Ausdünnung des Flugangebots, dem Abwandern von Verkehrsströmen an außereuropäische Drehkreuze und einer Verschlechterung der internationalen

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Flughafen Düsseldorf verlängert Vertrag mit Klüh Catering vorzeitig

Die Flughafen Düsseldorf GmbH hat die Partnerschaft mit dem Multiservice-Anbieter Klüh Catering vorzeitig bis zum Jahr 2028 verlängert. Damit bleibt die gastronomische Bewirtschaftung der exklusiven Lounges am größten Luftverkehrsknotenpunkt Nordrhein-Westfalens weiterhin in den Händen des Düsseldorfer Traditionsunternehmens, das bereits seit März 2018 für die kulinarische Versorgung am Standort zuständig ist. Die Kooperation erfolgt im Zuge einer umfassenden Modernisierung der lokalen Lounge-Landschaft, mit der die Betreiber auf veränderte Komfortansprüche von internationalen Geschäfts- und Privatreisenden reagiert haben. Der vertraglich festgelegte Leistungsumfang betrifft drei zentrale Aufenthaltsbereiche im Terminalgebäude des Flughafens. Im Mittelpunkt steht dabei die neu konzipierte DUS Rhein Lounge im Flugsteig B, die auf einer Gesamtfläche von rund 935 Quadratmetern funktionale Zonen zum Arbeiten und Entspannen bietet. Ergänzt wird das Portfolio durch die DUS Sky Lounge sowie die hochpreisige DUS VIP Lounge, die für gehobene Kundenwünsche einen individuellen Service mit speziellen Tellergerichten bereithält. Insgesamt stellt der Catering-Dienstleister ein Aufgebot von rund 70 Angestellten, um die reibungslose Abwicklung und den Service im täglichen Betrieb zu garantieren. Das kulinarische Angebot basiert auf dem Konzept „A Taste of Düsseldorf“, das eine Auswahl von rund 20 warmen und kalten Speisen sowie wechselnde saisonale Themenschwerpunkte beinhaltet. Bei der Zusammenstellung der Menüs greift das Unternehmen auf bekannte Marken der Region zurück, darunter Kaffeesorten der Kaffeerösterei Bazzar, Altbier der Brauerei Füchsen, den Kräuterlikör Killepitsch sowie Backwaren der Bäckerei Bolten. Neben internationalen Gerichten deckt die Karte auch spezifische Ernährungsformen wie vegetarische, vegane und laktosefreie Optionen ab. Zur Beschleunigung der Abläufe wurde zudem die Menüführung digitalisiert, sodass Gäste die Speisen direkt

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Air Baltic nimmt ganzjährige Verbindung zwischen Vilnius und Berlin auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic erweitert ihr Angebot auf den europäischen Kernrouten und überführt die Direktverbindung zwischen der litauischen Hauptstadt Vilnius und Berlin in einen ganzjährigen Linienbetrieb. Wie das Luftfahrtunternehmen mitteilte, wird die Flugstrecke nach dem Ende der laufenden Sommerperiode nahtlos für die kommende Wintersaison beibehalten. Mit diesem strategischen Schritt festigt die Airline ihre Marktposition als führender Anbieter von Flugleistungen in den baltischen Staaten und optimiert die Verkehrsanbindung zwischen Litauen und dem deutschen Markt für Geschäftsreisende, Touristen sowie den privaten Besuchsverkehr. Für die anstehende Winterflugplanperiode sieht die betriebliche Planung der Fluggesellschaft bis zu zwei wöchentliche Umläufe auf der Strecke vor. Als feste Flugtage wurden Donnerstag und Sonntag ausgewählt, was insbesondere Kurzurlaubern und Pendlern eine flexible Wochenendplanung ermöglicht. Im Vergleich dazu wird die Route im aktuellen Sommerflugplan noch bis zu dreimal wöchentlich – jeweils montags, donnerstags und sonntags – bedient. Die tarifliche Struktur für die ganzjährige Verbindung beginnt laut Unternehmensangaben bei 59 Euro für ein Ticket in der Economy Class sowie bei 209 Euro im Business-Class-Segment pro einfachem Flug. Der Ausbau der Berlin-Route spiegelt die überproportionale Expansion von Air Baltic am Flughafen Vilnius wider, wo das Unternehmen in diesem Jahr ein Netzwerk von insgesamt 20 Nonstop-Zielen unterhält. Ergänzt wird die litauische Präsenz durch regionale Zubringerflüge von Palanga nach Riga und Amsterdam. Die Airline setzt auf dieser Strecke primär ihre standardisierte Flotte von modernen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Airbus A220-300 ein. Dieser Flugzeugtyp bietet der Gesellschaft durch seine spezifische Kabinenkonfiguration und Reichweite die notwendige Flexibilität, um auch dünner besiedelte Regionalkorridore wirtschaftlich

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Niederösterreich Bahnen starten Premium-Programm mit Spitzenköchen

Die Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) erweitern ihr touristisches Portfolio im Spätsommer und Herbst 2026 um eine Reihe Eventfahrten unter dem Schwerpunkt „Genuss auf Schiene“. In Zusammenarbeit mit regionalen Gastronomen und haubengekrönten Spitzenköchen wurden für die Waldviertelbahn, die Mariazellerbahn und den Reblaus Express spezielle Genussreisen konzipiert. Wie Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer mitteilte, zielt diese Strategie darauf ab, die Schmalspur- und Regionalbahnen des Landes über den reinen Personentransport hinaus als hochwertige Erlebnisplattformen im gehobenen Segment des Inlandstourismus zu etablieren. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet am 21. August 2026 eine Sonderfahrt der Waldviertelbahn. Ein historischer Dampfzug verkehrt hierbei am späten Nachmittag auf der Schmalspurstrecke von Gmünd nach Litschau. Das dortige Restaurant „Moment“ unter der Leitung von Küchenchefin Victoria Kuben übernimmt die gastronomische Ausgestaltung des Abends mit einem mehrgängigen Menü und Weinbegleitung. Flankiert wird der Ausflug von einem kulturellen Rahmenprogramm, bei dem das Theaterensemble „kollekTief“ sowie die bekannten österreichischen Musiker Ernst Molden und Marie-Therese Stickler für die künstlerische Inszenierung des darauffolgenden Spaziergangs zum Bahnhof verantwortlich zeichnen. Ein experimentelleres kulinarisches Format folgt am 25. September 2026 auf der Mariazellerbahn in Kooperation mit der Initiative „Mostviertler Feldversuche“. Die Reise kombiniert moderne Schieneninfrastruktur mit unkonventioneller Spitzen-Gastronomie. Nach einer Betriebsführung im modernen Bahnhofs- und Logistikzentrum Laubenbachmühle reisen die Fahrgäste in den verglasten Panoramawagen der Bahn in Richtung Wienerbruck. Die Verköstigung beginnt bereits während der Fahrt mit ersten kulinarischen Stationen und findet ihren Abschluss in einem Fünf-Gänge-Menü in der Naturparkbasis Ötscherbasis, wobei primär kreative und fermentierte Produkte aus dem Mostviertel verarbeitet werden. Das exklusivste und am stärksten limitierte Angebot

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China Eastern Airlines startet Direktflüge zwischen Shanghai und Zürich

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, hat die chinesische Fluggesellschaft China Eastern Airlines ihre neue Linienverbindung in die Schweiz offiziell aufgenommen. Der Erstflug aus der ostchinesischen Wirtschaftsmetropole Shanghai landete pünktlich um 7:49 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Zürich. Durch diese neue Flugstrecke wird das Angebot an Nonstop-Verbindungen zwischen der Eidgenossenschaft und der Volksrepublik China signifikant erweitert. Die Verbindung stärkt die bilaterale Infrastruktur und optimiert den Transportweg für Wirtschaftsgüter und Passagiere in einen der dynamischsten Industrieräume des asiatischen Kontinents. Die asiatische Fluggesellschaft, die Mitglied der weltweiten Luftfahrtallianz SkyTeam ist, bedient die Strecke zwischen dem Drehkreuz Shanghai-Pudong und Zürich fortan dreimal pro Woche. Die Umläufe sind fest für die Wochentage Dienstag, Donnerstag und Sonntag eingeplant. Der Flugplan sieht den Start in Zürich am frühen Nachmittag um 14:05 Uhr vor, sodass die Maschine am darauffolgenden Morgen um 06:40 Uhr in Shanghai eintrifft. Der Rückflug hebt in China mitten in der Nacht um 01:55 Uhr ab und erreicht die Schweiz am Morgen desselben Tages um 07:55 Uhr. Als Fluggerät kommen auf dieser Langstrecke moderne Großraumflugzeuge der Typen Airbus A350-900 oder Boeing 787-9 zum Einsatz. Shanghai bildet gegenwärtig das einzige Direktziel auf dem chinesischen Festland, das vom Flughafen Zürich aus ohne Zwischenstopp bedient wird. Das Finanz- und Handelszentrum zieht neben Geschäftsreisenden auch ein hohes Aufkommen an Freizeit- und Kulturtouristen an. Bislang hielt die nationale Fluggesellschaft Swiss International Air Lines ein Monopol auf dieser Direktverbindung. Der Markteintritt von China Eastern Airlines bricht diese Exklusivität auf und führt zu einer erheblichen Kapazitätsaufstockung auf der Route, was von

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Lufthansa setzt zum Ferienauftakt auf Personalaufstockung und digitale Flottenwartung

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa stellt sich auf einen massiven Passagieransturm zu Beginn der Sommerferien ein. Für das erste Ferienwochenende in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, das vom 26. bis zum 28. Juni datiert ist, prognostiziert das Unternehmen allein am Drehkreuz Frankfurt rund 158.000 Fluggäste bei mehr her als 950 geplanten Starts. Um Abwicklungsengpässe an den Terminals zu vermeiden, investiert die Fluglinie in eine signifikante Aufstockung des Bodenpersonals an den Check-in-Schaltern sowie im Gate-Bereich. Zu den gefragtesten Destinationen der diesjährigen Saison gehören traditionell südeuropäische Länder wie Spanien, Portugal und Italien, gefolgt von einem spürbaren Nachfragewachstum für skandinavische Ziele und Island. Parallel zu den personellen Maßnahmen am Boden implementiert die Lufthansa zum Beginn der Hauptsaison eine umfassende Digitalisierung ihres technischen Flottenmanagements, um die operationelle Stabilität und Pünktlichkeit des Flugbetriebs abzusichern. Das Unternehmen führt neue vorausschauende Analyse-Methoden ein, zu denen unter anderem der Einsatz von automatisierten Drohnen bei den äußeren Flugzeuginspektionen gehört. Über digitale Dashboards und intelligente Planungslogiken im Wartungswesen sollen technische Mängel frühzeitiger erkannt und Reparaturzyklen gebündelt werden. Durch diese automatisierte Echtzeit-Überwachung der Flugzeugflotte will das Management die Anfälligkeit für ungeplante technische Ausfälle während der verkehrsintensiven Sommermonate minimieren. Zur Entlastung der Infrastruktur an den Drehkreuzen Frankfurt und München forciert die Fluggesellschaft eine Verlagerung der Passagierprozesse in den digitalen Raum und bietet erweiterte Vorab-Services an. Fluggäste können das Gepäck an speziellen Automaten bis zu 23 Stunden vor dem Abflug selbstständig aufgeben oder am AirRail-Terminal in Frankfurt direkt nach der Ankunft mit dem Fernzug einchecken. Zur Beschleunigung des Boarding-Vorgangs und der behördlichen Sicherheitskontrollen empfiehlt

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 Flughafen Köln/Bonn richtet feste Abholzone für Uber-Fahrten ein

Der Flughafen Köln/Bonn optimiert seine landseitige Verkehrsanbindung und hat eine strategische Kooperation mit dem internationalen Mobilitätsdienstleister Uber gestartet. Im Zuge dieser Partnerschaft wurde am Übergang zwischen Terminal 1 und Terminal 2 auf der Abflugebene eine exklusiv ausgewiesene Abholzone für digital vermittelte Fahrten eingerichtet. Diese bauliche und organisatorische Maßnahme zielt darauf ab, das Angebot im Bereich der Individualmobilität zu erweitern und die Verkehrsströme vor den Terminals besser zu steuern. Die Kooperation ist organisatorisch in das langfristige Entwicklungsprogramm „Next Chapter“ der Flughafengesellschaft eingebettet, welches auf eine kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur abstellt. Die Einführung der markierten Pick-up-Zone soll die logistischen Abläufe beim Zusammentreffen von Fahrgästen und Chauffeuren beschleunigen. Durch eine eindeutige Beschilderung innerhalb der Gebäude sowie eine softwareseitige Anpassung der Wegeführung in der Uber-App wird eine klare Trennung vom klassischen Taxiverkehr und privaten Abholern realisiert. Die Betreiber reagieren damit auch auf das hohe Passagieraufkommen des Flughafens, der im Geschäftsjahr 2025 mehr als zehn Millionen Fluggäste abfertigte. Insbesondere vor Beginn der sommerlichen Hauptreisezeit soll das Entstehen von Verkehrsüberlastungen auf den Vorfahrten minimiert werden. Für den US-amerikanischen Technologiekonzern Uber stellt die offizielle Partnerschaft mit dem drittgrößten Fracht- und einem der wichtigsten Passagierflughäfen Deutschlands einen weiteren Schritt bei der Integration in die traditionelle Verkehrsinfrastruktur dar. Der Mobilitätsanbieter sichert sich durch die direkte Terminalpräsenz den legalen Zugang zu einem hochfrequentierten Marktsegment. Bislang führte das unregulierte Bestellen von App-basierten Fahrdiensten an deutschen Großflughäfen häufig zu unübersichtlichen Situationen in den Halteverbotszonen. Die vertragliche Regelung in Köln/Bonn schafft hierfür nun eine rechtskonforme und strukturierte Plattform. Wirtschaftsanalysten werten das Abkommen als

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DDSG Blue Danube führt neue Themenfahrten im Sommer 2026 ein

Die DDSG Blue Danube, das größte Personenschifffahrtsunternehmen im Wiener Raum und im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau, baut ihr Segment der Event- und Erlebnisschifffahrt für die laufende Saison weiter aus. Das Unternehmen, das sich im Eigentum der Wien Holding und der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH befindet, reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach kulinarisch und musikalisch untermauerten Abendveranstaltungen auf dem Wasser. Für den Sommer 2026 wurde das Portfolio um ein neues Format mit lateinamerikanischem Schwerpunkt erweitert, um neben dem klassischen Ausflugsverkehr zusätzliche Umsatzpotenziale auf dem Wiener Donauabschnitt zu erschließen. Die Durchführung der neuen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Karibische Nacht“ ist an zwei ausgewählten Terminen, dem 9. Juli und dem 14. August 2026, an Bord des Flottenflaggschiffs MS Admiral Tegetthoff geplant. Das großdimensionierte Ausflugsschiff, das über eine Kapazität von mehreren hundert Plätzen verfügt, wird für diese rund dreieinhalbstündigen Rundfahrten ab der zentralen Schiffsstation Wien-Reichsbrücke eingesetzt. Der Kurs führt die Passagiere entlang der Wiener Skyline im Bereich der Donauplatte sowie in Richtung der Donau-Auen, während im Innenbereich ein abgestimmtes Rahmenprogramm aus Livemusik, Tanzvorführungen und einem landestypischen Buffet stattfindet. Das gastronomische und operative Konzept der Themenfahrten ist integraler Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie der DDSG-Geschäftsführung unter Wolfgang Fischer und Flottenkommandant Johannes Kammerer. Durch die Kombination aus touristischer Schifffahrt und Eventgastronomie gelingt es dem Betrieb, die Auslastung der Schiffsflotte in den Abendstunden außerhalb des regulären Linienbetriebs zu maximieren. Für die musikalische Gestaltung wurde die Musikgruppe Fusion Latina sowie das Tanzensemble Ayres de Tango verpflichtet, während das kulinarische Angebot mit Spezialitäten aus der mexikanischen und karibischen Küche besetzt

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Zwei Jahrzehnte Donaumobilität: Schnellkatamaran Twin City Liner feiert 20-jähriges Bestehen

Die Schifffahrtsverbindung zwischen den beiden geografisch am nächsten beieinander liegenden Hauptstädten Europas blickt auf eine zweijährige Erfolgsgeschichte zurück. Am 18. Juni 2026 versammelten sich hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Schiffstechnik in der Wiener Innenstadt, um das 20-jährige Bestehen des Twin City Liners zu zelebrieren. Was im Juni 2006 als verkehrstechnisches Pilotprojekt mit einem norwegischen Katamaran für 102 Passagiere begann, hat sich zu einer festen Säule des Städtetourismus im Donauraum entwickelt. Seit der Betriebsaufnahme wurden mehr als 2,5 Millionen Passagiere auf der Strecke befördert, wobei im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 187.000 Reisenden ein historischer Frequenzrekord aufgestellt wurde. Das Projekt gilt in der Kommunalwirtschaft als Paradebeispiel für ein funktionierendes Public-Private-Partnership-Modell (PPP). Die im Jahr 2003 gegründete Betreibergesellschaft Central Danube Region Marketing & Development GmbH wird zu jeweils 50 Prozent von der städtischen Wien Holding und der privaten Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien getragen. Für die nautische Durchführung und das Bereitstellen des Schiffspersonals zeichnet die DDSG Blue Danube verantwortlich. Durch diese Kooperation wurde die Verkehrsachse zwischen den Stadtzentren von Wien und Bratislava ohne dauerhafte staatliche Subventionen als wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell im Linienverkehr etabliert. Die technische Ausstattung des Transportmittels wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich an die steigenden Kapazitätsanforderungen angepasst. Seit dem Jahr 2019 kommt ein in England von der Werft Wight Shipyard gebauter Großkatamaran zum Einsatz, der bis zu 250 Personen Platz bietet und die Reisezeit für die Flussstrecke auf 75 Minuten verkürzt. Das Schiff verfügt über eine Premium-Klasse, die sogenannte Captain’s Lounge, sowie über moderne Bordgastronomie und Satelliten-WLAN. Um die wirtschaftliche Auslastung auch abseits

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Durchgreifen gegen Ticketkeiler: Wien verbietet kostümierte Konzertverkäufer in der Innenstadt

Die Stadt Wien setzt dem gewerblichen Kartenverkauf durch die sogenannten „Mozartverkäufer“ in der historischen Innenstadt ein endgültiges Ende. Nach einer am 8. Mai 2026 erlassenen Verordnung laufen mit Ende Juni die letzten bestehenden Bewilligungen für die kostümierten Ticketverkäufer in den definierten Schutzzonen unwiderruflich aus. Das Verbot betrifft die am stärksten frequentierten Knotenpunkte der Fußgängerzonen und Repräsentationsflächen, darunter den Stephansplatz, die Kärntner Straße, den Graben sowie den Herbert-von-Karajan-Platz direkt vor der Wiener Staatsoper. Die Behörden reagieren damit auf eine massiv gestiegene Anzahl von Beschwerden durch Passanten, Anwohner und internationale Touristen, die sich von den Verkaufspraktiken im öffentlichen Raum bedrängt fühlten. Bereits im Jahr 2021 hatte die Stadtverwaltung versucht, das Phänomen durch eine erste Zonierungsverordnung einzudämmen und den Verkauf direkt vor dem Hauptportal des Stephansdoms zu untersagen. Wie Planungsstadträtin Ulli Sima ausführte, erwiesen sich diese punktuellen Einschränkungen im Nachgang jedoch als unzureichend, da bei behördlichen Kontrollen fortlaufend Akteure ohne gültige Dokumente angetroffen wurden. Die Daten der städtischen Gruppe Sofortmaßnahmen unter der Leitung von Walter Hillerer belegen das Ausmaß der Verstöße: Im Jahr 2025 wurden bei 26 Schwerpunktkontrollen 303 Verkäufer überprüft und dabei 136 Übertretungen zur Anzeige gebracht. Im laufenden Jahr setzte sich dieser Trend mit 34 festgestellten Verstößen bei nur 75 Überprüfungen bis Mitte Mai unvermindert fort. Neben der reinen Belästigung im beengten Stadtraum spielten auch handfeste Konsumentenschutzprobleme und kriminelle Machenschaften eine Rolle bei der politischen Entscheidungsfindung. Staatsoperndirektor Bogdan Roščić verwies in diesem Zusammenhang auf wiederholte Fälle von Ticketfälschungen, bei denen Sitzplätze im Saal doppelt veräußert wurden, sowie auf den spekulativen Weiterverkauf

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