Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Avinor meldet Verkehrswachstum und gestiegene Betriebsgewinne

Der norwegische Flughafenbetreiber Avinor verzeichnet im dritten Quartal 2025 ein stetiges Wachstum des Passagierverkehrs und eine verbesserte finanzielle Performance. Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 40,3 Millionen Passagiere an den Avinor-Flughäfen abgefertigt, was einem Anstieg von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und 98 Prozent des Volumens vor der Corona-Pandemie erreicht. Trotz dieser positiven Entwicklung betont der Betreiber, dass der Weg zurück zur vollständigen finanziellen Bilanz weiterhin anspruchsvoll sei. Die operative Effizienz verbesserte sich durch eine Rekord-Sitzplatzauslastung von 74,7 Prozent, was zur Steigerung der Rentabilität des gesamten Netzwerks beitrug. Die Betriebseinnahmen stiegen um 15,4 Prozent auf 10,5 Milliarden NOK (Norwegische Kronen). Der bereinigte Betriebsgewinn (Adjusted Operating Profit) kletterte um 1,06 Milliarden NOK auf 4,15 Milliarden NOK. Auch der Cashflow vor Finanzierung drehte ins Positive und erreichte 779 Millionen NOK, gegenüber einem Defizit im Vorjahr. Demgegenüber stiegen die Kosten um 5,6 Prozent, hauptsächlich getrieben durch Lohn- und Preisdruck sowie das höhere Verkehrsaufkommen. Avinor führt derzeit ein umfangreiches Investitionsprogramm durch. Bisher wurden im Jahr 2025 bereits 2,8 Milliarden NOK für Projekte ausgegeben, darunter das Upgrade des Gepäcksystems am Flughafen Oslo, neue Flugsicherungsanlagen sowie neue Flughafenprojekte in Bodø und Mo i Rana. Trotz begrenzter Möglichkeiten für kurzfristige Kostensenkungen strebt Avinor weiterhin die Stärkung der kommerziellen Einnahmen an, etwa durch eine Ausweitung des Duty-Free-Angebots. CEO Abraham Foss bekräftigte die Verpflichtung zum nationalen Auftrag und dem langfristigen Selbstfinanzierungsmodell der Gruppe. Für die Zukunft erwartet Avinor ein moderates Verkehrswachstum, das von einer steigenden internationalen Nachfrage getragen wird, während sich der nationale Verkehr stabilisieren

weiterlesen »

Boeing erhält weiteren Auftrag für 15 KC-46A Pegasus Tankflugzeuge von der US Air Force

Der amerikanische Luftfahrtkonzern Boeing hat von der US Air Force einen neuen Auftrag für 15 zusätzliche Tankflugzeuge des Typs KC-46A Pegasus erhalten. Der Vertrag für das sogenannte „Lot 12“ hat einen Wert von 2,47 Milliarden US-Dollar. Mit dieser Bestellung erhöht sich die Gesamtzahl der vertraglich vereinbarten oder bereits in Dienst gestellten KC-46A Tanker weltweit auf insgesamt 183 Flugzeuge. Die Vertragsunterzeichnung sichert laut Jake Kwasnik, Boeings Vizepräsident und Programmmanager für die KC-46, die Produktionsstabilität des Programms, einschließlich der Lieferkette für Komponenten mit langer Vorlaufzeit. Die Pegasus-Flotte der US Air Force hat bereits mehr als 150.000 Flugstunden in Einsatz-, Trainings- und globalen Betankungsoperationen absolviert, was die intensive operative Nutzung der Flugzeuge unterstreicht. Von den weltweit 183 vertraglich vereinbarten Tankern wurden bislang 98 an die US Air Force ausgeliefert. Darüber hinaus befinden sich sechs Maschinen im Dienst der Japan Air Self-Defence Force, und vier Flugzeuge sind für die Israel Air Force vertraglich fixiert. Der Pegasus gilt als fortschrittlicher Multi-Mission-Tanker, der neben der Luftbetankung auch Fracht- und Passagiertransportaufgaben übernehmen kann. Boeing arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Leistungsfähigkeit der KC-46A. Jüngste Upgrades aus dem Jahr 2024 umfassten Erweiterungen der Missionsbereitschaft, die Verbesserungen bei Kommunikation, Datenkonnektivität und der Situationswahrnehmung mit sich bringen. Diese kontinuierlichen Verbesserungen sollen sicherstellen, dass der Pegasus für die US-Streitkräfte und deren Verbündete ein hochmodernes und einsatzbereites System bleibt.

weiterlesen »

Polen bestellt 96 Apache-Kampfhubschrauber – Größter Auslandskunde Boeings

Polen wird zum größten Betreiber des Kampfhubschraubers AH-64E Apache außerhalb der Vereinigten Staaten. Am 26. November schloss Warschau mit dem US-Rüstungskonzern Boeing einen Vertrag im Rahmen eines Foreign Military Sales (FMS) ab, der die Produktion von 96 AH-64E Apache Angriffshubschraubern umfasst. Der Vertragswert wird mit nahezu 4,7 Milliarden US-Dollar angegeben und stellt den umfangreichsten Apache-Auftrag dar, den Boeing jemals von einem nicht-amerikanischen Kunden erhalten hat. Die Auslieferung der Hubschrauber an die polnischen Streitkräfte soll im Jahr 2028 beginnen. Im Vorfeld bereitet sich das polnische Ministerium für Nationale Verteidigung (MND) bereits aktiv vor. Zur Schulung von Piloten und Technikern werden derzeit acht Apache-Hubschrauber von der US Army geleast und in Polen genutzt. Der neue Apache-Kampfhubschrauber der AH-64E-Variante, auch als „Guardian“ bekannt, gilt als die modernste Ausführung und bietet verbesserte Tödlichkeit, Überlebensfähigkeit und Interoperabilität. Mit der Beschaffung beabsichtigt Polen, seine veralteten sowjetischen Hubschrauber des Typs Mil Mi-24 Hind schrittweise zu ersetzen. Als Teil einer Offset-Vereinbarung wird die polnische Industrie in die Logistik und Instandhaltung der Apache-Flotte eingebunden. Boeing verpflichtet sich, entsprechende Wartungs- und Unterstützungsrollen an die polnische Rüstungsindustrie zu übertragen. Darüber hinaus wird Boeing beim Aufbau von Schulungsprogrammen und der Entwicklung eines Verbundwerkstofflabors in Polen unterstützen. Diese Investitionen zielen darauf ab, die heimische Verteidigungsfähigkeit und technologische Basis Polens zu stärken. Polen wird das 19. Land, das sich für den Apache entscheidet, und folgt damit jüngsten Betreibern wie Australien, Indien und Marokko. Die massive Aufrüstung des polnischen Militärs ist Teil der weitreichenden Modernisierungsbestrebungen des NATO-Mitglieds, das seine Luftstreitkräfte in Reaktion auf die veränderte

weiterlesen »

Ägypten verschärft Visa-Kontrollen und droht mit Ausweisungen und Einreisesperren

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Ägypten aktualisiert und warnt deutsche Staatsangehörige vor verschärften Kontrollen des Aufenthaltszwecks sowie deutlich erhöhten Geldstrafen bei Verstößen. Die ägyptischen Behörden sind in jüngster Zeit verstärkt dazu übergegangen, die Einhaltung der Visabestimmungen zu überwachen und bei Zuwiderhandlungen konsequent Sanktionen zu verhängen. Das Ministerium betont, dass das bei der Einreise beantragte sogenannte „Visa on arrival“ strikt auf den Tourismus beschränkt ist. Wer in Ägypten einer Tätigkeit nachgeht oder an Versammlungen teilnimmt, die nicht dem deklarierten Aufenthaltszweck entsprechen, muss mit Konsequenzen rechnen. Zuletzt sei es auch bei deutschen Staatsangehörigen zu Ausweisungen und Abschiebungen gekommen. Als Gründe werden neben dem Verstoß gegen den Aufenthaltszweck auch die Überschreitung der Visumsdauer oder die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen genannt. Besonders problematisch ist die Verhängung von Einreisesperren, die in der Regel nach einer Ausweisung erfolgen. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass Reisende von dieser Sperre oft erst erfahren, wenn sie erneut versuchen einzureisen – und nicht bereits beim Check-in in Deutschland. Dies kann für Betroffene zu erheblichen Schwierigkeiten und dem Verlust gebuchter Leistungen führen. Reisende mit Dienst- oder Diplomatenpässen müssen ihr Visum zwingend vorab bei der zuständigen ägyptischen Auslandsvertretung beantragen. Generell wird Reisenden empfohlen, sich bei Zweifel an der korrekten Visumskategorie vorab umfassend zu informieren, um die Einhaltung des richtigen Reisezwecks zu gewährleisten und eine Ausweisung zu vermeiden.

weiterlesen »

US-Nationalparks erhöhen Eintrittspreise für ausländische Touristen drastisch

Der Besuch der amerikanischen Nationalparks wird für ausländische Touristen ab dem kommenden Jahr erheblich teurer. US-Präsident Donald Trump hat per Executive Order 14314 mit dem Titel „Making America Beautiful Again“ besiegelt, dass internationale Besucher künftig deutlich mehr bezahlen müssen als US-Bürger. Die Maßnahme soll den Besuch von Nationalparks für amerikanische Familien erschwinglicher machen. Für die elf meistbesuchten Nationalparks wird ab dem 1. Januar ein deutlicher Aufschlag fällig: Internationale Besucher müssen pro Person 100 US-Dollar (zusätzlich zum regulären Eintrittspreis) entrichten. Betroffen sind populäre Ziele wie der Grand Canyon, der Yellowstone, der Yosemite und der Zion Nationalpark. Diese zusätzlichen Einnahmen dienen laut der Regierung Trump dazu, die durch gekürzte Haushaltsmittel für die Instandhaltung der Nationalparks entstehenden Finanzierungslücken auszugleichen. Auch die Jahreskarten, die bislang ein beliebtes und günstiges Angebot für Touristen waren, werden für Ausländer drastisch verteuert. Der Preis für den Jahrespass, der für ein Auto mit bis zu vier Personen gilt, steigt von 80 US-Dollar auf 250 US-Dollar. Amerikaner hingegen zahlen weiterhin den alten Preis. Trotz der signifikanten Erhöhung kann sich der Jahrespass für internationale Reisegruppen, die mehrere Parks besuchen, weiterhin rentieren. Die neue Preispolitik, die unter dem Leitgedanken „America first“ steht, schafft eine klare Preisdifferenzierung zwischen in- und ausländischen Touristen. Die Umsetzung der Exekutivanweisung zielt auf eine finanzielle Entlastung amerikanischer Bürger bei gleichzeitiger Kompensation der Instandhaltungskürzungen durch Gebühren von internationalen Besuchern ab.

weiterlesen »

Salzburg: GP Aviation kündigt Pristina-Flüge an

Der Flughafen Salzburg erweitert sein Streckennetz in den kommenden Monaten um eine neue Direktverbindung in den Kosovo. Ab dem Sommer 2026 wird die Fluggesellschaft GP Aviation Nonstop-Flüge in die Hauptstadt Pristina anbieten. Die neue Route richtet sich gezielt an verschiedene Zielgruppen, darunter touristische und geschäftliche Reisende sowie die große kosovarische Community in der Region Salzburg. Die Verbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils am Donnerstag und Sonntag, bedient. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Typs Airbus A320. Isabella Laimer, Leiterin Aviation Sales & Marketing am Salzburg Airport, hob hervor, dass mit der Direktverbindung eine Region erschlossen werde, aus der bereits seit Jahren eine stabile Nachfrage bestehe. Die Kooperation mit GP Aviation zeige die Attraktivität des Flughafens als wichtiges Tor zur Welt für das Land und die Region Salzburg. Die Airline GP Aviation, die 2019 von einem Schweizer Unternehmer gegründet wurde und ihren Sitz in Pristina hat, fokussiert sich auf Direktverbindungen zwischen dem Kosovo und wichtigen Märkten in Mittel- und Nordeuropa. Die Aufnahme von Pristina in den Flugplan ist Teil einer umfassenden Netzerweiterung von GP Aviation im Sommer 2026, zu der neben Salzburg auch neue Strecken nach Wien, Oslo, Brüssel und Bergamo gehören. Die Nachfrage nach einer Nonstop-Verbindung in den Kosovo war von der in Österreich lebenden kosovarischen Community vielfach geäußert worden. Die Direktflüge ohne Umsteigen bieten Reisenden Komfort und fördern den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen den Regionen. Die neue Flugstrecke ist ab sofort über die Website von GP Aviation sowie über die gängigen Online-Plattformen buchbar. Die Verbindung schafft eine wichtige Brücke

weiterlesen »

Grazer Flughafen testet neues Ein- und Ausreisesystem EES

Die Europäische Union führt schrittweise das neue Entry-Exit-System (EES) zur digitalen Erfassung von Reisenden aus Drittstaaten an den Schengen-Außengrenzen ein. Ziel des vollautomatisierten IT-Systems, das bis April 2026 flächendeckend implementiert werden soll, ist die lückenlose Gewährleistung der Einhaltung von Ein- und Ausreisebestimmungen. Der Flughafen Graz (GRZ) hat mit der Testphase des neuen Kontrollverfahrens begonnen. Das EES ersetzt den bisherigen Stempel im Reisepass durch eine digitale Erfassung und Speicherung von personenbezogenen und biometrischen Daten, insbesondere Fingerabdrücken und Gesichtsbildern. Die Grenzkontrollstellen am Grazer Flughafen wurden bereits mit der notwendigen Hardware wie Fingerprint-Readern und Kamerastelen ausgestattet. Künftig wird der Grenzbeamte die biometrischen Daten mit dem Pass abgleichen und die Einreisedaten in einer einheitlichen, Schengen-weiten Datenbank ablegen. Betroffen von dem neuen System sind Reisende aus Nicht-EU-Ländern, die für einen Kurzaufenthalt von bis zu 90 Tagen in den Schengen-Raum einreisen, unabhängig davon, ob sie visumfrei reisen dürfen oder ein Kurzaufenthaltsvisum besitzen. Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Graz Airport, informierte, dass das neue System für alle Beteiligten eine Herausforderung darstelle. Trotz guter Vorbereitung und Abschluss aller notwendigen Arbeiten sei gerade in der Anfangsphase mit längeren Wartezeiten bei der Einreise für Drittstaatsangehörige zu rechnen. Das EES ist Teil einer umfassenden Modernisierung der EU-Grenzverwaltung und soll die Sicherheit im Schengen-Raum erhöhen, indem es unter anderem verhindert, dass Reisende die zulässige Aufenthaltsdauer überziehen. Experten warnen, dass die Übergangsphase an vielen europäischen Flughäfen zu anfänglichen Verzögerungen führen könnte, bis sich die Prozesse eingespielt haben und die technischen Systeme reibungslos funktionieren.

weiterlesen »

Marabu Airlines vollzieht Führungswechsel: Paul Fabian übernimmt CEO-Posten

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu Airlines vollzieht zum 1. Februar einen Wechsel an der Spitze: Der bisherige Chief Operating Officer (COO), Paul Fabian, wird zum Chief Executive Officer (CEO) befördert und übernimmt damit zusätzlich zu seinen operativen Aufgaben die Gesamtverantwortung für die Airline. Er folgt auf Axel Schefe, der die Condor-Schwestergesellschaft verlässt, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe zu widmen. Fabian, der seit März 2024 dem Führungsteam von Marabu angehört, wird von Unternehmensseite attestiert, den operativen Betrieb des noch jungen Ferienfliegers maßgeblich professionalisiert und damit zur Stabilisierung der Airline beigetragen zu haben. Sein Vorgänger Schefe hatte Marabu nach dem holprigen Start im Frühjahr 2023 durch eine schwierige Anfangsphase begleitet und die Gesellschaft zu einer leistungsstarken Fluglinie entwickelt. Der neue CEO bringt über drei Jahrzehnte Management-Erfahrung aus der internationalen Luftfahrt mit, unter anderem von Emirates und Air Malta. Durch die Bündelung der CEO- und COO-Funktionen in einer Person strebt Marabu eine effizientere strategische und operative Steuerung an. Parallel zum Führungswechsel ordnet Marabu auch das Management neu. Mattias Tammeaid, bislang Chief of Staff, übernimmt zusätzlich die Rolle des Chief Financial Officers (CFO) und verantwortet künftig sämtliche Verwaltungsbereiche, darunter Finanzen, Recht und Einkauf. Gleichzeitig treibt der in Tallinn ansässige Carrier, der wie Condor zu Attestor Capital gehört, den Ausbau seiner Kapazitäten voran. Marabu betreibt derzeit acht Airbus A320 Neo und plant, die Flotte bis zum Sommer 2026 um vier zusätzliche geleaste Maschinen des irischen Leasingunternehmens CDB Aviation auf insgesamt zwölf Flugzeuge zu erweitern. Die 2022 gegründete Airline bedient von Basen in Deutschland, darunter Leipzig/Halle,

weiterlesen »

Air Baltic sucht 200 neue Flugbegleiter in den baltischen Staaten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt ihren Wachstumskurs fort und sucht zur Vorbereitung auf die Sommersaison 2026 neues Personal. Das Unternehmen bietet derzeit bis zu 200 Stellen für Junior-Kabinenbesatzungsmitglieder an ihren Standorten in allen drei baltischen Staaten an: Riga (Lettland), Tallinn (Estland) und Vilnius (Litauen). Mit dieser umfangreichen Personaloffensive sichert Air Baltic die Kapazitäten für ihren weiteren Geschäftsausbau. Air Baltic richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse in der Luftfahrt. Allen erfolgreichen Bewerbern wird eine vollständig bezahlte Ausbildung in Aussicht gestellt, die innerhalb von nur zwei Monaten zum offiziellen Flugbegleiterzertifikat führt. Marina Volkova, Leiterin Talentakquise und -entwicklung bei Air Baltic, betonte das konstant große Interesse an der Position und hob hervor, dass der Erfolg der Airline auf professionellen und gut ausgebildeten Mitarbeitern basiere. Die Aufgaben der neuen Crew-Mitglieder umfassen die Bordsicherheit, den umfassenden Kundenservice, den Bordverkauf und die Gewährleistung höchster Servicestandards im täglichen Flugbetrieb. Die Stellen bieten den Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten, klare Karriereperspektiven und die Möglichkeit, Teil eines internationalen Teams zu werden. Air Baltic beschäftigt derzeit fast 3.000 Fachkräfte und wird regelmäßig als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet. Die Einstellungsinitiative ist ein direktes Resultat der Expansion von Air Baltic. Die Airline hat in den vergangenen 30 Jahren ihre Position gefestigt und verbindet die baltischen Staaten aktuell mit 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Die Rekrutierung von 200 neuen Flugbegleitern ist ein wichtiger Schritt, um die geplante Flottenvergrößerung und die Erweiterung des Streckennetzes in den kommenden Jahren personell abzusichern.

weiterlesen »

Dertour: Tunesien und Fernreisen als Überflieger im Sommer 2026

Die Dertour Group hat das Touristikjahr 2024/25 mit einer positiven Bilanz abgeschlossen und erwartet eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg der Gästezahlen um acht Prozent und eine Steigerung des Umsatzes um zwölf Prozent. Für die kommende Sommersaison 2026 liegen die Buchungen laut Boris Raoul, CEO Deutschland und Österreich, bereits besser als in den Vorjahren, mit einem aktuellen Gästeplus von 18 Prozent. Als einen Haupttrend identifiziert Raoul den „erschwinglichen Luxus“: Trotz steigender Preise legte der Anteil der Buchungen von Fünf-Sterne-Hotels um beachtliche 53 Prozent zu. Zudem zeigt das Buchungsverhalten der Kunden einen klaren Trend hin zu All-inclusive-Angeboten, die von über 60 Prozent aller Gäste gebucht werden, was Experten zufolge ein Zeichen für den Wunsch nach Planungssicherheit und Kostenkontrolle ist. Ein weiterer zentraler Trend ist der frühe Buchungsstart, mit einer gestiegenen Vorausbuchungsfrist von durchschnittlich 135 Tagen. Frühbucherrabatte und flexible Stornierungsbedingungen („doppelte Sicherheit“) sind hierbei entscheidende Faktoren. Besonders dynamisch entwickelt sich die Fernstrecke, die um 33 Prozent zulegte und auf die bereits jede fünfte Sommerbuchung entfällt. Bei den einzelnen Zielen gilt Tunesien mit einem Plus von 81 Prozent als „absoluter Überflieger“ und kehrt damit eindrucksvoll auf die touristische Landkarte zurück. Auch Bulgarien (+57 Prozent) verzeichnet starke Zuwächse. Auf der Langstrecke führen Ostafrika (+89 Prozent), die Karibik (+53 Prozent) sowie der Indische Ozean und die Emirate (je 46 Prozent) die Aufsteigerliste an. Im Gegensatz dazu verzeichnen die USA Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Die wichtigsten Ziele insgesamt bleiben weiterhin die Türkei, Spanien und Griechenland. Spanien stagniert auf hohem Niveau, wobei die Kanaren

weiterlesen »