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Lufthansa Group kooperiert mit Klarna und Adyen für flexible Zahlungsoptionen

Die Lufthansa Group, Europas größte Airline-Gruppe, hat eine neue strategische Partnerschaft mit der Digitalbank Klarna und der Finanztechnologieplattform Adyen bekannt gegeben. Ziel der Kooperation ist es, den Kunden der Lufthansa Group ab Mitte November flexible Zahlungsoptionen für Flugbuchungen anzubieten. Die Zahlungsabwicklung basiert auf der globalen Infrastruktur von Adyen, während Klarna die Finanzierungslösungen bereitstellt. Kunden in den Kernmärkten Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz sowie in weiteren wichtigen Regionen erhalten dadurch zusätzliche Wahlmöglichkeiten beim Bezahlen ihrer Reisen. Neben der herkömmlichen Sofortzahlung können Reisende künftig die Optionen „Später bezahlen“ nutzen, um Flüge sofort zu buchen und erst nach einer festgelegten Frist zu begleichen, oder „Finanzierung“, um die Kosten höherwertiger Buchungen über einen längeren Zeitraum zu verteilen. Oliver Schmitt, Geschäftsführer des Lufthansa Group Digital Hangar, unterstrich, dass die Partnerschaft das kontinuierliche Engagement der Airline für kundenorientierte Innovationen belege. Durch die Nutzung digitaler Kompetenzen und der Zusammenarbeit mit Klarna und Adyen soll den Kunden mehr Transparenz, Komfort und Kontrolle über ihren Bezahlvorgang geboten werden. David Sykes, Chief Commercial Officer bei Klarna, ergänzte, dass Reisen eine der wichtigsten Investitionen seien und die flexibleren Methoden den Buchungsprozess erleichtern sollen. Die Einführung der neuen Zahlungsmodelle beginnt in den Heimatmärkten der Lufthansa Group und soll bis zum Ende des zweiten Quartals 2026 auf alle Netzwerkfluggesellschaften, namentlich Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines, ausgeweitet werden. Die Kooperation wird von der Branche als ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des Buchungserlebnisses und zur Anpassung an die gestiegenen Kundenerwartungen an flexible Kaufabwicklungen gewertet.

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Lawinen: Alpenverein warnt vor akuter Gefahr im freien Gelände

Ein großer Lawinenabgang hat sich am Donnerstagvormittag im Skigebiet des Stubaier Gletschers ereignet. Gegen 9:30 Uhr ging im Bereich der Daunscharte eine Lawine ab, wobei mehrere Personen verschüttet wurden. Als Reaktion auf den Vorfall und die aktuellen Wetterbedingungen warnt der Österreichische Alpenverein (ÖAV) eindringlich vor einer extrem angespannten Lawinensituation abseits gesicherter Pisten. Der ÖAV appelliert an alle Skitourengeher und Variantenfahrer, an den ersten Schönwettertagen nach dem Neuschnee – wie am Donnerstag und Freitag – besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Kombination aus frischem Neuschnee, starkem Wind und einer heiklen Altschneeschicht stellt derzeit eine erhöhte Gefahr dar. Jörg Randl, Bergsportexperte im Österreichischen Alpenverein, mahnt zur defensiven Fahrweise und rät dringend davon ab, Hänge über 30 Grad zu befahren. Das Altschneeproblem sei besonders oberhalb von 2.800 Metern in steilen Nordhängen kritisch. Für die Regionen Tirol und Salzburg lag zum Zeitpunkt der Warnung noch kein tagesaktueller Lawinenlagebericht vor. Dieser wird in der Regel erst ab Freitag, 17:00 Uhr, für das Wochenende veröffentlicht. Unabhängig von offiziellen Berichten betont Randl die Essenzialität einer vollständigen Notfallausrüstung für jeden, der sich ins freie Gelände wagt. Dazu gehören zwingend ein funktionstüchtiges 3-Antennen-LVS-Gerät, eine Lawinenschaufel aus Aluminium, eine Sonde sowie ein Biwaksack und ein Erste-Hilfe-Set. Nur mit dieser Ausrüstung könne eine effiziente Rettungskette, beginnend mit der Kameradenrettung vor Ort, gewährleistet werden. Die Ereignisse am Stubaier Gletscher sind eine ernste Mahnung, die Gefahr von Triebschneeansammlungen und instabilen Altschneeschichten in den Alpen nicht zu unterschätzen. Die Warnung des Alpenvereins richtet sich an alle Wintersportler, die Verlockung des frischen Pulverschnees mit einem

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Ferienregion Hall-Wattens positioniert sich als ruhiger Gegenpol im Tiroler Tourismus

Die Ferienregion Hall-Wattens in Tirol etabliert sich als Geheimtipp für Urlauber, die eine ruhige und naturnahe Alpenlandschaft suchen. Abseits des Massentourismus und ohne ausufernde Après-Ski-Aktivitäten lockt die Region mit ihrer Lage zwischen dem Karwendel, dem Inntal und den Tuxer Alpen. Das Angebot konzentriert sich auf Naturerlebnisse, regionale Kulinarik und Skigenuss. Die touristische Intensität in Hall-Wattens ist im österreichischen Vergleich auffallend gering. Die Region verzeichnet lediglich sieben Übernachtungen pro Einwohner und Jahr. Dieser Wert liegt deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 20 Übernachtungen und ist nicht vergleichbar mit stark frequentierten Zielen wie den Balearen oder den Kanarischen Inseln. Diese geringe Dichte ermöglicht den Gästen, die weitläufige Bergwelt in aller Stille zu erleben. Zentrale Anziehungspunkte im Winter sind die familienfreundlichen Pisten am Glungezer, einem bekannten Panoramaberg. Darüber hinaus stehen Winter- und Schneeschuhwandern auf zahlreichen, oft wenig frequentierten Routen im Vordergrund. Besondere Erlebnisse sind die Nature Watch-Wanderungen in Österreichs größtem Naturpark, wo Rotwild und Mufflons in der alpinen Wildnis beobachtet werden können. Zudem bietet die Region insgesamt vierzehn Kraftorte, wie die Wallfahrtskirche Maria Larch oder das Romedikirchl, die auch im Winter zur Kontemplation und Abgeschiedenheit einladen. Die gezielte Positionierung als ruhiger Gegenpol zum überlaufenen alpinen Tourismus spiegelt den Wunsch vieler Reisender nach Entschleunigung und authentischen Naturerlebnissen wider. Die Region setzt damit auf Qualität statt Quantität und bedient eine Nische im hart umkämpften Markt der Tiroler Alpen.

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Studie zur Gepäckzuverlässigkeit: JetBlue gilt als sicherster Carrier, American Airlines schneidet am schlechtesten ab

Angesichts der bevorstehenden Weihnachtsreisezeit hat eine neue Studie von AirAdvisor die Gepäckzuverlässigkeit der größten US-Fluggesellschaften untersucht. Die Analyse, basierend auf Daten des US Department of Transportation (DOT) von Juni 2024 bis Juni 2025, identifiziert JetBlue Airways als den zuverlässigsten Carrier in den Vereinigten Staaten, während American Airlines das höchste Risiko für verspätetes oder verlorenes Gepäck aufweist. Die „2025 Baggage Reliability Ranking“ bewertete die zehn größten US-Airlines anhand von fünf Schlüsselfaktoren, darunter die Rate an falsch behandeltem Gepäck, die Entwicklung der Performance im Jahresvergleich sowie die Transparenz bei der Sendungsverfolgung. JetBlue führt die Rangliste an, mit nur 3,4 falsch gehandhabten Gepäckstücken pro 1.000 Passagiere und punktet mit starken digitalen Tracking-Tools. Allegiant Air weist zwar mit 1,5 pro 1.000 die niedrigste Fehlerquote auf, hat aber Mängel bei der Echtzeit-Transparenz für Passagiere. Am unteren Ende des Rankings liegt American Airlines mit der höchsten Rate an falsch behandeltem Gepäck: Hier sind es 7,6 pro 1.000 Passagiere. Die Airline verzeichnete zudem schlechte Trends im Jahresvergleich. Auch Spirit Airlines und Alaska Airlines gehören zu den Schlusslichtern, wobei Alaska Airlines mit einer nachlassenden Leistung und limitierten Tracking-Funktionen negativ auffällt. Die Analyse zeigte, dass die Quote an falsch behandeltem Gepäck zwar insgesamt unter einem Prozent aller aufgegebenen Gepäckstücke liegt, die Unterschiede zwischen dem besten und dem schlechtesten Carrier jedoch signifikant sind. Anton Radchenko, CEO von AirAdvisor, betonte, dass Reisende bei Gepäckproblemen sofort am Schalter der Fluggesellschaft einen Property Irregularity Report (PIR) ausfüllen müssen. Nach DOT-Regeln haben Reisende bei verspätetem, beschädigtem oder verlorenem Gepäck Anspruch auf Entschädigungen von bis

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Nationalpark Donau-Auen startet Winterprogramm: Fokus auf Flussökologie und Tierwelt

Der Nationalpark Donau-Auen lädt am Dienstag, den 2. Dezember, zum jährlichen Nationalparkforum in das Rathaus Schwechat ein. Unter dem Titel „Ein natürlicher Fluss als ökologischer Korridor“ widmet sich die kostenlose Veranstaltung der Schwechat als wichtiger Verbindung zwischen dem Wienerwald und dem Nationalparkgebiet. Im Fokus stehen dabei die bereits durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen am Schwechatfluss sowie am Liesingbach im Stadtgebiet von Schwechat. Zudem werden kommende Vorhaben und Projekte vorgestellt. Parallel zum Forum startet am kommenden Wochenende das umfangreiche Programm an geführten Winterwanderungen. Die dreistündigen Touren, die von Nationalpark-Rangern begleitet werden, widmen sich spezifischen Themen der winterlichen Natur. Dazu gehören die Beobachtung der vielfältigen Vogelwelt an der Donau, die Spurensuche im Biberrevier und die Beobachtung des Seeadlers, der als „König der Auen“ bekannt ist. Der Auftakt der Exkursionen findet am 30. November mit der Tour „Gefiederte Wintergäste der Donau-Auen“ am Bahnhof Maria Ellend statt. Für Individualgäste sind von Dezember bis März feste Termine angesetzt, während Gruppen die Touren flexibel buchen können. Das Winterprogramm hält im neuen Jahr weitere Höhepunkte bereit. Am 11. Jänner 2026 steht die Seeadlerbeobachtung beim Donaucafé Hainburg im Mittelpunkt. Ende Jänner, am 31., folgt die „Spurensuche im Biberrevier“ von Stopfenreuth aus. Die Wintermonate schließen mit Nachtwanderungen zur Beobachtung von Eulen, die am 6. und 13. März 2026 von Petronell-Carnuntum bzw. Schloss Eckartsau aus starten. Am 8. März 2026 wird zudem eine Familienexkursion zu einem Amphibienzaun am Schloss Orth an der Donau angeboten. Über die fixen Termine hinaus werden ab dem 1. Jänner 2026 im niederösterreichischen Nationalparkteil ganzjährig Themenspaziergänge zu Ökologie, Lebensräumen

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China Eastern startet längste Direktflugroute der Welt: Verbindung Shanghai-Buenos Aires

Die chinesische Fluggesellschaft China Eastern Airlines startet in Kürze eine neue Interkontinentalverbindung, die als der längste Direktflug der Welt gilt. Ab dem 4. Dezember 2025 wird die Airline zweimal wöchentlich die chinesische Wirtschaftsmetropole Shanghai mit der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires verbinden. Die argentinische Regierung erteilte am Mittwoch die offizielle Genehmigung für die neue Route. Die beiden Städte liegen auf fast gegenüberliegenden Seiten des Globus, was die Strecke mit rund 20.000 Kilometern zur längsten Flugverbindung dieser Art macht. Für den Hinflug kalkuliert China Eastern eine Flugzeit von 25,5 Stunden, für den Rückflug sogar 29 Stunden. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Boeing 777-300ER. Es handelt sich jedoch nicht um einen Nonstop-Flug: Die Verbindung beinhaltet einen technischen Stopp im neuseeländischen Auckland, wo das Flugzeug aufgetankt und die Besatzung gewechselt wird. Passagiere haben während des zweistündigen Aufenthalts die Möglichkeit, die Maschine kurz zu verlassen. Die Aufnahme dieser Verbindung unterstreicht die wachsenden wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen China und Südamerika und intensiviert den Wettbewerb auf den Langstreckenrouten. Die neue Route von China Eastern tritt in direkte Konkurrenz zu bestehenden Verbindungen, wie sie beispielsweise die Lufthansa über ihr Drehkreuz Frankfurt anbietet. Durch die Direktverbindung über den Pazifik mit nur einem Zwischenstopp wird eine neue, zeitsparende Option für Reisende zwischen Ostasien und Südamerika geschaffen. Die Genehmigung für die Strecke wurde im Amtsblatt der argentinischen Regierung veröffentlicht. Der Start der Flugroute am 4. Dezember markiert einen logistischen Meilenstein in der internationalen zivilen Luftfahrt und unterstreicht die strategische Expansion asiatischer Fluggesellschaften in Märkte, die traditionell von europäischen oder

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Schweiz übernimmt neue EU-Luftfahrtregeln: Mehr Cybersicherheit und Marktöffnung für Flugsicherung

Der Gemischte Ausschuss Schweiz-EU hat die Übernahme einer Reihe neuer EU-Luftfahrtbestimmungen beschlossen, die den Schweizer Zivilluftverkehr umfassend modernisieren sollen. Die neuen Regeln, die der Schweizer Bundesrat bereits am 12. November genehmigte, treten am 1. Februar 2026 in Kraft und betreffen die Bereiche Bodenabfertigung, Flugverkehrsmanagement sowie Flugsicherheit. Eine zentrale Neuerung betrifft die Bodenabfertigungsdienste auf Schweizer Landesflughäfen: Die Dienstleister sind künftig verpflichtet, ein Sicherheitsmanagementsystem zu betreiben, das explizit Informationssicherheitsrisiken berücksichtigt. Entsprechende IT-Sicherheitsvorfälle müssen künftig gemeldet werden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Cyberresilienz der kritischen Infrastruktur an Flughäfen zu erhöhen, was angesichts der steigenden Bedrohungslage als notwendig erachtet wird. Im Bereich des Flugverkehrsmanagements übernimmt die Schweiz die überarbeitete Verordnung zum einheitlichen europäischen Luftraum (Single European Sky), dessen Teil die Schweiz seit 2006 ist. Dies beinhaltet das gemeinsame Leistungs- und Gebührensystem sowie die Modernisierung der Flugsicherungsinfrastruktur. Für die Schweizer Flugsicherung Skyguide ergeben sich daraus neue Möglichkeiten: Das Unternehmen erhält künftig die Option, bestimmte Dienstleistungen auf dem gesamteuropäischen Markt anzubieten oder einzukaufen. Das Monopol von Skyguide auf zentrale Dienstleistungen wie Streckenflüge sowie An- und Abflüge im eigenen Land bleibt jedoch bestehen. Zusätzlich wurden weitere EU-Rechtsakte übernommen, die unter anderem Wettbewerbsregeln bei Fusionen und die Anerkennung von ausländischen Fluglotsenlizenzen betreffen. Die regelmäßige Übernahme von EU-Erlassen in den Anhang des bilateralen Luftverkehrsabkommens, das die Schweiz und die EU seit 2002 verbindet, stellt die Kompatibilität der beiden Luftfahrtsysteme sicher.

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Skyhub PAD reduziert Flüge nach München: Fehlende Anschlussbuchungen als Ursache

Die Flugverbindungen zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) und dem Drehkreuz München (MUC) werden im Winterflugplan ausgedünnt. Die Initiative Skyhub PAD nimmt ab dem 8. Dezember die Abendverbindung zwischen den beiden Städten aus dem Flugplan. Dies geht aus Berichten von Lokalmedien hervor. Die Reduzierung der Frequenz ist demnach jedoch nicht auf mangelnde Nachfrage für die Strecke selbst zurückzuführen. Nach Angaben von Skyhub PAD sind die Buchungszahlen für die Verbindung Paderborn–München zufriedenstellend. Das Problem liegt vielmehr in der Weiterreise der Passagiere: Zu wenige Reisende buchten an dem Lufthansa-Drehkreuz in München Anschlussflüge. Dies deutet darauf hin, dass die Verbindung vorwiegend von Pendlern oder Geschäftsreisenden genutzt wird, die München als Endziel haben, während der angestrebte Mehrwert als Zubringer zu internationalen Flügen noch nicht ausreichend erzielt wird. Die Initiative befindet sich derzeit in Gesprächen mit der Lufthansa, um die Anschlussverbindungen für das erste Quartal 2026 zu optimieren. Ziel ist es, die Attraktivität der Strecke als Zubringer für das globale Streckennetz der Lufthansa zu erhöhen. Ungeachtet der vorübergehenden Streichung des Abendflugs peilt Skyhub PAD für das Gesamtjahr 2026 weiterhin eine Marke von 90.000 Passagieren an. Die gestrichene Abendverbindung soll zum Beginn des Sommerflugplans am 30. März 2026 wieder aufgenommen werden. Seit September dieses Jahres bietet Skyhub PAD täglich bis zu drei Verbindungen pro Woche zwischen Paderborn und München an. Die vorübergehende Anpassung des Flugplans spiegelt die Herausforderung regionaler Flughäfen wider, die Wirtschaftlichkeit von Zubringerflügen zu großen Hubs zu gewährleisten.

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Belgien erhöht Luftverkehrssteuer erneut: Airlines warnen vor negativen Folgen für Tourismus

Die belgische Regierung hat im Rahmen des jüngst verabschiedeten Haushalts eine erneute Erhöhung der Flugticketsteuer beschlossen. Ab 2027 wird die Abgabe für jeden abfliegenden Passagier auf 10 Euro angehoben und soll im Jahr 2029 weiter auf 11 Euro steigen, unabhängig von der Flugdistanz. Dies ist die zweite Erhöhung innerhalb kurzer Zeit; bereits im Sommer des Vorjahres hatte die Regierung die Steuer auf Langstreckenflüge auf 5 Euro erhöht, während Kurzstreckenflüge bei 10 Euro verblieben. Die Maßnahme soll jährliche Einnahmen zwischen 168 und 184 Millionen Euro generieren. Die Luftfahrtbranche reagierte scharf auf die Ankündigung. Brussels Airlines erklärte, die höhere Steuer nicht absorbieren zu können und sie direkt an die Passagiere weitergeben zu müssen. Sprecher Nico Cardone kritisierte, Belgien bewege sich „gegen den Trend“ in Europa, da Länder wie Italien und Deutschland ihre Flugsteuern reduzieren oder wie Schweden diese komplett abgeschafft hätten. Die Airline erneuerte ihre Forderung nach besseren Hochgeschwindigkeits-Schienenverbindungen zum Flughafen Brüssel, die Kurzstreckenflüge ersetzen könnten, ohne Reisende zusätzlich zu belasten. Noch deutlicher äußerte sich die Billigfluggesellschaft Ryanair. Sie beschuldigte die belgische Regierung, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu beschädigen. Nach einer bereits erfolgten Steigerung um 150 Prozent im Jahr 2025 führe die erneute Verdoppelung der Steuer dazu, dass Belgien einer der unattraktivsten Luftverkehrsmärkte Europas werde. Jason McGuinness, CCO von Ryanair, warnte davor, dass die wiederholten Steuererhöhungen „Verkehr verdrängen, den Tourismus beschädigen und Arbeitsplätze vernichten“ würden. Ryanair forderte die vollständige Abschaffung der Steuer anstatt einer weiteren Erhöhung. Der breitere europäische Kontext ist allerdings differenziert: Während die meisten EU-Staaten keine nationale Luftverkehrssteuer erheben, sind

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LOT-Maschine in Vilnius von Rollbahn abgekommen – Flughafenbetrieb unterbrochen

Am 26. November 2025 ist ein Flugzeug der LOT Polish Airlines auf dem Flughafen Vilnius (VNO) in Litauen bei der Landung von der Rollbahn abgekommen. Die Embraer E170STD mit der Registrierung SP-LDK, die den Flug LO771 von Warschau nach Vilnius durchführte, geriet während der letzten Phase des Ausrollens von der befestigten Fläche. Die Einsatzkräfte des Flughafens reagierten umgehend auf das Ereignis. Alle 63 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug sicher über mobile Treppen verlassen und wurden ins Terminal gebracht. Nach Angaben von Augenzeugen und in sozialen Medien veröffentlichten Bildern deutet die Situation auf eine schnee- und eisglatte Rollbahn hin, die mutmaßlich zu dem Zwischenfall beigetragen hat. Offizielle Angaben zur genauen Ursache des Abkommens von der Piste liegen noch nicht vor. Als direkte Folge des Zwischenfalls musste der Flughafen Vilnius den Flugbetrieb vorübergehend einstellen. Die Wiederaufnahme des Betriebs wurde zunächst für 17:00 Uhr Ortszeit angekündigt. Aufgrund der Blockade durch das Flugzeug und der notwendigen Untersuchungen musste der Rückflug der LOT-Maschine annulliert werden. Die technischen Dienste der polnischen Fluggesellschaft arbeiten vor Ort eng mit den litauischen Behörden zusammen, um die genaue Ursache zu klären und das Flugzeug zu bergen. Der Vorfall in Vilnius unterstreicht die Herausforderungen für den Flugbetrieb in nördlichen Regionen, wo winterliche Witterungsbedingungen die Start- und Landeoperationen erschweren können. Internationale Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber sehen sich in den Wintermonaten regelmäßig mit der Notwendigkeit konfrontiert, die Pistenräumung und Enteisungsmaßnahmen unter extremen Bedingungen aufrechtzuerhalten, um die Sicherheit zu gewährleisten.

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