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Adventszauber am Flughafen Stuttgart: Stahlbäume erstrahlen im Lichterglanz

Pünktlich zum ersten Adventbeginn taucht der Flughafen Stuttgart seine Terminals in festliches Licht und läutet damit die Weihnachtszeit ein. Die architektonisch markanten, dachtragenden Stahlbäume, die den Terminals ihr unverwechselbares Aussehen verleihen und als „Dolde“ bekannt sind, werden bis ins neue Jahr hinein hell beleuchtet sein. Diese filigrane Stahlkonstruktion, die der Architekt Meinhard von Gerkan entwarf und die in ihrer Form an Baumkronen erinnert, ist ein charakteristisches Merkmal des Flughafens. Als besonderes Highlight für Passagiere und Besucher steht am ersten Adventssonntag, dem 30. November 2025, ein Besuch des Weihnachtsmanns auf dem Programm. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr wird dieser im Terminal 1 auf der Galerie-Ebene erwartet, um dort kleine Geschenke zu verteilen und für eine vorweihnachtliche Stimmung zu sorgen. Der Flughafen setzt damit die Tradition fort, Reisenden und Abholern in der hektischen Vorweihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten. Die Beleuchtung der Stahlbäume ist ein visuelles Markenzeichen des Stuttgarter Flughafens zur Adventszeit. Ursprünglich wurde der Lichterschmuck in den Terminals mit rund 240.000 LED-Leuchten umgesetzt. Unabhängig von temporären Einschränkungen des Leuchtschmucks in früheren Jahren, soll der Flughafen auch im Advent 2025 wieder stimmungsvoll für die Reisenden gestaltet werden und einen festlichen Rahmen für den Beginn der Weihnachtsmärkte in der Region bilden. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, einer der größten und ältesten in Europa, öffnete bereits am 26. November seine Pforten. Der Flughafen Stuttgart ist ein wichtiges Drehkreuz in Baden-Württemberg und erwartet im Dezember traditionell ein erhöhtes Passagieraufkommen, das durch die Feiertage und die damit verbundenen Reisebewegungen ausgelöst wird. Die feierliche Ausgestaltung der

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Jet2 erweitert Winterangebot ab Köln/Bonn um Leeds Bradford

Der Flughafen Köln/Bonn verstärkt sein Flugangebot nach Großbritannien: Die britische Ferienfluggesellschaft Jet2.com hat ihr saisonales Winterprogramm erweitert und bedient ab sofort auch die Strecke nach Leeds Bradford. Die neue Verbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils freitags und montags, um 14 Uhr aufgenommen und ergänzt das bestehende Angebot des Carriers in der Weihnachts- und Winterzeit. Jet2.com fliegt seit 2019 in der Adventszeit den Flughafen Köln/Bonn an. Die Flugzeit zur neuen Destination beträgt rund anderthalb Stunden. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Erweiterung des Flugplans. Er betonte, dass durch die Aufnahme der Route nach Leeds Bradford das Großbritannien-Angebot weiter wächst und sowohl deutschen Reisenden für Adventsbesuche als auch Gästen von der Insel eine attraktive zusätzliche Verbindung geboten wird. Köln/Bonn dient damit in der kalten Jahreszeit als wichtiges Tor zu den Weihnachtsmärkten in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Jet2.com nutzt auf diesen Strecken vorrangig Flugzeuge aus der Boeing 737-Familie. Mit der neuen Strecke umfasst das Programm von Jet2.com ab Köln/Bonn nun insgesamt vier Ziele in Großbritannien. Zusätzlich zu Leeds Bradford werden auch in diesem Jahr wieder die Verbindungen nach Manchester, Birmingham und Newcastle angeboten. Manchester ist dabei mit bis zu fünf wöchentlichen Abflügen die am stärksten frequentierte Destination, gefolgt von Birmingham mit bis zu vier Flügen. Leeds Bradford und Newcastle werden jeweils zweimal wöchentlich bedient. Die neu angebundene Stadt Leeds, im Herzen von West Yorkshire, ist eine bedeutende Metropole, die für ihre Kulturszene, Musikfestivals und historische Architektur, wie den Kirkgate Market, bekannt ist. Auch die anderen angeflogenen Städte wie Birmingham, Manchester

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Weltweite Passagiernachfrage im Oktober 2025 mit kräftigem Wachstum

Die International Air Transport Association (IATA) hat aktuelle Daten zur weltweiten Passagiernachfrage für den Monat Oktober 2025 veröffentlicht, die ein robustes Wachstum des Luftverkehrs belegen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um beachtliche 6,6 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Gesamtkapazität, abgebildet in verfügbaren Sitzkilometern (ASK), um 5,8 Prozent. Dies führte zu einer Steigerung des Passagierauslastungsfaktors (PLF) auf 84,6 Prozent, was einer Verbesserung von 0,7 Prozentpunkten gegenüber Oktober 2024 entspricht. Insbesondere der internationale Flugverkehr zeigte sich als Wachstumsmotor. Die internationale Nachfrage legte um 8,5 Prozent zu, wobei die Kapazität um 7,1 Prozent erweitert wurde. Regional stechen hierbei die Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum hervor, die mit Zuwächsen von 10,7 Prozent beziehungsweise 10,9 Prozent eine zweistellige Steigerung der Nachfrage verzeichneten. Bemerkenswert ist auch die Erholung der nordamerikanischen Fluggesellschaften, deren internationales Passagieraufkommen um 4,5 Prozent wuchs, nachdem in den Vormonaten eine Phase der Stagnation beobachtet wurde. Demgegenüber fiel das Wachstum im nationalen Flugverkehr mit 3,4 Prozent moderater aus. Hier stieg die Kapazität (ASK) mit 3,6 Prozent leicht stärker als die Nachfrage, was den Auslastungsgrad minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 84,6 Prozent sinken ließ. Im Inlandverkehr zeigte Brasilien mit einem Zuwachs von 12,4 Prozent die herausragendste Entwicklung. Der IATA-Generaldirektor Willie Walsh hob die anhaltend starke Nachfrage als positives Zeichen hervor, insbesondere im Hinblick auf die vielversprechenden Kapazitätserhöhungen im November (3,6 Prozent) und Dezember (4,7 Prozent), die auf eine starke Buchungslage für die Feiertage und das Jahresendgeschäft schließen lassen. Die veröffentlichten Zahlen unterstreichen die

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Eröffnung des 17. „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarkts in Wien

Der traditionelle „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarkt hat am Freitag in Wien seine Pforten geöffnet und läutet damit die Vorweihnachtszeit ein. Bereits zum 17. Mal findet die Veranstaltung im historischen Ambiente des Palais Niederösterreich in der Herrengasse statt. Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, die ehemalige Doppel-Ski-Weltmeisterin Alexandra Meissnitzer und Pater Michael Staberl OSB, den Superior von Mariazell, welche gemeinsam den Christbaum aus Maria Laach am Jauerling zum Leuchten brachten. In ihren Eröffnungsreden betonten die Politiker die Bedeutung von Tradition und Gemeinschaftssinn in der Vorweihnachtszeit. Landeshauptfrau Mikl-Leitner hob das „gelebte Miteinander“ und die Pflege alter Bräuche als Stärken des Bundeslandes hervor. Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf rückte die regionalen Produzenten in den Fokus und bezeichnete den Markt als die größte Leistungsschau des Bundeslandes in der Bundeshauptstadt. Knapp 70 Aussteller aus allen vier Vierteln Niederösterreichs präsentieren dabei ihre regionalen Produkte und ihr Handwerk. Das Angebot reicht von Punsch und deftigen Speisen wie Gröstl bis hin zu hochwertigem Kunsthandwerk. Der Adventmarkt ist ein wichtiger Treffpunkt für Besucher aus Wien und Niederösterreich, die regionale Spezialitäten und eine besinnliche Atmosphäre suchen. Neben kulinarischen Genüssen und Handwerkskunst bietet der Markt auch ein Rahmenprogramm mit Chören und Bläsergruppen. Für Kinder wird eine eigene Backstube eingerichtet, während Erwachsene am Samstag die Möglichkeit haben, an kostenlosen Führungen durch das historische Palais teilzunehmen. Die Veranstaltung läuft am Eröffnungstag, Freitag, und am Samstag, den 29. November, jeweils von 10 bis 21 Uhr. Zusätzlich zur Leistungsschau der regionalen Betriebe wird im Rahmen des Adventmarktes auch ein vorweihnachtliches Gewinnspiel veranstaltet. Besucher können

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EuroAirport schränkt Betrieb wegen Pistensanierung 2026 ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg steht im Frühjahr 2026 vor einer umfangreichen Sanierung seiner Hauptpiste 15/33, was eine temporäre Schließung des wichtigsten Teils des Flugfeldes notwendig macht. Die Bauarbeiten, die dem Ziel dienen, die langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten, werden vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 dauern. In dieser Zeit wird der Flugverkehr über die kürzere Sekundärpiste 07/25 abgewickelt. Betroffen ist die Erneuerung des zentralen Abschnitts der Hauptpiste sowie des parallel verlaufenden Rollwegs Taxiway Bravo. Die Umstellung auf die Sekundärpiste hat direkte Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Aufgrund der geringeren Länge der Querbahn ist deren Nutzung nur eingeschränkt möglich. Viele Langstreckenflüge und größere Maschinen können unter Umständen nicht oder nur mit stark reduziertem Startgewicht operieren. Infolgedessen haben die Fluggesellschaften ihre Flugpläne für diesen Zeitraum stark angepasst und reduziert. Aus den vorliegenden Plänen geht hervor, dass ausschließlich die Fluggesellschaft easyJet ein angepasstes Flugprogramm aufrechterhalten wird. Das reduzierte Angebot von easyJet soll dennoch weiterhin Verbindungen zu wichtigen europäischen Geschäfts- und Städtezielen sowie ausgewählten Feriendestinationen sicherstellen. Während alle anderen Airlines ihre Flüge zum EuroAirport in der Zeit der Sanierung voraussichtlich komplett einstellen werden, plant easyJet täglich rund 25 Flüge über die Querpiste abzuwickeln, sofern die meteorologischen Bedingungen dies erlauben. Ursprünglich war die Sanierung für den Sommer 2026 geplant, wurde aber zeitlich präzisiert. Reisende, die bereits Buchungen für den Zeitraum vom 15. April bis 20. Mai 2026 getätigt haben, sollten sich proaktiv an ihre jeweilige Fluggesellschaft oder den Reiseanbieter wenden, um sich über etwaige Flugstreichungen, Verlegungen oder Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren. Der Flughafenbetreiber stellt aktuelle Informationen zum

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Notlandung eines Motorseglers auf der A2 in Kärnten

Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgte am Samstagnachmittag für eine temporäre Sperre der Süd Autobahn (A2) in Kärnten. Gegen 15:40 Uhr musste ein Motorsegelflugzeug des Typs Scheibe SF 25 C Falke, das oft vereinfacht als Segelflieger bezeichnet wird, in Fahrtrichtung Italien notlanden. Das Ereignis ereignete sich im Gemeindegebiet von Stossau, nahe der Abfahrt Arnoldstein und kurz vor der italienischen Grenze. Das Flugzeug, das vom Flughafen Klagenfurt zu einem Rundflug nach Matrei gestartet war, wurde mutmaßlich durch ein technisches Problem – wahrscheinlich ein Motorschaden – zu der Außenlandung gezwungen. Der 62-jährige österreichische Pilot und seine 59-jährige Begleiterin blieben bei der Landung, die sicher auf dem Pannenstreifen durchgeführt werden konnte, unverletzt. Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden, obwohl zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der stark frequentierten Autobahn Verkehr herrschte. ÖAMTC-Verkehrsexperte Marc Römer schilderte die Situation als „nicht alltäglich“ und betonte die anfängliche Verwirrung über die eingehende Meldung eines notgelandeten Flugzeugs. Die Bergungsarbeiten durch die Freiwillige Feuerwehr, unterstützt von sechs Polizeistreifen und der ASFINAG, begannen gegen 16:20 Uhr. Das Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 10,78 Metern wurde im Anschluss zum ehemaligen Zollamtsplatz Arnoldstein abgeschleppt, wo es für weitere technische Untersuchungen abgestellt wurde. Die A2 musste für die Dauer der Bergung vorübergehend gesperrt werden, was in Fahrtrichtung Klagenfurt zu Verkehrsbehinderungen führte. Im Gefolge der Landung und der anschließenden Arbeiten bildete sich ein Stau von etwa drei Kilometern Länge. Gegen 17:00 Uhr informierte der Autobahnbetreiber ASFINAG, dass die Fahrbahn wieder frei sei und sich die Verkehrsbehinderungen langsam auflösten.

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Niederlande beschließen drastische Steuererhöhung für Privatjets ab 2030

Das niederländische Parlament hat eine deutliche Steuererhöhung für Flüge mit Privatjets ab dem Jahr 2030 verabschiedet. Die Abgaben für Luftfahrzeuge mit maximal 19 Sitzen werden nach der Flugdistanz gestaffelt und liegen um ein Vielfaches über den Sätzen für kommerzielle Flüge. Die Regelung folgt dem Prinzip einer höheren finanziellen Belastung für Nutzer, die als besonders emissionsintensiv gelten. Nach dem neuen System werden die Steuern für Privatjets gestaffelt: Für Flüge bis zu 2.000 Kilometern werden 420 Euro fällig. Für Strecken zwischen 2.000 und 5.500 Kilometern sind es 1.015 Euro, und Reisen über 5.500 Kilometer hinaus kosten 2.100 Euro pro Flug. Zum Vergleich: Passagiere auf kommerziellen Flügen zahlen ab 2027 im neuen entfernungsbasierten System für die längste Distanz (über 5.500 Kilometer) lediglich knapp über 70 Euro, was die drastische Höherbesteuerung der Privatjet-Reisen unterstreicht. Die gesamte Luftfahrtbesteuerung der Niederlande wechselt ab 2027 zu einem entfernungsbasierten Modell. Die Privatjets folgen dieser allgemeinen Besteuerung zunächst bis 2030, bevor die spezifisch höheren Sätze für die private Luftfahrt in Kraft treten. Die Abgeordneten, welche die Maßnahme initiierten, argumentierten mit dem Grundsatz „der Verschmutzer zahlt“ und zielten dabei direkt auf die Gruppe der reichsten Bevölkerungsschicht, die einen erheblichen Anteil an den weltweiten Emissionen durch die Nutzung privater Flugzeuge verursache. Die Niederlande folgen mit diesem Schritt einem internationalen Trend: Im Juni hatten bereits Länder wie Frankreich, Kenia, Spanien und Barbados zugesagt, Premium-Klassen und Privatjets einer höheren Besteuerung zu unterwerfen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Kosten für Reisen, die als Luxus und mit hohem Ressourcenverbrauch verbunden angesehen werden, deutlich zu

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Skyhub PAD und Lufthansa schließen Codeshare-Abkommen – Expansion geplant

Die Regional-Airline-Initiative Skyhub PAD hat eine Codeshare-Vereinbarung mit der Lufthansa Group geschlossen. Die Partnerschaft tritt voraussichtlich zum Sommerflugplan 2026 in Kraft und soll die Zubringerflüge vom Flughafen Paderborn/Lippstadt zum Lufthansa-Drehkreuz in München weiter stärken. Die Fluggesellschaft, die in Kooperation mit der DAT betrieben wird, wird dadurch tiefer in die Buchungssysteme der Lufthansa integriert. Durch das Codesharing können Passagiere künftig durchgehende Reiseketten unter einer einzigen Lufthansa-Flugnummer buchen. Skyhub PAD betont, dass dies zu einem nahtlosen Reiseerlebnis führen werde, da Passagiere von Vorteilstarifen und einer gemeinsamen Abwicklung profitieren. Stefanie Wolf von der Lufthansa bezeichnete den Ausbau der regionalen Partnerschaft auf ein Codesharing als „konsequenten Schritt“ und bestätigte, dass sich Skyhub PAD und DAT als leistungsfähige und verlässliche Partner erwiesen hätten. Bislang bestand lediglich eine Interline-Partnerschaft für die Flüge nach München, die seit September auch Weiterflüge mit Partnern wie Swiss, Austrian Airlines, Air Dolomiti, Lufthansa City und Discover Airlines ermöglicht. Mit dem Codeshare-Abkommen im Rücken bereitet Skyhub PAD nun die Expansion ihrer Geschäftstätigkeit vor. Das Unternehmen, das sich derzeit vollständig auf Hub-Zubringer ab Paderborn konzentriert, führt nach eigenen Angaben Gespräche mit Akteuren in mehreren Regionen Deutschlands über den Aufbau eines Destinationsnetzes. Damit reagiert die Airline auf den Wegfall von Hub-Verbindungen an verschiedenen deutschen Regionalflughäfen in den vergangenen Jahren. Obwohl die Resonanz der regionalen Zielgruppe seit dem Start der Flüge am 1. September als sehr positiv beschrieben wird, musste die Abendverbindung nach München im Winterflugplan vorübergehend gestrichen werden. Die geplante Codeshare-Partnerschaft unterstreicht das wachsende Vertrauen der Lufthansa in die Rolle regionaler Zubringer.

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Erno Hildén tritt Amt als neuer Air Baltic-CEO an

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat mitgeteilt, dass Erno Hildén mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 offiziell seine Tätigkeit als neuer Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens aufgenommen hat. Der finnische Manager übernimmt die Führung der Fluggesellschaft, die eine zentrale Rolle für die Konnektivität und die wirtschaftliche Entwicklung der baltischen Staaten spielt. Hildén folgt auf den bisherigen Interims-CEO Pauls Cālītis, der in seine ursprüngliche Rolle als Chief Operating Officer (COO) und Vorstandsmitglied zurückkehrt. Der neue Air Baltic-Chef bringt mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung aus der Luftfahrt- und Finanzbranche mit in seine neue Position. Hildén war bis Juni 2025 als Executive Vice President und Group Chief Financial Officer (CFO) bei SAS Scandinavian Airlines tätig. Dort spielte er eine wichtige Rolle im Managementteam während der Transformation und Kapitalerhöhung des Unternehmens, ein Prozess, der insbesondere die schwierige Phase der Restrukturierung und die Neuausrichtung des Skandinavien-Carriers umfasste. Vor seiner Zeit bei SAS bekleidete Hildén zudem leitende Positionen bei der Saudi Arabian Airlines Group und beim finnischen Nationalcarrier Finnair, wo er ebenfalls als Group CFO, COO und Mitglied des Vorstands fungierte. In einer ersten Stellungnahme betonte Erno Hildén, er werde sich gemeinsam mit dem Vorstand und den Teams darauf konzentrieren, die Kontinuität im Unternehmen zu sichern, das Tagesgeschäft zu stärken sowie die strategische Entwicklung der Fluggesellschaft zu unterstützen. Air Baltic hat sich in den vergangenen 30 Jahren etabliert und ist von den Hauptsitzen in Riga, Vilnius und Tallinn aus eine wichtige Verbindung zu 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus.

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Westbahn startet Ticketverkauf für neue Südstrecke nach Graz und Kärnten

Die private Bahngesellschaft Westbahn hat den Ticketverkauf für ihre geplante Expansion auf die Südstrecke in Österreich eröffnet. Ab sofort können Reisende Fahrkarten für die neue Verbindung von Wien über Graz nach Klagenfurt und Villach buchen. Der Start des Angebots ist für den 1. März 2026 vorgesehen. Das Unternehmen positioniert sich als Anbieter von komfortablen, umsteigefreien Direktverbindungen und setzt auf eine aggressive Preisgestaltung, um Marktanteile zu gewinnen. Zum Verkaufsstart werden attraktive Frühbucherpreise, sogenannte WestSuperpreise, angeboten. So ist die Strecke Wien–Graz bereits ab 8,99 Euro und Wien–Kärnten (alle Westbahn-Halte) ab 18,99 Euro erhältlich. Eine Besonderheit des Angebots ist die kostenlose Sitzplatzreservierung, der sogenannte WestFixplatz, bei jeder Onlinebuchung. Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch hob hervor, dass man damit ein erstklassiges Angebot auf die Schiene bringe und Kunden die Suche nach einem Sitzplatz erspare. Inhaber eines Klimatickets Ö profitieren zusätzlich von einem kostenlosen Upgrade in die Comfort Class, die auf der neuen Strecke Sitzkomfort auf First-Class-Niveau bieten soll. Die Westbahn wird die Südstrecke zunächst mit drei brandneuen SMILE-Hochgeschwindigkeitszügen befahren, die Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h auf der Koralmbahn erreichen können. Die Züge sind mit 422 Ledersitzplätzen und Steckdosen an jedem Platz ausgestattet. Der Betrieb startet in zwei Phasen: Ab 1. März gibt es zunächst drei tägliche Verbindungen, die über Wien Meidling, Wiener Neustadt, Semmering, Bruck an der Mur, Kühnsdorf-Klopeiner See und Pörtschach am Wörthersee führen. Mit der vollständigen Flottenbereitstellung am 16. März wird das Angebot auf fünf tägliche Verbindungen pro Richtung erweitert. Die Westbahn setzt damit ihre ursprünglichen Expansionspläne deutlich früher um, als viele erwartet

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