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Flughafen Malta verzeichnet signifikantes Passagierwachstum im Frühjahr 2026

Der internationale Flughafen von Malta setzt seinen wirtschaftlichen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fort und festigt seine Position als einer der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsknotenpunkte im europäischen Raum. Nach den aktuellen Daten des Dachverbandes der europäischen Flughäfen, Airports Council International (ACI), registrierte der Inselstaat bereits im April einen Zuwachs des Passagieraufkommens um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit positioniert sich der Flughafen in der Spitzengruppe der leistungsstärksten Verkehrsflughäfen innerhalb der Europäischen Union und der assoziierten Staaten. Dieser Aufwärtstrend beschleunigte sich im darauffolgenden Monat Mai weiter, als der Flughafen erstmals in diesem Jahr die Marke von einer Million Fluggästen innerhalb eines Monats durchbrach und insgesamt 1,08 Millionen Passagiere abfertigte. Getragen wird diese Entwicklung von einem stark erweiterten Sommerflugplan, der über 110 Destinationen umfasst und durch die Einführung dreier neuer Linienverbindungen ergänzt wurde. Trotz einer gleichzeitigen Erhöhung der angebotenen Sitzplatzkapazität um 18,6 Prozent meldeten die Betreiber eine durchschnittliche Sitzladequote von 83,5 Prozent, was die anhaltend hohe Nachfrage im europäischen Tourismussektor unterstreicht. Der britische Markt bildet im Jahr 2026 weiterhin das stärkste Segment für den maltesischen Luftverkehr und zeichnet für 21,3 Prozent des gesamten Passagieraufkommens verantwortlich. Auf den weiteren Plätzen der wichtigsten Herkunftsländer folgen Italien, Polen, Deutschland und Frankreich. Sämtliche dieser Kernmärkte verzeichneten im Vorjahresvergleich deutliche Zuwächse bei den Fluggastzahlen, wobei die Wachstumsraten je nach Region zwischen 8 und 62,5 Prozent lagen. Branchenanalysten führen das überdurchschnittliche Abschneiden des Flughafens auf die allgemeine Marktverschiebung hin zu südeuropäischen Destinationen sowie auf die strategische Expansion von Low-Cost-Carriern im Mittelmeerraum zurück. Malta profitiert hierbei von seiner

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Österreichs Sommer-Bergbahnen blicken optimistisch auf die Saison

Der Sommerbetrieb im hochalpinen Raum hat sich für die österreichischen Seilbahnunternehmen zu einem tragfähigen und eigenständigen Geschäftsmodell entwickelt. Zum Auftakt der aktuellen Reisesaison verzeichnet die Qualitätsinitiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“, die im Jahr 2026 ihr 25-jähriges Bestehen feiert, eine stabile wirtschaftliche Ausgangslage. Eine aktuelle Branchenbefragung unter den Mitgliedsbetrieben belegt eine hohe Zuversicht: Rund 50 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Buchungslage auf dem soliden Niveau des Vorjahres, während knapp ein Viertel der Betriebe mit spürbaren Zuwächsen kalkuliert. Die sommerliche Nutzung der Infrastruktur fungiert im Rahmen des Ganzjahrestourismus mittlerweile als verlässliches Gegengewicht zum traditionellen Wintergeschäft. Die inhaltliche Ausrichtung der Seilbahnbetreiber konzentriert sich in diesem Jahr primär auf den Ausbau von maßgeschneiderten Angeboten für Familien und Aktivurlauber. Laut den Erhebungen des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich fokussieren sich 92 Prozent der Betriebe auf Familien mit Kindern, gefolgt von spezifischen Angeboten für Tagestouristen und Bergsportler. Ein dominierender Markttrend ist dabei die steigende Nachfrage nach der sogenannten Sommerfrische. Angesichts hoher Temperaturen in den urbanen Ballungsräumen nutzen immer mehr Inlandstouristen und internationale Gäste die kühlere Höhenlage der Bergwelt für Kurzaufenthalte. Digitale Services wie Online-Ticketing und Informations-Apps werden dabei flächendeckend als Komfortstandard vorausgesetzt. Für die laufende Periode investieren die Seilbahngesellschaften in den einzelnen Bundesländern massiv in den Ausbau der Erlebnis- und Transportinfrastruktur. In Vorarlberg wird im Brandnertal mit der neuen Loischkopfbahn eine moderne 10er-Gondelbahn in Betrieb genommen, die als erste Anlage dieser Art in Europa mit speziellen Vorrichtungen für den Biketransport ausgestattet ist. In Tirol und Salzburg entstehen neue interaktive Themenwege, Ninja-Parks und alpine Wasserspielwelten,

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Österreicher bevorzugen das eigene Auto als Reisemittel

Das Automobil bleibt für den Großteil der österreichischen Bevölkerung das wichtigste Transportmittel für die Fahrt in den Sommerurlaub. Laut einer aktuellen repräsentativen Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent im Auftrag der Helvetia Versicherungs-AG planen in der laufenden Reisesaison 56 Prozent der Österreicher, ihre Urlaubsdestination mit dem eigenen Fahrzeug anzusteuern. Als Hauptmotive für diese Entscheidung werden in der Versicherungswirtschaft die Flexibilität und Unabhängigkeit vor Ort genannt. Zudem spielt das subjektive Sicherheitsempfinden eine erhebliche Rolle: 54 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich bei der Anreise mit dem Pkw sicherer fühlen als an Bord eines Verkehrsflugzeugs. Trotz der Bevorzugung des eigenen Autos ist die Fahrt in den Urlaub für viele Menschen mit psychischen Belastungen verbunden. Das Fahren auf unbekannten Strecken verursacht bei 44 Prozent der Studienteilnehmer Stress. Besonders ausgeprägt ist diese Unsicherheit bei der jüngeren Generation Z, wo 51 Prozent der Befragten das Befahren neuer Routen als belastend empfinden. Um diesem Stress entgegenzuwirken, bereiten sich 89 Prozent der Autofahrer vorab intensiv durch eine Routenplanung vor. Unterschiede zwischen den Altersgruppen zeigen sich auch beim technischen Fahrzeugcheck vor der Abfahrt: Während 84 Prozent der Generation der Babyboomer Parameter wie Reifendruck und Flüssigkeitsstände kontrollieren, tun dies bei der Generation Z lediglich 70 Prozent. Das Smartphone hat sich mittlerweile zu einem zentralen Sicherheits- und Unterhaltungsinstrument während langer Autofahrten entwickelt. Für 86 Prozent der Umfrageteilnehmer besitzt ein geladener Akku vor der Abfahrt eine hohe Priorität, wobei Frauen mit 93 Prozent diesen Aspekt noch deutlicher gewichten als Männer mit 80 Prozent. Neben der klassischen Navigationsfunktion dient das

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Museen der Wien Holding präsentieren Ferien- und Konzertprogramme

Die Kulturbetriebe der Wien Holding passen ihr Angebot für die Sommermonate 2026 gezielt an die Bedürfnisse von Familien, Touristen und der lokalen Bevölkerung an. Mit dem Start der Ferienzeit initiieren das Mozarthaus Vienna, das Haus der Musik, das KunstHausWien und das Jüdische Museum Wien eine Reihe von Sonderformaten. Diese umfassen neben themenspezifischen Führungen und interaktiven Workshops für verschiedene Altersgruppen auch exklusive Konzertreihen und zeitlich begrenzte Rabattaktionen bei den Eintrittspreisen. Die Institutionen nutzen damit die besucherstarke Saison, um sowohl kulturgeschichtliche als auch künstlerische Inhalte in den Fokus zu rücken. Im Jüdischen Museum Wien kombiniert das sommerliche Programm historische Vermittlung mit kulinarischen Angeboten. Das exklusive Format „Boker tov!“ ermöglicht es Erwachsenen, an ausgewählten Sonntagen von Juni bis August bereits vor den regulären Öffnungszeiten an geschichtlichen Rundgängen teilzunehmen, gefolgt von einem orientalischen Frühstück im museumseigenen Bistro. Für die jüngere Zielgruppe wurden in Kooperation mit der Initiative WienXtra und der KinderuniKunst mehrtägige Design- und Gestaltungsworkshops entwickelt. Um die lokale Bindung zu stärken, bietet das Museum in der ersten Julihälfte zudem eine gezielte Preisreduktion auf seine Jahreskarten an. Das KunstHausWien stellt die Architektur und das Schaffen von Friedensreich Hundertwasser in den Mittelpunkt seiner Sommeraktivitäten. Neben wöchentlichen Dienstagsführungen für Erwachsene durch die permanente Sammlung werden im August spezielle Stadtraum-Exkursionen unter dem Titel „Architektour“ für Kinder angeboten. Parallel dazu widmen sich museumspädagogische Praxis-Workshops der Erforschung von Lebensformen und gestalterischen Prozessen. Die aktuellen Sonderausstellungen des Hauses werden durch regelmäßige Kuratoren- und Themenführungen an den Wochenenden für das Fachpublikum vertieft. Die musikalisch ausgerichteten Institutionen der Holding setzen primär auf

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Steigender Wettbewerbsdruck im osteuropäischen Luftraum: Ryanair kritisiert österreichische Luftverkehrsabgabe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Bundesregierung angesichts aktueller Verkehrsstatistiken am Flughafen Wien im Mai 2026 zu einer umfassenden Reform der Standortkosten aufgefordert. Nach Angaben der Fluggesellschaft verzeichnete das Passagieraufkommen am Wiener Drehkreuz einen Rückgang um über fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Luftfahrtunternehmen sieht darin eine Bestätigung für seine Prognose, wonach dem Standort Wien im gesamten Kalenderjahr 2026 ein Verlust von rund drei Millionen Passagieren droht. Als Hauptursache für diese Entwicklung nennt die Airline-Führung die Beibehaltung der nationalen Luftverkehrssteuer in Höhe von zwölf Euro pro abfliegendem Passagier sowie die drastisch gestiegenen Infrastruktur- und Flugsicherungsgebühren in Österreich. Im direkten Kontrast dazu verweist Ryanair auf die Entwicklung am Flughafen Bratislava in der benachbarten Slowakei, der nur eine Autostunde von der österreichischen Bundeshauptstadt entfernt liegt. Der dortige Airport registrierte im Mai 2026 ein massives Passagierwachstum von 131 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und entwickelte sich damit zu einem der am schnellsten wachsenden Regionalflughäfen in Europa. Die slowakische Regierung hatte zuvor ihre Luftverkehrsabgaben komplett abgeschafft und die Gebühren für die Flugsicherung sowie die Flughafeninfrastruktur spürbar gesenkt, um gezielt Verkehre aus dem hochpreisigen österreichischen Markt abzuziehen und den heimischen Tourismussektor zu stärken. Ryanair kritisiert, dass die österreichische Politik, insbesondere im Zuge der jüngsten Budgetrede der Regierung unter der Führung des Finanzministers eine wichtige Gelegenheit zur Entlastung des Luftverkehrsstandortes verpasst hat. Seit der Covid-Pandemie seien die Flughafengebühren in Wien um rund 30 Prozent und die Gebühren für die österreichische Flugsicherung Austro Control sogar um etwa 60 Prozent gestiegen. Ein bereits vor einem Jahr

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Historisches Gipfeltreffen auf 2.400 Metern: Großglockner Hochalpenstraße startet kaiserliches Jubiläumsjahr

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) hat am 17. Juni 2026 auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ein umfassendes Erlebnis- und Ausstellungsjahr eröffnet. Anlass ist das 170-jährige Jubiläum einer historisch bedeutsamen Reise: Im September 1856 besuchten Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth („Sisi“) das Hochgebirgsareal am Fuße von Österreichs höchstem Berg. Das von der Passstraße und regionalen Tourismusverbänden initiierte Kulturprogramm beleuchtet die damalige, logistisch äußerst beschwerliche Reise des jungen Monarchenpaares durch die südlichen Kronländer Kärnten und Tirol aus einer modernen, wissenschaftlich differenzierten Perspektive. Zur feierlichen Eröffnung reiste unter anderem Markus Emanuel Salvator von Habsburg-Lothringen, ein direkter Urenkel des kaiserlichen Paares, in die Hohen Tauern. Im Zentrum des Programms steht die neue historische Fachausstellung „Gipfeltreffen Eurer Majestäten“, die in Zusammenarbeit mit der Sektion „Kulturelles Erbe“ des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft konzipiert wurde. Die Schau verzichtet bewusst auf eine rein verklärte Habsburg-Romantik und rückt stattdessen die realen politischen, gesellschaftlichen und logistischen Rahmenbedingungen monarchischer Reisen im 19. Jahrhundert in den Vordergrund. Ergänzt wird der geschichtliche Schwerpunkt durch die kulinarische Kulturpräsentation „Tafeln wie ein Kaiser“, die Einblicke in die Esskultur am Wiener Hof gewährt. Ein besonderes historisches Fundstück der begleitenden Recherchen ist eine barocke Kasel aus der Sakristei von Heiligenblut – ein liturgisches Messgewand, das Kaiserin Elisabeth der Pfarre einst nach ihrer Expedition zum Großglockner schenkte. Für Besucher wurde zudem der neue, rund 1,4 Kilometer lange Kaiser-Franz-Josef-Panoramaweg fertiggestellt. Der leicht begehbare Rundweg führt von der Aussichtsplattform auf knapp 2.400 Metern Höhe hinauf zum Aussichtspunkt Kaiserstein und vermittelt an mehreren Stationen biografische Details über das Herrscherpaar und

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Emirates führt Reiseschutz inklusive Konfliktdeckung ein

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates hat in Zusammenarbeit mit dem internationalen Assekuranzkonzern Travel Guard ein neues Versicherungsprodukt auf dem Markt etabliert. Der sogenannte „Comprehensive Travel Cover“ soll Reisenden weitreichende finanzielle und logistische Sicherheit bei unvorhersehbaren Ereignissen bieten. Das wesentliche Alleinstellungsmerkmal dieses Versicherungskonzepts ist die Integration einer medizinischen Versorgung bei kriegerischen oder konfliktbedingten Vorfällen im Ausland. Emirates reagiert damit als erste Fluggesellschaft weltweit direkt auf die weltweit gestiegenen geopolitischen Risiken und Luftraumsperrungen, die den internationalen Flugverkehr in den vergangenen Jahren wiederholt vor massive Herausforderungen gestellt haben. Das Leistungsspektrum der neuen Police umfasst bewährte Standards wie eine Reiserücktrittsversicherung, Entschädigungen bei Gepäckverlust sowie eine weltweite Übernahme medizinischer Notfallkosten. Im Rahmen der neuartigen Konfliktdeckung werden im Ernstfall medizinische Behandlungskosten von bis zu 25.000 US-Dollar übernommen, ergänzt durch eine kostenlose Verlängerung des Aufenthalts von bis zu 30 Tagen. Ein entscheidender Faktor für Geschäfts- und Urlaubsreisende ist zudem, dass dieser spezifische Versicherungsschutz explizit unbeeinflusst von offiziellen staatlichen Reisewarnungen bleibt, die bei herkömmlichen Reiseversicherungen in der Regel zu einem sofortigen Ausschluss der Haftung führen. Flankiert wird das Versicherungsprodukt durch erweiterte Serviceleistungen der Fluggesellschaft selbst. Bei unvorhergesehenen Flugstreichungen infolge von Krisen oder behördlichen Luftraumsperrungen übernimmt Emirates die Organisation und Kosten von Hotelunterkünften. Zudem garantiert das Luftfahrtunternehmen eine kostenlose Umbuchung der Passagiere auf andere Fluglinien, falls eigene Kapazitäten oder Anschlussverbindungen nicht zeitnah verfügbar sind. Tim Clark, Präsident von Emirates Airline, begründete den strategischen Schritt mit einer signifikanten Marktlücke im Bereich des Passagierschutzes, da die Nachfrage nach internationalen Fernreisen trotz volatiler Sicherheitslagen im Nahen Osten und anderen Regionen unverändert

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Fortsetzung der Jubiläumsaktion nach IT-Problemen: Condor startet gestoppte Ticket-Auktion neu

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor nimmt ihre in der vergangenen Woche abrupt abgebrochene Verkaufsaktion anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens wieder auf. Das Luftfahrtunternehmen musste die groß angelegte Rückwärtsauktion für Flugtickets überraschend stoppen, nachdem massive IT-Probleme den regulären Ablauf blockiert hatten. Nach offiziellen Angaben des Unternehmens waren ungewöhnliche Aktivitäten auf der speziell eingerichteten Auktionsplattform der Auslöser für den Ausfall. Ob es sich dabei um einen gezielten Cyberangriff, den Einsatz automatisierter Bots oder schlicht um einen unvorhergesehenen Server-Ansturm von Kaufinteressenten handelte, ist Gegenstand einer laufenden internen und externen Sicherheitsuntersuchung. In den vergangenen Tagen unterzog die IT-Abteilung des Ferienfliegers das gesamte technische System einer umfassenden Überprüfung und implementierte zusätzliche Sicherheitsmechanismen. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Tests gab das Management grünes Licht für den Neustart des Online-Verfahrens. Condor betonte, dass das digitale Bietverfahren exakt an dem Preisniveau fortgesetzt wird, das unmittelbar vor dem Systemausfall registriert wurde. Für die verbleibenden Teilnehmer der Sonderaktion stehen laut Unternehmensangaben noch insgesamt 60 Flugscheine für verschiedene Destinationen im Streckennetz zur Verfügung. Das Prinzip der Rückwärtsauktion, auch als holländische Auktion bekannt, unterscheidet sich grundlegend von klassischen Versteigerungen. Der Angebotspreis sinkt in festgelegten Zeitintervallen kontinuierlich ab, bis ein Bieter den aktuellen Betrag akzeptiert und damit den Zuschlag für das Ticket erhält. Das Risiko für die Kaufinteressenten besteht darin, zu lange auf einen extrem niedrigen Preis zu warten, da andere Nutzer ihnen zuvorkommen könnten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass solche unkonventionellen Vertriebsaktionen im Luftverkehr zwar die Kundenbindung stärken, die IT-Infrastruktur von Fluggesellschaften bei hoher Serverlast jedoch regelmäßig vor enorme Kapazitätsherausforderungen stellen. Condor, die im Jahr

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Neuer Flughafen Montreal Metropolitan feierlich eröffnet

Der Großraum der kanadischen Metropole Montreal verfügt seit dem 15. Juni 2026 über ein erweitertes Infrastrukturangebot im zivilen Luftverkehr. Mit der feierlichen Inbetriebnahme des neuen Passagierteffs am Montreal Metropolitan Airport (MET), dem vormaligen Regionalflughafen Saint-Hubert (YHU) an der Südküste der Stadt, wurde der kommerzielle Linienbetrieb offiziell gestartet. Der Erstflug der kanadischen Fluggesellschaft Porter Airlines in Richtung Vancouver wurde auf dem Vorfeld mit der traditionellen Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr empfangen. An der anschließenden feierlichen Banddurchtrennung nahmen zahlreiche Vertreter der Kommunalpolitik sowie hochrangige Abgesandte der Provinzregierung von Québec teil, die das Projekt als strukturellen Meilenstein für die gesamte Region würdigten. Das neue Terminal soll primär als Entlastungsflughafen für den stark frequentierten internationalen Flughafen Montréal-Trudeau dienen und ist technisch speziell auf die Abfertigung von Standardrumpfflugzeugen (Single-Aisle) ausgelegt. Durch die Schaffung dieses Zwei-Flughafen-Systems, wie es in vielen internationalen Metropolen üblich ist, erhoffen sich die Betreiber eine erhebliche Steigerung der Gesamtkapazität auf dem regionalen Luftverkehrsmarkt. Das Konzept des Terminals verspricht den Passagieren durch optimierte Wegeführungen und modernste Logistiksysteme eine spürbar schnellere und unkompliziertere Abfertigung bei den Sicherheitskontrollen und der Gepäckausgabe, während gleichzeitig die inländischen und kontinentalen Fluganbindungen für die Wirtschaft der Provinz ausgebaut werden. Als Erstnutzer und wichtigster Ankermieter hat Porter Airlines zum Betriebsstart ein umfassendes Streckennetz mit insgesamt 11 Direktverbindungen von MET aus etabliert. Um auch abgelegenere Gemeinden und kleinere Wirtschaftszentren in der Provinz Québec nahtlos an die kanadischen Großstädte anzubinden, nutzt die Fluggesellschaft eine intensivierte Kooperation mit dem regionalen Partner Pascan Aviation. Wirtschaftlich betrieben wird das neue Terminal von der Betreibergesellschaft YHU Infrastructure

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Norwegian Air Shuttle übernimmt Nordic Leisure Travel Group

Die norwegische Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme der Nordic Leisure Travel Group (NLTG) getroffen. Durch diesen strategischen Zusammenschluss entsteht einer der größten vertikal integrierten Reisekonzerne Nordeuropas. Das neue Firmenkonstrukt vereint etablierte skandinavische Veranstaltermarken wie Ving, Spies, Tjäreborg und Globetrotter sowie die Fluggesellschaften Norwegian, Widerøe und Sunclass Airlines unter einem gemeinsamen Dach. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen wird die fusionierte Gruppe jährlich rund 30 Millionen Passagiere und Reisekunden betreuen sowie eine Gesamtflotte von fast 160 Flugzeugen betreiben. Das Angebot reicht künftig von der reinen Flugbuchung bis hin zu komplexen Pauschalreisen und eigenen Hotelresorts. Die Übernahme markiert eine fundamentale Neuausrichtung des Geschäftsmodells von Norwegian, das bislang primär auf den reinen Linienflugverkehr fokussiert war. Durch die Integration der NLTG übernimmt die Fluggesellschaft nicht nur führende Reiseveranstalter in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland, sondern auch eine Flotte von 12 Airbus-Maschinen der Sunclass Airlines sowie konzerneigene Hotelanlagen in touristischen Schwerpunktregionen wie Spanien, Griechenland, Zypern, der Türkei und Thailand. Ebenfalls Teil des Pakets ist das gewinnbringende Bord- und Reiseeinzelhandelsgeschäft Airshoppen. Das Management von Norwegian prognostiziert durch die Transaktion eine Steigerung des jährlichen Konzernumsatzes um fast 50 Prozent und erwartet ab dem Jahr 2027 positive Auswirkungen auf den Gewinn sowie eine Verbesserung der operativen Marge um rund zwei Prozentpunkte. Der finanzielle Gesamtwert der Nordic Leisure Travel Group wird im Rahmen der Transaktion mit rund 7,94 Milliarden schwedischen Kronen bewertet. Die Gegenleistung setzt sich aus einer Barzahlung in Höhe von 3,5 Milliarden schwedischen Kronen und der Ausgabe von 300 Millionen neuen Norwegian-Aktien zusammen,

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