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Flughafen Dresden: Debatte um Privatisierung und strategische Neuausrichtung

Die Zukunft des Flughafens Dresden steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Angesichts massiver finanzieller Verluste und einer drohenden Aufkündigung der Solidargemeinschaft innerhalb der Mitteldeutschen Flughafen AG rückt die Option einer Ausgründung und anschließenden Privatisierung zunehmend in den Fokus der wirtschaftspolitischen Debatte. Andreas Sperl, Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden, hat sich öffentlich dafür ausgesprochen, ein entsprechendes Szenario als Alternative zu dauerhaften staatlichen Subventionen ernsthaft zu prüfen. Der Hintergrund ist eine prekäre Haushaltslage des Flughafenbetreibers, der im Jahr 2024 den höchsten Verlust seiner Geschichte verbuchen musste. Während die Betriebssicherheit durch kurzfristige Kredite und Gesellschafterzuschüsse bis Ende 2026 gewährleistet scheint, wächst der politische Druck aus Sachsen-Anhalt, die Querfinanzierung des Dresdner Standorts spätestens ab 2027 einzustellen. Für den Wirtschaftsstandort Dresden, der durch massive Ansiedlungen in der Mikroelektronik international an Bedeutung gewinnt, ist eine leistungsfähige Luftverkehrsanbindung jedoch von existentieller Bedeutung. Finanzielle Schieflage der Mitteldeutschen Flughafen AG Die wirtschaftliche Situation der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG), unter deren Dach die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden betrieben werden, ist seit Jahren angespannt. Die Bilanz des Jahres 2024 offenbarte ein Defizit von 53,5 Millionen Euro, was die strukturellen Probleme verdeutlicht. Haupteigentümer der Holding sind der Freistaat Sachsen mit etwa 77,3 Prozent und das Land Sachsen-Anhalt mit rund 18,5 Prozent, ergänzt durch kleinere Beteiligungen der Städte Leipzig, Dresden und Halle. Die akute Existenzbedrohung konnte im vergangenen Jahr nur durch ein komplexes Rettungspaket abgewendet werden. Hierbei wurde eine Finanzierungslücke von insgesamt 145 Millionen Euro durch die Aufnahme neuer Bankkredite und außerplanmäßige Zuschüsse der Gesellschafter geschlossen. Trotz dieser kurzfristigen Stabilisierung bleibt das Grundproblem

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Einführung des biometrischen Entry-Exit-Systems am Flughafen Salzburg

Der Flughafen Salzburg hat als zweiter österreichischer Luftverkehrsstandort nach Wien-Schwechat das neue europäische Entry-Exit-System (EES) in Betrieb genommen. Seit dem 12. November 2025 werden Ein- und Ausreisen von Drittstaatsangehörigen elektronisch erfasst, was die bisherige manuelle Stempelung der Reisepässe ersetzt. Im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz am 19. Dezember 2025 betonten Innenminister Gerhard Karner und Landeshauptfrau Karoline Edtstadler die Bedeutung dieser technologischen Umstellung für die Sicherheit an den EU-Außengrenzen. Das System speichert biometrische Daten wie Gesichtsbilder und Fingerabdrücke, um Identitätsbetrug vorzubeugen und die Einhaltung der erlaubten Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum automatisiert zu überwachen. Die Implementierung stellt den Salzburger Flughafen vor erhebliche infrastrukturelle Aufgaben. Da die aktuelle Terminalstruktur nicht für die zusätzlichen Kontrollschritte ausgelegt ist, wurde auf dem Vorfeld ein provisorischer Einreisesatellit errichtet. Dieser dient als erste Kontrollinstanz für Passagiere aus Nicht-Schengen-Staaten, bevor sie das Hauptgebäude betreten. Eine finale bauliche Lösung, welche die neuen Anforderungen vollständig integriert, ist erst mit der Fertigstellung der neuen Terminallandschaft im Jahr 2033 vorgesehen. Bis dahin müssen zusätzliche technische Anpassungen und weitere Provisorien in den Abflugbereichen den reibungslosen Ablauf der Grenzkontrollen sicherstellen. Für die laufende Wintersaison, die in Salzburg traditionell durch ein hohes Aufkommen an Reisenden aus Nicht-EU-Staaten – insbesondere aus dem Vereinigten Königreich – geprägt ist, wird mit einer hohen Belastung der Kapazitäten gerechnet. Flughafen-Geschäftsführerin Bettina Ganghofer wies darauf hin, dass trotz optimierter Abläufe und geschultem Personal längere Wartezeiten bei der Ein- und Ausreise unvermeidbar sein könnten. Die Landespolizeidirektion Salzburg unterstützt den Prozess durch verstärkten Personaleinsatz, um die biometrische Erfassung effizient abzuwickeln und illegale Aufenthalte sowie Überschreitungen der Visumsfristen

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Gastronomie-Expansion in der Wiener Innenstadt durch neapolitanisches Konzept

Die Wiener Gastronomieszene verzeichnet einen prominenten Neuzugang in bester Lage des ersten Bezirks. In der Hanuschgasse, unmittelbar hinter der Wiener Staatsoper und dem Gebäudekomplex der Albertina, haben die Brüder André und Sandro Gargiulo ihren neuesten Standort „Napolino by l’autentico“ eröffnet. Das Projekt markiert eine strategische Erweiterung der etablierten Marke „l’autentico“, die bereits Standorte im 19. und 3. Bezirk sowie im Schlossquadrat betreibt. Mit dem neuen Format reagieren die Betreiber auf den Trend zur schnellen, aber qualitätsorientierten Verpflegung in hochfrequentierten Zentren. Der Fokus liegt dabei auf einem ganztägigen Betrieb, der vom Frühstück bis zum späten Abend reicht und sowohl Touristen als auch das lokale Büropublikum anspricht. Kulinarisch setzt der Standort auf traditionelle Streetfood-Spezialitäten aus Neapel, die in Wien bisher selten in dieser Form angeboten wurden. Besonders hervorzuheben ist die „Pizza a Portafoglio“, eine gefaltete Pizza, die speziell für den Verzehr im Stehen oder Gehen konzipiert ist. Zudem werden „Panuozzi“ serviert – Sandwich-Variationen aus Pizzateig, die frisch im Ofen gebacken werden. Ein Novum innerhalb der Markenfamilie ist das „Build-Your-Own“-Konzept namens „LA TUA PIZZA“. Hierbei können Kunden zwischen verschiedenen Grundbasen wählen und diese nach eigenen Wünschen belegen lassen. Die Teigführung folgt dabei weiterhin der strengen neapolitanischen Tradition, die auf langen Ruhezeiten und hohen Backtemperaturen basiert. Der Standort in der Hanuschgasse verfügt über einen ganzjährigen Außenbereich, der in den Wintermonaten beheizt wird. Damit zielt das Konzept darauf ab, die für Italien typische Aperitivo-Kultur im Wiener Stadtzentrum zu verankern. Neben klassischen italienischen Getränken und Weinen umfasst das Sortiment während der kalten Jahreszeit auch hausgemachte Punschvariationen.

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Neuausrichtung des Aufsichtsrats und positive Bilanz am Dortmund Airport

Der Aufsichtsrat der Flughafen Dortmund GmbH hat sich in seiner konstituierenden Sitzung am 19. Dezember 2025 personell neu aufgestellt. Dr. Ludwin Josef Vogel, Ratsmitglied der CDU, wurde zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Er übernimmt das Amt für die kommenden fünf Jahre bis zur nächsten Kommunalwahl. Als seine Stellvertreter fungieren künftig Cüneyt Karadas von der SPD sowie der Arbeitnehmervertreter Steffen Schmees. Unmittelbar nach der Konstituierung verabschiedete das Gremium den Wirtschafts- und Finanzplan für das Jahr 2026, womit die finanzielle und strategische Basis für das kommende Geschäftsjahr gelegt wurde. Trotz eines schwierigen Starts in das Jahr 2025 durch den Rückzug von Ryanair und Kürzungen bei Eurowings präsentierte Geschäftsführer Ludger van Bebber eine positive Verkehrsentwicklung. Ab Juni konnte das Passagieraufkommen stabilisiert werden, wobei insbesondere neue Routen nach Antalya, Craiova und Warschau sowie Kapazitätsausweitungen von Condor in Richtung Mallorca für Wachstum sorgten. Bis Ende November wurden rund 2,99 Millionen Reisende gezählt. Die Geschäftsführung geht fest davon aus, das Vorjahresergebnis von 3,1 Millionen Fluggästen durch das Weihnachtsgeschäft zu übertreffen und das Jahr mit einem Passagierplus abzuschließen. Für das Jahr 2026 prognostiziert die Flughafenleitung eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Bereits jetzt sind sechs neue Flugverbindungen fest eingeplant. Der ungarische Low-Cost-Carrier Wizz Air wird sein Engagement am Standort Dortmund weiter ausbauen und neue Ziele wie Niš, Bratislava, Târgu Mureș, London, Oradea und Breslau in den Flugplan aufnehmen. Damit festigt der Flughafen seine Position als wichtigster westdeutscher Stützpunkt für osteuropäische Destinationen. Um den operativen Anforderungen bei zeitgleichen Abfertigungen gerecht zu werden, beschloss der Aufsichtsrat zudem die Anschaffung von

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China Airlines stockt Bestellung für Airbus A350-1000 auf

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines hat ihre bestehende Bestellung bei dem europäischen Flugzeugbauer Airbus erweitert und fünf zusätzliche Maschinen des Typs A350-1000 fest geordert. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestellten Flugzeuge dieser Variante für den Carrier auf 15 Einheiten. Die neuen Maschinen sollen die bereits im Dienst befindliche Flotte von 15 kleineren A350-900 ergänzen. Mit dieser Investition verfolgt das Unternehmen das Ziel, sein Langstreckennetz signifikant zu modernisieren und die Wettbewerbsfähigkeit auf interkontinentalen Routen, insbesondere in Richtung Nordamerika und Europa, zu stärken. Der A350-1000 gilt als das größte und leistungsstärkste Mitglied der A350-Familie und ist für eine Reichweite von bis zu 18.000 Kilometern ausgelegt. Ausgestattet mit Rolls-Royce-Triebwerken der neuesten Generation und einer Leichtbauweise aus Verbundwerkstoffen, bietet das Flugzeug erhebliche Vorteile bei den Betriebskosten. Im Vergleich zu älteren Vorgängermodellen reduziert sich der Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz um etwa 25 Prozent. China Airlines nutzt die gesteigerte Kapazität der 1000er-Variante, um auf stark frequentierten Strecken mehr Passagiere befördern zu können, ohne die Frequenz der Flüge erhöhen zu müssen. Die strategische Entscheidung für den Ausbau der Airbus-Flotte erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs am Drehkreuz Taipeh. Neben China Airlines investieren auch Konkurrenten wie EVA Air und die junge Fluggesellschaft Starlux Airlines massiv in moderne Großraumflugzeuge. Branchenberichte deuten darauf hin, dass die neuen A350-1000 schrittweise ältere Boeing 777-300ER ersetzen könnten, um die Flottenhomogenität zu erhöhen. Airbus gab bekannt, dass die A350-Familie bis Ende November 2025 weltweit fast 1.500 Bestellungen von 66 Kunden verzeichnen konnte, was die Marktposition des Modells im Segment der Langstrecken-Widebodies festigt. Neben

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Ryanair passt Sommerflugplan 2026 im DACH-Raum an

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat umfangreiche Änderungen an ihrem Streckennetz für die Sommersaison 2026 bekannt gegeben. Im Zentrum der Umstrukturierung stehen Anpassungen an den Standorten Wien, Memmingen, Karlsruhe/Baden-Baden sowie an den Flughäfen Hahn, Weeze und Köln/Bonn. Während der Low-Cost-Carrier sein Engagement auf profitablen touristischen Routen nach Kroatien verstärkt, werden unrentable Verbindungen konsequent gestrichen oder in ihrer Frequenz reduziert. Besonders betroffen ist der Standort Wien, wo die Verbindungen nach Rijeka und Split vollständig aus dem Programm genommen werden. Im Gegenzug wird die Kapazität nach Dubrovnik leicht erhöht, was auf eine Konzentration der Ressourcen auf nachfragestarke Hubs hindeutet. Zusätzliche Marktanalysen und Branchenberichte verdeutlichen, dass Ryanair im Jahr 2026 eine verstärkte Verlagerung seiner Flottenkapazitäten in Richtung Osteuropa und den Mittelmeerraum vornimmt. Während die Frequenzen von Wien nach Banja Luka und Niš reduziert werden, profitiert der kroatische Standort Zadar von neuen Verbindungen ab dem Flughafen Hahn und Weeze. Diese strategische Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Flughafengebühren an deutschen und österreichischen Großflughäfen. In Hamburg wird die Verbindung nach Zadar komplett eingestellt, während Köln/Bonn Frequenzkürzungen auf derselben Route hinnehmen muss. Die Fluggesellschaft reagiert damit flexibel auf die operative Kostenstruktur der jeweiligen Flughäfen und die prognostizierte Passagiernachfrage. Der Flughafen Zagreb verzeichnet in der Planung für 2026 eine ambivalente Entwicklung. Während die Strecke ab Basel-Mulhouse häufiger bedient wird, entfällt die Verbindung vom Flughafen Hahn nach Zagreb komplett. Ab Karlsruhe/Baden-Baden wird die Frequenz in die kroatische Hauptstadt ebenfalls auf drei wöchentliche Flüge gesenkt. Diese Verschiebungen sind Teil einer größeren Konsolidierung innerhalb des Ryanair-Netzwerks, bei der Kurzstreckenverbindungen mit geringerem

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Ausbau der Logistikinfrastruktur im Raum Halle-Leipzig durch neues Großprojekt

Der Logistikdienstleister L.I.T. AG erweitert seine operativen Kapazitäten in Mitteldeutschland signifikant. In Kabelsketal, strategisch günstig gelegen im direkten Einzugsgebiet des Flughafens Leipzig/Halle und der Autobahnen A9 sowie A14, entsteht derzeit ein neues Logistikzentrum. Der spezialisierte Projektentwickler Panattoni wurde mit der Realisierung des Bauvorhabens beauftragt, das eine Gesamtnutzfläche von rund 50.600 Quadratmetern umfassen wird. Die Bauarbeiten auf dem Gelände begannen bereits im November, wobei die vollständige Fertigstellung und Inbetriebnahme für August 2026 projektiert ist. Die Standortwahl in Kabelsketal unterstreicht die wachsende Bedeutung des mitteldeutschen Logistikdreiecks, das sich zunehmend als zentraler Hub für die europäische Automotive-Industrie etabliert. Durch die unmittelbare Nähe zum Luftfrachtdrehkreuz Leipzig/Halle profitiert der neue Standort von einer exzellenten Anbindung an globale Warenströme. Das Gebäude wird in zwei Hallenabschnitte unterteilt, die sowohl für klassische Lagerlogistik als auch für komplexe Value Added Services im Bereich der Automobilzulieferung ausgelegt sind. Mit dieser Investition reagiert die L.I.T. AG auf den steigenden Bedarf an effizienten Flächen zur Produktionsversorgung namhafter Hersteller in der Region. Technisch wird die Immobilie auf einem modernen Industriestandard errichtet. Dazu gehört die Installation von 44 Überladebrücken sowie mehreren ebenerdigen Sektionaltoren, um einen hohen Durchsatz beim Warenumschlag zu gewährleisten. Das Hallenlayout sieht eine lichte Höhe von 12 Metern vor, was die Optimierung der Lagerkapazitäten im Hochregalbereich ermöglicht. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage zur autarken Stromversorgung installiert, während die Beheizung des Komplexes über industrielle Wärmepumpen erfolgt. Zudem sind großzügige Rangierflächen für Lkw sowie Büro- und Sozialräume für die künftigen Mitarbeiter am Standort eingeplant. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Neubau Teil einer großangelegten

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Kapazitätsausbau der Swiss nach Ljubljana

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines weitet ihre Präsenz auf dem südosteuropäischen Markt deutlich aus. Ab dem 29. März 2026 wird die Verbindung zwischen dem Drehkreuz Zürich und dem Flughafen Ljubljana signifikant verstärkt. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, erhöht die Lufthansa-Tochter die Flugfrequenz an den Tagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Samstag auf drei tägliche Verbindungen. An den restlichen Wochentagen wird die Strecke weiterhin zweimal täglich bedient. Dieser Ausbau unterstreicht die wachsende strategische Bedeutung der slowenischen Hauptstadt für den Transitverkehr über das Schweizer Drehkreuz. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Ljubljana seit dem Zusammenbruch der heimischen Adria Airways im Jahr 2019 verstärkt von ausländischen Fluggesellschaften zur Anbindung an internationale Netzwerke genutzt wird. Swiss reagiert mit der Frequenzerhöhung auf eine stabil steigende Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr sowie im Segment der Städtereisen. Durch die dritte tägliche Verbindung werden die Umsteigemöglichkeiten in Zürich zu Zielen in Nordamerika und Westeuropa optimiert, was insbesondere für internationale Unternehmen mit Standorten in Slowenien einen entscheidenden Standortvorteil darstellt. Die Fluggesellschaft setzt auf dieser Route vorwiegend Flugzeuge der Airbus A220-Familie sowie Maschinen des Typs Embraer E190-E2 ein, die durch die Helvetic Airways im Wet-Lease betrieben werden. Diese Flugzeugtypen ermöglichen eine wirtschaftliche Bedienung der Kurzstrecke bei gleichzeitig hoher Flexibilität in der Kapazitätssteuerung. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Ausweitung der Frequenzen auch als Reaktion auf den verstärkten Wettbewerb durch Billigfluggesellschaften am Flughafen Ljubljana zu verstehen ist, wobei Swiss primär auf die Anbindung an ihr globales Streckennetz setzt. Für den Flughafen Ljubljana, der von der Fraport-Gruppe betrieben wird, bedeutet der Ausbau durch Swiss eine weitere

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Ryanair verschärft Kritik an österreichischer Luftverkehrspolitik

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag eine scharfe Attacke gegen die österreichische Bundesregierung unter Kanzler Stocker und Verkehrsminister Hanke geritten. Der Billigflieger fordert die sofortige Abschaffung der Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier sowie eine Senkung der Flughafen- und Flugsicherungsgebühren. Ryanair argumentiert, dass Österreich durch diese Kostenbelastungen im internationalen Wettbewerb massiv an Boden verliere. Während Nachbarländer wie Ungarn, die Slowakei und Italien Steuern senken würden, stagniere der österreichische Markt. Die Fluggesellschaft prognostiziert für das Jahr 2026 einen Rückgang des Luftverkehrs in Österreich um mindestens 5 Prozent, falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, betonte, dass Österreich zu den wenigen EU-Ländern gehöre, die das Passagierniveau von vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht haben. Die seit der Covid-Krise um 30 Prozent gestiegenen Gebühren am Flughafen Wien sowie die im europäischen Vergleich hohe Ticketsteuer seien die Hauptgründe für diese Entwicklung. Ryanair stellt im Gegenzug für eine Kostenentlastung einen Investitionsplan in Aussicht: Bei Wegfall der Abgaben sei das Unternehmen bereit, zehn neue Boeing 737-Maschinen in Wien zu stationieren und das Passagieraufkommen um 70 Prozent auf jährlich 12 Millionen Reisende zu steigern. Dies würde laut Airline-Angaben Investitionen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar und tausende neue Arbeitsplätze im Tourismussektor bedeuten. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Behauptung eines harten Standortwettbewerbs innerhalb Europas. Schweden hat erst kürzlich seine Luftverkehrssteuer halbiert, und auch die deutsche Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat Schritte eingeleitet, um die Belastungen für den heimischen Luftverkehrssektor zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen gegenüber internationalen Drehkreuzen zu

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Analyse des europäischen Ferienimmobilienmarktes für das Jahr 2026

Der Markt für Ferienimmobilien in Europa zeigt zum Jahreswechsel eine deutliche Zweiteilung hinsichtlich Nachfrage und Preisdynamik. Eine aktuelle Untersuchung des Anbieters Myne Homes, die auf Suchvolumenanalysen und Eurostat-Daten basiert, identifiziert Dänemark als das gefragteste Land für Kaufinteressenten. Mit durchschnittlich 90.500 monatlichen Suchanfragen führt das skandinavische Land das Ranking mit großem Vorsprung vor Kroatien und Schweden an. Experten weisen jedoch darauf hin, dass das hohe Interesse in Dänemark oft durch restriktive gesetzliche Rahmenbedingungen für ausländische Käufer gebremst wird. Im Gegensatz dazu profitiert Kroatien von seiner steigenden Reputation als führendes Reiseziel, während Schweden zunehmend als klimatisch attraktive Alternative für langfristige Investitionen wahrgenommen wird. Bei der Betrachtung der Preisentwicklung seit dem Referenzjahr 2015 zeigen sich enorme Diskrepanzen innerhalb des Kontinents. Den massivsten Anstieg verzeichnet die Türkei, deren Hauspreisindex auf einen Wert von 1.722 kletterte. Dieser exorbitante Zuwachs wird primär auf eine hohe Inflationsrate sowie ein begrenztes Angebot bei gleichzeitig starker Nachfrage zurückgeführt. Auch in Ungarn und Island haben sich die Immobilienpreise mit Indexwerten von 310 beziehungsweise 250 mehr als verdoppelt. Am stabilsten präsentieren sich hingegen Märkte in Nordeuropa und Südeuropa: Finnland weist mit einem Indexwert von 101 nahezu konstante Preise auf, dicht gefolgt von Italien und Zypern, was diese Länder für preisbewusste Käufer im Jahr 2026 besonders interessant macht. Ein deutlicher Trend zeichnet sich bei der Finanzierung und Nutzung von Ferienobjekten ab. Da die Alleinhaltung hochwertiger Immobilien in Top-Lagen für viele Interessenten finanziell schwer realisierbar ist, gewinnt das Modell des verwalteten Miteigentums (Co-Ownership) an Bedeutung. Interne Daten belegen, dass im Jahr 2025 insbesondere

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