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Latam Brasil erwartet ab Ende 2026 Auslieferung von zwölf Embraer E195-E2

Die Latam Airlines Group plant eine signifikante Flottenerneuerung und -erweiterung ihrer brasilianischen Tochtergesellschaft. Latam Brasil rechnet im Jahr 2026 mit der Auslieferung von insgesamt zwölf modernen Regionalflugzeugen des Typs Embraer E195-E2. Wie der CEO der brasilianischen Sparte, Jerome Cadier, mitteilte, wird die Übergabe der ersten Maschinen voraussichtlich Ende Oktober des kommenden Jahres erfolgen. Die Bestellung umfasst insgesamt 24 Flugzeuge des brasilianischen Herstellers Embraer, wobei die verbleibenden zwölf Maschinen im Jahr 2027 erwartet werden. Nach derzeitigem Planungsstand sind die ersten zwölf Flugzeuge eindeutig für den Einsatz bei Latam Brasil vorgesehen, die gemessen am Marktanteil die größte Fluggesellschaft des Landes ist. Über den Einsatzort der zweiten Tranche von zwölf Flugzeugen ist noch keine Entscheidung gefallen; diese könnten möglicherweise an andere Töchter der Latam Group in Chile, Kolumbien, Ecuador oder Peru vergeben werden, um deren lokale Operationen zu stärken. Der Einsatz der neuen Embraer E195-E2 zielt darauf ab, das regionale Streckennetz innerhalb Brasiliens weiter zu verdichten und neue, profitable Inlandsrouten zu erschließen. Aktuell bedient Latam Brasil 59 Inlandsziele, plant jedoch, diese Zahl in Kürze auf 63 zu erhöhen, noch bevor die neuen Embraer-Maschinen eintreffen. Die E195-E2, bekannt für ihre Betriebseffizienz auf kürzeren Strecken, wird eine wichtige Ergänzung zur bestehenden Flotte darstellen, die derzeit hauptsächlich aus Airbus-Schmalrumpfflugzeugen für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr sowie Boeing-Großraumflugzeugen für Langstreckenverbindungen besteht. Die Flotteninvestition erfolgt vor dem Hintergrund einer positiven Geschäftsentwicklung der Latam Group, die nach eigenen Angaben eine „ausgezeichnete Situation“ erlebt, die die Aufnahme neuer Routen erlaubt. Das internationale Streckennetz von Latam Brasil umfasst derzeit 28 Routen und

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Emirates stockt Airbus-Bestellung auf 73 A350 auf

Die Fluggesellschaft Emirates hat auf der Dubai Airshow 2025 die Bestellung von acht zusätzlichen Airbus A350-900 bekannt gegeben. Der Auftrag für die Großraumflugzeuge, die mit Rolls-Royce Trent XWB84-Triebwerken ausgestattet werden, beläuft sich nach Listenpreis auf 3,4 Milliarden US-Dollar. Mit dieser Nachbestellung erhöht sich das gesamte A350-Auftragsbuch von Emirates auf 73 Maschinen. Die Auslieferung der nun zusätzlich georderten Einheiten wird für das Jahr 2031 erwartet. Die jüngste Order ist Teil einer umfassenden Flottenstrategie, die Emirates auf der Luftfahrtmesse in Dubai demonstrierte. Wenige Tage zuvor hatte die Airline bereits eine signifikante Bestellung über 65 zusätzliche Boeing 777-9 bekannt gegeben. Der Gesamtwert der auf der Airshow in Auftrag gegebenen Flugzeuge beläuft sich auf rund 41,4 Milliarden US-Dollar nach Listenpreis. Das gesamte Auftragsbuch von Emirates umfasst damit nun 375 moderne Großraumflugzeuge, darunter 270 Boeing 777X, 73 Airbus A350-900, 35 Boeing 787 sowie zehn Boeing 777-Frachter. Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline and Group, hob die Bedeutung des A350 hervor, der seit der ersten Auslieferung im November des Vorjahres Kapazitäten geschaffen und die neuesten Bordprodukte, einschließlich der Premium Economy-Sitze, eingeführt hat. Die Airline verfolgt mit diesen Investitionen das Ziel, ihr globales Streckennetz weiter auszubauen und die Flotte langfristig zu modernisieren. Die A350-Flugzeuge kommen bei Emirates bereits auf Routen im Nahen Osten, in Europa und Asien zum Einsatz, unter anderem auf Verbindungen nach Tunis, Amman und Ho-Chi-Minh-Stadt. Die Großbestellung bei Airbus sichert nicht nur die langfristige Flottenplanung von Emirates, sondern trägt auch zur Stabilität in der europäischen Fertigungsindustrie bei.

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German Airways erwägt Umrüstung von Embraer E190-Jets zu Frachtern

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways, eine Spezialistin im ACMI- und Chartergeschäft, prüft in den kommenden Jahren eine strategische Diversifizierung ihres Geschäftsfelds durch die Umrüstung von bis zu fünf ihrer Embraer E190 Passagierflugzeuge in Frachtmaschinen. Dies erklärten die Geschäftsführer Maren Wolters und Wolfram Simon-Schröter am Rande der Generalversammlung des europäischen Regionalverbandes ERA in Estoril, Portugal. Trotz der Überlegungen bleibt der Passagierverkehr das Kerngeschäft der Airline. Die Fluggesellschaft sieht eine Marktlücke für eine solche Frachtkonversion der E1-Serie (Embraer E-Jet der ersten Generation). Die umgerüstete E190 würde sich nach Einschätzung der Airline zwischen den größeren Boeing 737-Frachtern und den kleineren Turboprop-Frachtern der ATR-Serie positionieren. Durch ihre Reichweite eigne sich das Flugzeugmuster gut für Expressfrachtdienste innerhalb Europas. Eine endgültige Entscheidung über die Umrüstungen stehe zwar noch aus, da auch Alternativen wie die Zerlegung der Maschinen geprüft würden, jedoch hänge die Wahl stark von der wirtschaftlichen Bewertung der Frachtumrüstung und der zukünftigen Flottenstrategie ab. Wolfram Simon-Schröter verwies darauf, dass die Entscheidung unter anderem vom Marktgeschehen und insbesondere von der Verfügbarkeit und den Problemen der Triebwerke abhänge. Bei einer anhaltend hohen Nachfrage nach Passagiermaschinen des Typs E1 und einer guten Auslastung könnte die Umrüstung entfallen. Sollte es jedoch zu Frachtumbauten kommen, plant German Airways, die Flotte an Passagierflugzeugen durch gleichwertige neue Maschinen zu ersetzen. Parallel zu den langfristigen Frachtüberlegungen plant German Airways kurzfristig ein Flottenwachstum um ein bis zwei weitere Flugzeuge noch in diesem Winter. Die Herkunft dieser zusätzlichen Maschinen ist noch unbestimmt; die Airline erwägt sogar den Kauf anstatt des Leasings. Maren Wolters betonte, dass

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TAP Air Portugal meldet Milliardenerlöse, aber sinkende Margen

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Nettogewinn von 55,2 Millionen Euro erzielt, wobei das dritte Quartal mit 126 Millionen Euro besonders stark zum positiven Ergebnis beitrug. Dieser Quartalsgewinn konnte die Verluste aus der ersten Jahreshälfte vollständig ausgleichen. Die Betriebserträge beliefen sich in den ersten neun Monaten auf insgesamt 3,281 Milliarden Euro, ein leichter Anstieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz des Zuwachses beim Umsatz und der beförderten Passagiere – mit 12,7 Millionen Fluggästen bis September ein Plus von 2,9 Prozent – stehen die operativen Kennzahlen unter Druck. So sank der Erlös pro verfügbarer Sitzkilometer (PRASK) um 3,0 Prozent auf 7,07 Cent. Gleichzeitig stiegen die wiederkehrenden Betriebskosten in den ersten neun Monaten um 4,3 Prozent auf 3,054 Milliarden Euro, was sich in einem Anstieg der wiederkehrenden Kosten pro verfügbarer Sitzkilometer (CASK) um 1,3 Prozent auf 7,33 Cent widerspiegelt. Die wiederkehrende EBITDA-Marge sank um 11,0 Prozent auf 18,0 Prozent, und die wiederkehrende EBIT-Marge verringerte sich sogar um 32,7 Prozent auf 6,9 Prozent. Der Sommer 2025, der laut CEO Luís Rodrigues operativ einer der erfolgreichsten in Bezug auf Kapazität und Passagierzahlen war, stellte das Unternehmen aufgrund mehrerer Betriebsstörungen vor große Herausforderungen. Dazu zählten Streiks, insbesondere in der Abfertigung, Einschränkungen bei der Grenzkontrolle an nationalen Flughäfen und im europäischen Luftraum sowie widrige Wetterereignisse. Die portugiesische Regierung hat unterdessen den Prozess zur Teilprivatisierung von TAP genehmigt, ein Vorhaben, das sich voraussichtlich über mehrere Quartale erstrecken wird. Die Regierung plant, bis zu 44,9 Prozent der

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Middle East Airlines gründet Billigfluggesellschaft Fly Beirut ab 2027

Die nationale libanesische Fluggesellschaft Middle East Airlines (MEA) plant die Gründung einer eigenen Billigfluggesellschaft mit dem Namen Fly Beirut. Der Vorstandsvorsitzende der MEA, Mohammad El Hout, gab das Vorhaben im Rahmen der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Firmenjubiläum der Airline bekannt. Die neue Tochtergesellschaft soll voraussichtlich im Jahr 2027 ihren Betrieb aufnehmen und ist Teil einer umfassenden Strategie zur Diversifizierung des Geschäftsmodells und zur Stärkung des Luftfahrtstandorts Beirut. Mit der Gründung von Fly Beirut reagiert die MEA auf die langjährigen Beschwerden der libanesischen Diaspora und von Vielfliegern über die hohen Ticketpreise der nationalen Fluggesellschaft. Die neue Billig-Airline soll als hundertprozentige Tochtergesellschaft der MEA, aber mit einer unabhängigen Betriebsstruktur agieren und Flüge zu Preisen anbieten, die Berichten zufolge etwa 30 Prozent unter den Tarifen der Hauptgesellschaft liegen sollen. Fokusmärkte für Fly Beirut werden voraussichtlich Routen in den Nahen Osten und nach Europa sein. Die MEA will dadurch ihre Reichweite erhöhen und gleichzeitig eine klarere operative Unterscheidung zwischen ihrem Full-Service- und dem neuen Low-Cost-Angebot schaffen. Die Gründung der neuen Billig-Airline geht mit weiteren Expansionsplänen der MEA einher. Die Fluggesellschaft erwartet, im kommenden Jahr (2026) sechs neue Airbus-Maschinen in ihre Flotte aufzunehmen. Die neue Billigfluggesellschaft soll Berichten zufolge mit zunächst vier Airbus Narrowbody-Jets starten, wobei A320neo-Flugzeuge von Leasinggebern im Gespräch sind. Parallel zur Expansion der Flugkapazität strebt die MEA die Wiederherstellung der Rolle Beiruts als regionaler Wartungshub für ausländische Fluggesellschaften an. Dazu sind der Bau neuer Einrichtungen und Infrastruktur-Upgrades am Rafic Hariri International Airport notwendig, um die technische Kapazität des Libanon im Luftfahrtsektor zu erhöhen.

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EASA und IATA arbeiten an Harmonisierung von Flugemissionsdaten

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die International Air Transport Association (IATA) haben eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um eine engere Kooperation beim Management von Flugemissionsdaten zu prüfen. Die Partnerschaft soll Synergien zwischen dem von der EU eingeführten Flugemissionslabel (FEL) und den bestehenden Datensystemen der IATA, dem IATA EcoHub und dem IATA CO2 Connect-Rechner, schaffen. Ziel der Vereinbarung ist es, einen standardisierten und kosteneffizienten Prozess für Fluggesellschaften zu etablieren, um Passagieren beim Buchen von Flügen transparente und vor allem einheitliche CO₂-Emissionsdaten zur Verfügung zu stellen. Das EASA-Flugemissionslabel, das auf einer EU-Verordnung von 2024 basiert, bietet Fluggesellschaften einen verlässlichen Rahmen für die Offenlegung von Emissionsdaten. Die IATA-Plattformen, insbesondere IATA CO₂ Connect, sammeln bereits Betriebsdaten von über 90 Fluggesellschaften und berechnen die CO₂-Bilanz, was ähnliche Daten wie jene für das FEL liefert. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte, dass die Bereitstellung präziser Emissionsdaten entscheidend für fundierte Entscheidungen der Kunden und das Vertrauen in den Luftverkehr sei. Die angestrebte Zusammenarbeit soll den Verwaltungsaufwand für Fluggesellschaften reduzieren und langfristig Kosteneinsparungen ermöglichen, indem der Datenaustausch harmonisiert wird. Das FEL soll die Transparenz durch eine einheitliche Berechnungsmethode und Darstellung der Emissionen innerhalb der Europäischen Union erhöhen. Die Teilnahme am FEL ist für Fluggesellschaften, die unter die EU-Verordnung 2023/2405 („ReFuelEU Aviation“) fallen, freiwillig. Allerdings dürfen nur beigetretene Airlines ihren Passagieren in der EU Emissionsdaten anzeigen. EASA-Exekutivdirektor Florian Guillermet hob hervor, dass eine breite Beteiligung der Fluggesellschaften zu besseren Informationen für die Fluggäste führe, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Unterzeichnung des MoU fand im Rahmen der

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Spanisches Gericht verurteilt randalierenden Ryanair-Passagier zu Haftstrafe

Die Fluggesellschaft Ryanair hat das jüngste Urteil eines spanischen Gerichts in Vigo begrüßt, das einen randalierenden Passagier zu einer achtmonatigen Haftstrafe sowie einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt hat. Der Vorfall ereignete sich im Dezember 2023 an Bord eines Ryanair-Fluges von London (Stansted) nach Lissabon, als der störende Fluggast Mitreisende angriff und damit eine unmittelbare Gefahr für die Sicherheit darstellte. Aufgrund des inakzeptablen Verhaltens musste der Flug außerplanmäßig zum spanischen Flughafen Vigo umgeleitet werden. Dies führte zu einer unnötigen zweistündigen Verspätung für die übrigen 179 Passagiere, von denen viele mit kleinen Kindern reisten, sowie für die sechs Besatzungsmitglieder. Das harte Urteil spiegelt die zunehmende Haltung der Justiz wider, störendes Verhalten in der Luftfahrt nicht zu tolerieren und konsequent zu ahnden. Marcel Pouchain Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, bekräftigte die Null-Toleranz-Politik der Fluggesellschaft. Er stellte klar, dass es inakzeptabel sei, dass eine kleine Minderheit von Passagieren den Flugbetrieb störe und Mitreisende unnötig verärgere oder deren Reisepläne verzögere. Ryanair kündigte an, auch weiterhin konsequent gegen solche Fluggäste vorzugehen und alle rechtlichen Möglichkeiten zur strafrechtlichen Verfolgung auszuschöpfen. Der Vorfall in Vigo reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Fällen sogenannter „Unruly Passengers“ in der zivilen Luftfahrt. Fluggesellschaften und internationale Luftfahrtverbände wie die IATA fordern seit längerem härtere und konsistentere Strafen, um die Sicherheit an Bord zu gewährleisten und die Besatzungen zu entlasten. Die Verurteilung in Spanien sendet ein klares Signal über die Rechtsfolgen von Fehlverhalten im Luftverkehr.

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Aeroflot nimmt China-Flüge wieder auf: Aurora Airlines bedient Routen ab Russlands Fernem Osten

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant, den Flugbetrieb nach China im Januar 2026 wieder aufzunehmen. Die Flüge werden nicht direkt von Aeroflot selbst, sondern über die Regionaltochter Aurora Airlines ab den russischen Regionen im Fernen Osten durchgeführt. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge des Typs Airbus A319 der Aurora Airlines. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs konzentriert sich auf die Städte Peking Daxing (PKX) und Harbin (HRB). Geplant sind insgesamt drei Routen, die das östliche Russland direkt mit Nordchina verbinden sollen: Die Strecken sollen die Mobilität im Fernen Osten Russlands erhöhen und die wirtschaftlichen Verbindungen zur Volksrepublik China stärken. Aurora Airlines, die ursprünglich als Tochter von Aeroflot gegründet wurde und deren Mehrheitsbeteiligung an die Regionalregierung von Sachalin verkauft wurde, verfügt über eine Flotte von Airbus A319-Jets, die für diese Mittelstreckenflüge geeignet sind. Die Nutzung der Airbus A319 von Aurora Airlines für die China-Flüge unterstreicht die Strategie des Aeroflot-Konzerns, regionale Kapazitäten für internationale Expansionen zu nutzen. Die Aurora Airlines hat ihren Sitz in Juschno-Sachalinsk und konzentriert sich auf Flüge im pazifischen Teil Russlands, bedient aber auch Ziele in Ostasien. Die Wiederaufnahme der Routen ist ein Zeichen für die verstärkte Fokussierung auf den asiatischen Markt, nachdem Aeroflot seine internationale Präsenz in den vergangenen Jahren neu ausrichten musste. Die Flüge werden dabei voraussichtlich unter Aeroflot-Flugnummer (SU) in Verbindung mit der Aurora-Kennung (HZ) durchgeführt, was auf eine Codeshare-Operation hindeutet.

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Jüdisches Museum Wien feiert 130-jähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür

Das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, feiert am Sonntag, den 23. November 2025, mit einem Tag der offenen Tür sein 130-jähriges Jubiläum. Die Eröffnung des ersten jüdischen Museums der Welt vor 130 Jahren in Wien gilt als Pionierprojekt mit weitreichender Bedeutung für die Museumslandschaft. Besucher sind herzlich eingeladen, bei freiem Eintritt von 10:00 bis 18:00 Uhr beide Standorte des Museums, die Dorotheergasse und den Judenplatz, zu erkunden und ein vielfältiges Programm zu erleben. Am Standort Dorotheergasse wird die Dauerausstellung „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ durch die Führung „Unterwegs mit Jakob Bronner“ aus der Perspektive des bedeutenden Kurators (1916–1938) beleuchtet. Zudem können Besucher Ausstellungsgespräche zur neuen Schau „Schwarze Juden, Weiße Juden? Über Hautfarben und Vorurteile“ besuchen, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Vorurteilen auseinandersetzt. Ein Mini-Kurs Hebräisch wird für Neugierige jeden Alters angeboten. Das Programm ergänzt ein interaktives Rätsel, das am Ende in eine kleine Mu-Zine (Museums-Zeitung) verwandelt werden kann. Der Standort Judenplatz bietet mit den Touren „Drüber & Drunter“ einen Einblick in die Ausgrabungen der mittelalterlichen Synagoge unter dem Platz. In der Ausstellung „Sag mir, wo die Blumen sind“ werden die Fotografien von Roger Cremers gezeigt, die sich mit der kollektiven Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und die Schoa in Europa befassen. Ein besonderes Highlight für die gesamte Familie ist das Theaterstück „The Rabbi on the Road“, das das Publikum auf eine historische Reise von Wien nach Krems mitnimmt. Für jüngere Besucher gibt es spezielle Rubbelstationen zum Rätsellösen. Das Jubiläum unterstreicht die wichtige Rolle des Museums bei

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Etihad Guest führt „Saver Award“ ein: Prämienbuchungen mit mehr Flexibilität

Das Vielfliegerprogramm Etihad Guest von Etihad Airways hat eine umfassende Neugestaltung seiner Prämienbuchungsstruktur bekannt gegeben. Die bisherigen „GuestSeat“-Prämien wurden in „Saver Award“ umbenannt, um Mitgliedern künftig mehr Flexibilität und eine transparentere Einlösung ihrer Meilen zu ermöglichen. Die Airline bietet ihren Vielfliegern nun die Möglichkeit, jeden verfügbaren Sitzplatz auf jedem Flug mit Meilen zu buchen, wobei die Wahl zwischen unterschiedlichen Flexibilitätsstufen besteht. Die neuen Saver Awards bieten den Programm-Mitgliedern feste Einlöseraten und bleiben eine exklusive Option für Etihad Guest-Mitglieder. Neu ist, dass die Buchungsoptionen nun parallel zu den kommerziellen Tarifen der Airline angelegt sind und unterschiedliche Tarifmerkmale zur Auswahl stehen, einschließlich der Möglichkeit, vollständig erstattungsfähige Prämienflüge zu buchen. Die neuen Regeln gelten nicht nur für Flüge mit Etihad Airways selbst, sondern auch für das weitreichende Netzwerk von über 26 Partnerfluggesellschaften. Jüngst wurde bekannt, dass auch Hong Kong Airlines in Kürze zu den Partnern zählen wird, womit Etihad Guest seine Position als Vielfliegerprogramm mit dem größten Partnerportfolio außerhalb globaler Zusätzlich zu den neuen Prämienbuchungsoptionen führt Etihad Guest weitere attraktive Vorteile für seine Mitglieder ein. Künftig sammeln Mitglieder bei Buchungen in den Tarifen Comfort und Deluxe auch sogenannte Tier Miles (Statusmeilen), was zwischen 25 und 50 Prozent der normalen Meilen entspricht und den Aufstieg in höhere Statuslevel erleichtern soll. Passagiere der Business Class, die einen Prämienflug im Tarif Comfort oder Deluxe buchen, erhalten zudem einen kostenlosen Chauffeur-Service innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate, unabhängig von ihrem Statuslevel im Vielfliegerprogramm. Diese Änderungen zielen darauf ab, den Wert und die Attraktivität des Etihad Guest-Programms zu steigern

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