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Lufthansa mustert 2026 vier Boeing 747 aus – Spekulationen über Verkauf an US-Regierung

Die Lufthansa Group plant, im Jahr 2026 insgesamt vier Großraumflugzeuge des Typs Boeing 747 auszuflotten. Konkret sollen je zwei Maschinen der älteren Version 747-400 sowie der moderneren 747-8 die Flotte verlassen. Derzeit betreibt Lufthansa noch acht Boeing 747-400 und alle 19 Exemplare der 747-8. Die Maßnahme ist Teil der konzernweiten Strategie zur Modernisierung und Erneuerung der Flugzeugflotte. Ein Lufthansa-Sprecher bestätigte, dass der Konzern den „Roll-Over“ der viermotorigen Flugzeuge fortsetzen werde. Bei den betroffenen 747-8 handelt es sich um die Maschinen mit den Kennungen D-ABYD und D-ABYG, die in den Jahren 2012 und 2013 produziert wurden. Über den Käufer der ausgemusterten Flugzeuge machte die Lufthansa keine Angaben. Allerdings berichten Branchenkreise, dass die beiden 747-8 an die US-Regierung veräußert werden, wobei der genaue Verwendungszweck der Vierstrahler unklar bleibt. In den Vereinigten Staaten laufen derzeit zwei große militärische Programme, die auf der Boeing 747-8 basieren. Zum einen betrifft dies die Umrüstung von zwei Maschinen zum künftigen „Air Force One“-Duo, dem neuen Transportflugzeug für den US-Präsidenten. Dieses Projekt erlitt kürzlich eine Lieferverzögerung bis Mitte 2028. Zum anderen dienen fünf von Korean Air in die USA verkaufte 747-8I als Basis für die Nachfolger der E-4B „Nightwatch“, den fliegenden Nuklearkommandoständen der US Air Force. Ob die Lufthansa-Maschinen in eines dieser Programme integriert werden oder anderen Zwecken dienen, ist derzeit Spekulation.

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Kontroverse um Air India Flug 171: Expertenausschuss berät in Washington

Die Untersuchung des Absturzes von Air India Flug 171, bei dem am 12. Juni 2025 in Ahmedabad eine Boeing 787-8 kurz nach dem Start in ein Wohnheim stürzte und 260 Menschen ums Leben kamen, sorgt weiterhin für erhebliche Spannungen zwischen den beteiligten Flugunfallbehörden. Amerikanische und indische Experten stehen sich bei der Beurteilung der Unfallursache diametral gegenüber. Der Kern des Konflikts liegt in der Interpretation der Cockpit-Daten. US-Ermittler der NTSB (National Transportation Safety Board) vermuten aufgrund eines aufgezeichneten Wortwechsels zwischen den Piloten, dass der 56-jährige Kapitän in der Rolle des Pilot Monitoring in der kritischen Startphase die Treibstoffschalter von „RUN“ auf „CUTOFF“ umgelegt und damit die Triebwerkszufuhr gekappt haben soll. Diese frühe Einschätzung wurde im ersten Bericht der indischen Flugunfallbehörde AAIB (Aircraft Accident Investigation Bureau) nicht berücksichtigt, was die NTSB als Affront wertete und zeitweise mit einem Rückzug aus den Ermittlungen drohte. Die indische AAIB wiederum wehrt sich gegen „verfügte und spekulative Festlegungen“ der US-Seite. Während die US-Luftfahrtbehörde FAA durch ihren Leiter Bryan Bedford ein mechanisches Problem an der Treibstoffsteuerung kategorisch ausschloss, streuten indische Ermittler Theorien über alternative Ursachen, wie etwa einen Elektrobrand im Heck der Boeing 787-8, der das Absturzgeschehen erklären könnte. Diese Woche trafen sich nun Experten von NTSB und AAIB in Washington, um die jeweiligen Ermittlungsstände und die komplexe Datenlage zu beraten. Dieses Treffen wird als Zeichen gewertet, dass in Kürze ein umfassenderer Zwischenbericht zum Fall Air India 171 erwartet werden könnte.

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Leichtflugzeug landet notfallmäßig auf Mannheimer Hauptstraße

Ein leichtes Motorflugzeug des Typs Diamond DA40 musste am Wochenende auf einer vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße in Mannheim notlanden. Bei dem Zwischenfall südlich der Innenstadt wurden alle drei Insassen verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Das einmotorige Flugzeug kam auf der Fahrbahn der Neckarauer Straße in der Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs und der Hauptfeuerwache zum Stehen. Bei den Insassen handelte es sich um einen 23-jährigen Piloten, der schwer verletzt wurde, sowie um einen 37-jährigen Mann und die 23-jährige Lebensgefährtin des Piloten, die beide leichte Verletzungen erlitten. Die beiden leicht Verletzten konnten das Flugzeug eigenständig verlassen. Nach Polizeiangaben wird der Schaden an der Diamond DA40, die einem lokalen Luftsportverein gehört, auf rund 400.000 Euro geschätzt. Die Maschine war kurz vor dem Vorfall vom nahegelegenen City Airport Mannheim gestartet. Die genaue Ursache für die erzwungene Landung ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Medienberichten zufolge könnte ein Motorausfall die Notlandung auf der mehrspurigen Straße erforderlich gemacht haben. Die zuständigen Behörden, darunter Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, waren bis in die Abendstunden am Unfallort im Einsatz. Aufgrund der Notlandung war die Neckarauer Straße zeitweise in beide Richtungen gesperrt; der Straßenbahnverkehr konnte nur in Schrittgeschwindigkeit passieren. Die Ermittlungen zur Klärung des genauen Hergangs dauern an.

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Zoll findet über 11.000 geschmuggelte Rohdiamanten im Handgepäck

Zollbeamte am Frankfurter Flughafen haben bei der Kontrolle eines Reisenden eine große Menge an geschmuggelten Rohdiamanten entdeckt. Im Handgepäck des Mannes wurden über 11.270 unverarbeitete Edelsteine gefunden, die in einem doppelt präparierten Boden versteckt waren. Der 53-jährige Passagier, der aus Angola eingereist war, wurde daraufhin festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Der Mann hatte es versäumt, die große Anzahl an Diamanten bei seiner Einreise ordnungsgemäß anzumelden. Gravierender war jedoch das Fehlen des vorgeschriebenen Kimberley-Zertifikats, das die legale Herkunft von Rohdiamanten bescheinigt. Der Besitz und der Handel mit unverarbeiteten Diamanten ohne dieses Zertifikat sind international streng geregelt. Die Einhaltung des Kimberley-Prozesses ist ein zentraler Bestandteil der internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Handels mit sogenannten Blutdiamanten, auch wenn dies im vorliegenden Fall nicht explizit thematisiert wurde. Der genaue Wert der beschlagnahmten Diamanten ist derzeit noch unbekannt und muss von einem Sachverständigen ermittelt werden. Die Sicherstellung am Frankfurter Flughafen unterstreicht die Wachsamkeit der Behörden bei der Bekämpfung des Schmuggels von Wertgegenständen und der Einhaltung internationaler Handelsbestimmungen. Zoll und Bundespolizei leiteten ein Strafverfahren gegen den Reisenden ein.

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Easyjet veröffentlicht Winterflugplan 2026/2027 ab Deutschland

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat Tausende von Flügen für das Winterprogramm des Jahres 2026/2027 zur Buchung freigegeben. Der Flugplan umfasst Verbindungen für den Zeitraum vom 19. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 und erweitert das buchbare Angebot für Reisende, die ihren Winterurlaub oder Geschäftsreisen frühzeitig planen möchten. Insgesamt stehen Passagieren ab fünf deutschen Flughäfen rund 9000 Flüge zur Auswahl. Das erweiterte Winterangebot umfasst Verbindungen zu etwa 70 Zielen in ganz Europa und darüber hinaus. Die deutschen Abflughäfen, von denen Easyjet die Flüge anbietet, sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Durch die frühe Veröffentlichung des Programms ermöglicht das Unternehmen den Reisenden, von attraktiven Frühbucherpreisen zu profitieren. Die Strategie von Easyjet zielt darauf ab, die Präsenz auf dem deutschen Markt weiter zu festigen und das Angebot in den Hauptreisezeiten zu optimieren. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage nach Flugreisen und bietet sowohl die traditionellen Warmwasserziele für Winterfluchten als auch die wichtigen inner- und außereuropäischen Städteverbindungen an. Die Freischaltung des Winterflugplans so früh im Voraus ist in der Branche üblich und dient der optimalen Kapazitätsplanung sowie der Kundengewinnung.

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Etihad Airways erhöht Frequenzen zwischen Abu Dhabi und Zürich deutlich

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, baut ihre Flugfrequenzen auf der wichtigen Europastrecke zwischen Abu Dhabi und Zürich sukzessive aus. Wie aus aktuellen Planungsdaten hervorgeht, wird die Airline die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen schrittweise erhöhen, um der gestiegenen Nachfrage und der strategischen Bedeutung der Schweiz als Finanz- und Tourismusstandort gerecht zu werden. Bereits zum 1. Januar 2026 plant Etihad eine erste Frequenzerhöhung von derzeit 17 auf 18 wöchentliche Flüge. Eine weitere signifikante Aufstockung ist für den 1. Februar 2026 vorgesehen, ab dem die Strecke dann dreimal täglich, also 21 Mal pro Woche, bedient werden soll. Dieser Ausbau unterstreicht die Wachstumsstrategie der Fluggesellschaft und die Bedeutung von Zürich als europäisches Ziel im Streckennetz von Etihad, das über das Drehkreuz Abu Dhabi hinaus Anschlussmöglichkeiten in den Nahen Osten, Asien und Australien bietet. Die Erhöhung der Frequenzen von Etihad Airways signalisiert einen verstärkten Wettbewerb auf der Langstreckenroute in die Golfregion, wo neben Etihad auch Emirates und Qatar Airways eine starke Präsenz zeigen. Für die Passagiere bedeutet der Ausbau eine größere Flexibilität bei der Reiseplanung und verbesserte Anschlussmöglichkeiten zu den weltweiten Destinationen der Etihad Group und ihrer Partner. Die schrittweise Verdichtung des Flugplans soll die Kapazitäten optimal an die saisonalen und geschäftlichen Anforderungen anpassen.

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Eurowings reduziert Sommerflugplan 2026 zum Balkan drastisch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant für den Sommerflugplan 2026 eine spürbare Kapazitätsreduzierung im Flugverkehr in die Balkanregion. Insgesamt werden in der Hochsaison 20 wöchentliche Flüge gestrichen, wobei vor allem Destinationen in Kroatien sowie in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, dem Kosovo und Slowenien betroffen sind. Drei Routen werden vollständig eingestellt: die erst 2025 aufgenommene Verbindung Düsseldorf-Ljubljana, die dreimal wöchentlich bedient wurde, die dreimal wöchentliche Strecke Dortmund-Split sowie die einmal wöchentliche Route Hamburg-Dubrovnik. Darüber hinaus nimmt Eurowings auf zahlreichen weiteren Strecken Frequenzkürzungen vor. Betroffen sind Verbindungen von den Basen Stuttgart, Düsseldorf und Köln zu Zielen wie Tivat in Montenegro, Sarajevo und Mostar in Bosnien und Herzegowina sowie Pristina im Kosovo. Diese Kürzungen sind Teil einer strategischen Optimierung der Flugpläne, um die Rentabilität der Routen zu verbessern und Kapazitäten gegebenenfalls auf lukrativere Ziele umzuleiten. Trotz der massiven Streichungen nimmt Eurowings gleichzeitig eine selektive Angebotsausweitung vor. Neue Routen sollen die gestrichenen Kapazitäten teilweise kompensieren. Konkret plant die Fluggesellschaft die Aufnahme einer neuen Verbindung von Berlin nach Sarajevo sowie einer weiteren Route von Köln nach Pristina. Diese Anpassungen deuten auf eine Fokussierung auf die rentabelsten Hauptachsen und eine Konsolidierung des Angebots in der Balkanregion hin. Über die Flugplanänderungen berichtete zunächst das Portal Ex-Yu-Aviation.com.

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United Airlines Flug muss nach Triebwerksausfall in Washington umkehren

Ein Flug der United Airlines von Washington Dulles International Airport nach Tokio-Haneda musste am Samstag kurz nach dem Start zum Flughafen zurückkehren, nachdem eines der Triebwerke an Leistung verloren hatte. Der Vorfall führte zu einem kleinen Buschbrand entlang der Startbahn, der jedoch rasch von den Rettungskräften des Flughafens gelöscht werden konnte. United Flug UA803, eine Boeing 777-200ER mit der Registrierung N78004, landete gegen 13:30 Uhr sicher in Dulles. An Bord befanden sich 275 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder; Verletzte wurden nicht gemeldet. Während des Notfalls führte die Besatzung ein kontrolliertes Treibstoffablassen über Teilen des nördlichen Virginia durch, was eine Standardmaßnahme zur Reduzierung des Landegewichts ist. Der US-Verkehrsminister Sean Duffy bestätigte, dass die Ursache des Zwischenfalls eine Ablösung der Triebwerksverkleidung war. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat umgehend eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. United Airlines kümmerte sich um die betroffenen Passagiere am Flughafen und organisierte deren Umbuchung. Der Flug sollte später mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt werden. Der Zwischenfall in Washington Dulles verstärkt die öffentliche Aufmerksamkeit für die Flugsicherheit, die nach mehreren kürzlichen, prominenten Unfällen und Betriebsstörungen in der Luftfahrtbranche ohnehin erhöht ist. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Triebwerkskomponenten stehen dabei verstärkt im Fokus der Aufsichtsbehörden.

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Frachtflugzeug muss Treibstoff über Region Lüttich ablassen

Ein Frachtflugzeug, das am Sonntagmorgen vom Flughafen Lüttich (Liège Airport) in Richtung New York (JFK) abhob, musste kurz nach dem Start Treibstoff über mehreren Gemeinden in der Region Lüttich ablassen. Die Besatzung der Boeing 747 meldete kurz nach dem Abflug ein Problem mit dem Fahrwerk, was zur Einleitung des Sicherheitsverfahrens führte. Die Boeing 747 mit der Registrierung OO-ACE, betrieben von Challenge Airlines, startete kurz vor 10:30 Uhr. Die Piloten entschieden sich für das Ablassen von Treibstoff (Fuel Jettisoning), um das Gewicht des Flugzeugs zu reduzieren und somit ein sicheres Landegewicht für eine mögliche Rückkehr und Landung zu erreichen. Dieses Vorgehen ist laut Angaben des Lütticher Flughafens eine standardisierte Sicherheitsmaßnahme, da das maximal zulässige Landegewicht eines Flugzeugs geringer ist als das Startgewicht. Die Freisetzung des Treibstoffs erfolgt über spezielle Düsen an den Tragflächen, wobei der Treibstoff in großer Höhe größtenteils zerstäubt und verdampft. Flugverfolgungsdaten zeigten, wie das Flugzeug etwa eine Stunde lang kreiste und dabei Treibstoff über verschiedenen Orten abwarf. Zu den betroffenen Gemeinden gehören Grâce-Hollogne, Awans, Crisnée, Remicourt, Donceel, Fexhe-le-Haut-Clocher, Verlaine und Saint-Georges-sur-Meuse. Der Flughafen Lüttich bestätigte den Vorfall und betonte, dass das Treibstoffablassen ein kontrolliertes Notfallverfahren sei, das der Sicherheit der Luftfahrt diene und gleichzeitig die Infrastruktur schütze. Die Maschine konnte anschließend sicher landen.

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Air Albania stellt Flugbetrieb nach Ausstieg von Turkish Airlines ein

Air Albania, die nationale Fluggesellschaft Albaniens, hat den gesamten Flugbetrieb seit dem 7. Dezember 2025 abrupt eingestellt. Grund für die operative Einstellung ist die Entscheidung des Hauptaktionärs Turkish Airlines, seine 49-prozentige Beteiligung an der Fluglinie zu veräußern. Diese plötzliche Entwicklung hat Flugpassagiere gestrandet zurückgelassen und wirft Fragen über die Zukunft der Airline auf, auch wenn das Unternehmen bislang keinen Insolvenzantrag gestellt hat. Der Ausstieg von Turkish Airlines markiert einen Wendepunkt für Air Albania, die erst 2018 mit Unterstützung des türkischen Großaktionärs und der albanischen Regierung gegründet wurde, um die zuvor insolvente staatliche Albanische Fluggesellschaft (Albanian Airlines) zu ersetzen. Trotz der operativen Stilllegung wird die aktuelle Situation als Folge einer Umstrukturierung der Eigentümerverhältnisse und nicht als formeller Insolvenzprozess dargestellt. Die albanische Regierung hält über die staatliche Albcontrol und MDN Investment einen erheblichen Anteil an der Fluggesellschaft, welche die restlichen 51 Prozent der Anteile hält. Die Einstellung des Flugbetriebs reiht sich in eine Reihe von Turbulenzen im europäischen Luftverkehrssektor ein, wobei die globale Luftfahrtindustrie weiterhin mit wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Air Albania bediente zuletzt ein Streckennetz, das hauptsächlich europäische Destinationen, insbesondere in Italien, und eine Verbindung nach Istanbul umfasste. Die kurzfristige Aussetzung der Flüge erfordert nun eine schnelle Klärung der Eigentümerstruktur und eine Entscheidung über die Wiederaufnahme des Flugbetriebs oder die Abwicklung.

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