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Air Corsica startet neue Direktverbindungen von Wien nach Korsika

Die korsische Regionalfluggesellschaft Air Corsica erweitert ihr internationales Streckennetz und nimmt im laufenden Sommerflugplan erstmals regelmäßige Direktverbindungen vom Flughafen Wien-Schwechat auf. Den Auftakt bildete am 7. Juni 2026 der Erstflug in die Inselhauptstadt Ajaccio an der Westküste. Bereits eine Woche später, ab dem 14. Juni 2026, bedient die Fluglinie zusätzlich die im Nordosten gelegene Hafenstadt Bastia direkt aus der österreichischen Bundeshauptstadt. Für den Flugbetrieb auf diesen neuen Routen setzt der französische Flag-Carrier Kurz- und Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ein, die eine Flugzeit von knapp zwei Stunden benötigen. Das neue Charter- und Linienangebot ist auf die Hauptreisesaison im Sommer und Frühherbst ausgelegt. Die Flugroute nach Ajaccio wird bis zum 4. Oktober einmal wöchentlich, jeweils am Verkehrstag Sonntag, bedient. Nach Bastia fliegt Air Corsica im Zeitraum bis zum 30. September zweimal pro Woche, wobei hier die Flugtage Mittwoch und Sonntag zur Auswahl stehen. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Bedeutung dieser Expansion für das touristische Sommerangebot des Wiener Flughafens, da die Verbindung von Kultur- und Badeurlaub auf Korsika bei österreichischen Reisenden auf ein traditionell hohes Interesse stößt. Die Erweiterung des Flugplans stellt für Air Corsica einen strategischen Meilenstein dar, da die Strecken außerhalb der staatlich subventionierten gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen, den sogenannten Public-Service-Obligation-Regelungen, betrieben werden. Marie-Hélène Casanova-Servas, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Fluggesellschaft, erklärte, dass der Ausbau des internationalen Geschäfts ein Kernbestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie sei. Um die Auslastung der Flugzeugflotte und die touristischen Strukturen auf Korsika effizienter zu nutzen, strebt das Unternehmen für die Zukunft eine zeitliche Ausweitung der Flugperiode

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Flughafen Berlin Brandenburg GmbH legt Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vor

Die Betreibergesellschaft des Hauptstadtflughafens BER hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und verzeichnet eine weitere wirtschaftliche Konsolidierung. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) konnte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 203,9 Millionen Euro beziffern, womit erneut ein positiver operativer Gewinn erwirtschaftet wurde. Trotz des anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfelds im europäischen Luftverkehrssektor sank der Konzernjahresfehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um 48,3 Millionen Euro und beläuft sich nun auf 86,1 Millionen Euro. Dieser Rückgang fiel deutlicher aus als in den ursprünglichen Wirtschaftsplänen der Flughafengesellschaft prognostiziert worden war. Das verbesserte Finanzergebnis spiegelt sich auch in den gestiegenen Verkehrszahlen des vergangenen Jahres wider. Insgesamt nutzten 26,1 Millionen Fluggäste den Flughafen Berlin Brandenburg als Start-, Ziel- oder Umsteige-Airport, was einem Zuwachs von 2,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 entspricht. Parallel dazu stieg die Zahl der Flugbewegungen leicht um 0,7 Prozent auf gut 193.000 Starts und Landungen an. Durch das gestiegene Passagieraufkommen und verbesserte Einnahmen im Non-Aviation-Bereich erhöhten sich die Gesamterlöse der Betreibergesellschaft von 645,7 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 666,5 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Ein zentraler Meilenstein des Geschäftsberichts betrifft die Neustrukturierung der Verbindlichkeiten. Im November 2025 gelang der Flughafengesellschaft die erfolgreiche Platzierung eines Refinanzierungspakets am Kapitalmarkt für Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Im Februar 2026 folgte zudem die letzte vereinbarte Kapitalzuführung der drei öffentlich-rechtlichen Gesellschafter – Berlin, Brandenburg und der Bund – in Höhe von 500 Millionen Euro, die primär für die Tilgung von Altkrediten aus der langjährigen Bauphase des Flughafens genutzt wurde. Da

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Fluggesellschaft KLM startet sportlichen Themenschwerpunkt zur Fußball-Weltmeisterschaft und den KLM Open

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat mit Beginn des Monats Juni 2026 eine umfassende sportliche Schwerpunktkampagne unter dem Titel „Orange Summer“ gestartet. Das Luftfahrtunternehmen verknüpft dabei sein traditionelles Engagement im Spitzensport mit den anstehenden internationalen Großereignissen. Den Auftakt bildete am 4. Juni die Eröffnung der 106. Auflage der KLM Open auf der Golfanlage „The International“ nahe Amsterdam. Das traditionsreiche und älteste internationale Golfturnier der Niederlande wird von der Fluggesellschaft als Titelsponsor maßgeblich unterstützt. Der ehemalige niederländische Fußball-Nationalspieler Ronald de Boer eröffnete die viertägige Veranstaltung offiziell am frühen Morgen des Turniersamstags. Unter der organisatorischen Leitung des Turnierdirektors und ehemaligen Weltklasse-Fußballers Ruud Gullit steht das bis zum 7. Juni angesetzte Golfturnier ganz im Zeichen der niederländischen Nationalfarbe. Zuschauer, Funktionäre sowie die einheimischen Profisportler wurden dazu aufgerufen, in oranger Kleidung zu erscheinen, um eine optische Brücke zu den parallel stattfindenden Fußball-Festivitäten zu schlagen. Neben den sportlichen Wettkämpfen auf dem Grün veranstalteten die Organisatoren am Abend des 5. Juni ein dreistündiges Event mit Live-Musik und Unterhaltungsprogramm, das den offiziellen Startschuss für den nationalen Sportsommer markierte. Die Kooperation von namhaften Fußball-Legenden mit dem Golfsport unterstreicht die marketingstrategische Ausrichtung des Sportmonats. Parallel zum Turnierbeginn organisierte KLM den Transport der niederländischen Fußballnationalmannschaft zu den finalen Vorbereitungen auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Nordamerika. Die Auswahl des niederländischen Fußballverbandes trat am 4. Juni einen Sonderflug nach New York an. Im dortigen MetLife Stadium bestreitet das Team am heutigen 8. Juni sein letztes offizielles Testspiel gegen die Nationalmannschaft aus Usbekistan, bevor die Mannschaft in das WM-Turnier einsteigt. Die

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Arbeiterkammer warnt vor Betrugsmaschen und Kostenfallen im Vorfeld der Fußball-WM

Kurz vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft am 11. Juni 2026 warnt die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich eindringlich vor zahlreichen finanziellen Risiken und betrügerischen Aktivitäten im Internet. Die enorme globale Nachfrage nach Eintrittskarten und Reisevereinbarungen ruft vermehrt Kriminelle auf den Plan, die mit ausgefeilten Methoden versuchen, Sportbegeisterte zu schädigen. Das Spektrum der Verbraucherfallen reicht von gefälschten Eintrittskarten über geklonte Internetseiten bis hin zu unseriösen Reiseangeboten und betrügerischen Online-Shops für Fanartikel. Die Verbraucherschützer raten zu äußerster Skepsis bei vermeintlichen Schnäppchen im digitalen Raum. Ein zentraler Kritikpunkt der Konsumentenschützer betrifft den offiziellen Ticketvertrieb des Weltfußballverbandes FIFA. Dieser nutzt für das Turnier ein sogenanntes dynamisches Preismodell, bei dem sich die Ticketpreise automatisch der aktuellen Nachfrage anpassen und dadurch massiv ansteigen. Diese als intransparent kritisierte Preisgestaltung verleitet viele Fans dazu, auf inoffizielle Ticketbörsen, Kleinanzeigenportale oder soziale Netzwerke auszuweichen. Die AK Oberösterreich betont, dass dort angebotene Tickets häufig gefälscht oder personengebunden und somit nicht übertragbar sind. Käufer riskieren neben dem Totalverlust ihres Geldes auch die strikte Abweisung direkt am Stadiontor. Zudem sind derzeit hunderte geklonte FIFA-Websites im Umlauf, die der Originalseite täuschend ähnlich sehen, um Zugangsdaten abzufischen, Schadsoftware zu verbreiten oder Identitätsdiebstahl mittels gestohlener Passkopien zu begehen. Ebenso große Vorsicht ist bei der Buchung von Flügen, Unterkünften und Mietwagen für die Spielorte in Nordamerika geboten. Betrüger locken Verbraucher mit erfundenen Pauschalreisen und Scheinunterkünften, die nach der Vorauszahlung nicht existieren. Vor jeder Transaktion müssen das Impressum des Anbieters sowie die vollständigen Preis- und Leistungsangaben detailliert überprüft werden. Die AK weist zudem darauf hin, dass eine gültige Eintrittskarte keinesfalls

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ITA Airways tritt dem Europa-Japan-Joint-Venture der Lufthansa Group und ANA bei

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways expandiert im Rahmen ihrer Integration in die Lufthansa Group auf den asiatischen Markt. Auf der Jahrestagung der International Air Transport Association (IATA) in Rio de Janeiro unterzeichneten die beteiligten Fluggesellschaften ein Abkommen zur Erweiterung des bestehenden strategischen Europa-Japan-Joint-Ventures. Ab Herbst 2026 wird ITA Airways als fünftes Mitglied in das Gemeinschaftsprojekt aufgenommen, das im Jahr 2012 von der Lufthansa und All Nippon Airways (ANA) gegründet und später um Swiss und Austrian Airlines ergänzt wurde. Die zuständigen japanischen Wettbewerbsbehörden haben die erforderliche kartellrechtliche Freigabe für diese Streckennetzerweiterung bereits erteilt. Durch den Beitritt verschiebt sich die logistische Dynamik im europäisch-asiatischen Flugverkehr spürbar in Richtung Südeuropa. Das Drehkreuz Rom-Fiumicino rückt dabei ins Zentrum der strategischen Planungen. ITA Airways bedient von dort aus eine tägliche Nonstop-Verbindung nach Tokio-Haneda. Ab Herbst können Kunden aller beteiligten Fluggesellschaften diesen Interkontinentalflug flexibel mit den jeweiligen Zubringerflügen kombinieren. Das Abkommen umfasst neben dem italienischen Inlandsnetz auch die Verbindungen von ITA Airways in die Maghreb-Region Nordafrikas. Parallel dazu betreibt die japanische ANA eine Direktverbindung zwischen Tokio und Mailand-Malpensa, was die Kapazitäten auf dem italienischen Markt verdoppelt. Für Passagiere bietet der Zusammenschluss eine deutliche Erhöhung der wöchentlichen Frequenzen und optimierte Umsteigezeiten. Insgesamt stehen im Rahmen des erweiterten Joint Ventures rund 160 wöchentliche Langstreckenflüge zwischen Europa und Japan zur Auswahl. Die Fluggesellschaften stimmen ihre Flugpläne künftig aufeinander ab, um Abflugzeiten besser über den Tag zu verteilen und Parallelflüge zu vermeiden. Zudem sieht die Kooperation eine vollständige gegenseitige Anerkennung der Vielfliegerprogramme, die gemeinsame Nutzung der Flughafen-Lounges in Rom und

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IATA prognostiziert weiterhin geringen Marktanteil und hohe Zusatzkosten für synthetische Flugkraftstoffe

Der internationale Luftfahrtverband IATA (International Air Transport Association) rechnet für das laufende Jahr 2026 mit einer globalen Produktionsmenge von rund 2,4 Millionen Tonnen bei alternativen, synthetischen Flugkraftstoffen. Laut den aktuellen Berechnungen entspricht dieses Volumen lediglich einem Anteil von 0,8 Prozent am gesamten weltweiten Treibstoffverbrauch der zivilen Luftfahrt. Trotz dieses geringen Marktanteils belasten die enormen Preisdifferenzen zu herkömmlichem Kerosin die Bilanzen der Fluggesellschaften im Jahr 2026 mit prognostizierten Zusatzkosten in Höhe von rund 4,3 Milliarden US-Dollar. IATA-Generaldirektor Willie Walsh kritisierte in diesem Zusammenhang eine ineffektive und unkoordinierte Politik zahlreicher Regierungen sowie ein mangelndes Investitionsinteresse der großen internationalen Ölkonzerne. Um den Ausbau und die Verfügbarkeit von alternativen Kraftstoffen zu beschleunigen, fordert der Verband eine strategische Neuausrichtung in vier Kernbereichen. Dazu gehören die massive Ausweitung der Produktion erneuerbarer Energien zur Absicherung von Rohstoffen, ein offener und diskriminierungsfreier Zugang zur bestehenden Transport- und Flughafen-Infrastruktur sowie verlässliche staatliche Produktionsanreize. Zudem plädiert die IATA für die Etablierung eines globalen Marktes auf Basis eines einheitlichen Buchungs- und Abrechnungssystems. Dadurch soll es Fluggesellschaften ermöglicht werden, entsprechende Kraftstoffzertifikate unabhängig vom physischen Standort der jeweiligen Produktionsstätten zu erwerben und harmonisierte Standards im internationalen Wettbewerb zu sichern. Besonders kritisch bewertet der Verband die gesetzlichen Zielvorgaben für strombasiertes Kerosin, sogenanntes e-SAF (Elektro-SAF), das mittels Power-to-Liquid-Verfahren aus Wasserstoff und Kohlendioxid gewonnen wird. Die Europäische Union und Großbritannien haben für das Jahr 2030 eine verbindliche Produktionsquote von rund 0,6 Millionen Tonnen vorgeschrieben. Demgegenüber steht eine aktuell weltweit verfügbare oder im Bau befindliche Kapazität von lediglich 0,02 Millionen Tonnen, wobei global erst eine einzige Großanlage

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Österreichisches Bundesheer startet erstes Überschalltraining des Jahres mit Eurofightern

Die österreichischen Luftstreitkräfte beginnen am Montag, dem 8. Juni 2026, mit ihrem ersten landesweiten Überschalltraining des laufenden Jahres. Die bis zum 19. Juni angesetzte militärische Übung dient der Ausbildung und dem Erhalt der Einsatzbereitschaft der Eurofighter-Piloten des Bundesheeres. Laut Flugplan sind pro Tag jeweils zwei Trainingsflüge im Überschallbereich innerhalb eines Zeitfensters von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr vorgesehen. Um die Lärmbelastung für die Bevölkerung zu minimieren, gilt eine strikte Mittagspause zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr, zudem ruht der Trainingsbetrieb an den Wochenenden sowie an gesetzlichen Feiertagen vollständig. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte im Vorfeld der Übung die Relevanz dieser Flüge für die nationale Souveränität. Das Abfangen von Luftfahrzeugen im Überschallbereich sei ein unverzichtbares Element der Luftraumüberwachung, um den Schutz des österreichischen Luftraums im Ernstfall lückenlos zu garantieren. Das Training findet unter realen physikalischen Bedingungen statt, da die enormen körperlichen Belastungen durch die G-Kräfte beim Durchbrechen der Schallmauer in einer Höhe von über 12.500 Metern in einem Flugsimulator am Boden nicht adäquat simuliert werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der zeitkritischen Kommunikation und Koordinierung zwischen den Jet-Piloten, den Radarleitoffizieren der Luftraumüberwachung in der Einsatzzentrale Basisraum und der zivilen sowie militärischen Flugsicherung Austro Control. Das Fluggebiet erstreckt sich über fast das gesamte österreichische Bundesgebiet, wobei die Ballungsräume um die Landeshauptstädte sowie die Bundeshauptstadt Wien von den Überschallmanövern strikt ausgenommen sind. Aus flugsicherungstechnischen und geografischen Gründen bleiben auch die westlichen Bundesländer Tirol und Vorarlberg von den Trainingsflügen unberührt. Da die Eurofighter bei Überschallgeschwindigkeiten ab etwa 1.200 Kilometern pro Stunde aerodynamische Stoßwellen erzeugen,

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EU-Verhandlungen über Fluggastrechte nach Marathon-Sitzung vorerst unterbrochen

Die Verhandlungen über die grundlegende Reform der europäischen Fluggastrechteverordnung EG261 zwischen dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament sind nach einer 16-stündigen Marathon-Sitzung in Brüssel ohne Ergebnis unterbrochen worden. Hintergrund des tiefen Grabens zwischen den Institutionen ist eine massive Kontroverse über das künftige Schutzniveau für Passagiere. Der Rat, der die Mitgliedstaaten vertritt, fordert eine drastische Herabsetzung der maximalen Entschädigungssätze für Flugverspätungen und Annullierungen auf pauschal 200 Euro. Dies würde einen massiven Rückschritt gegenüber der aktuellen Rechtslage bedeuten, die Verbrauchern je nach Flugstrecke Ausgleichszahlungen von bis zu 600 Euro garantiert. Das Europäische Parlament unter der Führung des Chefunterhandlers und Europaabgeordneten Andrey Novakov lehnt diese Kürzungen strikt ab und pocht auf die Einhaltung seiner Kernprinzipien. Zu den unumstößlichen Positionen der Parlamentarier gehören neben der Beibehaltung der bisherigen Entschädigungshöhen auch die strikte Drei-Stunden-Schwelle, ab der Passagiere bei Verspätungen anspruchsberechtigt sind, sowie das kostenfreie Recht für Kinder, neben ihren Eltern zu sitzen. Novakov stellte unmissverständlich klar, dass das Parlament in diesen Punkten keine Kompromisse eingehen werde. Dem Rat wird vonseiten der parlamentarischen Verhandlungsgruppe vorgeworfen, bereits getroffene Absprachen gebrochen und einseitig die Interessen der Luftfahrtindustrie über den Verbraucherschutz gestellt zu haben. Verbraucherschutzorganisationen und Branchenverbände reagierten mit großer Besorgnis auf den Verlauf der Geheimgespräche. Die Association of Passenger Rights Advocates (APRA) und die europäische Verbraucherschutzorganisation Euroconsumers warnten in einer gemeinsamen Erklärung vor dem größten Rückschlag für die Verbraucherrechte in der Geschichte der Europäischen Union. Die Verbände rechneten vor, dass die bestehenden Ausgleichsansprüche durch die Inflation der vergangenen Jahre ohnehin bereits real um fast 60

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Tui meldet stabile Buchungslage und steigende Nachfrage für den Sommerurlaub 2026 in Österreich

Der Reiseveranstalter Tui Österreich verzeichnet für die bevorstehende Sommersaison 2026 eine deutliche Trendwende auf dem touristischen Markt. Trotz anhaltender globaler Diskussionen über geopolitische Entwicklungen und die Verfügbarkeit von Flugkraftstoffen versichert das Unternehmen eine uneingeschränkte Stabilität des gesamten Reisebetriebs. Nach einer Phase der Zurückhaltung bei den Konsumenten im Frühjahr registriert der Konzern seit Anfang Juni wieder signifikante Buchungszuwächse. Vor allem Flugreisen ab dem Flughafen Wien-Schwechat sowie den österreichischen Bundesländer-Airports finden planmäßig statt, da die Logistikketten mit den Partnern aus der Hotellerie und der Luftfahrtbranche vollständig gesichert sind. Laut Gottfried Math, dem Geschäftsführer von Tui Österreich, hat sich das Buchungsverhalten der österreichischen Urlauber im Vergleich zum Vorjahr spürbar verändert. Während der vergangene Winter noch von einer langfristigen Vorausplanung geprägt war, dominiert aktuell der Trend zu kurzfristigen Reiseentscheidungen. Zu den am stärksten nachgefragten Destinationen für die Hauptsaison zählen in diesem Jahr Griechenland, die Türkei, Spanien, Italien und Kroatien. Zudem verzeichnet Zypern erhebliche Zuwächse, während Ägypten aufgrund eines stabilen Preis-Leistungs-Verhältnisses im Segment der All-inclusive-Arrangements eine hohe Beliebtheit erfährt. Die Hoteliers in den Zielgebieten haben sich auf eine hohe Auslastung der Kapazitäten eingestellt. Unterstützt wird die optimistische Prognose für den Sommer 2026 durch die führenden Fluggesellschaften der Region. Annette Mann, die Vorstandsvorsitzende von Austrian Airlines, bestätigte eine zuverlässige Durchführung des angebotenen Flugprogramms und garantierte eine sichere Beförderung der Urlaubsgäste. Tui weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Durchführung als Pauschalreise den Konsumenten durch das etablierte Krisenmanagement des Veranstalters eine erhöhte finanzielle und rechtliche Absicherung bietet. Derzeit greifen bei vielen Buchungen noch Restkontingente zu Konditionen,

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Sternekoch Michael Dyllong präsentiert temporäres Gastronomiekonzept am Flughafen Dortmund

Der Flughafen Dortmund erweitert im Juni sein kulinarisches Angebot im Terminalgebäude durch eine Kooperation mit der regionalen Spitzengastronomie. Vom 1. bis zum 28. Juni 2026 gastiert das renommierte Gastronomiekonzept „Five Chefs“ des Dortmunder Sternekochs Michael Dyllong am internationalen Airport. Auf der Galerieebene des Terminals, die einen direkten Blick auf das Vorfeld bietet, wird eigens für diesen Zeitraum ein exklusiver Restaurantbereich eingerichtet. Das Angebot richtet sich sowohl an abfliegende Passagiere als auch an Besucher aus der Region, die gehobene Gastronomie in einer außergewöhnlichen Flughafenatmosphäre erleben möchten. Kern des kulinarischen Programms während des vierwöchigen Gastspiels ist ein speziell kreiertes Vier-Gang-Menü, das optional mit einer darauf abgestimmten Weinbegleitung serviert wird. Neben dem regulären Restaurantbetrieb umfasst das Konzept mehrere Sonderveranstaltungen und kulinarische Themenabende, bei denen Spitzenköche aus dem Netzwerk von Michael Dyllong involviert sind. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten auf der Galerieebene und des erwarteten hohen Andrangs ist für den Besuch des temporären Restaurants eine vorherige Online-Reservierung über die offiziellen Kanäle der Betreibergesellschaft zwingend erforderlich. Michael Dyllong, der in Dortmund bereits erfolgreich das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant „The Overlook“ und weitere gastronomische Projekte leitete, setzt mit den „Five Chefs“ auf ein mobiles Fine-Dining-Konzept. Für den Dortmund Airport stellt diese Zusammenarbeit einen strategischen Schritt dar, um die Aufenthaltsqualität im Terminal zu steigern und zusätzliche Einnahmen im Non-Aviation-Bereich zu generieren. Flughäfen nutzen solche zeitlich begrenzten Pop-up-Konzepte immer häufiger, um Leerstände flexibel zu bespielen und das Image des Standorts über den reinen Flugbetrieb hinaus als Erlebnisraum zu stärken. Die logistische Umsetzung eines gehobenen Gastronomiebetriebs im Sicherheits- und

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