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Deutsch-ukrainisches Joint Venture zur Drohnenproduktion in Deutschland beschlossen

Der hessische Drohnenhersteller Wingcopter und das ukrainische Unternehmen TAF Industries haben am Rande der 62. Münchner Sicherheitskonferenz eine weitreichende Kooperation vereinbart. Im Rahmen eines neu gegründeten Joint Ventures soll die Produktion von Aufklärungsdrohnen und unbemannten Flugsystemen nach Deutschland verlagert und dort massiv skaliert werden. Die feierliche Unterzeichnung der Absichtserklärung fand in Anwesenheit hochrangiger Regierungsvertreter beider Länder statt. Ziel des Bündnisses ist es, die Fertigung kritischer Rüstungsgüter in einem sicheren industriellen Umfeld außerhalb der direkten Kriegszone zu gewährleisten und so die Versorgungssicherheit der ukrainischen Streitkräfte langfristig abzusichern. Die Partnerschaft ist Teil des „Build with Ukraine“-Programms und sieht eine enge technologische Verzahnung vor. TAF Industries, derzeit der größte Produzent von unbemannten Luftfahrzeugen in der Ukraine, bringt kampferprobte Designs und operative Expertise in die Kooperation ein. Wingcopter stellt im Gegenzug seine hochmoderne Infrastruktur und technisches Know-how im Bereich der autonomen Luftfahrt zur Verfügung. Um dieses Vorhaben organisatorisch zu stützen, hat Wingcopter die neue Geschäftseinheit „Wingcopter Security & Defence“ ins Leben gerufen. Diese Sparte soll das Potenzial der bestehenden Dual-Use-Technologien ausschöpfen und militärische Fracht- sowie Aufklärungsanwendungen zur Serienreife bringen. Über die unmittelbare Unterstützung der Ukraine hinaus verfolgen die Partner strategische Ziele für den europäischen Markt. Geplant ist die gemeinsame Entwicklung künftiger Drohnenplattformen, die speziell auf die Anforderungen der NATO-Staaten zugeschnitten sind. Durch den Aufbau lokaler Fertigungskapazitäten in Deutschland sollen nicht nur Lieferketten resilienter gestaltet, sondern auch hochqualifizierte Arbeitsplätze im Technologiesektor gesichert werden. Die Kooperation markiert einen Wendepunkt für Wingcopter, das sich bisher vornehmlich auf kommerzielle Lieferdrohnen für medizinische Güter konzentrierte und nun verstärkt als

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Salzburger Land forciert mit „Winter Chillout“ die touristische Spätsaison

Der Tourismusverband SalzburgerLand (SLTG) hat gemeinsam mit regionalen Seilbahnunternehmen und Skiverbänden eine großangelegte Werbeoffensive gestartet, um die rückläufigen Auslastungszahlen im Spätwinter abzufangen. Unter dem Titel „Winter Chillout“ investiert die Organisation rund 900.000 Euro in eine reichweitenstarke Kampagne, die gezielt auf die Monate März und April 2026 ausgerichtet ist. Während die Skisaison mit einem Rekord von über drei Millionen Nächtigungen im Dezember 2025 sowie starken Zahlen im Januar und Februar äußerst erfolgreich begann, zeigt die Statistik der Vorjahre einen deutlichen Einbruch ab Mitte März. Die Bettenauslastung sank in diesem Zeitraum landesweit von rund 70 Prozent im Februar auf teils unter 20 Prozent im April, was die Branche nun durch attraktive Angebote und Events kompensieren will. Die Kampagne richtet sich primär an kurzentschlossene Gäste aus Österreich und Deutschland, die als wichtigste Herkunftsmärkte identifiziert wurden. Mit speziellen Verleih-Angeboten, bei denen beispielsweise drei Tage Ausrüstung zum Preis von zwei Tagen gemietet werden können, sowie vergünstigten Privatstunden in den Skischulen zwischen 13:00 und 15:00 Uhr, soll ein zusätzlicher Buchungsanreiz geschaffen werden. Regionalanalysen verdeutlichen die ökonomische Relevanz dieser Bemühungen: Der Tourismus trägt im Bundesland Salzburg etwa 13 Prozent zur direkten und indirekten Wertschöpfung bei – ein Wert, der doppelt so hoch liegt wie im bundesweiten Durchschnitt. Jede zusätzliche Saisonwoche sichert dabei Arbeitsplätze in der Hotellerie, Gastronomie und im Sporthandel. Flankiert wird die Initiative durch ein dichtes Veranstaltungsprogramm in den Partnerregionen. In Gebieten wie Obertauern, dem Großarltal oder dem Hochkönig finden bis in den April hinein Events statt, die von Musikfestivals über geführte Sundowner-Skitouren bis hin zu

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Einigung über Senkung der Flughafengebühren am Standort Zürich

Die Flughafen Zürich AG hat nach intensiven Verhandlungen mit den größten Fluggesellschaften und Interessenvertretern eine neue Gebührenordnung verabschiedet. Ab dem 1. Oktober 2026 werden die Entgelte für die Nutzer des größten Schweizer Flughafens um durchschnittlich rund 10 Prozent gesenkt. Diese Einigung beendet eine außergewöhnlich lange Gebührenperiode, die bereits im Jahr 2016 begann und aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 einvernehmlich verlängert wurde. An den rund viermonatigen Verhandlungen waren neben der Swiss International Air Lines auch EasyJet sowie Vertreter der Geschäfts- und Leichtluftfahrt beteiligt. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) begleitete den Prozess als Beobachter. Die Reduktion der passagierbezogenen Gebühren resultiert primär aus den positiven Prognosen für das künftige Fluggastaufkommen. Da das regulierte Gebührenmodell lediglich eine Kostendeckung vorsieht und keine Gewinne aus diesen Abgaben erlaubt, führt die Verteilung der Fixkosten auf eine größere Anzahl an Passagieren zu einer Entlastung pro Kopf. Konkret sinkt die Gebühr für lokal abfliegende Passagiere von derzeit 35,00 CHF auf künftig 30,40 CHF. Dieser Betrag setzt sich aus der eigentlichen Passagiergebühr, der Sicherheitsgebühr sowie einer Solidaritätsabgabe für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität zusammen. Die Gebühren werden direkt den Fluggesellschaften in Rechnung gestellt. Parallel zur Senkung der Passagierentgelte sieht das neue Reglement strukturelle Anpassungen bei den Lande- und Lärmgebühren vor. Zur Vereinfachung der Abrechnungsprozesse wird das Nutzungsentgelt für die Gepäcksortieranlage künftig direkt in die Landegebühren integriert, was dort zu einem rechnerischen Anstieg führt. Zudem werden zum 1. Oktober 2026 die bereits vom BAZL verfügten höheren Lärmgebühren umgesetzt. Diese beinhalten zusätzliche Zuschläge sowie eine strengere Klassifizierung von Flugzeugtypen in

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Airbnb führt Zahlungsaufschub für Reisende aus Deutschland ein

Der Online-Marktplatz Airbnb erweitert sein Portfolio an Bezahlmodellen und führt für den deutschen Markt die Option „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Diese Neuerung ermöglicht es Reisenden, Unterkünfte weltweit zu reservieren, ohne zum Zeitpunkt der Buchung eine Anzahlung leisten zu müssen. Die vollständige Zahlung wird erst kurz vor dem Ablauf der jeweiligen kostenlosen Stornierungsfrist fällig. Dieses Modell richtet sich insbesondere an Nutzer, die frühzeitig planen oder die Koordination von Gruppenzahlungen vereinfachen möchten. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass die gewählten Inserate über moderate oder flexible Stornierungsbedingungen verfügen. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine strategische Ausrichtung auf mehr finanzielle Flexibilität im Buchungsprozess. Marktanalysen und Umfragen des Unternehmens in Zusammenarbeit mit Focaldata belegen, dass fast die Hälfte der deutschen Reisenden flexible Zahlungsoptionen nutzt oder als wichtig erachtet. Rund 35 Prozent der Befragten gaben zudem an, Wunschunterkünfte in der Vergangenheit verpasst zu haben, weil die Abstimmung der Finanzen innerhalb einer Reisegruppe zu viel Zeit in Anspruch nahm. Airbnb reagiert damit auf ein verändertes Konsumverhalten, das eine Entkoppelung von Reservierung und Transaktion bevorzugt. Wirtschaftlich verspricht sich das Unternehmen von der Einführung eine Steigerung der Buchungszahlen, wie erste Auswertungen aus den USA nahelegen. Dort trug die Option bereits im vierten Quartal 2025 zu einem Anstieg der Reservierungen bei. Für die Vermieter bleiben die individuell festgelegten Stornierungsfristen dabei unberührt. Da die Einziehung des Geldes vor dem Ende der kostenlosen Rücktrittsfrist erfolgt, bleibt für Gastgeber im Falle einer Nichtzahlung oder Stornierung ein Zeitfenster zur Neubelegung der Unterkunft offen. Diese Ergänzung erweitert bestehende Kooperationen wie die Ratenzahlung über Klarna. Die

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Emirates forciert Pilotengewinnung mit Roadshow in Frankfurt

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Bemühungen um qualifiziertes Cockpitpersonal auf dem deutschen Markt. Am 9. und 10. März 2026 führt die Airline im JW Marriott Hotel in Frankfurt eine gezielte Recruitment-Roadshow durch. Ziel dieser Initiative ist es, erfahrene Verkehrspiloten für verschiedene Positionen zu gewinnen, darunter Erste Offiziere sowie Kapitäne im Direkteinstieg oder über beschleunigte Beförderungsprogramme. Die Veranstaltung ist Teil einer groß angelegten globalen Einstellungskampagne, in deren Rahmen die Emirates Group im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 17.300 neue Mitarbeiter in rund 350 unterschiedlichen Berufsfeldern unter Vertrag nehmen möchte. Hintergrund dieser massiven Personalausweitung ist das ambitionierte Wachstum des globalen Streckennetzes und die anstehende Flottenerneuerung. Die Fluggesellschaft hat angekündigt, allein in den kommenden zwei Jahren über 1.500 neue Piloten einzustellen. Diese werden für den Betrieb einer reinen Großraumflotte benötigt, die aktuell 152 Ziele weltweit bedient. Emirates investiert derzeit massiv in neue Flugzeugtypen: Neben den ersten bereits ausgelieferten Airbus A350 werden insgesamt 65 Maschinen dieses Typs sowie über 200 Einheiten der neuen Boeing 777X erwartet. Parallel dazu läuft ein umfangreiches Retrofit-Programm, bei dem 191 bestehende Flugzeuge der Typen Airbus A380 und Boeing 777 modernisiert werden. Um für hochqualifizierte Bewerber attraktiv zu sein, wirbt Emirates mit einem umfangreichen Leistungspaket und modernsten Arbeitsbedingungen. Piloten erhalten ein steuerfreies Gehalt am Standort Dubai, kostenfreie Unterkünfte in abgeschlossenen Wohnanlagen sowie umfassende Versicherungsleistungen und Zuschüsse zur Kindererziehung. Ein zentraler Aspekt der Rekrutierung ist zudem das technologische Umfeld. In Dubai wird derzeit ein neues Trainingszentrum für rund 135 Millionen US-Dollar fertiggestellt. Die Einrichtung bietet Platz für sechs neue Full-Flight-Simulatoren,

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Kapazitätsausweitung im Thailand-Geschäft: Flydubai verdoppelt Frequenzen nach Bangkok

Die Fluggesellschaft Flydubai verstärkt ihre Präsenz auf dem südostasiatischen Markt signifikant. Ab dem 15. September 2026 wird die Airline die Frequenz auf der Route nach Bangkok-Don Mueang auf zwei tägliche Verbindungen erhöhen. Durch diesen Ausbau steigt das wöchentliche Angebot der Fluggesellschaft nach Thailand auf insgesamt 28 Flüge. Neben dem Flughafen Don Mueang bedient Flydubai bereits seit längerer Zeit die Ferienregion Krabi, was die strategische Ausrichtung des Unternehmens unterstreicht, sowohl touristische Zentren als auch wichtige Wirtschaftsknotenpunkte direkt anzubinden. Die zusätzlichen Flüge werden vom Terminal 3 des Dubai International Airports abgefertigt. Dieser Standort ist von besonderer operativer Bedeutung, da er eine nahtlose Integration in das Netzwerk der Partnergesellschaft Emirates ermöglicht. Im Rahmen des bestehenden Codeshare-Abkommens zwischen den beiden staatlichen Fluglinien können Passagiere aus Europa, Afrika und Zentralasien mit verkürzten Umsteigezeiten über das Drehkreuz Dubai nach Thailand reisen. Die Entscheidung für den Flughafen Don Mueang – neben dem Hauptflughafen Suvarnabhumi der zweite große Airport der thailändischen Hauptstadt – ermöglicht es Flydubai zudem, von der dortigen Infrastruktur für Regionalflüge und Billigflieger zu profitieren. Marktanalysen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach Flügen in die Region durch die Lockerung von Visabestimmungen und eine wirtschaftliche Erholung im asiatischen Raum stabil bleibt. Flydubai setzt auf dieser Route primär Maschinen des Typs Boeing 737 MAX ein, die über eine moderne Kabinenkonfiguration inklusive einer Business Class verfügen. Damit zielt die Fluggesellschaft nicht nur auf preisbewusste Urlauber ab, sondern verstärkt auch ihr Angebot für Geschäftsreisende, die flexible Verbindungen innerhalb des globalen Netzwerks suchen. Branchenkenner werten diesen Schritt als direkte Reaktion

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Italienische Regierung verschiebt landesweiten Luftfahrtstreik per Notverfügung

Der für den gestrigen 16. Februar 2026 geplante Generalstreik im italienischen Luftverkehr wurde kurzfristig um zehn Tage verschoben. Die beteiligten Gewerkschaften beugten sich einer offiziellen Anordnung des Verkehrsministeriums in Rom und verlegten den 24-stündigen Arbeitskampf auf den 26. Februar. Ziel der staatlichen Intervention war es, massive Beeinträchtigungen im Reiseverkehr während der laufenden Olympischen Winterspiele in Italien zu verhindern. Die Regierung nutzte hierfür ihre rechtlichen Befugnisse zur Sicherstellung essenzieller öffentlicher Dienstleistungen, um ein drohendes Chaos an den großen Drehkreuzen wie Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa abzuwenden. Von dem ursprünglich angekündigten Ausstand wären zahlreiche Fluggesellschaften betroffen gewesen, darunter der nationale Anbieter ITA Airways sowie die europäischen Günstigflieger Easyjet und Vueling. Die Gewerkschaften fordern seit Monaten den Abschluss neuer Kollektivverträge für das Bodenpersonal sowie verbesserte Arbeitsbedingungen für das Kabinenpersonal. Trotz mehrfacher Verhandlungsrunden konnten die Differenzen zwischen den Arbeitgeberverbänden und den Arbeitnehmervertretern bisher nicht beigelegt werden. Das Verkehrsministerium betonte, dass die Aufrechterhaltung der nationalen Mobilität während internationaler Großereignisse Vorrang vor dem Streikrecht habe. Die Lage im italienischen Luftraum bleibt trotz der Verschiebung angespannt. Für den neuen Termin am 26. Februar wird mit erheblichen Flugausfällen und Verspätungen im gesamten Land gerechnet. Experten gehen davon aus, dass auch der Flughafenbetrieb durch den Ausstand von Sicherheitskräften und Gepäckabfertigern weitgehend zum Erliegen kommen könnte. Zudem schwebt ein weiterer Konflikt über der Branche: Die Fluglotsen der staatlichen Flugsicherung Enav planen für den März ebenfalls Arbeitsniederlegungen, sollten ihre Forderungen nach personeller Aufstockung und Gehaltsanpassungen nicht erfüllt werden. Passagiere, die in den kommenden Wochen Reisen von oder nach Italien planen, müssen sich auf

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Lufthansa weitet Buchungsoptionen für Allegris-Kabine in der Boeing 787-9 aus

Die Deutsche Lufthansa hat einen wesentlichen Meilenstein bei der Einführung ihres neuen Kabinenkonzepts „Allegris“ erreicht. Ab dem 15. April 2026 sind in der Boeing 787-9 fast alle Plätze der neuen Business Class zur Reservierung freigegeben. Nachdem finale Zertifizierungsprozesse erfolgreich abgeschlossen wurden, stehen nun 25 der insgesamt 28 Sitze pro Flugzeug für Passagiere zur festen Buchung bereit. Bisher waren aufgrund ausstehender behördlicher Genehmigungen für bestimmte Sitzvarianten nur begrenzte Kapazitäten direkt wählbar. Das neue System ermöglicht es Reisenden nun, die verschiedenen Sitzkategorien bereits während des Buchungsvorgangs gezielt auszuwählen. Das Streckennetz für die mit Allegris ausgestatteten „Dreamliner“ umfasst ab Frankfurt am Main eine Vielzahl internationaler Destinationen. Zu den aktuellen Zielen gehören Metropolen wie Shanghai, Hongkong, Kapstadt, Rio de Janeiro und Austin. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 plant die Fluggesellschaft eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten auf den lukrativen Nordatlantik-Routen: Ab Juni werden New York-JFK und Los Angeles bedient, gefolgt von Delhi im Juli. Mit derzeit acht am Drehkreuz Frankfurt stationierten Maschinen dieses Typs treibt die Airline die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte voran. Bis Ende 2027 soll die Teilflotte auf insgesamt 29 Flugzeuge der Variante Boeing 787-9 anwachsen. In der Preisgestaltung setzt Lufthansa auf ein differenziertes Modell, das über die bloße Beförderung hinausgeht. Während die Reservierung des Standardsitzes weiterhin im Flugpreis enthalten ist, werden für spezielle Sitzplatzoptionen zusätzliche Gebühren erhoben. Zu diesen kostenpflichtigen Varianten zählen unter anderem Suiten mit höheren Wänden für gesteigerte Privatsphäre, Sitze mit einer Überlänge von 2,20 Metern für besonders große Passagiere sowie Plätze mit erweitertem Arbeitsraum oder zusätzlicher Ablagefläche. Diese Strategie

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Normalisierung des Betriebs am Flughafen Köln/Bonn nach technischer Fehlfunktion

Der Betrieb an den Sicherheitskontrollen des Flughafens Köln/Bonn hat sich am Samstagmorgen nach massiven Störungen am Vortag weitgehend stabilisiert. Laut Angaben eines Flughafensprechers sind mittlerweile wieder bis zu acht Kontrollspuren für die Passagiere geöffnet. Die Wartezeiten haben sich auf ein für den Standort übliches Maß von zehn bis fünfzehn Minuten eingependelt. Dennoch bleibt die Kapazität leicht eingeschränkt, da drei Kontrollspuren, die mit einer erst kürzlich installierten Scantechnik ausgestattet sind, vorerst außer Betrieb bleiben. An diesen Spuren finden derzeit umfassende technische Überprüfungen statt, um eine Wiederholung der Fehlerquelle auszuschließen. Hintergrund der Beeinträchtigungen war ein sicherheitsrelevanter Zwischenfall am Freitag, der durch eine Fehlfunktion der neuen Kontrollsysteme ausgelöst wurde. Dabei war einem Passagier eine Tasche ausgehändigt worden, obwohl das System das Gepäckstück zuvor als verdächtig markiert hatte. Um jedes Risiko auszuschließen, ordnete die Bundespolizei in Absprache mit der Flughafensicherheit eine Nachkontrolle für rund 800 Fluggäste an, die sich bereits im gesicherten Bereich befanden. Dies führte zu einer zeitweisen Sperrung von Abflugbereichen, erheblichen Verzögerungen im Flugplan und langen Warteschlangen in den Terminals. Zusätzliche Berichte weisen darauf hin, dass die betroffene Technik Teil eines Modernisierungsprogramms ist, das die Abfertigungsprozesse durch computergestützte Bildauswertung eigentlich beschleunigen soll. Experten der Luftsicherheit und Vertreter des Herstellers der Scananlagen sind seit dem Vorfall vor Ort, um die Software-Schnittstellen zu analysieren. Solche technischen Pannen bei der Einführung neuer Kontrollgeräte sind in der Branche nicht unbekannt, führen jedoch aufgrund der strengen Sicherheitsauflagen im Luftverkehr regelmäßig zu weitreichenden operativen Konsequenzen für Fluggesellschaften und Passagiere. Trotz der noch gesperrten Spuren läuft der Check-in-Prozess für

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Eurowings führt Transaktionsgebühren für bestimmte Kreditkarten ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat eine Anpassung ihrer Zahlungsbedingungen vorgenommen und erhebt ab sofort Gebühren für Transaktionen mit spezifischen Kreditkartentypen. Von dieser Neuregelung sind primär Firmenkreditkarten sowie Karten betroffen, die von Instituten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ausgestellt wurden. Private Kreditkarten, die innerhalb des EWR ausgegeben wurden, bleiben von dieser Regelung unberührt und können weiterhin ohne zusätzliche Kosten für Buchungen genutzt werden. Damit folgt die Fluggesellschaft einem Trend in der Branche, die Kosten für den Zahlungsverkehr differenzierter an die Nutzer weiterzugeben. Die Fluggesellschaft legitimiert diesen Schritt unter Verweis auf die EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD II. Diese Richtlinie erlaubt es Händlern, bei bestimmten Zahlungsmitteln Entgelte zu erheben, sofern diese für das Unternehmen nachweislich höhere Transaktionskosten verursachen als Standardzahlungsmittel. Branchenanalysen zeigen, dass insbesondere Firmenkarten und außereuropäische Kartenmodelle deutlich höhere Interbankenentgelte und Abwicklungsgebühren nach sich ziehen. Eurowings beabsichtigt durch die Umlegung dieser Kosten auf die jeweiligen Nutzer, die allgemeine Preisstruktur der Flugtickets stabil zu halten und die Belastung durch Finanztransaktionen intern zu senken. Die Höhe der neuen Gebühr orientiert sich an der jeweiligen Kartenmarke und bewegt sich in einem Rahmen zwischen 1,3 Prozent und 2,95 Prozent des gesamten Buchungsbetrags. Um die finanzielle Belastung für die Kunden bei hochpreisigen Buchungen zu begrenzen, hat die Fluggesellschaft den Maximalbetrag der Gebühr auf 25 Euro pro Transaktion gedeckelt. Als gebührenfreie Alternative für Kunden, die diese Zusatzkosten vermeiden möchten, bietet die Airline weiterhin das SEPA-Lastschriftverfahren an. Experten weisen darauf hin, dass solche Gebührenmodelle bereits bei anderen europäischen Fluggesellschaften etabliert sind, da die Margen im Low-Cost-Segment kaum Spielraum für die Übernahme hoher

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