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Brüsseler Flughafen testet neue Mobilitäts- und Energielösungen im Rahmen des EU-Projekts Stargate

Der Flughafen Brüssel nähert sich dem Abschluss seines auf fünf Jahre angelegten Stargate-Programms. Das mit 24,8 Millionen Euro aus dem Europäischen Green Deal finanzierte Projekt dient als Testumgebung für neue Mobilitäts-, Energie- und Technologie-Lösungen im Luftverkehr. Seit seinem Start im Jahr 2021 agiert der Flughafen als Labor, in dem gemeinsam mit 22 Partnern – darunter große Luftfahrtunternehmen und mehrere europäische Flughäfen – Innovationen erprobt werden, die darauf abzielen, Betriebsabläufe zu verbessern. Eine der sichtbarsten Neuerungen ist die Einführung eines vollständig autonomen, elektrischen Shuttles. Das erste seiner Art in Belgien operiert auf dem Flugvorfeld (Airside) und wurde zunächst Ende 2024 bis Anfang 2025 mit Flughafenpersonal getestet. Derzeit befindet sich der mit Kameras und Sensoren ausgestattete Shuttle in einer zweiten Testphase, in der er zwischen dem Terminal und einem Mitarbeiterparkplatz verkehrt. Dieses Projekt ist Teil einer breiter angelegten Elektrifizierungsinitiative, zu der auch die Installation intelligenter Ladestationen für Mietwagen gehört. Diese nutzen eine dynamische Energiemanagement-Software, die von Engie Laborelec entwickelt wurde. Bis zum Jahr 2027 ist zudem geplant, im Rahmen des BREEZE-Programms 328 Ladepunkte für elektrisches Bodenabfertigungsgerät zu installieren. Der Flughafen untersucht ferner neue Wege zur Nutzung lokal erzeugter Energie. Anfang 2025 wurde rund 100 Haushalten in vier umliegenden Gemeinden für ein Jahr lokal erzeugter Strom aus den Solaranlagen des Flughafens angeboten. Mit dieser Testphase, die bis Februar 2026 läuft, soll die Machbarkeit und Skalierbarkeit solcher gemeinschaftlicher Energieprojekte bewertet werden. Darüber hinaus setzt der Flughafen auf die Förderung einer Verlagerung des Personenverkehrs: Ein multimodaler Reiseplaner bewertet Transportoptionen nach verschiedenen Kriterien und unterstützt Passagiere

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Qantas etabliert Perth als internationalen Drehkreuz

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat zwei neue Nonstop-Routen von Perth nach Johannesburg in Südafrika und nach Auckland in Neuseeland in Betrieb genommen. Damit stärkt Qantas die Rolle von Western Australia als zentrales internationales Drehkreuz, das nun drei Kontinente direkt miteinander verbindet. Der Erstflug nach Johannesburg (QF65) startete am Nachmittag des betreffenden Tages, während der erste Auckland-Perth-Dienst bereits am Vormittag landete. Durch diese beiden neuen Routen erweitert Qantas das jährliche Sitzplatzangebot um mehr als 150.000, was den Tourismus und die Schaffung lokaler Arbeitsplätze fördern soll. Die Erweiterung des internationalen Flugplans von Qantas am Flughafen Perth wurde durch finanzielle Unterstützung der australischen Bundesregierung ermöglicht, die in die Erhöhung der Kapazitäten für Grenzkontrollen und Biosicherheit am Flughafen investierte. Dies war eine notwendige Voraussetzung, um das erhöhte Passagieraufkommen und die komplexeren internationalen Abläufe bewältigen zu können. Die Flüge zwischen Perth und Johannesburg werden dreimal wöchentlich mit Airbus A330-Flugzeugen durchgeführt und haben eine Flugdauer von etwa 11 Stunden und 15 Minuten. Die Verbindung nach Auckland wird ebenfalls dreimal wöchentlich mit einer Flugzeit von rund 6 Stunden und 45 Minuten angeboten. Cam Wallace, der internationale Geschäftsführer von Qantas, zeigte sich äußerst zufrieden mit der frühen Nachfrage. Er hob hervor, dass die Buchungszahlen für beide Strecken „hervorragend“ seien. Die Johannesburg-Verbindung eröffnet Passagieren mit dem Partner Airlink weitere Anschlussmöglichkeiten innerhalb Afrikas. Gleichzeitig schafft die Route nach Auckland eine attraktive One-Stop-Option für Reisende, die von Perth nach New York gelangen möchten. Vertreter der Tourismusverbände Australiens und Neuseelands begrüßten die neuen Routen und betonten die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen sowie die

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Verdacht auf Pfefferspray-Einsatz am Flughafen Heathrow: Festnahme nach Eskalation im Parkhaus

Am Freitagmorgen kam es im Parkhaus von Terminal 3 des Londoner Flughafens Heathrow zu einem Zwischenfall, bei dem mutmaßlich mehrere Personen mit einer „Art Pfefferspray“ besprüht wurden. Bewaffnete Beamte der Metropolitan Police wurden gegen 8:11 Uhr zum mehrstöckigen Parkhaus gerufen, nachdem Berichte über Übergriffe eingegangen waren. Nach Angaben der Polizei soll eine Gruppe von Männern die Substanz eingesetzt haben, bevor sie vom Tatort flüchtete. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beteiligten Personen einander bekannt waren. Ein Mann wurde noch vor Ort wegen des Verdachts auf Körperverletzung festgenommen. Die Polizei leitete sofortige Ermittlungen ein, um die weiteren Verdächtigen ausfindig zu machen. Commander Peter Stevens von der Metropolitan Police teilte mit, dass der Vorfall offenbar auf einen eskalierten Streit zurückzuführen sei. Er stellte klar, dass der Vorfall nicht als terroristischer Akt eingestuft werde und kündigte eine erhöhte Polizeipräsenz am Flughafen während des Vormittags an, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Öffentlichkeit zu beruhigen. Er bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Kooperation. Der Rettungsdienst von London behandelte mehrere Opfer. Diese wurden in ein Krankenhaus gebracht, wobei die erlittenen Verletzungen nach ersten Einschätzungen nicht als lebensbedrohlich galten und keine bleibenden Schäden zu erwarten sind. Auch die Feuerwehr war vor Ort und leistete spezielle Unterstützung, zog jedoch kurz nach 10:30 Uhr wieder ab. In Online-Videos war zu sehen, wie ein Mann in Handschellen abgeführt wurde, während Krankenwagen, Feuerwehrautos und bewaffnete Polizisten am Einsatzort reagierten. Trotz des Vorfalls blieb Terminal 3 in Betrieb. Die Flughafenleitung von Heathrow erklärte, dass die eigenen Teams die

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Discover Airlines eröffnet Flüge von Frankfurt zur nördlichsten Destination der Lufthansa Group

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat einen neuen Liniendienst zwischen Frankfurt am Main und Alta in Norwegen aufgenommen. Mit dieser Verbindung bedient die Freizeitfluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns nun das nördlichste europäische Ziel der gesamten Gruppe und bietet die einzige direkte Flugverbindung aus Deutschland in die arktische Stadt. Der Erstflug unter der Flugnummer 4Y1302 landete am 4. Dezember nach einer Flugzeit von dreieinhalb Stunden in Alta, das in der norwegischen Provinz Finnmark liegt. Discover Airlines wird die Strecke Frankfurt–Alta saisonal von Dezember bis Mitte April mit bis zu zwei wöchentlichen Umläufen, jeweils donnerstags und sonntags, bedienen. Diese Erweiterung des Streckennetzes in Nordeuropa reagiert auf die stark gestiegene Nachfrage nach Winter- und Arktisreisen in den letzten Jahren, insbesondere bei deutschen Touristen. Die Region gilt durch ihre geographische Lage und die geringe Lichtverschmutzung als einer der besten Orte weltweit zur Beobachtung der Nordlichter (Aurora Borealis) von Herbst bis in das Frühjahr. Alta ist bekannt als die „Stadt der Nordlichter“ und dient als Ausgangspunkt für diverse arktische Freizeitaktivitäten. Dazu zählen Hundeschlittenfahrten, Skiexpeditionen, Aufenthalte in Eishotels, Walbeobachtungen und Eisfischen. Die Region, die auch für ihre Kultur und Geschichte bekannt ist, profitiert stark von der neuen Direktverbindung. Die Verfügbarkeit der Flüge über die Kanäle von Discover Airlines, der Muttergesellschaft Lufthansa sowie über Reisebüros erleichtert deutschen Reisenden den Zugang zur arktischen Region. Alta ist nach Evenes und Bodø die dritte norwegische Destination und die insgesamt fünfte in Nordeuropa, welche Discover Airlines anfliegt. Ganzjährig bedient die Airline bereits Evenes, Kittilä in Finnland und Reykjavík in Island, während Bodø saisonal ab

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Qantas schließt A380-Modernisierung ab: Letztes Flugzeug nach umfassender Wartung in Sydney gelandet

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat die umfassende Modernisierung ihrer Airbus A380-Flotte abgeschlossen. Das letzte instandgesetzte Flugzeug, die auf den Namen „Paul McGinness“ getaufte Maschine, traf nach einer der Airline zufolge größten Wartungsinspektionen ihrer 105-jährigen Geschichte in Sydney ein. Die Instandsetzung dieses Jets erforderte über 100.000 Ingenieurstunden in global verteilten Wartungseinrichtungen. Die Rückkehr der gesamten zehn Flugzeuge starken A380-Flotte, die während der weltweiten Reisebeschränkungen vorübergehend stillgelegt wurde, gilt als ein signifikanter Meilenstein für Qantas. Der nun fertiggestellte Großraumjet wird zunächst über die Weihnachtszeit als operative Reserve dienen, bevor er ab dem 1. Januar 2026 den täglichen A380-Einsatz auf der Strecke Sydney–Dallas ermöglicht. Diese Maßnahme dient der Erhöhung der internationalen Kapazität auf einer der längsten Strecken im Qantas-Netz. Die gesamte A380-Flotte wurde einer vollständigen Kabinenmodernisierung unterzogen. Diese umfasste die Auffrischung der First-Class-Suiten, eine Neugestaltung der Lounge im Oberdeck und die Hinzunahme von Premium-Sitzplätzen, wobei insgesamt 30 zusätzliche Sitze – darunter mehr Premium-Economy und Business-Sitze – installiert wurden. Cam Wallace, der internationale Geschäftsführer von Qantas, betonte, dass die Nachfrage der Kunden nach dem Großraumflugzeug ungebrochen hoch sei. Im vergangenen Jahr beförderte die A380-Flotte über eine Million Passagiere. Wallace hob hervor, dass die Wiederherstellung der Flugzeuge, die umfangreiche Wartungsarbeiten, den Austausch des Fahrwerks und Testflüge einschloss, eine bemerkenswerte technische Leistung darstelle. Die reaktivierte Flotte wird das Wachstum auf wichtigen Langstrecken wie Dallas, Singapur und Johannesburg unterstützen. Ergänzend zur Kabinenauffrischung führt Qantas auf den Superjumbos neue Annehmlichkeiten in der First Class, verbesserte Menüs und aufgewertete Bordprodukte ein, um das Passagiererlebnis zu optimieren. Mit der Rückkehr

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Geruch in der Kabine zwingt Norwegian-Flug zu Notlandung in Amsterdam

Ein Flug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle musste am Samstagnachmittag eine außerplanmäßige Landung am Flughafen Amsterdam Schiphol absolvieren. Flug DY1792 war auf dem Weg von Oslo Gardermoen zum spanischen Alicante, als die Besatzung einen mysteriösen Geruch in der Kabine feststellte. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung LN-ENO landete nach Angaben eines Airline-Sprechers sicher gegen 17:00 Uhr in den Niederlanden. Die Sprecherin von Norwegian, Silje Glorvigen, bestätigte, dass die Sicherheit der Passagiere und der Crew oberste Priorität hatte. Sie erklärte, dass eine Notlandung in solchen Fällen obligatorisch sei, um die Ursache des unbekannten Geruchs untersuchen zu können. Eine umgehende und umfassende Untersuchung des Vorfalls wurde von der Fluggesellschaft angekündigt, um die Quelle des Geruchs zu ermitteln. Unbestätigte Berichte und Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Umleitung von Flügen neben unklaren Gerüchen auch häufig durch technische Probleme wie Ausfälle hydraulischer Systeme, Triebwerksstörungen oder andere kritische Systemfehler verursacht wird, wenngleich Norwegian den Geruch als primären Grund nannte. Für die betroffenen Reisenden organisierte Norwegian Air Shuttle einen Ersatzflug, der noch am selben Samstagabend von Oslo über Amsterdam nach Alicante starten sollte, um die Fortsetzung der Reise zu gewährleisten. Solche ungeplanten Zwischenlandungen führen generell zu erheblichen Verzögerungen in den Reiseplänen der Passagiere und stellen die Fluggesellschaften vor logistische Herausforderungen bei der Organisation von Ersatztransport und der Untersuchung des ursprünglichen Flugzeugs. Der Vorfall in Amsterdam unterstreicht die rigorosen Sicherheitsprotokolle in der Luftfahrt, nach denen selbst bei unklaren potenziellen Gefahrenquellen unverzüglich gehandelt werden muss. Die Airline kündigte eine gründliche Untersuchung des Flugzeugs und der Ursachen des Geruchs

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Bauernproteste führen zu zeitweiser Schließung des Flughafens Heraklion

Anhaltende Bauernproteste auf der griechischen Insel Kreta haben am Montag zur vorübergehenden Schließung des Flughafens Heraklion geführt. Hunderte Demonstrierende durchbrachen nach Polizeiangaben eine Absperrung und drangen auf das Vorfeld des Airports vor. Daraufhin musste der Flugbetrieb am Flughafen, dem zweitgrößten in Griechenland, vollständig eingestellt werden. Die Bauern demonstrieren landesweit gegen hohe Produktionskosten, fordern staatliche Subventionen und zusätzliche finanzielle Unterstützung für den Agrarsektor. Die Bauernproteste, die in den vergangenen Tagen bereits in mehreren Regionen Griechenlands zu Blockaden von Straßen, Grenzübergängen und Behörden geführt hatten, eskalierten auf Kreta. Auch am Flughafen Chania im Westen der Insel kam es zu Ausschreitungen. Dort blockierten Demonstrierende Zufahrten und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte. Berichten zufolge wurde mindestens ein Polizeibeamter verletzt und ein Polizeifahrzeug umgestürzt. Die Lage auf der Insel blieb angespannt, da die Landwirte entschlossen sind, ihren Protest fortzusetzen, um auf ihre wirtschaftlichen Forderungen aufmerksam zu machen. Der Flugbetrieb in Heraklion, der Hauptstadt Kretas, war durch die Besetzung des Vorfelds zwar lahmgelegt, allerdings waren Touristen von den Ausfällen zu dieser Jahreszeit nur in geringem Maße betroffen. Der Winterflugplan sieht deutlich weniger Flugbewegungen vor als in der Hauptsaison. Die Landwirte gaben nach der Aktion bekannt, dass sie beabsichtigen, mindestens bis zum späten Nachmittag auf dem Flughafengelände zu verbleiben, um anschließend über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Die griechische Regierung sieht sich durch die landesweiten Aktionen unter Druck gesetzt, rasch Lösungen für die Forderungen der Landwirte nach Entlastung und besseren Rahmenbedingungen zu finden. Die Proteste der Landwirte in Griechenland reihen sich in ähnliche

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Charleroi plant Abflugsteuer: Wallonische Regierung kritisiert „sinnlose“ Belastung des Flughafens

Die Stadt Charleroi beabsichtigt, ab dem Jahr 2026 eine neue kommunale Abgabe in Höhe von drei Euro pro abfliegendem Passagier am Flughafen Brussels South Charleroi Airport (BSCA) zu erheben. Diese Maßnahme, die Teil des Haushaltsentwurfs für 2026 ist und voraussichtlich jährliche Einnahmen von rund 15 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen soll, stößt auf massiven Widerstand in der wallonischen Regionalpolitik. Bürgermeister Thomas Dermine begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, Einnahmeausfälle durch gekürzte Zuschüsse der Wallonischen Region auszugleichen. Walloniens Ministerpräsident Adrien Dolimont bezeichnete die geplante Steuer umgehend als „sinnlos“ und warnte davor, dass sie einen der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der Region Charleroi untergrabe. Er äußerte die Hoffnung, dass die Stadt ihren Plan überdenkt und betonte, dass die Einführung einer neuen Gebühr den Bemühungen widerspreche, die Subventionen und öffentlichen Beteiligungen am Flughafen zu reduzieren, um diesem mehr Autonomie zu verschaffen. Der Minister für lokale Behörden, François Desquesnes, wird die Maßnahme prüfen und könnte diese im Falle eines Verstoßes gegen das öffentliche Interesse annullieren. Auch die wallonische Flughafenministerin Cécile Neven schloss sich der Kritik an. Sie hob hervor, dass der Flughafen Charleroi bereits durch eine bestehende Parkplatzsteuer zur Finanzierung der Kommune beitrage. Das Hinzufügen einer weiteren Gebühr sei eine „schlechte Kalkulation“, zumal der Airport ohnehin mit steigenden Kosten für Serviceverbesserungen sowie mit neuen, bereits beschlossenen föderalen Steuern auf Flugtickets konfrontiert sei. Neven appellierte an Charleroi, den Flughafen, der ein wichtiger Arbeitgeber in der Wallonie sei, zu unterstützen. Eine besonders starke Reaktion wird auch von der Fluggesellschaft Ryanair erwartet, die am Flughafen Charleroi der größte

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Internationale Reisehinweise: Strengere Regeln für Raucher und Vaper im Urlaub

Angesichts der bevorstehenden Winterreisesaison und der zunehmenden globalen Einschränkungen für Tabak- und Nikotinprodukte sollten Reisende ihre Gewohnheiten anpassen. Der Online-Händler Northerner hat eine Übersicht der Bestimmungen für beliebte Winterreiseziele erstellt. Die Regeln für das Rauchen von traditionellem Tabak werden weltweit immer strenger. Noch komplexer ist die Lage bei Tabakersatzprodukten wie E-Zigaretten, Vapes und Nikotinbeuteln, für die oft gesonderte und teils widersprüchliche lokale Vorschriften gelten. Reisende müssen bereits beim Abflug grundlegende Transportvorschriften beachten. Aufgrund der in E-Zigaretten, Vapes oder Tabakerhitzern enthaltenen Lithium-Ionen-Akkus dürfen diese Geräte ausschließlich im Handgepäck oder am Körper transportiert werden. Eine Platzierung im aufgegebenen Koffer ist verboten, da eine Selbstentzündung der Akkus im Frachtraum verheerende Folgen haben könnte. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Strafen, im Extremfall sogar der Ausschluss vom Flug. Die regionalen Bestimmungen variieren stark: In Spanien und auf den Kanarischen Inseln sind Tabak und Vapen an vielen öffentlichen Plätzen, darunter Strände und Terrassen, stark eingeschränkt. Die Kanaren gelten zollrechtlich als Drittland, weshalb gesonderte Freimengen für die Ein- und Ausfuhr von Tabak gelten. Besonders strenge Verbote gelten in Südostasien. Die Malediven haben zum 1. November 2025 ein striktes Kauf- und Konsumverbot für alle nach dem 1. Januar 2007 geborenen Personen, auch für Touristen, eingeführt. Thailand verbietet Besitz, Einfuhr und Verkauf von E-Zigaretten und Liquids generell, was hohe Strafen nach sich ziehen kann. In anderen Regionen gelten ebenfalls spezifische Regeln: In der Türkei ist die Einfuhr von E-Zigaretten oft problematisch, da sie als Medizinprodukte eingestuft werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai) erlauben die Mitnahme von E-Zigaretten, der Konsum ist

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