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Lufthansa Cargo führt Analysewerkzeug für Pharmatransporte ein

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo hat ein neues digitales Analysewerkzeug für Pharmaverpackungen eingeführt. Mit dem sogenannten „Passive Temp Support Exposure Time Calculator“ können Kunden künftig die Temperaturrisiken für ihre sensiblen Frachtsendungen bewerten. Das Tool ermittelt anhand verschiedener Parameter die potenziellen Expositionszeiten außerhalb temperaturkontrollierter Bereiche und soll so die Planung des Transports verbessern. Grundlage für die Berechnungen sind nach Angaben der Lufthansa-Tochter die operativen Erfahrungswerte des Unternehmens sowie die spezifischen Infrastrukturgegebenheiten entlang der gesamten Transportkette. Die Kunden können im System Parameter wie die gewünschte Temperaturzone, die Versandkategorie und die Abmessungen der Sendung eingeben. Das Analysewerkzeug kann zudem zwischen loser Fracht, ULD-Containern (Unit Load Device) und Build-up-Paletten differenzieren, um optimierte Ergebnisse zu liefern. Der Transport von Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten unterliegt strengen Vorschriften und erfordert eine präzise Einhaltung der Kühlkette. Die Einführung dieses Tools unterstreicht die Bemühungen von Lufthansa Cargo, sich als Spezialist für den Transport von temperatursensibler Fracht zu positionieren. Die Fluggesellschaft betreibt an ihren Hubs in Frankfurt und München spezielle Frachtzentren, die den hohen Anforderungen der Pharmaindustrie entsprechen und über modernste Kühleinrichtungen verfügen. Diese werden unter der Dachmarke Lufthansa Pharma Hub geführt. Das Analysewerkzeug ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Digitalisierungsstrategie von Lufthansa Cargo. Solche Lösungen sollen nicht nur die Kundenservice-Erfahrung verbessern, sondern auch die operative Effizienz erhöhen und die Sicherheit der Frachtsendungen gewährleisten. Durch die Bereitstellung dieser Daten können Kunden fundierte Entscheidungen über die Verpackungsarten und die Transportrouten ihrer Pharmazeutika treffen.

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Air France verlagert Flugbetrieb von Orly nach Charles de Gaulle

Die französische Fluggesellschaft Air France wird ihren Flugbetrieb am Flughafen Paris-Orly bis April 2026 weitgehend einstellen. Dies gab Konzernchef Benjamin Smith anläßlich der Halbjahresergebnisse von Air France-KLM bekannt. Die Airline begründet den Schritt mit einer sinkenden Nachfrage auf innerfranzösischen Strecken und einer Verschiebung des Verkehrs zur Bahn. Die verbleibenden Slots am Flughafen Orly sollen größtenteils an die Konzern-Billigfluggesellschaft Transavia France übertragen werden, die bereits von dort aus fliegt. Der Rückzug aus Orly, der acht Monate früher als ursprünglich geplant erfolgen soll, ist eine strategische Entscheidung, um den Flugbetrieb auf das Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle zu konzentrieren. Die Verlagerung ist eine Reaktion auf das veränderte Reiseverhalten nach der Pandemie, insbesondere im inländischen Geschäftsreiseverkehr, der nicht mehr das Vorkrisenniveau erreicht. Air France spricht von einem „strukturellem Nachfrageeinbruch“ in ihrem innerfranzösischen Punkt-zu-Punkt-Netzwerk. Einige Verbindungen bleiben dennoch bestehen: Air France wird weiterhin die staatlich vorgeschriebenen Flüge nach Korsika bedienen. Diese Routen zu den Flughäfen Ajaccio, Bastia, Calvi und Figari unterliegen besonderen Versorgungsauflagen, die es der Fluggesellschaft nicht erlauben, sie einzustellen. Andere Strecken, die Air France aktuell von Orly aus anfliegt, wie beispielsweise nach Marseille, Nizza oder Toulouse, werden bereits von der Tochtergesellschaft Transavia France bedient. Durch die Verschiebung der Kapazitäten zu Transavia France kann der Konzern in Orly weiterhin präsent bleiben und gleichzeitig sein Angebot im Niedrigpreissegment ausbauen, während die Marke Air France den Fokus auf Langstrecken und internationale Verbindungen von Charles de Gaulle aus legt. Experten sehen in diesem Schritt eine logische Konsequenz der Konsolidierung und Effizienzsteigerung im Konzern.

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Turkish Airlines plant Angebot für Air Europa

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines bereitet ein verbindliches Angebot für eine Beteiligung an der spanischen Airline Air Europa vor. Ein Unternehmensvertreter kündigte an, sehr bald ein offizielles Angebot vorzulegen, sobald die Genehmigung des Vorstands vorliege. Das Interesse von Turkish Airlines sei strategisch begründet, da sich die Streckennetze beider Fluggesellschaften durch die starke Präsenz von Air Europa in Lateinamerika und auf der Iberischen Halbinsel gut ergänzen würden. Diese Entwicklung folgt auf den Rückzug von gleich zwei prominenten Mitbewerbern. Sowohl die Lufthansa als auch Air France-KLM hatten sich in den letzten Wochen aus dem Bieterverfahren zurückgezogen. Damit ist Turkish Airlines der einzige verbliebene Interessent für eine Übernahme oder eine Beteiligung an Air Europa. Die Verkaufsgespräche wurden zuvor durch interne Meinungsverschiedenheiten in der Eigentümerfamilie Hidalgo und Bedenken potentieller Käufer bezüglich der Transaktionsstruktur erschwert. Air Europa betreibt ein Netzwerk, das Madrid mit spanischen Großstädten in Europa und Lateinamerika sowie innerhalb Spaniens verbindet. Die Airline ist auf der Suche nach frischem Kapital, um ein staatliches Darlehen zurückzuzahlen, das sie während der Wirtschaftskrise erhalten hat. Eine Übernahme würde es Turkish Airlines ermöglichen, ihre Präsenz in den lukrativen lateinamerikanischen Märkten auszubauen und damit ihre Position im globalen Luftverkehr zu stärken. Der potenzielle Einstieg von Turkish Airlines bei Air Europa könnte die Machtverhältnisse im europäischen Flugverkehr verschieben. Während die Lufthansa-Gruppe und Air France-KLM, die beide große Flugallianzen anführen, sich aus dem Bieterprozeß zurückgezogen haben, nutzt Turkish Airlines, ein Mitglied der Star Alliance, die Gelegenheit, strategisch an einem der wichtigsten europäischen Knotenpunkte, in Madrid, Fuß zu fassen.

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Vueling reduziert Winterflugplan 2025/26 ab Barcelona

Die spanische Billigfluggesellschaft Vueling hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26, die vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 läuft, überarbeitet. Das Unternehmen reduziert sein Angebot ab dem Heimatflughafen Barcelona um knapp drei Prozent. Anstatt der ursprünglich geplanten 27.200 Flüge sind nun rund 26.400 Abflüge vorgesehen. Die Kürzungen betreffen vor allem europäische Strecken, insbesondere in den deutschsprachigen Raum. Von den Flugplanänderungen sind mehrere deutsche Städte betroffen. Die Zahl der Flüge von Barcelona nach Berlin wird um 45 Verbindungen reduziert. Auch die Städte Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart müssen Einbußen hinnehmen, mit 30, 18 beziehungsweise neun weniger Flügen im genannten Zeitraum. In der Schweiz werden die Verbindungen nach Genf mit 43 Flugstreichungen am stärksten gekürzt, während Basel/Mulhouse und Zürich acht beziehungsweise vier Flüge verlieren. Auch die österreichische Hauptstadt Wien verliert 18 Verbindungen. Insgesamt nimmt Vueling Frequenzreduzierungen auf 40 europäischen Strecken vor. Besonders betroffen sind inner-spanische Verbindungen. Die Anpassung des Flugplans am Flughafen Barcelona-El Prat, der das wichtigste Drehkreuz von Vueling ist, ist nicht ungewöhnlich. Fluggesellschaften reagieren oft auf die Nachfrage oder die Auslastung ihrer Flüge, um die Rentabilität in der verkehrsschwächeren Wintersaison zu sichern. Das Unternehmen gehört zur International Airlines Group (IAG), einem der größten Luftfahrtkonzerne der Welt, der auch die Fluggesellschaften British Airways und Iberia umfaßt. Die Reduzierung des Angebots bei Vueling steht im Einklang mit der allgemeinen Praxis vieler europäischer Billigfluggesellschaften, die ihr Angebot außerhalb der Sommersaison straffen. Das Unternehmen, das zuletzt mit einem Anstieg der Passagierzahlen in den Sommermonaten glänzen konnte, paßt nun die Kapazitäten an die

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Iberia erweitert Flugangebot zwischen Lateinamerika und Europa

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihr Flugangebot auf den Routen zwischen Lateinamerika und Europa deutlich ausgebaut. Im Jahr 2025 will das Unternehmen mehr als 5,5 Millionen Sitzplätze auf dieser Luftbrücke anbieten, was einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber 2024 entspricht. Damit plant die Airline, im Laufe des Jahres 350 wöchentliche Frequenzen zu überschreiten und somit die führende Position in diesem Marktsegment weiter zu festigen. Das Wachstum spiegelt sich in einer Kapazitätserweiterung in mehreren lateinamerikanischen Märkten wider. In Peru wurden zwei tägliche Flüge eingeführt. Chile wird das Jahr mit zwölf wöchentlichen Frequenzen beenden und nach Puerto Rico werden bis zu elf Flüge pro Woche angeboten. Für die Dominikanische Republik plant Iberia Ende 2025 und Anfang 2026 zwei Flüge täglich an den meisten Wochentagen. Hinzu kommt eine neue Route nach Recife in Brasilien, die am 13. Dezember mit drei wöchentlichen Flügen startet. Iberia, ein Mitglied der International Airlines Group (IAG), feiert in diesem Jahr fast 80 Jahre als erste Fluggesellschaft, die den transatlantischen Flugverkehr aufgenommen hat. Das Unternehmen betrachtet die aktuellen Zahlen als Ergebnis eines verstärkten Engagements für die Region. Laut Marina Colunga, Iberias Handelsdirektorin für Lateinamerika, ist die Airline auf dem besten Weg, sich als bevorzugte Option für diese Flugstrecke zu positionieren. Die Kapazitätserhöhung kommt zu bereits konsolidierten Ausweitungen hinzu, wie etwa den drei täglichen Flügen nach Buenos Aires und den zwei täglichen Flügen nach São Paulo. Im Zuge des Ausbaus der Flugverbindungen gewinnt auch das Stopover-Programm „Hola Madrid“ an Popularität. Dieses Programm ermöglicht es Passagieren aus Lateinamerika, auf dem Weg

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Flughafen Nürnberg erweitert Frachtkapazitäten mit neuem Cargo Center

Der Flughafen Nürnberg beginnt mit dem Bau eines dritten Frachtzentrums, dem sogenannten Cargo Center 3 (CCN 3). Das Bauvorhaben wurde an die Firma Goldbeck Ost GmbH vergeben, die bereits für den Bau des Parkhauses P4 am Flughafen verantwortlich war. Die Fertigstellung der neuen Logistikhalle ist für Ende 2027 geplant. Mit dem CCN 3 will der Flughafen seine Position als bedeutender Logistikstandort in der Metropolregion Nürnberg weiter stärken. Das neue Gebäude wird in unmittelbarer Nähe des Flughafenkreisverkehrs entstehen. Es wird eine Hallenfläche von rund 4.600 Quadratmetern und etwa 1.600 Quadratmeter Bürofläche umfassen. Für den Güterumschlag sind zehn Überladebrücken für Lastwagen sowie vier Frachttore vorgesehen. Hauptnutzer der neuen Anlage wird die CHI NUE Cargo Handling GmbH sein, die am Nürnberger Flughafen bereits rund 8.000 Quadratmeter Lagerfläche bewirtschaftet und mit dem Neubau die Möglichkeit erhält, ihre Präsenz am Standort zu erweitern. Die Entwicklung des Flughafens zum Logistikstandort begann bereits 1987 mit der Eröffnung des ersten Frachtzentrums (CCN 1). Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde 2003 das CCN 2 in Betrieb genommen, was die Lager- und Büroflächen verdoppelte. Mit den bestehenden Frachtzentren werden jährlich rund 85.000 Tonnen Luftfracht abgefertigt. Die anhaltend hohe Nachfrage nach zusätzlichen Logistikflächen hat den nun notwendigen Ausbau begründet. Für das CCN 3 wird ein altes Cateringgebäude der nicht mehr aktiven LSG-Group abgerissen. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe hob die Bedeutung des neuen Cargo Centers für die Stärkung des Flughafens als Logistikdrehkreuz hervor und bezeichnete die CHI NUE Cargo Handling GmbH als starken und verlässlichen Partner. Die Goldbeck Ost GmbH versprach eine schnelle

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Icelandair meldet stabile Passagierzahlen für Juli 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im Juli 2025 insgesamt rund 611.000 Passagiere befördert. Diese Zahl liegt auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn hat die Airline mit über 2,8 Millionen Passagieren jedoch ein Wachstum von neun Prozent verzeichnet. Die Flugauslastung verbesserte sich im Juli um 1,1 Prozentpunkte auf 88,2 Prozent, während die Pünktlichkeit bei 81,8 Prozent lag. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Unternehmensstrategie, die sich im Juli widerspiegelt, ist der Fokus auf den isländischen Markt. Der Anteil der Passagiere, die von oder nach Island reisten, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Nach Unternehmensangaben reisten 39 Prozent der Passagiere nach Island und 17 Prozent verließen das Land. Der Transitatlantic-Verkehr, der für Icelandair traditionell eine wichtige Rolle spielt, machte 41 Prozent der Passagiere aus. Die gestiegene Nachfrage im Direktflugverkehr zeigt eine erfolgreiche strategische Ausrichtung der Airline. Der Präsident und Geschäftsführer von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung. Er betonte, daß das Unternehmen gezielt darauf hinarbeite, außerhalb der Hochsaison zu wachsen, um die saisonalen Schwankungen zu reduzieren und ganzjährig stabile Verbindungen anzubieten. In diesem Zusammenhang kündigte er fünf neue Destinationen für den Herbst und Winter an: Istanbul, Miami, Málaga, Edinburgh und Höfn. Mit diesen Routen will Icelandair sein Streckennetz weiter ausbauen und auch in der Nebensaison attraktive Reiseoptionen schaffen. Neben dem regulären Passagiergeschäft konnte Icelandair auch im Charter- und Frachtverkehr zulegen. Im Charterbereich stieg die Anzahl der verkauften Blockstunden um 41 Prozent. Die Frachtleistung, gemessen in Freight Ton Kilometers, verbesserte sich um 19 Prozent. Diese Kennzahlen unterstreichen die

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Ryanair kritisiert Flugsicherung in Deutschland

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat den deutschen Verkehrsminister Schnieder aufgefordert, Maßnahmen zur Behebung des Personalmangels bei der deutschen Flugsicherung zu ergreifen. Nach Angaben der Airline kam es im Jahr 2025 bis zum 4. August bei fast 11.300 Flügen zu Verspätungen. Mehr als zwei Millionen Passagiere von Ryanair seien demnach von den Störungen betroffen gewesen. Ryanair kritisiert, daß mangelhaftes Management und fehlendes Personal bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Hauptursache für die Verzögerungen seien. Die Fluggesellschaft kämpft seit langem auf EU-Ebene für eine Reform, die eine vollständige Personalbesetzung der Flugsicherungsdienste gewährleisten soll. Die Forderung wird von anderen Fluggesellschaften und Branchenverbänden geteilt, die ebenfalls unter den Verspätungen leiden. Die Fluggesellschaft rief ihre Passagiere dazu auf, sich auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite zu engagieren. Dort sollen sie die nationalen Verkehrsminister und die EU-Kommission auffordern, die Flugsicherungsdienste ausreichend zu besetzen. Die Airline hofft, dadurch einen Großteil der Verspätungen, die durch die Flugsicherung verursacht werden, beseitigen zu können. Ein ähnliches Vorgehen hatte Ryanair bereits in Frankreich bei den wiederholten Streiks der Fluglotsen unternommen. Die Kritik von Ryanair ist nicht neu. Die DFS hat in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit dem Personalstand, insbesondere in den Kontrollzentren, zugegeben. Im Jahr 2023 warnte die DFS vor Engpässen, die auch zu Einschränkungen bei der Flugverkehrsführung führen könnten. Die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) fordert ebenfalls eine bessere Koordinierung der Flugsicherungsdienste in der EU, um die Pünktlichkeit zu verbessern.

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Wizz Air erweitert Angebot am Flughafen Köln/Bonn mit Skopje

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihr Streckennetz am Flughafen Köln/Bonn mit einer neuen Verbindung nach Skopje ausbauen. Der Erstflug in die Hauptstadt Nordmazedoniens findet am 15. Dezember 2025 statt. Die Strecke wird viermal wöchentlich, immer montags, mittwochs, freitags und sonntags, bedient. Damit stärkt Wizz Air seine Position im osteuropäischen Flugverkehr von und nach Deutschland. Die neue Route ist die zweite Ergänzung im kommenden Winterflugplan der Airline am Flughafen Köln/Bonn. Bereits ab dem 26. Oktober 2025 startet Wizz Air ebenfalls viermal pro Woche nach Bukarest in Rumänien. Die neuen Verbindungen unterstreichen die Rückkehr und den Ausbau der Fluggesellschaft an dem deutschen Flughafen, nachdem sie dort in der Vergangenheit bereits vertreten war. Cenk Özöztürk, Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Entscheidung und sprach von Gesprächen über weitere mögliche neue Strecken. Skopje gilt als eine Stadt, die Geschichte, Kultur und Moderne miteinander verbindet. Mit Sehenswürdigkeiten wie der historischen Steinbrücke über den Vardar-Fluß und der Festung Kale bietet die Stadt eine Vielzahl an kulturellen Anziehungspunkten. Gleichzeitig dient sie als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur, wie beispielsweise zum nahegelegenen Matka-Canyon. Die Flugzeit von Köln/Bonn nach Skopje beträgt rund zweieinhalb Stunden. Auf der neuen Strecke kommen Maschinen vom Typ Airbus A321neo zum Einsatz. Diese Flugzeuge sind für ihre Effizienz bekannt. Die Verbindung nach Skopje ist bereits seit heute, dem 7. August, buchbar. Die Strategie von Wizz Air, vermehrt auf Verbindungen zwischen West- und Osteuropa zu setzen, wird durch die neuen Strecken ab Köln/Bonn weiter gefestigt. Das Unternehmen fokussiert sich auf Wachstum in der Region.

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Türkei verzeichnet Anstieg bei Tourismuseinnahmen im ersten Halbjahr 2025

Die Türkei hat im ersten Halbjahr 2025 einen leichten Anstieg der internationalen Besucherzahlen und einen deutlichen Zuwachs der Tourismuseinnahmen verzeichnet. Insgesamt zählte das Land 26,4 Millionen internationale Gäste, was einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Einnahmen stiegen jedoch mit 22 Milliarden Euro um 7,6 Prozent deutlich stärker, was auf eine erhöhte Tagesausgabe der Reisenden zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Tagesumsatz pro Person stieg auf 91 Euro, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Obwohl Märkte wie Rußland und Großbritannien bei den Besucherzahlen zulegten, gab es im ersten Halbjahr einen leichten Rückgang der Gäste aus Deutschland von 1,8 Prozent. Dies steht im Gegensatz zu den stabilen Zahlen aus Österreich und der Schweiz. Deutsche Reiseveranstalter führen den Rückgang auf höhere Preise zurück, die das türkische Tourismusministerium als Erfolg feiert. Allerdings zeigt die Entwicklung im Juni, daß die Zahl der deutschen Einreisen wieder spürbar anstieg, nachdem die Anbieter vermehrt Last-Minute-Angebote und günstigere Konditionen auf den Markt gebracht hatten. Die gestiegenen Einnahmen bei nahezu gleichbleibender Besuchermenge deuten darauf hin, daß die Türkei erfolgreichere Strategien anwendet, um die Reisenden zu höheren Ausgaben zu bewegen. Die Steigerung der Ausgaben pro Kopf ist ein zentrales Ziel der türkischen Tourismusstrategie, die sich stärker auf wertschöpfende Segmente konzentriert. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Diversifizierung der Angebote und der gezielten Ansprache verschiedener Quellmärkte wider. Das Land möchte somit seine Abhängigkeit von einzelnen Märkten verringern und seine Position als attraktive Reisedestination stärken. Der deutsche Reisemarkt gilt traditionell als einer der wichtigsten für die Türkei. Die Hotels in

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