Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Mehr Passagiere, weniger Flugbewegungen am Flughafen Berlin Brandenburg im April 2025

Im April 2025 nutzten 2,22 Millionen Reisende den Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Wie aus vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts hervorgeht, sind dies rund 70.000 Passagiere mehr als im April des Vorjahres. Besonders stark frequentiert war der letzte Ferientag der Osterferien am Sonntag, den 27. April, mit 84.649 Passagieren. Während der zweiwöchigen Osterferien insgesamt zählte der BER rund 1,2 Millionen Fluggäste. Interessanterweise sank die Zahl der Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht. Im April 2025 starteten und landeten 16.291 Flugzeuge am BER, während es im April 2024 noch 16.689 Flugbewegungen gegeben hatte. Dies deutet auf eine höhere Auslastung der Flugzeuge hin. Erfreulich entwickelte sich hingegen die Luftfracht, die im April um 3,9 Prozent über dem Frachtaufkommen des Vorjahres lag. Insgesamt wurden am BER im vergangenen Monat mehr als 3.900 Tonnen Fracht umgeschlagen. Die gestiegene Passagierzahl, insbesondere während der Osterferien, unterstreicht die Bedeutung des BER als Mobilitätsknotenpunkt für die Hauptstadtregion. Trotz eines leichten Rückgangs der Flugbewegungen zeigt das Wachstum im Passagierverkehr und in der Luftfracht eine positive Entwicklung für den Flughafen. Der vollständige Verkehrsbericht mit endgültigen Zahlen wird im Laufe des Monats erwartet.

weiterlesen »

Wizz Air nimmt Memmingen-Eriwan auf

Der Flughafen Memmingen baut sein Angebot an Flugzielen in Osteuropa weiter aus. Ab Ende Oktober 2025 wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air zweimal wöchentlich die armenische Hauptstadt Jerewan anfliegen. Dies gab der Flughafen bekannt. Die neue Nonstop-Verbindung mit einem Airbus A321neo soll jeweils dienstags und samstags bedient werden und die Flugzeit beträgt etwa vier Stunden und 15 Minuten. Jerewan, mit rund einer Million Einwohnern das politische und wirtschaftliche Zentrum Armeniens, gilt als eine der ältesten Städte der Welt. Flughafenvertriebsleiter Marcel Schütz äusserte sich erfreut über die neue Verbindung und betonte die Rolle Memmingens als bedeutender Low-Cost-Airport für Osteuropa. Bereits im laufenden Sommerflugplan werden 26 Ziele in Osteuropa ab Memmingen angeboten. Die neue Strecke nach Jerewan richtet sich nicht nur an Berufspendler, Familienbesucher und Geschäftsleute, sondern soll auch Touristen ansprechen. Obwohl Armenien touristisch noch als Geheimtipp gilt, bietet Jerewan eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Museen. Reiseveranstalter bieten bereits seit Jahren Ski- und Trekkingreisen in das Land im Südkaukasus an. Mit der neuen Direktverbindung wird die Destination für Reisende aus Süddeutschland einfacher erreichbar.

weiterlesen »

Icelandair verzeichnet deutliches Passagierwachstum im April 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im April 2025 ein starkes Wachstum des Passagieraufkommens verzeichnet. Insgesamt beförderte die Airline 381.000 Fluggäste, was einem Anstieg von 24 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres entspricht. Seit Jahresbeginn hat Icelandair damit bereits über 1,2 Millionen Passagiere transportiert. Im April reisten 29 Prozent der Passagiere nach Island, 19 Prozent flogen von Island in andere Länder, 47 Prozent nutzten die Airline für Umsteigeverbindungen, und 5 Prozent flogen innerhalb Islands. Die Kapazität von Icelandair, gemessen in verfügbaren Sitzkilometern, erhöhte sich im Vergleich zum April 2024 um 25 Prozent. Der Passagierverkehr, ausgedrückt in Umsatz-Passagierkilometern, stieg ebenfalls um 25 Prozent. Die Auslastung der Flugzeuge lag bei 81 Prozent, und die Pünktlichkeitsrate erreichte mit 91 Prozent einen Zuwachs von 3,0 Prozentpunkten gegenüber dem bereits hohen Wert im April 2024. Auch im Chartergeschäft konnte Icelandair zulegen, hier stiegen die verkauften Blockstunden um beachtliche 82 Prozent. Das Frachtaufkommen wuchs um 12 Prozent. Der Präsident und CEO von Icelandair, Bogi Nils Bogason, zeigte sich erfreut über die Ergebnisse und betonte, dass das Wachstum auf einer Kapazitätserweiterung von 25 Prozent beruhe, die durch den früheren Beginn der zweiten Umsteigewelle in Keflavik ermöglicht wurde. Diese Strategie ziele darauf ab, auch außerhalb der Hauptsaison zu wachsen und die Infrastruktur besser zu nutzen. Die Osterferien hätten zusätzlich zur starken Nachfrage im internationalen Streckennetz beigetragen. Besonders hob Bogason den Anstieg von 37 Prozent bei den Passagieren hervor, die von Island abflogen, was die Position der Airline als bevorzugte Wahl isländischer Reisender stärke.

weiterlesen »

Air Baltic verzeichnet Erfolg mit Business Class Upgrade per Gebot

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic vermeldet positive Ergebnisse nach der Einführung ihres Angebots, Passagieren die Möglichkeit zu geben, auf ein Upgrade in die Business Class zu bieten. Der im Dezember 2024 in Zusammenarbeit mit Plusgrade, einem Anbieter von Zusatzumsatzlösungen, gestartete Service erfreut sich großer Beliebtheit. Seit der Einführung haben über 7.500 Fluggäste erfolgreich Gebote für ein Upgrade abgegeben, was zu einem deutlichen Umsatzanstieg für die Airline geführt hat. Natālija Kuzmina, die Leiterin für Kundenerfahrung und Einblicke bei Air Baltic, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung. Sie betonte, dass der neue Upgrade-Service seit seiner Einführung im vergangenen Jahr zu einem stetigen Anstieg der Business-Class-Passagiere geführt habe. Der Dienst biete den Kunden mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihres Reiseerlebnisses und ermögliche es mehr Passagieren, Premium-Optionen zu nutzen. Gleichzeitig trage er positiv zur Geschäftsentwicklung der Fluggesellschaft bei. Die Partnerschaft mit Plusgrade werde positiv bewertet und soll zukünftig um weitere Produkte erweitert werden. Der Prozess für ein Business Class Upgrade per Gebot ist unkompliziert. Sieben Tage vor dem Abflug erhalten Passagiere, für deren Strecke ein Upgrade verfügbar ist, eine Einladungs-E-Mail. Anschließend können sie ein Gebot abgeben. Spätestens zwölf Stunden vor dem Abflug werden die Passagiere informiert, ob ihr Gebot akzeptiert wurde. Die Startgebote beginnen auf ausgewählten Strecken bei 60 Euro, wobei für längere oder stark nachgefragte Strecken höhere Anfangspreise gelten. Die größte Nachfrage nach dem Upgrade-Service wurde auf Flügen von Riga nach Wien, Paris und Tallinn verzeichnet, mit Startgeboten von 85, 95 bzw. 65 Euro.

weiterlesen »

Kärnten erwartet leichten Zuwachs an Sommerurlaubern

Österreich rechnet für den Tourismussommer 2025 mit einer anhaltend hohen Reiselust seiner Kernmärkte. Laut einer aktuellen Studie der Österreich Werbung planen über 70 Prozent der Menschen in zehn analysierten Herkunftsländern bereits konkret ihren Sommerurlaub. Erwartet werden 22,5 Millionen Sommerurlauber in Österreich, was einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. In fast allen untersuchten Märkten zeigen sich eine größere Bereitschaft, Zeit und Geld für einen Sommerurlaub aufzuwenden. Besonders Kärnten zeigt sich optimistisch für die kommende Saison und bewirbt seine Urlaubsangebote mit dem Fokus auf südliche Lebensfreude zwischen Bergen und Seen. Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig betonte die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor und die gute Vorbereitung Kärntens auf den Sommer. Die Region setzt dabei auf ihre Stärken im Bereich Natur, Wasser, Wandern und Kulinarik, wobei das umfassende Wasserangebot besonders hervorgehoben wird. Schwimmen und Baden bleiben die beliebtesten Aktivitäten, gefolgt von Wandern und Radfahren. Um Marktanteile zurückzugewinnen, insbesondere in Deutschland, setzt Kärnten auch auf verbesserte Erreichbarkeit. Die Wiederaufnahme der Direktverbindung von Eurowings zwischen Köln und Klagenfurt sowie die neue Flugroute aus Hannover werden intensiv beworben. Zudem wird die Marktbearbeitung der Schweiz verstärkt fortgesetzt. Langfristiges Ziel ist es, die Saison von Ostern bis zum Ende der Herbstferien auszudehnen.

weiterlesen »

Emirates und Hapag-Lloyd Cruises schnüren Luxusreisepakete

Die Fluggesellschaft Emirates und die Kreuzfahrtreederei Hapag-Lloyd Cruises intensivieren ihre Zusammenarbeit und werden zur Saison 2026/2027 gemeinsame „Spezialpakete für Luxusreisen“ anbieten. Die Kooperation wurde auf dem Arabian Travel Market in Dubai bekanntgegeben. Konkret sollen kombinierte Angebote für ausgewählte Routen der Hapag-Lloyd-Schiffe Europa 2, Hanseatic Inspiration und Hanseatic Spirit entwickelt werden. Ziel ist es, Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis aus Flug und Kreuzfahrt zu bieten. Auf operativer Ebene wollen die beiden Unternehmen zudem Informationen austauschen, um die Servicequalität weiter zu verbessern und Möglichkeiten zur Integration von Premium-Services an gemeinsamen Destinationen zu prüfen. Details zu den konkreten Angeboten und der operativen Zusammenarbeit wurden noch nicht veröffentlicht. Diese Partnerschaft zweier im Premiumsegment etablierter Marken zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach exklusiven Reiseerlebnissen zu bedienen. Durch die Bündelung ihrer jeweiligen Stärken im Flug- und Kreuzfahrtbereich wollen Emirates und Hapag-Lloyd Cruises ihren Kunden ein noch hochwertigeres und komfortableres Reiseerlebnis ermöglichen.

weiterlesen »

Alpine Hotellerie im Umbruch: Gipfeltreffen in Kitzbühel sucht nach neuen Wegen

Die alpine Ferienhotellerie steht vor signifikanten Veränderungen, die traditionelle Erfolgsrezepte in Frage stellen. Der Alpine Hospitality Summit, der am 15. Mai 2025 in Kitzbühel stattfindet und hochkarätige Vertreter der Branche zusammenbringt, widmet sich diesen zentralen Zukunftsfragen. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft, was das große Interesse an den diskutierten Themen unterstreicht. Im Fokus des Gipfels stehen die Transformation und Neuausrichtung der Branche angesichts veränderter Gästebedürfnisse, steigender Kosten, verschärfter Regularien und des Drucks zur energetischen Modernisierung. Experten betonen, daß sich die Positionierung alpiner Hotelimmobilien derzeit grundlegend wandelt. Ein wichtiger Diskussionspunkt ist die wirtschaftliche Lage der Betriebe, die zunehmend unter Druck geraten, da steigende Kosten und Kapitaldienstverpflichtungen die Rentabilität belasten. Der Summit präsentiert neue Denkansätze und Geschäftsmodelle, die Antworten auf diese Unsicherheiten geben sollen. Dazu gehören nachhaltige Bauweisen, innovative Betriebskonzepte, die Zukunft von Familienhotels, sogenannte Sinnhotels, der Trend zu Longevity als Geschäftsmodell sowie neue Finanzierungs- und Investitionsansätze. Auch die wachsende Regulierungsdichte und Möglichkeiten zur Deregulierung werden thematisiert.

weiterlesen »

Erneuter Luftraumkonflikt bei Washingtoner Flughafen – FAA leitet Untersuchung ein

Die US-amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA untersucht einen weiteren sicherheitsrelevanten Vorfall im Luftraum um den Ronald Reagan Washington National Airport (DCA). Demnach soll sich am 1. Mai 2025 eine militärische UH-60 Black Hawk der Anflugbahn ziviler Flugzeuge genähert haben, was zwei Linienmaschinen zum Abbruch ihrer Landeanflüge zwang. Dieser Vorfall ereignete sich in einem als konfliktträchtig bekannten Luftraum über dem Potomac River. Laut einem internen Memo der FAA, aus dem US-Medien zitieren, wurde der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zu einem Airbus A319 der Delta Air Lines aus Orlando und einer Embraer E170 der Republic Airways aus Boston unterschritten. Die US Army bestätigte, daß der Hubschrauber im Anflug auf das Helipad des Pentagons durchstartete. Dieses Manöver, möglicherweise Teil einer Übung, führte zu den abgebrochenen Landeanflügen der zivilen Flugzeuge. Dieser jüngste Vorfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsprobleme in diesem Luftraum. Zwischen Oktober 2021 und Dezember 2024 wurden laut Daten der US-Flugunfallbehörde NTSB bereits 85 gefährliche Annäherungen zwischen Hubschraubern und Flugzeugen in den Anflugkorridoren des Reagan Airports registriert. Ende Januar dieses Jahres kam es in derselben Region zu einer Kollision zwischen einem Hubschrauber desselben Typs und einem Regionaljet, bei der alle 67 Insassen ums Leben kamen. Nach diesem Unglück hatte die FAA den militärischen Flugverkehr in dem Gebiet bereits eingeschränkt. Verkehrsminister Sean Duffy kündigte nach dem aktuellen Zwischenfall weitere Maßnahmen an, um unnötige Trainingsflüge und VIP-Transporte in diesem sensiblen Luftraum zu unterbinden.

weiterlesen »

Eurocontrol plant Strategie gegen erwarteten Anstieg des Flugverkehrs im Sommer 2025

Angesichts eines bereits um fünf Prozent höheren Flugverkehrs in Europa im Vergleich zum Vorjahr haben Eurocontrol und seine Partner eine Strategie zur Bewältigung des erwarteten Anstiegs im Sommer 2025 finalisiert. Der Plan zielt darauf ab, Kapazitätsengpässe und ungleichmäßiges Wachstum in verschiedenen Regionen anzugehen, insbesondere in wichtigen Flugverkehrskontrollzentren wie Marseille, München, Barcelona und Athen. Der Fünf-Punkte-Plan konzentriert sich auf die Bereitstellung der zugesagten Kapazitäten, die Minderung von Wettereinflüssen, die Verwendung realistischer und konsistenter Flugpläne, die Priorisierung von Erstabflügen und die Sicherstellung praktikabler Flugpläne. Bei effektiver Umsetzung könnte die durchschnittliche Flugverspätung von 2,44 auf 2,02 Minuten reduziert werden. Dieses Ziel liegt jedoch weiterhin deutlich über dem EU-Ziel von 0,9 Minuten Verspätung pro Flug. Trotz dieser Bemühungen wird erwartet, daß sich Verspätungen bei extremen Wetterbedingungen erheblich erhöhen und die Nutzer des Luftraums dadurch Kosten von bis zu 20 Millionen Euro an einem einzigen Tag entstehen könnten. Eurocontrol betont die Notwendigkeit einer gemeinsamen Verantwortung und der strikten Einhaltung des Plans, um Störungen für Reisende so gering wie möglich zu halten.

weiterlesen »

Israelische Luftwaffe greift Flughafen Sanaa im Jemen an – Reaktion auf Huthi-Angriff

Als Reaktion auf einen Raketenangriff der Huthi-Miliz auf den Flughafen von Tel Aviv hat die israelische Luftwaffe den internationalen Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa massiv angegriffen. Wie der Huthi-nahe Fernsehsender Al-Masirah berichtete, wurden bei den Angriffen am Dienstag drei Menschen getötet und 38 weitere verletzt. Der Sender sprach von einer gemeinsamen Operation Israels und der USA, wobei auch eine Zementfabrik und ein Kraftwerk in der Nähe des Flughafens Ziel der Angriffe gewesen sein sollen. Die israelische Armee bestätigte die Angriffe und erklärte, die Infrastruktur der Huthi-Miliz auf dem Flughafen Sanaa zerstört zu haben, einschließlich Start- und Landebahnen sowie Flugzeuge. Der Flughafen diene den Huthis als zentrale Drehscheibe für Waffen- und Personentransporte. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen ein Airbus A330 und zwei Airbus A320 der Yemenia Airways zerstört worden sein, woraufhin die Fluggesellschaft ihren Betrieb vorerst einstellte. Das israelische Militär griff nach eigenen Angaben auch mehrere Kraftwerke im Raum Sanaa an, die von den Huthis genutzt würden, sowie eine Betonfabrik. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete die Angriffe im Jemen als Warnung an Teheran und drohte mit weiteren Konsequenzen für den Iran, der die Huthi-Miliz unterstützt. Der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, äußerte sich besorgt über die Eskalation. Quellen am Flughafen Sanaa bestätigten die Einstellung des Flugbetriebs und die Zerstörung bzw. Beschädigung mehrerer Flugzeuge.

weiterlesen »