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Reisegewohnheiten der Belgier: Auto und Flugzeug dominieren den internationalen Verkehr

Eine aktuelle Analyse des Föderalen Öffentlichen Dienstes (FPS) Mobilität und Transport in Belgien, basierend auf der jährlichen Reiseerhebung von Statbel, gibt Aufschluß über die Reisegewohnheiten der Belgier ins Ausland. Obwohl internationale Reisen nur einen kleinen Anteil aller jährlichen Bewegungen ausmachen, sind sie für einen erheblichen Teil der zurückgelegten Gesamtstrecke verantwortlich. Die Anzahl der Auslandsreisen ist seit 2013, abgesehen von der COVID-19-Periode, stetig gestiegen. Im Jahr 2023 unternahmen die Belgier 17,3 Millionen internationale Reisen, was einem Durchschnitt von 1,58 Reisen pro Person entspricht. Dabei legten sie insgesamt 43,6 Milliarden Kilometer zurück, durchschnittlich 3.980 Kilometer pro Belgier. Diese Zahlen erreichen wieder das Rekordniveau von 2019. Das Auto bleibt mit 50 Prozent aller Reisen das beliebteste Transportmittel für internationale Fahrten. Jedoch dominiert der Flugverkehr hinsichtlich der Distanz: Flüge machten 2023 74 Prozent der gesamten zurückgelegten Kilometer aus, verglichen mit 21 Prozent durch das Auto. Andere Verkehrsmittel wie Züge und Reisebusse trugen nur 5 Prozent zur Distanz bei. Obwohl internationale Reisen weniger häufig sind, entfallen fast ein Drittel aller von Belgiern zurückgelegten Kilometer auf diese. Bei der Kombination aller Reisearten – sowohl Inlands- als auch Auslandsreisen – bleibt das Auto mit 59 Prozent der Distanz dominant, gefolgt vom Flugzeug (22 Prozent) und öffentlichen Verkehrsmitteln (12 Prozent). Reiseprofile beeinflussen die Mobilitätsmuster erheblich. Einwohner Brüssels nutzen das Flugzeug doppelt so oft und den Zug 4,5 Mal häufiger als der durchschnittliche Belgier. Auch zwischen städtischen und ländlichen Gebieten gibt es Unterschiede. Fast 90 Prozent der internationalen Reisen finden innerhalb Europas statt, wobei Frankreich, Spanien, die Niederlande, Italien

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Gebote für insolvente australische Fluggesellschaft Rex eingereicht

Die Frist für die Abgabe von Angeboten zur Übernahme der insolventen australischen Fluggesellschaft Rex – Regional Express (ZL, Wagga Wagga) ist abgelaufen. Nach Informationen der australischen Finanzzeitung Australian Financial Review gehört der auf notleidende Schulden spezialisierte Investor Anchorage Capital Advisors zu den Bietern. Rex – Regional Express hatte im Juli 2024 ein Verfahren zur freiwilligen Verwaltung beantragt, nachdem der Versuch, auf den Hauptstrecken des australischen Inlandsverkehrs mit Qantas (QF, Sydney Kingsford Smith) und Virgin Australia (VA, Brisbane International) zu konkurrieren, erfolglos blieb. Zuvor hatte sich die Fluggesellschaft auf ihr regionales Linienfluggeschäft konzentriert, welches normalerweise profitabel war. Obwohl die Verwaltungsperiode ursprünglich weniger als drei Monate dauern sollte, ist der Prozeß fast ein Jahr später noch nicht abgeschlossen. Die Verwalter müßen jedoch bis zum 30. Juni einen Käufer finden, da ihnen eine vom Bundesgericht gesetzte Frist gesetzt wurde. Eine Verlängerung dieser Frist erhalten sie nur, wenn sie dem Gericht überzeugend darlegen können, daß sie sich auf einem guten Weg befinden. Neben Anchorage Capital Advisors, die bereits bei der Übernahme von Frontier Airlines (F9, Denver International) durch Indigo Partners als unterlegener Bieter auftraten, wird auch die in Westaustralien ansässige HMC Group als potenzieller Bieter genannt. Die HMC Group betreibt Nexus Airlines (GD, Kununurra). Der Geschäftsführer von Nexus, Michael McConachy, hatte Ende letzten Jahres erklärt, daß er einer Erweiterung seines auf Westaustralien fokussierten Netzwerkes offen gegenüberstehe, ein Betrieb in anderen Teilen Australiens jedoch kein Hauptaugenmerk sei. Ein weiterer Vorschlag sieht vor, daß die gesicherten und ungesicherten Gläubiger von Rex an einem Debt-for-Equity-Swap teilnehmen und

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Airbus prognostiziert starken Bedarf an neuen Flugzeugen bis 2044

Airbus erwartet in den kommenden zwei Jahrzehnten einen weiterhin wachsenden Bedarf an neuen Flugzeugen. Bis zum Jahr 2044 sollen voraussichtlich rund 43.400 neue Passagier- und Frachtflugzeuge benötigt werden, teilte der Konzern am Donnerstag kurz vor der weltgrößten Flugzeugmesse in Le Bourget bei Paris mit. Diese Prognose liegt etwa 1.000 Maschinen über der Vorjahresvorhersage für den Zeitraum bis 2043. Die globale Flotte an Passagier- und Frachtjets dürfte sich damit auf mehr als 49.000 Maschinen verdoppeln. Als Hauptgrund für diesen Anstieg wird ein erwartetes jährliches Wachstum des weltweiten Luftverkehrs um 3,6 Prozent genannt. Dies wird maßgeblich durch eine Zunahme der Mittelschicht um 1,5 Milliarden Menschen weltweit getrieben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Flugreisen unternehmen. Airbus erwartet einen besonders starken Anstieg der Nachfrage innerhalb Indiens sowie zwischen China und anderen asiatischen Ländern. Nach Einschätzung des Konzerns werden nur etwa 44 Prozent der neuen Maschinen ältere Flugzeuge ersetzen; mehr als die Hälfte diene dem Ausbau der Flotten. Der größte Teil der Nachfrage entfällt auf Schmalrumpfjets wie die Airbus-Reihen A320neo und A220 sowie die Boeing 737 MAX, die mit 34.250 Stück fast vier Fünftel der prognostizierten Nachfrage ausmachen. Hinzu kommen etwa 9.170 Großraumjets wie die Airbus-Modelle A350 und A330neo sowie die Boeing-Modelle 777X und 787 „Dreamliner“. Trotz dieser hohen Nachfrage kämpfen die Flugzeugbauer seit der Coronapandemie mit Engpässen bei Zulieferern. Christian Scherer, Chef des Verkehrsflugzeuggeschäfts bei Airbus, äußerte sich „vorsichtig optimistisch“, das Jahresziel von 820 Auslieferungen erreichen zu können, obwohl Airbus derzeit auf Triebwerkssätze für 40 bereits fertiggestellte Flugzeuge wartet. Boeing wird seine eigene Marktprognose für

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Regionale Flughäfen als Schlüssel zum Erfolg: Erstes Expertenforum Luftfahrt in Linz

Das erste Expertenforum Luftfahrt der Aviation Industry Austria (AIA), des Dachverbandes der österreichischen Luftfahrtbranche, hat gestern, am 12. Juni 2025, am Flughafen Linz stattgefunden und bot eine Plattform für intensive Diskussionen und vielfältige Expertenmeinungen. Über 80 geladene Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Luftfahrt und Tourismus versammelten sich, um die Rolle regionaler Flughäfen als Mobilitätsdrehscheiben und deren Bedeutung für die Standortentwicklung sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erörtern. Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Herausforderungen und Chancen der Luftverkehrsentwicklung in einem sich wandelnden Marktumfeld und die Vernetzung mit internationalen Märkten. Experten hoben die immense Wertschöpfung und die Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze durch die Luftfahrtbranche in Österreich hervor und betonten die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Tourismus und Politik, um weiteres Wachstum und internationale Relevanz zu sichern. Ein illustres Podium: Geballte Kompetenz am Flughafen Linz Das Expertenforum der Aviation Industry Austria versammelte eine beeindruckende Riege von Fachleuten und Entscheidungsträgern, die ihre Perspektiven auf die Zukunft der österreichischen Luftfahrt teilten. Am Podium saßen namhafte Persönlichkeiten, die verschiedene Facetten der Branche repräsentierten: Diese vielseitige Besetzung des Podiums spiegelte die Komplexität und die weitreichenden Verflechtungen der Luftfahrtindustrie wider. Die Diskussionen drehten sich nicht nur um technische und betriebliche Aspekte, sondern auch um wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Rolle der Regionalentwicklung und die Notwendigkeit internationaler Vernetzung. Die Rolle der Regionalflughäfen: Mobilität, Standort und Wettbewerbsfähigkeit Im Zentrum der Veranstaltung standen die regionalen Flughäfen Österreichs. Diese Standorte sind weit mehr als nur Start- und Landeplätze für Flugzeuge; sie fungieren als entscheidende Mobilitätsdrehscheiben, die lokale Wirtschaftsräume mit nationalen und internationalen Märkten

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Thai Airways plant Flottenvereinfachung und deutliches Wachstum

Thai Airways International arbeitet aktiv an der Reduzierung der Anzahl ihrer Flugzeugtypen. Wie Unternehmenschef Chai Eamsiri der Bangkok Business mitteilte, soll die Flotte von ehemals acht verschiedenen Typen vor der Pandemie auf zukünftig vier reduziert werden. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft sechs verschiedene Flugzeugmuster. Gemäß den Daten von ch-aviation umfaßt die aktuelle Flotte von Thai Airways 79 Flugzeuge, darunter Airbus A320-200, A330-300, A350-900 sowie Boeing 777-200ER, 777-300ER, 787-8 und 787-9. Die A380-800 und die verbliebenen B747-400 wurden kurz nach Beginn der Pandemie ausgemustert. Eamsiri plant, die Anzahl der Flugzeugtypen bis 2029 auf fünf zu senken, indem die Boeing 777-200ER außer Dienst gestellt werden. Bis 2033 soll die Reduzierung auf vier Typen erfolgen, wenn die Airbus A330-300 aus der Flotte genommen werden. Parallel zur Flottenvereinfachung strebt Thai Airways ein erhebliches Wachstum an. Bis 2033 soll die Gesamtflotte auf 150 Flugzeuge anwachsen. Dies umfaßt 15 Boeing 777-300ER, 17 Airbus A350-900, 66 Boeing 787 (sowohl 787-8 als auch 787-9) und 52 Airbus Schmalrumpfflugzeuge. Auf der Bestellliste stehen bereits 32 Airbus A321-200N, sechs Boeing 787-10 und 42 Boeing 787-9. Die Auslieferungen der A321neo sind zwischen November 2025 und August 2028 geplant, während weitere B787-9 in der ersten Jahreshälfte 2026 eintreffen sollen. Die ersten B787-10 werden voraussichtlich Mitte 2027 geliefert. Eamsiri erwartet, daß die Flotte von Thai Airways unter Berücksichtigung der Ausmusterungen bis Ende 2028 um 80 Flugzeuge wachsen wird.

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Österreich erhöht Militärbudget: Fokus auf Infrastruktur und Rüstung

Österreich setzt seinen Investitionskurs in die Landesverteidigung fort, obwohl die budgetäre Lage angespannt ist. Nach Überschreitung der Vier-Milliarden-Grenze im Vorjahr soll das Militärbudget laut Bundesfinanzgesetz 2025 um 349,1 Millionen Euro auf 4,391 Milliarden Euro steigen und gemäß Bundesfinanzgesetz 2026 um weitere 369,8 Millionen Euro auf 4,761 Milliarden Euro anwachsen. Die Mittel sind primär für den Ausbau der baulichen Infrastruktur und die militärische Aufrüstung im Rahmen des Aufbauplans des Bundesheeres vorgesehen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bestätigte im Haushaltsausschuß des Nationalrats, daß die Umsetzung des Aufbauplans für die Jahre 2025 und 2026 gesichert sei. Für die Zeit danach müßen jedoch weitere Verhandlungen geführt werden, um das angestrebte Verteidigungsbudget von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis zum Jahr 2032 zu erreichen. Ein Schwerpunkt der Beschaffungen liegt auf der bodengebundenen Luftabwehr größerer Reichweite im Rahmen von Sky Shield sowie auf Nachbeschaffungen für den Eurofighter. Trotz der allgemeinen Einsparungsziele im Bundeshaushalt sollen die Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit fortgesetzt werden. Hierfür wurde im Verteidigungsministerium eine eigene Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit diesen Finanzierungsfragen befaßt. Während andere NATO-Staaten 20 Prozent ihres Verteidigungsbudgets für Investitionen ausgeben, sind in Österreich bereits 31 Prozent geplant. Zusätzliche Investitionen sind in Bereiche wie Drohnen und Drohnenabwehr vorgesehen, wofür in den Jahren 2025 und 2026 jeweils 14 Millionen Euro eingeplant sind. Besonderes Augenmerk liegt dabei nicht nur auf der Anschaffung von Geräten, sondern auch auf dem Erwerb der notwendigen Bedienungsfähigkeiten. Es ist eine „erste Tranche“ von 300 Drohnen geplant, die kontinuierlich mit den neuesten Modellen nachgerüstet werden sollen. Im Bereich der Cyber-Sicherheit sind Digitalisierungsmaßnahmen

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Verkehrschaos droht in Österreich: Zahlreiche Großveranstaltungen am Wochenende

Österreich steht an diesem Wochenende vor erheblichen Verkehrsproblemen aufgrund zahlreicher Großveranstaltungen. Besonders betroffen sind der Großraum Wien mit der Regenbogenparade, dem Sommernachtskonzert und dem Nova Rock Festival in Nickelsdorf. Auch bekannte Staupunkte wie die Tauernautobahn (A10) und die Wiener Südosttangente (A23) werden voraussichtlich überlastet sein, wenngleich die Lage nicht so dramatisch wie am vergangenen Wochenende erwartet wird. In Wien sind umfangreiche Verkehrssperren zu erwarten. Am Freitag, dem 13. Juni, wird die Wiener Ringstraße zwischen Franz Josefs-Kai und Operngasse von 19:30 Uhr bis etwa 22:00 Uhr wegen des Pride Runs gesperrt. Am Samstag, dem 14. Juni, zieht die Regenbogenparade über die Ringstraße, was ab den Mittagsstunden zu großräumigen Sperren in der Innenstadt führen wird. Die Parade beginnt voraussichtlich um 13 Uhr am Rathausplatz und bewegt sich entgegen der Fahrtrichtung um den Ring. Autofahrer sollten bis in die Abendstunden mit Sperren, Umleitungen und Stau rechnen. Der ARBÖ rät, das Auto nur im Notfall für Fahrten in der Innenstadt zu nutzen. Gleichzeitig findet am Freitag, dem 13. Juni, das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker im Schlosspark Schönbrunn statt. Die Zufahrtsstraßen, insbesondere die Schönbrunner Straße und die Hadikgasse, werden stark frequentiert sein. Angesichts begrenzter Parkplätze empfiehlt der ARBÖ die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Nova Rock Festival in Nickelsdorf, Burgenland, zieht vom 11. bis 14. Juni Zehntausende Musikfans an. Bereits ab Mittwoch ist auf der Ostautobahn (A4) und der B10 mit starkem Anreiseverkehr zu rechnen. Die ARBÖ-Verkehrsexperten warnen insbesondere vor der Rückreisewelle in der Samstagnacht und am Sonntagvormittag. Am Sonntag, dem 15. Juni, findet zudem

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Rechtsstreit um Flugzeuge: Carlyle Aviation Partners fordert Maschinen von Air Sénégal zurück

Zwei von Carlyle Aviation Partners kontrollierte Zweckgesellschaften haben beim Handelsgericht von Dakar beantragt, die Rückgabe von vier Flugzeugen anzuordnen, die von Air Sénégal (HC, Dakar Blaise Diagne International) betrieben werden. Der Forderung liegt die Behauptung zugrunde, daß Air Sénégal gegen die Leasingverträge verstoßen habe. Die betroffenen Flugzeuge – zwei Airbus A319-100 und zwei Airbus A321-200 – machen rund 45 Prozent der neunköpfigen Flotte von Air Sénégal aus. Die Leasingverträge für die Maschinen wurden von Carlyle Aviation Partners bereits im August 2024 aufgrund angeblicher Nichtzahlung gekündigt. Daraufhin erwirkte Carlyle eine gerichtliche Anordnung im Senegal, welche die Stilllegung der Flugzeuge und deren Rückführung vorsah. Obwohl Medienberichten zufolge eine frühere Forderung von rund zehn Millionen US-Dollar beglichen worden war und die senegalesische Regierung interveniert hatte, um eine Einigung zu erzielen, teilte Carlyle dem Gericht in Dakar jüngst mit, die Fluggesellschaft schulde ihr immer noch mehrere Milliarden Zentralafrikanische Franken. Ein kürzlicher Versuch, die gerichtliche Anordnung am Flughafen Blaise Diagne International durchzusetzen, scheiterte, da ein Vertreter von Air Sénégal den Gerichtsvollziehern den Zugang zur gesicherten Zone des Flughafens verweigerte. Das Management von Air Sénégal betrachtet die Forderungen von Carlyle als unrealistisch und unfair. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß zwei der geleasten Flugzeuge über längere Zeiträume am Boden standen, während weiterhin hohe Leasinggebühren anfielen. Eine interne Quelle von Air Sénégal äußerte, die geforderten Summen lägen weit über dem aktuellen Wert der Maschinen. Die staatliche Fluggesellschaft, die sich derzeit in einer signifikanten Finanzkrise befindet und einen Schuldenstand von über 120 Millionen US-Dollar aufweisen soll, ist auf die Unterstützung

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Prodinger Tourismusberatung lanciert neues Geschäftsfeld für Destinations-Consulting

Die Prodinger Tourismusberatung hat gemeinsam mit dem erfahrenen Tourismusexperten Hermann Fercher ein neues Geschäftsfeld im Bereich Destinations-Consulting ins Leben gerufen. Im Zentrum dieser Initiative steht ein praxisorientiertes Steuerungsmodell, der sogenannte „Destination-Management Circle“, der modernen Tourismusregionen bei der Bewältigung des tiefgreifenden Strukturwandels im Tourismus helfen soll. Tourismusregionen stehen vor einer Neudefinition ihrer Entwicklungsstrategien, da globale Megatrends, technologische Innovationen und ein verändertes gesellschaftliches Werteverständnis die bisherigen Spielregeln verändern. Das moderne Destinationsmanagement erfordert mehr als nur Marketing; es bedarf einer klaren strategischen Ausrichtung, eines wirtschaftlich tragfähigen Angebotsportfolios, funktionierender Strukturen, starker Hotelkonzepte sowie engagierter Hoteliers und des Vertrauens aller Akteure. Die Anforderungen an Destination Management Organizations (DMOs) wachsen stetig und umfassen Bereiche wie Tourismussteuerung, Projektentwicklung, Governance und Mobilität. Oftmals fehlen jedoch die nötigen Ressourcen und eine klare Orientierung. Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, betont, daß der Tourismus sich rasant verändere und Destinationen sich stetig anpassen müßen. Der Destination-Management Circle biete eine strukturierte Grundlage, um Regionen strategisch weiterzuentwickeln, ohne sich in Einzelmaßnahmen zu verlieren. Das ganzheitliche Modell umfaßt zehn ineinandergreifende Handlungsfelder für Analyse, Strategieentwicklung und Umsetzungsbegleitung. Zu den Beratungsschwerpunkten gehören die Entwicklung von Strategie & Profil, Hotelimmobilien-Strategien, Wertschöpfungsanalysen, Machbarkeitsstudien für touristische Infrastruktur, Organisations- und Strukturfragen, sowie die Begleitung bei Fusionen von Tourismusregionen. Hermann Fercher, mit 30 Jahren Erfahrung im DMO-Bereich, weist darauf hin, daß viele Tourismusorganisationen oft zu politisch agieren und eine externe Sichtweise für objektive Entscheidungen fehle. Das neue Modell soll Entscheidungsträgern ein praxistaugliches Instrument zur Verfügung stellen, um die Herausforderungen der Zukunft strukturiert anzugehen.

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Versicherungsmaklerring warnt vor unzureichendem Reiseschutz durch Kreditkarten und Automobilclubs

Der Österreichische Versicherungsmaklerring (ÖVM) warnt davor, sich im Urlaub allein auf den Versicherungsschutz von Kreditkarten oder Automobilclubs zu verlassen. ÖVM-Präsident Mag. Alexander Gimborn betont, daß die Leistungen in vielen Fällen unzureichend oder gar nicht vorhanden sind. Er rät dazu, die Versicherungsbedingungen genau zu prüfen und auf eine individuelle, solide Reiseversicherung zu setzen, um im Ernstfall abgesichert zu sein. Eine umfassende Reiseversicherung sollte laut ÖVM verschiedene Aspekte abdecken. Dazu gehören Reisestorno- und Reiseabbruchversicherungen, die bei Krankheit, Unfall oder Schicksalsschlägen bereits bezahlte Kosten erstatten. Eine Reisekrankenversicherung ist unerläßlich, da die Sozialversicherung im Ausland oft nur eingeschränkt greift und hohe Kosten, insbesondere in privaten Krankenhäusern wie in Italien, entstehen können. Auch eine Gepäckversicherung bei Verlust, Diebstahl oder Beschädigung sowie eine Haftpflichtversicherung, die vor Forderungen bei versehentlich verursachten Schäden schützt, sind wichtige Bestandteile. Eine Unfall- und Todesfallversicherung bietet zusätzliche finanzielle Sicherheit für medizinische Notfälle oder Hinterbliebene. Besonders vorteilhaft sei eine Jahresreiseversicherung, deren Kosten oft mit denen einer Einzelpolizze für nur eine Reise vergleichbar sind. Eine Jahresversicherung bietet jedoch das ganze Jahr über Schutz für alle Reisen, von Wochenend-Trips über Badeurlaube bis hin zu Geschäftsreisen. Auch Tagesausflüge ab 50 Kilometer Entfernung vom Wohnort können inkludiert sein. Diese Investition rechnet sich oft schon bei der zweiten Reise und bietet Planungssicherheit sowie entspanntes Reisen ohne zusätzlichen Aufwand. Angesichts der Vielfalt der Angebote empfiehlt Gimborn eine individuelle Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler.

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