Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Flughafen Dortmund probt den Ernstfall mit großangelegter Flugunfallübung

Der Dortmund Airport bereitet sich auf einen möglichen Notfall vor und führt am kommenden Samstag, den 10. Mai 2025, eine umfangreiche Flugunfallübung durch. Gemäß den Sicherheitsvorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) werden ab etwa 23:00 Uhr bis 01:00 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte an der Übung „U.W.E. 2025“ teilnehmen, um die Abläufe im Falle eines Flugzeugunglücks realistisch zu simulieren und zu trainieren. Solche Notfallübungen sind für alle Verkehrsflughäfen in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren verpflichtend. Ziel der Übung ist es, ein realistisches Unfallszenario inklusive eines simulierten Brandes darzustellen und dabei die Kommunikationswege, Meldeketten und die operativen Abläufe bei einem Flugunfall auf dem Flughafengelände unter authentischen Bedingungen zu testen. Ein besonderer Fokus liegt auf der reibungslosen Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Einsatzorganisationen. Das Übungsszenario sieht einen Triebwerksbrand nach der Landung vor, gefolgt von der Evakuierung des Flugzeugs. Aufgrund der angenommenen starken Rauchentwicklung wird zusätzlich die Evakuierung des Terminals simuliert. Der Schwerpunkt der Übung liegt auf der Bekämpfung des Flugzeugbrands, der technischen Rettung von Personen und dem Aufbau einer geordneten Patientenablage zur Erstversorgung Verletzter. In die Übung sind über 130 Beteiligte eingebunden, darunter die Flughafenfeuerwehr, die in Kooperation mit der Feuerwehr der Stadt Dortmund die Einsatzleitung übernimmt. Weiterhin nehmen mehrere Feuerwehren aus der Umgebung, Rettungsdienste, die Bundespolizei und der psychosoziale Notfalldienst teil. Rund 150 Darsteller und Komparsen stellen Verletzte mit realistischen Wundendarstellungen dar. Die Übung wird im Vorfeld detailliert geplant und im Anschluss umfassend ausgewertet, um die Einsatzabläufe kontinuierlich zu optimieren und die Kooperation zwischen den internen und externen

weiterlesen »

Erfahrener Vertriebsexperte verstärkt LOT Polish Airlines in Frankfurt

Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines baut ihre Vertriebsstruktur am Standort Frankfurt am Main weiter aus und hat Udo Clemens (53) zum neuen Leiter Vertriebsinnendienst ernannt. In dieser Funktion wird Clemens die operativen und administrativen Belange der Fluggesellschaft für Reisebüropartner in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Malta und Italien verantworten. Zudem wird er das Key Account Management Team unterstützen und direkt an Amit Ray berichten, der bei LOT Polish Airlines die Positionen des Director DACH Markets, Italien, Malta + Indien sowie Head of Global Corporate and Strategic Sales innehat. Amit Ray zeigte sich erfreut über die Verstärkung des Teams durch Udo Clemens, der über 25 Jahre Erfahrung in der Touristik- und Airlinebranche verfügt. Ray betonte, daß LOT Polish Airlines ihr Streckennetz kontinuierlich ausbaue und in Produkt sowie Flotte investiere. Das Know-how von Udo Clemens werde dazu beitragen, diese Stärken noch gezielter den Kunden zugänglich zu machen. Clemens begann seine Karriere nach dem Studium der Tourismusgeographie bei verschiedenen Reiseveranstaltern im Produktmanagement und Vertrieb. Im Jahr 2004 wechselte er zu Finnair und war später bei Austrian Airlines als Key Account Manager für Reiseveranstalter und MICE-Kunden in Deutschland tätig. Vor seinem Wechsel zu LOT Polish Airlines arbeitete Clemens über 14 Jahre in verschiedenen Funktionen bei Oman Air, zuletzt als District Sales Manager für Deutschland und Österreich. LOT Polish Airlines, die bereits seit 1929 besteht und somit zu den ältesten Fluggesellschaften der Welt zählt, verbindet Zentral- und Osteuropa mit zahlreichen internationalen Zielen. Im Langstreckenverkehr setzt die Airline ausschließlich auf moderne Boeing 787 Dreamliner. Diese Flugzeuge bieten

weiterlesen »

Österreichs Seilbahnwirtschaft zieht positive Bilanz der Wintersaison

Der Fachverband der österreichischen Seilbahnen präsentierte im Rahmen der Seilbahntagung auf der Interalpin in Innsbruck eine erfreuliche Bilanz für die abgelaufene Wintersaison 2024/25. Fachverbandsobmann Franz Hörl verkündete, daß sich die Branche wieder Spitzenwerten annähere und auf sehr erfolgreiche Monate zurückblicke. Das österreichische Skierlebnis habe sein weltweit hohes Niveau behauptet und zähle weiterhin zu den Top Drei Destinationen. Insgesamt wurden in der Wintersaison von November bis März 49,7 Millionen Ersteintritte verzeichnet, was einem Zuwachs von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nach Einbeziehung der Osterferien wird mit einem Gesamtplus von fünf Prozent gerechnet. Der Kassenumsatz erreichte 1,96 Milliarden Euro und übertraf damit inflationsbereinigt das Niveau vor der Corona-Pandemie. Besonders die Zeit um den Jahreswechsel erwies sich als wirtschaftlich entscheidend. Laut Hörl trugen das gute Wetter und die optimalen Pistenbedingungen maßgeblich zu den sehr erfolgreichen Monaten Dezember und Jänner bei. Die ausgeprägte Schneekompetenz der Branche, eine Kombination aus Naturschnee und technischer Beschneiung, habe eine ausgezeichnete Grundlage für die gesamte Saison geschaffen. Gegen Ende der Saison war jedoch ein spürbares Nachlassen der Nachfrage zu beobachten, insbesondere in tiefer gelegenen Skigebieten, wo der Betrieb zunehmend schwieriger wurde und auch die Begeisterung der Gäste nachließ. Der Fachverband geht davon aus, daß sich dieser Trend fortsetzen wird und die Branche entsprechende Strategien entwickeln müsse. Dazu gehöre die Stärkung des Sommerbetriebs als wichtiges zweites Standbein und die weitere Forcierung des Bergurlaubs in der warmen Jahreszeit. Gästebefragungen liefern der Branche wichtige Erkenntnisse über ihre Erfolgsfaktoren. Fachverbands-Geschäftsführer Erik Wolf betonte, daß man sehr genau wisse, welche Aspekte bei den

weiterlesen »

Emirates plant umfangreiche Neueinstellungen von Piloten und Kabinenpersonal

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates kündigte eine signifikante Erweiterung ihres Personals an. Noch in diesem Jahr sollen über 550 neue Piloten eingestellt werden, um das bestehende Team von rund 4.600 Flugzeugführern weiter zu verstärken. Für die kommenden zwei Jahre plant Emirates die Rekrutierung von insgesamt 1.500 neuen Piloten. Parallel dazu sucht die Airline auch verstärkt nach Kabinenpersonal und veranstaltete kürzlich einen „Open Day“ in Wien, um Interessierten die Karrieremöglichkeiten näherzubringen. Die Rekrutierungsoffensive von Emirates unterstreicht das kontinuierliche Wachstum der Fluggesellschaft und die Erweiterung ihrer globalen Operationen. Seit Anfang 2022 hat Emirates bereits knapp 2.000 neue Piloten eingestellt und setzt diese Bemühungen durch weltweite Rekrutierungsveranstaltungen fort. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem internen „Accelerated Command“-Programm, welches erste Offiziere gezielt auf die Rolle des Kapitäns vorbereitet. Dieses Programm erfreut sich großer Beliebtheit, wie die Teilnahme von über 80 Piloten seit seinem Start vor einem Jahr zeigt. Für Interessenten am Kabinenpersonal bot Emirates am 8. Mai in Wien einen „Tag der offenen Tür“ an. Dort konnten sich Bewerber über die Anforderungen und den Bewerbungsprozess informieren und sich direkt vorstellen. Emirates legt Wert auf eine multinationale Belegschaft und bietet seinen Mitarbeitern attraktive Arbeitsbedingungen in Dubai, einschließlich Unterkunft, Transportzuschüsse und eines steuerfreien Gehalts. Zudem profitieren die Angestellten von umfassenden Versicherungsleistungen und vergünstigten Flugtickets für sich und ihre Angehörigen. Die Fluggesellschaft betreibt eine moderne Flotte von Großraumflugzeugen, bestehend aus Airbus A380, Boeing 777 und neuerdings auch dem Airbus A350.

weiterlesen »

Vereinigung Cockpit drängt Lufthansa zu Verhandlungen über Alters- und Übergangsversorgung

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) erhöht den Druck auf die Lufthansa Group, um zeitnah Verhandlungen über die zukünftige Gestaltung der Alters- und Übergangsversorgung für ihre Pilotinnen und Piloten aufzunehmen. Nachdem die Lufthansa bereits den Tarifvertrag Altersversorgung (TV Rente) gekündigt und geöffnet hat, zog die VC nun nach und kündigte zum 30. April 2025 ebenfalls den Tarifvertrag Übergangsversorgung (TV ÜV). Somit sind seit dem 1. Mai 2025 beide zentralen Regelungswerke verhandlungsbereit. Die Tarifkommission der VC für die Lufthansa Group hat dem Arbeitgeber konkrete Terminvorschläge für Verhandlungen im laufenden Monat Mai unterbreitet. Die Gewerkschaft betont die Dringlichkeit der Situation und warnt vor einer weiteren Verzögerung der Gespräche angesichts der wachsenden Unzufriedenheit unter den fliegenden Mitarbeitern. Frank Blanken, Vorstandsmitglied der VC, wies auf tiefgreifende strukturelle Mängel in den bestehenden Versorgungssystemen hin, die in den vergangenen Jahren deutlich geworden seien. Er forderte von der Lufthansa Group konstruktive und ernstgemeinte Lösungen, um den Handlungsdruck in diesem Bereich anzugehen. Blanken kritisierte insbesondere die Anpassungen aus dem Jahr 2017, welche gravierende Lücken in der Alters- und Übergangsversorgung hinterlassen hätten, die bis heute ungelöst seien. Die VC signalisiert ihre Verhandlungsbereitschaft und Entschlossenheit, diese Missstände gemeinsam mit der Lufthansa zu beheben. Gleichzeitig deutete Blanken an, daß bei einer anhaltenden Weigerung der Arbeitgeberseite, zügig in Verhandlungen einzutreten, die Gewerkschaft gezwungen sein könnte, über angemessene Reaktionen nachzudenken. Es steht somit ein möglicher Konflikt bevor, sollte keine zeitnahe Einigung erzielt werden.

weiterlesen »

Air Canada kündigt umfangreichstes Lateinamerika-Winterprogramm an

Air Canada hat ihr bisher ambitioniertestes Winterflugprogramm für Lateinamerika vorgestellt. Die kanadische Fluggesellschaft erweitert ihr Angebot um vier neue Destinationen, 13 neue Strecken und erhöht die Kapazität um beachtliche 16 Prozent im Vergleich zum vergangenen Winter. Der neue Flugplan umfasst Verbindungen nach Rio de Janeiro, Cartagena, Guatemala-Stadt und Guadalajara sowie zusätzliche Verbindungen nach Santiago, Pointe-à-Pitre, Fort-de-France, Nassau, Montego Bay und Huatulco. Diese Expansion unterstreicht das Bestreben von Air Canada, ihre Präsenz in Lateinamerika und der Karibik signifikant auszubauen und Reisenden eine größere Auswahl an Direktflügen zu attraktiven Zielen zu bieten. Neue Direktverbindungen zu südamerikanischen und karibischen Traumzielen Ein Kernstück des erweiterten Winterprogramms sind die neu eingeführten Direktflüge zu bedeutenden Städten in Lateinamerika und der Karibik. Ab Toronto wird es dreimal wöchentlich eine Verbindung nach Rio de Janeiro geben, beginnend am 4. Dezember und laufend bis zum 28. März. Cartagena, die historische Hafenstadt in Kolumbien, wird sowohl von Toronto als auch von Montreal aus einmal wöchentlich angeflogen, mit Betriebszeiten vom 20. Dezember bis zum 11. April. Guatemala-Stadt erhält ab dem 2. Oktober eine zweimal wöchentliche Direktverbindung von Montreal, die bis zum 25. April angeboten wird. Guadalajara in Mexiko wird ab dem 4. November dreimal wöchentlich von Toronto aus erreichbar sein, mit Flügen bis zum 28. April. Neben diesen neuen Destinationen erweitert Air Canada auch ihr bestehendes Streckennetz mit zusätzlichen Verbindungen. Santiago de Chile wird ab dem 16. Dezember dreimal wöchentlich von Montreal aus angeflogen, bis zum 27. Februar. In der Karibik werden Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe ab dem 20. Dezember einmal wöchentlich

weiterlesen »

Bargeld bleibt im Urlaub der Österreicher Favorit

Trotz der zunehmenden Verbreitung digitaler Zahlungsmethoden bevorzugt die Mehrheit der Österreicher auch im Urlaub weiterhin Bargeld. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Bank99 unter 400 Personen. Demnach gaben 85 Prozent der Befragten an, im Ausland am liebsten mit Bargeld zu bezahlen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bankomatkarte (57 Prozent) und die Kreditkarte (43 Prozent). Jüngere Reisende unter 30 Jahren nutzen Kreditkarten dabei seltener als ältere Generationen, greifen aber häufiger zu Online-Zahlungsdiensten oder bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch. Die Kreditkarte erfreut sich jedoch großer Beliebtheit, wenn es um die Buchung von Reisen geht. Zwei Drittel der Befragten legen Wert auf kostenlose Stornierungsmöglichkeiten, und 54 Prozent nutzen die Kreditkarte gerne aufgrund der inkludierten Reiseversicherungen. Zudem schätzen 70 Prozent die weltweite Akzeptanz ihrer Kreditkarte, und sechs von zehn geben an, dass deren Nutzung bei bestimmten Buchungen wie Mietwagen oder Hotels sogar erforderlich sei. Patricia Kasandziev, Vorstandsmitglied der bank99, empfiehlt besonders für Reisen ausserhalb Europas die Mitnahme einer Kreditkarte, da dort oft Gebühren beim Geldwechsel oder an Geldautomaten anfallen können und Kreditkarten zusätzliche Sicherheitsmerkmale bieten. Die Umfrage zeigt auch Unterschiede im Ausgabeverhalten. Frauen geben zwar ebenso häufig wie Männer an, für den Urlaub sparen zu müssen, nutzen aber öfter Ratenzahlungen. Männer hingegen sind im Urlaub tendenziell großzügiger und achten weniger auf ihr Budget. Zwei Drittel der Befragten planen vorab einen finanziellen Puffer für unerwartete Ausgaben ein. Im Alter ab 49 Jahren nimmt die Notwendigkeit des Sparens für den Urlaub ab, und es werden seltener Sparziele festgelegt. Rentner achten jedoch während der

weiterlesen »

Österreichs Sozialministerin kritisiert Ryanair

Das Landesgericht Korneuburg hat in einem erstinstanzlichen Urteil zahlreiche Zusatzgebühren der Fluggesellschaft Ryanair für unzulässig erklärt. Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und AK-Präsidentin Renate Anderl würdigten diese Entscheidung als wichtigen Erfolg für den Konsumentenschutz. Sie betonten, dass Flugreisende nicht mit versteckten und ungerechtfertigten Kosten belastet werden dürften. Konkret beanstandet wurden 15 Vertragsklauseln von Ryanair, von denen das Gericht 14 als unzulässig einstufte. Dazu gehören unter anderem eine Gebühr von 25 Euro für Kleinkinder auf dem Schoß, 55 Euro für das Einchecken und 15 Euro für den Ausdruck der Bordkarte. Die Richter argumentierten, dass diese Gebühren nicht nachvollziehbar erklärt und sachlich nicht gerechtfertigt seien. Insbesondere die Gebühr für den Ausdruck der Bordkarte benachteilige ältere oder digital weniger versierte Personen. Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, da Ryanair Berufung eingelegt hat, rufen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGPK) und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) betroffene Konsumenten auf, ihre Zahlungsbelege zu sichern. Sollte das Urteil in der zweiten Instanz bestätigt werden, könnten diese ihre Ansprüche gegenüber der Fluglinie geltend machen. Staatssekretärin Königsberger-Ludwig kündigte an, den Kampf gegen intransparente Geschäftspraktiken fortzusetzen, um faire Marktbedingungen für Konsumenten zu gewährleisten.

weiterlesen »

Flughafen Wolgograd erhält Zusatznamen „Stalingrad“

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem Flughafen der Stadt Wolgograd bei einem Besuch einen Zusatznamen verliehen: Stalingrad. Dies erfolgte per Erlass, der nach Putins Besuch in der Stadt unterzeichnet wurde. Die Maßnahme soll an den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg erinnern. Die Stadt an der Wolga trug bis 1961 den Namen Stalingrad, wurde dann aber in Wolgograd umbenannt, um den Namen des Diktators Josef Stalin zu tilgen. Die Entscheidung Putins wird von Beobachtern als Teil einer zunehmenden Rehabilitierung Stalins in Russland unter seiner Herrschaft gesehen. In Wolgograd erinnerte Putin an die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43, bei der die deutsche Wehrmacht und ihre Verbündeten besiegt wurden. An der Veranstaltung nahm auch der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko teil. Gouverneur Andrej Botscharow erklärte, die Umbenennung des Flughafens sei eine Bitte von Weltkriegsveteranen und Teilnehmern des Krieges gegen die Ukraine. Die russische Regierung versucht unter Putin verstärkt, sowjetische Siege als rein russische Errungenschaften darzustellen, obwohl in der Sowjetarmee auch Soldaten aus anderen damaligen Sowjetrepubliken dienten. Die Umbenennung des Flughafens erfolgt im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Kriegsendes 1945. In Deutschland ist die Teilnahme russischer Vertreter an Gedenkfeiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs umstritten. Das Auswärtige Amt empfahl, keine russischen Gäste zu solchen Veranstaltungen einzuladen, da Russland diese zur Propaganda seines Angriffskrieges gegen die Ukraine nutzen könnte.

weiterlesen »

Egypt Air erweitert Langstreckenflotte mit geleastem A330-200

Die ägyptische Nationalfluggesellschaft Egypt Air baut ihre Langstreckenflotte weiter aus. Wie das Portal News Aero berichtet, hat die Airline einen weiteren Airbus A330-200 in ihre Flotte aufgenommen. Die 17 Jahre alte Maschine traf am 25. April in Kairo ein. Zuvor war das Flugzeug unter anderem für Hi Fly Malta und Gullivair im Einsatz und wird nun von der Leasinggesellschaft DAE Capital an Egypt Air vermietet. Dieser neue Airbus A330-200 ergänzt die bestehende Langstreckenflotte von Egypt Air, die bereits aus vier A330-200, vier A330-300, fünf Boeing 777-300 ER und acht Boeing 787-8 besteht. Zudem umfasst die aktuelle Flotte drei Airbus A320neo und 14 Airbus A220. Perspektivisch plant die Fluggesellschaft eine weitere Verjüngung und Erweiterung ihrer Langstreckenkapazitäten durch die bereits bestellte Lieferung von zehn Airbus A350-900. Die Aufnahme des geleasten Airbus A330-200 ermöglicht es Egypt Air, ihr Angebot auf Langstreckenverbindungen flexibler zu gestalten und möglicherweise Frequenzen zu erhöhen oder neue Destinationen aufzunehmen, bis die bestellten A350-900 eintreffen. Die A330-200 ist ein bewährter Langstreckenflugzeugtyp, der eine Reichweite von bis zu 13.450 Kilometern bietet und somit Routen nach Europa, in den Mittleren Osten, weite Teile Asiens sowie an die Ostküste Amerikas bedienen kann. Die Modernisierung und Erweiterung der Flotte ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie von Egypt Air, ihre Position im afrikanischen und internationalen Luftverkehr zu stärken.

weiterlesen »