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Erhöhte Gebühren für Reisedokumente in Österreich ab Juli 2025

In Österreich treten mit dem 1. Juli 2025 deutliche Gebührenerhöhungen für amtliche Dokumente wie Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine in Kraft. Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) rät daher allen Bürgern, die für ihre bevorstehenden Urlaubsreisen noch neue Reisedokumente benötigen, ihre Anträge möglichst noch im Juni zu stellen, um Kosten zu sparen. Yvette Polasek, Reiseexpertin des ÖAMTC, weist darauf hin, daß die Gebührenerhöhungen zum Teil erheblich sind. So steigt die Gebühr für einen neuen Reisepaß von 75,90 Euro auf 112 Euro. Ein Personalausweis wird künftig 91 Euro statt bisher 61,50 Euro kosten, und für einen Führerschein fallen zukünftig 90 Euro anstelle von 60,50 Euro an. Der Mobilitätsclub empfiehlt daher dringend, rechtzeitig zu prüfen, ob eine Erneuerung notwendig ist. Ausschlaggebend für die alten Gebühren ist der Zeitpunkt der Antragstellung, nicht der Ausstellungszeitpunkt. Dadurch können pro Dokument bis zu 36 Euro gespart werden. Ein weiterer Hinweis der ÖAMTC-Expertin ist, daß Anträge für Reisepässe und Führerscheine, sofern noch Termine verfügbar sind, im gesamten Bundesgebiet gestellt werden können. Dies bedeutet, daß man nicht zwingend die wohnsitznächste Behörde aufsuchen muß, was insbesondere in Ballungsräumen mit langen Wartezeiten eine Erleichterung darstellen kann. Es wird geraten, sich frühzeitig über freie Termine zu informieren.

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Ryanair investiert 500 Millionen Dollar in neue Triebwerke von CFM

Ryanair hat am 10. Juni 2025 eine Vereinbarung mit CFM International über den Kauf von 30 neuen LEAP-1B-Ersatztriebwerken bekanntgegeben. Die Investition beläuft sich auf einen Listenpreis von 500 Millionen US-Dollar. Die Auslieferung der Triebwerke ist für die nächsten zwei Jahre vorgesehen und soll die bestehende Flotte von 210 Boeing 737-Gamechanger-Flugzeugen sowie die ab 2027 ausgelieferten Boeing 737 MAX-10 unterstützen. Mit diesem Kauf erhöht Ryanair seinen Bestand an Ersatztriebwerken auf über 120, was die operative Widerstandsfähigkeit der Unternehmensgruppe stärken soll. Ryanair plant, ihre Flotte auf 800 Boeing 737-Flugzeuge auszubauen, die allesamt mit CFM-Triebwerken ausgestattet sein werden. Ziel ist es, das Passagieraufkommen bis zum Geschäftsjahr 2034 auf 300 Millionen Gäste pro Jahr zu steigern. Michael O’Leary, Chef von Ryanair, zeigte sich erfreut über die fortgesetzte Partnerschaft mit CFM, einem Joint Venture von Safran und GE Aerospace. Er hob hervor, daß die hochmodernen CFM-Triebwerke nicht nur die operative Widerstandsfähigkeit der Group-Airlines stärken, sondern auch den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen pro Sitzplatz um bis zu 20 Prozent senken werden, was die Kostenführerschaft von Ryanair in Europa weiter ausbauen soll. Gael Meheust, Präsident und CEO von CFM, betonte die lange und erfolgreiche Partnerschaft und sicherte Ryanairs Wachstum durch hohe Zuverlässigkeits- und Nutzungsstandards zu.

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Grünes Licht für Schwerlasttransport von Airbus in den Serengeti-Park

Nach jahrelangem Streit haben die Region Hannover und der Serengeti-Park in der Südheide eine Lösung für den Schwerlasttransport eines ausrangierten Airbus A310 gefunden. Die Region Hannover hat mitgeteilt, daß „keine naturschutzrechtlichen Einwände mehr“ bestehen, da ein neues Verfahren zum Tieferlegen des Flugzeugrumpfes erarbeitet wurde. Zuvor hatte es langwierige Auseinandersetzungen gegeben, da die rund 1,8 Kilometer lange Transportstrecke vom Flughafen Hannover durch ein Schutzgebiet führt. Das neue Verfahren sieht vor, den Flugzeugrumpf von 6,80 Metern auf 5,90 Meter abzusenken, um Schäden an den Bäumen im Landschaftsschutzgebiet zu vermeiden. Ergänzend wird die sogenannte „Reverse Rigging“-Methode angewendet, bei der Äste hochgebunden werden. Ein Praxistest mit einem Modell des Rumpfdurchmessers habe bestätigt, daß keine Schäden entstehen würden, wodurch eine naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung entfällt. Der Serengeti-Park hatte den Bundeswehr-Airbus „Kurt Schumacher“ erworben, um ihn in ein Restaurant umzuwandeln. Die Maschine hatte zuletzt afghanische Ortskräfte transportiert. Der Transport des Rumpfes über die etwa 50 Kilometer lange Strecke vom Flughafen nach Hodenhagen war ursprünglich für den Sommer 2022 geplant, konnte jedoch aufgrund der Einwände nicht durchgeführt werden. Die abmontierten Tragflächen und das Höhenleitwerk sind bereits im Park. Umweltdezernent Jens Palandt von der Region Hannover äußerte sich zufrieden über die gefundene umweltverträgliche Lösung. Parkinhaber Fabrizio Sepe kündigte an, daß der Transport frühestens nach Ende der Brut- und Setzzeit ab dem 1. Oktober möglich sei, da außerhalb des Schutzgebiets noch Baumschnitte erforderlich sein könnten. Ein Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde in Langenhagen für den Schwertransport sowie ein Antrag bei der Bahn zur Überquerung einer Strecke müssen noch gestellt werden.

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Delta Air Lines warnt vor gravierenden Folgen US-amerikanischer Zollpolitik

Delta Air Lines hat das US-Handelsministerium eindringlich vor den potentiellen Folgen einer neuen Zollpolitik auf importierte Flugzeuge und Teile gewarnt. Die Airline mit Sitz in Atlanta befürchtet, daß die Einführung solcher Zölle sie dazu zwingen könnte, keine weiteren Flugzeuge aus ausländischer Produktion mehr zu erwerben und infolgedessen Flüge zu streichen. Diese Warnung erfolgte in einem bisher unveröffentlichten Antrag an das Ministerium. Laut Delta hat die Fluggesellschaft in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt 47 Airbus-Jets erhalten, die unter anderem in Deutschland gebaut wurden. Hätte Delta diese Lieferungen aufgrund von Zöllen stornieren müssen, wäre es nach eigenen Angaben nicht möglich gewesen, Flugverbindungen für zehn Millionen Kunden jährlich zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft prognostiziert, daß ähnliche Auswirkungen auch zukünftig zu erwarten wären, sollten neue Zölle erhoben werden. Dies könnte nicht nur Delta, sondern auch die US-Produktion von Boeing und Airbus belasten. Die Vereinigten Staaten bereiten nach Regierungsangaben derzeit die Einführung von Importzöllen auf Flugzeugteile vor. US-Handelsminister Howard Lutnick erklärte bei einer Anhörung im US-Senat in Washington, er erwarte voraussichtlich bis Ende Juni einen neuen „Standard für Zölle auf Flugzeugteile“. Präsident Donald Trump beabsichtigt mit dieser Maßnahme, die heimische Industrie zu schützen und faire Handelsbedingungen sicherzustellen. Parallel zu diesen Entwicklungen kündigte China bereits an, einen Großauftrag an Airbus zu vergeben, was die internationale Dimension dieser Zollpolitik verdeutlicht.

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SunExpress stationiert fünf Flugzeuge am Flughafen Dalaman

Die Fluggesellschaft SunExpress wird im Sommer fünf Flugzeuge samt Technikern am Flughafen Dalaman in der Türkei stationieren. Von diesem Standort aus will das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines insgesamt 17 Destinationen anfliegen, darunter auch Ziele im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die strategische Stationierung der Flugzeuge in Dalaman, einem wichtigen Flughafen an der türkischen Ägäis, soll die Effizienz und Pünktlichkeit der Flüge in der Hochsaison sicherstellen. Dies ermöglicht SunExpress, flexibler auf die Nachfrage im Tourismus zu reagieren und die Betriebsabläufe zu optimieren. Die Präsenz von Technikern vor Ort gewährleistet zudem eine schnelle Wartung und Instandhaltung der Maschinen. Das erweiterte Angebot von 17 Zielen unterstreicht die Bedeutung des türkischen Mittelmeerraums als Ferienregion für Reisende aus dem DACH-Raum. SunExpress stärkt damit seine Position als Ferienfluggesellschaft und bietet eine breite Palette an Flugverbindungen zu beliebten Urlaubsdestinationen an.

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Airbus liefert im Mai 2025 weniger Flugzeuge aus – Jahresziel in Gefahr?

Airbus hat im Mai 2025 erneut weniger Passagierjets ausgeliefert als im Vormonat. Insgesamt fanden 51 Flugzeuge den Weg zu den Kunden, wie der Konzern aus Toulouse mitteilte. Dies ist ein Rückgang gegenüber den 56 Auslieferungen im April und den 71 im März. Nach den ersten fünf Monaten des Jahres beläuft sich die Gesamtzahl der Auslieferungen somit auf 243 Maschinen, was weniger als 30 Prozent des selbstgesteckten Jahresziels von 820 Jets entspricht. Der europäische Flugzeugbauer hatte sich vorgenommen, die Produktion seines Verkaufsschlagers, der A320/A321-Familie, von derzeit etwa 50 auf 75 Maschinen pro Monat zu steigern. Bereits im Vorjahr hatte Airbus-Chef Guillaume Faury sein ursprüngliches Ziel von rund 800 Verkehrsflugzeugen verfehlt und letztendlich nur 766 Maschinen ausgeliefert. Hauptgrund hierfür waren fehlende Teile von Zulieferern, insbesondere Triebwerke. Obwohl der Vorstand von Airbus davon ausgeht, die Verzögerungen in den Sommermonaten stabilisieren zu können, gibt das Unternehmen Kunden Insider-Angaben zufolge Hinweise auf monatelange Verzögerungen bei Auslieferungen, die auch noch in den kommenden drei Jahren anhalten könnten. Im Mai verzeichnete Airbus keine neuen Bestellungen, aber auch keine Stornierungen. Der Auftragsbestand des Herstellers ist weiterhin umfangreich und belief sich Ende März auf mehr als 8.700 Jets. Dies unterstreicht eine hohe Nachfrage nach Flugzeugen, die jedoch durch die anhaltenden Produktionsschwierigkeiten nicht vollständig bedient werden kann.

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KlasJet und Air Cairo schließen ACMI-Abkommen für Charterflüge ab

Die Charterfluggesellschaft KlasJet und Air Cairo haben ein ACMI-Abkommen für den Sommerflugplan 2025 unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, daß KlasJet Charterflüge von Mailand und Sharjah nach Kairo durchführen wird. Die Operationen beginnen am 30. Mai und dauern bis zum 31. Oktober 2025. Diese Partnerschaft stellt eine Premiere dar, da es sich um die erste Zusammenarbeit von Air Cairo mit einem EASA-basierten ACMI-Anbieter handelt. Das Abkommen soll der steigenden Tourismusnachfrage in Ägypten Rechnung tragen. KlasJet konnte das erforderliche Fluggerät und die Besatzung innerhalb von nur drei Tagen nach Vertragsabschluß bereitstellen, was die schnelle Umsetzung der Zusammenarbeit unterstreicht. Beide Unternehmen äußerten sich anerkennend über die zügige Kooperation und die effektive Kommunikation, die den raschen Start der Flugdienste ermöglichte. Dies unterstreicht die Flexibilität im Charterfluggeschäft und die Bedeutung schneller Reaktionszeiten auf Marktbedürfnisse.

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Niederösterreich präsentiert vielseitiges Festivalprogramm für den Sommer 2025

Niederösterreich wird im Sommer 2025 mit über 300 Festivals, die ein breites Spektrum von Oper und Musical bis hin zu Lesungen, Performance und Theater umfassen, zum „Festival-Land“. Die Veranstaltungen finden an vielfältigen Orten statt, oft vor malerischer Kulisse wie dem Südbahnhotel am Semmering oder der Seebühne in Lunz am See, was das Erlebnis für die Besucher bereichert. Das Angebot in Niederösterreich zielt darauf ab, ein ganzheitliches Kulturerlebnis zu schaffen. Ein Konzertbesuch kann so zu einem Kulturwochenende erweitert werden, ergänzt durch Aktivitäten wie Wanderungen, Radtouren, Heurigenbesuche oder Wellnessaufenthalte. Dies entspricht dem Zeitgeist, da Reisende vermehrt einen Urlaub suchen, der über die reine Darbietung hinausgeht und Qualität sowie Inspiration bietet. Passend dazu hat die Niederösterreich Werbung „Selected Stays“ ins Leben gerufen, eine Auswahl von 56 Unterkünften, die hohe Standards und regionale Verankerung versprechen. Zu den Höhepunkten des Festivalreigens zählen das renommierte Grafenegg Festival mit internationaler Klassik von Mitte August bis Anfang September, das Schrammel.Klang.Festival im Juli in Litschau am Herrensee, sowie die Gipfelklänge im Mostviertel, die Mitte September Musik und Wandern verbinden. Auch etablierte Veranstalter wie die NÖ Festival und Kino GmbH, die unter anderem das donaufestival und Glatt&Verkehrt organisiert, präsentieren ein vielschichtiges Programm. Das Hin & Weg Theaterfestival im Waldviertel und das StadtLandFluss Festival in St. Pölten ergänzen das Angebot, ebenso wie das Wellenklaenge Festival am Lunzer See und das Milch x Honig Festival in Wiener Neustadt.

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ÖBB führen eigene Busflotte für Schienenersatzverkehr ein

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) etablieren nach dem Vorbild der Deutschen Bahn eine eigene Busflotte für den Schienenersatzverkehr (SEV). Diese Initiative zielt darauf ab, die Qualität und Zuverlässigkeit des Ersatzverkehrs bei Störungen oder Bauarbeiten zu verbessern. Die Flotte setzt sich aus bestehenden Bussen des Linienverkehrs und neuen Fahrzeugen zusammen. In einer ersten Lieferung werden 20 neue MAN R08 Lions Coach L Busse sukzessive in Betrieb genommen. Diese Fahrzeuge sind modern ausgestattet und verfügen über barrierefreie Zugänge mittels Hublift für Rollstuhlfahrer, komfortable Bestuhlung und eine Bordtoilette. Wie bereits bei den Bestandsbussen, die ebenfalls für den SEV umfunktioniert wurden, erhalten auch die neuen Fahrzeuge ein spezifisches ÖBB-SEV-Branding. Ein erster Bus dieser neuen Flotte wurde im Mai 2025 in der Wiener Marx Halle zur Besichtigung ausgestellt. Der Betrieb der Busse wird von der Österreichischen Postbus AG übernommen. Bei den bereits im Einsatz befindlichen Bestandsbussen handelt es sich vorwiegend um Iveco-Modelle, die vom Postbus aktuell nicht im Linienverkehr benötigt werden und ebenfalls das Branding der ÖBB-Personenverkehr AG tragen. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, daß Reisende bei Unterbrechungen des regulären Zugverkehrs eine zuverlässige und komfortable Alternative erhalten.

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TAP Air Portugal verbindet Azoren mit San Francisco

TAP Air Portugal hat eine neue wöchentliche Flugverbindung zwischen der Insel Terceira auf den Azoren und San Francisco aufgenommen. Der Erstflug (TP241) landete am 3. Juni 2025 in Kalifornien. Diese Route wird mit einem Airbus A330neo bedient und ist Teil der bestehenden Lissabon-San Francisco-Verbindung von TAP, wobei auf Terceira ein Zwischenstopp eingelegt wird. Die Einrichtung dieser Strecke zielt darauf ab, die große azoreanische Gemeinschaft in Kalifornien zu bedienen, die Schätzungen zufolge über 300.000 Menschen umfaßt. Gleichzeitig soll die neue Verbindung die Azoren als Reiseziel auf dem US-amerikanischen Markt weiter bekannt machen und den Tourismus fördern. Die Flüge finden jeweils dienstags statt. Die neue Azoren-Verbindung ist Teil einer jüngsten Expansion von TAP Air Portugal im nordamerikanischen Markt. Zuvor hatte die Fluggesellschaft bereits Direktflüge von Porto nach Boston (viermal wöchentlich) und von Lissabon nach Los Angeles (ebenfalls viermal wöchentlich) eingeführt, um ihr transatlantisches Streckennetz zu erweitern und den wachsenden Reisebedürfnissen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten gerecht zu werden.

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