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KLM erweitert Flugangebot für den Sommer 2025

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines weitet ihr Streckennetz und die Kapazitäten für den kommenden Sommerflugplan 2025 erheblich aus. Insgesamt werden 161 Ziele weltweit angeflogen, wobei die Sitzplatzkapazität um vier Prozent steigt. Für die Monate Juli und August rechnet das Unternehmen mit der Beförderung von rund 6,4 Millionen Passagieren. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet KLM in Nordamerika mit neun Prozent mehr Flügen und in Südeuropa, wo 25 Prozent mehr Sitzplätze nach Portugal und Kroatien angeboten werden. KLM führt in dieser Saison sechs neue Routen ein. Auf den Interkontinentalstrecken sind dies San Diego in den Vereinigten Staaten, Georgetown in Guyana und Hyderabad in Indien, letzteres ab September. Innerhalb Europas werden Ljubljana in Slowenien, Exeter im Vereinigten Königreich und Biarritz in Frankreich neu in das Streckennetz aufgenommen. Die Buchungsnachfrage für San Diego, Biarritz und Ljubljana wird bereits als stark bezeichnet. Der Beginn der Sommersaison am ersten Juliwochenende zeigte sich bereits geschäftig: Vom 4. bis 6. Juli erwartete KLM etwa 330.000 Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge. Neben den neuen Zielen erhöht KLM auch die Frequenzen zu bereits beliebten Destinationen. Auf Interkontinentalstrecken umfaßt dies tägliche Verbindungen nach Kilimandscharo/Dar es Salaam (Tansania) und Las Vegas (USA) bis August. Flüge nach Osaka und Tokio-Narita in Japan werden ab Ende September auf fünf respektive sechs wöchentliche Flüge erweitert. Edmonton in Kanada wird fünfmal pro Woche bedient, in der Hochsaison sechsmal. Kapstadt in Südafrika und Curaçao in der Karibik erhalten ab Oktober zusätzliche wöchentliche Flüge. Im europäischen Streckennetz werden die Frequenzen unter anderem für Belfast, Porto und

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Hamburger Flughafen testet Wasserstoff-Gepäckschlepper

Der Hamburger Flughafen erprobt derzeit den Einsatz eines speziell umgebauten Gepäckschleppers mit Wasserstoffantrieb. Ziel des Praxistests ist es, die Möglichkeit der Umrüstung bestehender Fahrzeugflotten für einen emissionsarmen Bodenbetrieb zu untersuchen. Diese Maßnahme basiert auf den Ergebnissen internationaler Studien aus dem Interreg BSR HyAirport Projekt und soll die theoretischen Erkenntnisse in der Praxis überprüfen. Der neue Prototyp wurde von der Firma HTM Hydro Technology Motors aus Bingen am Rhein entwickelt. Er basiert auf einem vorhandenen Erdgas-Modell (Mulag 4CNG) und wurde auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet. Der Test, der sechs bis neun Monate dauern soll, konzentriert sich auf die Erprobung des Wasserstoffantriebs unter realen Bedingungen auf dem Vorfeld des Flughafens. Dabei werden die technische Funktionalität, der Verbrauch und die wirtschaftliche Machbarkeit einer breiteren Anwendung analysiert. Der Test findet bewußt während der verkehrsreichen Sommermonate statt, um ein breites Einsatzspektrum abzubilden. Aktuell sind am Hamburg Airport rund 60 Gepäckschlepper in Betrieb; einer davon fährt nun mit Wasserstoff statt Erdgas. Die für den Test benötigte Wasserstoff-Tankinfrastruktur wird von der Firma Ryze Power mit einer mobilen Tankeinheit direkt am Flughafen bereitgestellt. Das Projekt wird technisch und wirtschaftlich begleitet, unter anderem durch Analysen im Rahmen des Norddeutschen Reallabors (NRL), einem Verbundprojekt von 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Bereits im Jahre 2019 war der Hamburger Flughafen an einem früheren wasserstoffbasierten Schlepperprojekt beteiligt, bei dem gemeinsam mit Mulag ein erstes Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb entwickelt wurde. Dieses Modell wurde später auch an internationalen Forschungsstandorten wie dem Flughafen Bristol, der Cranfield University und zuletzt am Flughafen Riga auf seine Wintertauglichkeit getestet.

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Vereinigte Arabische Emirate setzen auf Hochgeschwindigkeitszüge

Die Vereinigten Arabischen Emirate forcieren den Ausbau ihrer Verkehrsinfrastruktur und richten dabei den Blick verstärkt auf den Schienenverkehr. Im Rahmen einer offiziellen Zeremonie im Al-Faya-Depot in Abu Dhabi wurde ein umfangreiches Bahnprojekt vorgestellt: eine neue Hochgeschwindigkeitszugverbindung zwischen der Hauptstadt Abu Dhabi und der Metropole Dubai. Dieses Vorhaben soll nicht nur den öffentlichen Verkehr entlasten, sondern auch als Prestigeprojekt im Nahen Osten dienen. Verantwortlich für die Planung und Umsetzung ist das nationale Bahnunternehmen Etihad Rail, welches bereits am Aufbau eines Güterbahnnetzes zwischen den Emiraten arbeitet und nun auch im Personenverkehr voranschreitet. Die geplante Direktverbindung sieht Züge vor, die Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometern pro Stunde erreichen können, vergleichbar mit europäischen TGV- oder japanischen Shinkansen-Zügen. Die Fahrzeit zwischen Abu Dhabi und Dubai soll dadurch auf etwa 30 Minuten verkürzt werden. Gegenwärtig beträgt die Fahrzeit mit dem Auto auf dieser Strecke, je nach Verkehrslage, gut eine Stunde. Damit stellt der neue Zug eine attraktive Alternative zur Straße dar, insbesondere für Pendler sowie für Touristen, die zwischen den beiden Großstädten reisen möchten. Neben der Hochgeschwindigkeitsstrecke präsentierte Etihad Rail auch die erste nationale Personenzugflotte der Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Flotte soll in einem zweiten Schritt Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde erreichen und künftig weitere Regionen im Land verbinden. Bereits vorgestellt wurden vier neue Bahnhöfe in Abu Dhabi, Dubai, Schardscha und Fudschaira. Diese Stationen sind so konzipiert, daß sie nahtlos in die bestehenden Metro- und Busnetze integriert werden können, um einen durchgängigen öffentlichen Nah- und Fernverkehr im gesamten Land zu ermöglichen. Die

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Icelandair verzeichnet starkes Passagierwachstum im Juni 2025

Icelandair hat im Juni 2025 insgesamt 552.000 Passagiere befördert, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Seit Beginn des Jahres reisten bereits über 2,2 Millionen Fluggäste mit der isländischen Airline. Das Unternehmen vermeldet eine erfreuliche Entwicklung und bestätigt seinen strategischen Kurs. Im Berichtsmonat Juni entfielen 35 Prozent der Passagiere auf Flüge nach Island und 17 Prozent auf Reisen von Island. Umsteigepassagiere machten 44 Prozent aus, während vier Prozent innerisländisch reisten. Besonders hervorzuheben ist das kräftige Wachstum in den Märkten von und nach Island, wo die Passagierzahlen um 20 respektive 19 Prozent zulegten. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie, sich verstärkt auf diese Routen zu konzentrieren. Die Auslastung der Flüge erreichte 85,1 Prozent, eine Verbesserung gegenüber 83,4 Prozent im Vorjahr. Auch die Pünktlichkeit konnte mit 86,8 Prozent ein hohes Niveau halten. Neben dem Linienfluggeschäft zeigte sich auch der Charterflugbereich mit einem Anstieg der verkauften Blockstunden um 52 Prozent robust. Das Frachtvolumen, gemessen in Frachttonnenkilometern, stieg im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 16 Prozent. Bogi Nils Bogason, Präsident und Hauptgeschäftsführer von Icelandair, äußerte sich erfreut über die weiterhin starke Nachfrage nach Reisen nach Island. Er betonte, daß die verstärkte Ausrichtung auf die Märkte von und nach Island Früchte trage. Im Juni wurde zudem die Verbindung nach Göteborg wieder aufgenommen und das Treueprogramm Saga Club durch eine Partnerschaft mit BYKO, Islands größter Baumarktkette, ausgebaut. Der Saga Club ist mit etwa 400.000 aktiven Mitgliedern das größte Bonusprogramm in Island und soll den Kunden zusätzlichen Nutzen bieten. Icelandair nutzt

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Flughafen Varna eröffnet erweitertes Terminal mit neuartigem Außengatebereich

Die Fraport Twin Star Airport Management AD hat am Flughafen Varna das modernisierte und erweiterte Terminal 2 offiziell eingeweiht. Herzstück der Neugestaltung ist der sogenannte Gate Garden, Europas erster vollausgestatteter Außengatebereich. Dieses innovative Projekt vergrößert die Terminalfläche um über 2.000 Quadratmeter, was einer Erweiterung von zehn Prozent entspricht, und steigert die Kapazität für abfliegende Passagiere um 40 Prozent. Damit können jährlich über 3,5 Millionen Fluggäste abgefertigt werden. Der Gate Garden ist als offener Bereich konzipiert und verfügt über drei neue Gates mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten für den Schengen- und Nicht-Schengen-Verkehr. Dies erlaubt über 15 mögliche Kombinationen zur Steuerung des Passagierflusses. Die Gestaltung zielt auf Effizienz und ein verbessertes Passagiererlebnis ab und soll das Konzept der saisonalen Flughafeninfrastruktur neu definieren. Der erste Flug, der vom neuen Bereich abging, war eine Maschine der Electra Airways nach Düsseldorf, die am 5. Juli 2025 um 07:15 Uhr abhob und damit eine neue Ära in der Entwicklung des Flughafens Varna einläutete. Michael Reusch, der Hauptgeschäftsführer der Fraport Twin Star Airport Management AD, bezeichnete das Projekt als mutigen Schritt vorwärts für den Flughafen Varna. Er hob hervor, daß Gate Garden und die Terminalverbesserungen mehr Flexibilität, Komfort und Kapazität bieten. Der Flughafen Varna sei nun der erste Flughafen in Europa mit einem voll funktionsfähigen offenen Boarding-Bereich, was moderne Flexibilität im Flughafenbetrieb mit sich bringe und die Rolle des Flughafens als Tor zur bulgarischen Schwarzmeerküste unterstreiche. Die Umgestaltung umfaßte neben den neuen Toren einen vollständigen Umbau von 2.200 Quadratmetern des bestehenden Terminals. Dies beinhaltet mehr Verkaufsflächen, größere Wartebereiche sowie

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Ethiopian Airlines plant Flüge nach Melbourne ab 2026

Ethiopian Airlines, das afrikanische Mitglied der Star Alliance, beabsichtigt, ab dem Jahre 2026 eine neue Flugverbindung nach Melbourne, Australien, aufzunehmen. Derzeit prüft die Fluggesellschaft noch, ob für diese Langstrecke der Airbus A350 oder die Boeing 787 besser geeignet ist. Dies wurde kürzlich von Telila Deressa Gutema, dem Regionalmanager für Singapur, Australien und Neuseeland, mitgeteilt, wie das Fachportal News Aero berichtete. Die geplante neue Verbindung nach Ozeanien stellt einen bedeutenden Meilenstein für Ethiopian Airlines dar. Mit dieser Strecke würde die Fluggesellschaft dann alle bewohnten Kontinente bedienen und ihre Position als eine der führenden afrikanischen Airlines weiter festigen. Der Ausbau des Streckennetzes ist Teil der ambitionierten Wachstumsstrategie der Ethiopian Airlines, die in den letzten Jahren ihre globale Präsenz kontinuierlich ausgebaut hat. Vor der endgültigen Aufnahme des Flugbetriebs müssen jedoch noch die erforderlichen regulatorischen Genehmigungen eingeholt werden. Sollte die Verbindung realisiert werden, wäre Ethiopian Airlines die dritte afrikanische Fluggesellschaft, die Direktflüge nach Australien anbietet. Bislang fliegen lediglich South African Airways und Air Mauritius den fünften Kontinent an. Die Strecke von Addis Abeba nach Melbourne wäre dabei voraussichtlich konkurrenzlos, da es derzeit keine Nonstop-Verbindungen zwischen diesen beiden Städten gibt. Dies könnte Ethiopian Airlines einen strategischen Vorteil auf dem Markt verschaffen und neue Reiseströme erschließen. Addis Abeba dient als wichtiges Drehkreuz für den Flugverkehr in Afrika und darüber hinaus. Eine Direktverbindung nach Melbourne würde nicht nur den Reiseverkehr zwischen Äthiopien und Australien erleichtern, sondern auch Passagieren aus anderen Teilen Afrikas effiziente Anschlüsse nach Ozeanien ermöglichen. Die Wahl des Flugzeugtyps, sei es der Airbus A350 oder

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Air Montenegro nimmt dritten Embraer E195 in Betrieb

Die nationale Fluggesellschaft Montenegros, Air Montenegro, hat am Freitag, dem 4. Juli 2025, ihre dritten Embraer E195 in den regulären Liniendienst gestellt. Zuvor hatte die montenegrinische Luftfahrtbehörde dem Flugzeug, welches geleast wurde, ein Lufttüchtigkeitszeugnis erteilt. Die Indienststellung erfolgte nach einer Phase von Diskussionen um die Maschine. Die Luftfahrtbehörde Montenegros betonte laut dem Portal Ex-Yu Aviation, daß die Entscheidung über die Erteilung des Lufttüchtigkeitszeugnisses unabhängig und gemäß den geltenden Regeln getroffen wurde, wobei der Sicherheit höchste Priorität eingeräumt worden sei. Grundlage für diese Entscheidung waren eine umfassende physische Inspektion des Flugzeuges, eine vollständige Prüfung aller erforderlichen Unterlagen sowie Nachbesserungen, die von der Fluggesellschaft vorgenommen wurden. Solche Prüfverfahren sind internationaler Standard, um die Sicherheit im Flugverkehr zu gewährleisten und das Vertrauen der Passagiere in die Flugtauglichkeit der Maschinen zu stärken. Die Aufnahme einer dritten Embraer E195 ist für Air Montenegro von Bedeutung, da die Fluggesellschaft ihre Kapazitäten erweitern und ihr Streckennetz stabilisieren möchte. Die Embraer E195 ist ein Regionalflugzeug, das sich für kürzere bis mittlere Strecken eignet und häufig von Fluggesellschaften eingesetzt wird, um sowohl inländische als auch europäische Ziele effizient zu bedienen. Die Vergrößerung der Flotte ermöglicht es Air Montenegro, flexibler auf die Nachfrage zu reagieren und ihre Betriebsführung zu optimieren. Air Montenegro wurde im Jahre 2021 als Nachfolgegesellschaft der insolventen Montenegro Airlines gegründet. Die Fluggesellschaft hat sich seither bemüht, den Flugbetrieb wieder aufzunehmen und sich im regionalen Luftverkehr zu etablieren. Die sukzessive Erweiterung der Flotte ist ein wichtiger Schritt in dieser Strategie, um die Konnektivität des Balkanstaates zu verbessern und

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SMBC Aviation Capital vermietet fünf Airbus A320neo an Ajet

SMBC Aviation Capital, ein führendes Unternehmen im Bereich Flugzeugleasing, hat mit Ajet, der Billigflugtochter von Turkish Airlines, Leasingverträge über fünf weitere Airbus A320neo-Flugzeuge abgeschlossen. Die Auslieferung dieser Maschinen ist für den Zeitraum zwischen dem vierten Quartal 2025 und dem zweiten Quartal 2026 vorgesehen. Die neuen Jets sollen ausschließlich von Ajet betrieben werden, um deren Flotte zu stärken und zu modernisieren. Diese Vereinbarung ist Teil einer bereits bestehenden Zusammenarbeit zwischen SMBC Aviation Capital und Turkish Airlines. Seit dem Jahre 2022 hat SMBC insgesamt 25 Flugzeuge an die türkische Luftfahrtgesellschaft und ihre Tochterunternehmen vermietet. Die kontinuierliche Bereitstellung moderner Flugzeuge durch Leasingunternehmen wie SMBC Aviation Capital ist ein gängiges Verfahren in der Luftfahrtindustrie, welches Airlines ermöglicht, ihre Flottenkapazitäten flexibel an die Marktanforderungen anzupassen, ohne hohe Investitionskosten für den direkten Kauf stemmen zu müssen. Die neuen Airbus A320neo sind ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Bestrebungen von Ajet zur Flottenmodernisierung und Effizienzsteigerung. Der A320neo ist bekannt für seine fortschrittliche Technologie und soll dazu beitragen, die Betriebskosten der Fluggesellschaft zu optimieren. Ajet, ursprünglich als AnadoluJet gegründet, wurde Anfang des Jahres 2024 in eine eigenständige Tochtergesellschaft der Turkish Airlines umgewandelt, um im Segment der Billigflüge wettbewerbsfähiger zu agieren. Diese Umstrukturierung zielt darauf ab, die Präsenz der Turkish Airlines Gruppe auf dem wachsenden Markt der preisgünstigen Flugreisen auszubauen. Mit dieser Flottenverstärkung soll Ajet in die Lage versetzt werden, ihr Streckennetz weiter auszubauen und ihre Wettbewerbsposition im Billigflugsegment zu festigen. Die strategische Partnerschaft mit Leasinggebern wie SMBC Aviation Capital ist hierbei ein Schlüsselelement für das Wachstum und die operative

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Tunisair stockt Flotte für Sommerverkehr auf

Die tunesische Nationalfluggesellschaft Tunisair hat ihre Flotte kurzfristig um zwei weitere Airbus A320-Maschinen im sogenannten Wet-Lease-Verfahren erweitert. Diese Maßnahme soll die Betriebsführung während der bevorstehenden Hauptreisesaison stabilisieren und Engpässe im Flugplan mindern. Ein Flugzeug stammt vom litauischen Leasinganbieter Avion Express, von welchem Tunisair bereits mehrere Maschinen betreibt. Der zweite hinzugekommene Airbus A320 kommt aus Deutschland und trägt das Kennzeichen D-ANDI. Er traf, wie das Portal News Aero meldete, am 2. Juli am Flughafen Tunis-Carthage ein und gehört der Kölner Gesellschaft Leav Aviation. Das Wet-Lease-Verfahren beinhaltet, daß der Leasinggeber nicht nur das Flugzeug, sondern auch Besatzung, Wartung und Versicherung stellt, was für Fluggesellschaften eine schnelle und flexible Lösung bei temporärem Kapazitätsbedarf darstellt. Hintergrund dieser Flottenverstärkung ist ein akuter Mangel an einsatzbereiten Flugzeugen bei Tunisair. Zu Beginn der Sommersaison waren von den über 20 Flugzeugen der Flotte lediglich acht Maschinen tatsächlich operationell – davon sieben Airbus A320 und ein Airbus A330. Dieser Engpaß führte in der jüngsten Vergangenheit zu erheblichen Beeinträchtigungen der Flugplanstabilität und unregelmäßigen Betriebsabläufen, was sowohl Passagiere als auch die Reputation der Airline betraf. Die Hinzunahme der zusätzlichen Jets soll nun dazu beitragen, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Flüge zu verbessern und den erhöhten Passagieraufkommen während der Hauptreisezeit gerecht zu werden. Tunesien ist ein beliebtes Reiseziel, insbesondere für Touristen aus Europa, und eine stabile Flugverbindung ist für die Tourismuswirtschaft des Landes von entscheidender Bedeutung.

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Deutsche Aircraft verstärkt Vertrieb für Spezialflugzeuge

Die Deutsche Aircraft GmbH, ein deutscher Flugzeughersteller mit Sitz in Oberpfaffenhofen, hat Markus Hahner zum Sales Director Special Mission Solutions ernannt. Mit dieser Personalie stärkt das Unternehmen sein Vertriebsteam im Bereich Spezialflugzeuge, insbesondere für Anwendungen in der Verteidigung und Sicherheit. Hahner soll seine umfangreiche Erfahrung in der internationalen Geschäftsentwicklung in diese Position einbringen. Markus Hahner wechselt von Leonardo S.p.A. zur Deutschen Aircraft, wo er seit dem Jahre 2017 in leitender Funktion für die Geschäftsentwicklung zuständig war. Dort trug er maßgeblich zur Sicherung bedeutender Verteidigungsaufträge bei, darunter ein multinationales Projekt im Wert von 100 Millionen Euro. Vor seiner Tätigkeit bei Leonardo war Hahner in verschiedenen Beratungs- und Führungspositionen aktiv, unter anderem beim Bundesministerium der Verteidigung und einem führenden deutschen Drohnenunternehmen. Seine Karriere zeugt von fundierten Kenntnissen im Rüstungssektor und im Umgang mit komplexen Beschaffungsprozessen. Die Ernennung Hahners unterstreicht die Bestrebungen der Deutschen Aircraft, ihre Fähigkeiten im Bereich der D328-Eco-Multi-Role zu erweitern. Dieses Flugzeugmodell, eine Weiterentwicklung der bewährten Dornier 328, zielt auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten ab, die von militärischen Aufgaben bis hin zu speziellen zivilen Anwendungen reichen. Die Dornier 328 erfreut sich, auch Jahre nach ihrer Einführung, großer Beliebtheit, insbesondere bei militärischen Nutzern weltweit, was die Grundlage für die neue Ausrichtung im Vertrieb schafft. Mit der D328-Eco strebt Deutsche Aircraft an, diese Tradition fortzusetzen und neue Märkte zu erschließen.

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