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Flugverkehr nach Tripolis eingestellt – Auswärtiges Amt rät zur Ausreise

Nach heftigen Gefechten in der libyschen Hauptstadt Tripolis haben zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter Egypt Air, Turkish Airlines und Ita Airways, ihre Flüge in die Stadt vorübergehend ausgesetzt. Infolgedessen ist der Hauptstadtflughafen Mitiga aktuell geschlossen. Das Auswärtige Amt hat angesichts der unübersichtlichen und weiterhin volatilen Lage deutsche Staatsbürger dringend zur Ausreise aus Libyen aufgefordert. Auslöser der jüngsten Eskalation der Gewalt war der gewaltsame Tod eines Milizenführers am 12. Mai 2025, der im Stadtzentrum von Tripolis und umliegenden Vierteln zu schweren Auseinandersetzungen führte. Obwohl seit dem 14. Mai ein vorläufiger Waffenstillstand gelten soll, bleibt die Situation laut dem am Donnerstag aktualisierten Reisehinweis des Auswärtigen Amtes weiterhin angespannt und unvorhersehbar. Der Betrieb am Flughafen Mitiga ist derzeit unterbrochen, und eine erneute Zuspitzung der Lage könne nicht ausgeschlossen werden. Wie das Portal Aerotelegraph berichtet, ist der Flughafen Mitiga nahe dem Stadtzentrum von Tripolis der wichtigste des Landes, seit der Tripoli International Airport durch frühere Kämpfe zerstört wurde. Mehrere libysche Fluggesellschaften, darunter Afriqiyah Airways, Libyan Airlines und Berniq Airways, haben demnach begonnen, ihre Flugzeuge vorsorglich zum Misrata International Airport zu verlegen, der etwa 200 Kilometer östlich von Tripolis an der Mittelmeerküste liegt. Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor Reisen nach Libyen und rät deutschen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen, solange dies möglich ist. Die deutsche Botschaft in Tripolis ist derzeit für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen; konsularische Dienstleistungen werden von Tunis aus wahrgenommen.

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Verkehrsminister Schnieder kündigt Kurswechsel mit Fokus auf Infrastruktur an

Der neue Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat zum Amtsantritt tiefgreifende Veränderungen in der Verkehrspolitik angekündigt. Im Mittelpunkt seiner Pläne stehen die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, die Priorisierung der Instandhaltung vor Neubauvorhaben sowie verstärkte Investitionen in die Schiene. Ziel sei es, eine verläßliche Infrastruktur für alle Verkehrsträger zu schaffen, die die Grundlage für Mobilität, Wirtschaft und – so Schnieder im Bundestag – Klimaschutz bilde. Um die Sanierung der maroden Verkehrsinfrastruktur in Deutschland zügig voranzutreiben, will der Minister die Planungs- und Genehmigungsverfahren konsequent digitalisieren und flexibler gestalten. Ein einheitliches Verfahrensrecht für Infrastrukturprojekte sei geplant, um Doppelprüfungen zu vermeiden, Fristen zu verkürzen und das Verbandsklagerecht zu straffen. Schnieder betonte die Notwendigkeit dieser Beschleunigung, auch wenn dies in Einzelfällen unbequem sein möge. Ein besonderes Augenmerk legt Schnieder auf die Stärkung der Schiene. Die Investitionen in das Schienennetz sollen erhöht werden, um dessen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit zu verbessern. Gleichzeitig kündigte er eine Überprüfung der geplanten Generalsanierungen an, um zu prüfen, ob Vollsperrungen, wie auf der Strecke Frankfurt – Mannheim, tatsächlich immer unumgänglich seien. Personalentscheidungen im Bahnvorstand will er erst treffen, wenn die konkreten Ziele und Wege dorthin festgelegt sind. Zur Finanzierung der Vorhaben plant das Ministerium ein neues Sondervermögen für die Infrastruktur. Auch der öffentliche Nahverkehr soll weiterhin unterstützt und das Deutschlandticket auf eine solide Basis gestellt werden. Neben Schiene und Straße will Schnieder auch den Luftverkehr durch die Senkung von Steuern, Gebühren und Abgaben wettbewerbsfähiger machen und gemeinsam mit Ländern und Kommunen die Verkehrssicherheit verbessern. Die Digitalisierung bleibe ein wichtiger Faktor, sowohl zur

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Edelweiss hebt mit Airbus A350 zur Langstreckenpremiere nach Las Vegas ab

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am 15. Mai 2025 ihren ersten Langstreckenflug mit dem neuen Airbus A350 durchgeführt. Die Maschine startete mit 200 Passagieren an Bord von Zürich nach Las Vegas und markiert damit einen bedeutenden Schritt in der Geschichte der Airline. Der Einsatz des modernen Flugzeugtyps steht für fortschrittliche Technologie und soll den Reisenden ein komfortableres und leiseres Flugerlebnis bieten. Zur Feier dieses Premierenfluges erhielten alle Passagiere ein besonderes Andenken: einen speziell entworfenen „Remove before 1st Flight“-Anhänger mit eingravierter Plakette und ihrer individuellen Sitzplatznummer. Dieses persönliche Souvenir soll diesen ersten Langstreckenflug mit dem Airbus A350 für die Fluggäste unvergesslich machen. Mit der Einführung des Airbus A350 beginnt für Edelweiss eine neue Ära auf der Langstrecke. Das Flugzeug wird schrittweise die bisher eingesetzten Airbus A340 ersetzen. Der neue Großraumjet setzt in mehreren Bereichen Maßstäbe, indem er rund 25 Prozent weniger Treibstoff verbraucht, entsprechend weniger Kohlendioxid ausstößt und bis zu 50 Prozent leiser ist als sein Vorgängermodell. Edelweiss wird die Strecke Zürich-Las Vegas ab sofort dreimal wöchentlich mit dem Airbus A350 bedienen. Bereits Ende Juni wird die zweite von insgesamt sechs bestellten Airbus A350 erwartet, die ab dem 1. Juli täglich auf der Route Zürich-Vancouver zum Einsatz kommen soll.

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Belgische Konsumentengruppe klagt Ryanair wegen angeblich irreführender Praktiken

Die belgische Konsumentengruppe Testachats hat am 15. Mai 2025 rechtliche Schritte gegen die Fluggesellschaft Ryanair eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf mehrere irreführende Geschäftspraktiken, die mutmaßlich gegen EU-Verbraucherschutzgesetze verstoßen. Im Kern der Klage stehen die Preistransparenz von Ryanair und insbesondere vier Bereiche der Preisgestaltung. Testachats kritisiert die Gebühren für Handgepäck, obwohl Gerichtsurteile der Europäischen Union die Einbeziehung in den Basispreis fordern. Weiterhin beanstandet die Konsumentengruppe undurchsichtige Tarifbündel, die günstigere Einzeloptionen verschleiern würden, sowie irreführende Dringlichkeitsmeldungen über begrenzte Sitzplatzverfügbarkeit. Auch die Gebühren für die Sitzplatzreservierung von Erwachsenen, die Minderjährige begleiten, werden als ungerechtfertigt angeprangert. Testachats argumentiert, daß diese Praktiken Passagiere in die Irre führen und einen fairen Preisvergleich erschwerten. Die Konsumentengruppe fordert eine gerichtliche Anordnung, die Ryanair dazu verpflichtet, optionale Gebühren von Beginn des Buchungsprozesses an klar aufzuschlüsseln. Ryanair wies die Vorwürfe als „falsch“ zurück und bekräftigte, daß das Buchungssystem und die Gepäckrichtlinien vollständig mit der EU-Verordnung 1008/2008 übereinstimmten. Die Fluggesellschaft betonte, daß Passagiere stets eine kleine persönliche Tasche kostenlos mitführen könnten und die Gebühren für zusätzliches Gepäck im Einklang mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Fall „Vueling“ von 2014 stünden. Ryanair kritisierte Testachats zudem dafür, sich auf ihrer Ansicht nach rechtmäßige und transparente Richtlinien zu konzentrieren und die „wirkliche Schädigung der Verbraucher“ durch Online-Reisebüros zu ignorieren, die versteckte Aufschläge berechneten. Der Ausgang des Verfahrens könnte prägend für die Preistransparenz in der Luftfahrtbranche in ganz Europa sein.

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El Al erweitert Flotte mit neuer Boeing 787-9 im Zeichen der Einheit

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Flotte mit der Ankunft ihrer 17. Boeing 787-9 weiter verstärkt. Das neue Flugzeug präsentiert sich in der modernisierten Lackierung von El Al und trägt den symbolträchtigen Namen „Achinu Kol Beit Yisrael“, was übersetzt „Unsere Brüder, das ganze Haus Israel“ bedeutet. Diese Namensgebung, ein Zitat aus der jüdischen Liturgie, ist ein Gebet für die Rückkehr aller Geiseln nach Israel und unterstreicht ein Gefühl der Einheit und Hoffnung. Im Gegensatz zur üblichen Praxis von El Al, ihre Passagierflugzeuge nach regionalen Städten zu benennen, wählte die Fluggesellschaft für dieses Flugzeug einen besonderen Namen, der die aktuelle Situation des Landes widerspiegelt. Die neue Boeing 787-9 ist Teil des strategischen Erneuerungsprogramms von El Al, mit dem Ziel, Israel international würdig zu vertreten. Im Zuge dieses Programms wurden auch die Farben der israelischen Flagge am Heck der Flugzeuge aufgefrischt und das El Al Logo modernisiert. Die neue Lackierung dient neben der optischen Aufwertung auch dem Schutz der Flugzeuge vor Umwelteinflüssen und Abnutzung gemäß den Standards der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). El Al verfolgt einen seit 2023 bestehenden Strategieplan zur Flottenmodernisierung und -erweiterung, zum Ausbau des globalen Streckennetzes und zur Einführung fortschrittlicher Technologien. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die bereits unterzeichnete Vereinbarung über den Kauf von bis zu neun Boeing 787-9 Dreamlinern sowie die geplante Erweiterung und Modernisierung der Kurzstreckenflotte durch den Kauf von bis zu 31 Boeing 737 Max Flugzeugen, dem größten Flugzeugkauf in der Geschichte der Airline. Mit diesen Maßnahmen will El Al das Flug- und

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United Airlines feiert 35 Jahre Nonstop-Flüge zwischen Deutschland und USA

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines begeht das 35-jährige Jubiläum ihrer Nonstop-Verbindungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Seit dem Start der ersten Flüge im Jahr 1990 hat die Airline auf über 240.000 Flügen mehr als 50 Millionen Passagiere und 1,8 Millionen Tonnen Fracht zwischen den beiden Ländern transportiert. Die ersten beiden Flüge von Deutschland aus wurden am 16. Mai 1990 mit Boeing 767-200 Maschinen von Frankfurt nach Chicago und Washington, D.C. aufgenommen. Heute bietet United von Frankfurt, München und Berlin bis zu 17 tägliche Flüge mit einer Kapazität von bis zu 4.740 Sitzplätzen an und befördert damit mehr Passagiere zwischen Deutschland und den USA als jede andere amerikanische Fluggesellschaft. Im aktuellen Sommerflugplan offeriert United allein ab Frankfurt rund 70 wöchentliche Verbindungen zu sechs Zielen in den Vereinigten Staaten. Thorsten Lettnin, Director Sales Kontinentaleuropa bei United, zeigte sich erfreut über die langjährige Verbindung und betonte die zahlreichen Reisemöglichkeiten für Kunden über die US-amerikanischen Drehkreuze zu über 300 Zielen in Nord-, Mittel- und Südamerika. Pierre Dominique Prümm von der Fraport AG würdigte United als wichtigen und seit 35 Jahren verlässlichen Partner am Standort Frankfurt. Die Fluggesellschaft bedient aktuell von Frankfurt, München und Berlin aus Direktflüge nach Chicago, Denver, Houston, New York-Newark, San Francisco und Washington, D.C. mit verschiedenen Boeing-Modellen, darunter die 787 Dreamliner und die 777.

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Mönchengladbach war Gastgeber für Fachtagung der Luftverkehrsbranche

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) hat erneut eine bedeutende Veranstaltung der Luftverkehrsbranche ausgerichtet. Am 13. und 14. Mai 2025 fand im Hugo Junkers Hangar die Mitgliedertagung der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze (IDRF) statt. Erstmals wurde die Tagung gemeinsam mit dem Deutschen Hubschrauber Verband (DHV) durchgeführt, der parallel seine Versammlung abhielt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand der Austausch über aktuelle Herausforderungen und neue Perspektiven in der Luftmobilität. Zahlreiche Vertreter regionaler Flughäfen aus ganz Deutschland nutzten die Tagung in Mönchengladbach, um sich zu operativen, infrastrukturellen und regulatorischen Themen auszutauschen. Ein wichtiger Diskussionspunkt war auch die Rolle der regionalen Flugplätze im Kontext von Klimaschutz, Digitalisierung und innovativen Mobilitätslösungen wie beispielsweise der urbanen Luftmobilität. Die Geschäftsführer des Flughafens Mönchengladbach, Andreas Ungar und Dr. Ulrich Schückhaus, zeigten sich erfreut über die erfolgreiche Ausrichtung der Tagung. Ungar betonte die Unverzichtbarkeit regionaler Flughäfen für das deutsche Luftverkehrssystem, da sie Erreichbarkeit sichern, Arbeitsplätze schaffen und zunehmend Innovationsorte für neue Mobilitätsformen seien. Schückhaus hob hervor, daß die gemeinsame Ausrichtung mit dem DHV die wachsende Bedeutung des Flughafens Mönchengladbach als Ort für Austausch und Zukunftsthemen der Luftfahrt unterstreiche. Der Hugo Junkers Hangar habe sich dabei erneut als attraktive und passende Eventlocation erwiesen.

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Etihad Airways verstärkt Flotte mit 28 neuen Boeing-Großraumflugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, setzt ihren Flottenausbau fort und hat eine Bestellung von 28 Großraumflugzeugen des Herstellers Boeing bestätigt. Dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie, mit dem Ziel, die Flotte bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Bereits seit 2023 hat Etihad ihre Flugzeuganzahl kontinuierlich erhöht, um den wachsenden Anforderungen ihres Streckennetzes und Betriebs gerecht zu werden. Die getroffene Vereinbarung umfaßt eine Mischung aus Boeing 787 Dreamlinern und der neuen Boeing 777X, die mit Triebwerken von GE ausgestattet und durch ein entsprechendes Servicepaket unterstützt werden. Die Auslieferung dieser Flugzeuge soll ab dem Jahr 2028 erfolgen und die bestehenden Wachstumspläne von Etihad in Bezug auf Konnektivität, betriebliche Effizienz und das Reiseerlebnis für die Kunden weiter untermauern. Antonoaldo Neves, der Vorstandsvorsitzende von Etihad Airways, betonte, daß diese Bestellung den sorgfältigen Ansatz der Fluggesellschaft widerspiegele, ihre Flotte im Einklang mit der Nachfrage und den langfristigen Netzwerkplänen zu steuern. Die fortlaufende Erweiterung der Flotte seit 2023 stelle sicher, daß Etihad auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden könne. Etihad arbeitet derzeit an einem detaillierten Plan, der die Strategie des Unternehmens bis 2035 festlegen wird, wobei die zusätzlichen Boeing-Flugzeuge eine wichtige Rolle in dieser Roadmap spielen sollen. Neves hob zudem hervor, daß das kontinuierliche Wachstum von Etihad die fortlaufenden Investitionen Abu Dhabis in die Luftfahrt als Schlüsselfaktor für Konnektivität, Tourismus und Handel widerspiegele und breitere wirtschaftliche Chancen in den VAE und darüber hinaus unterstütze.

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Maltas Tourismus übertrifft Vorkrisen-Niveau deutlich

Maltas Reise- und Tourismussektor erlebt einen Aufschwung und wird laut einer aktuellen Studie des World Travel & Tourism Council (WTTC) im laufenden Jahr voraussichtlich 3,6 Milliarden Euro zur nationalen Wirtschaft beitragen. Damit übertrifft der Sektor das Niveau vor der Corona-Pandemie und entwickelt sich rasant zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes. Die Studie zeigt, daß fast 90 Prozent der touristischen Ausgaben auf internationale Besucher entfallen, was Maltas Position als beliebtes europäisches Reiseziel unterstreicht. Für das Jahr 2025 wird erwartet, daß der Sektor 63.700 Arbeitsplätze schaffen wird, und diese Zahl soll bis 2035 auf 82.500 ansteigen. Derzeit trägt der Reise- und Tourismussektor bereits 16,5 Prozent zu den Staatseinnahmen Maltas bei und spielt somit eine entscheidende Rolle für die Beschäftigungslage des Inselstaates. Diese Entwicklung unterstreicht die Widerstandsfähigkeit und Attraktivität Maltas als Tourismusdestination. Trotz globaler Herausforderungen erweist sich die Mittelmeerinsel als starker Anziehungspunkt für Reisende. Investitionen in die Infrastruktur und das Gastgewerbe tragen maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Experten sehen in der Fokussierung auf qualitativ hochwertige Angebote und die Bewahrung des kulturellen Erbes weitere Wachstumspotenziale für die Zukunft.

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Singapore Airlines Gruppe erzielt Rekordgewinn dank Fusion

Die Singapore Airlines Gruppe hat für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Rekordnettogewinn von 2,78 Milliarden Singapur-Dollar (umgerechnet etwa 1,93 Milliarden Euro) vermeldet. Dieser Anstieg wurde maßgeblich durch einen einmaligen, nicht zahlungswirksamen Gewinn von 1,1 Milliarden Singapur-Dollar aus der im November 2024 abgeschlossenen Fusion von Air India und Vistara begünstigt, an der Singapore Airlines nun einen Anteil von 25,1 Prozent hält. Ohne diesen Sondereffekt lag der operative Gewinn bei 1,7 Milliarden Singapur-Dollar. Die Fluggesellschaften der Gruppe, Singapore Airlines und Scoot, beförderten mit insgesamt 39,4 Millionen Passagieren eine Rekordzahl, was einem Zuwachs von 8,1 Prozent entspricht. Der Umsatz der Gruppe stieg um 2,8 Prozent auf 19,54 Milliarden Singapur-Dollar, getragen von einer robusten Nachfrage sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft. Allerdings sank der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 37,3 Prozent, was auf niedrigere Erträge infolge des verstärkten Wettbewerbs zurückzuführen ist, obwohl die Passagiernachfrage hoch blieb. Trotz des Rückgangs des operativen Gewinns konnte der Nettogewinn dank des einmaligen Buchgewinns aus der Air-India-Vistara-Fusion um 3,9 Prozent gesteigert werden. Die Gruppe sieht sich dank ihrer soliden wirtschaftlichen Basis und langfristiger strategischer Investitionen gut gerüstet, um die globalen wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten zu meistern. Die Fluggesellschaft plant zudem, eine Schlußdividende von 30 Cent pro Aktie auszuzahlen, was einer Gesamtdividende von 40 Cent für das Geschäftsjahr entspricht.

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