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Staatssekretärin Zehetner-Piewald stellt Strategien für Österreichs Tourismus vor

Elisabeth Zehetner-Piewald, seit 1. April 2025 Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus, präsentierte im Tourismusausschuss ihre Pläne zur Stärkung des österreichischen Tourismus. Trotz eines Anstiegs der Nächtigungszahlen im Jahr 2024 auf rund 154 Millionen (+2,1 %) seien die Erträge in der Branche rückläufig. Zehetner-Piewald betonte die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, zum Bürokratieabbau und zur Lenkung von Besucherströmen zu ergreifen, um die Tourismusakzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Ein zentrales Anliegen ist die Sicherstellung von ausreichend qualifizierten Fachkräften. Die Staatssekretärin verwies auf die geplante Erhöhung der Saisonkontingente für ausländische Arbeitskräfte um 898 Plätze auf insgesamt 4.287. Diese Maßnahme soll den Bedarf an Saisonarbeitskräften insbesondere in Spitzenzeiten decken. Gleichzeitig wird eine Entlastung der Betriebe durch Bürokratieabbau angestrebt, um den Unternehmen mehr Freiraum für ihre Kernaufgaben zu ermöglichen. Ein weiteres Thema ist die Besteuerung von Trinkgeldern. Die Wirtschaftskammer Salzburg fordert eine generelle Steuerfreistellung von Trinkgeldern, da diese als Anerkennung für gute Serviceleistungen gelten. Zehetner-Piewald betonte die Bedeutung von Rechtssicherheit in diesem Bereich und verwies auf laufende Bemühungen, eine praxistaugliche Lösung zu finden. Abschließend unterstrich die Staatssekretärin die Bedeutung von Großveranstaltungen für die regionale Entwicklung. Sie verwies auf die positiven Effekte der europäischen Kulturhauptstadt-Veranstaltungen in Bad Ischl, die jedoch auch Herausforderungen für die lokale Bevölkerung mit sich brachten. Zukünftig sollen solche Events so gestaltet werden, dass sie sowohl den Tourismus fördern als auch die Akzeptanz in der Bevölkerung sicherstellen.

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Hallstatt erhält neue Standseilbahn zur Kapazitätserhöhung

In Hallstatt wurde am 3. April die neue Standseilbahn vorgestellt, ein Gemeinschaftsprojekt der Salzwelten, Hasenauer.Architekten und der Doppelmayr Gruppe. Die neue Seilbahn soll die Kapazität von 24 auf 60 Personen pro Fahrt erhöhen, um dem steigenden Tourismusaufkommen gerecht zu werden. Die bestehende Bahn bleibt bis zum 31. August in Betrieb, bevor die Bauarbeiten beginnen. Die Doppelmayr Gruppe, vertreten durch Garaventa und Carvatech, ist für die technische Umsetzung zuständig. Die Kabinen, deren Design an Salzkristalle angelehnt ist, verfügen über eine Niveauregulierung für barrierefreien Zugang. Hasenauer.Architekten gestaltete die Talstation, die sich harmonisch in die UNESCO-Welterbelandschaft einfügt und einen Flagship Store der Salzwelten beherbergt. Die Bergstation wird mit einer Aussichtsterrasse und Gastronomieangeboten ausgestattet. Die neue Seilbahn soll Hallstatt eine zukunftsfähige Lösung für den Tourismus bieten und ein einzigartiges Erlebnis für Besucher schaffen. Die Bauarbeiten werden bis Juni 2026 andauern, die Salzwelten Hallstatt bleiben bis dahin geschlossen.

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TEDxKlagenfurt hebt ab: Konferenz im Flughafen-Hangar

Am 28. Juni 2025 wird TEDxKlagenfurt erstmals in einem ungewöhnlichen Rahmen stattfinden: Ein Hangar des Flughafens Klagenfurt dient als Veranstaltungsort für die Ideenkonferenz. Das diesjährige Motto „UP – Unique Perspectives“ spiegelt die besondere Wahl der Location wider, die laut den Organisatoren neue Perspektiven und unkonventionelle Denkansätze fördern soll. Die Konferenz unter der Leitung von Kuratorin Eithne Knappitsch präsentiert eine Auswahl an Vortragenden, die das Thema „UP“ auf verschiedene Weisen interpretieren. Zu den bereits angekündigten Rednern zählen Gottfried Prinz, Transformationscoach und CEO, Farayi Chipungu, Professorin an der Harvard University, und Manon Dave, Musikproduzent. Die weiteren Redner werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. TEDxKlagenfurt, das 2013 ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einem Ereignis entwickelt, das Teilnehmer aus der gesamten Alpe-Adria-Region anzieht. Die Vorträge werden wie üblich auf Englisch gehalten, und es werden rund 500 Gäste erwartet. Der Ticketverkauf beginnt am 2. April 2025.

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Mädchen erobern Männerdomäne am Dortmunder Flughafen

Der Dortmunder Flughafen öffnete im Rahmen des bundesweiten Girls‘ Day seine Tore für 14 Schülerinnen, um ihnen Einblicke in die Arbeit der Flughafenfeuerwehr zu ermöglichen. Ziel war es, Mädchen für Berufe zu begeistern, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen im Alter von 13 bis 15 Jahren erhielten die Gelegenheit, den Arbeitsalltag der Feuerwehr hautnah zu erleben. Der Aktionstag umfasste eine Führung über das Flughafengelände, bei der die Mädchen die brandschutztechnischen Abläufe im Terminal und das Vorfeld mit Start- und Landebahn kennenlernten. Ein besonderes Highlight war die praktische Übung mit den Wasserwerfern des Flugfeldlöschfahrzeugs „Panther“. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber betonte die Bedeutung solcher Berufsorientierungsmaßnahmen und sieht in Vielfalt und Gleichberechtigung einen wichtigen Beitrag zur Arbeitswelt. Der Girls‘ Day ist eine Initiative, die darauf abzielt, junge Frauen für Berufe zu interessieren, die traditionell von Männern dominiert werden. Die Veranstaltung am Dortmunder Flughafen bot den Schülerinnen eine seltene Gelegenheit, sich in einem spannenden und anspruchsvollen Arbeitsumfeld zu orientieren. Der Flughafen plant die Fortsetzung solcher Veranstaltungen.

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Neue Nonstopflüge von Salzburg nach Alicante: Ryanair erweitert Sommerflugplan

Der Flughafen Salzburg bietet Reisenden ab sofort eine neue Nonstopverbindung an die spanische Mittelmeerküste. Die irische Fluggesellschaft Ryanair fliegt im Sommerflugplan zweimal pro Woche, jeweils montags und donnerstags, nach Alicante an der Costa Blanca. Die neue Strecke ergänzt das bestehende Angebot an Sonnenzielen und richtet sich sowohl an Badeurlauber als auch an Kulturliebhaber. Alicante ist bekannt für seine langen Sandstrände, das mediterrane Klima sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Castillo de Santa Bárbara oder das archäologische Museum MARQ. Mit dieser Erweiterung stärkt Ryanair seine Präsenz in Salzburg, wo das Unternehmen bereits London-Stansted ganzjährig sowie Dublin und Manchester im Winterflugplan bedient. Neben Alicante erweitert auch Eurowings das Sommerangebot ab Salzburg mit einer neuen Verbindung nach Barcelona. Zudem bleiben beliebte Destinationen wie Mallorca, Ibiza und verschiedene griechische Inseln im Flugplan. Ergänzt wird das Angebot durch Verbindungen nach Korsika, Sardinien, Ägypten, Zypern und Lamezia Terme. Für Reisende, die nördlichere Ziele bevorzugen, stehen zudem bis zu drei wöchentliche Flüge nach Kopenhagen zur Verfügung.

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Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte informiert über Gepäckansprüche

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) weist darauf hin, dass Reisende bei Problemen mit verlorenem, verspätetem oder beschädigtem Gepäck Anspruch auf Entschädigung haben. Die Regelungen hierzu sind im Montrealer Übereinkommen festgelegt. Die APF unterstützt Passagiere im Rahmen von Schlichtungsverfahren, falls Fluggesellschaften Entschädigungsforderungen nicht freiwillig nachkommen. Bei verspätetem Gepäck sollten Reisende unmittelbar nach Ankunft am Lost & Found Schalter des Zielflughafens eine Verlustmeldung über das PIR-Formular (Property Irregularity Report) erstellen lassen. Wird das Gepäck erst nachträglich zugestellt, können notwendige Ersatzeinkäufe anteilig ersetzt werden. Während Kleidung meist zu 50 Prozent erstattet wird, übernehmen Airlines in der Regel 100 Prozent der Kosten für Hygieneartikel. Geht das Gepäck vollständig verloren, sollte innerhalb von 21 Tagen eine detaillierte Schadensmeldung mit Kaufbelegen an die Fluggesellschaft erfolgen. Kommt ein Gepäckstück beschädigt an, muss dies ebenfalls umgehend am Flughafen dokumentiert und innerhalb von sieben Tagen schriftlich gemeldet werden. Falls eine Reparatur erforderlich ist, kann die Fluggesellschaft eine Werkstatt benennen. Sollte die Reparaturkosten den Zeitwert des Gepäcks übersteigen, kann der Zeitwert erstattet werden. Die APF ist für Schlichtungen bei Fluggesellschaften mit Niederlassung in Österreich zuständig, darunter Austrian Airlines, Eurowings, Lufthansa, Swiss Air, Turkish Airlines und Wizz Air. Beschwerden können kostenlos über das Online-Portal der APF eingereicht werden.

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SkyUp MT erhält IOSA-Zertifizierung für höchste Sicherheitsstandards

Die europäische Fluggesellschaft SkyUp MT Limited hat erfolgreich das IOSA-Audit der International Air Transport Association (IATA) abgeschlossen. Die Zertifizierung bestätigt die Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards im Luftverkehr. Das Audit, das als international anerkannter Maßstab für das Sicherheitsmanagement gilt, basiert auf Best Practices der Branche sowie auf Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde (FAA). SkyUp MT Limited, die zur internationalen Marke SkyUp™ mit ukrainischen Wurzeln gehört, erhielt erst im Mai 2023 ihr europäisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) und führt seitdem Flüge für internationale Partner im ACMI-Segment (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) durch. Die Aufnahme in das IOSA-Register gilt als Nachweis für die Zuverlässigkeit der Fluggesellschaft sowohl für Passagiere als auch für Geschäftspartner. Dmytro Sieroukhov, Accountable Manager von SkyUp MT, betonte, dass diese Zertifizierung die Wettbewerbsfähigkeit der Airline stärken und neue strategische Partnerschaften ermöglichen werde. Die Muttergesellschaft SkyUp Airlines aus der Ukraine hatte bereits 2023 das IOSA-Audit erfolgreich absolviert. Um den Status im IOSA-Register aufrechtzuerhalten, müssen Fluggesellschaften alle zwei Jahre eine erneute Überprüfung durchlaufen. Die IOSA-Zertifizierung gilt als entscheidendes Kriterium für Airlines, die sich international als sichere und zuverlässige Anbieter positionieren wollen.

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Saudia nimmt Direktflüge von Dschidda nach Wien auf

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Saudia hat eine neue saisonale Flugverbindung zwischen Dschidda und Wien aufgenommen. Seit dem 1. April 2025 wird die Strecke dreimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Mit der Einführung dieser Verbindung erweitert die nationale Airline ihr internationales Streckennetz auf über 100 Ziele auf vier Kontinenten. Wien zählt zu den neuesten Destinationen, die insbesondere für Touristen und Geschäftsreisende aus Saudi-Arabien von Interesse sind. Der Erstflug mit der Nummer SV151 startete um 10:00 Uhr Ortszeit vom King Abdulaziz International Airport in Dschidda und erreichte den Flughafen Wien um 14:25 Uhr. Die Rückflüge in Richtung Saudi-Arabien erfolgen am selben Tag um 15:45 Uhr. Neben der Verbindung ab Dschidda plant Saudia, ab Juni 2025 auch Flüge von Riad nach Wien aufzunehmen. Die Route soll bis zum 6. September 2025 angeboten werden, wobei wöchentliche Abflüge jeweils dienstags, donnerstags und samstags erfolgen. Mit der Aufnahme der Wien-Strecke reagiert Saudia auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen dem Nahen Osten und Mitteleuropa. Österreich verzeichnet seit Jahren ein wachsendes Interesse saudi-arabischer Touristen, insbesondere aufgrund der kulturellen Attraktionen und Einkaufsmöglichkeiten in Wien. Die saudische Airline setzt auf ein erweitertes Flugangebot, um die Verbindungen zwischen beiden Regionen weiter zu stärken und die internationale Reichweite auszubauen.

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Dortmund Airport verzeichnet Passagierzuwachs trotz bevorstehender Herausforderungen

Der Flughafen Dortmund hat im ersten Quartal 2025 einen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet. Insgesamt nutzten 676.987 Reisende den Ruhrgebietsflughafen, was einem Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch die Anzahl der Starts und Landungen erhöhte sich um mehr als zehn Prozent auf 8163 Flugbewegungen. Trotz witterungsbedingter Ausfälle und eines eintägigen Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di erreichte der Airport im März mit fast 237.000 Fluggästen seinen bisher passagierstärksten Monat des Jahres. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber bewertet die Entwicklung als positiv, weist jedoch auf bevorstehende Herausforderungen hin. Seit Beginn des Sommerflugplans hat Ryanair den Standort Dortmund verlassen, und Eurowings hat sein Angebot an Zielen reduziert. Dadurch könnte das Wachstum in den kommenden Monaten gebremst werden. Dennoch bleibt van Bebber optimistisch, dass neue Verbindungen sowie höhere Frequenzen von Wizz Air, Pegasus Airlines und Condor dazu beitragen, das Streckennetz attraktiv zu halten und das Passagierniveau zu stabilisieren. Die Luftverkehrsentwicklung am Dortmund Airport spiegelt den generellen Trend steigender Passagierzahlen an deutschen Regionalflughäfen wider. Die wachsende Nachfrage nach europäischen Direktverbindungen und der zunehmende Tourismusverkehr sind entscheidende Faktoren für diese Entwicklung. Wie sich der Wegfall von Ryanair und die reduzierte Präsenz von Eurowings langfristig auf den Flughafen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Die Flughafenbetreiber setzen darauf, verlorenes Volumen durch neue Kooperationen mit anderen Airlines zeitnah auszugleichen.

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Zwischenbericht zum Flugzeugabsturz in Litauen veröffentlicht

Mehr als vier Monate nach dem Absturz eines aus Deutschland kommenden Frachtflugzeugs in Litauen haben die dortigen Behörden einen 30-seitigen Zwischenbericht veröffentlicht. Dem Bericht zufolge gibt es keine Hinweise auf Sabotage oder terroristische Einwirkungen. Dies erklärte Justizminister Rimantas Mockus auf einer Pressekonferenz in Vilnius. Die Untersuchungen dauern jedoch an, mit dem Ziel, so bald wie möglich einen Abschlussbericht vorzulegen. Die Maschine des spanischen Unternehmens Swiftair war am 25. November 2024 auf dem Weg von Leipzig nach Vilnius, als sie kurz vor der Landung in ein Wohngebiet nahe des Flughafens stürzte. Ein Crewmitglied kam dabei ums Leben, drei weitere – ein Spanier, ein Deutscher und ein Litauer – überlebten verletzt. Laut litauischen Behörden handelt es sich um eines der schwersten Flugzeugunglücke in der Geschichte des Landes seit der Unabhängigkeit 1990. Der Bericht der litauischen Ermittler stützt sich auf erste Untersuchungen der Sicherheitsbehörden und bestätigt weitgehend die Einschätzungen der litauischen Generalstaatsanwaltschaft. Als wahrscheinlichste Absturzursache wird menschliches Versagen vermutet. Offenbar wurde das Hydrauliksystem, das für das Ausfahren der Landeklappen zuständig ist, deaktiviert, was zu Kontrollverlust und Absturz führte. Die Ermittlungen sollen nun klären, wie es zu dieser folgenschweren Entscheidung im Cockpit kommen konnte.

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