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Cathay Pacific startet Direktflüge zwischen Hongkong und Rom

Cathay Pacific erweitert ab dem 5. Juni 2025 ihr Streckennetz um eine saisonale Direktverbindung zwischen Hongkong und Rom. Die Flüge werden drei Mal wöchentlich angeboten und ergänzen die bestehende tägliche Verbindung nach Mailand. Die neue Route wird bis Ende des Sommers bedient und richtet sich sowohl an Geschäftsreisende als auch an Touristen. Zum Einsatz kommt ein Airbus A350-900, der in drei Reiseklassen aufgeteilt ist: Business Class mit flachen Betten, Premium Economy und Economy Class. Der Flug CX293 startet in Hongkong um 00:45 Uhr und landet in Rom um 07:50 Uhr. Der Rückflug CX292 hebt um 11:45 Uhr in Rom ab und erreicht Hongkong am Folgetag um 05:20 Uhr. Die Aufnahme der Route erfolgt vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Langstreckenflügen zwischen Asien und Europa. Cathay Pacific setzt mit dieser Erweiterung auf die Wiederbelebung des internationalen Reiseverkehrs und stärkt ihre Präsenz auf dem europäischen Markt.

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Austrian Airlines verabschiedet sich von der Boeing 767-Flotte

Austrian Airlines, die österreichische Tochtergesellschaft der Lufthansa, wird bis Anfang 2026 ihre verbleibenden drei Boeing 767 ausmustern. Dies geschieht schrittweise im Zuge der Einführung neuer Boeing 787-9 Dreamliner, von denen die Airline bereits zwei in Betrieb hat. Neun weitere Maschinen dieses Typs sollen in den kommenden Jahren die Flotte modernisieren. Für jedes neue Flugzeug der 787-Reihe wird eine der älteren Boeing 767 außer Dienst gestellt, da der Betrieb einer so kleinen Teilflotte zunehmend unwirtschaftlich ist. Laut Berichten des Portals Aero Routes wird die letzte Boeing 767 auf der Route zwischen Wien und Washington-Dulles eingesetzt. Der voraussichtlich letzte Flug dieser Maschinen ist aktuell für den 31. Dezember 2025 geplant, wobei eine Änderung des Termins noch möglich ist. Die Umstellung auf die modernere Dreamliner-Flotte soll nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Kapazität auf den Langstreckenrouten optimieren. Die Boeing 767 hatte über Jahre hinweg einen wichtigen Platz in der Langstreckenflotte von Austrian Airlines, insbesondere auf Verbindungen in die USA. Mit der geplanten Ausflottung setzt die Airline jedoch konsequent auf eine Vereinheitlichung und Verjüngung ihrer Flotte, um den Betrieb zu optimieren.

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Ryanair erweitert Flugangebot ab Sarajevo um neue Ziele

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair baut ihr Streckennetz ab Sarajevo im Sommer 2025 deutlich aus. Neben den bereits bestehenden Verbindungen werden vier neue Strecken aufgenommen, wie das Portal Ex-Yu Aviation berichtet. Ab dem Sommerflugplan fliegt Ryanair nach Baden-Baden, Beauvais (nahe Paris), Girona (Spanien) und Weeze (Deutschland). Diese neuen Ziele, die jeweils zweimal wöchentlich bedient werden, sind die ersten Direktverbindungen von Sarajevo nach Spanien und Frankreich. Zusätzlich erweitert Ryanair die Frequenzen auf bestehenden Routen. Insbesondere Verbindungen nach Bergamo, Charleroi und Göteborg werden häufiger angeflogen, was insgesamt 14 zusätzliche wöchentliche Flüge bedeutet. Im Sommer 2025 wird Ryanair somit insgesamt elf Destinationen von Sarajevo aus bedienen und 27 wöchentliche Abflüge anbieten. Die Expansion wird durch Subventionen der örtlichen Tourismusbehörde gefördert, die das internationale Streckennetz stärken möchte. Mit den neuen Flügen erweitert Ryanair die Reisemöglichkeiten aus der bosnischen Hauptstadt deutlich, einschließlich der bereits angekündigten Strecke nach Stockholm-Arlanda.

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Münchner Flughafen verzeichnet starkes Passagierwachstum

Trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise meldet der Münchner Flughafen für das Jahr 2024 deutliche Zuwächse bei Passagier- und Flugzahlen. Insgesamt nutzten 41,6 Millionen Reisende den zweitgrößten Flughafen Deutschlands, was einem Anstieg von viereinhalb Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Anzahl der Starts und Landungen stieg um acht Prozent auf mehr als 327.000 Flugbewegungen. Besonders der internationale Flugverkehr trug maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Wie der Flughafenbetreiber FMG mitteilte, legten Flüge innerhalb Europas und zu Mittelmeerzielen um 12 Prozent zu, während der Langstreckenverkehr sogar ein Plus von 17 Prozent verzeichnete. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung des Münchner Flughafens als internationales Drehkreuz und wichtigen Standort für Wirtschaft und Mobilität. Flughafenchef Jost Lammers erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Zahlen die große Nachfrage nach Flugreisen widerspiegeln und die Bedeutung des Standorts für Bayern und darüber hinaus bestätigen. Experten führen das Wachstum auf die nachlassenden Auswirkungen der Corona-Pandemie zurück, die das Interesse an Fernreisen und internationalen Zielen wiederbelebt hat. Laut Konjunkturumfragen des Ifo-Instituts gehören Reisebüros und Veranstalter zu den wenigen Branchen mit optimistischen Zukunftsaussichten.

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Vorfall in Brüssel: Bugfahrwerk einer Boeing 737-700 bricht nach Landung ein

Am Flughafen Brüssel kam es am 8. Januar 2025 zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall. Eine Boeing 737-700 der Fluggesellschaft TUI, die als Flug TUI 1012 aus Málaga gelandet war, erlitt nach dem Andocken an Gate A59 einen Defekt am Bugfahrwerk. Kurz nachdem die Passagiere ausgestiegen waren, brach das Bugfahrwerk zusammen, wodurch der vordere Teil des Flugzeugs auf den Boden sank. Die Maschine mit der Registrierung OO-JAR blieb mit der Cockpitsektion auf der Nase liegen. Glücklicherweise gab es nach ersten Berichten keine Verletzten, da sich zum Zeitpunkt des Vorfalls weder Passagiere noch Crewmitglieder an Bord befanden. Der Vorfall sorgte dennoch für eine vorübergehende Sperrung des betroffenen Gates und führte zu Verzögerungen im Betriebsablauf des Flughafens. Die genauen Ursachen des Defekts werden derzeit untersucht. Experten prüfen mögliche technische Mängel sowie Wartungsprotokolle der betroffenen Maschine. TUI und die belgischen Luftfahrtbehörden arbeiten eng zusammen, um den Vorfall aufzuklären. Die Boeing 737-700 ist ein weit verbreitetes Flugzeugmodell, das normalerweise als zuverlässig gilt.

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Lufthansa steigt bei ITA Airways ein – Jörg Eberhart wird neuer Chef

Der Lufthansa-Konzern hat den Einstieg bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways offiziell vollzogen. Am 13. Jänner 2025 übernimmt Lufthansa zunächst 41 Prozent der Anteile durch eine Kapitalerhöhung. Dies gab Konzernchef Carsten Spohr bekannt. Für die Anteile fließen 325 Millionen Euro direkt an ITA. Langfristig ist eine vollständige Übernahme bis zum Jahr 2033 vorgesehen, die insgesamt 829 Millionen Euro kosten soll, einschließlich einer leistungsabhängigen „Earn Out“-Prämie. Ein neuer Verwaltungsrat wird ebenfalls eingesetzt. Italien stellt drei Mitglieder, Lufthansa zwei. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden von ITA Airways wurde Jörg Eberhart ernannt. Der erfahrene Manager leitete zuvor die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti und kennt den Markt bestens. Mit der Übernahme stärkt Lufthansa seine Position in Südeuropa und sichert sich die Kontrolle über einen weiteren strategisch wichtigen Flugmarkt. Der italienische Staat bleibt zunächst weiterhin Anteilseigner von ITA Airways, möglicherweise über das Jahr 2030 hinaus. Der Übernahmeplan von Lufthansa sieht vor, dass der Konzern seine Beteiligung schrittweise auf 90 Prozent ausbaut, bevor er die Fluggesellschaft vollständig integriert. Die Übernahme erfolgte nach intensiven Verhandlungen und der Zustimmung der Europäischen Union. Mit diesem Schritt setzt Lufthansa ihre Expansionsstrategie fort und knüpft an ihre bisherigen Beteiligungen an internationalen Airlines an.

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Flughafen Amsterdam verzeichnet Wachstum und Rekordzahlen im Jahr 2024

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol hat 2024 ein solides Wachstum verzeichnet. Insgesamt reisten 66,8 Millionen Passagiere über den größten niederländischen Flughafen, was einen Anstieg von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Von dieser Zahl flogen über 42,5 Millionen Reisende direkt von oder nach Amsterdam, während 24,3 Millionen Anschlussflüge in Anspruch nahmen. Schiphol bleibt eines der verkehrsreichsten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa und weltweit. Der Flughafen bot im vergangenen Jahr Direktverbindungen zu 301 Zielen, darunter 124 interkontinentale. Besonders gut aufgestellt ist Schiphol in Europa, wo er laut dem ACI Airport Industry Connectivity Report der bestverbundene Flughafen des Kontinents und weltweit der fünftgrößte war. Die meistgeflogenen internationalen Ziele waren Großbritannien, Spanien, Italien, die USA und die Türkei. Zusätzlich zum Passagieraufkommen verzeichnete Schiphol 2024 einen Anstieg im Frachtaufkommen. Es wurden insgesamt 1,49 Millionen Tonnen Fracht abgefertigt, was einen Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die Zahl der Frachtflüge sank jedoch leicht um zwei Prozent auf 15.661.

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Lufthansa verschiebt Einsatz des Airbus A380 auf USA-Strecken

Lufthansa hat ihren Sommerflugplan 2025 angepasst und den Einsatz des Airbus A380 auf zwei wichtigen USA-Verbindungen verschoben. Wie die Plattform Aeroroutes berichtet, wird der Flugzeugtyp ab dem 27. April 2025 statt wie ursprünglich geplant ab dem 30. März auf den Strecken von München nach Washington-Dulles sowie New York-JFK eingesetzt. Beide Routen werden täglich bedient. Der verspätete Einsatz des A380 auf den USA-Strecken wird durch eine gezielte Kapazitätsanpassung ausgeglichen. Laut einer Unternehmenssprecherin soll durch die Änderungen die Nachfrage in touristischen Märkten wie Bangkok und Miami über die Osterferien verstärkt bedient werden. Der Airbus A380 wird daher zunächst auf diesen Strecken eingesetzt, bevor er in den letzten Aprilwochen nach Nordamerika fliegt. Diese Umplanung folgt einer bereits Ende 2024 angekündigten Anpassung der Kapazitäten, bei der Lufthansa die touristischen Märkte stärker berücksichtigt. Die Fluggesellschaft passt ihre Flugpläne weiterhin flexibel an die aktuelle Nachfrage an.

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Studie warnt vor gesundheitlichen Risiken durch nächtlichen Fluglärm

Eine kürzlich im Journal of Exposure Science & Environmental Epidemiology veröffentlichte Studie hebt die gesundheitlichen Gefahren von nächtlichem Fluglärm hervor. Der dauerhafte Lärm, der insbesondere Anwohner von Flughäfen betrifft, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen und psychische Beeinträchtigungen. Die Studie zeigt, dass selbst kurze Lärmereignisse von über 45 Dezibel, die bei vielen Flughäfen als akzeptabel gelten, bereits den Cortisolspiegel im Körper ansteigen lassen und langfristig zu Bluthochdruck sowie einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt führen können. Besonders gefährdet sind Kinder und ältere Menschen. Die Untersuchung betont, dass die Auswirkungen des Lärms umso gravierender sind, je häufiger der Schlaf durch Fluglärm gestört wird. Anwohner von Flughäfen erleben oft chronische Erschöpfung und eine geschwächte Immunabwehr aufgrund der schlechten Schlafqualität. In Hamburg, wo etwa 300.000 Menschen von den negativen Effekten des Fluglärms betroffen sind, fordert der Umweltverband BIG-Fluglärm konkrete Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung, insbesondere ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr. Die Ergebnisse der Studie wurden auch von Prof. Dr. Thomas Münzel, einem der Erstautoren und Umweltkardiologen an der Universitätsmedizin Mainz, unterstützt. Er erklärte, dass nächtlicher Fluglärm ein bedeutender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sei, ähnlich wie Bluthochdruck oder Diabetes. BIG-Fluglärm fordert daher politische Entscheidungsträger auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die Bevölkerung vor dieser gesundheitsschädlichen Belastung zu schützen.

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Edelweiss-Flug nach Malé: Außerplanmäßige Landung in Dubai wegen Triebwerksausfall

Ein Airbus A340 der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss mit dem Kennzeichen HB-JMG musste am Montag, dem 6. Januar, auf dem Weg von Zürich nach Malé ungeplant in Dubai landen. Grund war der Ausfall eines der vier Triebwerke während des Fluges über den Südosten des Iraks. Die Maschine, die den Taufnamen „Melchsee-Frutt“ trägt, senkte nach Auftreten der Probleme ihre Reiseflughöhe von 35.000 auf 31.000 Fuß, ehe sie 90 Minuten später sicher am Dubai International Airport landete. Laut dem Portal Aviation Herald war die Besatzung gezwungen, die Flugroute anzupassen, um die Sicherheit der Passagiere und der Crew zu gewährleisten. Bislang gibt es keine Berichte über Verletzte. Der betroffene Airbus befindet sich derzeit noch am Flughafen in Dubai, wo technische Inspektionen durchgeführt werden. Die Fluggesellschaft Edelweiss hat bislang keine weiteren Details zum Vorfall bekanntgegeben. In der Luftfahrtbranche sind Triebwerksausfälle auf mehrmotorigen Flugzeugen selten, doch Sicherheitsprotokolle sehen in solchen Fällen klare Abläufe vor, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Der Flug nach Malé musste abgebrochen werden, und die Passagiere wurden nach der Landung entsprechend betreut.

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