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Alpbachtal testet digitalen Sprachassistenten für Tourismus

Die Tourismusregion Alpbachtal in Tirol hat in 24 Pilotbetrieben ein Sprachassistenzsystem installiert. Mit dem sogenannten „Alpbachtal Voice Concierge“ sollen Fragen von Gästen automatisiert beantwortet werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Thoesch GmbH entwickelt. Das System, das auf der Technologie von Amazon Alexa basiert, kann Auskünfte über Frühstückszeiten oder Ausflugsziele geben. Zusätzlich ist es möglich, Zusatzleistungen wie Tischreservierungen vorzunehmen. Ziel ist es, Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten, damit diese mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Gäste haben. Das Alpbachtal führt als erste Destination in Europa eine flächendeckende Lösung ein. Zudem wird erstmals ein spezielles Modul für den Kongressbereich getestet. Die Einführung fiel bewußt in die Zeit des European Forum Alpbach, um das System unter realen Bedingungen zu erproben`. Der Betreiber betont, daß Datenschutz gewährleistet werde. Sprachanfragen werden nicht gespeichert und personenbezogene Daten nicht erhoben. Jedes Gerät kann zudem jederzeit deaktiviert werden. Nach einem Jahr sollen die Ergebnisse des Projekts ausgewertet werden.

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SITA führt neue Technologie für Passagierabfertigung ein

Das Luftfahrt-IT-Unternehmen SITA hat mit „SITA Connect Fly“ einen neuen Konnektivitätsdienst für Fluggesellschaften vorgestellt. Der Service soll die Passagierabfertigungssysteme modernisieren und die Abflugkontrolle mit den Arbeitsplätzen an den Flughäfen verbinden. Das neue System basiert auf modernen Netzwerk- und Sicherheitstechnologien. Es wird mit dem Partnerunternehmen Versa entwickelt. Laut SITA können Fluggesellschaften ihre Abläufe vereinfachen und die Zeit für die Eröffnung neuer Standorte von Monaten auf wenige Wochen verkürzen. Für die Reisenden soll die neue Technologie zu kürzeren Wartezeiten beim Check-in und Boarding führen. Das System solle zudem das Ausfallrisiko reduzieren und die Sicherheitsrichtlinien auf allen Flughäfen konsistent halten, was einen reibungsloseren Reiseablauf gewährleiste. Die Einführung spiegelt die Bemühungen der Luftfahrtindustrie wider, alte Netzwerkstrukturen durch flexible, Cloud-basierte Lösungen zu ersetzen. Der neue Dienst baut auf den bestehenden Abfertigungssystemen von SITA auf, die bereits an über 400 Standorten im Einsatz sind.

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Niederösterreichischer Skipass bietet Familienbonus für die Wintersaison

Der NÖ Bergerlebnispass bietet im kommenden Winter wieder einen Familienbonus an. Die Aktion ermöglicht es Kindern, kostenlose Saisonpässe zu erhalten, wenn ihre Eltern oder Großeltern einen Pass für Erwachsene kaufen. Das Angebot ist auf 15.000 Stück limitiert und gilt im Rahmen des Super-Vorverkaufs bis zum 31. Oktober. Beim Kauf eines Erwachsenenpasses sind alle Kinder unter elf Jahren gratis, bei zwei Erwachsenenpässen alle unter sechzehn Jahren. Der Erwachsenen-Pass kostet im Vorverkauf 410 Euro. Der Pass gilt für zehn Skigebiete in Niederösterreich, welche insgesamt 125 Pistenkilometer und 51 Lifte umfassen. Der Winterbetrieb beginnt in den meisten Gebieten voraussichtlich am 5. Dezember 2025 und endet am 6. April 2026. Das Angebot umfaßt auch die Möglichkeit zum Nachtschifahren und Schitourengehen in einigen der beteiligten Regionen. In der vergangenen Wintersaison wurden im Rahmen der Aktion 9.695 Pässe ausgegeben, die für über 100.000 Besuche genutzt wurden.

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Air New Zealand stockt Boeing-Bestellung auf

Die Fluggesellschaft Air New Zealand hat ihre verbliebenen Kaufoptionen für zwei Boeing 787-10 ausgeübt. Die Auslieferungen sind zwischen 2028 und 2030 vorgesehen. Die Neuerung wurde aus Branchenkreisen bekannt. Die neuseeländische Fluggesellschaft erhöht damit ihren Gesamtauftrag für neue Boeing 787-Maschinen auf insgesamt zehn Flugzeuge. Die Airline erwartet die Lieferung der ersten beiden Maschinen im kommenden Jahr. Die Boeing 787-10 ist die längste Variante der Dreamliner-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität als die B787-9. Die neuen Flugzeuge werden mit Triebwerken vom Typ „GEnx“ von General Electric ausgestattet. Dies unterscheidet sie von den bestehenden 14 Maschinen der Flotte, welche mit Triebwerken des Konkurrenten Rolls-Royce ausgerüstet sind. Der Wechsel zu einem anderen Triebwerkshersteller folgt auf frühere operative Probleme mit den bisherigen Triebwerken, die bei vielen Betreibern zu Wartungsschwierigkeiten geführt hatten.

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Ryanair kündigt Flugstreichungen in Spanien an

Die Fluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, jährlich über zwei Millionen Sitzplätze an spanischen Regionalflughäfen zu streichen. Als Begründung nennt die Fluggesellschaft eine geplante Gebührenerhöhung von 6,62 Prozent ab 2026 durch den Flughafenbetreiber Aena. Die Airline will ihre Basis in Santiago schließen, alle Flüge nach Vigo und Teneriffa Nord einstellen und die Strecken von Valladolid und Jerez weiterhin geschlossen halten. Zusätzlich soll die Kapazität in Asturias, Santander, Zaragoza, Vitoria und auf den Kanarischen Inseln reduziert werden. Die Fluggesellschaft warnt, daß dies mit Arbeitsplatzverlusten und einem Rückgang des Tourismus einhergehe. Der spanische Flughafenbetreiber wies die Behauptungen als Mißbrauch zurück und bezeichnete die Ankündigung als Versuch, subventionierte Vorteile auszuhandeln. Aena betonte, daß die Gebühren weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten in Europa gehörten und Spanien einen Rekord bei Tourismus und Flugverkehr erwarte. Aena wirft Ryanair vor, daß das wahre Motiv der Fluggesellschaft in der Steigerung der Gewinne liege. Das spanische Flughafenmodell mit seiner Quersubventionierung kleinerer Flughäfen ist zwischen den beiden Unternehmen seit langem umstritten.

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Ryanair beklagt massive Flugverspätungen durch europäische Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen ihrer Passagiere von Flugverspätungen oder Annullierungen im Jahr 2025 betroffen gesehen. Die Airline macht dafür Mängel bei den Flugsicherungen in mehreren europäischen Ländern verantwortlich. In ihrer sogenannten „ATC Delays League“ benennt das Unternehmen die Flugsicherungen in Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Griechenland als Hauptverursacher der Probleme. Die Fluggesellschaft spricht von chronischem Mißmanagement und Personalengpässen. Zugleich werden die Dienste in Bulgarien, Dänemark, der Slowakei, den Niederlanden und Belgien gelobt. Die Airline wirft der EU-Kommission und den nationalen Regierungen vor, daß sie es versäumt hätten, die Flugsicherungen angemessen zu beaufsichtigen und auszustatten. Ryanair fordert deshalb, Maßnahmen gegen die Verzögerungen zu ergreifen.

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Alkoholverstoß bei Japan Airlines führt zu Flugverspätungen

Ein Pilot von Japan Airlines (JAL) meldete sich am Mittwoch krank und gab zuvor den Konsum von Alkohol am Vortag zu. Der Vorfall führte zu erheblichen Verzögerungen bei mehreren Flügen und betraf mehrere hundert Passagiere. Der Kapitän war für eine Verbindung von Honolulu nach Nagoya vorgesehen. Aufgrund der kurzfristigen Suche nach Ersatz kam es auch bei zwei weiteren Flügen nach Tokio-Haneda zu Verzögerungen von teils bis zu 18 Stunden. Insgesamt waren rund 630 Reisende von den Verzögerungen betroffen. Das japanische Verkehrsministerium reagierte auf den Fall und entsandte Inspektoren in die Zentrale von JAL nach Tokio. Die Fluggesellschaft stand bereits im Dezember wegen ähnlicher Vorfälle im Fokus der Behörden. Damals hatte das Ministerium eine Geschäftsverbesserungsanordnung erlassen. JAL hatte nach den früheren Vorfällen strikte Vorsichtsmaßnahmen angekündigt, darunter eine Beobachtungsliste für auffälliges Personal. Der neue Fall wirft jedoch erneut Fragen über die Wirksamkeit der umgesetzten Regeln auf. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Passagieren.

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Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Tuzla neu

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihre Basis am internationalen Flughafen Tuzla in Bosnien-Herzegowina am 12. Dezember 2025 wiedereröffnen. Ein Airbus A321neo wird dort stationiert, ein zweites Flugzeug soll bis März 2026 folgen. Im Rahmen der Expansion werden neun neue Strecken von Tuzla aus hinzugefügt. Die neuen Verbindungen führen unter anderem nach Köln, Hamburg, Maastricht, Malmö, Berlin und Paris Beauvais. Die Kapazität soll durch diese Maßnahme um 500.000 Sitzplätze jährlich steigen. Durch die Wiedereröffnung und das erweiterte Angebot wird Wizz Air zum Marktführer in Bosnien-Herzegowina. Das Streckennetz im Land umfaßt nun insgesamt 17 Verbindungen, die auch von den Flughäfen in Sarajevo und Banja Luka aus bedient werden. Die Neueröffnung wird erwartungsgemäß zu einem Anstieg des Tourismus und der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region führen. Sie solle die Rolle des Flughafens als regionales Drehkreuz stärken.

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Swiss führt neuen Service auf der Langstrecke ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines führt einen deutlich erweiterten Service auf ihren Langstreckenflügen in der Business- und First Class ein. Die Neuerung orientiert sich am Ablauf eines Restaurants und umfaßt separat servierte Gänge. In der Business Class werden nach dem Start Getränke mit frischen Beilagen serviert. Anschließend folgt ein zusätzlicher Suppengang sowie eine erweiterte Auswahl bei Käse und Desserts. Auf Nachtflügen über zehn Stunden wird die Ausstattung um ein Schlafshirt und eine zusätzliche Sitzauflage ergänzt. In der First Class setzt die Fluggesellschaft auf ein weiter individualisiertes Angebot. Der Service wird auf neuem Porzellan präsentiert. Kalte Delikatessen werden am Platz vom Wagen serviert. Weitere Ergänzungen sind ein saisonales Sorbet, ein erweiterter Brotservice und eine zusätzliche Käseauswahl. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Service-Erneuerung, die mit den Anpassungen in der Economy Class begonnen wurde. Die Airline setzt dabei auf eine individuellere Gestaltung des kulinarischen Angebots.

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Hawaiian Airlines ändert Flugzeugbestellung bei Boeing

Die Fluggesellschaft Hawaiian Airlines hat ihre Bestellung für fünf Boeing 787-9 in den größeren Typ 787-10 umgewandelt. Diese Änderung betrifft einen Teil des ursprünglich geplanten Auftrags für zehn Dreamliner-Flugzeuge, wie aus Branchenkreisen berichtet wird. Die B787-10 ist die längste Variante der Dreamliner-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität, jedoch eine kürzere Reichweite als die B787-9. Diese Entscheidung könnte auf eine Anpassung der Flotte für dichte Langstrecken von Hawaii zum amerikanischen Festland abzielen, wo die höhere Sitzplatzkapazität von Vorteil ist. Zudem übernahm die Finanzierungsabteilung von Boeing einen der ursprünglich für Hawaiian Airlines vorgesehenen Auslieferungsplätze. Diese Maßnahme kann Teil einer allgemeinen Anpassung des Lieferplans sein.

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