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Indien: Star Air will Embraer-Flotte weiter ausbauen

Die indische Regionalfluggesellschaft Star Air, mit Sitz in Bangalore, setzt ihr Wachstum seit der Gründung 2019 fort. Sie bedient derzeit 22 nationale Ziele und betreibt acht Flugzeuge, darunter die Embraer-Modelle ERJ 145 und E175. Bis März 2026 plant Star Air die Übernahme von sechs weiteren Embraer E175-Jets, um das Streckennetz weiter auszubauen und die Nachfrage in Regionen mit wachsendem Flugverkehr besser zu decken. Star Airs Flottenerweiterung zielt darauf ab, die regionalen Verbindungen in Indien zu stärken, insbesondere im Rahmen der Regierungskampagne „Connecting Real India“, die bessere Flugverbindungen für kleinere Städte ermöglicht. Zusätzlich wird die Flottenaufstockung von Star Air eine effizientere Wartung und logistische Anpassungen erfordern, da Indiens Luftfahrtsektor eine rasante Expansion erfährt, die qualifiziertes Personal für Wartung und technische Überprüfung voraussetzt. Die neuen Flugzeuge könnten durch Leasingfinanzierung erworben werden, was den Ausbau trotz der hohen Anschaffungskosten beschleunigen soll. Diese strategische Erweiterung reflektiert Star Airs Ambitionen, eine stärkere Marktstellung unter Indiens regionalen Fluggesellschaften zu erlangen, wobei Komfort und Effizienz durch die moderne Embraer-Flotte im Mittelpunkt stehen.

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Sale-and-Lease-Back: Lufthansa verkauft weitere Flugzeuge

Die Lufthansa hat sich zur Freisetzung von Finanzmitteln entschieden und verkauft insgesamt neun Airbus-Maschinen der Modelle A320neo und A321neo, die sie jedoch unmittelbar im Rahmen eines Sale-and-Lease-back-Geschäfts zurückmietet. Die Flugzeuge bleiben damit weiterhin im Einsatz für die Airline, während die erzielten Verkaufserlöse von etwa 600 Millionen Euro zur Stärkung der Liquidität und für Flottenerneuerungen genutzt werden sollen. Bereits im Sommer wurden fünf ähnliche Maschinen auf diese Weise veräußert und anschließend gemietet, wodurch Lufthansa insgesamt rund 230 Millionen Euro einnahm. Die nun verkauften Flugzeuge sollen über einen Zeitraum von sechs Jahren zurückgeleast werden, wobei diese Vorgehensweise als Reaktion auf den aktuellen Verkäufermarkt für moderne Airbus-Maschinen zu sehen ist. Parallel dazu beabsichtigt Lufthansa, sich endgültig von fünf älteren CRJ900-Flugzeugen zu trennen, um Kosten zu senken und die Regionalflotte zu modernisieren. Auch die größere A340-600-Flotte, die derzeit vor allem auf Langstrecken eingesetzt wird, könnte im Jahr 2025 endgültig aus dem Betrieb genommen werden, da Lufthansa auf effizientere und umweltfreundlichere Modelle umstellt. Mit diesen Maßnahmen reagiert der Konzern auf die gestiegene Nachfrage nach moderneren, treibstoffeffizienten Flugzeugen und versucht gleichzeitig, durch den Verkauf und das anschließende Leasing Kapital freizusetzen, um langfristige Investitionen zu tätigen.

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Iran Air will ab Januar 2025 wieder in die EU fliegen

Iran Air hat infolge neuer EU-Sanktionen alle Verbindungen nach Europa bis mindestens Ende Dezember 2024 eingestellt. Die Entscheidung betrifft Flüge von Teheran nach Frankfurt und Hamburg, die frühestens im Januar 2025 wieder aufgenommen werden sollen. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit Vorwürfen, Iran habe Drohnen und Raketen an Russland geliefert, was zur Verschärfung der Sanktionen gegen mehrere iranische Fluggesellschaften, darunter auch Mahan Air und Saha Air, führte. Das iranische Verkehrsministerium bezeichnete die Sanktionen als „unrechtmäßig“ und erklärte, man arbeite daran, die Reiserouten für betroffene Passagiere in Kooperation mit anderen internationalen Partnern anzupassen. Die Iranische Zivilluftfahrtorganisation erklärte, die Einstellung der Flüge diene dazu, Unannehmlichkeiten durch mögliche Landeverbote in europäischen Flughäfen zu vermeiden.

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Portugal startet Privatisierung der Nationalairline TAP ab 2025

Die portugiesische Regierung hat offiziell bekanntgegeben, die Nationalairline TAP ab 2025 vollständig zu privatisieren. Miguel Pinto Luz, der Minister für Infrastruktur, erläuterte, dass derzeit Gespräche mit potenziellen Käufern wie Lufthansa, Air France-KLM und der International Airlines Group (IAG) stattfinden. Im Zuge der Privatisierung strebt die Regierung an, durch den Verkauf möglichst hohe Einnahmen zu erzielen, um die rund 3,2 Milliarden Euro, die TAP aus öffentlichen Mitteln erhalten hatte, zurückzuführen. Dabei sollen die Marke TAP sowie das zentrale Drehkreuz in Lissabon erhalten bleiben. Luz unterstrich, dass TAP als wichtiges Unternehmen für die portugiesische Wirtschaft und internationale Anbindung geschützt werden müsse. Essenzielle Routen nach Nord- und Südamerika seien ebenfalls unverzichtbare Bestandteile der Airline. Portugal ist dabei offen für verschiedene Privatisierungsmodelle, darunter vollständiger oder teilweiser Verkauf der Airline. Weitere Details zum Verkaufsprozess sollen nach Abschluss der Sondierungsgespräche bekannt gegeben werden.

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Kündigungspläne bei Lufthansa-Töchtern ASL und ASD: Ost-West-Lohnungleichheit sorgt für Unmut

Inmitten laufender Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Lufthansa-Töchtern ASL und ASD an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden herrscht große Unzufriedenheit unter den 140 Beschäftigten. Die Angestellten fordern Lohnanpassungen an das Westniveau, da sie trotz 34 Jahren deutscher Einheit weiterhin bis zu 1300 Euro weniger als ihre westdeutschen Kollegen verdienen. Die Forderungen der Gewerkschaft umfassen eine Gehaltserhöhung von 850 Euro und eine Inflationsausgleichszahlung von 3000 Euro. Dem gegenüber steht das Angebot der Arbeitgeberseite, das lediglich eine Erhöhung von drei Prozent und eine Einmalzahlung von 1000 Euro vorsieht. Zusätzlich zur Lohnfrage hat Lufthansa die Schließung von ASL und ASD angekündigt, was den Arbeitsplatzverlust der Beschäftigten bedeuten würde. Die geplante Schließung hat die Frustration der Angestellten weiter angefacht. In bisherigen Warnstreiks machten die Mitarbeiter im Oktober auf ihre Situation aufmerksam und erzwangen Flugausfälle. Ein weiterer Verhandlungstermin ist für den kommenden Dienstag angesetzt. Sollte hier keine Einigung erzielt werden, sind erneute Streiks, möglicherweise auch im Vorfeld der Weihnachtszeit, nicht ausgeschlossen. Für die Gewerkschaft ist der Konflikt weitreichend: „Die Löhne spielen auch in Abfindungs- und Arbeitslosengeldfragen eine wichtige Rolle“, betonte Gewerkschaftsvertreter Lou Hauser. Ein definitives Schließungsdatum für die Gesellschaften gibt es bisher nicht, was die Unsicherheit der Mitarbeiter weiter verstärkt.

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Trotz Einschränkungen: Wizz Air will in Nordmazedonien expandieren

Wizz Air will das Flugnetz in Mazedonien erweitern, nachdem das Unternehmen staatliche Subventionen zur Einführung neuer Routen erhalten hat. Diese Förderung soll den Tourismus und die internationale Anbindung Mazedoniens stärken. Der ungarische Billigfluganbieter kündigte an, Verbindungen von Skopje nach Barcelona, Lyon und Stuttgart sowie eine neue Route von Ohrid nach Basel einzurichten. Der Geschäftsführer von Wizz Air, Jozsef Varadi, betonte, dass die Fluggesellschaft trotz der Einschränkungen durch Triebwerksüberprüfungen langfristiges Wachstum plane und Frequenz- sowie Streckenstreichungen ab 2025 wieder aufnehmen möchte. Der mazedonische Staat hat für die Jahre 2025–2027 rund 6,3 Millionen US-Dollar an Subventionen für neue Strecken bereitgestellt, um die jährliche Passagierzahl an den Flughäfen Skopje und Ohrid um 200.000 zu steigern. Neben Wizz Air planen auch Flydubai und Turkish Airlines neue Routen nach Mazedonien, die den Standort weiter beleben sollen. Wizz Air sieht zudem Potenzial für eine Expansion über Europa hinaus, ist jedoch durch bestehende Luftverkehrsabkommen eingeschränkt, die nur unbegrenzte Flüge innerhalb der EU gestatten.

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Linke fordert Klage gegen Flughafenausbau in Leipzig/Halle

Die Linke im Leipziger Stadtrat fordert die Stadt zur Klage gegen die Genehmigung des umstrittenen Ausbaus des Flughafens Leipzig/Halle auf. Im September 2024 hatte die sächsische Landesdirektion die Erweiterung des Vorfeldes um 39 Hektar genehmigt, um steigende Sendungsaufkommen zu bewältigen. Kritiker, darunter Linke und Bürgerinitiativen, sehen jedoch gesundheitliche Risiken durch den steigenden Fluglärm und klimapolitische Bedenken. Der Stadtrat soll am 21. November 2024 über den Klageantrag abstimmen. Der Flughafenbetreiber plant Investitionen von 500 Millionen Euro, unterstützt durch DHL Express, das seine Logistikkapazitäten dort erweitern möchte.

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Notlandung in Sao Paulo: Frachtflugzeug nach Brand evakuiert

Ein brasilianisches Frachtflugzeug der Fluggesellschaft Total Cargo musste am 8. November 2024 in Sao Paulo notlanden, nachdem an Bord ein Feueralarm ausgelöst worden war. Die Boeing 737-400F, die von Vitoria nach Sao Paulo-Guarulhos unterwegs war, sendete während des Fluges einen Brandalarm im Frachtraum. Nach der sicheren Landung am Flughafen Guarulhos evakuierte die Besatzung das Flugzeug mithilfe eines Notseils aus dem Cockpit. Rettungskräfte eilten zum Flugzeug, um das Feuer zu bekämpfen. Aufnahmen des Vorfalls, die inzwischen online kursieren, zeigen den brennenden Rumpf des Flugzeugs. Der Vorfall wird nun untersucht, um die Brandursache zu klären. Der Vorfall hat Fragen zur Brandsicherheit und Notfallbereitschaft im Frachtflugbetrieb aufgeworfen.

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Air Belgium sucht Käufer für Fracht- und Passagierbetrieb – Zukunft der Beschäftigten ungewiss

Air Belgium befindet sich in einer angespannten Phase auf der Suche nach Investoren für den Verkauf ihrer Fracht- und Passagierflugsparten, nachdem die Airline den eigenen Passagierdienst eingestellt hat. Derzeit verhandeln fünf mögliche Investoren, von denen drei laut „L’Echo“ stärkeres Interesse zeigen. Allerdings möchte keiner der potenziellen Käufer beide Unternehmensbereiche übernehmen, weshalb eine Aufteilung der Unternehmenssparten wahrscheinlich erscheint. Die Frist zur Abgabe der Angebote wurde auf den 8. November 2024 verlängert. Besonders betroffen von der ungewissen Zukunft sind die etwa 400 Beschäftigten der Fluggesellschaft, darunter 150 Flugbegleiter, die bis Dezember von wirtschaftlicher Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die Lage für die Belegschaft ist kritisch, da das Unternehmen bereits zuvor angekündigt hatte, bis Oktober eine Lösung für die Fortführung des Betriebs zu finden, diese jedoch nicht eingehalten wurde. Währenddessen betreibt Air Belgium weiterhin den Frachtverkehr mit vier Flugzeugen für Kunden wie Air France und DHL. Das einzige verbleibende Passagierflugzeug wurde jedoch bereits an den Leasinggeber zurückgegeben, nachdem der letzte Flug von New York nach Warschau durchgeführt wurde. Die zunehmenden finanziellen Schwierigkeiten führen dazu, dass viele Mitarbeiter bereits andere Arbeitsmöglichkeiten suchen.

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US-Passagierin verklagt EgyptAir nach Verbrennungen durch verschütteten Tee

Eine Passagierin aus den USA fordert 5 Millionen U.S.-Dollar Schadenersatz von der Fluggesellschaft EgyptAir. Die 35-jährige Esraa Hezain reichte die Klage ein, nachdem sie auf einem Flug von New York nach Kairo Verbrennungen zweiten Grades erlitten hatte, als ihr heißer Tee während erheblicher Turbulenzen verschüttet wurde. Hezain gibt an, dass sie Verbrennungen an Bauch, Oberschenkel und Gesäß erlitten habe, welche sie als „schwer“ und „dauerhaft“ beschreibt. In ihrer Klageschrift wird behauptet, das Kabinenpersonal habe die Passagiere nicht ausreichend vor den Turbulenzen gewarnt. Zudem sei der Tabletttisch instabil gewesen und habe keine sichere Platzierung der Teetasse ermöglicht. Hezains Forderung von 5 Millionen Dollar bezieht sich auf körperliche und psychische Belastungen infolge der Verletzungen. Der Fall wird derzeit von einem Sachverständigen geprüft, der das langfristige Ausmaß der Verletzungen begutachten soll.

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