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Großbrand in Parkhaus nahe Flughafen Lissabon

In einem Langzeitparkhaus im Industriegebiet von Prior Velho, in der Nähe des internationalen Flughafens von Lissabon, ist am Donnerstagabend ein Großbrand ausgebrochen. Erste Berichte deuten darauf hin, dass ein geparktes Elektroauto den Brand verursacht haben könnte. Bislang wurden keine Verletzten gemeldet. Der Brand, der gegen 18:00 Uhr Ortszeit entdeckt wurde, forderte den Einsatz von etwa 140 Feuerwehrleuten und 48 Fahrzeugen, die bis in die späten Abendstunden versuchten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Industriegebiet zu verhindern. Trotz der Rauchentwicklung bleibt der Flugverkehr am Flughafen Lissabon bislang unbeeinträchtigt.

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Rumänien: Legend Airlines will USA-Charter bedienen

Die rumänische Fluggesellschaft Legend Airlines hat beim US-Verkehrsministerium eine Genehmigung für den Betrieb von Charterflügen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten beantragt. Das Unternehmen, das sich auf ACMI- und Charterflüge spezialisiert hat, strebt eine beschleunigte Bearbeitung seines Antrags an, um die Dienste schnellstmöglich aufnehmen zu können. Legend Airlines betreibt derzeit eine Flotte von vier Airbus A340-300, von denen zwei an die italienische Neos Air verleast sind, während die anderen beiden Maschinen derzeit eingelagert sind. Eine Stellungnahme zu ihren weiteren Plänen hat die Airline bislang nicht abgegeben.

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JetBlue und Spirit Airlines fordern Millionenbeträge von Anwälten nach gescheiterter Fusion

JetBlue Airways und Spirit Airlines fordern von Anwaltskanzleien bis zu 34 Millionen US-Dollar an Gebühren zurück, die im Zusammenhang mit einer gescheiterten Klage gegen die Fusion der beiden Fluggesellschaften entstanden sind. Die Fusion, die 3,8 Milliarden US-Dollar kosten sollte, wurde im März 2024 aufgegeben, nachdem das US-Justizministerium und ein Bundesgericht den Zusammenschluss gestoppt hatten. Die Anwälte, die eine Gruppe von 25 Fluggästen und Reisebüros in einer Kartellklage vertreten hatten, behaupten, ihre Klage sei entscheidend für das Scheitern der Fusion gewesen. Die Fluggesellschaften widersprechen dieser Darstellung und argumentieren, dass die Klage lediglich das Verfahren des Justizministeriums dupliziert habe und die geforderten Gebühren unangemessen seien.

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Riyadh Air wird offizieller Airline-Partner von Concacaf

Riyadh Air, die neue Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, hat eine mehrjährige Partnerschaft mit der Fußballkonföderation für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik (Concacaf) bekannt gegeben. Als „Official Airline Partner“ wird Riyadh Air zukünftig verschiedene Fußballwettbewerbe in der Region unterstützen und damit das Wachstum des Sports auf verschiedenen Ebenen fördern. Diese Partnerschaft spiegelt die globalen Ambitionen von Riyadh Air wider, die ab 2025 ihren Flugbetrieb aufnehmen und bis 2030 mehr als 100 Ziele weltweit anfliegen will. Ziel ist es, Saudi-Arabien als bedeutendes internationales Reisezentrum zu etablieren.

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Streik der Border Force am Flughafen Heathrow angekündigt

Am Londoner Flughafen Heathrow planen rund 650 Beamte der Border Force, die der Gewerkschaft PCS angehören, vom 31. August bis zum 3. September 2024 in den Streik zu treten. Grund für den Arbeitskampf sind erzwungene Änderungen der Arbeitsbedingungen, insbesondere unflexible Dienstpläne und eingeschränkte Möglichkeiten für flexibles Arbeiten. Diese Maßnahmen haben bereits zu einem erheblichen Personalabgang geführt. Die Gewerkschaft warnt vor erheblichen Störungen bei der Passkontrolle in allen Terminals während der Hauptreisezeit. Nach dem Streik ist eine „Work-to-rule“-Aktion bis zum 22. September geplant. Die Flughafenleitung hat angekündigt, während des Streiks Notfallmaßnahmen zu ergreifen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

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Ryanair reduziert Flugbetrieb in Warschau-Modlin um 50 Prozent

Ryanair hat angekündigt, das Flugangebot am Warschauer Flughafen Modlin für die Wintersaison 2024/25 drastisch zu reduzieren. Grund dafür sind gescheiterte Verhandlungen mit der Flughafenleitung über die Entwicklungskosten. Ab November 2024 wird die Zahl der stationierten Flugzeuge von fünf auf vier sinken, was zum Verlust von 50 Arbeitsplätzen führt. Trotz der Reduzierung will Ryanair 22 Strecken von Modlin aus weiterhin bedienen, während Teile der Kapazität auf den Flughafen Warschau Chopin verlagert werden. Dort werden sechs Strecken angeboten. Jason McGuinness, Chief Commercial Officer von Ryanair, zeigte sich enttäuscht über die festgefahrenen Gespräche und hofft, dass ein neues Managementteam im September zu einer wettbewerbsfähigen Vereinbarung führen könnte. Für Reisende in Modlin wird jedoch erwartet, dass die reduzierte Kapazität höhere Preise zur Folge haben wird.

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Neuer Anlauf: Slowenien schreibt wieder Luftfahrt-Subventionen aus

Slowenien hat seine fünfte Ausschreibung für Fluggesellschaften veröffentlicht, um neue Flugverbindungen ins Land zu fördern. Mit dieser Maßnahme reagiert die Regierung auf eine kürzliche Einstufung des Airports Council International Europe, die Sloweniens Luftverkehrsanbindung als die zweitschlechteste in Europa bewertet hat. Insgesamt stehen bis 2026 16,8 Millionen Euro zur Verfügung, um Fluggesellschaften zu unterstützen, die neue Strecken etablieren. Bisher wurden nur 1,1 Millionen Euro dieser Mittel genutzt. Im Rahmen der bisherigen Ausschreibungen haben mehrere Fluggesellschaften wie Luxair, Air Baltic und Norwegian Air Shuttle erfolgreich Subventionen erhalten. Die neuen Flugverbindungen sind teilweise saisonal, während einige wie Air Baltic auch ganzjährig betrieben werden. Die slowenische Regierung priorisiert neue Flugverbindungen zu wichtigen europäischen Städten wie Wien, Kopenhagen und Berlin. Nur Fluggesellschaften aus dem gemeinsamen europäischen Luftverkehrsraum sind für die Subventionen berechtigt. Interessierte Unternehmen haben bis zum 16. September 2024 Zeit, ihre Anträge einzureichen.

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Kuba führt elektronisches Visum für Touristen ein

Seit dem 1. August 2024 können Touristen für Reisen nach Kuba ein elektronisches Visum, das sogenannte „E-Visa-Cuba“, beantragen. Dieses soll mittelfristig die bisher genutzte Touristenkarte ersetzen. Der Antrag auf das E-Visum kann online ausgefüllt werden, und die entsprechenden Informationen sowie Antragsformulare wurden nun vom Auswärtigen Amt bereitgestellt. Bisher konnten Touristen, die nicht länger als 90 Tage in Kuba bleiben wollten, mit einer Touristenkarte einreisen, die bei der kubanischen Botschaft oder kommerziellen Anbietern erhältlich war. Diese Regelung bleibt vorerst bestehen, jedoch soll das E-Visum langfristig die Einreiseprozesse vereinfachen. Eine Verlängerung des Aufenthalts um weitere 90 Tage bleibt im Ermessen der kubanischen Behörden. Geschäftsreisende, die länger bleiben oder nicht-touristische Zwecke verfolgen, müssen weiterhin ein traditionelles Visum beantragen, was mehrere Wochen dauern kann.

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EU-Bürger benötigen ab 2025 Reisepass für Tunesien-Einreise

Ab Jänner 2025 müssen EU-Bürger, darunter auch deutsche und österreichische Staatsangehörige, für die Einreise nach Tunesien wieder einen Reisepass vorlegen. Bisher war es möglich, im Rahmen einer Pauschalreise lediglich mit einem Personalausweis nach Tunesien zu reisen. Die neue Regelung gilt jedoch nicht für Staatsbürger Zyperns und der Schweiz, die weiterhin ohne Reisepass einreisen können. Diese Änderung fällt in die Amtszeit des neuen Direktors des tunesischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland, Mohamed Saidi. Trotz der Herausforderung zum Amtsantritt wird erwartet, dass Saidi, der den deutschen Markt gut kennt, Lösungen finden wird, um den Tourismus aus Deutschland weiterhin zu fördern. Saidi war bereits von 2011 bis 2016 Leiter des Fremdenverkehrsamts in Frankfurt am Main und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Tourismussektor.

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Emirates setzt modernisierte Boeing 777 auch nach Zürich ein

Ab dem 1. Oktober 2024 wird Emirates modernisierte Boeing 777 auf den Strecken nach Zürich und Riad einsetzen. Diese Flugzeuge sind mit neuen Kabinen ausgestattet, darunter die Premium Economy Class, die erstmals im Nahen Osten/GCC eingeführt wird. Genf und Brüssel sind die ersten Städte im Emirates-Streckennetz, die vollständig mit den modernisierten B777 bedient werden. Emirates plant, bis Ende des Jahres 28 Städte mit Premium Economy zu bedienen und bis Dezember 2024 insgesamt 42 Boeing 777-Flugzeuge umzurüsten. Die neuen Kabinen bieten Passagieren in allen Klassen verbesserte Annehmlichkeiten, darunter breitere Sitze in der Business Class und komfortable Ledersitze in der Premium Economy. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Modernisierungsstrategie der Fluggesellschaft, die darauf abzielt, das Reiseerlebnis durch verbesserte Ausstattung und Service weiter zu steigern.

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