Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

IATA hält Jahreshauptversammlung in Indien ab

Die International Air Transport Association (IATA) kündigte an, ihre 81. Jahreshauptversammlung (AGM) und den World Air Transport Summit (WATS) vom 1. bis zum 3. Juni 2025 in Neu-Delhi, Indien, auszurichten. Dies markiert eine Rückkehr der Hauptversammlung nach Indien nach 42 Jahren. Erwartet werden rund 1.700 Teilnehmer, darunter führende Persönlichkeiten der Luftfahrtindustrie, Regierungsvertreter und Medien. Der indische Premierminister Shri Narendra Modi soll eine Grundsatzrede halten. Die gastgebende Fluggesellschaft für die Veranstaltung ist IndiGo. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte die bedeutende Entwicklung der indischen Luftfahrt in den letzten zehn Jahren, einschließlich Rekordflugzeugbestellungen und Infrastrukturprojekten. Er sieht die Hauptversammlung als Gelegenheit für internationale Experten, die Dynamik des indischen Luftfahrtsektors zu erleben, der einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes leistet. Die indische Luftfahrtindustrie beschäftigt direkt fast 370.000 Menschen und trägt 5,6 Milliarden US-Dollar zum Bruttoinlandsprodukt bei. Unter Berücksichtigung indirekter Effekte beläuft sich der Beitrag auf 7,7 Millionen Arbeitsplätze und 53,6 Milliarden US-Dollar zum BIP. Im Anschluss an die Hauptversammlung wird der World Air Transport Summit (WATS) stattfinden, der sich mit zentralen Herausforderungen und Perspektiven der Branche auseinandersetzt. Diskutiert werden sollen unter anderem die finanziellen Aussichten der Luftfahrt, die strategische Nutzung der Luftfahrt für die Entwicklung in Indien, Fragen der Energiesicherheit und der Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff, die Finanzierung von Netto-Null-Zielen sowie Innovationen im Zahlungsverkehr und die Perspektive der Chief Operations Officers. Ein weiteres Highlight ist die Verleihung der IATA Diversity & Inclusion Awards.

weiterlesen »

Eurest für herausragende Dienstleistungen am Flughafen Wien ausgezeichnet

Im Rahmen der „Vienna Airport Business Night“ am 27. Mai 2025 wurden Unternehmen der Vienna AirportCity für ihre Innovationskraft, Dienstleistungsqualität und Fachkompetenz geehrt. Das Gastronomieunternehmen Eurest konnte in allen genannten Bereichen überzeugen und erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Bester Dienstleister“. Eurest ist seit 2021 am Flughafen Wien tätig und verantwortet dort die Verpflegung der Flughafenmitarbeiter und der Austrian Airlines. Das Unternehmen betreibt zudem seit dem vergangenen Jahr die Verpflegung des Flughafen-Kindergartens sowie das öffentliche Betriebsrestaurant „one two eat“ im Office Park 4. Die Auszeichnung würdigt somit die breite und qualitativ hochwertige Versorgung der Belegschaft und weiterer Nutzer am Flughafenstandort. Georg Hirsch-Stronstorff, Geschäftsführer von Eurest Österreich, zeigte sich erfreut über die Anerkennung und betonte das Engagement seines Teams. Er sieht den Preis als Ansporn für die weitere Entwicklung des Angebots. Der „Vienna Airport Business Award“ wurde von Wolfgang Scheibenpflug von der Flughafen Wien AG sowie Georg Hirsch-Stronstorff und Balazs Csurgay von Eurest überreicht. Eurest Österreich ist eine Tochter der Compass Group PLC und verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Gemeinschaftsgastronomie. Das Unternehmen versorgt täglich über 60.000 Gäste in mehr als 140 Betrieben und Institutionen in Österreich.

weiterlesen »

„Bombe“-Ruf zwingt Easyjet-Flug zur Zwischenlandung in Frankfurt

Ein Easyjet-Flug von Dalaman nach Manchester mußte in der Nacht von Samstag auf Sonntag außerplanmäßig in Frankfurt am Main landen, nachdem eine Passagierin kurz nach dem Start „Bombe“ gerufen hatte. Ein Mitreisender berichtete der „Manchester Evening News“, die Frau sei plötzlich im Gang auf und ab gerannt und habe geschrien, das Flugzeug würde abstürzen und es befinde sich eine Bombe an Bord. Daraufhin leitete die Besatzung den Flug EZY2148 nach Frankfurt um, wo die Maschine um 2:30 Uhr landete. Während des Fluges hinderten drei Männer die Frau daran, zu einem Notausgang zu gelangen. Ein Sprecher von Easyjet bestätigte den Vorfall und erklärte, die Umleitung sei aufgrund des störenden Verhaltens einer Person an Bord erfolgt. Für die Passagiere zog sich die Situation in die Länge. Aufgrund einer „eingeschränkten Verfügbarkeit der Bodenabfertigung“ mußten sie bis fünf Uhr morgens im Flugzeug warten. Anschließend wurde eine weitere Verzögerung des Weiterflugs angekündigt. Da die Hotelkapazitäten begrenzt waren, verbrachten einige Passagiere die Nacht im Terminal, wie Easyjet mitteilte. Schließlich konnten die Reisenden gegen 13:00 Uhr nach Manchester weiterfliegen und erreichten ihr Ziel mit einer Verspätung von rund zwölf Stunden.

weiterlesen »

Boeing nimmt Flugzeugauslieferungen nach China bald wieder auf

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing wird seine Flugzeugauslieferungen nach China wieder aufnehmen. Konzernchef Kelly Ortberg gab dies am Donnerstag (28. Mai 2025) laut der Zeitung Seattle Times bekannt. Dieser Schritt erfolgt, nachdem es zuvor zu einer Blockade des wichtigen chinesischen Marktes infolge von Zöllen gegeben hatte, die unter der Präsidentschaft von Donald Trump verhängt worden waren. Im April 2025 hatten große chinesische Fluggesellschaften die Abnahme von Boeing-Flugzeugen gestoppt, nachdem die Vereinigten Staaten Strafzölle von 145 Prozent erhoben hatten. Nunmehr haben sich die USA und China auf eine vorläufige, 90-tägige Aussetzung dieser Zölle sowie der chinesischen Gegenzölle geeinigt. Diese Entspannung im Handelsstreit ermöglicht es Boeing, wieder in den bedeutenden chinesischen Markt zu liefern. Die Wiederaufnahme der Lieferungen wird von Boeing als wichtiger Schritt zur Normalisierung der Geschäftsbeziehungen mit China erachtet. China stellt einen substantiellen Absatzmarkt für den Flugzeughersteller dar. Analysten sehen in der Aufhebung der Lieferstopps ein positives Signal für die wirtschaftliche Entwicklung Boeings, nachdem das Unternehmen in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert war.

weiterlesen »

American Airlines weitet kontaktlose Identifizierung aus

American Airlines baut die Nutzung der kontaktlosen Identifizierung „Touchless ID“ von TSA Precheck an weiteren Flughäfen in den Vereinigten Staaten aus. Wie die Fluggesellschaft bekanntgab, steht der Service für Mitglieder ihres Vielfliegerprogramms ab sofort auch am Ronald Reagan Washington National Airport (DCA), am New York-La Guardia Airport (LGA), am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL) sowie am Salt Lake City International Airport (SLC) zur Verfügung. Die „Touchless ID“-Technologie ermöglicht es Reisenden, ihre Identität und Bordkarte an den Sicherheitskontrollen der Transportation Security Administration (TSA) kontaktlos nachzuweisen. Dazu nutzen Passagiere die mobile App von American Airlines und die Gesichtserkennung. Nach vorheriger Einrichtung des Dienstes können berechtigte Fluggäste die Sicherheitskontrolle passieren, ohne ihre physischen Ausweisdokumente oder Bordkarten vorzeigen zu müssen. Die Ausweitung des Angebots auf diese vier weiteren Flughäfen folgt einer vorherigen Testphase und der Einführung an ausgewählten anderen Standorten. American Airlines erhofft sich durch die breitere Verfügbarkeit von „Touchless ID“ eine Beschleunigung der Sicherheitskontrollen und eine Verbesserung des Reiseerlebnisses für ihre Kunden. Es wird erwartet, daß zukünftig weitere Flughäfen in das Programm aufgenommen werden könnten.

weiterlesen »

75 Jahre Air France in Düsseldorf

Air France feiert das 75-jährige Jubiläum ihrer Flugverbindung nach Düsseldorf. Am 1. Juni 1950 landete erstmals eine Maschine der französischen Fluggesellschaft, eine Languedoc von Paris-Le Bourget kommend, auf dem Düsseldorfer Flughafen. Die Strecke zwischen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und der französischen Metropole gilt heute als eine der traditionsreichsten internationalen Flugverbindungen Europas. Aktuell bedient Air France die Strecke Düsseldorf–Paris Charles de Gaulle bis zu sechs Mal täglich. Von dort aus bietet die Airline Anschluss zu über 190 Destinationen weltweit. Die Fluggesellschaft hat im Laufe der Jahrzehnte verschiedene Flugzeugtypen auf dieser Route eingesetzt, angefangen von der Languedoc über die Douglas DC-4, die später ab Orly flog, bis hin zum Airbus A320, der seit 1988 zum Einsatz kommt. Die langjährige Verbindung zwischen Düsseldorf und Paris wird als beispielhaft für die deutsch-französische Zusammenarbeit im Luftverkehr betrachtet. Sie hat nicht nur Geschäftsreisenden und Touristen den Austausch erleichtert, sondern auch zur wirtschaftlichen und kulturellen Vernetzung beider Regionen beigetragen. Das Jubiläum unterstreicht die Kontinuität und Bedeutung dieser internationalen Flugverbindung.

weiterlesen »

Lufthansa stellt Flüge nach Paderborn/Lippstadt ein

Die Lufthansa hat ihren Flugbetrieb vom Flughafen Paderborn/Lippstadt vorerst eingestellt. Am Freitagnachmittag führte die Fluggesellschaft die letzte planmäßige Verbindung von München zu dem nordrhein-westfälischen Airport durch. Dies markiert das Ende einer langjährigen Präsenz der Lufthansa an diesem Standort. Hintergrund der Einstellung ist offenbar eine strategische Neuausrichtung der Lufthansa, bei der regionale Flughäfen verstärkt auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Die nun vakante Strecke soll ab dem 1. September 2025 von der Initiative Skyhub PAD übernommen werden. Skyhub PAD ist ein Zusammenschluss regionaler Unternehmen und Initiativen, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt zu sichern und weiterzuentwickeln. Es bleibt abzuwarten, mit welchem Fluggerät und zu welchen Konditionen Skyhub PAD die Verbindung nach München wieder aufnehmen wird. Die Initiative hatte bereits in der Vergangenheit Pläne zur Stärkung des regionalen Luftverkehrs vorgestellt. Die Passagiere, die bisher die Lufthansa-Verbindung nutzten, müssen sich ab September auf einen neuen Betreiber der Strecke einstellen.

weiterlesen »

Air Europa fliegt täglich zwischen Madrid und Abu Dhabi für Etihad

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird ab dem 24. Juni 2025 im Auftrag von Etihad Airways eine tägliche Flugverbindung zwischen Madrid und Abu Dhabi aufnehmen. Zum Einsatz kommt dabei eine Boeing 787-9 der Air Europa, die mit 32 Sitzen in der Business Class und 307 Sitzen in der Economy Class ausgestattet ist. Dies geht aus einer Pressemitteilung der beteiligten Fluggesellschaften hervor. Die Kooperation ermöglicht es Etihad Airways, ihr Angebot auf der Strecke Madrid-Abu Dhabi zu erweitern, ohne selbst zusätzliche Flugzeuge einsetzen zu müssen. Für Air Europa bedeutet die Vereinbarung eine Ausweitung ihres operativen Geschäftsfeldes durch die Durchführung von Flügen im Wet-Lease-Verfahren. Bei einem Wet-Lease stellt die Leasinggesellschaft (in diesem Fall Air Europa) das Flugzeug inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung. Die eingesetzte Boeing 787-9 von Air Europa bietet in ihrer Konfiguration etwas mehr Sitzplätze als vergleichbare Flugzeuge von Etihad auf dieser Route. Es wird erwartet, daß diese Maßnahme die Kapazität auf der Verbindung erhöht und somit potenziell mehr Reisenden die Möglichkeit bietet, zwischen den beiden Hauptstädten zu verkehren. Die Flugzeiten und weitere Details zum Flugplan sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

weiterlesen »

US-Justizministerium will Strafverfahren gegen Boeing einstellen – Familien der Opfer empört

Das US-Justizministerium (DOJ) hat am 29. Mai 2025 die Familien der Opfer der zwei fatalen Abstürze von Boeing 737 Max 8 informiert, dass es einen Antrag auf Einstellung des Strafverfahrens wegen Betrugs gegen den Flugzeughersteller eingereicht hat. Anstelle eines Prozesses schlägt das DOJ eine Vereinbarung ohne Strafverfolgung (Non-Prosecution Agreement, NPA) vor, was bei den Familien, die bei den Abstürzen 346 Angehörige verloren haben, auf Empörung stößt. Die Familien, vertreten durch den unentgeltlichen Anwalt Paul Cassell, kündigten vor dem Bundesgericht an, formell gegen den Antrag Einspruch zu erheben. Sie argumentieren, dass die NPA keine wirkliche Rechenschaftspflicht biete, kritisieren sie als politisch motiviert und betonen Boeings eigenes Schuldeingeständnis als Beweis für eine wahrscheinliche Verurteilung. Angehörige und ihre Anwälte wiesen die Behauptungen des DOJ zurück, die Vereinbarung bringe „bedeutsame Rechenschaftspflicht“ oder „öffentlichen Nutzen“, und verwiesen auf anhaltende Sicherheitsprobleme bei Boeing sowie darauf, dass die Regierung die Rechte der Opfer gemäß dem Crime Victims’ Rights Act ignoriere. Der Schritt des DOJ würde den für den 23. Juni 2025 angesetzten Strafprozess hinfällig machen, obwohl Boeing zuvor Betrug im Zusammenhang mit der FAA-Zertifizierung der in die Abstürze verwickelten Flugzeuge eingeräumt hatte. Die Familien betonen, der Fall sei eindeutig und müsse vor Gericht verhandelt werden, um Gerechtigkeit und öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Sie sehen in dem geplanten Abkommen einen unzureichenden Umgang mit dem schwersten Unternehmensverbrechen in der US-Geschichte.

weiterlesen »

Ryanair stellt Flugbetrieb in Maastricht ein

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihren Flugbetrieb am Maastricht Aachen Airport nach der Sommersaison 2025 einstellen. Dies meldete das niederländische Luftfahrtportal Luchtvaartnieuws unter Berufung auf Unternehmensangaben. Ryanair ist gegenwärtig der bedeutendste Anbieter an dem grenznahen Flughafen mit elf wöchentlichen Verbindungen zu fünf Zielen. Als Hauptgrund für die Entscheidung führt Ryanair steigende Betriebskosten an. Diese Kosten könnten nach Ansicht des Unternehmens nicht länger durch die generierten Einnahmen kompensiert werden. Diese Entwicklung stellt eine Zäsur für den Maastricht Aachen Airport dar, der stark von der Präsenz der Billigfluglinie profitierte. Ryanair bediente von Maastricht aus Destinationen wie Alicante, Bari, London-Stansted, Porto und Zadar. Die Ankündigung von Ryanair wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung und den Passagierzahlen des regionalen Flughafens auf. Es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen des Maastricht Aachen Airports auf den Weggang des wichtigsten Anbieters reagieren und welche Schritte unternommen werden, um die entstandene Lücke zu füllen und die Attraktivität des Standorts für andere Fluggesellschaften zu erhalten.

weiterlesen »