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ANA erweitert europäisches Streckennetz mit drei neuen Zielen

ANA All Nippon Airways, die größte Fluggesellschaft Japans und seit elf Jahren in Folge von Skytrax mit 5 Sternen ausgezeichnet, plant im kommenden Winter die Einführung von Direktflügen zu drei neuen Zielen in Europa: Mailand, Stockholm und Istanbul. Diese Erweiterung des internationalen Netzwerks beginnt am 3. Dezember 2024 mit der Route nach Mailand, gefolgt von Stockholm Arlanda am 31. Januar 2025 und Istanbul am 12. Februar 2025. Shinichi Inoue, Präsident und CEO von ANA, betonte das Engagement der Airline, der steigenden Nachfrage nach Reisen zwischen Japan und Europa gerecht zu werden. Er fügte hinzu, dass die neuen Strecken den Fluggästen eine größere Auswahl und ein angenehmes Reiseerlebnis bieten sollen. Darüber hinaus wird ANA Paris und München wieder täglich anfliegen und ab August 2024 auch die Strecke nach Wien wieder aufnehmen. Mit diesen neuen Verbindungen setzt ANA ihre Managementvision „Uniting the World in Wonder“ weiter um und stärkt die Anbindung zwischen Japan und den jeweiligen Ländern. Die Route nach Mailand wird erstmals planmäßig bedient, während Stockholm das achte Ziel der Airline in Europa wird und Istanbul eine verbesserte Verbindung zum Nahen Osten und Afrika bietet.

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Bundesheer startet Ausbildung von 14 neuen Militärpiloten im Herbst 2024

Ab September 2024 beginnen 14 neue Militärpiloten ihre Ausbildung beim österreichischen Bundesheer. Sechs von ihnen befinden sich bereits in der Phase II der Ausbildung, während acht weitere mit Phase I starten. Diese Initiativen stehen im Zusammenhang mit den kürzlichen Beschaffungen von Fluggeräten wie dem AW169 „Lion“, zusätzlichen Black Hawk-Hubschraubern und der Transportmaschine C-390, wodurch die Zahl der Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Militärpiloten steigt. Die Ausbildung verläuft in drei Phasen. Phase I umfasst die allgemeine militärische und fliegerische Grundausbildung, einschließlich Sprachkenntnissen und Überlebensschulungen. Phase II, die Militärpiloten-Grundausbildung, dauert 14 Monate und schließt Nachtsicht- und Instrumentenflüge ein. Phase III konzentriert sich auf die spezialisierte Schulung an konkreten Flugzeug- und Hubschraubertypen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont die Bedeutung der Ausbildung für die Zukunft der Luftstreitkräfte und lobt die Bereitschaft der jungen Piloten, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Das nächste Bewerbungsverfahren für Militärpiloten findet Ende Januar 2025 statt.

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Treibstoffmangel führt zu Flugausfällen am Flughafen Narita

Ende Juni 2024 mussten sechs Fluggesellschaften fast 60 Flüge zum Internationalen Flughafen Narita bei Tokio streichen, obwohl die Nachfrage nach Reisen nach Japan weiterhin hoch ist. Grund hierfür ist ein akuter Treibstoffmangel, der durch den Rückgang an Raffinerien in Japan verursacht wurde. Der Gouverneur der Präfektur Chiba, Toshihito Kumagai, äußerte Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Narita im asiatischen Raum aufgrund dieses Engpasses. Auch andere Regionen Japans sind betroffen. Beliebte Skigebiete auf Hokkaido im Norden des Landes sehen sich ebenfalls Flugstreichungen gegenüber. So haben die australische Fluggesellschaft Qantas und Singapore Airlines ihre Verbindungen dorthin ausgesetzt, wie der staatliche Fernsehsender NHK berichtet. Zusätzlich zum Treibstoffmangel gibt es weitere Probleme. Es herrscht ein Mangel an Arbeitskräften sowohl für den Straßentransport als auch in der Schifffahrt. Ein neues Gesetz, das Überstunden in der Lkw-Branche stark einschränkt, und die Schwierigkeiten, pensionierte Mitarbeitende zu ersetzen, verschärfen die Situation. NHK berichtet zudem, dass ausländische Arbeitskräfte in der Küstenschifffahrt aufgrund internationaler Regularien nicht eingesetzt werden dürfen.

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Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen Booking.com wegen Screenscraping

Ryanair hat einen gerichtlichen Sieg gegen Booking.com errungen. Ein Geschworenengericht in Delaware entschied einstimmig, dass Booking.com gegen das US-Gesetz über Computerbetrug und -missbrauch verstoßen hat. Laut Urteil hat das Online-Reiseportal Ryanair durch unrechtmäßiges Screenscraping wirtschaftlichen Schaden zugefügt und dabei in betrügerischer Absicht gehandelt. Ryanair hatte Booking.com beschuldigt, mithilfe von zwischengeschalteten Softwareanbietern die Website von Ryanair auszulesen und die gewonnenen Informationen zu nutzen, um Kunden überhöhte Preise für Ryanair-Flüge und Zusatzleistungen zu berechnen. Dabei wurden Buchungen häufig mit gefälschten Kunden-E-Mails und Zahlungskarten vorgenommen, um die Praktiken zu verschleiern. Neben der Verurteilung von Booking.com wies das Gericht auch alle Gegenklagen des Online-Reiseportals gegen Ryanair ab, darunter Klagen wegen Verleumdung, unlauterem Wettbewerb und betrügerischen Geschäftspraktiken. Ryanairs CEO Michael O’Leary begrüßte das Urteil und betonte, dass es ein wichtiger Schritt sei, um illegale Praktiken und überhöhte Preise zu beenden. Er forderte außerdem weitere Maßnahmen von Verbraucherschutzbehörden in Großbritannien und Europa gegen solche Praktiken.

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Saudia bestellt 50 Lilium Jets: Größter Auftrag für das Unternehmen bisher

Die saudische Fluggesellschaft Saudia hat einen bedeutenden Auftrag für Lilium erteilt. Über ihre Tochtergesellschaft Saudia Private wurden 50 Exemplare des Lilium Jets bestellt, mit einer Option auf weitere 50 Maschinen. Die Vereinbarung, die laut Lilium ein Volumen von etwa 350 Millionen US-Dollar umfasst, markiert den bisher größten Festauftrag für das Unternehmen. Die Auslieferungen der elektrisch betriebenen Senkrechtstarter sind für 2026 vorgesehen. Aktuell befindet sich der Lilium Jet noch in der Erprobungsphase, wobei Ende des Jahres erste bemannte Testflüge geplant sind. Der Vertrag sichert Lilium bereits vor den Auslieferungen finanzielle Mittel durch Anzahlungen. Damit erhöht sich das Gesamtauftragspolster des Unternehmens auf 106 Lilium Jets und 76 Optionen. Zudem gibt es Kaufabsichtserklärungen für weitere 600 Einheiten. Die Ankündigung hat zu einem deutlichen Anstieg des Aktienkurses von Lilium geführt.

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Easyjet und Partner erweitern Wasserstoffinfrastruktur in Großbritannien

Die Fluggesellschaft Easyjet, Airbus, London Gatwick und Air Products haben eine Partnerschaft zur Erweiterung der Wasserstoffinfrastruktur in Großbritannien geschlossen. Diese Zusammenarbeit soll den Weg für den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ebnen und ist Teil des Ziels, bis 2035 ein entsprechendes Flugzeug in Betrieb zu nehmen. Im Rahmen des Projekts „Hydrogen Hubs at Airports“ wird die Infrastruktur für die Versorgung, Speicherung und Betankung von Flüssigwasserstoff am Flughafen London Gatwick ausgebaut. Dies umfasst auch die Erprobung von Wasserstoffnutzung und die Unterstützung für kurz- und mittelstreckige Flüge. Die Partnerschaft zielt darauf ab, das notwendige Ökosystem für den Wasserstoffbetrieb zu schaffen und die Dekarbonisierung des Luftverkehrs voranzutreiben. Die Beteiligten betonen, dass Wasserstoff eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Emissionen im Luftverkehr spielen wird. London Gatwick ist aufgrund seiner Bedeutung im britischen Flugverkehr und der operativen Erfahrung von Easyjet ein ideales Testfeld für diese Technologie. Air Products bringt ihre Expertise in der Wasserstoffproduktion und -verteilung ein, während Airbus die Entwicklung und Integration von Wasserstoffflugzeugen vorantreibt. Stewart Wingate, CEO von London Gatwick, hebt hervor, dass der Flughafen neben nachhaltigen Kraftstoffen auch Wasserstoff als entscheidenden Faktor für die Reduzierung von Emissionen sieht. Suzanne Lowe von Air Products betont die Bedeutung der Partnerschaft für die künftige nachhaltige Luftfahrt und die Wirtschaft Großbritanniens.

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Flylili verzögert Flottenerweiterung aufgrund schwerwiegender Mängel

Die rumänische Fluggesellschaft Flylili sieht sich mit Verzögerungen bei der geplanten Flottenerweiterung konfrontiert. Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hat bei einer Inspektion eines Airbus A319 61 schwerwiegende Mängel festgestellt, die die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs beeinträchtigen könnten. Aufgrund dieser Mängel kann Flylili das Flugzeug nicht wie geplant bis zum 15. Juli in Betrieb nehmen. Flylili hat gegenüber „CH-Aviation“ erklärt, dass die Aufnahme des Airbus A319 in das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) länger dauert als erwartet. Dies liegt an gestiegener Nachfrage und Lieferkettenproblemen in der Luftfahrtindustrie. Die Airline plant nun, das Flugzeug am 2. August in Betrieb zu nehmen und gleichzeitig die Linienflüge nach Deutschland wieder aufzunehmen, die kurz nach dem Erstflug eingestellt wurden. Zusätzlich beabsichtigt Flylili, weitere Airbus A319 in die Flotte aufzunehmen. Die Flugzeuge stammen von Ita Airways und eines befindet sich derzeit am Flughafen Istanbul-Atatürk.

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Air Astana Group verstärkt Flotte mit neuen Airbus A320neo

Die kasachische Air Astana Group, bestehend aus Air Astana und FlyArystan, hat drei neue Airbus A320 in ihre Flotten aufgenommen, um ihre Ziele in Bezug auf Umweltschutz und Effizienz weiter zu verfolgen. Mit den Neuzugängen umfasst die Gesamtflotte der Gruppe nun 54 Flugzeuge, von denen 47 Airbus-Modelle sind. Diese Erweiterung ermöglicht es, das nationale und internationale Streckennetz weiter auszubauen. Air Astana hat kürzlich eine weitere Maschine des Airbus A320neo erhalten. Dieser moderne Kurz- und Mittelstreckenjet zeichnet sich durch hohe Reichweite bei niedrigem Treibstoffverbrauch aus. Bei den 2024 World Airline Awards wurde Air Astana zum zwölften Mal in Folge als „Best Airline in Central Asia & CIS“ ausgezeichnet. FlyArystan hat ebenfalls zwei neue Flugzeuge in ihre Flotte aufgenommen: einen Airbus A320neo mit 188 Sitzen und einen Airbus A320ceo mit 180 Plätzen. Die Flotte des Low-Cost-Carriers besteht nun aus 22 Airbus A320-Maschinen. Seit dem Betriebsstart 2019 hat FlyArystan die Passagierzahlen mehr als verfünffacht und 2023 rund 3,6 Millionen Passagiere befördert. Bei den 2024 World Airline Awards wurde FlyArystan zum zweiten Mal als „Best Low-Cost Carrier in Central Asia & CIS“ ausgezeichnet. Richard Ledger, Acting President von FlyArystan, betonte, dass die neuen Maschinen das Engagement der Airline für das Wachstum des Flugverkehrs von und nach Kasachstan sowie innerhalb des Landes unterstreichen. Dies fördert nicht nur den Tourismus, sondern auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung.

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Air India: Außerplanmäßige Landung in Sibirien aufgrund von Rauchalarm

Eine Boeing 777-200LR von Air India auf dem Flug von Delhi nach San Francisco musste aufgrund eines Rauchalarms im Frachtdeck außerplanmäßig in Krasnojarsk, Russland, landen. An Bord des Fluges AI-173 befanden sich 225 Passagiere und 19 Crewmitglieder. Dieser Zwischenfall ist nicht der erste seiner Art: Bereits im Juni 2023 musste ein ähnliches Flugzeug der Fluggesellschaft wegen Triebwerksproblemen in Russland notlanden. Die Situation stellt Air India vor logistische Herausforderungen, da Ersatzteile aufgrund der Sanktionen gegen Russland schwer zu beschaffen sind. Zudem besteht die Befürchtung des US-Außenministeriums, dass Russland ungeplante Zwischenstopps nutzen könnte, um US-Bürger an Bord festzusetzen. Während europäische und amerikanische Airlines den russischen Luftraum meiden, überfliegt Air India weiterhin Russland.

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Germandrones eröffnet neuen Standort in Mönchengladbach

Germandrones, ein führender Entwickler unbemannter Luftfahrtsysteme, eröffnet neben seinem Hauptsitz in Berlin einen neuen Produktions- und Entwicklungsstandort am Flughafen Mönchengladbach (MGL). Dieser Schritt folgt auf erfolgreiche gemeinsame Forschungsprojekte mit dem MGL-Team, darunter der Praxistest der Songbird-Drohne im Rahmen des SkyCab-Projekts im Jahr 2021. Der neue Standort soll die Zusammenarbeit in Forschungsprojekten wie SkyTRACKplus intensivieren, das sich auf die Entwicklung publizierbarer und kontrollierter Flugverfahren für Drohnen und Flugtaxis konzentriert. Ein Teil dieses Projekts ist die Erprobung der Drohnenlogistik für den Transport medizinischer Proben zwischen Krankenhäusern und Laboren. Germandrones plant, durch den Einsatz von Drohnen zur Entlastung der Innenstädte und zur Ergänzung von Rettungshubschraubern beizutragen. Der MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar betont die Bedeutung der Zusammenarbeit für eine klimaneutrale und effiziente Luftfahrt. Germandrones-CEO Dr. Klaus Scho hebt die Vorteile des Standorts hervor, insbesondere die Nähe zu Hochschulen und die starke Luftfahrt-Community im Rheinischen Revier. Für den neuen Standort wurden zunächst fünf Vollzeitmitarbeiter eingestellt, mit weiteren Einstellungen in Planung. Germandrones sucht aktuell Piloten für Tests und Kundenpräsentationen sowie Hard- und Softwareentwickler für die Weiterentwicklung der Systeme.

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