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Kurioser Zwischenfall auf Korsika: Fluglotse schläft im Tower ein

Ein Flug der französischen Fluggesellschaft Air Corsica wurde am 15. September 2025 in der Nähe des Flughafens Ajaccio Napoleon Bonaparte (AJA) zu einer ungewöhnlichen Warteschleife gezwungen. Der Grund: Der Fluglotse im Kontrollturm war eingeschlafen und reagierte weder auf Funkrufe noch schaltete er die Landebahnbeleuchtung ein. Erst nachdem die Crew die Flughafenfeuerwehr alarmierte und diese schließlich mit Hilfe der Polizei in den Tower gelangte, konnte der Fluglotse geweckt werden. Das Flugzeug, das rund 20 Minuten lang über dem Flughafen kreiste, landete schließlich sicher, jedoch mit erheblicher Verspätung. Der Vorfall, der von der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) untersucht wird, wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen von Nachtschichten an weniger stark frequentierten Flughäfen. Der genaue Hergang des nächtlichen Zwischenfalls Der Flug XK777 von Air Corsica war am 15. September von Paris Orly Airport (ORY) nach Ajaccio unterwegs. Mit einer einstündigen Verspätung startete die Airbus A320neo um 22:46 Uhr. Die reguläre Flugzeit für die Strecke von rund 70 bis 80 Minuten verlief ohne Zwischenfälle. Die Probleme begannen, als die Maschine sich dem Zielflughafen näherte und in den Sinkflug ging. In einer Höhe von 15.000 Fuß (ca. 4.572 Meter) bemerkten die Piloten, daß die Landebahnbeleuchtung noch ausgeschaltet war. Mehrere Funkversuche, den Fluglotsen zu kontaktieren, blieben unbeantwortet. In dieser ungewöhnlichen Situation entschlossen sich die Piloten, in eine Warteschleife einzutreten. Der Kapitän des Fluges erklärte später, er habe in seiner jahrzehntelangen Erfahrung nie eine solche Situation erlebt. Die Passagiere im Flugzeug, von denen einige das Dilemma mitbekamen, nahmen es Berichten der Zeitung „Corse-Matin“ zufolge mit Humor. Die Flugbegleiter

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Flug nach Las Vegas eskaliert: Frau greift Crew an und muß gefesselt werden

Ein Flug von American Airlines von Charlotte nach Las Vegas wurde am 16. September 2025 zum Schauplatz eines dramatischen Vorfalls, bei dem eine Passagierin randalierte und die Besatzung bedrohte. Die 47jährige Ketty Dilone mußte von der Crew mit sogenannten Flex-Cuffs und Duct Tape (Panzerband) fixiert werden, nachdem sie verbal aggressiv wurde und sich handgreiflich zeigte. Der Vorfall, der sich auf Flug AA2470 ereignete, ist ein weiteres Beispiel für die anhaltende Problematik renitenter Passagiere im Luftverkehr. Die Frau wurde nach der Landung in Las Vegas festgenommen und sieht sich nun mit schweren Bundesklagen konfrontiert. Das Problem der sich mißbräuchlich verhaltenden Passagiere, das 2021 einen Höhepunkt erreichte, bleibt trotz eines Rückgangs der Zahlen eine ernste Herausforderung für Fluggesellschaften und Behörden. Ablauf des Vorfalls: Von verbaler Aggression zur körperlichen Gewalt Der Flug AA2470 von Charlotte Douglas International Airport (CLT) zum Harry Reid International Airport (LAS) in Las Vegas verlief zunächst ohne Zwischenfälle. Etwa auf halbem Weg änderte sich die Situation jedoch schlagartig, als die Passagierin Ketty Dilone ihren Platz verließ und schreiend den Gang entlangging. Laut einer eidesstattlichen Erklärung des FBI filmte sie dabei andere Passagiere mit ihrem Mobiltelefon. Als sie von der Crew aufgefordert wurde, das Filmen einzustellen, eskalierte die Situation. Dilone reagierte wütend und bedrohte mehrere Besatzungsmitglieder, Berichten zufolge soll sie gerufen haben: „Ich werde dich umbringen, du Schlampe!“. Die Flugbegleiter versuchten vergeblich, die Frau zu beruhigen. Als ihr Verhalten immer aggressiver wurde, entschloß sich die Crew, sie auf ihrem Sitz zu fixieren. Zunächst wurden Flex-Cuffs und ein Sicherheitsgurt verwendet. Um

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Tragödie von Air India 171: Klage gegen Boeing und Honeywell wegen fehlerhafter Schalter

Im Zusammenhang mit dem Absturz von Air India Flug 171 am 12. Juni 2025, bei dem 260 Menschen ums Leben kamen, haben die Familien von vier Passagieren eine Sammelklage gegen den Flugzeughersteller Boeing und den Zulieferer Honeywell eingereicht. Die Klageschrift, die am 16. September 2025 beim Delaware Superior Court eingereicht wurde, führt Fahrlässigkeit und einen fehlerhaften Kraftstoffabschaltschalter als Ursache für die Tragödie an. Die Kläger behaupten, daß der Schalter versehentlich betätigt oder sogar fehl am Platz sein könnte, was zu einer Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr und einem daraus resultierenden Verlust des notwendigen Schubs beim Start führte. Der Absturz kurz nach dem Abflug vom internationalen Flughafen Ahmedabad in Indien, der nur einen einzigen Überlebenden hatte, ist Gegenstand umfassender Untersuchungen. Die Klage legt den Fokus auf die Verantwortung der Hersteller und die möglichen Mängel in der Konstruktion und Wartung der Boeing 787-8 Dreamliner. Die Vorwürfe gegen die Hersteller Die Klageschrift behauptet, daß Boeing und Honeywell, die den Schalter hestellten und installierten, von den Risiken wußten, daß der Schalter versehentlich in die Abschaltposition bewegt werden konnte. Dennoch hätten sie keine Maßnahmen ergriffen, um die Mängel zu beheben. Die Kläger weisen darauf hin, daß die US-Luftfahrtbehörde FAA bereits 2018 Fluggesellschaften vor dem Risiko warnte, daß sich die Verriegelungsmechanismen an mehreren Boeing-Flugzeugen unbeabsichtigt lösen könnten. Trotz dieser Warnung, die die Fluglinien aufforderte, die Kraftstoffschalter zu inspizieren, wurde von den beklagten Unternehmen weder eine verpflichtende Nachbesserung noch eine Warnung ausgesprochen. Nach Ansicht der Kläger haben Boeing und Honeywell es versäumt, die Fluggesellschaften zu warnen, daß die Schalter

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Rätsel um Triebwerksproblem: Swiss-Flugzeug muß Start in Boston abbrechen

Ein Flugzeug der Swiss International Air Lines (Swiss) mußte am 16. September 2025 einen Startabbruch am Boston Logan International Airport (BOS) durchführen. Aus einem der Triebwerke der Airbus A330-300 schossen kurzzeitig Rauch und Flammen, wie Augenzeugen in einem Video festhielten. Die Maschine, die 223 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder an Bord hatte, kehrte unverzüglich zum Gate zurück. Obwohl das Flugzeug für weitere Untersuchungen in Boston am Boden blieb, konnten die Passagiere ihre Reise noch am selben Abend mit einer Ersatzmaschine fortsetzen. Der Vorfall, den auch die US-Luftfahrtbehörde FAA untersucht, wirft Fragen über die Ursache des Problems auf, da eine offizielle Erklärung noch aussteht. Der spektakuläre Startabbruch Der Flug LX55 der Swiss ist eine tägliche Verbindung von Boston nach Zürich. Am Dienstagabend, dem 16. September, sollte die Maschine mit der Registrierung HB-JHM um 17:05 Uhr Ortszeit in Richtung Schweiz abheben. Beim Startversuch um 18:25 Uhr kam es zu dem Vorfall: Das rechte Rolls-Royce Trent 700-Triebwerk des Flugzeugs stieß plötzlich Rauch und Flammen aus. Die Crew hörte nach Angaben des US-Fernsehsenders NBC einen lauten Knall, war sich der visuellen Effekte jedoch erst bewußt, als sie von der Flugverkehrskontrolle informiert wurde. Die Piloten reagierten umgehend und brachen den Start ab. Die Passagiere konnten das Flugzeug nach der Rückkehr zum Gate über die normalen Treppen verlassen. Die Feuerwehr des Flughafens wurde alarmiert und begleitete die Maschine auf der Rollbahn. Die US-Luftfahrtbehörde FAA bestätigte, daß der ankommende Flugverkehr auf der Startbahn kurzzeitig unterbrochen werden mußte, bevor das Flugzeug die Piste wieder verließ. Ein Sprecher der Swiss

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Gault & Millau Genussmesse 2025: Licht und Schatten der österreichischen Kulinarik

Die Gault & Millau Genussmesse 2025, die am 13. und 14. September 2025 in der Ottakringer Brauerei in Wien stattfand, versammelte erneut die Riege der heimischen Gastronomie. Während die Veranstaltung zweifellos einen breiten Überblick über die österreichische Kulinarik bot, werfen einige Aspekte Fragen über die tatsächliche Innovationskraft und die Zugänglichkeit der Szene auf. Die Messe präsentierte ein breites Spektrum, von prämierter Haute Cuisine bis zu regionalen Delikatessen, doch bei näherer Betrachtung zeigten sich auch die Herausforderungen und bisweilen starren Strukturen einer Branche, die zwischen Tradition und Moderne navigiert. Die Veranstaltung, die als Schaufenster für die im Gault & Millau Führer präsentierten Betriebe dient, spiegelte sowohl die Stärken als auch die Schwächen einer Szene wider, die sich oft im Spannungsfeld zwischen Perfektionismus und Praxis bewegt. Ein Kulinarisches Schaufenster mit Defiziten Die Liste der Aussteller las sich wie ein Who’s Who der österreichischen Gastronomie. Über 100 Stände, von etablierten Haubenlokalen bis zu aufstrebenden Produzenten, versprachen ein wahres Feuerwerk für die Sinne. Jedoch war die Zugänglichkeit vieler dieser Gaumenfreuden nicht für jedermann gegeben. Die oft winzigen Portionen, die am Stand angeboten wurden, rechtfertigten in manchen Fällen kaum den hohen Preis des Eintrittstickets. Während das Konzept der Verkostung dazu dienen sollte, einen umfassenden Einblick zu gewähren, blieben viele Besucher am Ende mit dem Gefühl zurück, nur einen flüchtigen und teils unbefriedigenden Eindruck von den eigentlichen Küchenleistungen erhalten zu haben. Kritiker bemängelten zudem, daß sich das Angebot in weiten Teilen um bereits bekannte Namen und bewährte Konzepte drehte. Zwar gab es einige neue Gesichter, doch

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Triebwerksprobleme über den Rocky Mountains: Delta-Boeing 767 muß außerplanmäßig landen

Ein Flug der amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines von New York nach Los Angeles mußte in der vergangenen Woche notlanden, nachdem die Besatzung eines Boeing 767-Flugzeugs eines der Triebwerke im Flug abschalten mußte. Der Vorfall ereignete sich am 10. September 2025 über den Rocky Mountains, was die Piloten dazu zwang, den Flug nach Salt Lake City, Utah, umzuleiten. Das Flugzeug, eine Boeing 767-300ER mit der Registrierung N178DN, wurde nach der sicheren Landung für anderthalb Tage am Boden gehalten, bevor es wieder in den Liniendienst aufgenommen werden konnte. Der Zwischenfall, der keine Verletzten forderte, unterstreicht die Notwendigkeit robuster Sicherheitsprozeduren und die Zuverlässigkeit von Flugzeugen im Falle eines technischen Problems, selbst bei älteren Maschinen. Der Notfall über Utah Flug DL365 von Delta Air Lines ist eine reguläre Verbindung, die täglich um 17:00 Uhr Ortszeit vom John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York nach Los Angeles International Airport (LAX) startet. Am 10. September 2025 verlief der Flug jedoch nicht wie geplant. Etwa 90 nautische Meilen (166,7 km) nördlich von Salt Lake City gab die Crew der Flugverkehrskontrolle bekannt, daß sie das linke PW4060-Triebwerk aufgrund eines technischen Defekts abschalten mußte. Der Vorfall zwang die Piloten, eine sofortige Kursänderung vorzunehmen und in Salt Lake City notzulanden. Ein Sprecher von Delta Air Lines bestätigte den Vorfall gegenüber dem Luftfahrtportal „Simple Flying“ und erklärte, daß die Besatzung nach ihrer Ausbildung und den Standardverfahren gehandelt habe, um das Flugzeug sicher umzuleiten. Die Sicherheit der Kunden und der Mitarbeiter habe bei Delta immer oberste Priorität. Man entschuldigte

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Eine strategische Expansion: Airbus eröffnet zweite A320-Produktionslinie in den Vereinigten Staaten

Zehn Jahre nach der Eröffnung seiner ersten Endmontagelinie in den Vereinigten Staaten plant der europäische Flugzeughersteller Airbus eine weitere Expansion in Mobile, Alabama. Jüngsten Berichten zufolge soll eine zweite Produktionslinie für die äußerst erfolgreiche Schmalrumpfflugzeugfamilie A320 eröffnet werden. Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standortes in den USA und ist Teil einer umfassenden Investition von einer Milliarde Dollar, die Airbus getätigt hat. Mit der neuen Produktionslinie wird das Werk in Mobile voraussichtlich zum viertgrößten kommerziellen Flugzeugwerk der Welt aufsteigen. Das Projekt ist nicht nur ein Zeichen für das Vertrauen in den amerikanischen Markt, sondern auch eine strategische Reaktion auf die zunehmende Nachfrage nach Airbus-Flugzeugen und die aktuelle Marktlage im globalen Luftfahrtsektor. Vom Militärstandort zum Luftfahrtzentrum: Der Wandel von Mobile, Alabama Das Brookley Aeroplex in Mobile hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Das Gelände war einst die Heimat der Brookley Air Base, einem Militärstützpunkt der US Air Force, der 1969 geschlossen wurde. Die Nixon-Administration übergab das 1.650 Hektar große Areal an die Stadt, die es in den folgenden Jahrzehnten zu einem industriellen Komplex mit seltener Kombination aus Meer-, Schienen-, Straßen- und Luftinfrastruktur entwickelte. Die beiden langen Start- und Landebahnen und der Zugang zum Tiefwasserhafen machten das Gelände für eine Vielzahl von Unternehmen attraktiv. Mit der Entscheidung von Airbus, hier eine Endmontagelinie zu errichten, wurde das Brookley Aeroplex zu einem zentralen Knotenpunkt der globalen Luftfahrtindustrie. In den letzten zehn Jahren hat Airbus die Anlage von 116 auf 190 Hektar erweitert und die Zahl der Mitarbeiter von 300 auf über 2.000 erhöht.

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Deutschen Flughäfen mangelt es an CT-Scannern

Nach fast zwanzig Jahren strenger Beschränkungen kehrt an einigen deutschen Flughäfen eine Lockerung der Regeln für Flüssigkeiten im Handgepäck ein. Passagiere können nun an ausgewählten Sicherheitskontrollen wieder größere Flaschen mit sich führen, solange diese Kontrollspuren mit der neuesten CT-Technik (Computertomographie) ausgestattet sind. Diese fortschrittlichen Scanner sind in der Lage, zwischen harmlosen Flüssigkeiten und potentiell gefährlichen Substanzen wie flüssigem Sprengstoff zu unterscheiden, was mit herkömmlichen Geräten nur schwer möglich ist. Obwohl führende Flughäfen wie Frankfurt und München bereits in die neue Technologie investiert haben, ist eine flächendeckende Ausstattung noch nicht erreicht. Der Prozeß der technologischen Aufrüstung ist langwierig und kostspielig, verspricht jedoch in Zukunft schnellere und angenehmere Sicherheitskontrollen für Reisende. Schrittweise Einführung der CT-Technologie Die strengen Vorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck wurden nach den Anschlagsplänen von 2006 in London eingeführt, bei denen Terroristen flüssigen Sprengstoff an Bord von Flugzeugen schmuggeln wollten. Seitdem dürfen Passagiere Flüssigkeiten nur in Behältern mit einem Volumen von bis zu 100 Millilitern mitnehmen, die in einem transparenten, wiederverschließbaren Plastikbeutel mit einem Fassungsvolumen von einem Liter verpackt sein müssen. Diese Regeln gelten an den Kontrollspuren mit der alten Technik weiterhin. Die neuen CT-Scanner revolutionieren diesen Prozeß. Ihre dreidimensionale Bildgebung ermöglicht eine präzise Analyse des Handgepäcks, wodurch das mühsame Auspacken von Flüssigkeiten und elektronischen Geräten entfällt. In Frankfurt, dem größten deutschen Flughafen, wurde im August 2025 angekündigt, daß Passagiere ab Mitte September an bestimmten Kontrollspuren wieder Flaschen mit bis zu zwei Litern Inhalt mitführen dürfen. Das Magazin „Capital“ berichtet, daß die CT-Technik an etwa jeder vierten der 160 Kontrollspuren

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Massenschlägerei an Bord: Religiöse Spannungen eskalieren auf Flug von Tel Aviv nach Bukarest

Ein nächtlicher Flug der Chartergesellschaft HelloJets von Tel Aviv nach Bukarest wurde zum Schauplatz einer Massenschlägerei, die mutmaßlich auf religiöse Meinungsverschiedenheiten zurückzuführen ist. Rumänische Medien berichteten über den Vorfall, der sich an Bord des Flugzeugs ereignete. Nach der Landung in Bukarest verhängten die rumänischen Behörden gegen sieben mutmaßlich Beteiligte Geldstrafen in Höhe von jeweils 4.000 Lei (rund 790 Euro) wegen Verstößen gegen die öffentliche Ordnung. Die Betroffenen wurden auf freien Fuß gesetzt, müssen sich jedoch voraussichtlich noch einer Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft stellen. Obwohl die rumänische Grenzpolizei die Motive für die Schlägerei nicht offiziell bestätigte, spekulierten lokale Medien, daß die Auseinandersetzung entbrannte, nachdem einige Fluggäste während des Fluges begonnen hatten zu beten und damit andere Passagiere verärgerten. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im Umgang mit religiösen und kulturellen Unterschieden in beengten Räumen wie einem Flugzeug. Der Hergang des Vorfalls und die offizielle Reaktion Die Schlägerei brach nach Angaben der rumänischen Grenzpolizei in der Kabine des Flugzeugs aus. Die Crew des HelloJets-Fluges schlug Alarm wegen eines „spontanen Konflikts zwischen israelischen Staatsbürgern“. Obwohl die Polizei keine genauen Details zu den Motiven gab, berichteten rumänische Medien wie die Zeitung „Libertatea“ und der Fernsehsender „Antena 3“ unter Berufung auf ungenannte Quellen, daß die Schlägerei durch eine Gruppe von Passagieren ausgelöst worden sei, die zu beten begannen. Dies habe bei anderen Fluggästen Irritationen und Unmut hervorgerufen, was schließlich in Handgreiflichkeiten mündete. Die Passagiere und die Crew wurden von dem Chaos an Bord überrascht. Angesichts der Enge eines Flugzeugs können solche Auseinandersetzungen schnell

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Vom Testbetrieb zur Fernüberwachung: Flughafen Zürich setzt auf autonome Shuttlebusse

Der Flughafen Zürich macht rasante Fortschritte bei seinem Pilotprojekt für selbstfahrende Shuttlebusse. Nach erfolgreichen Testphasen ohne Passagiere ist seit Juni 2025 das Mitfahren für die Flughafenmitarbeitenden erlaubt. Ein Sicherheitsfahrer bleibt in dieser Projektphase weiterhin an Bord, was die aktuelle Automatisierungsstufe 3 widerspiegelt. Die Betreiber des Flughafens Zürich streben jedoch bereits den nächsten, revolutionären Meilenstein an: die Automatisierungsstufe 4, bei der die Shuttlebusse ohne Sicherheitsfahrer, sondern ausschließlich über eine Fernüberwachung gesteuert werden. Das Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern realisiert wird, liefert wichtige Erkenntnisse für den Einsatz autonomer Fahrzeuge in einem komplexen und sicherheitssensiblen Umfeld. Vom Werkhof zum Terminal: Der Shuttlebetrieb für Mitarbeitende Seit März 2025 werden die selbstfahrenden Shuttlebusse am Flughafen Zürich getestet. Die Route führt zwischen dem Flughafenkopf (Tor 101) und dem Werkhof (Tor 130), einem wichtigen Bereich für die interne Logistik und die Arbeitswege der Mitarbeitenden. Der Einsatz des Shuttles auf dieser Strecke ermöglicht es, die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben, ohne den regulären Passagierbetrieb zu stören. Die Tatsache, daß die Fahrzeuge seit Juni auch von Mitarbeitenden genutzt werden können, zeigt, daß die Technologie eine gewisse Reife erreicht hat. Die Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers an Bord ist in dieser Phase jedoch weiterhin zwingend vorgeschrieben, um bei unerwarteten Situationen sofort eingreifen zu können. Die Vorarbeiten für dieses Pilotprojekt waren aufwendig. Laut Raphaël Glaesener, Senior Innovation Manager der Flughafen Zürich AG, wurden in den vergangenen Monaten intensive Vorarbeiten geleistet, die den Aufbau der gesamten IT-Infrastruktur umfaßten. Hunderte von Testfahrten und umfangreiche technische Prüfungen waren notwendig, um die Fahrzeuge

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