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Air Canada beziffert Kosten des Flugbegleiterstreiks auf $375 Millionen Betriebsergebnisverlust

Der dreitägige Streik der Flugbegleiter von Air Canada im August 2025 hat die kanadische Fluggesellschaft nach ersten Schätzungen mit massiven finanziellen Verlusten konfrontiert. Das Unternehmen bezifferte den Verlust des Betriebsergebnisses aus der Arbeitsniederlegung auf rund 375 Millionen Kanadische Dollar (CA$). Diese Summe setzt sich zusammen aus 430 Millionen CA$ an entgangen Einnahmen, abzüglich vermiedener Kosten in Höhe von 145 Millionen CA$, zuzüglich zusätzlicher Kunden- und Arbeitskosten von 90 Millionen CA$. Der Streik, der von der Canadian Union of Public Employees (CUPE) organisiert wurde, führte zur Annullierung von über 3.200 Flügen in der wichtigen Sommerreisezeit und zwingt die Airline zu einer Revision ihrer Jahresprognose. Massive finanzielle Belastung durch Arbeitskampf Der Streik der Flugbegleiter traf Air Canada in einem der lukrativsten Monate des Jahres, der Sommerhochsaion. Die Airline sah sich gezwungen, umfassende Notfallpläne umzusetzen, um den Flugbetrieb kontrolliert herunter- und wieder hochzufahren. Trotz dieser Vorbereitungen resultierten die dreitägigen Arbeitsniederlegungen in der Annullierung von mehr als 3.200 Flügen. Die veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse für das dritte Quartal 2025 zeigen die gravierenden Auswirkungen auf die Geschäftszahlen. Der Verlust von 430 Millionen CA$ an Umsatz macht den größten Einzelposten aus. Die zusätzlichen Kosten, die durch die Kundenentschädigungen und Arbeitskosten (90 Millionen CA$) entstanden sind, verdeutlichen die umfassenden Auswirkungen eines solchen Massenstreiks. Air Canada bedauerte die Störung zutiefst und versicherte, daß man sich weiterhin der schnellen und korrekten Abwicklung aller Kundenansprüche widme. Bisher seien über 60.000 Entschädigungsansprüche bearbeitet worden. Reduzierte Quartalserwartungen und Sondereffekte Die finanziellen Auswirkungen des Streiks spiegeln sich deutlich in den revidierten Gewinnerwartungen für das

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Deutsche Flughäfen fordern staatliche Verantwortung und klare Zuständigkeiten bei der Drohnenabwehr

Die wachsende und sich schnell verändernde Bedrohung durch den illegalen Einsatz von Drohnen im Umfeld deutscher Flughäfen erfordert ein entschlossenes Handeln des Staates. Der deutsche Flughafenverband (ADV) fordert angesichts von über 140 gemeldeten Drohnensichtungen allein in diesem Jahr eine dringende Klärung der Zuständigkeiten und die gesicherte, staatliche Finanzierung moderner Abwehrsysteme. Nach Ansicht des ADV sind Detektion und Abwehr von Drohnen hoheitliche Aufgaben, die in die Verantwortung von Bundes– und Landespolizei fallen müssen. Die Flughäfen betonen, daß sie weder die Befugnis noch die Möglichkeit haben, die Natur einer Drohnenbedrohung zu beurteilen, was die Sicherheit des Flugbetriebs unmittelbar gefährdet. Hohe Bedrohungslage und operative Konsequenzen Die Zahl der illegalen Drohnensichtungen im Umfeld von Verkehrsflughäfen hat in den vergangenen Jahren signifikant zugenommen. Über 140 solcher Vorfälle allein in diesem Jahr verdeutlichen die Ernsthaftigkeit der Situation. Jede Sichtung stellt ein potentielles Risiko für die Sicherheit von Reisenden und die Beschäftigten dar und kann den Flugbetrieb stören oder zur Einstellung von Starts und Landungen führen. Im Falle eines Drohnenalarms greifen die etablierten Meldeketten zwischen Flugsicherung, Flughafenbetrieb und den zuständigen Polizeibehörden. Trotzdem hat die Bedrohungslage das Potential, den regulären Flugbetrieb massiv zu beeinträchtigen, was zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden und Frustration bei den Reisenden führt. Die Flughäfen betonen, daß bei einem Vorfall die Sicherheit oberste Priorität hat. Dies bedeutet in der Regel eine unmittelbare Einschränkung oder vollständige Einstellung des Flugbetriebs, bis die Bedrohung als beseitigt gilt. Diese präventive Maßnahme ist zwingend erforderlich, da eine Kollision zwischen einem Passagierflugzeug und einer Drohne katastrophale Folgen haben könnte. Die Betreiber der

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Großauftrag aus Skandinavien: Norwegian bekräftigt Wachstumskurs mit weiterer Bestellung der Boeing 737 Max 8

Die skandinavische Fluggesellschaft Norwegian hat ihren langfristigen Expansionskurs untermauert und eine Option auf den Kauf von 30 weiteren Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max 8 ausgeübt. Die am 26. September 2025 bekanntgegebene Bestellung erweitert den Gesamtumfang des Abkommens mit dem US-Hersteller Boeing aus dem Jahre 2022 auf nunmehr 80 feste Bestellungen für die 737-8. Die neuen Maschinen sollen bis zum Jahre 2031 ausgeliefert werden, wobei eine Anpassung der ursprünglich vereinbarten Lieferpläne vorgenommen wurde. Dieser Schritt unterstreicht die ambitionierten Wachstumsziele von Norwegian in den kommenden Jahren und sichert dem Carrier eine der modernsten Flugzeugflotten in Europa. Strategische Aufstockung der Max-Flotte Mit der Ausübung der Kaufoption erhöht Norwegian die Gesamtzahl der fest bestellten Boeing 737-8 auf 80 Einheiten. Die ursprüngliche Vereinbarung aus dem Jahre 2022 sah die Lieferung von 50 Flugzeugen zwischen 2025 und 2028 vor. Im Zuge der neuen Bestellung haben die beiden Parteien nun eine Anpassung der Liefertermine vorgenommen. Der neue Zeitplan erstreckt sich bis zum Jahre 2031, wodurch eine effiziente und ausgewogene Erneuerung der Flotte sichergestellt werden soll, die eng mit dem Auslaufen bestehender Leasingverträge und den erwarteten Marktentwicklungen koordiniert ist. Geir Karlsen, der CEO von Norwegian, hob die Bedeutung des Auftrags hervor: „Diese Meilenstein-Bestellung erfolgt zu attraktiven Konditionen und sichert unser Flottenwachstum auf eine Weise, die unsere geplanten Wachstums- und Nachhaltigkeits-Ziele unterstützt.“ Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur ein besseres Reiseerlebnis für die Passagiere bieten, sondern auch die Betriebskosten der Airline senken. Der 737 Max 8 gilt als eines der treibstoffeffizientesten Schmalrumpfflugzeuge auf dem Markt. Derzeit betreibt Norwegian

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Norddeutschland und Großbritannien im Fokus: Flughafen Innsbruck präsentiert robustes Winterflugprogramm 2025/26

Der Flughafen Innsbruck (INN) hat ein starkes Winterflugprogramm für die Saison 2025/26 vorgestellt, das die zentrale Bedeutung Tirols im internationalen Wintertourismus unterstreicht. Insgesamt stehen 24 europäische Städte in 13 Ländern im Flugplan. Als wichtigste Neuerung wird die Strecke nach Düsseldorf aufgenommen, die ab Mitte Dezember 2025 zweimal wöchentlich vom langjährigen Partner Eurowings bedient wird. Gleichzeitig wird die Anbindung nach Großbritannien, dem historisch wichtigsten Markt für den Tiroler Wintertourismus, durch Frequenzerhöhungen von Fluggesellschaften wie Easyjet und British Airways massiv ausgebaut. Die Tiroler Luftverkehrsdrehscheibe festigt damit ihre Position als wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft. Ausbau der Verbindungen nach Deutschland Die Integration von Düsseldorf als neue Destination ist ein strategischer Erfolg für den Flughafen Innsbruck. Ab dem 12. Dezember 2025 wird die Rheinmetropole zweimal wöchentlich, jeweils freitags und sonntags, durch Eurowings angeflogen. Marco Pernetta, der Geschäftsführer des Flughafens, betonte die große Freude über den Ausbau der Zusammenarbeit mit Eurowings im norddeutschen Markt. Diese neue Verbindung ergänzt das bestehende Deutschland-Angebot, zu dem auch die auf fünf wöchentliche Flüge fortgeführte Strecke nach Hamburg zählt. Der deutsche Markt ist traditionell einer der stärksten Quellmärkte für den Tourismus in Tirol. Die neue Anbindung an Düsseldorf als bedeutendes Wirtschafts- und Bevölkerungszentrum im Westen Deutschlands soll die Zahl der anreisenden Gäste weiter steigern und die Erreichbarkeit Tirols aus dieser wichtigen Region optimieren. Die Frequenzen sind gezielt auf das Wochenende ausgerichtet, um den Pauschal- und Individualtouristen entgegenzukommen, die für einen kurzen Winterurlaub anreisen. Großbritannien als zentraler Wintermarkt gestärkt Der britische Markt behält seine Schlüsselrolle für den Tiroler Wintertourismus bei.

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Vorfall in Scheremetjewo: Kollision zweier Großraumflugzeuge führt zu Flugverzögerungen

Auf dem Rollfeld des Moskauer Internationalen Flughafens Scheremetjewo (SVO) ist es am Abend des 24. September 2025 zu einer Kollision zwischen zwei Passagierflugzeugen gekommen. Die Rossiya Airlines Sukhoi Superjet 100-95B stieß während des Rollvorgangs mit einem Airbus A330 der chinesischen Hainan Airlines zusammen. Bei dem Vorfall, der sich gegen 20:30 Uhr Ortszeit ereignete, wurde das Seitenleitwerk des russischen Regionaljets beschädigt. Glücklicherweise blieben bei dem Zusammenstoß, der zu erheblichen Flugverspätungen führte, alle Insassen unverletzt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die operationellen Herausforderungen in den engen Bewegungsbereichen großer internationaler Flughäfen. Details des Zusammenstoßes und die betroffenen Maschinen Der Zwischenfall ereignete sich, als die Rossiya Airlines-Maschine mit der Registrierung RA-89112 sich auf den Start für ihren Flug nach St. Petersburg (LED) vorbereitete. Nach Angaben russischer Medien kollidierte sie auf dem Rollfeld mit dem Airbus A330 von Hainan Airlines (B-1098). Berichten zufolge traf der Airbus A330 während eines Manövers das Seitenleitwerk des Sukhoi Superjet. Augenzeugen berichteten, daß das Seitenruder des russischen Flugzeugs abgerissen wurde. Ein Sprecher der Rossiya Airlines bestätigte gegenüber russischen Medien die Beschädigung am Heck des Flugzeugs. Der Sukhoi Superjet hatte zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes 84 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Der Airbus A330 beförderte 264 Passagiere. Die russische Föderale Agentur für Lufttransport bestätigte, daß bei der Kollision niemand verletzt wurde. Die betroffenen Flugzeuge wurden umgehend aus dem Betrieb genommen. Die Sukhoi Superjet wurde für die Reparatur vom Rollfeld entfernt, und ihre Passagiere mußten auf ein Ersatzflugzeug umsteigen. Der Flug nach St. Petersburg verspätete sich dadurch um fast drei Stunden.

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Triebwerksprobleme zwingen Air Austral zum Flottenwechsel: Airbus A220 droht das Aus im Indischen Ozean

Die auf der Insel La Réunion beheimatete Fluggesellschaft Air Austral plant Presseberichten zufolge, ihre gesamte Flotte des Flugzeugtyps Airbus A220 zu ersetzen. Als Grund für diesen drastischen Schritt werden anhaltende Zuverlässigkeitsprobleme mit den Pratt & Whitney GTF-Triebwerken genannt, die mindestens zwei der drei Maschinen der Airline betreffen. Die Air Austral, die als erste Fluggesellschaft im Indischen Ozean die A220 in Dienst stellte, sieht sich gezwungen, nach Ersatzmustern zu suchen, um den stabilen Betrieb ihres Kurz- und Mittelstreckennetzes aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung unterstreicht die globalen Schwierigkeiten, mit denen Fluggesellschaften aufgrund der technischen Mängel der GTF-Triebwerke konfrontiert sind. Die Herausforderungen im Flugbetrieb der Air Austral Air Austral hatte die Airbus A220 ab Juli 2021 in ihre Flotte integriert, um von ihrem Drehkreuz am Roland Garros International Airport (RUN) auf La Réunion aus Destinationen in Madagaskar, Mauritius und Südafrika zu bedienen. Die A220 sollte die älteren Muster auf diesen Routen ablösen und die Effizienz des Regionalverkehrs steigern. Die Realität sah jedoch anders aus. Die Fluggesellschaft sah sich mit anhaltenden Ausfällen und Wartungsproblemen bei den Pratt & Whitney GTF-Triebwerken konfrontiert. Daten vom 25. September 2025 zeigen, daß zwei der drei A220-Flugzeuge der Air Austral derzeit nicht im aktiven Flugbetrieb stehen. Eine Maschine (F-OMER) wird als eingelagert geführt, während eine zweite (F-OTER) sich in Wartung befindet. Solche prolongierten Ausfälle sind für eine Regionalfluggesellschaft mit einer relativ kleinen Flotte existenzbedrohend, da sie die regelmäßige Bedienung des Streckennetzes massiv stören und zu erheblichen Kosten führen. Neben den A220 betreibt Air Austral noch fünf Großraumflugzeuge (Boeing 777-300ER und Boeing

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Historischer Schritt für Breeze Airways: Neue Zulassung eröffnet den Weg zu internationalen Strecken

Die junge amerikanische Fluggesellschaft Breeze Airways hat einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Entwicklung erreicht. Am 25. September 2025 wurde das Unternehmen von der Federal Aviation Administration (FAA) offiziell als sogenannte US-Flaggen-Fluggesellschaft (US flag carrier) zertifiziert. Diese neue Status ermöglicht es der Airline, Flugverbindungen unter den bilateralen Luftfahrtabkommen der Vereinigten Staaten mit anderen Ländern aufzunehmen. Als direkte Folge dieser Zulassung kündigte Breeze Airways die Einführung ihrer ersten internationalen Liniendienste an. Im ersten Quartal 2026 wird die Gesellschaft drei neue Ziele in der Karibik bedienen, angeflogen von sechs Flughäfen in den USA. Die Bedeutung des US-Flaggen-Status Die Ernennung zur US-Flaggen-Fluggesellschaft ist für Breeze Airways ein entscheidender Schritt. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Airline, der bekannte Luftfahrtunternehmer David Neeleman, begrüßte die Entscheidung und sprach von einem „riesigen Meilenstein“, für den das Team in den letzten drei Jahren unermüdlich gearbeitet habe. Dieser Status ist mehr als nur eine formale Bezeichnung; er ist die Voraussetzung dafür, daß eine amerikanische Fluggesellschaft internationale Streckenrechte nutzen darf, die in Abkommen wie Open Skies zwischen den Vereinigten Staaten und anderen Ländern festgelegt sind. Die Zertifizierung signalisiert, daß Breeze Airways nicht nur die operationellen und sicherheitstechnischen Standards der FAA für den Inlandsverkehr, sondern auch die erweiterten Anforderungen für den internationalen Betrieb erfüllt. Für David Neeleman ist dies ein weiterer Erfolg in seiner Karriere, in der er bereits mehrere Fluggesellschaften, darunter JetBlue und die brasilianische Azul, gegründet hat. Die internationale Ausweitung war von Anfang an ein strategisches Ziel für Breeze Airways, die im Jahr 2021 ihren Betrieb aufnahm. Beginn des internationalen

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Transatlantik-Markt im Ungleichgewicht: Lufthansa und Swiss drosseln Kapazitäten wegen europäischer Zurückhaltung

Der lukrative transatlantische Flugverkehr stellt den Lufthansa-Konzern derzeit vor ein ungewohntes Ungleichgewicht. Während die Nachfrage von US-Reisenden nach Europa weiterhin auf hohem Niveau liegt, zeigen europäische Passagiere eine deutliche Zurückhaltung bei der Buchung von Economy-Flügen in die Vereinigten Staaten. Als Reaktion auf diese Entwicklung paust die Lufthansa-Gruppe die Kapazitäten auf wichtigen Transatlantiklinien im Januar und Februar 2026. Trotz dieser Einschnitte rechnet Swiss-Chef Jens Fehlinger bereits im Laufe des Jahres 2026 mit einer Trendwende, nicht zuletzt durch Großereignisse wie die in den USA stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft. Kapazitätsanpassungen auf der Nordatlantik-Route Die geringere Buchungsbereitschaft europäischer Reisender hat die Lufthansa-Gruppe zu einer Anpassung des Flugplans gezwungen. Der Konzern wird im ersten Quartal 2026 Kapazitäten auf der Nordatlantik-Strecke vorübergehend reduzieren. Die Verbindung Frankfurt–New York JFK, eine der wichtigsten Transatlantiklinien, wird über mehrere Wochen nur noch einmal täglich angeboten. Ebenfalls betroffen sind die Strecken Frankfurt–Denver und München–Washington, die in einen kurzen Winterschlaf geschickt werden. Jens Fehlinger, der Chef der Lufthansa-Tochter Swiss, bestätigte im Gespräch mit dem SRF die veränderte Nachfragesituation. Er sprach von einer „gewissen Buchungszurückhaltung aus der Schweiz, aus Europa Richtung USA“, während die Nachfrage aus den USA nach Europa „ungebrochen hoch“ sei. Dieses Ungleichgewicht stellt die Fluggesellschaften vor planerische Herausforderungen, da die Flugzeuge für Hin- und Rückflüge ausgelastet sein müssen, um profitabel zu operieren. In der Vergangenheit galt der Interkontinentalmarkt Nordamerika für die Lufthansa-Gruppe lange Zeit als ein Selbstläufer, doch die aktuellen Entwicklungen erfordern eine strategische Neuausrichtung. Globale Krisenherde belasten das Langstreckengeschäft Die Zurückhaltung der europäischen Reisenden wird auf eine „große Ballung globaler Krisen“

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Hin- und Rückflug zusammen einchecken: Mal geht es, mal nicht. Warum eigentlich?

Bei manchen Fluggesellschaften ist es möglich – zumeist geknüpft an eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung – mitunter mehrere Wochen vor dem Abflug online einzuchecken und die Bordkarten für den Hin- und gegebenenfalls auch für den Rückflug zu erhalten. Bei Fluggesellschaften der Lufthansa Group ist es nicht möglich, wenn man zum Beispiel an einem Montagvormittag von Wien nach Frankfurt fliegt und an einem Dienstagnachmittag wieder retour. Warum eigentlich? Die Frage, ob man beim Hinflug gleich auch für den Rückflug einchecken kann und die Bordkarte erhalten kann, ist erst mit dem Aufkommen von Internet-Check-ins entstanden. In Zeiten von echten Papiertickets stellte sich diese Frage nur extrem selten, da oftmals technische Gründe aufgrund vielerorts noch manueller Abfertigung ausschlaggebend waren. In Zeiten, in denen Passagiere mit verschiedensten Mitteln dazu gedrängt werden vorab über das Internet oder an Automaten einzuchecken und ohne Vorlage einer Boardkarte von „Wachhunden“ gehindert werden ihr Gepäck am Schalter abzugeben oder aber saftige „Strafgebühren“, liegt es doch auf der Hand, dass man Hin- und Rückflug, besonders dann, wenn diese taggleich oder am nächsten Tag stattfinden, gleich in einem Aufwasch eincheckt und die Boardkarten dann am Smartphone oder ausgedruckt dabei hat. Spart Zeit am Zielort. Bei Billigfliegern wie Ryanair ist das mitunter sogar mehrere Wochen im Voraus möglich, aber nur dann, wenn man einen kostenpflichtigen Sitzplatz reserviert. Ansonsten ist dies ab rund 24 Stunden vor Abflug möglich. Es zählt dabei die Uhrzeit des jeweiligen Segments und wenn man sich im Zeitfenster befindet, kann man Hin- und Rückflug quasi gleichzeitig einchecken. Doch auch wenn sich

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London Luton Airport eröffnet neuen Parkbereich und investiert in den Nahverkehr

Der London Luton Airport (LTN) hat einen neu errichteten Terminalparkbereich (Terminal Car Park 2) in Betrieb genommen, der 1.900 neue Stellplätze bietet und einen überdachten Express-Abgabe- und Abholbereich integriert. Diese Wiedereröffnung ist Teil eines umfassenderen Programms zur Verbesserung des Passagierkomforts und der Anbindung des Flughafens. In diesem Zusammenhang hat der LTN auch die Einrichtung eines öffentlichen Nahverkehrsfonds angekündigt, der mit 1,5 Millionen Pfund im ersten Jahr ausgestattet ist. Ziel ist es, in Partnerschaft mit Verkehrsbetrieben und lokalen Behörden die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu verbessern und die Infrastruktur zu modernisieren. Neue Parkinfrastruktur und angepaßte Gebühren Mit der Wiedereröffnung des Terminal Car Park 2 erweitert der London Luton Airport sein Angebot für Reisende, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen. Ein zentrales Element des neuen Parkhauses ist der integrierte Express-Abgabe- und Abholbereich im Erdgeschoß, der einen direkten und bequemen Zugang zum Terminalgebäude ermöglicht. Diese Maßnahme soll den Verkehrsfluß am Flughafen effizienter gestalten. Gleichzeitig wurden die Gebührenstrukturen für die verschiedenen Parkbereiche angepaßt. Die Kosten für den Bring- und Abholbereich wurden auf 7 £ festgelegt, die Parkdauer wurde auf 10 Minuten verdoppelt, um Reisenden mehr Zeit zu gewähren. Für Inhaber eines Blue Badge (Behindertenausweis) wird eine kostenlose Parkzeit von 30 Minuten im Terminal Car Park 1 ermöglicht. Auch Fahrer von Elektrofahrzeugen profitieren von einer Sonderregelung, die das Parken für 30 Minuten für 1 £ im Terminal Car Park 1 erlaubt. Das kostenlose Bringen und Abholen wird in den weiter entfernt gelegenen Langzeitparkplatz verlegt und die Dauer auf zwei Stunden erweitert. Die Mid-Stay-Parkfläche steht

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