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Auf Kollegen im Urlaub gewartet: KM Malta Airlines in der Kritik nach Pilotenvorfall

Ein Vorfall an Bord eines Fluges der KM Malta Airlines von Rom nach Malta im späten April hat eine interne Untersuchung ausgelöst und die Diskussion über die Verhaltensrichtlinien der Fluggesellschaft neu entfacht. Ein Flug, der vom Flughafen Fiumicino nach Malta zurückkehren sollte, wurde um fast eine Stunde verspätet, um einem Piloten, der sich mit seiner Familie im Urlaub befand, die pünktliche Anreise zum Flughafen zu ermöglichen. Der Vorfall, der sich am Morgen der Beerdigung von Papst Franziskus ereignete, hat zu disziplinarischen Maßnahmen gegen die beteiligten Piloten geführt und wirft ein Schlaglicht auf die Balance zwischen den Interessen der Mitarbeiter, den Richtlinien des Unternehmens und der Einhaltung des Flugplans. Ein ungewöhnlicher Vorfall: Der verspätete Start in Rom Die Geschehnisse ereigneten sich Ende April, am Tag der Beerdigung von Papst Franziskus im Vatikan. Ein Flug der KM Malta Airlines sollte nach der Beförderung von Regierungsvertretern, darunter der Präsident und der Premierminister Maltas, von Rom nach Malta zurückkehren. Der planmäßige Abflug war für 9.50 Uhr Ortszeit angesetzt. Doch kurz vor dem geplanten Start wurde der kommandierende Pilot des Fluges von einem anderen Piloten, George Frank Mizzi, kontaktiert. Mizzi, der früher der Chef der Pilotenvereinigung war, befand sich zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie im Urlaub in Rom. Er bat den Piloten, den Abflug zu verzögern, um ihm und seiner Familie Zeit zu geben, den Flughafen zu erreichen. Die Bitte wurde erfüllt. Infolgedessen hob der Flug erst um 10.36 Uhr ab, 46 Minuten hinter dem Zeitplan, und landete schließlich 45 Minuten verspätet in Malta.

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Flughafen Lugano vor ungewisser Zukunft: Suche nach privaten Investoren trifft auf Sparmaßnahmen des Bundes

Einst galt der Flughafen Lugano als ein pulsierendes Drehkreuz im Tessin, von dem bis zu 32 Linienflüge starteten. Nach einem Konkurs und einer längeren Phase der Unsicherheit steht der Flugplatz nun erneut am Scheideweg. Die Verantwortlichen in der Stadt Lugano träumen von einer Rückkehr zu alter Größe und suchen nach privaten Investoren, die mit mindestens 30 Millionen Franken die dringend benötigte Sanierung finanzieren sollen. Doch diese ambitionierten Pläne könnten durch eine unerwartete Entwicklung aus Bern zunichte gemacht werden: Der Schweizer Bundesrat plant, die finanziellen Förderungen für Regionalflughäfen einzustellen. Dies würde den Flugplatz Lugano um einen beträchtlichen Teil seiner Einnahmen bringen und die Suche nach privaten Investoren erheblich erschweren. Ein Flugplatz im Dornröschenschlaf: Die aktuelle Lage in Lugano Wer heute den Flughafen Lugano betritt, findet eine funktionstüchtige, aber ungenutzte Infrastruktur vor. Check-in-Schalter, Gepäckaufgabe und Zollkontrolle sind vorhanden, werden aber nicht genutzt, da es keine Linienflüge mehr gibt. Flughafendirektor Davide Pedrioli führt mit einer Mischung aus Stolz und Wehmut durch die Anlagen. Er betont, daß alles funktionieren würde, aber die notwendigen Passagiere fehlen. Nach dem Konkurs der früheren Betreibergesellschaft und dem Wegfall der Linienflüge, wie sie einst von Swissair Express und später von Darwin Airline, d. h. Adria Airways Switzerland, durchgeführt wurden, dient der Flughafen heute hauptsächlich der Privatfliegerei und Geschäftsleuten. Rund 10.000 Menschen nutzen den Flugplatz pro Jahr, vor allem aus dem Tessin und Italien, um geschäftlich in das europäische Ausland zu reisen. Trotz der aktuellen Stagnation gibt man in Lugano die Hoffnung nicht auf. Der Flugplatz wird als ein wichtiger

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Flughafen Linz am Scheideweg: Strategische Neuausrichtung soll die Zukunft sichern

Die Zukunft des Flughafens Linz steht vor einer entscheidenden Wende. Nach fünf Jahren mit anhaltenden Verlusten und weitgehend aufgebrauchten Rücklagen haben die Eigentümer, die Stadt Linz und das Land Oberösterreich, einen Gesellschafterzuschuss in Höhe von acht Millionen Euro beschlossen. Diese finanzielle Unterstützung, die die Liquidität des Flughafens sichern soll, ist an einen umfassenden Strategieprozeß geknüpft, dessen Ergebnisse im September vorliegen und dem Aufsichtsrat präsentiert werden. Die jüngsten Entwicklungen, darunter die stark gesunkenen Passagierzahlen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie und eine auf acht Prozent gefallene Eigenkapitalquote, unterstreichen die Dringlichkeit, die strategische Ausrichtung des Flughafens an die veränderten Marktbedingungen anzupassen. Während der Frachtbereich als wichtiger Lichtblick gilt, sucht der Flughafen nach neuen Wegen, um sich aus der Verlustzone zu befreien. Fünf Jahre in der Verlustzone: Die wirtschaftliche Schieflage des Flughafens Die wirtschaftliche Situation des Flughafens Linz, der sich zu gleichen Teilen im Besitz der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich befindet, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Bis zum Jahre 2019, also vor dem Ausbruch der Coronapandemie, konnte der Flughafen noch eine positive Bilanz vorweisen. Seither jedoch schreibt der Airport Verluste und mußte seine Rücklagen weitgehend aufbrauchen. Die Eigenkapitalquote, die noch bis 2023 im hohen zweistelligen Bereich lag, ist nun auf kritische acht Prozent gesunken. Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) bezifferte das finanzielle Delta auf 3,6 Millionen Euro, was die Dringlichkeit der Lage verdeutlichte. Einer der Hauptgründe für die finanzielle Schieflage ist der starke Einbruch der Passagierzahlen. Während im Jahre 2019 noch 436.018 Fluggäste den Flughafen nutzten, sank diese

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Prüfbericht wirft Fragen auf: FAA-Aufsicht über Wartungspraktiken von SkyWest in der Kritik

Ein neuer Prüfbericht des Amtes des Generalinspekteurs des amerikanischen Verkehrsministeriums (DOT) hat weitreichende Bedenken hinsichtlich der Aufsichtsführung der US-Luftfahrtbehörde FAA über die Wartungspraktiken der Fluggesellschaft SkyWest Airlines aufgeworfen. Dem Bericht zufolge hat die FAA ihre eigenen Richtlinien nicht vollständig eingehalten und es versäumt, hartnäckige Probleme bei der regionalen Fluggesellschaft, die im Auftrag großer US-Airlines fliegt, in den vergangenen vier Jahren zu lösen. Insbesondere die sogenannten „remote return-to-service“ Wartungspraktiken, die eine Fernüberwachung von Problemen ohne die Anwesenheit von Technikern vor Ort ermöglichen, stehen im Zentrum der Kritik. Während die FAA die meisten der Mängel beheben will, verdeutlicht der Bericht die Spannungen zwischen Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften und wirft zugleich Fragen zur Sicherheit im regionalen Flugverkehr auf. Anhaltende Mängel: Die „Remote Return-to-Service“-Praktiken von SkyWest Der Bericht des DOT-Generalinspekteurs, der eine Untersuchung der Aufsichtsführung der FAA bei SkyWest zum Inhalt hatte, kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Seit 2021 hat das Certificate Management Office (CMO) der FAA, das für die Überwachung von SkyWest zuständig ist, die Probleme mit den „remote return-to-service“ Wartungspraktiken nicht vollständig gelöst. Bei diesen Praktiken handelt es sich um ein System, bei dem die Fluggesellschaft Probleme im Flugbetrieb ohne die physische Anwesenheit von Technikern am jeweiligen Standort beheben kann. Die FAA-Inspektoren äußerten ihre Frustration darüber, daß ihre Bemühungen durch die Airline verzögert wurden. Einige Inspektoren gaben sogar an, daß sie Bedenken hatten, diese Wartungspraktiken könnten zu einem Unfall beitragen. In dem Bericht wird festgestellt, daß das CMO der FAA nicht immer die eigenen Richtlinien einhält, wenn es um die Behebung von Mängeln

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Neuer Akteur am Horizont: Flyvbird startet Charterflüge zwischen deutschen Regionalflughäfen

Die deutsche Luftfahrtlandschaft bereitet sich auf einen neuen Akteur vor. Die virtuelle Fluggesellschaft Flyv, die von Stuttgart aus operiert, hat bekanntgegeben, daß ihre Charter- und On-demand-Dienste unter der Marke Flyvbird ab dem 1. September 2025 ihren Betrieb aufnehmen werden. Die Flüge, die eine Verbindung zwischen ausgewählten deutschen Regionalflughäfen schaffen sollen, werden von der deutschen Luftfahrtunternehmen-Inhaberin (AOC-Halterin) Flyellow durchgeführt. Als Fluggerät dient eine dedizierte Cessna Grand Caravan EX. Dieser neue Dienst markiert einen strategischen Schritt, um die Konnektivität in Regionen zu verbessern, die bisher nur unzureichend an das überregionale Flugnetz angebunden sind. Das Geschäftsmodell von Flyvbird, das sich auf die Nutzung kleinerer, dezentraler Flughäfen konzentriert und auf Nachfrage reagiert, könnte eine neue Ära für die Regionalmobilität in Deutschland einläuten. Ein flexibles Konzept für die Regionalfliegerei Das Konzept von Flyvbird unterscheidet sich maßgeblich von den traditionellen Linienfluggesellschaften. Es handelt sich um eine sogenannte virtuelle Fluggesellschaft, die keine eigenen Flugzeuge oder Piloten besitzt, sondern auf die Dienstleistungen einer Luftfahrtunternehmen-Inhaberin (AOC-Halterin) zurückgreift. In diesem Fall ist die in Passau ansässige Flyellow der operative Partner, der die Charter- und Bedarfsflüge durchführen wird. Das Geschäftsmodell von Flyvbird basiert auf dem Prinzip der On-demand-Luftmobilität. Anstatt starre Flugpläne für bestimmte Strecken festzulegen, nutzt das Unternehmen eigene, proprietäre Algorithmen. Diese Algorithmen analysieren die Nachfrage von Passagieren und optimieren die Flugrouten sowie die Kapazitätsauslastung in Echtzeit. Dadurch soll es möglich werden, dezentrale Verkehrsströme zu bündeln und flexibel auf die Bedürfnisse der Reisenden einzugehen. Das Ziel ist es, die Reisezeit im Vergleich zu herkömmlichen Transportmitteln wie Auto oder Bahn erheblich zu

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Wettbewerb und finanzielle Hürden: Virgin Australia distanziert sich von Übernahme der Regionalfluglinie Rex

Die australische Luftfahrtindustrie befindet sich in einem Zustand stetiger strategischer Neuausrichtung. Ein aktuelles Kapitel dieser Entwicklung wurde kürzlich durch die Aussagen von Race Strauss, dem Finanzchef von Virgin Australia, bei einer Veranstaltung in Cairns aufgeschlagen. Strauss erklärte, daß Virgin Australia kein Interesse an einer Übernahme der angeschlagenen Regionalfluglinie Rex – Regional Express hat. Als Hauptgrund nannte er die immensen finanziellen Lasten, die mit der notwendigen Erneuerung der veralteten Flugzeugflotte von Rex verbunden wären. Diese Entscheidung unterstreicht die finanzielle Disziplin und die klaren Investitionskriterien, die bei Großunternehmen in der Luftfahrtbranche an der Tagesordnung sind. Während der Mutterkonzern von Rex, Regional Express Holdings, seit nunmehr einem Jahr unter Verwaltung steht und die Suche nach einem Investor andauert, verdeutlicht die Haltung von Virgin Australia die Herausforderungen, die mit der Rettung von Unternehmen mit erheblichem Kapitalbedarf verbunden sind. Die Last der veralteten Flotte: Ein finanzielles Hemmnis Das Hauptargument von Race Strauss gegen eine Übernahme von Rex ist die finanziell herausfordernde Situation des Unternehmens, die er als „significant capital cliff“ (bedeutende Kapitalklippe) bezeichnete. Er betonte, daß ein Unternehmen, das eine so disziplinierte finanzielle Strategie wie Virgin Australia verfolgt, nicht in der Lage sei, die damit verbundenen ökonomischen Hürden zu nehmen. Dies verdeutlicht, daß die Übernahmekosten nicht nur den Kaufpreis an sich, sondern auch die langfristigen Investitionen in die Erneuerung der Flotte umfassen müssen. Ein Blick auf die Flugzeugflotte von Rex, wie sie vom Luftfahrtdatenportal ch-aviation erfaßt wird, bestätigt die Einschätzung von Strauss. Die Flotte besteht hauptsächlich aus zweiundzwanzig Saab 340Bs mit einem Durchschnittsalter von 34,1

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Strategischer Wettstreit in London: Heathrow und der Milliardär Arora ringen um den Bau der dritten Start- und Landebahn

Der Ausbau des Flughafens London-Heathrow, einer der größten und wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt, rückt erneut in den Fokus der Öffentlichkeit. Nach monatelanger Debatte und strategischer Vorbereitung haben der Flughafen selbst und ein privater Investor, der Hotelier Surinder Arora, ihre rivalisierenden Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn vorgelegt. Beide Parteien präsentierten ihre Vorschläge nach der Frist der Regierung am 31. Juli 2025. Die beiden Konzepte unterscheiden sich nicht nur in ihren Kosten und technischen Details, sondern auch in ihren strategischen Ansätzen. Während der Flughafen Heathrow sein Projekt als einzigartig positioniert und auf eine schnellstmögliche Realisierung drängt, verspricht die Arora Group eine kostengünstigere und weniger disruptive Alternative. Die Entscheidung der Regierung wird nicht nur die Zukunft des Flughafens prägen, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die britische Wirtschaft und den internationalen Flugverkehr haben. Heathrows „Schaufel-bereites“ Projekt: Ein umfassender Plan mit hohen Kosten Der Flughafen London-Heathrow hat am 1. August 2025 seine Pläne für den Bau einer dritten Start- und Landebahn der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt, das von Heathrow selbst als „shovel-ready“ (schaufel-bereit) bezeichnet wird, sieht eine 100-prozentige private Finanzierung vor. Der Flughafen schätzt, daß die dritte Start- und Landebahn innerhalb eines Jahrzehntes realisiert werden könnte. Die Kosten allein für die Piste werden mit 27,7 Milliarden Dollar (21 Milliarden Pfund) angegeben. Diese Investition würde es dem Flughafen ermöglichen, seine Kapazität um 750 zusätzliche Flüge pro Tag zu erhöhen und damit die derzeitigen Kapazitätsprobleme zu lösen. Der wahre Umfang des Projekts ist jedoch weitaus größer. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben des

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Air France-KLM bricht Verhandlungen mit Air Europa ab

Die Konsolidierung des europäischen Flugmarktes steht weiterhin im Mittelpunkt strategischer Überlegungen großer Luftfahrtkonzerne. In diesem Kontext hat die Air France-KLM-Gruppe die Gespräche über den Erwerb einer Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa eingestellt. Diese Entscheidung wurde von Benjamin Smith, dem Chef des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns, im Rahmen der Präsentation der Halbjahresergebnisse am 31. Juli 2025 bekanntgegeben. Nach monatelangen Verhandlungen, die seit November 2024 andauerten, konnte keine Einigung mit der Eigentümerfamilie Hidalgo, der Gründerin und Inhaberin des spanischen Reisekonzerns Globalia, erzielt werden. Die Verhandlungen, die bereits der dritte Versuch von Air France-KLM waren, sich an Air Europa zu beteiligen, verdeutlichen die komplexen Hürden bei der Übernahme von Fluggesellschaften und eröffnen nun neue strategische Optionen für andere Mitbewerber wie Lufthansa und Turkish Airlines, die bereits ihre Fühler ausgestreckt haben. Ein dritter Versuch endet ohne Einigung Die Verhandlungen zwischen Air France-KLM und Globalia, dem Mutterkonzern von Air Europa, waren von Beginn an von einem Ungleichgewicht in den Bewertungen geprägt. Während die Familie Hidalgo eine 20-prozentige Beteiligung ursprünglich mit 240 Millionen Euro bewertete, was eine Gesamtbewertung von 1,2 Milliarden Euro für die Airline implizieren würde, wurde dieser Wert später auf eine 25-prozentige Beteiligung für denselben Betrag, also eine Gesamtbewertung von rund 960 Millionen Euro, angepaßt. Dagegen bot die Air France-KLM-Gruppe für einen 51-prozentigen Anteil an Air Europa, also für die Mehrheit der Anteile, lediglich 300 Millionen Euro, was die Airline mit nur rund 588 Millionen Euro bewertet hätte. Dieses erhebliche Auseinanderklaffen der Preisvorstellungen war, wie sich nun herausstellte, eine unüberwindbare Hürde, die zu dem

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Drohnenflüge im alpinen Gelände: Eine Anleitung für sicheres und verantwortungsvolles Fliegen

Die österreichischen Alpen mit ihren türkisfarbenen Bergseen, majestätischen Felswänden und grünen Almen bieten eine atemberaubende Kulisse für Drohnenpiloten. Die Möglichkeit, diese Landschaften aus der Vogelperspektive zu erfassen, zieht immer mehr Liebhaber der Luftbildfotografie an. Doch das Fliegen in alpinem Gelände birgt besondere Herausforderungen und erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Thomas Fleer, Drohnen-Experte des ÖAMTC, betont, daß ein Flug in den Bergen technisch anspruchsvoll ist und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit verlangt. Vor allem die Rücksichtnahme auf andere Menschen und Tiere sowie die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen sind unerläßlich, um ein sicheres und störungsfreies Erlebnis zu gewährleisten. Die rechtliche Grundlage: Planung ist der erste Schritt Bevor eine Drohne in den österreichischen Bergen in die Luft steigt, ist eine umfassende Planung unumgänglich. Der erste und wichtigste Schritt ist die Information über die geltenden Flugverbotszonen. Zahlreiche alpine Regionen sind, aus verschiedenen Gründen, für Drohnenflüge gesperrt oder nur mit einer Sonderbewilligung erlaubt. Dazu gehören in Österreich vor allem Nationalparks, Natura-2000-Zonen und ausgewiesene Vogelschutzgebiete. Diese Bereiche sind oft besonders schützenswert und das Fliegen von Drohnen kann hier zu erheblichen Störungen führen. Wer in der Natur unterwegs ist, sollte sich unbedingt vorab darüber informieren, wo das Fliegen erlaubt ist. Hilfreiche Werkzeuge hierfür sind digitale Karten und Apps. Der ÖAMTC, als einer der führenden Mobilitätsclubs des Landes, bietet mit seiner kostenlosen Drohnen-Info App eine praktische Lösung, die aktuelle Flugzonenkarten bereitstellt. Diese Apps sind essenziell, um Bußgelder oder rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Neben den geografischen Einschränkungen ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Diese Versicherung dient dazu, etwaige Personen- oder Sachschäden

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Ein historischer Brückenschlag: 70 Jahre Flugverbindung zwischen Wien und Warschau

Eine der ältesten und beständigsten Flugrouten Europas feiert ein bemerkenswertes Jubiläum: Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines und der Flughafen Wien würdigen die Wiederaufnahme des Linienbetriebs zwischen Warschau und Wien vor genau 70 Jahren. Am 29. Juli 1955 begann eine Partnerschaft, die sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des europäischen Flugnetzes entwickelt hat. Doch die Wurzeln dieser Verbindung reichen noch weiter zurück, bis ins Jahr 1929, als das erste LOT-Flugzeug in der österreichischen Hauptstadt landete. Die Strecke zwischen den beiden mitteleuropäischen Metropolen ist nicht nur ein Symbol für Kontinuität, sondern auch ein Schauplatz technologischer Premieren gewesen, der das gegenseitige Vertrauen und die strategische Bedeutung dieser Route eindrucksvoll belegt. Ein Rückblick: Von den Anfängen bis zur heutigen Erfolgsgeschichte Die Geschichte der LOT Polish Airlines in Wien ist tief verwurzelt und eng mit der Entwicklung der Luftfahrt im 20. Jahrhundert verbunden. Bereits am 2. Jänner 1929 landete das erste Flugzeug der damals noch jungen Fluggesellschaft auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern in Wien. Dieser Flug, der damals noch von Kattowitz aus startete, markierte den Beginn einer Präsenz in der Donaumetropole, die auch nach der Eröffnung des heutigen Flughafens Wien im Jahre 1954 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Meilenstein, dessen 70. Jubiläum nun gefeiert wird, war die Wiederaufnahme des Linienbetriebs am 29. Juli 1955. Dieser Flugbetrieb, der Warschau und Wien seither ununterbrochen verbindet, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer Schlüsselroute im Streckennetz beider Partner. Wie der Vorstand der Flughafen Wien AG, Julian Jäger, betont, war LOT Polish Airlines eine der ersten internationalen

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