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Neustart am Reisemarkt: Air Conso wird mit FTI-Technologie und Expertise neu belebt

Die Neuaufstellung des Ticket-Consolidators Air Conso der Schmetterling Kooperation schreitet mit großer Dynamik voran. Nach einer Phase der Unsicherheit hat sich die Kooperation strategisch entschieden, ihren Consolidator neu zu beleben und ihn als starke Alternative zum Marktführer zu positionieren. Ein wesentlicher Teil dieser Neuausrichtung ist die Übernahme von Technologie und Personal aus dem insolventen FTI-Ticketshop. Mit dem Einstieg eines neuen Geschäftsführers, der Einstellung von ehemaligen FTI-Mitarbeitern und der Implementierung der modernen Buchungssysteme soll Air Conso in den kommenden Monaten wieder zu einem wichtigen Akteur im Markt der Flugticket-Distribution aufsteigen. Dieser Schritt zeigt, wie im Zuge von Marktveränderungen und Insolvenzen neue Geschäftschancen entstehen können. Ein Coup für Schmetterling: Die strategische Übernahme von FTI-Ressourcen Die Geschichte von Air Conso stand in den letzten Jahren auf der Kippe. In einem Markt, der vom großen Wettbewerber Aerticket dominiert wird, suchte die Schmetterling Kooperation nach Wegen, um ihren eigenen Consolidator zu stärken. Die Insolvenz des Reisekonzerns FTI im Frühjahr 2025, die auch das Ende des FTI-Ticketshops bedeutete, bot die unverhoffte Gelegenheit für eine strategische Neuausrichtung. Innerhalb von nur wenigen Monaten wurden wichtige Weichen gestellt: Schmetterling-Chef Ömer Karaca sprach im Zuge der Übernahme von einem „echten Coup“. Die übernommene Technologie sei „State of the Art“ und biete die Grundlage für einen erfolgreichen Neustart. Ein umfassendes Projekt zur vollständigen Implementierung der FTI-Technik ist im Gange. Ziel ist die Einführung einer unabhängigen Flugbuchungsmaschine, die auf dem ehemaligen Fare Wizard des FTI-Ticketshops basiert. Der vollständige Neustart ist für die kommenden sechs Monate geplant. Erweiterter Service und neue Technologien für

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Lilium-Neustart ungewiss – AAMG zeigt Interesse an Übernahme der Reste

Im Frühjahr 2025 ging dem Flugtaxi-Pionier Lilium nach einem zweiten Insolvenzdurchlauf endgültig das Licht aus. Ein ursprünglicher Rettungsversuch durch das Investorenkonsortium „Mobile Uplift Corporation“ war bereits gescheitert. Nun zeigt sich die Ambitious Air Mobility Group (AAMG) als möglicher neuer Interessent – mit großem Kapitalversprechen und umfangreichem Vorhaben. Lilium, 2015 gegründet, hatte über Jahre hinweg Millionen in die Entwicklung des elektrisch angetriebenen Senkrechtstarters „Lilium Jet“ gepumpt – ohne jedoch jemals ein Serienprodukt auszuliefern. Die Bundesregierung lehnte 2024 eine staatliche Kreditbürgschaft von 50 Millionen Euro ab, woraufhin das Unternehmen im Oktober 2024 Insolvenz anmeldete. Ende Dezember 2024 schien sich eine Rettung abzuzeichnen: Das Konsortium Mobile Uplift Corporation beabsichtigte, die operativen Vermögenswerte der Tochtergesellschaften zu übernehmen und kündigte eine Kapitalunterstützung in Höhe von über 200 Millionen Euro an; zudem sollten etwa 750 von 1 000 entlassenen Mitarbeitenden wieder eingestellt werden. Doch schon im Februar 2025 folgte die zweite Insolvenz: zugesagte Gelder – unter anderem 150 Millionen Euro vom slowakischen Unternehmer Marian Boček – kamen nicht, und der Betrieb wurde eingestellt. AAMG: Neuer Hoffnungsträger mit hoher Investmentbereitschaft Anfang August 2025 bekundete die AAMG Interesse an den Überresten von Lilium. Laut eigener Mitteilung verfügt sie über ein Startkapital von etwa 250 Millionen Euro und Zugang zu weiteren 500 Millionen Euro, um die Marke neu zu formen. Die AAMG strebt konkret an: Im Hintergrund stehen mehrere Firmen: LuxAviation, Sigma Air Mobility (Luxemburg), und die Personalberatung Ambitious Group aus Amsterdam – gemeinsam bilden sie die AAMG. Die zurückliegenden Zusammenhänge mit AAMG datieren bis ins Jahr 2023, als

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Zollstreit gefährdet Schweizer Rüstungsgeschäft: Die F-35-Beschaffung gerät erneut unter Druck

Die 6,25 Milliarden US-Dollar schwere Bestellung der Schweiz für 36 Lockheed Martin F-35A-Kampfflugzeuge steht nach der Einführung eines 39-prozentigen Zolls auf Schweizer Importe durch die Vereinigten Staaten wieder im Zentrum einer heftigen politischen Debatte. Die am Schweizer Nationalfeiertag, dem 1. August 2025, verkündete Entscheidung von US-Präsident Donald Trump hat in Bern für diplomatische Verwerfungen gesorgt und die Rufe von Parlamentariern aus verschiedenen politischen Lagern laut werden lassen, den Vertrag zu überdenken. Die neuen Zölle, die das Handelsdefizit zwischen den beiden Ländern verringern sollen, geben den Kritikern, deren Forderungen nach einer Annullierung des Deals bisher abgewiesen wurden, neuen Auftrieb. Die politische Auseinandersetzung um die Beschaffung des modernsten Kampfflugzeugs der Welt scheint damit in eine neue, kritische Phase zu treten. Ein wiederkehrendes Politikum: Die lange Geschichte der F-35-Debatte Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge für die schweizerische Luftwaffe ist seit Jahren ein ständiges Thema in der Schweizer Politik. Am 27. September 2020 stimmte die Bevölkerung in einer knappen Abstimmung mit 50,1 Prozent der Stimmen der Beschaffung neuer Jets grundsätzlich zu. Die damalige Regierung, der Bundesrat, wählte im Juli 2021 den F-35A aus, um die in die Jahre gekommenen McDonnell Douglas F/A-18 Hornet und die alternden Northrop F-5 Tiger zu ersetzen. Bei der Evaluation hatte sich das fünft-Generation-Flugzeug gegen europäische Konkurrenten wie den Dassault Rafale, den Boeing F/A-18 Super Hornet und den Eurofighter Typhoon durchgesetzt. Die Entscheidung löste umgehend eine Welle der Empörung in der Opposition aus. Anfang 2022 starteten die Sozialistische Partei, die Grünen und die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine

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Sintflutartiger Regen in Mexiko-Stadt: Flugbetrieb am internationalen Flughafen MEX eingestellt

Heftige Regenfälle und daraus resultierende Überschwemmungen haben am 10. August 2025 den internationalen Flugverkehr am Flughafen Mexiko-Stadt (MEX) für mehrere Stunden lahmgelegt. Wegen schlechter Sichtverhältnisse und der Überflutung von Rollbahnen sahen sich die Luftfahrtbehörden gezwungen, den Betrieb für Starts und Landungen vorübergehend einzustellen. Der Flughafendirektor bestätigte in einer Mitteilung, daß die Sperrung drei Stunden lang andauern sollte, um die Sicherheit zu gewährleisten und das aufgestaute Wasser zu beseitigen. Der Vorfall, der zur Umleitung von Dutzenden von Flügen führte und das Chaos am Flughafen verdeutlichte, ist eine direkte Folge der extremen Wetterbedingungen, die die Stadt heimsuchten. Ein tropischer Starkregen legt den Flugverkehr lahm Der internationale Flughafen von Mexiko-Stadt, einer der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt, wurde am Sonntag von einem sintflutartigen Regenguß heimgesucht. Am Nachmittag des 10. August führten die Wassermassen zu erheblichen Überschwemmungen auf dem Rollfeld und den Pisten. Die Sichtverhältnisse verschlechterten sich so drastisch, daß die Flugsicherheitsbehörden in Abstimmung mit der Flughafenleitung eine drastische, aber notwendige Entscheidung trafen: den Flugbetrieb einzustellen. In einer offiziellen Mitteilung gab die Flughafenverwaltung bekannt, daß die Anordnung zur Aussetzung der Landungen und Starts für die kommenden drei Stunden erfolgte. Ziel war es, die „operativen Kapazitäten wiederherzustellen“ und das gesammelte Regenwasser abzupumpen. Die Sicherheit aller Passagiere und Flugzeugbesatzungen hatte dabei oberste Priorität. Die Auswirkungen waren sofort spürbar. Laut dem Flugverfolgungsdienst Flightradar24 mußten 66 Flüge während der Schließung umgeleitet werden. Zahlreiche Fluggesellschaften waren von den Störungen betroffen, darunter auch amerikanische und mexikanische Airlines. Die Passagiere am Flughafen wurden aufgerufen, in Kontakt mit ihrer jeweiligen Fluggesellschaft zu bleiben,

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Pilatus stoppt Exporte in die USA: 39-Prozent-Zoll wird zum massiven Wettbewerbsnachteil

Die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten stehen vor einer ernsthaften Belastungsprobe. Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus Aircraft hat angesichts eines neu eingeführten Zolls von 39 Prozent auf seine Produkte einen einstweiligen Exportstopp für seine Flugzeugmodelle PC-12 und PC-24 in die USA verhängt. Diese drastische Maßnahme soll Käufern und Händlern in den USA die Möglichkeit geben, die Situation neu zu bewerten, während das Unternehmen auf eine politische Lösung des Konflikts drängt. Der Zoll, der für Pilatus einen „erheblichen Wettbewerbsnachteil“ darstellt, könnte die Geschäftsgrundlage des Unternehmens in einem seiner wichtigsten Märkte gefährden. Bisher gingen vier von zehn produzierten Flugzeugen an amerikanische Kunden. Die Entscheidung verdeutlicht die Fragilität internationaler Handelsbeziehungen und die direkten Auswirkungen auf die Wirtschaft. Ein unerwarteter Schlag: Die Hintergründe des Zollstreits Der plötzliche Zoll von 39 Prozent auf Schweizer Flugzeuge, der von den US-Behörden erhoben wird, kommt überraschend und trifft Pilatus hart. Während in den Handelsabkommen der Vereinigten Staaten mit der Europäischen Union und Großbritannien eine generelle Zollbefreiung für Flugzeuge und Flugzeugteile gilt, fällt die Schweiz durch ihr Nicht-EU-Mitgliedschaft aus dieser Regelung heraus. Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, bestätigte in einem Interview mit der Zeitung „Schweiz am Wochenende“, wie schwerwiegend die Auswirkungen des Zolls für den Hersteller sind. Angesichts der „massiven Zusatzkosten“ befürchtet Pilatus, gegenüber seinen europäischen Wettbewerbern, die von dieser Zollfreiheit profitieren, ins Hintertreffen zu geraten. Die PC-12 und die PC-24, die von Pilatus in Stans gefertigt werden, sind gefragte Modelle auf dem US-amerikanischen Markt für Geschäfts- und Privatflugzeuge. Der PC-12, ein einmotoriges Turboprop-Flugzeug, und der PC-24,

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Flügelkollision in Atlanta: Delta-Maschine beschädigt stehendes Flugzeug bei Rangier-Manöver

Auf dem Hartsfield-Jackson International Airport (ATL) in Atlanta ist es am 10. August 2025 zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem der Flügel einer startbereiten Boeing 757-200 von Delta Air Lines mit dem Flügel eines am Flugsteig geparkten Flugzeugs kollidierte. Das Unglück ereignete sich, als das Flugzeug für Flug DL1830 nach Guatemala-Stadt vom Flugsteig geschoben wurde. Obwohl niemand verletzt wurde, mußten alle 192 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder das Flugzeug verlassen, was zu einer erheblichen Verspätung führte. Dieser Vorfall ist der jüngste in einer Reihe ähnlicher Kollisionen in den Vereinigten Staaten in den letzten Monaten und wirft Fragen über die Sicherheit von Bodenmanövern auf den immer belebteren Flughäfen auf. Der Vorfall im Detail: Ein Rangierfehler mit Folgen Der Zwischenfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr Ortszeit am Flughafen Atlanta, einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Flug DL1830, der sich auf dem Weg zum internationalen Flughafen La Aurora in Guatemala-Stadt (GUA) befand, wurde gerade vom Flugsteig weggeschoben. Während dieses Manövers, das unter der Aufsicht von Bodenpersonal und unter Einsatz einer speziellen Schleppmaschine durchgeführt wird, streifte die Flügelspitze der Boeing 757-200 ein anderes, geparktes Flugzeug. Die andere betroffene Maschine gehörte ebenfalls der Fluggesellschaft Delta Air Lines, war zum Zeitpunkt der Kollision jedoch unbesetzt, so die Berichte. Die genauen Details des beschädigten Flugzeugs sind derzeit nicht bekannt. Glücklicherweise gab es bei der Kollision keine Verletzten. Die Sicherheit aller Beteiligten hatte oberste Priorität. Dennoch hatte der Vorfall erhebliche Auswirkungen auf die Reisenden von Flug DL1830. Alle 192 Passagiere und die sechs Besatzungsmitglieder mußten das Flugzeug wieder verlassen.

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Neuer Akteur am Himmel: Amelia Executive sichert sich österreichisches AOC

Die Fluggesellschaft Amelia Executive, ein neuer Stern am Himmel des Executive- und Medizin-Charterflugverkehrs, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am 28. Juli 2025 erhielt das Unternehmen von der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control das offizielle Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) sowie die Betriebslizenz (OL). Dieser Schritt ermöglicht es Amelia Executive, ihre Operationen zu erweitern und eine eigene Flugzeugflotte unter österreichischer Flagge zu betreiben. Die Aufnahme eines fast 20 Jahre alten Learjet 45 (OE-GRD) in die Flotte markiert den ersten Schritt in dieser neuen Ära. Während die Airline bereits seit Juni mit einem virtuellen Betreibermodell agiert, plant sie nun die Überführung eines speziell konfigurierten Airbus A319 auf das neue AOC. Dieser strategische Schritt positioniert Amelia Executive als ernstzunehmenden Akteur in einem wachsenden Marktsegment. Ein neuer Startpunkt: Das österreichische AOC als strategische Grundlage Die Erteilung des österreichischen Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) ist für Amelia Executive von zentraler Bedeutung. Bisher operierte die Fluggesellschaft als sogenannter „virtueller Betreiber“, was bedeutet, daß sie Flugzeuge anbot, die jedoch unter dem AOC einer anderen Fluggesellschaft flogen. In diesem Fall handelte es sich um die slowenische Amelia International. Mit dem eigenen AOC ist Amelia Executive nun eine vollwertige Fluggesellschaft, die Flugzeuge in ihrer eigenen Verantwortung betreiben kann. Dieser Schritt ist nicht nur ein administrativer, sondern auch ein strategischer. Ein eigenes AOC ermöglicht eine höhere Flexibilität in der Flottenplanung und -nutzung, eine direktere Kontrolle über die Betriebsstandards und eine stärkere Markenbildung. Der verantwortliche Manager Thomas Dannoville bestätigte, daß die Fluggesellschaft nun die volle Kontrolle über ihre Operationen besitzt. Der erste Flugzeugtyp, der unter dem neuen österreichischen

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Spanien entscheidet sich gegen amerikanische F-35

Die spanische Regierung hat eine wegweisende Entscheidung für ihre militärische Zukunft getroffen: Sie lehnt den Kauf von amerikanischen F-35-Kampfflugzeugen ab und setzt stattdessen auf europäische Alternativen. Dieser Schritt, der im Einklang mit den Bestrebungen der Europäischen Union steht, die Abhängigkeit von US-Rüstungstechnologie zu verringern, markiert eine Neuausrichtung in der spanischen Verteidigungsstrategie. Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund der notwendigen Außerdienststellung der veralteten AV-8B Harrier-Flotte bis 2030 und den politischen Spannungen mit den Vereinigten Staaten. Derzeit wird intensiv über die zukünftige Bewaffnung des Flugzeugträgers Juan Carlos I diskutiert, da die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge eine vorübergehende operative Lücke hinterlassen wird. Abschied von der Harrier-Flotte: Die Suche nach einem Nachfolger Die spanische Marine setzt seit fast 50 Jahren auf die legendären AV-8B Harrier-Kampfflugzeuge. Diese Flugzeuge, bekannt für ihre Fähigkeit, senkrecht zu starten und zu landen, sind für den Betrieb auf dem Flugzeugträger Juan Carlos I unerläßlich. Doch die Zeit der Harrier geht zu Ende. Die Vereinigten Staaten und Italien, die ebenfalls Betreiber dieses Flugzeugtyps waren, stellen ihren Support ein. Dies zwingt Spanien dazu, bis 2030 einen Nachfolger zu finden. Die F-35, insbesondere die Variante F-35B, die ebenfalls senkrecht starten und landen kann, schien lange Zeit die einzig logische Wahl zu sein. Doch die spanische Regierung hat sich nun entschieden, diesen Weg nicht zu gehen. Ein wesentlicher Grund für die Ablehnung der F-35 sind die hohen Kosten, die pro Einheit zwischen 90 und 130 Millionen Euro liegen. Diese Kosten sind nach Auffassung der spanischen Regierung nicht mit den eigenen Verteidigungszielen vereinbar. Die strategische Neuorientierung

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Chaos über Spanien: Aggressive Passagierin zwingt Tui-Flug zur Ausweichlandung

Ein Flug von Tuifly Nordic auf dem Weg von Gran Canaria nach Göteborg mußte am Mittwoch zu einer außerplanmäßigen Landung in Santiago de Compostela gezwungen werden. Der Grund war das gewalttätige und unkontrollierbare Verhalten einer Passagierin an Bord. Zeugen berichten, die Frau habe geschrien, eine Mitreisende angegriffen, indem sie ihr an den Haaren zog, und sich auch gegenüber einem Flugbegleiter aggressiv verhalten. Der Vorfall, der eine Notlandung und erhebliche Verspätungen zur Folge hatte, wirft Fragen über die Kontrollen vor dem Einsteigen und den Umgang mit schwierigen Passagieren in der Luftfahrt auf. Die Tui lobte das Vorgehen der Besatzung. Die spanischen Behörden haben ein Ermittlungsverfahren gegen die Unruhestifterin eingeleitet. Ein Flug, der in Chaos endete: Die Ereignisse an Bord Flug 6B234 wurde von einer Boeing 737 Max 8 (Registrierung SE-RND) durchgeführt und befand sich auf dem Weg vom Flughafen Gran Canaria (LPA) nach Göteborg (GOT). Kurz nach dem Start, als sich die Maschine bereits im spanischen Luftraum befand, eskalierte die Situation. Eine weibliche Passagierin, die nach Zeugenaussagen bereits vor dem Einsteigen einen angetrunkenen Eindruck machte, begann in der Kabine zu randalieren. Die Besatzung sah sich gezwungen, die Kontrolle über die Situation zu übernehmen. Angesichts der Bedrohung für die Sicherheit der anderen Passagiere und des Personals, traf die Crew die Entscheidung, den nächstgelegenen Flughafen anzusteuern, um eine außerplanmäige Zwischenlandung durchzuführen. Die Piloten leiteten die Umleitung nach Santiago de Compostela (SCQ) ein. Sicherheit hat Vorrang: Die Notlandung und ihre Folgen Die Ausweichlandung in Santiago de Compostela verlief ohne weitere Zwischenfälle. Spanische Polizeikräfte nahmen

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Paris-Orly: Volotea, Air Caraïbes und French Bee bündeln ihre Kräfte

Die Fluggesellschaften Volotea, Air Caraïbes und French Bee haben eine strategische Kooperation bekanntgegeben, die den Reiseverkehr zwischen regionalen Städten in Europa und Langstreckenzielen weltweit erheblich vereinfachen soll. Mit einem am 6. August 2025 unterzeichneten Interline-Abkommen ermöglichen die drei Airlines nun ihren Passagieren, mit nur einem einzigen Ticket und durchgängigem Gepäckservice nahtlos über den Flughafen Paris-Orly zu reisen. Die Vereinbarung, die bereits in Kraft getreten ist, eröffnet Reisenden aus acht regionalen Städten in Frankreich und Italien direkte Anbindungen an attraktive Destinationen in der Karibik, in den französischen Überseegebieten sowie in Nordamerika und auf Réunion. Einheitliches Reiseerlebnis: Die Vorteile für Passagiere Das Interline-Abkommen zielt darauf ab, das Kundenerlebnis zu verbessern und Reisen zu Langstreckenzielen zu optimieren. Für Passagiere, die von den regionalen Flughäfen starten, bietet die neue Kooperation eine Reihe von spürbaren Vorteilen: Diese Verbesserungen sind nicht nur ein Komfortgewinn für die Reisenden, sondern auch eine strategische Maßnahme, um den Tourismus zu fördern und den Zugang zu den Überseeregionen sowie den transatlantischen Märkten zu erleichtern. Erweitertes Streckennetz: Europa trifft die Welt Die neue Partnerschaft erweitert die Anbindung von regionalen Flughäfen an ein globales Streckennetz. Reisende aus acht Städten in Frankreich und Italien – darunter Lourdes, Genua, Turin und Verona – profitieren nun von den erweiterten Reisemöglichkeiten. Die Entscheidung, Paris-Orly als zentrales Drehkreuz zu nutzen, ist bemerkenswert. Während der größere Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) traditionell als Hauptdrehkreuz für internationale Flüge in Frankreich fungiert, hat sich Orly zunehmend als wichtiger Knotenpunkt für den Verkehr in die französischen Überseegebiete und zu ausgewählten Langstreckenzielen etabliert.

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