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JetBlue und United Airlines schmieden weitreichende Allianz

Die Fluggesellschaften JetBlue und United Airlines haben am 29. Mai 2025 eine umfassende Partnerschaft bekanntgegeben, die eine enge Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vorsieht. Diese Allianz, die in der Branche bereits erwartet wurde, zielt darauf ab, das Angebot beider Fluggesellschaften für ihre Kunden zu erweitern und technologische Vorteile zu nutzen. Ein unmittelbarer Vorteil für Passagiere ergibt sich aus der Verknüpfung der jeweiligen Vielfliegerprogramme. Mitglieder von United Airlines MileagePlus können zukünftig Meilen auf Flügen von JetBlue ab den Flughäfen New York und Boston sammeln und einlösen, während Mitglieder des TrueBlue-Programms von JetBlue dies auf Flügen von United tun können. Vorteile für Vielflieger und verbesserte digitale Angebote Die gegenseitige Anerkennung erstreckt sich auch auf andere Vorteile der Vielfliegerprogramme, wie beispielsweise Priority Boarding, kostenlosen Zugang zu Premium-Sitzplätzen sowie die Möglichkeit zur Nutzung von Standby-Optionen und Umbuchungen am selben Tag. Die kommerzielle Zusammenarbeit umfaßt ebenfalls die digitalen Vertriebskanäle. Beide Fluggesellschaften werden ihre Flüge auf den Webseiten und in den mobilen Apps des jeweils anderen anbieten. United Airlines wird zudem einige ihrer Urlaubsreisepakete über Paisly vertreiben, die digitale Vertriebsplattform von JetBlue für verschiedene Reisedienstleistungen. Bisher waren die Zusatzleistungen von United Airlines über verschiedene Kanäle verteilt, sollen nun aber auf der integrierten digitalen Plattform von JetBlue gebündelt werden. Im Gegenzug wird JetBlue die fortschrittliche Werbetechnologie Kinective Media von United Airlines integrieren. Diese digitale Plattform ermöglicht es der Fluggesellschaft, Passagieren personalisierte Werbung, Inhalte und Angebote in verschiedenen Phasen ihrer Reise anzuzeigen. Auf operativer Ebene werden die beiden Fluggesellschaften Slots an ihren jeweiligen Drehkreuzen austauschen. JetBlue wird United Airlines

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Niederösterreichs Wintertourismus verzeichnet Zuwachs

Der Wintertourismus in Niederösterreich hat die Saison 2024/25 mit einem erfreulichen Ergebnis abgeschlossen. Laut einer ersten Hochrechnung der Statistik Austria konnte das Bundesland von November 2024 bis April 2025 ein Plus von zwei Prozent bei den Nächtigungen verzeichnen. Insgesamt wurden über 2,8 Millionen Nächtigungen (2.801.900) gezählt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigte sich zufrieden mit diesem Resultat, das sowohl auf eine gestiegene Nachfrage aus dem Ausland (+4,4 Prozent mit 917.500 Nächtigungen) als auch auf eine stabile Nachfrage inländischer Gäste (+0,8 Prozent oder 1.884.400 Nächtigungen) zurückzuführen ist. Mikl-Leitner hob hervor, daß neben dem traditionellen Wintertourismus auch der frühe Beginn der Ausflugssaison im April und insbesondere der wachsende Wirtschaftstourismus zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben. Niederösterreich erlebe derzeit einen regelrechten Boom an Veranstaltungen im Tagungs- und Kongressbereich, was maßgeblich zur Auslastung in den Nebensaisonen beitrage. Nun blicken die Gastgeber optimistisch auf die bevorstehende Sommersaison. Auch Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, freute sich über das positive Nächtigungsergebnis im Winter. Er betonte, daß der Wirtschaftstourismus in Niederösterreich neben dem Ausflugstourismus ein verläßlicher Faktor für Nächtigungen sei und sich derzeit sehr positiv entwickle. Die Bilanz für April sei äußerst erfreulich und ein guter Vorbote für die begonnene Sommersaison. Niederösterreich unter den Top-Destinationen für Tagungen Ein kürzlich erschienener Meeting Industry Report Austria 2024 belegt die Stärke Niederösterreichs im Bereich des Kongress- und Seminartourismus. Österreichweit wurden im vergangenen Jahr über 27.000 Veranstaltungen mit mehr als 1,8 Millionen Teilnehmern verzeichnet. Niederösterreich zählt mit seinen beliebten Veranstaltungslocations zu den Top drei der Gastgeberbundesländer und ist national wie international in dieser

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FAA gibt Boeing mehr Eigenverantwortung bei Flugzeugkontrollen zurück

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat bekanntgegeben, daß sie das Programm erneuern wird, welches Boeing erlaubt, Inspektionen und Reparaturen an seinen Flugzeugen selbst durchzuführen, anstatt daß dies durch FAA-Mitarbeiter geschieht. Die sogenannte Organization Designation Authorization (ODA) von Boeing tritt am 1. Juni 2025 in Kraft. Dieser Schritt bedeutet eine Reduzierung der direkten Aufsicht durch die Behörde. Laut einer Erklärung der FAA vom 29. Mai habe man in den rigorosen Überprüfungen der letzten drei Jahre Verbesserungen in wichtigen Kriterien und den meisten Leistungsbereichen festgestellt. Die FAA betonte jedoch, daß sie die Leistung von Boeing auch nach der Erneuerung des Programms weiterhin genau überwachen werde. Reaktion auf frühere Produktionsmängel Die FAA hatte die Produktion der Boeing 737 MAX im Werk in Renton seit Bekanntwerden von Problemen mit Produktionsfehlern genau überwacht. Vorfälle wie der des Alaska-Airlines-Flugs im Januar 2024, bei dem sich mitten im Flug eine Türverkleidung aufgrund fehlender Bolzen löste, hatten die neue Produktionslinie stark in die Kritik geraten. Die Produktion der Serie wurde im Januar 2024 gestoppt, bis die FAA davon überzeugt war, daß Boeing einen neuen Prozeß zur Sicherstellung höchster Qualitätsstandards in der Produktion etabliert hatte. Im Februar besuchten FAA-Inspektoren sowohl Boeings Werk in Renton als auch das Werk von Spirit AeroSystems in Wichita. Die FAA ermutigte aktiv zu Whistleblower-Beschwerden, bevor die Produktion wieder aufgenommen werden durfte. Im Dezember 2024 erklärte die FAA, daß sie die Produktion der 737 MAX 9 weiterhin aggressiv überwachen werde. Der FAA-Administrator Mike Whitaker kommentierte während einer planmäßigen Aufsichtsinspektion im Boeing-Werk in Renton in diesem Monat,

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Preis-Schock für Alleinreisende: Delta, American und United verlangen teils deutlich mehr

Eine ungewöhnliche Preisgestaltung sorgt derzeit in der amerikanischen Luftfahrt für Aufsehen: Delta Air Lines berechnet auf ausgewählten Strecken Alleinreisenden teils deutlich höhere Ticketpreise als Passagieren, die mindestens zu zweit buchen. Wie das Portal Thrifty Traveler aufdeckte, sinken die Ticketpreise erheblich, sobald mindestens zwei Personen in der Buchung angegeben werden. In einigen Fällen zahlen Soloreisende bis zu 70 Prozent mehr für denselben Sitzplatz. Auch American Airlines und United Airlines wenden ähnliche Preistaktiken an. Die Preisunterschiede scheinen in den veröffentlichten Tarifbestimmungen von Delta für bestimmte Inlandsflugtickets aufzutreten. Dort ist explizit eine Bedingung formuliert, die vorschreibt, daß der Passagier von mindestens einem Erwachsenen begleitet sein muß, um den günstigsten Preis zu erhalten. Die Fluggesellschaft selbst hat sich zu dieser Preisgestaltung bisher nicht öffentlich geäußert. Deutliche Preisunterschiede bei Buchung für zwei Personen Die Preisabweichungen wurden erstmals von Thrifty Traveler bemerkt und durch Live-Flugpreisrecherchen bestätigt. In einem Fall sank der Preis für ein One-Way-Ticket von Minneapolis nach Miami von 199 US-Dollar für eine Einzelperson auf 118 US-Dollar pro Person, wenn zwei Reisende gebucht wurden. Dieser Unterschied trat bei verschiedenen Tarifarten auf, einschließlich Basic Economy, Main Cabin und Comfort Plus. Die niedrigeren Tarife beinhalten in den Tarifbestimmungen von Delta die Bedingung, daß der Reisende „auf allen Strecken im selben Abteil von mindestens einem Erwachsenen begleitet werden“ muß. Eine solche Bedingung findet sich in den teureren Tarifen für Alleinreisende jedoch nicht. Thrifty Traveler berichtete, man habe dieses neue Preisphänomen am Mittwochmorgen bei Dutzenden von Flugpreissuchen nur auf drei oder vier Strecken beobachtet – fast ausschließlich bei einfachen

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Airbus warnt vor anhaltenden Lieferverzögerungen bis ins Jahr 2028

Die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hatte die moderne kommerzielle Luftfahrtindustrie abrupt zum Stillstand gebracht. Während sich Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit in den folgenden Jahren wieder erholten und eine starke Nachfrage verzeichneten, kämpfen einige mit der Bedienung dieses Booms aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge. Dies zwingt Fluggesellschaften dazu, ältere Maschinen länger im Dienst zu halten oder sogar Flugverbindungen zu streichen. Der multinationale europäische Flugzeugbauer Airbus ist ein Beispiel für einen Hersteller, der von diesen Lieferverzögerungen betroffen ist. Ähnlich wie viele Unternehmen weltweit sieht sich Airbus mit Problemen in der Lieferkette konfrontiert, die zu einem erheblichen Produktionsrückstand geführt haben. Jüngste Berichte deuten nun darauf hin, daß die Auswirkungen dieser Schwierigkeiten noch mehrere Jahre anhalten werden. Drei weitere Jahre Lieferverzögerungen erwartet Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat Airbus seine Kunden, darunter Fluggesellschaften und Leasingfirmen, gewarnt, daß die Auslieferungen seiner Flugzeuge voraussichtlich noch bis zu drei weitere Jahre von Verzögerungen beeinträchtigt sein werden. Das Unternehmen soll die Betreiber auf einer kürzlich abgehaltenen Kundenveranstaltung am französischen Hauptsitz in Toulouse über die Situation informiert haben. Reuters berichtet unter Berufung auf Branchenkenner, daß Flugzeuge, deren Auslieferung bis ins Jahr 2027 und sogar 2028 geplant war, aufgrund des erheblichen Produktionsrückstands, der durch die branchenweiten Probleme in der Lieferkette entstanden ist, von Verzögerungen betroffen sein könnten. Eine andere Quelle habe nach einer kürzlichen Präsentation geäußert, daß es „kein wirkliches Zeichen der Besserung“ gebe. Airbus selbst gab gegenüber Reuters an, mit seinen Zulieferern zusammenzuarbeiten, um die Auswirkungen der aktuellen Situation auf seine Kunden zu mildern. Fortbestehende

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Erster A320neo erreicht Royal Jordanian nach Verzögerungen

Die Fluggesellschaft Royal Jordanian (RJ) hat mit der Übernahme ihrer ersten Airbus A320neo  einen wichtigen Schritt in ihrer Flottenverjüngung vollzogen. Die Auslieferung des Flugzeugs mit der Kennung JY-RAD (msn 12304) von Toulouse Blagnac nach Amman Queen Alia erfolgte am 28. Mai 2025 und damit rund drei Monate später als ursprünglich erwartet. Die Maschine, die von der Leasinggesellschaft Avolon gemietet wird, ist das erste von insgesamt 20 Flugzeugen dieses Typs, die Royal Jordanian von verschiedenen Leasinggebern bestellt hat. Allein von Avolon sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate acht A320neo ausgeliefert werden. Das neue Flugzeug ist mit Pratt & Whitney PW1000-Triebwerken ausgestattet und verfügt über eine Einkabinenkonfiguration mit 180 Sitzplätzen. Royal Jordanian hatte ursprünglich geplant, die erste A320neo bereits im November 2024 in Empfang zu nehmen und den Linienbetrieb mit diesem neuen Flugzeugmuster im Februar aufzunehmen. Das Unternehmen bestätigte jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt gegenüber Fachmedien, daß es aufgrund von Produktionsverzögerungen zu einer Verschiebung des Debüts gekommen war. Umfassende Flottenmodernisierung im Gange Die Einführung der A320neo ist Teil einer umfassenden Erneuerung der Flotte von Royal Jordanian. Die Fluggesellschaft hatte bereits im Dezember ihre letzte aktive A319-100 außer Dienst gestellt und ersetzt ihre älteren Embraer E175 und E195 durch modernere Jets der E2-Familie. Aktuell hat Royal Jordanian noch drei weitere E195-E2 sowie sechs Boeing 787-9 in Bestellung. Die neuen Boeing 787-9, deren Ankunft ursprünglich für die IATA-Sommersaison 2025 erwartet wurde, sollen nun erst im September und Dezember zur Flotte stoßen. Royal Jordanian bedient mit ihrer aktuellen Flotte, die sieben A320-200, zwei A321-200, eine

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Ryanair prangert Flugsicherungschaos in Europa an: Frankreich führt „Liga der Verspätungen“ an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair, gemessen an der Passagierzahl die größte Europas, hat am Freitag eine Rangliste der EU-Staaten veröffentlicht, deren Flugsicherungen (ATC) aufgrund von Personalmangel und schlechter Führung im bisherigen Jahr 2025 (1. Januar bis 26. Mai 2025) die meisten Verspätungen für ihre Flüge und Passagiere verursacht haben. Angeführt wird diese von Ryanair sogenannte „Liga der Verspätungen“ von Frankreich, gefolgt von Spanien und Deutschland. Die von Ryanair veröffentlichte Statistik zeigt, daß Frankreich mit 15.634 verspäteten Flügen und 2.814.120 betroffenen Passagieren die Liste anführt. Spanien folgt mit 11.576 verspäteten Flügen und 2.083.680 Passagieren auf dem zweiten Platz. Deutschland liegt mit 4.367 verspäteten Flügen und 786.060 betroffenen Passagieren an dritter Stelle. Dahinter folgen Portugal und das Vereinigte Königreich. Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Flüge und Passagiere von Ryanair im genannten Zeitraum. Ryanair kritisiert, daß das Jahr 2024 bereits ein Rekordjahr für Verspätungen durch die Flugsicherung gewesen sei, obwohl die Anzahl der Flüge in Europa um fünf Prozent niedriger lag als vor der COVID-19-Pandemie. Die Fluggesellschaft führt dies auf schlecht geführte und unterbesetzte nationale Flugsicherungen zurück, insbesondere bei den ersten Morgenflügen. Während die Verspätungen durch die Flugsicherung im Jahr 2024 stark angestiegen seien, hätten sich die ATC-Gebühren für Fluggesellschaften und Passagiere überproportional zur Inflation entwickelt und seien seit der Pandemie um 35 Prozent gestiegen. Ryanair bemängelt, daß die EU-Kommission und die nationalen Regierungen bisher keine Maßnahmen ergriffen hätten, um die Mängel in ihren Flugsicherungsdiensten zu beheben, was die Flugverspätungen im Sommer 2025 noch verschlimmern könnte. Forderung nach Maßnahmen von den Verkehrsministern Ryanair

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Ryanair übernimmt maltesische Tochter Malta Air vollständig

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihren Anteil an der 2019 gegründeten Malta Air vollständig übernommen. Dies bestätigten Kreise gegenüber der Times of Malta. Der Verkauf der staatlichen Anteile soll bereits vor einigen Monaten unter der Ägide des damaligen Tourismusministers Clayton Bartolo erfolgt sein. Dieser Schritt steht im Einklang mit den vorvertraglichen Vereinbarungen, die bei der Gründung der Fluggesellschaft unter dem damaligen Tourismusminister Konrad Mizzi getroffen wurden. Als Malta Air im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde, sicherte sich die maltesische Regierung eine sogenannte goldene Aktie, die ihr Rechte bezüglich des Namens Malta Air und ein Veto-Recht bei einem potenziellen Verkauf der Fluggesellschaft einräumte. Quellen zufolge beinhaltete die Vereinbarung jedoch auch eine Klausel, die Ryanair nach einer bestimmten Zeitspanne das Recht einräumte, die Regierungsanteile aufzukaufen und somit die Regierung zum Verkauf ihrer Anteile zu zwingen. Die Gründung von Malta Air wurde seinerzeit als Zeichen des langfristigen Engagements von Ryanair für Malta gefeiert. Bis zum Jahr 2022 betrieb die Fluggesellschaft sechs Flugzeuge im Malta Air-Design, und Ryanair-Chef Michael O’Leary kündigte einen weiteren Ausbau der Flotte an. Mit der vollständigen Übernahme durch Ryanair ist die irische Gesellschaft nun alleiniger Anteilseigner von Malta Air. Ryanair dominiert den maltesischen Flugverkehr Neben Malta Air betreibt Ryanair weitere ähnliche Tochtergesellschaften, darunter das ebenfalls in Malta ansässige Lauda Europe, die polnische Fluggesellschaft Buzz und die kurz nach dem Brexit gegründete Ryanair UK. Ryanair ist bereits jetzt der dominierende Akteur im maltesischen Flugverkehr. Einer Studie der Zentralbank von Malta zufolge stellte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr knapp die Hälfte

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IndiGo plant massive Expansion des internationalen Streckennetzes bis 2026

Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo hat am 30. Mai 2025 eine großangelegte Erweiterung ihres internationalen Streckennetzes für das Jahr 2026 angekündigt. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen mindestens zehn neue internationale Routen hinzukommen, wodurch die Anzahl der von IndiGo bedienten internationalen Ziele auf 50 steigen wird, wie der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Pieter Elbers, auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Jahreshauptversammlung der International Air Transport Association (IATA) in Delhi bekanntgab. Einige der neuen Destinationen, wie die bereits für Juli 2025 geplanten Verbindungen von Mumbai nach Manchester und Amsterdam, waren bereits bekannt. Andere Ziele kamen überraschend hinzu. IndiGo plant, seine europäische Präsenz mit Nonstop-Flügen nach London Gatwick, Athen und Kopenhagen auszubauen. Zudem will die Fluggesellschaft ihr Angebot in Südostasien mit der Aufnahme von Siem Reap in Kambodscha erweitern. In Zentralasien sollen vier neue Ziele angeflogen werden, darunter die Wiederaufnahme der Verbindungen nach Almaty und Taschkent. Auch die Kapazitäten auf wichtigen internationalen Strecken wie Tiflis in Georgien, Denpasar auf Bali in Indonesien sowie Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi in Vietnam sollen erhöht werden. Im heimischen Markt wird IndiGo den Flugbetrieb in Hindon und Adampur aufnehmen. Zudem plant das Unternehmen, die beiden neuen Großflughäfen in der Nähe von Delhi (Noida) und im Großraum Mumbai (Navi Mumbai) zu bedienen, sobald diese in Betrieb genommen werden. IndiGo rechnet sogar damit, die erste Fluggesellschaft zu sein, die den neuen Flughafen in Navi Mumbai anfliegt. Flottenwachstum und Wet-Lease als Basis der Expansion Um dieses Wachstum zu unterstützen, setzt IndiGo auf den kontinuierlichen Ausbau seiner Flotte. Derzeit erhält die Fluggesellschaft etwa ein

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Deutsche Bahn startet Preis- und Angebotsoffensive für den Sommer 2025

Die Deutsche Bahn (DB) hat für den kommenden Sommer eine umfassende „Preis- und Angebotsoffensive“ angekündigt, um mehr Reisende für die Bahn zu gewinnen. Ab dem 15. Juni 2025 sollen Fahrgäste von einer Reihe von Vergünstigungen profitieren, die sowohl Gelegenheitsfahrer als auch Vielfahrer ansprechen sollen. Im Fokus stehen dabei Preissenkungen bei den Super Sparpreisen für Kurzstrecken im ICE sowie attraktive Angebote für junge Kunden, Senioren und Pendler. Auch die Konditionen für Flexpreis-Tickets werden verbessert. Eine der Kernmaßnahmen der Offensive ist die deutliche Reduzierung der Super Sparpreise für kurze ICE-Strecken. Ab dem 15. Juni sinkt der Einstiegspreis von 9,99 Euro auf 6,99 Euro. Inhaber einer Bahncard können Tickets auf diesen Strecken dann bereits ab 5,24 Euro erwerben. Diese Preissenkung zielt darauf ab, insbesondere Gelegenheitsreisende und Ausflügler anzusprechen, die kürzere Distanzen mit dem ICE zurücklegen möchten. Attraktive Angebote für junge und ältere Reisende Auch für spezifische Kundengruppen hat die Deutsche Bahn neue Anreize geschaffen. Junge Bahn-Kunden unter 27 Jahren können vom 15. Juni bis zum 13. Dezember die My Bahncard 50 für die zweite Klasse zu einem deutlich reduzierten Preis von 49,99 Euro statt der üblichen 79,90 Euro erwerben. In Kombination mit dem Super Sparpreis Young, der für diese Altersgruppe ohnehin günstigere Konditionen bietet, sind ICE-Fahrten somit bereits ab 9,74 Euro möglich. Dieses Angebot soll junge Menschen verstärkt für die Bahn begeistern. Für Senioren ab 65 Jahren führt die Bahn im Juli und August die Senioren Bahncard Plus ein. Gegen einen noch nicht näher genannten Aufpreis beinhaltet diese Karte zusätzlich zum regulären Bahncard-Rabatt

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