
Falscher Bombenalarm an Bord einer Alaska-Airlines-Maschine führt zu Haftstrafe und hoher Geldzahlung
Ein Passagier der Fluggesellschaft Alaska Airlines, der für eine Bombendrohung an Bord eines Flugzeugs verantwortlich war, ist zu einer Gefängnisstrafe von fast zwei Jahren verurteilt worden. Der Vorfall ereignete sich am 5. Juli 2023, als der Passagier einer Flugbegleiterin eine Notiz übergab, auf der stand: „Es befindet sich eine Bombe im Flugzeug. Das ist kein Scherz.“ Laut einem Bericht des US-amerikanischen Justizministeriums (DOJ) wurde Brandon L. Scott, 40 Jahre alt, der für den Vorfall auf einem Alaska-Airlines-Flug von Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL) zum Seattle Tacoma International Airport (SEA) verantwortlich war, zusätzlich zu drei Jahren Bewährungszeit verurteilt und zur Zahlung von 79.449,47 US-Dollar Schadenersatz an Alaska Airlines und den Spokane International Airport verpflichtet. Der Ablauf der Bombendrohung Am 5. Juli 2023, während eines planmäßigen Fluges der Alaska Airlines von Atlanta (ATL) nach Seattle (SEA), übergab der Passagier Brandon L. Scott einer Flugbegleiterin eine handschriftliche Notiz, in der er behauptete, sich eine Bombe an Bord befinde. Die Notiz enthielt auch Anweisungen, den Flug von Seattle umzuleiten und auf einem anderen Flughafen zu landen. Nachdem die Flugbegleiterin die Drohung erhalten hatte, informierte sie umgehend den Kapitän und den Ersten Offizier, die daraufhin die Flugsicherung (ATC) benachrichtigten. Als Reaktion darauf wurde der Flug zum Spokane International Airport (GEG) im Bundesstaat Washington umgeleitet. Der Flughafen sah sich gezwungen, einen Ground Stop für alle Flugzeuge zu verhängen, was erhebliche Verspätungen für andere Flüge und Passagiere zur Folge hatte. Der Wortlaut der Bombendrohung des Passagiers lautete wie folgt: „Es befindet sich eine Bombe im Flugzeug. Das








