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SunExpress erweitert Angebot ab Stuttgart mit drei neuen Türkei-Nonstopverbindungen

Die Fluggesellschaft SunExpress baut ihr Streckennetz ab Stuttgart weiter aus und nimmt ab Ende Mai 2025 gleich drei neue Nonstopverbindungen in die Türkei auf. Den Anfang macht am 28. Mai 2025 die Strecke nach Ordu-Giresun an der malerischen Schwarzmeerküste, die fortan jeden Mittwoch direkt ab Stuttgart bedient wird. Nur zwei Tage später, am 30. Mai 2025, folgt die Aufnahme der Flüge nach Bursa am Marmarameer, einer Stadt, die reich an historischen Stätten ist und von wo aus das beliebte Wander- und Bergsteigerziel Uludağ leicht zu erreichen ist. Diese Strecke wird zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, zum Flughafen Bursa-Yenisehir bedient. Komplettiert wird das Trio neuer Verbindungen am 1. Juni 2025 mit dem Erstflug nach Balikesir-Edremit nahe der Ägäis. Diese Strecke wird bis Ende September jeweils sonntags im Flugplan stehen. Mit diesen Erweiterungen bedient SunExpress nun 16 von insgesamt 18 türkischen Zielen direkt ab Stuttgart und festigt damit ihre Position als zweitgrößte Fluggesellschaft am Standort. Neue Nonstopflug an die Schwarzmeerküste: Ordu-Giresun Ab dem 28. Mai 2025 können Reisende aus Stuttgart jeden Mittwoch bequem die Schwarzmeerküstenregion rund um Ordu und Giresun erreichen. Diese Region ist bekannt für ihre grüne Landschaft, die sich zwischen dem Meer und dem Pontischen Gebirge erstreckt. Ordu lockt mit seiner modernen Seilbahn auf den Hausberg Boztepe, von wo sich ein weiter Panoramablick bietet. Giresun ist historisch bedeutsam und bekannt für die vorgelagerte Insel Giresun Adası, die antike und mittelalterliche Spuren aufweist. Die neue Nonstopflug von SunExpress ermöglicht es nun, diese reizvolle Region ohne Zwischenstopp zu erreichen. Ab dem

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FlyDubai erweitert europäisches Streckennetz um vier neue Destinationen

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft FlyDubai setzt ihren Expansionskurs fort und kündigt die Aufnahme von Flügen zu vier neuen Zielen in Europa an. Ab September 2025 wird die Airline die Städte Chișinău in Moldawien und Iași in Rumänien anfliegen. Im Dezember 2025 folgen dann Riga in Lettland und Vilnius in Litauen. Mit diesen neuen Verbindungen erhöht FlyDubai die Anzahl ihrer europäischen Destinationen auf 35 in insgesamt 20 Ländern. Besonders hervorzuheben ist, daß FlyDubai die erste Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sein wird, die eine direkte Verbindung zwischen Dubai und dem internationalen Flughafen Iași (IAS) in Rumänien anbietet. Erschließung neuer Märkte in Osteuropa und dem Baltikum Die Aufnahme der Strecken nach Chișinău und Iași markiert eine weitere Expansion von FlyDubai in Osteuropa. Die Fluggesellschaft bedient Rumänien bereits seit 2012 mit Flügen nach Bukarest. Mit den neuen Verbindungen nach Riga und Vilnius betritt FlyDubai erstmals den baltischen Raum und erhöht die Anzahl der unterversorgten Märkte in ihrem Netzwerk auf über 100 Destinationen. Ghaith Al Ghaith, Chief Executive Officer von FlyDubai, äußerte sich zur Expansion: „Die Erweiterung unseres Netzwerks spiegelt unser unerschütterliches Engagement wider, unterversorgte Märkte zu erschließen und den freien Fluss von Handel und Tourismus zu stimulieren. Wir freuen uns sehr, dies mit der Einführung unserer neuesten Ziele in Europa zu verwirklichen. Heute haben wir ein vielfältiges Netzwerk von mehr als 135 Destinationen aufgebaut, von denen 75 Prozent unterversorgte Routen ab Dubai sind. Mit unseren neuen Diensten nach Osteuropa und in die baltische Region freuen wir uns darauf, die Handels- und

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Air Partner: Maßgeschneiderte Fluglogistik als Schlüssel zum Erfolg globaler Sportevents

Die Jahre 2025 und 2026 stehen im Zeichen bedeutender globaler Sportereignisse, die eine immense logistische Herausforderung darstellen. Air Partner, ein Unternehmen spezialisiert auf Luftfahrtlösungen, positioniert sich dabei als unverzichtbarer Partner, um den reibungslosen Ablauf der Reisen von Fans, Sportlern und Teams zu gewährleisten. Angesichts global verteilter Spielpläne, straffer Zeitpläne und der Bewegung tausender Beteiligter avanciert die Mobilität zur strategischen Kernfrage. Maßgeschneiderte Fluglogistik erweist sich dabei als entscheidender Erfolgsfaktor hinter den Kulissen dieser Großereignisse. Komplexe Reiseanforderungen im modernen Sport Heutige Sportveranstaltungen sind mobile Großprojekte, die kurzfristig anberaumt werden, global verteilt stattfinden und eine hohe Komplexität aufweisen. Herkömmliche kommerzielle Flugverbindungen stoßen oft an ihre Grenzen, insbesondere wenn es um die Beförderung ganzer Nationalmannschaften, großer Hospitality-Gruppen oder umfangreicher Medienteams geht. Hier bietet Air Partner mit seinen Dienstleistungen, die von individuellen Charterflügen bis hin zum Frachttransport reichen, passgenaue Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen. Clive Chalmers, Senior Vice President Group Charter UK & ROW bei Air Partner, unterstreicht die Besonderheiten von Sportreisen: „Was viele unterschätzen: Sportreisen sind keine normalen Gruppenreisen. Es geht um Präzision in der Planung, um das Einhalten engster Zeitfenster und oftmals um den Transport umfangreicher Ausrüstung, die exakt zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss. Genau hier setzen wir an. Wir organisieren nicht einfach nur Flüge, wir stellen den reibungslosen Ablauf im Hintergrund sicher, damit sich alle auf das eigentliche Highlight konzentrieren können: den Sport.“ Logistische Meisterleistung beim Giro d’Italia Ein anschauliches Beispiel für die komplexen Anforderungen an die Sportlogistik liefert der Transport der „Carovana del Giro d’Italia“, der offiziellen Begleitflotte des

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Deutsche Aircraft stellt D328eco vor: Ambitionierter Neustart in der Regionalflugzeugproduktion

Am Standort Oberpfaffenhofen präsentierte Deutsche Aircraft das erste Testflugzeug der D328eco (TAC 1). Die Veranstaltung zog Vertreter aus Politik und Wirtschaft an, darunter der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Marie-Christine von Hahn. Die D328eco basiert auf der bekannten Dornier 328 und soll in der Klasse der Regionalflugzeuge durch verbesserte Wirtschaftlichkeit und Leistung überzeugen. Die Präsentation markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur möglichen Wiederbelebung der Entwicklung und Produktion von Passagierflugzeugen in Deutschland. Politische Unterstützung und industrielle Erwartungen Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder würdigte das Projekt als bedeutenden Meilenstein für den Luftfahrtstandort Bayern und sicherte die fortgesetzte Unterstützung des Landes zu. Er betonte die lange Tradition Bayerns in der Luftfahrtindustrie und die Investitionen in Forschung und Entwicklung. Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hob die Bedeutung der bayerischen Luft- und Raumfahrtbranche hervor. Marie-Christine von Hahn vom BDLI unterstrich die potentielle Signalwirkung der D328eco für die gesamte deutsche Luftfahrtindustrie. D328eco: Evolution oder Revolution der Regionalflugzeugklasse? Deutsche Aircraft betont, daß die D328eco auf der bewährten Basis der Dornier 328 aufbaut und durch moderne Technologien in puncto Wirtschaftlichkeit, Emissionen und Kundenerlebnis verbessert wurde. Das Unternehmen hebt die angestrebte höhere Treibstoffeffizienz (40 bis 50 Prozent sparsamer als vergleichbare aktuelle Regionaljets), die optimierte Betriebsleistung auch auf kürzeren und anspruchsvolleren Landebahnen sowie die Integration moderner Avionik und Fertigungsverfahren hervor. Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit die D328eco tatsächlich neue Maßstäbe in der hart umkämpften Klasse der Regionalflugzeuge setzen kann. Der Markt wird von etablierten Herstellern und deren

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TAP Air Portugal Airbus A330 landet in Lissabon mit nur einem Triebwerk und hydraulischem Ausfall

Ein Airbus A330 der TAP Air Portugal, der von Newark nach Lissabon flog, mußte letzte Woche mit nur einem funktionierenden Triebwerk landen, nachdem während des Fluges ein Triebwerksausfall aufgetreten war. Erschwerend kam hinzu, daß der Großraum-Zweidecker, der den Drehkreuz in New Jersey mit fast zweistündiger Verspätung verlassen hatte, beim Sinkflug auf die portugiesische Hauptstadt auch noch einen hydraulischen Ausfall erlitt. Daraufhin setzte die Besatzung eine „PAN PAN“-Meldung ab. Glücklicherweise konnte das betroffene zweistrahlige Flugzeug sicher in Lissabon landen, wobei keine Verletzungen von Passagieren oder Besatzungsmitgliedern des Transatlantikfluges aus den Vereinigten Staaten gemeldet wurden. Das Flugzeug schien jedoch außer Betrieb genommen worden zu sein, da es in den drei Tagen seit dem Vorfall nicht mehr geflogen ist. Untersuchen wir genauer, was an Bord geschah. Verspätete Ankunft in Lissabon nach ereignisreichem Flug TAP Air Portugal Flug TP204 ist ein regulärer transatlantischer Nachtflug vom Newark Liberty International Airport (EWR) im US-Bundesstaat New Jersey. Sein Ziel ist der Flughafen Humberto Delgado (LIS), der die portugiesische Hauptstadt Lissabon bedient und als Hauptdrehkreuz von TAP Air Portugal fungiert. Laut Flightradar24 wird die Strecke täglich bedient, was ihre Bedeutung unterstreicht. Die portugiesische Fluggesellschaft und Star Alliance-Mitglied setzt auf dieser Strecke bevorzugt moderne Airbus-Jets ein, entweder in Form des schmalrumpfigen A321LR (aus der A320neo-Familie) oder des breitrumpfigen A330-900 (aus der A330neo-Familie). An bestimmten Tagen kommen jedoch ältere Airbus A330-200 Zweistrahler aus der älteren A330ceo-Familie zum Einsatz, so wie am 22. Mai. Tatsächlich war für letzten Donnerstag ein A330-200 mit der Registrierung CS-TOO für diesen Flug vorgesehen. Nach einer

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Ende der Freigepäck-Ära: Southwest Airlines führt Gebühren für Aufgabegepäck ein

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines hat ihre langjährige Praxis beendet, wonach Passagiere zwei Gepäckstücke kostenlos aufgeben konnten. Wie das Unternehmen nach vorheriger Ankündigung nun umsetzte, werden seit Dienstag Gebühren für aufgegebenes Gepäck erhoben. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Änderung in der Geschäftsstrategie von Southwest, die bisher mit ihrer großzügigen Gepäckregelung warb. Demnach kostet das erste aufgegebene Gepäckstück nun 35 Dollar (etwa 31 Euro), für das zweite Gepäckstück fallen 45 Dollar an. Von diesen Gebühren ausgenommen sind bestimmte Vielfliegerkunden mit den Status „A-List Preferred“ und Passagiere, die den höchsten Premium-Tarif gebucht haben; sie dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke kostenfrei aufgeben. Kunden mit dem „A-List“-Status können ein Gepäckstück kostenlos einchecken, ebenso Inhaber von Co-Branding-Kreditkarten. Finanzielle Gründe und Kurswechsel der Airline Southwest Airlines hatte bereits im März angekündigt, die sogenannte „Bags Fly Free“-Regelung zu beenden, um ihre Einnahmen zu steigern. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der die Fluggesellschaft unter Druck steht, ihre finanzielle Leistung zu verbessern und sich an die Gepäckgebühren anderer großer US-Fluggesellschaften anzupassen. Analysten sehen darin eine Reaktion auf den Druck von Investoren, die eine Steigerung der Rentabilität fordern. Gleichzeitig zog Southwest ihre Finanzprognose für das laufende Jahr zurück, was das „Wall Street Journal“ zuerst berichtete. Als Grund nannte die Airline die Unsicherheiten durch den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt und dessen Auswirkungen auf die Nachfrage. Die Einführung von Gepäckgebühren und die Zurücknahme der Finanzprognose deuten auf eine Phase der strategischen Neuausrichtung bei Southwest Airlines hin. Es bleibt abzuwarten, wie die Kunden auf diese Veränderungen reagieren und ob andere Billigfluggesellschaften ähnliche Schritte in

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Zwischenfall auf ANA-Flug: Passagier wollte Tür während des Fluges öffnen

Eine Boeing 787-9 der All Nippon Airways (ANA), der am 24. Mai 2025 als Flug 114 von Tokio nach Houston unterwegs war, mußte außerplanmäßig in Seattle-Tacoma International Airport landen, nachdem ein Passagier versucht hatte, während des Fluges eine Ausgangstür zu öffnen. Das Flugzeug landete sicher, wo die Strafverfolgungsbehörden den Passagier in Empfang nahmen. Der betroffene Passagier wurde von Mitreisenden und der Besatzung an Bord zurückgehalten. Die Behörden bestätigten später, daß sich der Mann in einer medizinischen Notlage befand und nach der Ankunft in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Vorfall führte zu einer mehrstündigen Verspätung des Fluges. Passagier mit medizinischer Krise – Zweiter Passagier auffällig Der Vorfall ereignete sich auf ANA Flug 114, der mit einer Boeing 787-9 (Kennzeichen JA934A) durchgeführt wurde, einem täglichen Linienflug vom internationalen Flughafen Tokio-Haneda zum Interkontinentalflughafen Houston. Der Flug befand sich etwa neun Stunden auf seinem zwölfstündigen Flug, als die Besatzung die Umleitung einleitete. Laut Daten von Flightradar24 landete das Flugzeug um 04:31 Uhr in Seattle und blieb bis 06:52 Uhr am Boden. Die Maschine erreichte Houston schließlich um 12:42 Uhr, fast vier Stunden später als geplant. Die Polizei von Seattle teilte den Medien mit, daß der Mann, der versucht hatte, die Ausgangstür während des Fluges zu öffnen, „eine medizinische Krise hatte“ und später ins Krankenhaus gebracht wurde. Es ist unklar, ob er mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muß. Zusätzlich wurde, wie die BBC berichtete, ein weiterer Passagier wegen „unruly behavior“ (auffälligem Verhalten) aus dem Flugzeug entfernt. Während des unplanmäßigen Stopps wurde der zweite Passagier aufgeregt und

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Flix greift mit Milliardeninvestition in neue Züge die Deutsche Bahn an

Das deutsche Mobilitätsunternehmen Flix, bekannt für seine Fernbusse und die Marke Flixtrain, plant mit dem Kauf von bis zu 65 neuen Hochgeschwindigkeitszügen eine deutliche Ausweitung seines Angebots im Schienenverkehr und will damit das Kerngeschäft der Deutschen Bahn herausfordern. „Wir wollen damit nicht nur beim Zug selbst und unserem digitalen Produkt, sondern auch beim Netz ein Angebot machen, das den Wettbewerb mit den Staatsbahnen keinesfalls scheuen muss“, erklärte Flix-Chef André Schwämmlein gegenüber dem „Handelsblatt“. Das Unternehmen investiert dafür insgesamt 2,4 Milliarden Euro in Züge des spanischen Herstellers Talgo, wobei die Lokomotiven von Siemens geliefert werden sollen. 30 Züge sind bereits fest bestellt, eine Option für 35 weitere besteht. Ein besonderer Fokus von Flix liegt auf dem grenzüberschreitenden Verkehr. „Wir wollen mit dem gleichen Zug ganz bewusst mehrere Länder bedienen können“, so Schwämmlein. Hierfür nehmen Flix und Talgo entsprechende Anpassungen an den Zügen vor, um einen Einsatz in „zahlreichen europäischen Ländern“ zu ermöglichen. Laut Informationen des „Handelsblatts“ erzielt die Bussparte von Flix auf diesen internationalen Strecken die höchsten Gewinne, was die strategische Bedeutung des grenzüberschreitenden Zugverkehrs für das Unternehmen unterstreicht. Finanzierung aus Eigenkapital und Krediten – Deutsche Bahn wartet ebenfalls auf Talgo Flix finanziert den Kauf der Züge aus einer Mischung aus Eigenkapital und Krediten. „Die Finanzierung ist eine Mischung aus Equity, also Eigenkapital, und Krediten. Wir kaufen die Züge ganz regulär. Das ist möglich, wenn man eine Bilanz hat, die stark genug ist“, sagte Schwämmlein. Bisher agierte Flix im Zugverkehr primär als Technologieplattform, während Partner die Züge besaßen und betrieben. Die

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Deutsche Flughäfen verlieren im globalen Luftfrachtboom an Boden

Deutschlands Flughäfen verpassen nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zunehmend die Chancen des globalen Booms in der Luftfracht. Hauptgeschäftsführer Joachim Lang und Fraport-Vorstand Pierre Dominique Prümm bemängeln mangelnde Flexibilität, zu hohe Kosten und eine schleppende Digitalisierung bei den zuständigen Behörden als wesentliche Gründe für diese Entwicklung. Während die weltweite Steigerungsrate im Luftfrachtbereich bei etwa 11,3 Prozent lag, verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr lediglich ein Wachstum von 1,8 Prozent im Ladevolumen. Prognosen deuten darauf hin, daß die Luftfracht in Deutschland in den kommenden Jahren weiter zurückfallen könnte. Ein zentraler Kritikpunkt von Joachim Lang betrifft die unzureichende Vorbereitung des Zolls auf die stetig wachsende Anzahl kleiner E-Commerce-Sendungen, insbesondere aus China. Er äußerte die Erwartung, daß andere Versandhändler die Logistikmethoden chinesischer Unternehmen wie Temu und Shein nachahmen würden, und betonte die Notwendigkeit einer schnellen Digitalisierung der Behörden, in der andere Länder seiner Einschätzung nach schneller voranschreiten. Ökonomische Faktoren und Verlagerung von Frachtströmen entscheidend Pierre Dominique Prümm hob hervor, daß im Frachtgeschäft die ökonomischen Kriterien Zeit und Geld eine noch größere Rolle spielten als im Passagierverkehr. Bereits geringfügige Änderungen könnten erhebliche Verschiebungen bei den Warenströmen bewirken. In den vergangenen Jahren hätten deutsche Flughäfen bereits massiv Geschäft an westeuropäische Konkurrenten wie Luxemburg, Brüssel und Lüttich verloren. Zudem werde deutsche Luftfracht zunehmend über Drehkreuze im Mittleren Osten abgewickelt. Im vergangenen Jahr verlor Frankfurt sogar seine Position als größter europäischer Umschlagplatz für Luftfracht an Istanbul. Dieser Verlust der Spitzenposition unterstreicht die Dringlichkeit der von BDL und Fraport geäußerten Kritik. Forderungen des BDL zur Stärkung des

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Boeing entgeht Strafverfolgung im 737-Max-Fall durch Vergleich mit US-Justizministerium

Das US-Justizministerium (DOJ) gab am 23. Mai 2025 bekannt, eine Einigung mit dem Flugzeugbauer Boeing erzielt zu haben, wodurch das Unternehmen einer strafrechtlichen Verfolgung im Zusammenhang mit den zwei tödlichen Abstürzen seiner 737 Max-Flugzeuge in den Jahren 2018 und 2019 entgeht. Im Rahmen dieser sogenannten Non-Prosecution Agreement (NPA) räumte Boeing ein, sich verschworen zu haben, um die rechtmäßige Tätigkeit der Aircraft Evaluation Group der Federal Aviation Administration (FAA) zu behindern und zu beeinträchtigen. Die Vereinbarung verpflichtet Boeing zur Zahlung oder Investition von über 1,1 Milliarden US-Dollar. Dies beinhaltet eine kriminelle Geldstrafe von 487,2 Millionen US-Dollar, der gesetzlichen Höchststrafe, die teilweise durch eine bereits gezahlte Strafe von 243,6 Millionen US-Dollar aus einer 2021 getroffenen Deferred Prosecution Agreement (DPA) aufgewogen wird. Zusätzlich wird Boeing 444,5 Millionen US-Dollar in einen Fonds für die Hinterbliebenen der Absturzopfer einzahlen, ergänzend zu den bereits im Rahmen der früheren Vereinbarung zugesagten 500 Millionen US-Dollar. Weitere 455 Millionen US-Dollar sollen in die Verbesserung der Compliance-, Sicherheits- und Qualitätsprogramme von Boeing investiert werden. Gemischte Reaktionen von Familien der Opfer und deren Rechtsvertretern Die Familien der Opfer und deren Rechtsvertreter äußerten gemischte Reaktionen auf diesen Vergleich. Laut Aussagen des DOJ signalisierten die Angehörigen und Anwälte von über 110 Opfern entweder Unterstützung oder keinen Einwand gegen die Vermeidung eines Gerichtsverfahrens. Mehrere andere Familien lehnten die Einigung jedoch entschieden ab und brachten ihre Empörung und Enttäuschung darüber zum Ausdruck, daß Boeing der direkten Verantwortung entgeht. Catherine Berthet, die ihre Tochter beim zweiten Absturz in Äthiopien im Jahr 2019 verlor, zeigte sich „absolut

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