secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Betrunkener Fluggast in Nürnberg aus Mallorca-Flugzeug entfernt – Widerstand gegen Polizei

Einem 35-jährigen Mann ist sein geplanter Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca zum Verhängnis geworden. Der Pilot schloss den erheblich alkoholisierten Passagier am Montag von dem Flug aus. Als sich der Mann weigerte, den Anweisungen des Bordpersonals Folge zu leisten, musste die Polizei einschreiten. Bei der anschließenden Abführung leistete der Betrunkene Widerstand und schubste eine Polizistin. Der Vorfall ereignete sich am Montag, als ein Flugzeug vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg zur beliebten Ferieninsel Mallorca starten sollte. Noch vor dem Abheben stellte die Besatzung fest, daß einer der Passagiere stark alkoholisiert war. Der Pilot entschied daraufhin, den 35-jährigen Mann zum Schutz der Sicherheit an Bord von der Beförderung auszuschließen. Polizeieinsatz und Widerstandshandlungen Nachdem der Mann sich weigerte, das Flugzeug zu verlassen, wurde die Flughafenpolizei hinzugezogen. Die Beamten forderten den Mann auf, das Flugzeug zu verlassen, doch dieser kam der Aufforderung nicht nach. In der Folge legten die Polizisten dem 35-Jährigen Handfesseln an, um ihn aus dem Flugzeug zu bringen. Hiergegen wehrte sich der Mann heftig und schubste im Gerangel eine Polizistin gegen die Bordwand des Flugzeugs. Die Beamtin wurde durch den Stoß glücklicherweise nicht verletzt. Blutentnahme und Ausnüchterungszelle Die Polizei brachte den renitenten Fluggast schließlich zur Dienststelle auf dem Flughafengelände. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt, um den genauen Grad seiner Alkoholisierung festzustellen. Anschließend verbrachte der 35-Jährige die Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Statt den Urlaub auf Mallorca anzutreten, fand sich der Mann somit in der Obhut der Polizei wieder. Der Flug

weiterlesen »

Uganda Airlines nimmt Nonstop-Verbindung zwischen Entebbe und London-Gatwick auf

Seit dem 18. Mai 2025 bietet Uganda Airlines eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Entebbe (EBB) in Uganda und dem Flughafen London-Gatwick (LGW) in Großbritannien an. Diese neue Route stellt die erste direkte Flugverbindung zwischen den beiden Ländern seit einem Jahrzehnt dar, nachdem British Airways ihre Flüge zwischen London-Heathrow (LHR) und Entebbe eingestellt hatte. Gatwick statt Heathrow aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen Wie bereits im März 2025 berichtet wurde, war London-Heathrow zunächst die bevorzugte Wahl von Uganda Airlines für ihr britisches Drehkreuz. Die begrenzte Verfügbarkeit von Start- und Landezeitnischen (Slots) sowie wirtschaftliche Überlegungen führten jedoch dazu, daß sich die Fluggesellschaft für Gatwick als ihren britischen Zielflughafen entschied. Uganda Airlines wird für diese neue Verbindung einen Airbus A330-800neo einsetzen. Dieser Flugzeugtyp ist relativ selten, da bisher nur acht Exemplare gebaut wurden, einschließlich eines Testflugzeugs von Airbus. Aktuell wird die A330-800neo weltweit nur von zwei weiteren Fluggesellschaften betrieben: Air Greenland und Kuwait Airways. Die ugandische Fluggesellschaft konfiguriert ihre A330-800neo in einer Drei-Klassen-Anordnung mit insgesamt 258 Sitzen (20 in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 210 in der Economy Class). London als neue internationale Hauptdestination Mit der Einführung dieser Route wird London zur wichtigsten internationalen Destination im Streckennetz von Uganda Airlines. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Fluggesellschaft einen strategischen Plan umsetzen will, der eine deutliche Vergrößerung ihrer Flotte und eine Verdopplung ihres Streckennetzes innerhalb des nächsten Jahrzehnts vorsieht. Es wird spekuliert, daß Uganda Airlines die Anschaffung von Airbus A320- und A321neo-Flugzeugen erwägt, um die Kapazitätslücke zwischen ihren beiden A330-800neo und den

weiterlesen »

Vereinigung Cockpit stoppt vorerst Pläne zur Absenkung globaler Pilotenausbildungsstandards

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat gemeinsam mit internationalen Partnern einen bedeutenden Erfolg im Bereich der Flugsicherheit erzielt. Im Rahmen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) konnte ein Vorstoß zur Absenkung der weltweiten Ausbildungsstandards für Berufspilotinnen und -piloten vorläufig gestoppt werden. In den vergangenen Monaten hatte sich innerhalb der ICAO-Arbeitsgruppe „Pilot Training and Licensing Panel“ (PTLP) eine Initiative formiert, die darauf abzielte, die bestehenden Ausbildungsanforderungen zu lockern. Ein zentraler Punkt dieser Bestrebungen war die verstärkte Anrechnung von Simulatorstunden auf die geforderte Anzahl realer Flugstunden im Flugzeug. Befürworter aus der Industrie argumentierten, daß moderne, datengestützte Trainingskonzepte, bekannt als Competency-Based Training and Assessment (CBTA), ein ausreichendes Maß an Sicherheit gewährleisten würden, auch bei einer Reduzierung der realen Flugzeit. Die Vereinigung Cockpit und ihr internationaler Dachverband IFALPA (International Federation of Air Line Pilots’ Associations) lehnten diese Pläne jedoch entschieden ab. Die VC argumentierte in mehreren Sitzungen der ICAO-Gremien, daß die tatsächliche Flugerfahrung durch keine Technologie vollständig ersetzt werden könne, insbesondere in komplexen oder unvorhersehbaren Situationen. Die Pilotenvereinigung warnte eindrücklich vor einer möglichen Fragmentierung der globalen Ausbildungsqualität und den damit verbundenen langfristigen Risiken für die Sicherheit des Luftverkehrs. Etappensieg für die Pilotenausbildung Anja Granvogl, Vorständin für Flight Safety bei der VC, bezeichnete den erreichten Erfolg als „Meilenstein für die Integrität der Pilotenausbildung weltweit“. Sie betonte, daß die Wirksamkeit fundierter Argumente, internationaler Zusammenarbeit und fachlicher Präsenz in den Gremien demonstriert worden sei, auch gegenüber wirtschaftlich starken Interessen. Für die VC stehe fest, daß Sicherheit nicht verhandelbar sei. Die VC investiert seit Jahren erhebliche Ressourcen in die Weiterentwicklung und

weiterlesen »

GOL sichert Finanzierungspaket in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar

Die brasilianische Fluggesellschaft GOL Linhas Aéreas Inteligentes hat das zur Beendigung ihres Chapter-11-Restrukturierungsverfahrens notwendige Finanzierungspaket in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar finalisiert. Dabei stellten neue Investoren mehr Mittel bereit als ursprünglich erwartet. Dies gab das Unternehmen am 16. Mai 2025 in einer Börsenmitteilung bekannt. Die Genehmigung des Restrukturierungsplans durch das Gericht wurde für den 20. Mai 2025 erwartet, und GOL plant, das Verfahren Anfang Juni 2025 abzuschließen. Höheres Interesse neuer Investoren ermöglicht Anpassung des Finanzierungsplans Ursprünglich hatte GOL geplant, 495,5 Millionen US-Dollar von neuen Investoren zu erhalten. Aufgrund des hohen Interesses und vorläufiger Zusagen in Höhe von 796,5 Millionen US-Dollar entschied sich die Fluggesellschaft jedoch, die Struktur der Finanzierung anzupassen. In diesem Zuge wurden Verhandlungen mit einer Gruppe von Inhabern der 8,00-prozentigen vorrangig besicherten Anleihen von Gol Finance aus Luxemburg geführt, um deren Zusage von ursprünglich 125 Millionen US-Dollar auf 50 Millionen US-Dollar zu reduzieren. Die dadurch freigewordenen 75 Millionen US-Dollar wurden neuen Investoren zugewiesen. Die hohe Nachfrage ermöglichte es GOL zudem, den Zinssatz für die Finanzierung von 14,625 Prozent auf 14,375 Prozent zu senken. Das Gesamtpaket umfasst des Weiteren 1,25 Milliarden US-Dollar, die von Castlelake und Elliott Investment Management bereitgestellt werden, sowie 30 Millionen US-Dollar an neuem Kapital aus dem Bezugsrechtsangebot 2026. Nächste Schritte im Restrukturierungsprozess Nach der nun erfolgten Finalisierung des Finanzierungspakets stand die gerichtliche Genehmigung des Chapter-11-Restrukturierungsplans am 20. Mai 2025 auf der Tagesordnung. GOL zeigte sich zuversichtlich, das Restrukturierungsverfahren Anfang Juni 2025 erfolgreich abschließen zu können. Das Unternehmen erwartet, gestärkt aus diesem Prozess hervorzugehen und seine

weiterlesen »

Wiener Gericht spricht Rollstuhlfahrer und Ehefrau Schadenersatz wegen fehlender Barrierefreiheit zu

Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien hat einem Rollstuhlfahrer und seiner Ehefrau Schadenersatz zugesprochen, nachdem dem Mann im Jänner 2023 der Besuch eines Restaurants aufgrund fehlender Barrierefreiheit der WC-Anlagen verwehrt wurde. Der Kläger, Hans-Jürgen Groß, plante ein Abendessen mit seiner Frau, konnte die Toilette des Lokals jedoch nicht nutzen, da der Zugang nur über drei Stufen möglich war. Eine mobile Rampe oder ein Haltegriff, die eine einfache Lösung dargestellt hätten, waren nicht vorhanden. Das Gericht sah in der fehlenden Barrierefreiheit eine Diskriminierung des Rollstuhlfahrers, da ihm ein gleichwertiger Restaurantbesuch unmöglich gemacht wurde. Auch seine Ehefrau, Bianca Groß, die den Jahrestag mit ihm verbringen wollte, wurde durch diese Barriere benachteiligt. Hans-Jürgen Groß zeigte sich enttäuscht darüber, daß aus der geplanten Überraschung ein „monatelanges Ringen um ein WC, ohne das niemand auskommt“ wurde. Er betonte, daß eine einfache Lösung wie eine mobile Rampe den Zugang ermöglicht hätte. Das Gericht urteilte, daß nicht nur der Rollstuhlnutzer selbst, sondern auch seine Ehefrau als nahestehende Person diskriminiert wurde, da auch ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die fehlende Barrierefreiheit eingeschränkt war. Hans-Jürgen Groß erhielt einen Schadenersatz von 1.000 Euro, seine Ehefrau 700 Euro. Das Urteil ist rechtskräftig, eine Revision wurde ausgeschlossen. Signalwirkung für die Rechte von Menschen mit Behinderungen Theresa Hammer, Geschäftsführerin des Klagsverbands, begrüßte das Urteil als wichtiges Signal. Sie betonte, daß Barrierefreiheit ein Menschenrecht und keine Frage der Kulanz sei und daß Restaurants sicherstellen müßten, daß auch ihre WC-Anlagen barrierefrei zugänglich sind. Der Klagsverband unterstützte die Klage ebenso wie der ÖZIV-Burgenland, dessen Präsident Hans-Jürgen

weiterlesen »

Verstärkte Grenzkontrollen in Deutschland belasten Reisebusverkehr – Flixbus reagiert

Seit dem 7. Mai 2025 führt die deutsche Bundespolizei an den Landesgrenzen verstärkte Kontrollen durch, um die von der Regierung angekündigte restriktivere Migrationspolitik umzusetzen. Diese Maßnahme betrifft insbesondere den Reisebusverkehr, da diese laut Polizei häufig von Personen genutzt würden, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollen. Der Flixbus-Chef André Schwämmlein äußerte sich zu den Auswirkungen auf sein Unternehmen und dessen Fahrgäste. Angesichts der häufigeren Kontrollen von Reisebussen bemüht sich Flixbus nach eigenen Angaben, die negativen Folgen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten. André Schwämmlein erklärte gegenüber BuzzFeed News Deutschland, daß das Unternehmen in den Fahrplänen bereits genügend Zeit für mögliche Verzögerungen durch Polizeikontrollen einplane. Generell seien die Fahrpläne ohnehin mit einem gewissen Puffer versehen, um Verspätungen zu berücksichtigen. Zusätzlich setzt Flixbus auf eine konsequente Kontrolle der Ausweisdokumente beim Einstieg in Busse auf internationalen Linien. Laut Schwämmlein müssen alle Fahrgäste ein gültiges Ausweisdokument vorlegen, um mitfahren zu können. Diese Maßnahme diene dazu, effizientere und reibungslosere Abläufe bei den Polizeikontrollen in den Fernbussen zu gewährleisten. Forderung nach engerer Zusammenarbeit mit den Behörden Eine Sprecherin von Flixbus wies jedoch darauf hin, daß die gründliche Überprüfung von Dokumenten nach EU-Recht allein den Behörden obliege. In diesem Zusammenhang würde das Unternehmen eine engere Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen Stellen begrüßen. Dies könnte beispielsweise durch die Präsenz von Beamten nicht nur an den Grenzen, sondern auch an den Haltestellen der internationalen Buslinien erfolgen, ähnlich wie es bereits an Flughäfen und einigen Bahnhöfen üblich ist. Die verstärkten Grenzkontrollen und deren Auswirkungen auf den Reisebusverkehr und

weiterlesen »

CLIA prognostiziert Rekordjahr für Kreuzfahrten in 2025

Der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) erwartet für das Jahr 2025 die höchste Anzahl an Kreuzfahrtgästen weltweit. Laut dem aktuellen „State of the Cruise Industry Report“ wird ein neuer Höchstwert von 37,7 Millionen Passagieren prognostiziert. Dies entspricht einem Anstieg von knapp neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits 34,6 Millionen Menschen eine Kreuzfahrt unternahmen, was einem Zuwachs von 9,3 Prozent gegenüber 2023 entsprach. Die positive Entwicklung führt die CLIA vor allem auf den Einsatz größerer Schiffe durch die Reedereien zurück. Diese erhöhte Kapazität ermöglicht es, mehr Passagiere aufzunehmen und somit die Gesamtzahlen zu steigern. Darüber hinaus verweist der Verband auf die erfolgreiche Erschließung neuer Zielgruppen, wodurch die Attraktivität von Kreuzfahrten weiter zunimmt. Georg Ehrmann, Geschäftsführer von CLIA Deutschland, betonte, daß es der Branche zunehmend gelinge, neue Kundensegmente anzusprechen. Die meisten Kreuzfahrtgäste stammen weiterhin aus Nordamerika, wo 2024 rund 20,5 Millionen Passagiere verzeichnet wurden. Europa folgt mit 8,4 Millionen Reisenden auf dem zweiten Platz. Das beliebteste Fahrtgebiet bleibt die Karibik mit etwa 15 Millionen Gästen, gefolgt vom Mittelmeer mit 5,8 Millionen Passagieren. Weitere europäische Regionen verzeichneten rund drei Millionen Kreuzfahrtteilnehmer. Die CLIA repräsentiert weltweit etwa 60 Reedereien, darunter große Anbieter wie AIDA Cruises, TUI Cruises und MSC Cruises. In die Marktanalyse fließen jedoch auch Daten von Nichtmitgliedern ein. Für Deutschland sind die Häfen Hamburg, Kiel, Rostock-Warnemünde und Bremerhaven wichtige Standorte für Kreuzfahrten und profitieren von dem erwarteten Wachstum. Die Prognosen deuten darauf hin, daß die Kreuzfahrtindustrie ihre Position im globalen Tourismusmarkt weiter festigen wird.

weiterlesen »

Hahnair lanciert „Distriply“ – Neue Tools sollen NDC-Buchungen für Reisebüros vereinfachen

Der in Dreieich ansässige Airline-Vertriebsspezialist Hahnair hat eine neue Produktreihe unter dem Namen „Distriply by Hahnair“ vorgestellt, die Reisebüros die Buchung von Flugprodukten auf Basis des Datenstandards NDC (New Distribution Capability) erleichtern soll. Das Unternehmen kündigte an, mit dieser Initiative sowohl Fluggesellschaften als auch Reiseagenturen neue Vertriebskanäle zu eröffnen und die bestehenden, auf globalen Distributionssystemen (GDS) basierenden Lösungen von Hahnair zu ergänzen. Als erste Anwendung wurde nun „Distriply One“ auf den Markt gebracht. Laut Hahnair zielt „Distriply“ darauf ab, allen Reiseberatern einen unkomplizierten Zugang zu umfangreichen NDC-Inhalten zu ermöglichen, und zwar unabhängig davon, ob das Reisebüro über eine Akkreditierung durch die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) verfügt oder nicht. Das Unternehmen bewirbt ein Plug-and-Play-Konzept mit intuitiven Prozessen, das leistungsstarke Lösungen für Reisebüros jeder Größe bieten soll. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der effizienten und nahtlosen Bearbeitung von Prozessen wie Buchungsänderungen, Flugplanabweichungen und Stornierungen. Kirsten Rehmann, die Chefin von Hahnair, wirbt für die neuen Tools mit dem Hinweis, daß „Distriply für einen niedrigschwelligen Zugang zu fortschrittlichen NDC-Technologien steht, konzipiert mit dem Wissen aus mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung“. Sie betonte, daß Hahnair die Herausforderungen und Abläufe in Reisebüros kenne und diesen mit höchsten Leistungs- und Servicestandards begegne. Die Leitung der neuen Marke „Distriply“ übernimmt Rachel Pascall, die diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Position als Vice President New Distribution bei Hahnair wahrnehmen wird. Erster öffentlicher Auftritt in Salt Lake City Die neue Marke „Distriply“ wird ihren ersten öffentlichen Auftritt am heutigen 20. Mai auf der Asta Travel Advisor Conference in Salt Lake City

weiterlesen »

Rauchentwicklung an Turkish Airlines Boeing 777 nach Landung in Berlin löst Feuerwehreinsatz aus

Am Dienstagvormittag kam es nach der planmäßigen Landung einer Boeing 777-300ER der Turkish Airlines auf dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu einer Rauchentwicklung im Bereich des Fahrwerks. Die alarmierte Flughafenfeuerwehr eilte daraufhin mit einem Großaufgebot zum Flugzeug. Der Flug TK 1721 aus Istanbul war um 9:04 Uhr gelandet und hatte den BER sogar etwa 15 Minuten vor der geplanten Zeit erreicht. Unmittelbar nach dem Aufsetzen der schweren Langstreckenmaschine vom Typ Boeing 777-300ER trat am Fahrwerk Rauch aus, was die automatischen Alarmsysteme auslöste und die Einsatzkräfte auf den Plan rief. Die Flughafenfeuerwehr rückte umgehend mit mehreren Fahrzeugen an den Landeort aus. Eine Sprecherin des BER konnte jedoch kurz nach dem Vorfall gegenüber der „Bild“-Zeitung Entwarnung geben. Sie erklärte, daß die Ursache für die Rauchentwicklung eine heißgelaufene Bremse an der Boeing 777 gewesen sei. Ein Brand sei zu keiner Zeit festgestellt worden. Die betroffene Boeing 777-300ER mit dem Luftfahrzeugkennzeichen TC-JJY wurde nach der Landung zunächst auf einer sogenannten Außen- oder Feldposition abgestellt. Die Passagiere und die Besatzung konnten das Flugzeug über die regulären Flugzeugtreppen sicher verlassen. Nach ersten Angaben des Flughafens kam es durch den Zwischenfall nicht zu wesentlichen Behinderungen des weiteren Flugbetriebs am BER. Hintergründe zu heißgelaufenen Flugzeugbremsen Das Phänomen heißgelaufener Bremsen ist im Luftverkehr nicht ungewöhnlich und kann insbesondere nach Landungen auftreten, bei denen die Bremsen des Flugzeugs stark beansprucht wurden. Dies kann beispielsweise bei kürzeren Landebahnen, höheren Landegewichten oder auch bei notwendigen Not- oder Schnellbremsungen der Fall sein. Die Bremsen moderner Verkehrsflugzeuge sind hochentwickelt und darauf ausgelegt, die schweren

weiterlesen »

Debakel am Himmel: L’Odyssey lässt Passagiere und Flughäfen im Stich

Die vollmundig angekündigte neue „Fluggesellschaft“ L’Odyssey, die ab dem kommenden Sommer regionale Verbindungen ab Tours und Nîmes etablieren wollte, hat sich als Luftnummer entpuppt. Nur zwei Wochen vor dem geplanten Erstflug wurden sämtliche Flüge für die Saison 2025 ersatzlos gestrichen. Die fadenscheinige Begründung des Unternehmens, unvorhergesehene Konditionen des „Wet-Lease-Partners“, genau genommen hätte es sich um Charterflüge gehandelt, hätten den Betrieb wirtschaftlich unmöglich gemacht, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack und wirft ein düsteres Licht auf die Seriosität sogenannter virtueller Fluggesellschaften. Von ambitionierten Plänen zu abruptem Rückzug Die Ankündigungen von L’Odyssey klangen vielversprechend: Verbindungen nach Ajaccio, Barcelona, Bastia, Florenz, Genf und Nizza sollten den Tourismus ankurbeln und den Menschen in der Region neue Reisemöglichkeiten eröffnen. Doch schon frühzeitig offenbarte das Projekt fragwürdige Züge. Ständige Änderungen der Strecken und eine quälend langsame Startphase des Ticketverkaufs nährten erste Zweifel. Auch die mehrfach wechselnde Flottenplanung – von ATR 72 zu Saab 2000 – wirkte wenig professionell. Die nun erfolgte Totalabsage, nachdem bereits im März ein Großteil der Nîmes-Flüge gestrichen worden war, markiert den Tiefpunkt einer von Anfang an holprigen Entwicklung. Die Reaktion der betroffenen Flughäfen fällt entsprechend vernichtend aus. Die Betreibergesellschaft Edeis wirft L’Odyssey „Mangel an Professionalität“ und „fehlende Transparenz“ vor. Die Behauptung von L’Odyssey, ohne vorherige Gespräche über die Flugstreichungen informiert worden zu sein, steht im Kontrast zur Einschätzung von Edeis, die die Buchungszahlen als ermutigend bezeichnet. Die Ankündigung rechtlicher Schritte zur Geltendmachung von Schadenersatzforderungen unterstreicht die Verärgerung über das Vorgehen der virtuellen Airline. Noch schlimmer trifft es die Kundschaft, die nicht nur um ihre

weiterlesen »