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Messerangriff am Flughafen Gran Canaria – Mann von Polizei erschossen

Am Flughafen der spanischen Urlauberinsel Gran Canaria ist es zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen, bei dem ein junger Mann, bewaffnet mit einem großen Messer, mehrere Personen angriff und anschließend von der Polizei erschossen wurde. Der Vorfall ereignete sich am Samstag und löste umgehend eine Untersuchung der Umstände aus. Nach Angaben der Justiz der Insel agierte der 18-jährige Mann offenbar in einem Zustand der Aufregung. Er rannte mit einem Messer in der Hand zwischen Reisenden am Taxistand des Flughafens umher, während er von Polizeibeamten verfolgt wurde. Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen, wie die Polizisten den Mann stellten. Nachdem der Angreifer einen Taxifahrer attackiert, einen Polizisten zu Fall gebracht und einen weiteren Beamten angegriffen hatte, eröffneten die Beamten das Feuer. Fünf Schüsse trafen den jungen Mann, darunter einer in den Hals, wie die Justiz mitteilte. Hintergründe des Angreifers und mögliche Motive Über das Motiv für den Angriff gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Die Zeitung „Canarias7“ berichtete jedoch unter Berufung auf Augenzeugen, daß der Mann, der im Jahr 2006 als Kind aus Gambia nach Gran Canaria gekommen war, kurz vor den Angriffen versucht habe, in den Abflugbereich des Flughafens zu gelangen. Er besaß demnach ein Flugticket nach Gambia, allerdings erst für den kommenden Mittwoch. Als er versuchte, bereits am Samstag zu fliegen, sei er vom Sicherheitspersonal aufgehalten worden. Trotzdem habe er versucht, in den Abflugbereich zu gelangen und dabei mit seinem Rucksack einen Alarm ausgelöst. Es wird nun untersucht, ob dieser Vorfall im Zusammenhang mit dem späteren Messerangriff steht. Reaktionen und Ermittlungen Der

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US-Verkehrsministerium beendet Rechtsstreit mit Southwest Airlines – Möglicher Einfluß der neuen Regierung?

Das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten hat seine im Januar eingereichte Klage gegen die Fluggesellschaft Southwest Airlines überraschend zurückgezogen. Die Behörde hatte Southwest beschuldigt, einen unrealistischen Flugplan erstellt zu haben, der chronische Verspätungen zur Folge gehabt haben soll. Beobachter vermuten, daß der Wechsel in der US-Präsidentschaft zu einer veränderten Haltung gegenüber staatlichen Interventionen in Wirtschaftsangelegenheiten geführt haben könnte, was nun zur Einstellung des Verfahrens führte. Southwest Airlines erlebte im Jahr 2022 erhebliche operative Störungen, die in der Beanstandung durch das Verkehrsministerium mündeten. Insbesondere der Zusammenbruch des Betriebs während der Weihnachtszeit, der tausende Passagiere strandete, sorgte für negative Schlagzeilen. Seitdem hat die Fluggesellschaft jedoch beträchtliche Anstrengungen unternommen, um ihre Zuverlässigkeit wiederherzustellen. Eigene Angaben zufolge hat Southwest bei der Wiederherstellung und Transformation ihres Geschäfts beeindruckende operative Erfolge erzielt. Keine offizielle Begründung für die Rücknahme der Klage Das Verkehrsministerium äußerte sich nicht direkt zu den Beweggründen für die Rücknahme der Klage am vergangenen Freitag. Es wird jedoch spekuliert, daß der Amtsantritt einer neuen Regierung im Weißen Haus eine Rolle gespielt haben könnte. Diese könnte eine weniger interventionistische Haltung gegenüber Unternehmen einnehmen. Southwest war nicht die einzige Fluggesellschaft, gegen die das Ministerium in der Vergangenheit vorgegangen ist, doch andere Fluglinien hatten weniger Glück und mußten Strafzahlungen für Verspätungen leisten. Die ursprüngliche Klage bezog sich auf zwei spezifische, als chronisch verspätet eingestufte Flugverbindungen von Chicago Midway nach Oakland sowie von Baltimore/Washington nach Cleveland. Southwest zeigt sich erfreut über die Entscheidung Southwest Airlines begrüßte die Entscheidung des Verkehrsministeriums, die Klage fallen zu lassen. In einer Stellungnahme gegenüber

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Australischer Gerichtshof weist Klage gegen Air Canada wegen Turbulenzen ab – Schadenersatz begrenzt

Der australische High Court hat am 14. Mai 2025 im Fall Evans & Anor gegen Air Canada ein Urteil gefällt, das die Forderungen von Passagieren (den Klägern) auf unbegrenzten Schadenersatz für Verletzungen, Schmerzen und Leiden abweist. Der Fall geht auf ein Ereignis im Jahr 2019 zurück, bei dem 35 Passagiere auf dem Weg nach Sydney verletzt wurden, als heftige Turbulenzen den Flug beeinträchtigten und zu einer Notlandung in Hawaii zwangen. Mutter und Tochter, Renae und Stephanie Evans, gaben an, seit 2019 unter anhaltenden Verletzungen zu leiden, die körperliches und psychisches Leid verursachen. Das summarische Urteil wies die Berufung der Passagiere zurück, die die Auslegung bestimmter Artikel anfechten wollten, welche die Haftungsbegrenzung internationaler Luftfahrtunternehmen im Zivilflugverkehr regeln. Das Gericht erkannte zwar eine grundsätzliche Haftung an, entschied jedoch, daß die von Air Canada zu zahlende Schadenersatzsumme nicht unbegrenzt sein würde. Die Montréaler Konvention als Grundlage der Haftungsbegrenzung Die Berufung der Passagiere zielte darauf ab, den Schadenersatz unter Berufung auf spezifische Artikel des Montréaler Übereinkommens von 1999 zu erhöhen. Dieses Abkommen legt Haftungsgrenzen für internationale Luftfahrtunternehmen zwischen allen Unterzeichnerstaaten fest. Eine wichtige Ergänzung des Übereinkommens findet sich in Artikel 25, der nach der Ratifizierung hinzugefügt wurde. Dieser Artikel sieht eine unbegrenzte Schadenersatzhaftung vor, wenn die Fluggesellschaft auf die Haftungsbeschränkungen verzichtet. Air Canada argumentierte, daß der Schadenersatz gemäß den Bestimmungen des Übereinkommens auf etwa 240.000 US-Dollar begrenzt sei. Die Kläger hingegen machten geltend, daß Air Canada gemäß Artikel 25 auf diese Einrede verzichtet habe und es somit keine finanziellen Beschränkungen hinsichtlich Tod oder Körperverletzung

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Maltesische Universal Air stellt Linienflugbetrieb nach kurzer Zeit wieder ein

Die maltesische Fluggesellschaft Universal Air, die erst vor gut einem Jahr in das Geschäft mit Linienflügen eingestiegen war und großes Potential in Verbindungen zwischen kleineren europäischen Städten sah, hat nun überraschend die Einstellung ihres Linienflugbetriebs angekündigt. Die letzten Linienflüge sollen am 30. Mai 2025 stattfinden. Zukünftig will sich das Unternehmen auf Charter- und Wet-Lease-Geschäfte konzentrieren. Diese Kehrtwende kommt unerwartet, nachdem die Fluglinie noch vor einem halben Jahr von einer „erstaunlichen“ Resonanz auf ihr Angebot gesprochen hatte. Optimistischer Start und rasche Expansion des Streckennetzes Am 26. März 2024 hob der erste Linienflug von Universal Air von Malta in das ungarische Pecs ab. Unternehmenschef Simon Cook zeigte sich damals optimistisch bezüglich des Potentials, mit kleineren Flugzeugen unterversorgte Strecken zu bedienen. Neben der Verbindung Malta-Pecs bediente die Fluglinie auch die Routen Malta-München und Pecs-München. Nach einem halben Jahr äußerte sich Cook positiv über die Resonanz und sah einen Markt für „höherwertige Flüge zwischen kleineren Städten“. In der Folge baute Universal Air ihr Streckennetz weiter aus. Pecs wurde zwar nicht mehr bedient, dafür kamen neue Verbindungen von Malta nach Debrecen, Ibiza, Palermo und Tripolis sowie eine Strecke von Debrecen nach Leipzig hinzu. Unerwartete Kehrtwende – Fokus auf Charter und Wet-Lease Nun jedoch die überraschende Nachricht: „Nach reiflicher Überlegung haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, unseren Linienflugverkehr einzustellen“, teilte Universal Air mit. Die letzten Linienflüge werden Ende Mai durchgeführt. Als Gründe für diesen Schritt wurden keine näheren Details genannt. Stattdessen will sich die 2015 gegründete Fluglinie künftig auf das Chartergeschäft und Wet-Lease-Vereinbarungen konzentrieren. Bei Wet-Lease

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Die Krimmler Wasserwelten präsentieren sich modernisiert mit 25 Attraktionen

Pünktlich zum 25-jährigen Bestehen hat die Erlebniswelt rund um die Krimmler Wasserfälle ihre umfassend modernisierte Anlage feierlich eröffnet. Mit einem völlig neuen Konzept und nunmehr 25 faszinierenden Erlebnisstationen präsentiert sich die beliebte Destination ihren Besuchern in frischem Gewand. Kinder der örtlichen Volksschule zeigten sich bei der ersten Erkundung der neuen Attraktionen begeistert und fungierten als inoffizielle „Qualitäts-Checker“. Die Eröffnungsfeierlichkeiten fanden in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste statt, darunter Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Nach der Begrüßung durch Johannes Hörl, den Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG,die als Investor und Betreiber der WasserWelten fungiert, überbrachten Bürgermeister Erich Czerny und die Ausstellungsgestalterin Martina Berger ihre Grußworte. Die feierliche Eröffnung wurde von Landeshauptmann Wilfried Haslauer vorgenommen. Ein kirchlicher Segen durch Diakon Ruben Weyringer rundete den Festakt ab, der musikalisch von der Militärmusik Salzburg begleitet wurde. Wasser erleben auf 6.000 Quadratmetern – Lernen, Staunen und Spielen Die Besucher erwartet ein völlig neu gestalteter Wasserpark auf einer Fläche von 6.000 Quadratmetern. Beeindruckende Installationen wie „tanzende Tropfen“, verzauberte Wasserkunst, eine leistungsstarke Aquamax-Station und eine interaktive Wasserkugelbahn sollen die Kraft, Schönheit und Vielfalt des Wassers auf anschauliche Weise erlebbar machen. Besonders junge Gäste werden vom kleinen Wassertropfen „Wassili“ begleitet, der sie kindgerecht durch die Erlebniswelt führt. Ein besonderes Merkmal ist die Barrierefreiheit aller Stationen, die es auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ermöglicht, das gesamte Angebot ohne Einschränkungen zu nutzen. Ein weiterer Höhepunkt der modernisierten Krimmler WasserWelten ist das neue Wasserkino. Mit eindrucksvollen Filmaufnahmen und Animationen wird hier die Reise eines Wassertropfens von den Weiten des Weltalls bis zu den Krimmler Wasserfällen erzählt. Der

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Flügelkollision zweier Boeing 737 von Alaska Airlines in Seattle

Am 17. Mai 2025 kam es am Flughafen Seattle-Tacoma zu einem Zwischenfall, bei dem zwei Boeing 737-Flugzeuge der Alaska Airlines beim Zurücksetzen vom Gate mit ihren Flügeln kollidierten. Die Flüge AS1190 nach Orange County und AS1094 nach Sacramento wurden gleichzeitig von Bodenfahrzeugen vom Gate weggeschoben, als sich die Tragflächen berührten. Bei dem Vorfall, der sich kurz nach Mittag Ortszeit ereignete, wurden keine Passagiere oder Besatzungsmitglieder verletzt. Die Fluggäste konnten ihre Reise einige Stunden später mit Ersatzflugzeugen fortsetzen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat eine Untersuchung der Umstände eingeleitet, die zu dem Vorfall führten. Dieser Vorfall markiert bereits die dritte Flügelkollision an einem US-amerikanischen Flughafen innerhalb weniger Wochen. Häufung von Flügelkollisionen an US-Flughäfen gibt Anlaß zur Sorge Die jüngste Kollision in Seattle reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein, die Fragen nach den zugrundeliegenden Ursachen aufwerfen. Erst am 10. April 2025 stießen auf dem Ronald Reagan National Airport in Washington zwei Regionalflugzeuge, eine CRJ700 und eine Embraer E175, mit ihren Flügeln zusammen. Obwohl beide Flüge unter Codes der American Airlines durchgeführt wurden, handelte es sich um Auftragsflüge, die von PSA Airlines und Republic Airways operiert wurden. Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 6. Mai 2025 am San Francisco International Airport, bei dem zwei Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777 der United Airlines kollidierten. Flug UA 863 nach Sydney berührte sich beim Rollen mit Flug UA877 nach Hongkong. Glücklicherweise wurden auch bei diesen beiden vorherigen Zwischenfällen keine Personen verletzt. Untersuchungen sollen Ursachen der Vorfälle klären Die Häufigkeit dieser Art von Zwischenfällen in kurzer

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Polnischer Zoll beschlagnahmt Flugzeugreifen für Boeing – Verdacht auf Umgehung von EU-Sanktionen

Polnische Zollbeamte haben am Grenzübergang Koroszczyn fünf Tonnen Flugzeugreifen abgefangen, die für zivile Flugzeuge von Boeing bestimmt waren. Es besteht der Verdacht, daß die Lieferung gegen Sanktionen der Europäischen Union verstößt. Die Sicherstellung der Ware erfolgte im Rahmen einer Routinekontrolle durch die Nationale Einnahmeverwaltung Lublin (KAS). Laut Angaben des Zoll- und Steueramtes Lublin (UCS) wurde die Sendung als Reifen für Busse und Lastwagen deklariert. Bei der Inspektion stellten die Beamten jedoch fest, daß die Fracht aus Spezialreifen für zivile Boeing-Flugzeuge bestand. Sanktionen gegen Russland und Belarus betroffen Die Nationale Einnahmeverwaltung Lublin (KAS) erklärte in einer Stellungnahme, daß der Transit solcher Güter durch das Gebiet von Belarus und Rußland Sanktionen gemäß der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Rußlands zur Destabilisierung der Lage in der Ukraine sowie der Verordnung (EG) Nr. 765/2006 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Belarus und der Beteiligung von Belarus an der Aggression Rußlands gegen die Ukraine unterliegt. Die beschlagnahmte Sendung stammte von einem Unternehmen in Spanien und war für eine Firma in Aserbaidschan bestimmt. Die Behörden gehen davon aus, daß die falsche Deklaration einen Zollbetrug darstellt, und haben ein steuerstrafrechtliches Verfahren eingeleitet. „Die sanktionierten Güter wurden einbehalten“, hieß es in der Erklärung weiter. „Die Untersuchung des Verstoßes gegen die Sanktionsvorschriften wird von der Lublin UCS durchgeführt.“ Der Vorfall verdeutlicht einen besorgniserregenden Trend zunehmender Bemühungen, internationale Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine zu umgehen. Die nun aufgedeckte Lieferung von Flugzeugreifen über Belarus und Rußland nach Aserbaidschan deutet darauf hin,

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Air India fordert Ende der Kooperation zwischen IndiGo und Turkish Airlines

Die indische Fluggesellschaft Air India hat die Regierung Indiens aufgefordert, die Leasing- und Codeshare-Partnerschaft zwischen der Billigfluggesellschaft IndiGo Airlines und Turkish Airlines zu beenden. Als Gründe hierfür werden sowohl wirtschaftliche Bedenken als auch Fragen der nationalen Sicherheit angeführt, die sich aus der als pro-pakistanisch wahrgenommenen Außenpolitik der Türkei ergeben sollen. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf ein nicht öffentlich gemachtes Schreiben. Air India selbst wies die Darstellung zurück und lehnte eine Stellungnahme zu den Geschäftsmodellen von Wettbewerbern ab. Air India beanstandet Wet-Lease von Großraumflugzeugen Konkret soll sich Air India gegen die Verlängerung der Genehmigung für IndiGo ausgesprochen haben, geleaste Boeing 777-300ER von Turkish Airlines über Ende Mai 2025 hinaus zu betreiben. IndiGo nutzt derzeit zwei Großraumflugzeuge des türkischen Partners im Rahmen sogenannter Wet-Lease-Vereinbarungen, bei denen das Flugzeug inklusive Besatzung gemietet wird. In Indien können solche Genehmigungen jeweils nur für maximal sechs Monate erteilt werden, und IndiGo muß halbjährlich eine Verlängerung beantragen. Ein entsprechender Antrag auf Verlängerung der am 31. Mai auslaufenden Genehmigung wurde von IndiGo bereits gestellt, aber von der Regierung noch nicht genehmigt. IndiGo verteidigt Partnerschaft als Vorteil für Reisende und Wirtschaft IndiGo verteidigte die Leasing- und Codeshare-Vereinbarung mit Turkish Airlines in einer Stellungnahme. Die Fluggesellschaft betonte, daß diese Anordnung vielfältige Vorteile für indische Reisende und die Wirtschaft des Landes biete. Die zusätzliche Langstreckenkapazität habe die Verfügbarkeit von Sitzplätzen für indische Passagiere zu angemessenen Flugpreisen ermöglicht, und dies zu einer Zeit, in der die internationalen Langstreckenflugpreise aufgrund der Auswirkungen der Covid-Pandemie erheblich gestiegen seien. Weiterhin erklärte IndiGo, daß die

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Boeing 777 feiert 30-jähriges Jubiläum der Erstauslieferung

Am 15. Mai 2025 jährte sich die Erstauslieferung der Boeing 777 an United Airlines zum 30. Mal. Dieses Flugzeugmodell, das sich rasch zum Flaggschiff des amerikanischen Flugzeugbauers entwickelte, wurde erstmals am 15. Mai 1995 in Everett, Washington, übergeben. Die allererste Maschine, eine B777-200 mit dem Namen „The Ship of the Future“ und der Kennung N777UA, nahm ihren kommerziellen Dienst bei United Airlines wenige Wochen später, am 7. Juni 1995, auf der Strecke zwischen Washington Dulles und London Heathrow auf. Die Boeing 777 hat sich in ihren verschiedenen Ausführungen zu einem der erfolgreichsten Verkehrsflugzeugprogramme von Boeing entwickelt, mit über 1.700 gebauten Exemplaren bis heute. Die „Triple Seven“ – Ein Pionier der modernen Luftfahrt Die Boeing 777, im Volksmund auch „Triple Seven“ genannt, hat im Laufe der Jahre mehrere bemerkenswerte Meilensteine erreicht. Sie war das erste kommerzielle Flugzeug, das vollständig mit computergestützter Konstruktion (CAD) entworfen wurde. Zudem war sie das erste zweistrahlige Flugzeug, das für 180 Minuten ETOPS (Extended-range Twin-engine Operational Performance Standards) zertifiziert wurde, was ihr den Einsatz auf längeren, überwasserführenden Strecken ermöglichte. Die Version B777-200LR hält zudem den Rekord für den längsten Nonstop-Flug eines Verkehrsflugzeugs, aufgestellt während eines Demonstrationsfluges von Hongkong nach London über den Pazifik im Jahr 2005. Etwa ein Vierteljahrhundert lang war das GE90-115B-Triebwerk, das verschiedene Versionen der B777 antreibt, das leistungsstärkste kommerzielle Flugzeugtriebwerk der Welt. Mittlerweile wurde es vom GE9X übertroffen, das speziell für die nächste Generation der „Triple Seven“, die B777X, entwickelt wurde. Boeing hat in den letzten Jahren die Produktion der ersten Generation der 777

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Luxair legt Einspruch gegen Lufthansa-Beteiligung an Ita Airways ein

Die Luxemburger Fluggesellschaft Luxair hat vor dem Gericht der Europäischen Union Einspruch gegen die Beteiligung der Lufthansa Group an der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways eingelegt. Dies berichtete das Luftfahrtportal „CH-Aviation“. Details zu dem Antrag von Luxair sind derzeit noch nicht öffentlich bekannt. Es ist ebenfalls unklar, inwiefern diese Klage die weiteren Pläne der Ita Airways und der Lufthansa Group beeinflussen könnte. Experten vermuten jedoch, daß dieser juristische Schritt die Integration von Ita in den Lufthansa-Konzern zumindest verzögern oder die Pläne in der aktuellen Form sogar gefährden könnte. Überraschender Schritt trotz Kooperation Der Einspruch von Luxair kommt überraschend, da die Fluggesellschaft aus Luxemburg im Rahmen des Vielfliegerprogramms „Miles & More“ eine enge Partnerschaft mit der Lufthansa Group pflegt. Laut „CH-Aviation“ deutet dieser Schritt jedoch auf mögliche Spannungen zwischen den Unternehmen hin. Die Lufthansa Group hatte nach einem längeren Genehmigungsverfahren von der Europäischen Union die Freigabe für die Übernahme einer anfänglichen Beteiligung von 41 Prozent an der Nachfolgegesellschaft der Alitalia erhalten. Perspektivisch strebt der deutsche Luftfahrtkonzern sogar die vollständige Übernahme von Ita Airways an. Strategische Bedeutung von Ita für Lufthansa Der Integrationsprozess der italienischen Fluggesellschaft in die Lufthansa Group läuft bereits seit Anfang dieses Jahres auf Hochtouren. Für die Lufthansa Group stellt Ita Airways eine strategisch wichtige Partnerin dar, insbesondere im lukrativen Transatlantikverkehr. Um die Zustimmung der EU für die Beteiligung zu erhalten, mußten die Lufthansa und Ita jedoch mehrere Zugeständnisse machen, um Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs auszuräumen. Die Klage von Luxair könnte nun die weitere Integration und die strategische Ausrichtung der

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