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Verhandlungen zwischen Pratt & Whitney und streikender Gewerkschaft werden wieder aufgenommen

Nachdem der Streik von rund 3.000 Beschäftigten des Flugzeugtriebwerkherstellers Pratt & Whitney in Connecticut in die dritte Woche gegangen ist, haben das Unternehmen und die Internationale Vereinigung der Maschinenarbeiter und Luftfahrtarbeiter (IAM) angekündigt, ihre Verhandlungen am 22. Mai 2025 wieder aufzunehmen. Die Arbeiter waren am 5. Mai in den Ausstand getreten und legten ihre Arbeit in den Werken in East Hartford und Middletown nieder. Die IAM Local Lodge 1746 in East Hartford erklärte in einer Mitteilung vom 19. Mai, man wisse nicht, was man erwarten solle, rief die Mitglieder jedoch auf, weiterhin an den Streikposten teilzunehmen, um Solidarität zu zeigen. Die Gewerkschaft argumentiert, daß das aktuelle Angebot des Unternehmens in Bezug auf Arbeitsplatzsicherheit, Löhne und Altersvorsorge unzureichend sei. Pratt & Whitney hingegen betonte, weiterhin an einer neuen Vereinbarung interessiert zu sein, welche die Beiträge der Beschäftigten anerkenne und die langfristige Zukunft hochqualifizierter Arbeitsplätze in Connecticut sichere. Politische Unterstützung für die Streikenden Der Streik hat auch politische Aufmerksamkeit erregt. So nahm der Senator von Connecticut, Chris Murphy, am 16. Mai an einer Kundgebung der streikenden Maschinisten in Middletown teil und forderte Pratt & Whitney auf, den Arbeitern ein faires Angebot zu unterbreiten, angesichts eines Gewinnanstiegs des Mutterkonzerns im Jahr 2024 um 77 Prozent. Die Connecticut AFL-CIO, die die Gewerkschaften des Bundesstaates vertritt, bekräftigte ihre Unterstützung für die streikenden IAM-Mitglieder in ihrem Kampf um Arbeitsplatzsicherheit, faire Löhne und eine sichere Altersvorsorge. Pratt & Whitney hatte zuvor ein Vertragsangebot vorgelegt, das eine Erhöhung der Gesamtvergütung (einschließlich Löhnen, Boni und Altersvorsorgeleistungen) um 18,6 Prozent

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Austrian Airlines setzt im Winterflugplan auf Linate und verstärkt Langstrecken

Austrian Airlines hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 vorgestellt, der ab dem 26. Oktober 2025 gilt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bedienung von Reisezielen, die sich für Kurzurlaube in den Herbstferien eignen. Zudem gibt es Anpassungen im Italien-Programm und eine Aufstockung der Flüge nach Bangkok. Insgesamt bietet Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke 73 Destinationen mit bis zu 980 wöchentlichen Flügen an, während auf der Langstrecke zehn Ziele bis zu 48 Mal pro Woche bedient werden. Mehr Flüge in den Herbstferien und neue Italien-Verbindungen Die Herbstferien, die sich in Österreich zunehmender Beliebtheit für kurze Auszeiten erfreuen, werden von Austrian Airlines mit 85 zusätzlichen Flügen bedacht. Hierbei stehen Destinationen wie Zypern (Larnaca), Mallorca, Varna sowie Rom, Catania, Dubrovnik, Split und Valencia im Mittelpunkt, die sich durch kurze Flugzeiten und angenehme Temperaturen auszeichnen. Im Italien-Programm gibt es eine wichtige Änderung: Ab dem Winterflugplan wird Austrian Airlines alle Flüge nach Mailand zum Flughafen Linate verlegen, der näher am Stadtzentrum liegt als der bisher angeflogene Flughafen Malpensa. Diese Anpassung erfolgte durch die Übernahme von Slots der ITA Airways, die ebenfalls zur Lufthansa Group gehört. Zudem werden die Verbindungen nach Rom-Fiumicino bereits zum Ende des Sommerflugplans auf bis zu 18 wöchentliche Flüge erhöht, was eine bessere Anbindung an das Drehkreuz der ITA Airways ermöglicht. Langstrecken bleiben stabil, Bangkok wird aufgestockt Für Reisende, die im Winter Kälte und Schnee suchen, bleiben die Ziele im finnischen Lappland – Rovaniemi, Kittilä und Ivalo – im Programm. Die erfolgreichen „Skiflüge“ von Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen und

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Lufthansa Group präsentiert Winterflugplan 2025/26 mit erweitertem Angebot

Die Lufthansa Group, bestehend aus Lufthansa, Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines, Eurowings und Discover Airlines, hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 vorgestellt, der am 26. Oktober 2025 in Kraft tritt. Ein zentrales Anliegen der Gruppe ist ein stabiler, pünktlicher und verlässlicher Flugplan über alle ihre Fluggesellschaften hinweg, insbesondere während der wichtigen Weihnachtsreisezeit. Darüber hinaus wird das Angebot im Premiumsegment durch die verstärkte Einführung der neuen Allegris Kabine bei Lufthansa erweitert. Ein Höhepunkt des Winterflugplans von Lufthansa ist die Ausweitung des Angebots an Langstreckenflügen, die mit der neuen Allegris Kabine in allen Klassen ausgestattet sind. Ab dem 26. Oktober werden Flugzeuge mit dieser modernen Kabinenausstattung täglich von München nach New York (JFK und Newark), Chicago, Shanghai, Kapstadt, Miami und Tokio eingesetzt. Zudem wird Bengaluru in Indien dreimal wöchentlich angeflogen. Bereits zehn Airbus A350-900 sind im Winterflugplan für Lufthansa mit der neuen Kabine unterwegs. Lufthansa plant zudem die Einführung von Allegris in Frankfurt mit der Boeing 787-9 sowie die Nachrüstung der bestehenden Boeing 747-8 Flotte. Aufgrund hoher Nachfrage werden die Verbindungen von Frankfurt nach Bydgoszcz (Polen) und von München nach Oradea (Rumänien) fortgeführt. A380-Enthusiasten können sich auf Flüge ab München nach Bangkok, Delhi, Los Angeles und San Francisco freuen. Erweiterungen bei den Schwestergesellschaften Austrian Airlines wird im Winter die Verbindungen von Innsbruck nach Brüssel, Warschau und Kopenhagen beibehalten und Amsterdam als neue Destination ab Innsbruck hinzufügen. Die Frequenz der Flüge von Wien nach Bangkok wird auf bis zu zwei tägliche Verbindungen erhöht. Zudem wird Austrian Airlines ab dem 26. Oktober in

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Starkes Wachstum am Flughafen Hongkong im April 2025 dank Osterverkehr und neuer Strecken

Der internationale Flughafen Hongkong (HKIA) verzeichnete im April 2025 ein deutliches Wachstum im Passagierverkehr. Mit 5,19 Millionen abgefertigten Reisenden wurde ein Anstieg von 23,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat registriert. Am 20. April, dem Höhepunkt der Osterferien, wurde mit 197.000 Passagieren ein neuer täglicher Rekord seit Beginn der Pandemie aufgestellt. Auch die Flugbewegungen nahmen mit einem Plus von 12,5 Prozent auf 32.675 zu. Das Frachtvolumen wuchs im April moderat um 2,6 Prozent auf 404.000 Tonnen, wobei dieser Anstieg maßgeblich auf einen Zuwachs von 13,9 Prozent bei den Transshipments zurückzuführen ist. Hierbei waren Europa und der Nahe Osten die wichtigsten Wachstumstreiber. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden am HKIA 19,8 Millionen Passagiere (+17,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr), 128.650 Flüge (+11,6 Prozent) und 1,57 Millionen Tonnen Fracht (+3,0 Prozent) abgewickelt. Innerhalb der letzten zwölf Monate nutzten 55,9 Millionen Passagiere den Flughafen (+20,8 Prozent), die Flugbewegungen stiegen um 18,8 Prozent und der Frachtdurchsatz erhöhte sich um 9,3 Prozent auf nahezu 5 Millionen Tonnen. Erweiterung der Konnektivität durch neue Flugrouten Die Konnektivität des HKIA wurde im April weiter ausgebaut. Cathay Pacific nahm neue Verbindungen nach Dallas auf, während HK Express neue Strecken nach Komatsu und Ishigaki in Japan lancierte. Vietnam Airlines ergänzte das Angebot mit einer neuen Route nach Nha Trang in Vietnam. Diese Erweiterungen des Streckennetzes tragen zur positiven Entwicklung des Flughafens bei und unterstreichen seine Rolle als wichtiges internationales Drehkreuz. Die anhaltende Erholung des Passagierverkehrs und das moderate Wachstum im Frachtgeschäft deuten auf eine positive Entwicklung für den Flughafen Hongkong

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Einigung erzielt: Finnair und Kabinenpersonal einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die finnische Fluggesellschaft Finnair und die finnische Transportarbeitergewerkschaft AKT, die das Kabinenpersonal von Finnair in Finnland vertritt, auf ein Ergebnis im Rahmen der Tarifverhandlungen geeinigt. Die Gespräche zwischen den Parteien dauerten seit Dezember des vergangenen Jahres an. Das erzielte Verhandlungsergebnis erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren, wobei das letzte Jahr eine optionale Verlängerung vorsieht. Die Einigung muß nun noch von den jeweiligen Gremien beider Parteien formell genehmigt werden. Kaisa Aalto-Luoto, Finnairs Chief People Officer, zeigte sich erfreut über den Ausgang der Gespräche: „Ich bin sehr zufrieden, daß wir durch konstruktive Diskussionen gemeinsam ein Ergebnis erzielt haben. Dies legt ein solides Fundament, auf dem wir eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft aufbauen und gestalten können.“ Die rund 1800 Kabinenbeschäftigten von Finnair sind täglich für den Kundenservice und die Sicherheit der Passagiere verantwortlich. Die Servicequalität des Kabinenpersonals wird in den Kundenzufriedenheitsbewertungen regelmäßig sehr gut bewertet. Es wird erwartet, daß die nun erzielte Einigung zu einer Beruhigung des Arbeitsverhältnisses beiträgt und Finnair ermöglicht, sich weiterhin auf ihren Flugbetrieb und die Passagierbetreuung zu konzentrieren. Die Einigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die europäische Luftfahrtbranche von verschiedenen Arbeitskämpfen und Verhandlungen geprägt ist. Fluggesellschaften und Gewerkschaften ringen um faire Arbeitsbedingungen und angemessene Vergütungen. Das Ergebnis zwischen Finnair und AKT könnte somit auch Signalwirkung für andere laufende Tarifauseinandersetzungen in der Branche haben. Sobald die formelle Zustimmung beider Seiten vorliegt, werden die Details des neuen Tarifvertrags bekanntgegeben.

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Hohe Geldstrafe für British Airways nach schweren Verletzungen von Gepäckabfertigern

Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) ist zu einer Geldstrafe von 3,2 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 3,74 Millionen Euro) verurteilt worden, nachdem sich zwei Gepäckabfertiger bei getrennten Stürzen auf dem Londoner Flughafen Heathrow schwere Verletzungen zugezogen hatten. Die Vorfälle, die als „nahezu identisch“ beschrieben wurden, ereigneten sich durch Stürze von sogenannten Televatoren – Geräten, die zum Beladen von Flugzeugen verwendet werden – und waren auf das Fehlen angemessener Sicherheitsvorkehrungen wie etwa Schutzgeländer zurückzuführen. Zwei Arbeiter erlitten schwere Verletzungen Einer der betroffenen Arbeiter erlitt eine Hirnblutung und Gesichtsfrakturen, während der andere Rücken- und Kopfverletzungen davontrug. Das Southwark Crown Court befand die Fluggesellschaft für schuldig, gegen Sicherheitsvorschriften verstoßen zu haben, und sprach von einer hohen Schuldhaftigkeit. Die Geldstrafe erfolgte nach einer Anklage durch die britische Gesundheits- und Sicherheitsbehörde (Health and Safety Executive, HSE). Ein Sprecher von British Airways äußerte „tiefes Bedauern“ über die Vorfälle und teilte mit, daß beide Mitarbeiter inzwischen in neuen Funktionen wieder ihrer Arbeit nachgehen. Die HSE-Ermittlungen ergaben, daß die in beiden Fällen verwendeten Televatoren erhebliche Konstruktionsmängel aufwiesen. Es bestanden Lücken zwischen den Schutzgeländern der Geräte und dem Flugzeugrumpf, deren Größe je nach Flugzeugtyp variierte. Diese Lücken vergrößerten sich, nachdem die vorderen Teile der Plattformen im Terminal 5 verlängert worden waren, um die Frachträume der Flugzeuge besser erreichen zu können – ohne daß jedoch zusätzliche Maßnahmen zur Verhinderung von Stürzen eingeführt wurden. Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen als Ursache Laut HSE hatte British Airways zum Zeitpunkt des ersten Unfalls im August 2022 bereits ein Programm zur Nachrüstung ausfahrbarer Schutzgeländer an ihren Televatoren

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Entscheidung über neue Betreiber für montenegrinische Flughäfen Podgorica und Tivat naht

Die Regierung Montenegros wird voraussichtlich am 9. Juni 2025 bekanntgeben, wer die neuen Konzessionäre für die Flughäfen von Podgorica und Tivat werden. Für den dreißigjährigen Managementvertrag wurden offiziell zwei Gebote eingereicht. Die Tenderkommission bestätigte, daß Vorschläge von der südkoreanischen Incheon International Airport Corporation und der in Luxemburg ansässigen Corporacion America Airports aus Südamerika eingegangen sind. Die Gebote wurden am 9. Mai eröffnet, und die Bewertungsphase soll innerhalb von dreißig Tagen abgeschlossen sein, woraufhin eine Bekanntgabe erwartet wird. Das lange verzögerte Konzessionsverfahren zielt darauf ab, langfristige Investitionen und verbesserte Flughafendienstleistungen zu ermöglichen. Aeroports de Paris – TAV, die ebenfalls im Rennen waren, zogen ihr Angebot zurück. Zwei internationale Konsortien im Rennen Die Incheon International Airport Corporation, Betreiber des Hauptdrehkreuzes Südkoreas in Seoul, versucht seit längerem, in der Region Fuß zu fassen. Sie war bereits Finalist bei den Konzessionsverfahren in Zagreb und Belgrad, unterlag aber letztendlich französischen Wettbewerbern. Das Unternehmen betreibt auch die Flughäfen in Manila, Jakarta und das Terminal 4 in Kuwait. Die Corporacion America Airports betreibt 52 Flughäfen in sechs Ländern Lateinamerikas und Europas, darunter in Argentinien, Brasilien, Uruguay, Ecuador, Armenien und Italien. Sie hatte sich zuvor ebenfalls um die Konzession des Flughafens Belgrad beworben. Die Gewerkschaft der Flughafenarbeiter hat Bedenken hinsichtlich der Transparenz des Konzessionsverfahrens und des Schutzes der Arbeitnehmerrechte geäußert. Sie kritisierte die fehlende Vertretung der Arbeitnehmer in der Tenderkommission und forderte rechtliche Garantien zum Schutz der Arbeitsverträge im Falle eines Eigentümer- oder Managementwechsels. Anforderungskriterien für Bieter Die Kriterien für die Bieter umfassen den Betrieb von mindestens einem

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Streit um Rückerstattung von Boeing-Anzahlungen für Comair vor Gericht

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat ein Bundesgericht in den Vereinigten Staaten aufgefordert, einen Antrag des Nachlaßes der insolventen südafrikanischen Fluggesellschaft Comair (South Africa) abzuweisen. Comair hatte Boeing sanktionieren wollen, weil das Unternehmen angeblich ein entscheidendes „Comfort Letter“ gelöscht habe, das der Fluggesellschaft die Rückerstattung ihrer Anzahlungen für den Kauf von Boeing 737-8 Max Flugzeugen zugesichert haben soll. Boeing argumentiert, daß ein solches Schreiben nie existiert habe und die Löschung von Dokumenten Teil der üblichen Unternehmensverfahren gewesen sei. Die am 12. Mai 2025 beim US-Bezirksgericht von Washington in Seattle eingereichte Antwort Boeings bezieht sich auf die Klage von Comair, die im Februar 2023 eingereicht wurde. Darin fordert der Nachlaß von Comair 83 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Boeing wegen Betrugs und Vertragsbruchs im Zusammenhang mit dem Kauf von acht Boeing 737 Max Flugzeugen. Comair hatte Boeing mehr als 45 Millionen US-Dollar an Vorauszahlungen für sieben Boeing 737-8 geleistet sowie die vollständige Zahlung für eine im Februar 2019 gelieferte Maschine erbracht. Comair stornierte die Bestellung jedoch nach dem weltweiten, 20 Monate dauernden Grounding des Typs infolge zweier tödlicher Abstürze. Boeing weigerte sich, die Vorauszahlungen für die sieben nie gelieferten Flugzeuge zurückzuerstatten. Boeing bestreitet Existenz des „Comfort Letters“ Der Fall von Comair stützt sich maßgeblich auf das angebliche „Comfort Letter“, das angeblich von Boeing-Mitarbeiter Rob Faye versandt wurde. Der Nachlaß der Fluggesellschaft behauptet, dieses Schreiben habe eine rückerstattungsfähige Anzahlung zugesichert. Boeing bestreitet jedoch die Echtheit des Schreibens und verweist auf mehrere Unregelmäßigkeiten. So habe Comair neun Monate benötigt, um das Schreiben vorzulegen. Als es

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Einigung zwischen UK und der EU erleichtert Grenzübertritte für Reisende

Die britische Regierung hat heute eine neue Vereinbarung mit der Europäischen Union (EU) bekanntgegeben, die eine Vielzahl von Regelungen betrifft. Für den kommerziellen Luftverkehrssektor ist die bemerkenswerteste Nachricht dieser umfassenden Übereinkunft, daß die EU zugestimmt hat, Inhabern britischer Reisepässe die Nutzung von eGates an mehr Flughäfen in der Region zu gestatten, was die Grenzkontrollen beschleunigen wird. Seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU, bekannt als „Brexit“, mußten britische Passinhaber die Nutzung der automatisierten Grenzkontrollsysteme (eGates) weitgehend aufgeben und ihre Dokumente von Grenzbeamten manuell abstempeln lassen. Dies führte häufig zu längeren Wartezeiten bei der Einreise in EU-Länder per Flugzeug und stand im Kontrast zu den im Vorfeld der Brexit-Abstimmung versprochenen regulatorischen Erleichterungen. Nunmehr wird es für britische Staatsbürger eine teilweise Rückkehr zu den früheren Gepflogenheiten geben, da mehr EU-Flughäfen die Nutzung von eGates für sie ermöglichen werden. Es gab bereits einige Ausnahmen von dieser Regelung. So gestatteten beispielsweise bestimmte Flughäfen in Portugal und Spanien Inhabern britischer Pässe die Grenzüberschreitung über eGates. Im Rahmen der neuen Vereinbarung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU soll dies nun auf einer breiteren Basis ausgerollt werden, wie die britische Regierung in einer Erklärung bestätigte. Demnach sollen britische Urlauber künftig mehr eGates in Europa nutzen können, was die Wartezeiten an den Grenzkontrollen verkürzen soll. Die Vereinbarung umfaßt auch Erleichterungen für die Reise von Haustieren durch die Einführung von „pet passports“ für britische Katzen und Hunde, wodurch die Notwendigkeit von Gesundheitszeugnissen für jedes Tier für jede Reise entfällt. Neuerung im Zusammenhang mit EU-Grenzreformen Die britische

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Vietjet Air stärkt thailändische Tochter mit Boeing 737 Flotte

Die vietnamesische private Billigfluggesellschaft Vietjet Air, die sich in einer Phase schnellen Wachstums und internationaler Expansionspläne befindet, hat eine Vereinbarung mit Boeing bekanntgegeben, wonach bis zu 50 Boeing 737 Flugzeuge an ihre in Thailand ansässige Tochtergesellschaft Thai Vietjet Air übertragen werden sollen. Dieser Schritt dient der Stärkung der Luftfahrt- und Tourismusverbindungen zwischen Thailand, Vietnam und anderen Ländern der Region und folgt auf eine kürzlich getroffene Vereinbarung zur Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Kasachstan. Gemäß Berichten von Asian Aviation wird Vietjet Air im Rahmen der Vereinbarung 50 Flugzeuge aus ihrer bestehenden Bestellung von 200 Boeing 737 an Thai Vietjet Air abtreten, wobei die Auslieferung der ersten Flugzeuge voraussichtlich im Oktober 2025 beginnen soll. Die Expansion in Thailand wird es Vietjet Air ermöglichen, ihre Präsenz in der Region erheblich auszubauen und in direkten Wettbewerb mit anderen großen asiatischen Billigfluglinien wie Air Asia Thailand und Nok Air sowie der nationalen Fluggesellschaft Thai Airways zu treten. Langjährige Partnerschaft mit Boeing Vietjet Air hatte bereits 2016 während eines Besuchs des damaligen US-Präsidenten Barack Obama in Vietnam eine erste Bestellung für die Boeing 737 MAX unterzeichnet. Diese Vereinbarung wurde auf der Farnborough Air Show im Jahr 2018 durch eine Absichtserklärung über weitere 100 Flugzeuge erweitert. Erst kürzlich, im April 2025, schlossen Vietjet Air und AV AirFinance eine Finanzierungsvereinbarung über insgesamt 300 Millionen US-Dollar ab, um die Finanzierung der neuen Boeing-Flotte zu decken. Diese Vereinbarung ist Teil einer umfassenderen Reihe von Flugzeugfinanzierungsgeschäften im Wert von über 4 Milliarden US-Dollar, die Vietjet mit führenden US-Finanzinstituten abgeschlossen hat. Diese

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