secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Lufthansa setzt im Sommer 2025 erstmals wieder alle acht Airbus A380 ein

Die Lufthansa feiert eine bemerkenswerte Rückkehr ihres größten Flugzeugs, des Airbus A380, in den Linienbetrieb. Nach Jahren der Unsicherheit und der Entscheidung, diese Flotte zunächst aus dem Verkehr zu ziehen, setzt die deutsche Fluggesellschaft im Sommer 2025 nun alle acht verbliebenen Maschinen dieses Typs ein. Ursprünglich hatte Lufthansa in der Krise, die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde, die Rückkehr des A380 ausgeschlossen. Doch der Wechsel in den vergangenen Jahren hat sich als weitsichtige Entscheidung herausgestellt. In einer Zeit, in der Großraumflugzeuge für die Airline wieder unverzichtbar geworden sind, zahlt sich diese „schwierige Entscheidung“ nun aus. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte in einem Interview mit dem „Airways Magazine“ im Rahmen einer Konferenz in Johannesburg, dass die Rückkehr des A380 für die Airline von entscheidender Bedeutung sei: „Uns fehlt Großraumgerät. Ohne die acht A380 hätten wir in unseren Premiummärkten ein großes Problem“, so Spohr. Der Airbus A380, als weltweit größtes Passagierflugzeug, ist für die Fluggesellschaft besonders wertvoll, da er in der Lage ist, eine große Zahl von Passagieren auf Langstreckenflügen zu transportieren. Lufthansa hatte ursprünglich 14 Airbus A380 in ihrer Flotte, aber aufgrund der Unsicherheiten und den Auswirkungen der Pandemie entschloss sich das Unternehmen, sechs dieser Maschinen an Airbus zu verkaufen. Die verbleibenden acht Flugzeuge, die nach und nach reaktiviert wurden, nehmen nun eine Schlüsselrolle im Lufthansa-Netzwerk ein. Besonders für die Sommermonate 2025 sind die A380 für Lufthansa von zentraler Bedeutung, um die steigende Nachfrage in wichtigen Premiummärkten wie den USA und Asien zu bedienen. A380 als Lösung für das Münchener Drehkreuz Im

weiterlesen »

Romantische Heiraten über den Wolken: Play Airline bietet Heiratsort in der Luft

Jedes Jahr rund um den Valentinstag sprudeln romantische Geschichten ins Rampenlicht, die auch vor der Luftfahrtindustrie nicht Halt machen. Fluggesellschaften, die die emotionale Zeit nutzen, um besondere Erlebnisse zu schaffen, sind keine Seltenheit, und in diesem Jahr hat die isländische Billigfluggesellschaft Play ein einzigartiges Angebot gemacht: Sie ermöglichte einem Paar, ihre Hochzeit über den Wolken zu feiern. Am 14. Februar 2025 wurde eine Play-Maschine zu einem ganz besonderen Ort der Vereinigung. Der Bräutigam Valur aus Island und die Braut Kita aus Frankreich gaben sich mitten im Flug das Ja-Wort. Sie heirateten während eines Play-Flugs zwischen dem Keflavík International Airport in Island (KEF) und dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle (CDG). Auf dem Flug, der die beiden Länder miteinander verband, waren etwa 200 Passagiere anwesend. Die Zeremonie fand genau in der Mitte des Fluges statt, und das Brautpaar gab sich über dem internationalen Luftraum das Versprechen, gemeinsam in die Zukunft zu fliegen. Ein unvergessliches Erlebnis für das Paar und die Passagiere Was diesen Flug noch romantischer machte, war die besondere Auswahl des Flugpersonals. Play setzte bei diesem speziellen Flug eine Crew ein, die aus Paaren bestand. Die Flugkapitäne Sverrir Örn Valdimarsson und der Erste Offizier Ævar Þór Björnsson waren nicht nur Kollegen, sondern auch Lebenspartner der Flugbegleiterinnen Katrín Lára Vilhjálmsdóttir und Fanney Björk Kristinsdóttir. Auch das restliche Kabinenpersonal, bestehend aus Samúel Friðfinnsson und Rakel Björk Egilsdóttir, war ein Paar. So wurde der Flug nicht nur zu einem Erlebnis für das Brautpaar, sondern auch für die Passagiere, die eine besonders harmonische Atmosphäre

weiterlesen »

Tanz, Bewegung und Ruhe – Eine Hommage an Johann Strauss im Jahr 2025

Vom 1. bis 29. März 2025 erwartet Wien eine Reihe außergewöhnlicher Veranstaltungen, die das Werk des berühmten Komponisten Johann Strauss auf vielfältige Weise feiern und ihn in das moderne Kulturleben einbinden. Unter dem Titel Dance – Move – Sleep wird der österreichische Walzerkönig in einer neuen, unkonventionellen Form erlebt, die sowohl klassische als auch experimentelle Elemente vereint. Die Veranstaltung ist Teil der größeren Reihe „Johann Strauss 2025“, die sich in diesem Jahr dem Erbe von Strauss widmet und Wien zu einem Zentrum für Operette, Musik und kreative Kunst macht. Die Auftaktveranstaltung findet vom 1. bis 4. März im REAKTOR (17. Bezirk) statt, wo das Tanz- und Performance-Ensemble Liquid Loft zusammen mit dem Ensemble PHACE eine Uraufführung mit dem Titel Seid umschlungen Millionen präsentieren wird. Diese Darbietung nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Sinnlichkeit und den Rausch der Strauss’schen Musik, wobei klassische Elemente mit modernen künstlerischen Ausdrucksformen verschmelzen. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Möglichkeit, die Werke von Johann Strauss durch die Linse der zeitgenössischen Kunst zu betrachten. Am 5. März folgt das Konzert Die Freude am Leben im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste, bei dem der Chor Chorus sine nomine unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger Johann Strauss’ Werke in modernen Interpretationen präsentiert. Hierbei kommen Uraufführungen von Flora Geisselbrecht und Adrian Artacho Bueno zur Aufführung, die den Geist der Strauss’schen Walzer und Polkas auf eine neue Ebene heben und das Publikum mit frischer Energie und Lebensfreude durchströmen lassen. Den Abschluss dieser Reihe bildet am 8. März das

weiterlesen »

Österreich erhält erstes C-390-Millennium-Transportflugzeug – Embraer beginnt mit Montage

Die österreichische Luftwaffe steht vor einer bedeutenden Modernisierung: Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat mit der Endmontage des ersten C-390-Millennium-Mehrzweckflugzeugs für Österreich begonnen. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein in der Partnerschaft zwischen der Republik Österreich und Embraer und verdeutlicht das wachsende internationale Interesse an diesem modernen militärischen Transportflugzeug. Der C-390 Millennium, ein militärisches Transportflugzeug der neuesten Generation, zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität und Leistungsfähigkeit aus. Mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 26 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von 870 km/h (470 Knoten) bietet das Flugzeug eine breite Einsatzmöglichkeit für militärische und zivile Operationen. Dazu gehören unter anderem der Transport von Truppen und Material, medizinische Evakuierungen, Brandbekämpfung sowie Luftbetankungseinsätze. Die österreichische Luftwaffe hatte sich nach einer umfassenden Evaluierung für die Beschaffung des C-390 entschieden. Dabei überzeugte insbesondere die hohe Einsatzbereitschaft des Flugzeugs. Seit seiner Indienststellung im Jahr 2019 hat die C-390-Flotte weltweit über 16.300 Flugstunden absolviert und eine beeindruckende Einsatzfähigkeit von 93 Prozent erreicht. Österreich reiht sich in wachsende Liste internationaler Betreiber ein Mit der Bestellung des C-390 folgt Österreich dem Beispiel anderer europäischer Länder, die auf dieses moderne Transportflugzeug setzen. Neben Brasilien, das als Erstkunde das Modell entwickelte, haben auch Portugal, Ungarn und die Niederlande die C-390 in ihre Luftwaffen integriert oder bestellt. Die Entscheidung Österreichs für den C-390 fiel vor dem Hintergrund der Notwendigkeit einer modernen und effizienten Transportlösung. Das Flugzeug ersetzt veraltete Lufttransportkapazitäten und ermöglicht eine schnellere sowie flexiblere Einsatzplanung. Bedeutung für Österreichs Verteidigungsstrategie Der Erwerb des C-390 steht im Einklang mit den langfristigen Plänen der österreichischen Regierung zur

weiterlesen »

Medizinischer Notfall zwingt United-Airlines-Flug zur Zwischenlandung in Kanada – Wetter verhindert Weiterreise

Ein medizinischer Notfall an Bord eines United-Airlines-Fluges von Newark nach Dublin führte zu einer ungeplanten Landung im kanadischen St. John’s. Während der betroffene Passagier versorgt werden konnte, sorgt das anhaltend schlechte Wetter nun für erhebliche Verzögerungen bei der Weiterreise der übrigen Passagiere. Der United-Airlines-Flug UA23, eine Boeing 777-200ER mit der Registrierung N217UA, startete am Abend des 13. Februar mit 37 Minuten Verspätung vom Newark Liberty International Airport (EWR) in Richtung Dublin. Etwa zwei Stunden nach dem Start erreichte die Maschine ihre Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über dem Atlantik, als die Piloten eine Kursänderung vornahmen. Grund für die Entscheidung war eine medizinische Notlage eines Passagiers, die eine sofortige Landung erforderlich machte. Da sich das Flugzeug bereits über dem Ozean befand, wählten die Piloten St. John’s International Airport (YYT) in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador als nächstgelegene Möglichkeit zur medizinischen Versorgung. Das Flugzeug setzte dort rund viereinhalb Stunden nach dem Start sicher auf. Extreme Wetterbedingungen verhindern rasche Weiterreise Während der Passagier nach der Landung umgehend in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurde, standen die übrigen 276 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder vor einer neuen Herausforderung: Aufgrund heftiger Schneestürme und starker Winde blieb das Flugzeug in St. John’s am Boden. United Airlines hatte zunächst eine Ersatzmaschine vorgesehen, um die gestrandeten Passagiere weiter nach Dublin zu bringen. Doch das anhaltend schlechte Wetter machte einen Abflug unmöglich. Auch am Folgetag konnte die Airline keine sichere Weiterreise garantieren. Frust bei den Passagieren Die Verzögerungen führten unter den Reisenden zu wachsendem Unmut. Mehrere Passagiere meldeten sich in den

weiterlesen »

Ryanair gegen britische Flugsicherung – Forderung nach Rücktritt des NATS-Chefs eskaliert

Die anhaltenden Personalengpässe bei der britischen Flugsicherung haben erneut zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt. Besonders betroffen war London Stansted, einer der wichtigsten Drehkreuze für Ryanair. Die irische Billigfluggesellschaft kritisierte die National Air Traffic Services (NATS) scharf und forderte erneut den Rücktritt von deren Geschäftsführer Martin Rolfe. Am vergangenen Wochenende kam es an mehreren britischen Flughäfen, insbesondere in London Stansted, zu erheblichen Flugverspätungen. Der Grund dafür war ein erneuter Personalmangel bei der britischen Flugsicherung. Ryanair, die an diesem Flughafen einen ihrer wichtigsten Stützpunkte betreibt, musste zahlreiche Abflüge verschieben. Laut Angaben der Airline wurden viele Flüge um bis zu zwei Stunden verzögert, was insbesondere für Familien, die in die Ferien reisen wollten, eine große Belastung darstellte. Ryanair informierte betroffene Passagiere über ihre sozialen Kanäle und machte dabei keinen Hehl aus ihrer Kritik an NATS. In einem Statement auf der Plattform X erklärte das Unternehmen, dass die wiederholten Engpässe „inakzeptabel“ seien und forderte den sofortigen Rücktritt des NATS-Chefs Martin Rolfe. Ryanairs anhaltende Kritik an NATS Die jüngste Kritik reiht sich in eine lange Serie von Beschwerden ein, die Ryanair gegen die britische Flugsicherung vorgebracht hat. Bereits im September 2024 hatte Ryanair-CEO Michael O’Leary den Rücktritt von Rolfe gefordert, nachdem es zu massiven Verzögerungen im britischen Luftraum gekommen war. Auch im August 2024 und im Dezember 2023 hatte die Airline öffentlich auf die aus ihrer Sicht unzureichende Leistung von NATS hingewiesen und strukturelle Reformen gefordert. „Dies ist die neueste Panne von NATS, die erneut zu erheblichen Verspätungen für Tausende von Passagieren geführt hat“,

weiterlesen »

Deutsche Bahn und EVG einigen sich auf neuen Tarifvertrag – Warnstreiks abgewendet

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die Deutsche Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auf einen neuen Tarifvertrag für rund 192.000 Beschäftigte geeinigt. Damit bleibt den Fahrgästen vorerst ein weiterer Arbeitskampf erspart. Der nächste mögliche Warnstreik könnte frühestens im März 2026 stattfinden. Die Einigung wurde am heutigen Tag in Berlin bekanntgegeben. Über die genauen Inhalte des neuen Tarifvertrags wollen die Bahn und die Gewerkschaft am Nachmittag gemeinsam informieren. Die Gespräche liefen bereits seit Mittwoch und standen unter erheblichem Zeitdruck, da beide Seiten das Ziel hatten, noch vor der Bundestagswahl eine Lösung zu erzielen. Cosima Ingenschay, die Verhandlungsführerin der EVG, hatte vor Beginn der dritten Tarifrunde betont, dass ein „hartes Stück Arbeit“ vor den Tarifparteien liege. Insbesondere bei der Frage nach höheren Einkommen und verbesserten Arbeitsbedingungen für Schichtarbeiter gab es harte Verhandlungen. Forderungen der EVG teilweise unklar erfüllt Die Gewerkschaft hatte in den Verhandlungen eine Erhöhung der Einkommen um 7,6 Prozent gefordert. Zusätzlich sollten Schichtarbeiter weitere 2,6 Prozent erhalten. Ein Teil dieser zusätzlichen Vergütung sollte in Form von zusätzlichen freien Tagen abgegolten werden können. Darüber hinaus hatte die EVG auf eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2027 gedrängt. Ob und in welchem Umfang diese Forderungen im neuen Tarifvertrag berücksichtigt wurden, bleibt vorerst unklar. Die genauen Details sollen im Laufe des Nachmittags verkündet werden. Bemerkenswerte Einigung ohne Warnstreiks Besonders auffällig ist, dass der Tarifvertrag ohne vorherige Warnstreiks zustande gekommen ist. Dies ist im Bahnsektor eine Seltenheit. Üblicherweise werden Tarifverhandlungen mit Arbeitsniederlegungen begleitet, um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Nach Angaben der EVG

weiterlesen »

Schneefall verursacht erhebliche Flugverspätungen am BER

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) war am Morgen des 13. Februar 2025 mit erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs konfrontiert. Nach nächtlichen Schneefällen lag auf den Start- und Landebahnen des Hauptstadtflughafens eine ungewöhnlich große Schneemenge, die die Räumungsarbeiten erschwerte und zu längeren Verzögerungen führte. Besonders die Zeit, die für das Schneeräumen auf den Rollfeldern benötigt wurde, ließ die Anzahl der pünktlichen Flüge erheblich sinken. Nach Angaben eines Sprechers des BER, der auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) reagierte, kam es aufgrund der massiven Schneefälle zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr. Die große Menge an Schnee, die über Nacht gefallen war, führte dazu, dass die Start- und Landebahnen aufwendig geräumt werden mussten. Dies nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch als gewöhnlich, wodurch zahlreiche Flugzeuge verspätet starten mussten. „Die Flächen sind inzwischen weitgehend wieder frei“, teilte der Flughafensprecher mit. Dennoch blieb der Flugverkehr noch für mehrere Stunden beeinträchtigt. Ein weiterer Faktor, der zu den Verspätungen beitrug, war eine von der Deutschen Flugsicherung verhängte Einschränkung bei den Landungen. Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde die Anzahl der Landungen auf 15 pro Stunde begrenzt. Diese Maßnahme war vorübergehend und galt zunächst bis etwa 10 Uhr am Morgen. Der Sprecher des BER versicherte, dass das Flughafenpersonal alles daran setzte, die Verzögerungen schnellstmöglich aufzuholen. Auswirkungen auf den Flugplan und die Passagiere Für viele Fluggäste bedeuteten die Witterungsbedingungen lange Wartezeiten. Zahlreiche Passagiere mussten sich gedulden, während die Flughafenkontrollen und Räumungsarbeiten durchgeführt wurden. Es blieb nicht nur bei verspäteten Starts, auch Landungen waren betroffen, was die Gesamtlage weiter erschwerte. Die Zahl der

weiterlesen »

Russische Drohne beschädigt New Safe Containment des AKW Tschernobyl

In der Nacht zum 12. Februar 2025 wurde die Schutzhülle des stillgelegten Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine von einer russischen Drohne getroffen. Diese Aktion hat nicht nur weltweite Besorgnis ausgelöst, sondern auch das ohnehin fragile geopolitische Klima weiter aufgeheizt. Das ukrainische Präsidentenamt sprach von „bedeutenden Schäden“ an der Reaktorhülle, die vor fast 40 Jahren durch den schwersten nuklearen Unfall der Geschichte bekannt wurde. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit und Stabilität der Region auf, insbesondere in Hinblick auf das Atomrisiko, das weiterhin eine weltweite Bedrohung darstellt. Laut einer Mitteilung von Wolodymyr Selenskyj, dem Präsidenten der Ukraine, wurde der Angriff in den frühen Morgenstunden des 12. Februar verübt. Der ukrainische Präsident berichtete auf Telegram von den „bedeutenden Schäden“ an der Schutzhülle des Reaktors, die jedoch keine unmittelbare Gefährdung der Strahlenwerte mit sich brachten. Es sei ein Feuer ausgebrochen, das jedoch schnell gelöscht werden konnte. Die Strahlungswerte seien zu keinem Zeitpunkt angestiegen, was zu einer gewissen Erleichterung führte. Doch der Vorfall ist eine scharfe Mahnung, dass der anhaltende Krieg in der Region auch auf nuklearer Ebene fatale Folgen haben könnte. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigt Vorfall Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigte den Vorfall und sprach von einem „explosionsartigen Geräusch“, das gegen 1:50 Uhr Ortszeit zu hören war. Internationale Atombeobachter, die im Umfeld des Kraftwerks stationiert sind, berichteten von einer Explosion am Sarkophag des havarierten Reaktors Nummer 4. In ihrer Mitteilung erklärte die IAEA, dass die Drohne, die das AKW Tschernobyl traf, die Überdachung des alten Reaktors beschädigte. Diese Information wurde von den

weiterlesen »

San Diego: Bauarbeiter stoßen auf Übungsgranate

Ein außergewöhnlicher Vorfall ereignete sich am Donnerstag, als Bauarbeiter auf dem Gelände des Terminal 1 des San Diego International Airport (SAN) auf eine vermeintliche Handgranate stießen. Dieser Fund führte zu einem schnellen Einsatz von örtlichen Sicherheitskräften und ließ zunächst die Frage aufkommen, ob es sich möglicherweise um ein gefährliches Objekt handeln könnte. Doch wie sich später herausstellte, war die Granate ein alter Übungshandgranaten, die keinerlei Gefahr darstellte, da sie nicht mehr funktionsfähig war und keine Explosionsgefahr bestand. Der Vorfall ereignete sich gegen 12:10 Uhr, als ein Bauarbeiter während seiner Arbeiten auf ein Objekt stieß, das wie eine Handgranate aussah. Aufgrund der potenziellen Gefahr wurde sofort die Polizei des Hafens sowie K-9-Einheiten alarmiert. Wenig später trafen auch Spezialkräfte der Feuerwehr San Diegos ein, die als Metro-Arson Strike Team bekannt sind. Sie nahmen die Granate schließlich in Besitz, nachdem sie das Gelände gesichert hatten. Sicherheitsmaßnahmen und die Fortsetzung des Betriebs Trotz des außergewöhnlichen Fundes kam es nicht zu nennenswerten Störungen des regulären Flughafenbetriebs. Die betroffene Baustelle wurde abgesperrt, und eine Zufahrtsstraße zum Terminal 1 musste vorübergehend gesperrt werden. Doch der Luftverkehr und die meisten anderen Aktivitäten am Flughafen konnten weiterhin ohne größere Unterbrechungen fortgeführt werden. Nach ersten Erkenntnissen blieb es bei einem einmaligen Vorfall, ohne dass die Granate tatsächlich eine Gefahr für Passagiere oder Mitarbeiter darstellte. Es blieb zunächst unklar, wie das Objekt ausgerechnet in diesem Bereich des Terminals zu finden war und wie es dort hingelangt war. Dies wirft Fragen zur Geschichte des Flughafens und seiner Nutzung in der Vergangenheit auf.

weiterlesen »