secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Mallorca will Anzahl der Mietautos begrenzen

Die Mietwagenbranche auf Mallorca steht möglicherweise vor einem Wendepunkt. Erstmals zeigen sich Verbände offen für eine Begrenzung der Flotten, allerdings nur unter der Voraussetzung fundierter Daten. Ziel ist es, den Verkehr auf der beliebten Ferieninsel zu reduzieren und das Chaos auf den Straßen einzudämmen. Bislang existieren nur grobe Schätzungen über die Anzahl der Mietwagen auf Mallorca. Der Branchenverband Baleval hat daher eine externe Studie in Auftrag gegeben, um verlässliche Zahlen zu erhalten. Schätzungen nach der Pandemie gingen von rund 100.000 Fahrzeugen aus, doch diese Zahl war bisher nicht belegt. Nun sollen präzise Daten als Grundlage für eine mögliche Regulierung dienen. Julio Nieto, Präsident von Baleval, betont, dass seine Organisation eine Begrenzung der Mietwagenflotten nicht grundsätzlich ablehne. „Wir sind für eine Regulierung, aber sie muss auf realen Daten basieren“, erklärt er. Auch der Verband AEVAB zeigt sich gesprächsbereit. Präsident Ramón Reus verweist auf Ibiza und Formentera, wo die Mietwagenzahlen bereits reduziert wurden. Er hält dieses Modell auch für Mallorca und Menorca für denkbar. Die genauen Maßnahmen zur Begrenzung sind noch offen. Eine Entscheidung soll jedoch unter Einbeziehung der Unternehmen getroffen werden. In der kommenden Woche beginnt die nächste Phase der Verhandlungen im Pakt für die Balearen, in denen konkrete Maßnahmen besprochen werden. Eine baldige Entscheidung über eine mögliche Reduzierung der Mietwagenflotten auf Mallorca könnte bevorstehen.

weiterlesen »

„Arielle Kreuzfahrten“ startet Flusskreuzfahrten

Der Koblenzer Reiseveranstalter Reisen Aktuell erweitert sein Angebot und bringt mit der neuen Marke „Arielle Kreuzfahrten“ eigene Flusskreuzfahrten auf den Markt. Bereits ab April startet das erste Schiff, die Arielle Royal, mit Fahrten auf der Donau. Ein weiteres Schiff, die Arielle Queen, soll 2026 auf dem Rhein folgen. Mit der Charterung der ehemaligen Amadeus Royal von Dutch Cruise Line setzt Reisen Aktuell auf ein First-Class-Schiff, das bis Ende 2028 unter Vertrag steht. Die Arielle Royal wird zunächst auf klassischen Donau-Routen unterwegs sein, die Passau, Wien, Bratislava, Budapest und die Wachau umfassen. Während der Wintermonate wird das Schiff für festliche Advents-, Weihnachts- und Silvesterreisen auf den Rhein verlegt, bevor es 2026 auf die Donau zurückkehrt. Im Jahr 2026 wird Reisen Aktuell mit einem zweiten Schiff, der Arielle Queen, expandieren. Dieses Schiff, derzeit unter dem Namen Dutch Largo für Dutch Cruise Line im Einsatz, wird zukünftig unter der Flagge von Reisen Aktuell auf dem Rhein verkehren. Geplant sind Routen von Köln nach Belgien und in die Niederlande sowie Abfahrten ab Koblenz, dem Firmensitz des Veranstalters.

weiterlesen »

USA: Luftfahrtbranche fordert Notfallfinanzierung zur Verbesserung der Flugsicherung

Die Luftfahrtbranche in den Vereinigten Staaten schlägt Alarm: Nach einer Reihe tödlicher Unfälle, darunter die tragische Kollision eines American-Airlines-Regionaljets mit einem Black-Hawk-Hubschrauber über dem Potomac River in Washington D.C., fordern Vertreter der Branche eine sofortige Bereitstellung von Notfallfinanzierungen durch den Kongress. Ziel ist es, die veralteten Technologien der Flugverkehrskontrolle zu modernisieren und dringend benötigte Fachkräfte einzustellen, um der anhaltenden Personalknappheit an US-amerikanischen Flughäfen entgegenzuwirken. Die Kollision über Washington hat die Debatte über die Sicherheit im US-amerikanischen Luftraum erneut entfacht. Obwohl der verantwortliche Fluglotse in diesem Fall nicht direkt für den Unfall verantwortlich gemacht wurde, zeigt der Vorfall dennoch strukturelle Schwachstellen auf. Die Arbeitsbelastung vieler Fluglotsen ist hoch, da sie oft gleichzeitig den Verkehr von kommerziellen Maschinen und Militärhubschraubern koordinieren müssen. Dies liegt vor allem an der chronischen Unterbesetzung der Kontrolltürme. Nach Angaben der Luftfahrtverbände Airlines for America, Aerospace Industries Association und International Air Transport Association fehlen landesweit etwa 3.500 Fluglotsen. Mehr als 280 der über 300 Flugverkehrskontrollstellen sind unterbesetzt, einige große Flughäfen wie John F. Kennedy International (JFK) und Newark Liberty International (EWR) arbeiten mit nur 60 % der erforderlichen Kapazität. Infolge dessen sind viele Lotsen gezwungen, Überstunden zu leisten und an sechs Tagen in der Woche zu arbeiten. Die FAA hatte bereits im letzten Jahr Flugbeschränkungen für bestimmte Regionen wie den New Yorker Luftraum verhängt, um das Problem zu entschärfen. Industrie fordert umfassende Modernisierung Branchenvertreter drängen darauf, dass der Kongress eine schnelle Bereitstellung von Mitteln für die Modernisierung der Flugsicherungssysteme sowie die Einstellung und Ausbildung neuer Fluglotsen genehmigt. In

weiterlesen »

Airbus A321XLR mit Pratt & Whitney-Triebwerken erhält EASA-Zertifizierung

Ein bedeutender Meilenstein für die Luftfahrt: Die Variante des neuen Airbus A321XLR, angetrieben von Pratt & Whitney-Triebwerken, hat die Typenzertifizierung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erhalten. Diese Zulassung ebnet den Weg für den baldigen Einsatz dieses vielseitigen Flugzeugs, das neue Maßstäbe in der Effizienz und Reichweite setzen soll. Nach intensiven Tests und Prüfungen hat die EASA am 21. Februar 2025 die Typenzertifizierung für den A321XLR mit Pratt & Whitney-Triebwerken erteilt, wie der europäische Luftfahrtkonzern Airbus bekannt gab. Damit steht dem Einsatz dieser Variante im Laufe des Jahres nichts mehr im Wege. Bereits im Juli 2024 hatte die Variante mit CFM LEAP-1A-Triebwerken die EASA-Zertifizierung erhalten, und die ersten Auslieferungen an Iberia und Aer Lingus erfolgten in den folgenden Monaten. Christian Scherer, CEO Commercial Aircraft bei Airbus, betonte die Vielseitigkeit des A321XLR, der bereits jetzt den Atlantik in täglichen Einsätzen überquert. Mit der Zertifizierung und der Inbetriebnahme des GTF-angetriebenen A321XLR werden laut Scherer noch mehr Betreiber dieses „bahnbrechende“ Flugzeug einführen. Dies sei eine gute Nachricht für die Passagiere, die von neuen, direkten Stadt-zu-Stadt-Verbindungen mit erhöhtem Kabinenkomfort profitieren werden. Pratt & Whitney: „Wichtiger Meilenstein“ RTX, das Mutterunternehmen von Pratt & Whitney, gab bekannt, dass die Typenzertifikate des PW1100G-JM-Triebwerks aktualisiert wurden, um den A321XLR zu berücksichtigen. Rick Deurloo, Präsident von Commercial Engines bei Pratt & Whitney, bezeichnete die EASA-Zertifizierung als einen „wichtigen Meilenstein“ für das Programm. Das GTF sei das treibstoffeffizienteste Triebwerk für Single-Aisle-Flugzeuge, und der GTF-angetriebene Airbus A321XLR werde eine größere Reichweite und höhere Nutzlastkapazität bieten, was neue Streckenoptionen ermögliche und gleichzeitig

weiterlesen »

Tway Air erweitert Langstreckenkapazität mit Boeing 777-300ER von Cathay Pacific

Die koreanische Fluggesellschaft Tway Air hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihrer Langstreckenkapazität unternommen. Wie „CH-Aviation“ berichtet, least die Airline eine Boeing 777-300ER von Cathay Pacific. Diese Maschine soll ab Ende April den Flugbetrieb aufnehmen und die bestehenden Verbindungen nach Europa verstärken. Die geleaste Boeing 777-300ER wird ab dem 25. April von Seoul nach Paris-Charles de Gaulle und ab dem 26. April nach Rom-Fiumicino eingesetzt. Beide Verbindungen sollen jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit setzt Tway Air auf diesen Strecken den Airbus A330-200 ein. Die Boeing 777-300ER bietet jedoch eine höhere Kapazität und Reichweite, was es der Airline ermöglicht, mehr Passagiere zu befördern und möglicherweise neue Strecken in Europa zu erschließen. Mögliche weitere Anmietung „CH-Aviation“ spekuliert, dass Tway Air zukünftig eine weitere 777-300ER von Cathay Pacific leasen könnte. Dies würde die Langstreckenkapazität der Airline weiter erhöhen und ihre Position im Wettbewerb stärken. Die Aufnahme der Langstreckenflüge nach Europa ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Korean Air und der Europäischen Kommission. Diese Vereinbarung ermöglichte die Fusion von Korean Air mit Asiana Airlines, unter der Bedingung, dass andere Fluggesellschaften die Möglichkeit erhalten, auf bestimmten Strecken zu konkurrieren. Tway Air nutzt diese Chance, um ihr Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Die Expansion von Tway Air im Langstreckensegment wird den Wettbewerb auf den Strecken nach Europa voraussichtlich intensivieren. Dies könnte zu niedrigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Flugverbindungen für die Verbraucher führen. Tway Air positioniert sich als Billigfluggesellschaft, die auch Langstreckenflüge anbietet. Dieses Geschäftsmodell könnte in Zukunft noch erfolgreicher werden. Die

weiterlesen »

Spirit Airlines vor dem Neustart: US-Gericht bestätigt Restrukturierungsplan

Die finanziell angeschlagene US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg aus der Insolvenz erreicht. Ein Gericht in New York genehmigte den Restrukturierungsplan des Unternehmens, womit Spirit voraussichtlich in wenigen Wochen aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 austreten kann. Die Billigfluggesellschaft rechnet damit, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und ihren Betrieb langfristig zu sichern. Das zuständige Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York bestätigte am 20. Februar 2025 die Pläne zur finanziellen Neuausrichtung der Airline. Dabei werden Schulden in Höhe von 795 Millionen US-Dollar in Eigenkapital umgewandelt, während eine neue Kapitalbeteiligung in Höhe von 350 Millionen US-Dollar gesichert wurde. Zudem plant Spirit die Ausgabe neuer besicherter Schuldtitel im Gesamtwert von 840 Millionen US-Dollar, um den finanziellen Spielraum zu erweitern. Darüber hinaus wird eine revolvierende Kreditlinie von bis zu 300 Millionen US-Dollar eingerichtet, um die laufenden Geschäfte zu stabilisieren. Der Restrukturierungsplan bedeutet insbesondere für Lieferanten, Flugzeugvermieter und gesicherte Gläubiger eine gewisse Erleichterung, da sie von finanziellen Einbußen verschont bleiben. Dies gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, weiterhin auf ein stabiles Netzwerk von Partnern zurückzugreifen. Optimismus in der Unternehmensführung Spirit-CEO Ted Christie zeigte sich erfreut über die Entwicklung und hob die Bedeutung der Zustimmung durch das Gericht hervor. „Die Genehmigung des Plans ist ein entscheidender Schritt für uns. Wir werden als stärkere Airline mit mehr finanzieller Flexibilität hervorgehen und können unseren Gästen auch in Zukunft attraktive Reiseangebote machen“, erklärte Christie. Er betonte zudem, dass das Management bestrebt sei, Kosten weiter zu senken und operative Verbesserungen umzusetzen. „Wir konzentrieren uns darauf, unser

weiterlesen »

Sommer 2025: Air Baltic setzt erneut auf Carpatair-Jets

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic greift im kommenden Sommerflugplan auf eine ungewöhnliche Maßnahme zurück, um ihre Kapazitäten zu erhöhen. Der Hauptgrund für die Wetlease-Vereinbarung sind die Engpässe rund um die Pratt & Whitney-Triebwerke. Carpatair wird mit drei Maschinen aushelfen. Diese Entscheidung wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Air Baltic derzeit zu kämpfen hat, und zeigt, wie sie versucht, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet, handelt es sich bei den geleasten Flugzeugen um einen Airbus A320 sowie zwei A319. Der A320 soll auf elf Strecken eingesetzt werden, darunter wichtige Destinationen wie Düsseldorf, Frankfurt, München und Wien. Die beiden A319 werden laut „Aeroroutes“ auf insgesamt 17 Routen eingesetzt, darunter auch Verbindungen nach Berlin und München. Es ist nicht das erste Mal, dass Air Baltic auf die Dienste von Carpatair zurückgreift. Bereits bis Oktober des vergangenen Jahres least die Airline die beiden A319 von der rumänischen Gesellschaft. Gründe für den Flugzeugmangel Der Hauptgrund für den Flugzeugmangel bei Air Baltic liegt in der verstärkten Nutzung von Wet-Lease-Vereinbarungen mit der Lufthansa Group. Laut Air-Baltic-CEO Martin Gauss ist dies deutlich lukrativer, als die eigenen Airbus A220 auf neuen oder saisonalen Verbindungen im eigenen Netz einzusetzen. Durch die Vermietung der A220 an die Lufthansa kann Air Baltic offenbar höhere Gewinne erzielen, als wenn sie die Flugzeuge selbst betreiben würde. Ein weiterer Faktor, der zu Engpässen in der Flotte führt, sind anhaltende Triebwerksprobleme bei den A220-Maschinen. Diese Probleme haben bereits dazu geführt, dass Air Baltic ihren Sommerflugplan anpassen und Flüge streichen musste. Die

weiterlesen »

Lilium meldet erneut Insolvenz an – Aus für den Elektroflugzeugbauer?

Der Traum vom elektrischen Lufttaxi scheint für Lilium, eines der einst vielversprechendsten deutschen Start-ups, endgültig ausgeträumt. Nach einer gescheiterten Rettungsaktion im vergangenen Herbst musste das Unternehmen nun zum zweiten Mal Insolvenz anmelden. Die Hoffnungen auf eine zweite Rettung sind gering, und der Betrieb wird eingestellt. Lilium, das an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet war, hatte im Laufe der Jahre insgesamt 1,5 Milliarden Euro von Investoren für die Entwicklung eines elektrischen Flugzeugs erhalten. Trotz dieser enormen finanziellen Unterstützung konnte das Unternehmen die Serienreife seiner Maschine jedoch nie erreichen. Bereits im Herbst letzten Jahres musste Lilium Insolvenz anmelden, da das Geld für den Aufbau der Produktion fehlte. In buchstäblich letzter Sekunde schien das Unternehmen jedoch gerettet, als das Investorenkonsortium Mobile Uplift Corporation (MUC) am 24. Dezember einen Kaufvertrag für das Betriebsvermögen der beiden Lilium-Tochtergesellschaften unterzeichnete und 200 Millionen Euro frisches Kapital ankündigte. Die Freude über die Rettung währte jedoch nicht lange. Wie das Unternehmen nun mitteilte, haben sich die erhofften Finanzierungsoptionen nicht materialisiert. Die zugesagten 200 Millionen Euro sind nicht bei Lilium eingegangen, was zur erneuten Insolvenz führte. Als ein Hauptgeldgeber war der slowakische Unternehmer Marian Bocek im Gespräch, der laut der „Bild“-Zeitung 150 Millionen Euro beisteuern wollte. Ob Bocek seine Zusage nicht eingehalten hat oder andere Gründe für das Scheitern der Finanzierung verantwortlich sind, ist derzeit noch unklar. Keine Hoffnung auf eine zweite Rettung Während Gespräche mit möglichen Investoren weiterlaufen, scheint eine zweite Rettung von Lilium unwahrscheinlich. Das Unternehmen hat angekündigt, den Betrieb einzustellen. Damit endet die Geschichte eines der bekanntesten deutschen

weiterlesen »

Flughafen Köln/Bonn und Universität der Bundeswehr entwickeln digitalen Zwilling

Der Flughafen Köln/Bonn und Professor Michael Schultz vom Institut für Flugsysteme der Universität der Bundeswehr München (UniBw M) haben eine Kooperation gestartet, um einen digitalen Zwilling des Flughafens zu entwickeln. Dieser virtuelle Nachbau soll als Testumgebung für neue Technologien dienen und deren Einsatz im realen Flughafenbetrieb beschleunigen. Der digitale Zwilling wird von Professor Schultz und seinem Team aufgebaut. Zunächst werden die Flughafeninfrastruktur und die Betriebsabläufe sowohl auf der Luftseite (Vorfeld und Bahnsystem) als auch auf der Landseite (Passagierterminal) modelliert. Ziel ist es, ein realitätsnahes Abbild des Flughafens zu schaffen, das es ermöglicht, verschiedene Technologien und Verfahren unter realistischen Bedingungen zu testen und zu evaluieren. „Innovative Technologien lösen aktuelle Herausforderungen im Luftverkehr. Ein digitaler Zwilling ermöglicht es nicht nur, verschiedene Ansätze zu testen, sondern diese auch miteinander zu kombinieren. Synergien können so gezielt genutzt und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt werden“, erklärt Professor Schultz. Ein Beispiel für die Anwendung des digitalen Zwillings ist die Optimierung der Flugzeugabfertigung am Gate. Mithilfe von Sensoren soll der aktuelle Zustand der Abfertigungsprozesse erfasst und mit Echtzeitdaten verknüpft werden. Durch die Analyse dieser Daten und die Entwicklung von Vorhersagemodellen sollen die Abläufe effizienter gestaltet werden. Die Kooperation zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und Professor Schultz besteht bereits seit 2018 und baut auf gemeinsamen Projekten auf. Seit 2022 arbeiten die Partner an Themen wie digitalem Passagiermanagement, datenbasierter Flugzeugabfertigung sowie Kapazitäts- und Leistungsbewertungen. Die auf Dauer angelegte Zusammenarbeit soll durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Forschung und Praxis Synergien schaffen und ein tiefergehendes Verständnis für die Möglichkeiten und Restriktionen auf beiden

weiterlesen »

Air New Zealand kämpft mit Triebwerksproblemen und Nachfragerückgang

Air New Zealand hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 einen Rückgang der Gewinne vor Steuern und des Nettogewinns verzeichnet. Das Unternehmen kämpft weiterhin mit gedämpfter Nachfrage, wirtschaftlichen Faktoren und insbesondere mit Problemen an den Triebwerken eines erheblichen Teils seiner Hauptflotte. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Auckland verzeichnete für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2024 einen Gewinn vor Steuern von 155 Millionen neuseeländischen Dollar (88 Millionen US-Dollar). Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den 185 Millionen neuseeländischen Dollar (105 Millionen US-Dollar) im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn sank ebenfalls um 22 % von 129 Millionen neuseeländischen Dollar (73 Millionen US-Dollar) auf 106 Millionen neuseeländischen Dollar (60 Millionen US-Dollar). Der zugrunde liegende Gewinn lag jedoch nahe dem oberen Ende der zu Beginn des Geschäftsjahres prognostizierten Spanne von 120 Millionen bis 160 Millionen neuseeländischen Dollar (68 Millionen bis 91 Millionen US-Dollar). Trotz dieser Zahlen zeigt sich die Fluggesellschaft angesichts der anhaltenden Herausforderungen optimistisch. Die Vorstandsvorsitzende, Dame Therese Walsh, sagte, die Zahlen seien ein starkes Ergebnis, wenn man die Widrigkeiten bedenke, mit denen die Fluggesellschaft seit fast einem Jahr zu kämpfen habe. „Air New Zealands starke Bilanz, Liquidität und Finanzdisziplin geben uns die Flexibilität, die kurzfristigen Herausforderungen, vor denen wir stehen, erfolgreich zu bewältigen und gleichzeitig weiter in unsere Zukunft zu investieren und Kapital an unsere Aktionäre zurückzugeben“, kommentierte Walsh. Die Fluggesellschaft wird Berichten zufolge eine Dividende von 1,25 neuseeländischen Cent pro Aktie für den Zeitraum ausschütten, was weniger ist als die Zwischendividende von 2 neuseeländischen Cent pro Aktie

weiterlesen »